In Obamas Fußstapfen: Trumps Iran-Deal ist auf dem Weg, in einer Blamage zu enden
Der Text des US-Iran-„Memorandum of Understanding“ ist draußen – und zeigt kein rosiges Bild für die Trump-Regierung, sondern eine Blamage in der Tradition von Obamas Atom-Deal, aus dem Trump einst ausstieg.
Wer sich noch an den Trump von 2015 und 2016 erinnert, der weiß, dass neben „Build the Wall“ und „Bomb the shit out of ISIS“ wohl eines seiner prominentesten Wahlversprechen der Ausstieg aus dem „Desaster“ des Obama-Atom-Deals mit dem Iran war. Dieses Versprechen erfüllte er kurz nach seiner Amtseinführung 2017.
Jetzt steht Trump davor, mit einem neuen Iran-Deal in Obamas Fußstapfen zu treten. Der gesamte Text des 14-Punkte-Memorandums mit dem Iran, das Trump nun ausgerechnet beim Staatsbesuch im französischen Versailles unterschrieb, ist jetzt öffentlich – und kommt dem Regime in Teheran tatsächlich massiv entgegen.
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Vorab sei zunächst einmal gesagt: Dieses „Memorandum of Understanding“ ist erst einmal nur eine Übergangslösung bis zu einem finalen Abkommen, dennoch sind die Zugeständnisse an die Mullahs bereits jetzt unübersehbar. Denn während es am Ende einen Deal mit einem iranischen Verzicht auf Atomwaffen geben soll – einen solchen Verzicht haben die Iraner schon mehrfach öffentlich geäußert, aber dennoch ihr Programm fortgesetzt –, legt das Memorandum nun bis dahin erst einmal nur eine Fortführung des „Status quo“ des iranischen Atomprogramms fest.
Währenddessen verzichten die USA auf zusätzliche Sanktionen und heben bereits jetzt Sanktionen gegen die iranischen Öl-Exporte auf. Für diesen schon jetzt eintretenden Sanktionserlass erhalten die USA im Grunde nichts im Gegenzug. Dass die gegenseitigen Kampfhandlungen ebenso wie die gegenseitige Blockade in der Straße von Hormus beendet werden – faktisch nur eine Wiederherstellung des Status quo ante vor dem Konflikt –, wiegt diese zusätzlichen Sanktionserleichterungen kaum auf.
Dazu kommt die Aussicht auf ein Ende aller US-Sanktionen bei Abschluss des finalen Deals – während iranische Zugeständnisse zum Atomprogramm gerade in den wichtigen Detailfragen völlig vage bleiben. Zudem soll ein Ende der Einfrierung iranischer Vermögenswerte unter den aktuellen Sanktionen bereits Bedingung für die Verhandlungen zum finalen Deal sein. Das würde dem Iran Zugriff auf Milliarden US-Dollar an Devisen eröffnen. Ein weiterer Punkt, der stark an Obamas Atom-Deal erinnert und den Trump damals einst scharf kritisierte.
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All das hat auf seine Art bereits ein Geschmäckle, schließlich waren es gerade die arabischen Golfstaaten, die wie kein anderes Land – außer Israel – von iranischem Beschuss betroffen waren, obwohl sie sich selbst gar nicht am Konflikt beteiligt haben. Gerade von diesen angegriffenen Staaten sollen jetzt also Milliardeninvestitionen an den Angreifer Iran gehen? Dass das für Kopfschütteln sorgen dürfte, ist kein Wunder.
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Was verständlicherweise ebenfalls für mehr Bedenken sorgt, sind die fragwürdigen Formulierungen rund um die Öffnung der Straße von Hormus: So ist im Text für die Dauer des jetzt beschlossenen 60-tägigen Waffenstillstands eine „sichere Durchfahrt für Handelsschiffe ohne Gebühren“ vereinbart. Danach sind keine „Mautgebühren“ oder Ähnliches explizit im Memorandum vorgesehen. Stattdessen ist die Rede davon, der Iran werde „einen Dialog mit dem Sultanat Oman führen, um – unter Einbeziehung der anderen Anrainerstaaten des Persischen Golfs und im Einklang mit dem geltenden Völkerrecht sowie den Souveränitätsrechten der Anrainerstaaten der Straße von Hormus – die künftige Verwaltung und die maritimen Dienstleistungen in der Straße von Hormus festzulegen.“
Nach Völkerrecht ist eine Mautabgabe in der Meerenge eigentlich illegal – diese Position vertritt bisher auch Oman, der gegenüberliegende Anrainerstaat des Iran. Dennoch klingt es so, als wollte das Mullah-Regime daran etwas ändern. Im Memorandum ist in diesem Kontext keine Verpflichtung oder überhaupt Position der USA zu der Thematik enthalten. Sollte der Iran entsprechende Abgaben einführen, könnte das erneut zum Konflikt führen.
Das ist überhaupt eine der großen Fragen: Wie lange hält diese Vereinbarung? Es ist nicht schwer vorzustellen, dass all das schon in wenigen Wochen wieder Geschichte ist. Das letzte Waffenstillstandsabkommen mit dem Iran wurde ebenfalls nur teilweise umgesetzt und zerbrach am Ende. In vielen Fragen scheint die US-Regierung den Mullahs weit entgegenzukommen. Zugleich werden viele von ihnen erst in Verhandlungen über einen finalen Deal wirklich geklärt. Gut möglich, dass es dann am Ende doch an den Details scheitert. In dem Fall wäre die Vereinbarung nur eine Fußnote der Geschichte.
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Gibt die US-Regierung dem Teheraner Regime aber wirklich all die Zugeständnisse, auf die das aktuelle Memorandum hinausläuft, dürfte dies in nichts anderem als einem Iran-Deal 2.0 enden – ähnlich fatal, wenn nicht gar verheerender als der von Obama.
Es wären leere Versprechen von iranischer Seite bezüglich des Atomprogramms, Milliarden an Dollar und Sanktionserlassen für Teheran, die Irans zuletzt massiv geschwächte ausländische Terrorverbündete erneut befeuern dürften. Sie übrigens tauchen – ebenso wie das iranische Raketenprogramm, das ausdrücklich eines der Ziele der aktuellen US-Intervention ist – nicht im Memorandum auf. Diese Terrorfinanzierung unterläge damit keinen Beschränkungen. Anders Israels Vorgehen gegen die Terrormiliz Hisbollah: Von Jerusalem wird laut der Vereinbarung ein sofortiges Ende des dortigen Einsatzes verlangt, obwohl Israel gar nicht Vertragspartei ist.
Verbündete brüskiert, nur alte Versprechen zum iranischen Atomprogramm erhalten, aber zugleich Milliarden in harten Devisen geliefert, die Teheran für sein Militär und seine Terrorgruppen in der Region nutzen kann – das wäre kein Gewinn für die USA, sondern eine Blamage für die Trump-Regierung.
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Freund von Apollo News werden
Der schlechteste Friede ist immer noch besser als der gerechteste Krieg.
Ein Spruch, für den man viel Applaus bekommt. Billigen Applaus.
40.000 vollkommen sinnlose Tote!
Trump hat auf ganzer Linie versagt, und was er da mit seinem Schwachsinnsdeal gerade anrichtet ist noch gar nicht alles absehbar.
Es wird keinen Frieden geben, leider. Hätten die Amerikaner beherzt gehandelt und letztlich auch Bodentruppen eingesetzt, wäre das Ergebnis ein anderes gewesen. Leider haben auch die feigen Europäer dieses schlechte Ergebnis mit zu verantworten. Das doppelzüngige Spiel der Chinesen wird diesen eines Tages auf die Füsse fallen, denn die nun erstarkten Mullas werden sich jetzt überhaupt nichts mehr sagen lassen.
@Peter W.
Genau so ist es. Die Mullahs werden als „unbesiegbar“ gelten, niemand wird sowas nochmal versuchen, und die USA sehen alt und schwach aus. Zu den feigen europäischen Versagern ist jedes Wort zu viel!
Die Amis und ihre Vasallen sind nach 20 Jahren vor den afghanischn Ziegenhirten geflohen!
Glaubst du ernsthaft, dass Bodentruppen im Iran eine Blamage verhindert hätten?
Warum schickt denn Netanjahu nicht selbst israelische Bodentruppen in den Iran? Zu feige oder was? Können die Zionisten sich immer nur hinter den USA verstecken?
@Beoooba..
Sei froh, dass Du im „sicheren kuschelichen“ Deutschland leben darfst, In Israel würdest Du dich täglich einnässen!
Schon einmal in den Atlas geschaut, wie „benachbart“ Israel und der Iran sind ?
@Godzilla
Haben Sie sich schon freiwillig für die Bodenoffensive gemeldet, Sie Held? Schreiben Sie direkt aus Israel oder aus dem kuscheligen Deutschland?
@Der wahre Grund
Ach so. Weil Israel 1.000 Kilometer vom Iran entfernt ist, soll USA aus 10.000 Kilometer Entfernung seine Soldaten in den Iran schicken? Geht es noch dümmlicher? Nein, ihr und euer Israel, ihr seid ein Nichts ohne die USA. Ich hoffe, Trump und Vance machen ernst und entziehen Israel die militärische Unterstützung.
I lovely all, I lovely all
Weiß man ja gar nicht, was da noch alles im Hintergrund ausgehandelt und beabsichtigt wird. Die langfristige Strategie ist ohne interne Kenntnisse aus dem weißen Haus nicht erkennbar. Was aber nicht bedeutet, dass sie nicht vorhanden ist. Der innen- u. außenpolitische Druck auf Trumps Lager ist groß, da schluckt man vorerst ein paar Kröten.
Sehe ich auch so. Ein Drahtseilakt, der Trump zu meistern hat, trotzdem bin ich der Meinung dass er Erfolg haben wird. Was wissen wir denn, was in der hohen Kunst der Weltpolitk alles abläuft? Vielleicht bin ich naiv, aber ich vertraue dieser Administration.
Nun, uns bleibt ohnehin nichts anderes als abzuwarten und/oder halt zu vertrauen. Ich fand zwar den Umgang der deutschen „Qualitätsmedien“ mit Trump unterirdisch, allerdings bin ich auch weit davon entfernt, in ihm den weißen Ritter der Weltpolitik zu sehen.
Merz hat großmundige Versprechen gemacht und sie dann nicht gehalten. Das verdient Kritik.
Trump hat ebenfalls großmundige Versprechen gemacht, wie z. B. den Ukrainekrieg innerhalb wievielen Tagen zu beenden? Gehalten hat er das nicht.
Mag sein, daß man relevante Unterschiede zwischen Merzens und Trumps Versprechen finden kann; Trump ist aber nicht weniger ein narzißtisches Großmaul als Merz eines ist – was ich stante pede zurücknehme, falls es strafbar sein sollte, derlei über Merz zu sagen.
Der gemeine Amerikaner interessiert sich nur rudimentär für den Ukrainekrieg. Für Amis ist der eine europ. Angelegenheit.
Israel und der Nahe Osten dagegen, ist für sie eine historische Pflicht- und Herzensache.
Trump, wird den ‚Sieg‘ wohl noch für sich deklarieren. Aber das geht nur noch auf kosten ISR’s. 1ste Reaktionen aus der Nacht lassen schon ‚dezent‘ erkennen wie zornig Trump darüber ist, was Netanjahu ihm mit diesem Krieg -an Problemen- eingebrockt hat. Wenn alles so weiterläuft . . . kann das Ergebnis dieses – Bündnis – sogar sprengen. Grund der Annahme sind die Charaktere der 2 Obernasen, & das es, aus der Nacht, bereits erste ‚Vorwürfe & Danksagungen‘ aus America(Trump) an den Kriegspartner(Net.) gibt . . .
Ich verstehe bis heute nicht was Trump geritten hat diesen Konflikt überhaupt zu beginnen.
Kurze Antwort?
„Bibi“ …
Der Mossad hat viel „Material“ zur „Verfügung“.
Ich glaube nicht das Trump so irrational ist wegen seiner Bromance mit Bibi solche Kosten und Verluste in Ansehen und Vertrauen zu riskieren. Wenn ich raten müsste, würde ich auf bewusste Fehlberatung tippen.
Ja sichiii, Sie Oberexperte.
Tipp: Weichen Sie das nächste Mal dem Laternenpfahl aus oder nehmen Sie sich ein Taxi.
Und dann direkt ab in die Heia. 😛
Die Zukunft des Westens? Atomwaffen und Öl an dieser geographischen Position ist für den Westen brandgefährlich, insbesondere für die feigen Europäer.
Wenn das Mullah-Regime gestürzt worden wäre, hätte sich der Nahe Osten grundlegend verändert. Iran und Israel wären Partner geworden. Es hätte die Region stabilisiert und Hamas und Hisbollah den Boden unter den Füßen weggezogen. Aber die Europäer waren so dumm und überheblich und tönten, es sei nicht ihr Krieg.
Sicher ist, Frieden ist gar nicht gewollt. Der Nahe Osten muss (aus Sicht der USA) zerstritten bleiben. Als nächstes wird wieder ein Bürgerkrieg heraufbeschworen, jede Wette.
Wo die USA auch militärisch intervenieren, haben sie es nie auf einen Sieg abgesehen. Sie destabilisieren und fahren wieder heim.
Sie meinen doch nicht ernsthaft, wenn Europa mitgemischt hätte, wäre das ganze geglückt? Nein, diesen Krieg vom Zaun gebrochen und versemmelt zu haben ist ganz und gar Trumps Verdienst.
Und woher wollen sie das wissen, das alles so gekommen wäre ?
Das kommt noch. Wegen unserer europ. Koryphäen nur etwas später und über Umwege. Das hätte nicht sein müssen, aber was will man gegen solche „Freunde“ machen?
Ausschaltung eines regionalen unabhängigen Rivalen! Jede Menge Öl und Gas! Nach Venezuela den nächsten Öllieferanten China’s selbst in die Hände zu bekommen! BRICS und damit Russland sowie China zu schwächen! Die Story mit dem Iran reicht zudem weit zurück: 1953 wurde der demokratisch gewählte iranische Präsident Mossadegh von US/ UK wegen Öl regime-changed und ein US-treuer Shar eingesetzt. Die Iraner holten sich ihre Souveränität mit der Revolution 1979 zurück. Nur zwei Jahre später erklärte US-Alliierter Irak unter Saddam Hussein dem Iran den Krieg (dieser dauerte bis 1988). Der Ami ist also seit dem Rausschmiss ihres Mannes 1979 nicht gut auf den Iran zu sprechen.
Ja, (der Ami +) die Briten & Mossadegh . . . , diesen Standpunkt hört man zuletzt immer wieder als Anfang dieser Katastrophe . . . , es ist immer noch selbsterklärend & schlüssig. Auch ich kenne diesen Fakt, jetzt erst seit kurzem.
Eher waren’s die ‚Zyonisten‘, denen die >zweifelhafte Ehrevom Zaun gebrochen zu haben<. Das amerikan. Riesenego, & das westliche Selbstvertändnis, überall wo sie hinkommen mit Sicherheit den Ton anzugeben + den Sieg einzutüten, hat diesmal wohl, bei wachsenden leichtsinn, den falschen & entschlosseneren Gegner gefunden, & das ging diesmal – oh Überraschung – voll 'in die Hose' . . .
Sorry hier wurde geschnippselt :
* … Ehre, >DEN K.R.I.E.Gfehlt im Txt<
wieder
Danke Herr Thormann für Ihren sehr zutreffenden Artikel. Die Menschen in Israel sind fassungslos über diesen „Deal“, der Iran wieder stärken wird und den Westen als das darstellt, was er ist :“schwach“. Es ist ein Abkommen der Schande. Sarah Maria Sander hat einen sehr klaren Kommentar hierzu verfasst.
Trump ist von den Europäern leider im Stich gelassen worden. Hätten die ihn unterstützt, wenigstens verbal, sähe das Ergebnis anders aus.
Das ist ein großer Punkt. Deshalb sind die Amerikaner ja auch zu recht so angefressen. Dieser Fakt hat einen tiefen Riss in den Beziehungen hinterlassen.
„Feigheit vor dem Feind“ hat sich schon immer gerächt.
„Deshalb sind die Amerikaner ja auch zu recht so angefressen.“
Dann ist das so. Sie hätten sich ja vorher mit den Europäern absprechen können. Selbstherrlich losschlagen und dann zum Mitmachen auffordern ist ja wohl das Letzte. Uncle Sam schnippt mit den Fingern und Europa steht stramm? Am Arsch, wie kann man fehlende Unterwürfigkeit als „Feigheit vor dem Feind“ bezeichnen?
Unterwürfig sind die trotzdem … halt nur nicht dem Nationalisten Trump gegenüber. Das Linksgeschmeiß in Brüssel hat die Hand zum Fingerschnipp noch nicht erhoben und schon liegen se flach.
wenn hier einer unser Feind ist, ist es USrahell.
Oder hat uns Iran die Pipeline gesprengt und einen Krieg gegen Russland angezettelt?
Dummfug!
@Johanna- Stimmt genau! Die EU Mullah Versteher und Islamisten Beklatscher ( Milliarden Steuergelder an die inklusive) haben die USA im Stich gelassen.
Ich verstehe aber auch die Position der Trump USA im Bezug auf die Midterms und auf die Lage der Wirtschaft, was Trump auch erklärte.
Trotzdem: Wenn die UN und die EU klatschen, weiß man, dass der Deal schlecht ist.
Für Israel aber auch für uns!
Die USA schulden Israel nun etwas……!!!!!
Der Antiamerikanismus scheint in Deutschland immer noch tiefe Wurzeln zu haben. Wenn man die Situation aber nüchtern und sachlich betrachtet, kann man feststellen, dass 1.) der Iran und sein Atomprogramm extrem gefährlich für die ganze Welt sind (oder waren?), 2.) EU und Obama-USA die Gefahr des Iran durch Untätigkeit verschärft haben, 3.) Trump und Netanyahu offenbar nur noch sehr wenig Zeit hatten (eine einzige Atomrakete kann ganz Israel komplett auslöschen!), 4.) die Mid-terms einen langen Krieg oder gar „Bodentruppen“ politisch völlig unmöglich mach(t)en, und 5.) der Abwurf von US-Atombomben zwar den Krieg sofort beendet, aber auch keinen Frieden bewirkt hätte. Man darf zwar jetzt durchaus enttäuscht sein, sollte aber die hässlichen Realitäten des Nahen und Mittleren Ostens (und der uneinigen westlichen Welt) auch nicht ganz vergessen…
Immerhin muss man Trump zugute halten, dass er nicht einfach weitermacht, nachdem er gemerkt hat, dass er seine Ziele nicht schnell mit militärischen Mitteln erreichen kann. Das hat er Putin voraus.
Ja, Trump hat das gemerkt und wird die Strategie wechseln. Jetzt droht wahrscheinlich ein neuer Bürgerkrieg im Nahen Osten.
Putin allerdings hat ganz andere Prämissen. Die Ukraine könnte sein Militär in wenigen Wochen platt machen. Stattdessen lässt er die NATO dort ausbluten. So braucht Russland keine lange Grenze verteidigen.
Ich will damit nicht sagen, Putin ist schlau und Trump ist doof. Ganz sicher sind sie beide sehr weitsichtig und werden von den besten Strategen beraten.
Was doch wirklich schmerzt: egal wo und wie, Deutschland und Europa sind nur noch Zaungäste. Wahnsinn wie man sich selbst so zerstören kann…
Setzt Euch ruhig hin, Beine hoch und Film schauen. An dem, was ich bereits heute früh geschrieben hatte, hat sich nix geändert. D.h. es gibt am Freitag nach jetzigem Stand keine schriftliche Unterzeichnung. Es sind keine Flüge bis dato geplant und seit gestern ist der iranische Luftraum wieder gesperrt. Mehr wenn ich darf…..
mal sehen ob das Weiße Haus das Thema nicht nach den Midterm Wahlen am 3.11. wieder aufgreift – vielleicht braucht man jetzt einfach vier Monate Ruhe vor der Wahl …
Das wird noch viel Unheil nach sich ziehen. Man kann nur hoffen, dass wenigstens die Waffen schweigen und weiter verhandelt wird.
Das ist schlecht. Solche Leute wie Trump bauchen nach so einer Niederlage etwas um ihr Ego wieder aufzubauen. Vor allem für die Medien aber auch für sich selbst.
Bin schon gespannt was er sich in seinem Frust einfallen lässt.
Außer er hat noch einen Plan B im Hinterkopf um das Ding noch zu drehen und bei dieser Angelegenheit doch noch „besser auszusehen“ aber da fehlt mir im Moment die Fantasie wie das aussehen könnte.
Wie die Entwaffnung der Hisbollah unter diesen Umständen funktionieren soll kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Das Israel das akzeptiert auch nicht. Und wie Trump das alles zu Hause verkaufen schon gar nicht.
Wenn ich das richtig verstanden habe wollen jetzt auch wir und die EU endlich Schiffe dorthin schicken. Die werden wohl keine 60Tage brauchen…mal sehn wie das weitergeht.
Trump hat dem Iran zu neuem Glanz verholfen. Dem ist das Volk dort schnuppe, er wollte das nur vom Tisch haben!
nicht nur das Volk dort – auch sein eigenes. Für Trump zählt nur Trump!
Traue Trump zu, dass dieser Deal ein für die USA positiven Hintergrund hat. Endlich werden die blockierten Gelder des Iran freigegeben und der Erosion ausgesetzt. Denn die Rückkehr letzterer in den Wirtschaftskreislauf des Landes heisst deren Entwertung durch eine Inflation von über 100%. Wesentliche lebenswichtige Einrichtungen im Land sind von den USA zusammengebombt. Der Wiederaufbau durch eigene Gelder ist folgerichtig. Sie werden dann weg sein.
Alles Richtig gemacht, alle müßen mehr bezahlen für Öl/Gas ausser die USA. Die fördern Öl/Gas selber. Wetbewerbsvorteil.
Fehler kann man nicht ungeschehen machen
und das sich Trump in diesen Krieg hinein……
Die Große Kriegsaufgebot kann man nicht ewig in Bereitschaft stehen.
So blieb ihm nichts anderes übrig als auf vielen Forderungen einzugehen
und dies als einen grossartigen Deal zu verkaufen.
Der Konflikt ist aber nur verschoben und ob Israel die 60 Tage die Füße still hält
ist nicht zu glauben.
Fazit es kann ganz schnell wiede4 sehr heiß werden.
Natürlich wird Israel keine Ruhe geben. Libanon meldet schon wieder Tote nach israelischen Angriffen.
Der Afghanistan-Krieg dauerte 20 Jahre, der Vietnam-Krieg 10 Jahre. Selbstverständlich können die USA ein größeres Kriegsaufgebot lange bereit halten. Es muss also ein anderer Grund vorliegen. Vermutlich eine wirtschaftliche sowie tatsächlich eine militärische Niederlage. Der Iran hat mit seinen Raketen ziemlich viel an US-Assets zerstört. Zudem hatte der Iran Militärabkommen mit zwei anderen größeren Ländern, und die sind wohl ihren Verpflichtungen auch nachgekommen. Immerhin ist der Iran ein BRICS-Mitgliedsland.
Hm.
Pardon, aber der Artikel erinnert mich irgendwie an das Motto von Postillon TV — „Wir berichten, bevor wir recherchieren“ … 😉
Warum? Kein einziges substantiiertes Wort zu Israel und Netanyahu.
AN wird finanziert von einem Netzwerk der Transtlantiker alter Schule und schließt eine bedingungslose pro-israelische Haltung ein. Der Kommentar ist sowas wie ein „Framing“ aus dieser Perpektive. Der Link auf den 14-Punkte Plan fehlt. Man könnte sich damit ja selbst eine Meinung bilden.
Du hast offensichtlich immer noch nicht verstanden, dass es sich beim „Iran-Krieg“ um ein Ablenkungsmanöver gehandelt hat.
Ist eh nur ein Meinungsartikel.
Netanjahu verfolgt sowieso eigene Pläne, und das ist gut so.
Daran dass Israel der größte Leidtragende ist, hat sich nichts geändert. Infolgedessen können viele nicht mitreden und müssen israelische vollendete Tatsachen eben hinnehmen. Auch Trump. Wobei ich glaube, dass mahnende US-Noten an Netanjahu sowieso nur ein fake sind. Alles läuft nach Plan. Für die iranischen Mullahs ist die Kuh noch lange nicht vom Eis.
Die größte Militärmacht kann nichts ausrichten und ist gedemütigt.
Der angeblich größte Dealmaker hat die Meisterprüfung nicht bestanden.
Brandgefährlich, da sich die Mullahs ohnehin an keine Abmachung halten werden. Trump hat seine Chance verspielt. Die Folgen werden schrecklich sein. Schuld an dem Dilemma, die US Militärs und ihre Fehleinschätzung der militärischen Stärke des Iran, die zögernde und feige Politik der EU, die schwachen Deutschen im besonderen, die Chinesen mit ihrem doppelzüngigen Spiel. Am Ende muss das Problem militärisch gelöst werden und zwar mit Bodentruppen. Leichter geworden ist es nicht.
Vielleicht hat ihn nun schlussendlich auch der deepstate eingenommen. Eppstein lässt grüßen
Fehler kann man nicht ungeschehen machen
und das sich Trump in diesen Krieg hinein……
Die Große Kriegsaufgebot kann man nicht ewig in Bereitschaft stehen.
So blieb ihm nichts anderes übrig als auf vielen Forderungen einzugehen
und dies als einen grossartigen Deal zu verkaufen.
Der Konflikt ist aber nur verschoben und ob Israel die 60 Tage die Füße still hält
ist nicht zu glauben.
Fazit es kann ganz schnell wiede4 sehr heiß werden.
Abwarten!
Es ging nie um Atom sondern um Öl des Iran, die Belt-and-Road Initiative Chinas, was die Falken der USA sich unter den Nagel reißen wollten. Nur – so ein leichter Coup wie in Venezuela war es nicht. Der Spaziergang endete in höchst präzisen Vernichtungsschlägen gegen superteures Militärequipment des Welt-Hegemons. Das muss so teuer und schmerzhaft gewesen sein, dass selbst Großsprecher Trump einlenken musste. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie die USA Kräfte sammeln und wie sich Bibi in Israel verhält. Es bleibt spannend. Von echtem Frieden ist noch lange nicht die Rede.
Die Gründe waren wohl mannigfaltig. Und ja am Ende sieht so aus als habe man den Iran „leicht“ unterschätzt. Der Plan mal eben übers Wochenende nen schnellen Regime-Change wie in Venezuela (und damit zwei Ölversorger für China) in der Tasche zu haben, bevor die Märkte am Montag eröffnen, ging etwas nach hinten los. Zudem hat sich wohl Russland für das was der Ami via Ukraine tut revanchiert und auch China hat wohl unterstützt. Und so ist dann doch mehr an US-Equipment kaputt gegangen als erwartet. Aktuell sieht es nicht so aus, als ob die USA viel Lust auf ne zweite Runde haben. Zudem ist von hohen Reparationszahlungen an den Iran die Rede und diese zahlt i.d.R. der klare Verlierer.
Als der Krieg begann, gehörte ich zu den Vorsichtigen. Ich habe dazu jein gesagt. Das ist nicht besonders sportlich und schon gar nicht mutig, weil man sich hinterher immer als besonders gescheit ausgeben kann: Ich hab’s doch gesagt! Ich habe deshalb geschwankt, weil Wunsch und Erfahrung auseinander gingen. Ja, es wäre schön gewesen, wenn das Mullah-Regime zusammengebrochen wäre, das Volk des Iran sich erhoben hätte und das Land eine friedliche und glückliche Entwicklung hätte nehmen können. Das war der Wunsch. Die Erfahrung hat mir aber gesagt, daß all die Projekte der letzten Jahrzehnte dieser Art gescheitert sind. Ob die Irak-Kriege der beiden Bushs oder das Engagement in Afghanistan.
Und wir sollten nicht vergessen, wie Herr Mannhart und sein Team diesen Krieg am Anfang begrüßt haben. Ich will ihnen das nicht vorwerfen. Denn es wäre wirklich schön gewesen, wenn es geklappt hätte. Aber wir sollten daraus lernen: Wenn ein Starker einen Krieg beginnt, hat er ihn noch nicht gewonnen.
Alle reden vom Scheitern. Warum eigentlich? Im großen und ganzen hat der Westen bzw. die USA immer wieder gezeigt, dass sie am längeren Hebel sitzen. Und jeder weiß: wenn sie wirklich wollen würden, hätten diese ganzen Kriege auch noch ganz anders ausgehen können. Im Grunde haben es doch immer wieder die Friedensbesoffenen zu verantworten, dass diverse Aktionen nicht so durchgeführt werden konnten, wie es angebracht gewesen wäre.
Das neue Abkommen gefällt dem Herrn Thormann so gar nicht, aber keine Sorge, Bibi , seine Kriegstreiber, die Waffenlobby und die Neocons werden es schon schaffen das Abkommen irgendwie zu sabotieren. Wo kämen wir auch hin wenn plötzlich Frieden ausbricht?
Libanon meldet schon wieder Tote nach israelischen Angriffen.
Nicht Israel hat zuerst angegriffen, sondern die Hisbollah, dann hat Israel reagiert, denn schließlich ist ein Soldat gefallen. Es ist immer das gleiche Muster: „Israel hat angegriffen“, warum wird der Anfang des Geschehens immer unterschlagen?
Weil manche Leute den „Anfang“ nur einmal zu vergeben haben, und der schon in der Ukraine aufgebraucht wurde?
Selbst schuld!
Wenn morgen der Trump-Clan auf steigende Ölpreise kurz vor der “Unterzeichenung“ setzt, wird es nichts mit Friede, Freude, Eirkuchen.
Das lief bis jetzt zu gut um damit aufzuhören😎
Dazu kommt noch obendrauf, mal sehen ob es eintrifft
🇺🇸🇮🇱🇮🇷Der ehemalige israelische Geheimdienstoffizier Ari Ben-Menashe behauptet, Benjamin Netanjahu stehe kurz davor, die echten Epstein-Akten freizugeben, um das Friedensabkommen zu sabotieren.
Das Material würde bisher nie gesehene Unterlagen enthalten, die die Mehrheit der US-Regierungsbeamten betreffen.
Laut Ben-Menashe werde Netanjahu alles tun, um den Frieden zu sabotieren.