Werbung:

Werbung:

SZ, ZEIT, Funke

Immer mehr Medien machen Rückzieher bei Ulmen-Berichterstattung – und korrigieren ihre Artikel

Mehrere Medien haben ihre Berichterstattung über den Fall von Collien Fernandes öffentlich korrigiert. Medien wie die Zeit oder die Süddeutsche Zeitung hatten behauptet, Christian Ulmen habe Deepfakes von Fernandes erstellt. Das wird ihm allerdings nicht vorgeworfen.

Mehrere Medien sind auf die schwammigen Worte des Spiegels über den Fernandes-Fall hereingefallen. (IMAGO/Berlinfoto)

Werbung

Mehrere Medien korrigieren nun ihre Artikel über die Anschuldigungen von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und Zeitungen der Funke Mediengruppe wie die Berliner Morgenpost und die WAZ haben unter ihren Artikeln Transparenzhinweise veröffentlicht. In früheren Versionen hätten sie Passagen veröffentlicht, die nahelegten, Christian Ulmen habe Deepfakes von seiner Ex-Frau veröffentlicht. Die entsprechenden Passagen habe man korrigiert.

Damit machen die Medien deutlich, dass sie auf die schwammige Wortwahl des Spiegel hereingefallen sind. Collien Fernandes hatte den Vorwurf erhoben, Ulmen habe pornografische Aufnahmen von ihr verschickt, die ihr „täuschend ähnlich sehen“. Deepfakes erwähnte sie im Zusammenhang mit Ulmen nicht explizit. Allerdings ging es in der Titelstory des Spiegel auch darum, dass sie Opfer von KI-generiertem Material wurde. Somit wird der Eindruck erweckt, dass es sich um dasselbe Phänomen handele.

So schreibt die Zeit in ihrem Korrekturhinweis beispielsweise: „In einer früheren Version dieses Textes haben wir geschrieben, dass Collien Fernandes ihrem Exmann vorwirft, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Das haben wir korrigiert.“ Weiter heißt es: „Fernandes hatte Ulmen im Spiegel nicht explizit vorgeworfen, Deepfakes von ihr verbreitet zu haben. Auf den Vorwurf, Ulmen habe Fakeprofile seiner damaligen Ehefrau erstellt und über diese mit anderen Männern gechattet, geht das Schreiben seines Anwalts nicht ein.“

In dem Zeit-Artikel, der eine schriftliche Version des Podcasts „Was jetzt?“ ist, hieß es in der ursprünglichen Version vom 20. März: „Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll über Jahre hinweg Deepfake-Pornos und Fakeprofile von ihr erstellt haben.“ In der aktualisierten Version vom 30. März heißt es dann: „Er soll über Jahre hinweg Fakeprofile von ihr erstellt haben.“

Ähnlich äußert sich die Süddeutsche Zeitung in ihrem Korrekturhinweis. Die Zeitungen der Funke Mediengruppe hatten in zwei Artikeln geschrieben, dass Christian Ulmen sexuelle Deepfakes von seiner Ex-Frau verbreitet habe. In beiden Artikeln wurden Korrekturhinweise veröffentlicht. „In einer früheren Version dieses Artikels wurde ein falscher Zusammenhang zwischen Deepfake-Pornos und der Anzeige gegen Christian Ulmen suggeriert. Wir haben den Artikel entsprechend korrigiert und bitten, den Fehler zu entschuldigen.“

Lesen Sie auch:

Auch die Tagesschau musste sich in ihren 20-Uhr-Nachrichten korrigieren. In der Originalsendung vom 29. März hieß es, dass Zehntausende Menschen gegen „digitale Gewalt“ auf die Straße gehen würden und für „strengere Gesetze gegen manipulierte Pornografie im Internet“. Dann hieß es: „Auslöser sind die Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes. Ihr Ex-Mann Christian Ulmen habe solche Videos im Internet verbreitet. Ulmen bestreitet das.“ Die Sätze über Ulmen wurden nachträglich entfernt.

Die ARD begründet das folgendermaßen: „In einer früheren Version der Meldung zur Demonstration in München konnte der Eindruck entstehen, dass Frau Fernandes ihrem Ex-Mann vorwirft, manipulierte Videos im Internet zu verbreiten. Der Vorwurf von Fernandes lautet richtig: Ulmen soll jahrelang im Internet Fakeprofile erstellt und darüber hinaus pornografische Darstellungen verbreitet haben.“

Werbung

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

67 Kommentare

  • Und was sagt Frau Josephine Ballon dazu.
    Vermutlich ist die Dame untergetaucht, wäre nachvollziehbar.

    • Der Ballon ist geplatzt

    • Hodenberg und Ballon, was will man mehr

  • Ich bin ganz entschieden für echte und nicht für manipulierte Pornografie !!
    Wie gut, dass sich Staat, Gesellschaft und Medien dieses Problems endlich engagiert annehmen.

    • Das geht aber nur mit dem Pommespanzer!

  • Und was ist jetzt mit dem Gesetzentwurf der Justizministerin?

    • Unter anderem auch an Kurt Müller …

      Frau F. hat inzwischen sogar zugegeben:

      es ging gar nicht um deepfakes, sondern um
      echte Aufnahmen!
      Anscheinend hat Frau F. also einen echten P*r*o gedreht!!

      Quelle: Rede Hamburger AFD Abgeordneter ( ab Min. 3.00 )

      wo ist der Linke Feminismus bei brutalen
      Vergewaltigungen

      https://www.youtube.com/watch?v=PZxxIRKKvvA

      • „es ging gar nicht um deepfakes, sondern um
        echte Aufnahmen!
        Anscheinend hat Frau F. also einen echten P*r*o gedreht!!“

        Nein, die zweite Aussage lässt sich nicht aus der ersten ableiten. Auch nicht aus der verlinkten Rede des Abgeordneten.

        Es wurden wohl schlicht (echte) Pornos verbreitet mit Darstellerinnen, die angeblich Fernandes ähnlich sehen.

  • Können diese Augen lügen?

    • Diese rehbraunen Augen

  • War doch genauso vorauszusehen. Immer das gleiche Strickmuster beim Spiegel und bei den ÖRR. Was bleibt, ist eine erheblich geschädigte Person.

    • Es hätten nur noch die Krokodilstränen im TV gefehlt wie damals bei Verona Feldbusch, als sie sich über die Ehe mit Dieter Bohlen im TV ausheulte.

  • Hätte man zugehört, wenn die Dame blond und blauäugig gewesen wäre, oder dieses Aussehen direkt als ‚rechtsdenkerisch‘ und unnötig abgetan ?

  • Auch die Augsburger Allgemeine gehört in die Aufzählung!

  • „In der Originalsendung vom 29. März hieß es, dass Zehntausende Menschen gegen „digitale Gewalt“ auf die Straße gehen würden und für „strengere Gesetze gegen manipulierte Pornografie im Internet““

    Das ist ja das Schlimme an der Geschichte, gegen digitale Gewalt gingen Tausende? auf die Straße. Gegen die ständigen Gruppenvergewaltigungen etc. gehen diese Menschen Nicht auf die Straße. Diese Medien bringen keine reiserische Artikel darüber und dann wundern sie sich, das man sich von ihnen abwendet?

  • Spielt sie, Fernandes, jetzt das arme unschuldige Lamm? Die hat doch alles mit viel trarar in die Öffentlichkeit gebracht. Merkt sie jetzt etwa, das sie zu weit gegangen ist und rudert zurück? Die Zeitungsmeldungen sind doch nicht von allein entstanden…

  • Collie Erfandes

  • Erinnert wie gesagt fatal an den Fall Ofarim.

  • Collien Erfandes sieht immer noch fast so gut aus wie auf ihren Bildern von 2012 💃

  • Nanu……wie das???

  • Das wird weder im Kopf der Politiker noch in dem dieser durchgeknallten feministischen Demonstrantinnen irgendwas ändern.
    Der Stein ist bereits ins Rollen gebracht und das war auch das Ziel.

    • die identifikationspflicht kommt so sicher wie auch das verbot von social media fuer jugendliche.

      oesterreichs regierung geht laut voran, und fordert von der EU eine sofortige, EU-einheitliche loesung .

      da in keinem der mitgliedslaender auch nur die geringste abneigung gegen solch ein projekt vorliegt, duerfte ein entsprechendes gesetz nur noch formsache sein.

      vermutlich werden auch gerichte nichts dagegen haben, dass der staat, bzw. die EU, den eltern obliegende entscheidung darueber, was ihre kinder zu sehen bekommen, einfach entreisst.

      unfassbar!

  • Das TV-Sternchen will gerne im
    Mittelpunkt stehen. Mit sowas geht
    gar nicht – pfui!

    Ich fordere Strafe für wissentlich falsche
    Anschuldigungen:
    https://momen-franz.de/thema/falsche-verdaechtigung–164-stgb-wider-besseres-wissen-jemanden-faelschlich-einer-straftat-beschuldigen/

    • Kannst du vergessen. Falschbeschuldigerinnen bekommen selten mehr als ein fingerzeig und ein „dududud“.
      Wir leben in einer Falschbeschuldigerinnenkulture, bei denen diese immer straffrei davon kommen.

  • Coleen Erfandes hat sich mit dieser – offensichtlich konzertierten – Aktion selbst gewaltig in´s Knie geschossen und gleichzeitig auch ihre Karriere ein für alle Mal beendet – Chapeau!

    • Hübsches Anagramm!

  • Liest sich wie das who is who der linken bubble.

  • Warum ermittelt hier die StA nicht ? Warum wird das nicht der Meldestelle bekannt ?? Aber alte Rentner innen Ruin treiben … das ist schon schlimmer als in der SED !!!

  • Es zeigt doch nur noch was Presse und was unsere Demokratie Presse ist.
    Einfach abartig was genutzt worden ist um gewissen Ziele..

  • So kommt es, wenn das ideologische Weltbild das journalistische Ethos verdrängt.

  • Erst mal wollen wir die Pornos sehen, bevor wir als Volksmeute uns darüber das Maul zerfransen.
    Dann würde ich gerne mal wissen, ob je ein Staatsanwalt diese Pornos gesichtet hat. Gibts die überhaupt?
    Irgendwo habe ich gelesen, dass Ulmen die Fake- Profile im Auftrag seiner Frau, mindest jedoch in voller Kenntnis und mit Billigung eingerichtet haben soll. Stimmt das?

  • Gibt es jetzt auch Korrekturdemos ?
    Wie bei der Remigration, schwammige Formulierungen mit dem Ziel beim Leser ein bedtimmtes Bild zu erzeugen.

    • Nein, das kommt immer erst ganz zum Schluss bei der großen Abschlussgala und dem „von-all-dem-nichts-gewusst Gewinsel.“

  • Den Namen Collien Erfandes hat sie sich aber so was von verdient.

  • Also bei uns zuhause hat sie verschi….n, ab sofort ist das Traumschiff zensiert! ;-(

    • Traumschiff zensiert?
      Guckst du alles andere trotzdem an?

  • Alle diese Medien müssen vor Gericht und es muss ihnen das Schreiben verboten werden!

Werbung