„Hassen fällt mir schwerer“: Wenn selbst diese linke Ikone auf Rechte zugeht, sollten alle zur Vernunft kommen
Die gesellschaftliche Ausgrenzung und Dämonisierung der AfD-Anhänger ist gescheitert. Das hat jetzt sogar Antifa-Sänger Monchi von Feine Sahne Fischfilet begriffen – der früher auch mal ein Polizeiauto abfackelte. Ein begrüßenswerter Schritt in Richtung demokratischer Normalität.
Schon der Name von Monchis neuem Buch ist bemerkenswert: „Jenseits der Brandmauer“ erzählt vom Leben auf dem Land, mit AfD-Wählern, nicht gegen sie. Der Sänger der in der Antifa-Szene verwurzelten Band Feine Sahne Fischfilet erteilt der gesellschaftlichen Ausgrenzung und Diffamierung von AfD-Wählern eine klare Absage.
Die kursierenden Zitate über die AfD und ihre Wähler sind ein Novum in der linken Kulturszene hierzulande. Noch nie hat sich jemand aus ihr derart wohltuend geäußert. Im Podcast mit Paul Ronzheimer erklärte Monchi, dass es ihm in der Stadt „viel einfacher gefallen“ sei, „alle AfDler über einen Kamm zu scheren“. Aber: „Je näher ich an den Menschen bin, umso schwerer fällt mir auch das Hassen.“
Was eigentlich demokratische Normalität sein sollte, nämlich gesellschaftliche Toleranz gegenüber Anderswählenden, ist nach dreizehn Jahren der Dämonisierung der AfD-Anhänger eine erfrischende Äußerung. Sie zeigt, dass selbst in den linkesten Kreisen die Erkenntnis reift, dass die bisherige Ausgrenzungsstrategie fatal gescheitert ist.
In den Anfangsjahren konnten Linke sich noch selbst einreden, dass die fünf bis zehn Prozent, die AfD wählen, eine Mischung aus verrückten Wirtschaftsliberalen und Rechtsextremen seien. Bei fünfzehn Prozent waren es bequemerweise Ewiggestrige und Unzufriedene in West und Ost. Bei 20 Prozent wurde diese Erzählung dann schwierig.
Heute liegt die AfD bundesweit in den Umfragen fast bei 30 Prozent, im Osten sogar bei über 40 Prozent. Jetzt kann niemand mehr erklären, er kenne keine dieser pöbeligen, gesellschaftsunfähigen Anhänger der Partei. In jeder Familie, in jedem Freundeskreis gibt es Wähler der größten Oppositionspartei. Die Diffamierung einer abstrakten Masse wird dann unmöglich, wenn plötzlich jeder konkret Personen kennt, die individuell klar keine Rechtsextremen, sondern ganz normale Nachbarn, gute Freunde und geliebte Mitglieder der Familie sind.
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Sätze, die in einer demokratisch gesunden Gesellschaft nicht bemerkenswert sein sollten, es in „unserer Demokratie“ jedoch sind. Der ganz normale Umgang mit AfD-Wählern ohne hysterische Kontaktschuldängste – was für eine revolutionäre Idee. Vielleicht ist es für eine Gesellschaft besser, wenn Politik nicht jede letzte Alltagsritze beherrscht?
Eventuell sollten möglichst viele Menschen erkennen, dass das alle paar Jahre gemachte Kreuzchen nicht den Charakter eines Menschen bestimmt. Wenn selbst der Sänger von Feine Sahne Fischfilet das erkennt, sollten es alle begreifen.
Als Jugendlicher fackelte Monchi noch ein Polizeiauto ab und wurde dafür verurteilt. Früher sang die Band Zeilen wie: „Die Bullenhelme, sie sollen fliegen. Eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein.“ Oder: „Was erwartet ihr von uns, wenn ihr uns den Knüppel gebt? Dass wir den Kopf einziehen und uns danach für euch biegen? Nein! Das nächste Mal, da fliegt der Stein!“
Auch nach der Distanzierung von solchen Aussagen wurde 2018 noch gesungen: „Hauptsache, Du bist da, wenn die Rechten wieder marschieren. Und wenn der Tag gekommen ist, gibt‘s auf die Fresse.“ Danach ebbten die Gewaltfantasien ab, der Antifa-Kern blieb bestehen.
Wenn sogar ein Mensch mit diesem politischen Lebenslauf jetzt für einen entspannten Umgang mit Rechten plädiert, hat der Zeitgeist im Land sich wahrlich gedreht. Sogar das Verhältnis zur einst verhassten Polizei wird überdacht. Nachdem in Mannheim 2024 der Polizist Rouven Laur von einem Islamisten getötet wurde, ließ Monchi die Liedzeile „Niemand muss mehr Bulle sein“ entfernen. Er habe „keinen Bock mehr darauf, diese Leute zu entmenschlichen“.
Für Monchi scheint es keine Tabus in Richtung AfD mehr zu geben. Noch nicht einmal vor dem öffentlichen Spiel mit dem Gedanken, einmal ein AfD-Wähler zu werden, schreckt er nun zurück: „Ich spreche auch von mir selbst: von meinem Kopf. Von meiner Seele. Wie schaffe ich es, auf mich aufzupassen, damit ich auch nicht irgendwann überlege, mein Kreuz bei der AfD zu setzen?“
Deutlicher kann ein linker Sänger kaum formulieren: „Das mit den Migranten geht langsam aber zu weit.“ Die Kirsche auf der Sahnetorte ist dann die Anerkennung neuer Medien rechts der Mitte: „Fakt ist, dass solche Sender wie Nius und Formate für nicht wenige Menschen in meiner Region immer mehr zur erklärten ‚einzig ernst zu nehmenden‘ Informationsquelle werden.“
AfD-Wähler als normale Menschen, Verständnis für die Polizei, Kritik am Islam und ein schon im Titel brandmauerkritisches Buch. Was Monchi momentan vorlegt, ist ein dringend notwendiges Plädoyer für eine Normalisierung der öffentlichen Debatte. Ausgrenzung und Dämonisierung haben keine Zukunft. Kluge Linke wissen das, der Rest sollte ihnen dringend folgen.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Wer mit 20 kein Linker ist, hat kein Herz. Wer mit 40 noch Linker ist, hat keinen Verstand.
Soviel Reflektion hätte ich ihm nicht zugetraut .Respekt!
Selbstreflektion? Nö. Der braucht nur grade Aufmerksamkeit für sein neues Buch. Und er sollte sich mal dringend seiner Wampe und seinem Busen widmen- siehe Foto.
Dazu passt der gerade eine Stunde alte Artikel hier bei AN [1]. 🤣
Wie auch immer, ich werde diesem linksgrün-versifften Millieu niemals verzeihen, dass es mich seit mehr als 10 Jahren als Menschenfeid, Rassisten, Nazi und wer weiß was bezeichnet und wo es nur geht, ausgegrenzt hat, nur weil ich Merkels Flüchtlingspolitik kritisiert habe. Isch over! 😡
[1] https://apollo-news.net/weil-ihr-lebensgefaehrte-fuer-die-afd-kandidiert-ehrenamtlich-engagierte-frau-aus-kirchengemeinde-gedraengt/
Wer absolute Einzelfälle wie diesen so deutet, dass die gesellschaftliche Ausgrenzung der AfD abnimmt, der hat schwere Wahrnehmungsstörungen!
Manchmal habe ich den Eindruck, dass viele von Ihnen in Wahrheit gar keine Normalisierung wollen.
so ist es.
und wie glaubwuerdig ist seine aeusserung ?
vielleicht merkt er nur, dass der wind sich dreht, und moechte auch in zukunft noch seine musik verkaufen?
Der recht Rand joooooooooooooooooohlt das es gelungen ist einen herausragenden Künstler einzuschüchtern.
Sagt mehr über euch Millionkels und Millitanten aus als ihr wist.
Können eigentlich alle Linken Spinner keine Rechtschreibung mehr?
Den hat niemand eingeschüchtert, ich glaube nicht, dass das funktionieren könnte… Der hat nachgedacht… Keine Sorge, kann dir mit Sicherheit nicht passieren, das mit dem Denken…
Ich hoffe mal dass das nicht so ist, ich sehe hier eine Trendwende. Laaaangsaaam aber existent.
Vielleicht kommt Er sogar auf die Idee, daß diese Spaltung der Menschen, politisch gewünscht ist. Teile und herrsche.Ein uraltes Prinzip.
Larissa wäre (ist)bestimmt nicht darauf reingefallen!
Jetzt wird „Monchi“ nicht mehr vom Bundesgrüssaugust eingeladen (-;
„Hassen fällt mir schwerer“: Wenn selbst diese linke Ikone auf Rechte zugeht
—
Oder wie erhöht man das Potenzial der Leserschaft!
Er geht also auf „Rechte“ zu? Merkt denn niemand, dass in dieser Aussage immer noch eine Diffamierung steckt? Aus Sicht dieser Leute sind „Rechte“ eine niedere Lebensform. Wenn es opportun erscheint, kann man mal auf die zugehen. Mehr steckt nicht dahinter. In meiner Eigenwahrnehmung bin ich kein Patriot und ich möchte im Grunde nur von diesen Leuten in Berlin möglichst in Ruhe gelassen werden. Zum Auswandern fehlt mir leider das Geld. Da ich mir ausserdem regelmäßig erlaube, diese so genannte Regierung zu kritisieren, möge man mich in Gottes Namen einen „Rechten“ nennen. Ich verbiete mir aber, dass solche Knechte des Establisments auf mich zugehen.
Ihre Stellungnahme ist jämmerlich. Erkennen Sie doch an, dass jemand in verqueren Verhältnissen sozialisiert wurde und sich nun, mit zunehmender Einsicht, Schritt für Schritt davon entfernt. Ich war in den 60ern auch links angehaucht, in den 70ern und 80ern noch grün-alternativ, bis mir dann die Augen aufgingen. Sie sollten mehr Größe zeigen.
Nein. Diese Salonkommunisten werden immer welche bleiben! Zur Hölle mit „Monchi“!!!
Eine Diät und mehr Sport würde ich auch noch empfehlen – Gesunder Geist in gesundem Körper … aber er macht Fortschritte
Wer ist Monchi? Fette Sahne Fischfilet… die Lieblingsband vom Steinspalter? Fähnchen im Wind, dem glaube ich kein Wort, sonst würde er ja die AfD unterstützen. Braucht wohl nur Aufmerksamkeit, meine Meinung!
…für sein neues Buch, erschienen am
13. August 2026
https://www.kiwi-verlag.de/buch/monchi-jenseits-der-brandmauer-9783462055306
Menschen können sich jederzeit ändern.
Aber er bekommt von mir noch keine
Lorbeeren. Vertrauen muß er sich jetzt
erst einmal paar Jahre lang erarbeiten.
„Ikone“?
Also bitte….
Och ,was hört denn jetzt Frank Walter Sp…..?
Verstehe ich das richtig? Nachdem die AfD 13 Jahre lang angefeindet, verächtlich gemacht und mit allen Mitteln bekämpft wurde, ist inzwischen Dank F.M. und der jeden Tag deutlicher werdenden Blödigkeit des Establishments eine Bundesregierung unter Führung der Blauen nicht mehr auszuschließen. Und da fordert nun Herr Brechtken, dass wir den fatalen Fehler von 1990 wiederholen sollen? Dazu kann ich nur sagen, dass diese Leute niemals Ruhe geben werden.
Welchen fatalen Fehler meinen Sie?
Keine Grundreinigung durchgeführt zu haben. Siehe Hüber…
Hayali wird heute Abend im ZDF erklären, der Sänger Monchi hätte in einer Geheim-OP in einer von Reichsbürgern geleiteten Klinik, das Gehirn eines kürzlich verstorbenen AFD-Wählers eingepflanzt bekommen, weshalb er nun absolut unzurechnungsfähig sei und die AFD sofort verboten werden muss…
„Ikone“? Ziemlich übertrieben für einen Dorfmusiker.
Wäre doch mal interessant, wenn sich Künstler melden würden, die offen sagen, AfD zu wählen. Können sich allerdings nur diejenigen erlauben, die finanziell ausgesorgt haben, denn danach ist die Karriere hin.
Hach, Apollo News ist wieder ganz ergriffen angesichts eines reflektierten Linken. Oder empört, weil man „Hetzschrift“ sei, obwohl man doch so brav moderiert. Irgendwie entwickeln alle konservativer Medien einen Hang zur Nabelschau und Rührseligkeit.
> Was Monchi momentan vorlegt, ist ein dringend notwendiges Plädoyer für eine Normalisierung der öffentlichen Debatte.
Nein, was „Monchi“ vorlegt, ist eine am eigenen Beispiel entwickelte Landkarte für Systemkünstler, die ihren Platz im sich verändernden System suchen. Die Varieté-Szenen aus dem Film „Der Trafikant“ sagen alles, was man dazu wissen muss.
Dringend notwendig ist das von rechts betrachtet nicht. Im Gegenteil, vorher war er nützlicher.
Eine Kehrtwende von 180 Grad bei einem überzeugten Linken?
Das macht zumindest mich extrem misstrauisch
Man kennt ja die Künste der linken Unterwanderung
Monchi hat schon immer in Mecklenburg-Vorpommern gelebt. Vor drei Jahren ist er wieder nach Jarmen gezogen – dorthin, wo er aufgewachsen ist. Hauptgrund war, dass er Vater geworden ist und wieder näher bei seiner Familie wohnen wollte. Er liebt es aber auch in Jarmen. „Zwei Minuten bis zum See, zwei Minuten bis zur Peene, zwei Minuten bis zum Arzt, zwei Minuten bis zu meinen Eltern“, zählt er die Vorteile auf.
https://www.ndr.de/kultur/buch/jenseits-der-brandmauer-punk-saenger-monchi-liest-aus-neuem-buch,buchmonchi-100.html
Ich warte noch ab, bevor er von mir
Lorbeeren bekommt. Natürlich kann
sich jeder Mensche jederzeit ändern.
„Wer als 20-Jähriger kein Linker ist, hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch ein Linker ist, hat keinen Verstand.“
Wer mit 75 bei AN kommentiert hat weder das eine noch das andere und bald gar nichts mehr.
Was tun Sie hier außer uns anmeckern?
Sind Sie selbstquälerisch veranlagt?
Oder einfach streitsüchtig?
Ich schreibe z. B. nicht auf erzlinken Blogs.
Was hätte ich davon, dort (rund um die Uhr)
zu stänkern?
Hutzafone werden dumm geboren , lernen nix dazu und mit 75 davon noch die Hälfte vergessen
Wer ist der Typ ? Wegen mir können die mich weiter ausgrenzen. Ich habe mit diesen elitären, gewissenlosen und arroganten Anhängern „unserer Demokratie“ nichts mehr zu tun. Und keiner von denen braucht jetzt von oben herab und mit dem Ziel der eigenen Machterhaltung so zu tun als dürfte ich wieder mitmachen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Wie du mir so ich dir. Raus aus allen Positionen und ab in die Produktion.
Ein Idiot und ganz sicher kein Musiker.
Ich wohne genau dort. Seine Mutter ist Zahnärztin, auch meine, und das Wartezimmer ist voller AFD Wähler. Sein Vater ist ein lokaler Bauunternehmer, der seine Kunden verlieren kann, wenn sein Sohn sich nicht benimmt. Ganz klar, der Mann muss sich der Familie beugen.
Fast könnte man meinen, dem armen Monchi ist es in Berlinistan etwas zu bunt geworden…sieht ja etwas seltsam aus, diese Flucht ins 3000-Einwohner-Jarmen in M-V.
Ehrlicherweise haben Sie den „ Bundespräsidenten „ mit Ihrem Statement nicht nur blamiert !! Diese Jungs sind schon weiter und haben hiermit den BP wegen seiner Inhumanität auch menschlich blamiert .., er ist und bleibt für mich , der schlimmste und unfähigste Bundespräsident überhaupt !! Er verhielt sich meiner Überzeugung nach nicht wie ein BP , sondern eher wie ein Verfassungsfeind !!
Der Mann hatte schon vor etlichen Jahren Stress mit seiner eigenen Szene, ihm wurde angebliches sexuelles Fehlverhalten vorgeworfen („niemand muss Täter sein“). Spätestens seit da dürfte wohl die Entfremdung begonnen haben.