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„Grüner Stahl“ wird nicht aus Deutschland kommen: Schonungslose Studie zerstört industriepolitische Illusion

Noch immer glaubt die Bundesregierung an das grüne Märchen vom klimaneutralen Stahl Made in Germany. Eine neue Studie der Unternehmensberatung PwC zeigt: Wenn Deutschland seine Stahlindustrie behalten will, muss es sich von dieser Illusion verabschieden.

Geplatzte grüne Träume: Der damalige Wirtschaftsminister Robert Habeck überreichte dem Stahlkonzern Thyssenkrupp 2023 eine Milliardensubvention für einen mit Wasserstoff betriebenen Hochofen. (IMAGO/Funke Foto Services)

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Die Debatte um die Transformation der deutschen Stahlindustrie wird maßgeblich von der gefährlichen Hoffnung dominiert, dass sich mit milliardenschweren staatlichen Subventionen eine wettbewerbsfähige Produktion von „grünem Stahl“ im eigenen Land erzwingen lässt. Doch eine neue, schonungslose Branchenanalyse warnt eindringlich davor, an diesem Wunschdenken festzuhalten.

Die energieintensive Primärstahlerzeugung, also die direkte Gewinnung von Stahl aus Eisenerz – sei es klassisch mit Kohle im Hochofen oder künftig mit Erdgas oder Wasserstoff –, ist in Deutschland nicht wettbewerbsfähig und wird es aufgrund dauerhafter struktureller Nachteile auch in Zukunft nicht sein können. Für den Standort Deutschland bedeutet das: Die Politik muss sich von einer industriepolitischen Illusion befreien und dringend einen echten Strategiewechsel vollziehen.

Die Studie der Unternehmensberatung PwC mit dem Titel „Das Ende der europäischen Stahlwirtschaft … oder einfach nur anders?“ liefert einen ökonomischen Realitätscheck, der die industriepolitische Ausrichtung des Landes grundlegend infrage stellt. 

Die Ergebnisse der Studie beziehen sich nicht nur auf einzelne Standorte, sondern auf das gesamte europäische und deutsche Marktumfeld. Sie lassen keinen Raum für politisches Wunschdenken, denn sie benennen ein massives, nicht konjunkturelles Strukturproblem. Das sind die zentralen Punkte:

  • Das Ende des Hochofens: Die klassische, kohlebasierte Hochofenroute wird in allen modellierten Szenarien bis spätestens 2040 vollständig unwirtschaftlich. Durch die CO₂-Bepreisung in der EU wird sich der Preis für konventionellen Hochofenstahl bis 2045 faktisch verdoppeln. Für Mitteleuropa lässt sich in keinem Szenario eine tragfähige Perspektive für diese energieintensive Grundstoffproduktion ableiten – die Hochöfen werden Geschichte.
     
  • Milliarden-Kostenvorteile für grünen Stahl in den Golfstaaten und Indien: Der politisch forcierte Ausweg über CO₂-armen Grünstahl ist zwar technologisch machbar, wird aber in Regionen wie den Golfstaaten oder Indien dauerhaft deutlich günstiger sein. Die erdgasbasierte Direktreduktion in den Golfstaaten wird bereits 2030 rund 30 Prozent günstiger produzieren als ein Hochofen in Mitteleuropa. Später hält die Studie es für möglich, dass in dieser Region die wasserstoffbasierte Variante die Erdgasroute ablösen könnte. Innerhalb Europas ist bestenfalls in Skandinavien – bedingt durch dortige niedrige Strompreise – langfristig eine wettbewerbsfähige Primärstahlerzeugung denkbar. Mitteleuropa und Deutschland fallen hier komplett heraus. Für Mitteleuropa lässt sich in keinem Szenario eine wirtschaftlich tragfähige Perspektive für die energieintensive Grundstoffproduktion ableiten, da hier die strukturelle Kombination aus hohen Energiekosten, fehlender Rohstoffbasis und begrenzter Wasserstoffverfügbarkeit entgegensteht.
     
  • Die Zukunft wird längst gebaut – aber nicht hier: Dass diese Verlagerung keine ferne Theorie, sondern harte Realität ist, belegt die Studie mit konkreten Großprojekten. Die Zukunft der Primärstahlerzeugung beginnt bereits jetzt im außereuropäischen Ausland, etwa in der Sonderwirtschaftszone Duqm im Oman. Die indische Jindal Group errichtet dort aktuell einen Anlagenkomplex mit einer Jahreskapazität von fünf Millionen Tonnen, der zunächst mit günstigem heimischem Erdgas betrieben und später auf Wasserstoff umgestellt werden soll. Der brasilianische Bergbaukonzern Vale baut vor Ort für fünf Milliarden Dollar einen Megahub für Eisenschwamm, dem Vorprodukt des Rohstahls. Und während die Politik hierzulande noch über Subventionen streitet, haben sich erste europäische Konzerne wie Thyssenkrupp im Oman längst über Abnahmeverträge riesige Mengen Eisenschwamm für den Import gesichert. 

Dass diese vernichtende Analyse für Grünstahlprojekte in Europa längst reale wirtschaftliche Praxis ist, zeigt das Vorgehen des Weltkonzerns ArcelorMittal: Das Unternehmen hat seine Pläne für „grünen Stahl“ an den deutschen Standorten in Bremen und Eisenhüttenstadt komplett gestoppt. ArcelorMittal ließ dafür sogar bereits zugesagte Fördermittel in Milliardenhöhe verfallen. Dies belegt drastisch, dass Deutschland durch die Energiewende und die CO₂-Bepreisung für die energieintensive Primärstahlproduktion schlicht zu teuer geworden ist. Auch gigantische staatliche Investitionszuschüsse können die dauerhaft zu hohen Betriebskosten im internationalen Wettbewerb nicht mehr ausgleichen – die deutsche Subventionsillusion kollabiert. 

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Drei Alternativen für den Stahlstandort Deutschland

Bedeutet dies das Ende der deutschen Stahltradition? Nicht zwingend – aber die deutsche Politik muss sich von der industriepolitischen Illusion der Aufrechterhaltung der heimischen Primärproduktion lösen. Zumindest solange sie gleichzeitig an den europäischen und nationalen CO₂-Zielen festhält. Und eine Abkehr davon ist derzeit nicht in Sicht. Die nackten Zahlen der PwC-Analyse zeigen unmissverständlich, dass die eklatanten Standortnachteile Deutschlands – allen voran die im internationalen Vergleich viel zu hohen Energiepreise – bei Beibehaltung der Klimaziele einen Verzicht auf die Primärstahlerzeugung ökonomisch unausweichlich machen. 

Die Studie skizziert drei mögliche alternative Wege für den Stahlstandort Deutschland, die angesichts dieser Situation infrage kommen. 

Weg 1: Import von Eisenschwamm statt Subventionskampf Aufgrund der günstigeren Kostenbasis außerhalb Deutschlands ist die Auslagerung der Eisenerzreduktion ins außereuropäische Ausland unausweichlich. Anstatt künftig teures Eisenerz und teures Erdgas (oder unbezahlbaren Wasserstoff) nach Deutschland zu importieren, um daraus Roheisen zu erzeugen, muss das fertige Vorprodukt, also CO₂-arm produzierter Eisenschwamm, importiert werden – aus Arabien oder Indien oder vielleicht auch aus Skandinavien. Die deutsche Industrie kann dieses günstigere Vormaterial dann in ihren Werken weiterverarbeiten. 

Weg 2: Fokus auf Sekundärstahl Die verbleibende wirtschaftliche Option für eine europäische Eigenproduktion ist die Sekundärstahlherstellung, also das Einschmelzen von regionalem Stahlschrott in Elektrolichtbogenöfen (EAF). Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass sich nicht jede Stahlqualität aus Schrott herstellen lässt, da sich beim Recycling verschiedene Begleitelemente anreichern, die die erreichbaren mechanischen Eigenschaften begrenzen. Zudem wird die Verfügbarkeit von hochwertigem Schrott mit steigender Nachfrage zunehmend zum limitierenden Faktor, weshalb Sekundärstahl wegfallende Primärkapazitäten niemals vollständig ersetzen kann. Außerdem muss in diesem Zusammenhang zwingend bedacht werden: Der Lichtbogenofen ist ein stromintensiver Prozess. Ohne wettbewerbsfähige Industriestromkosten wird der Standortvorteil des lokal verfügbaren Schrotts sofort wieder aufgezehrt. Solange der Industriestrom in Deutschland wesentlich teurer als an anderen globalen Standorten ist, werden auch künftige EAF-Öfen hierzulande einen schweren Stand haben – ohne Subventionen. 

Weg 3: Spezialisierung auf wissensintensive Wertschöpfung Da der bloße Volumenmarkt für Stahl in Deutschland verloren geht, kann die heimische Industrie künftig nur dort florieren, wo der Know-how-Anteil den reinen Materialwert deutlich übersteigt. Wenn deutsche Unternehmen hochkomplexen Stahl für den kundenindividuellen Anlagenbau, die Medizintechnik oder Spezialstahl für die Rüstungsindustrie fertigen, können Standortnachteile bei den Energiekosten weniger ins Gewicht fallen. Bezahlt wird das Produkt dann für die Konstruktion, die Zertifizierung und das Spezialwissen der Ingenieure. 

Das Ende einer industriepolitischen Illusion

Die PwC-Studie räumt schonungslos mit der Vorstellung auf, dass eine grüne Primärstahlerzeugung in Deutschland künftig profitabel betrieben werden könnte – es gibt in der gesamten wirtschaftlichen Analyse schlichtweg keinen einzigen Hinweis darauf, der dieses politische Narrativ stützt. Aus diesen harten ökonomischen Fakten muss die Politik in Berlin nun endlich Konsequenzen ziehen. Sie muss anerkennen, dass die politisch gewollten, dauerhaft hohen Energie- und CO₂-Kosten in Deutschland den wirtschaftlichen Betrieb einer derart energieintensiven Grundstoffproduktion unmöglich machen. 

Ein radikales Umdenken ist daher zwingend erforderlich. Die Zukunft der deutschen Stahlbranche liegt nicht in der planwirtschaftlichen Konservierung des Status quo, sondern in der konsequenten Hinwendung zu den drei skizzierten Alternativen: Deutschland muss eine internationale Arbeitsteilung akzeptieren, günstiges Vormaterial aus Standorten mit geringeren Energiekosten importieren, die Kreislaufwirtschaft über Sekundärstahl stärken und sich auf die wissensintensive Weiterverarbeitung spezialisieren. 

Wenn die Politik stattdessen stur daran festhält, eine im globalen Wettbewerb völlig chancenlose Primärstahlerzeugung mit immer neuen Steuermilliarden zu subventionieren, ist dies nicht nur eine gigantische Kapitalverschwendung. Es ist ein ordnungspolitischer Irrweg, der dringend benötigte Investitionsmittel an anderer Stelle entzieht und für den Wirtschaftsstandort Deutschland letztlich ruinös enden wird.

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129 Kommentare

  • Habecks „grüner Stahl“ war Industriepolitik aus dem Wolkenkuckucksheim: erst Energie verteuern, dann Milliarden Steuergeld hinterherwerfen, damit die Industrie trotz der eigenen Politik irgendwie überlebt. Ein Schildbürgerstreich mit Ministerlimousine. Die Produktion wandert dorthin, wo Energie bezahlbar ist – und Deutschland importiert am Ende das Ergebnis seiner eigenen Standortzerstörung.

    Und Merz? Wollte den grünen Spuk beenden und wirkt nun wie dessen Hausmeister. Große Oppositionsklappe, kleiner Kurswechsel. Statt Habecks ökonomischen Trümmerhaufen abzuräumen, wird er politisch inventarisiert und weiterverwaltet.

    Habeck lieferte die Abrissbirne, Merz hält jetzt das Baustellenprotokoll. Zwei Politiker, zwei Etiketten – und der gleiche deutsche Irrsinn: Wettbewerbsfähigkeit wird wegreguliert und anschließend mit Steuermilliarden wiederbelebt. Ein Land kann sich auch mit Anlauf selbst deindustrialisieren.

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    • Ganz Bestehen davon, dass wir immer mehr von der EU reguliert und damit bald auch regiert werden.
      Es ist das eine, dass es einen schleichenden Prozess gibt, in dem die EU immer mehr Befugnisse an sich reißt, hin zu „Vereinigten Staaten von Europa“ ganz nach amerikanischem Vorbild. Nur dass es sich nicht mehr wie Demokratie anfühlt.
      Hinzu kommt eine gigantischer aufgeblasener Bürokratieapparat gepaart mit ideologischen praxisfernen Ideen.
      Andere Länder wundern sich und freuen sich, dass wir uns wirtschaftlich so schwächen. China hat uns bereits in allen Bereichen abgehängt, was man so langsam zu begreifen scheint, weshalb man jetzt glaubt mit bürokratischen Mitteln das verhindern zu können, was zwangsläufig folgt.
      Das verrückte ist nur, das wir gerade im Bereich von Wind- und PV-Energie von China abhängig sind.

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      • Eine Deutsche Regierung lässt sich schneller Absetzen aber die EU spielt und gegeneinander aus.
        Die Ergebnisse der EU sind desaströs, daher DEXIT asap.

        31
      • Es zwingt uns keiner, die Vorgaben der EU umzusetzen. Deutschland ist der grösste Nettozahler. Wenn wir den Stecker ziehen, ist die EU tot! Dazu bedarf es lediglich couragierter Politiker, die sagen Germany first, und sich weigern, den ideologischen EU-Bullshit in nationales Recht umzusetzen.

        94
      • Volle Zustimmung, bis auf die Vereinigten Staaten von Europa. Die werden absolut zentralistisch und die US-Bundesstaaten haben schon jetzt mehr Souveränität als die „selbständigen“ Staaten der EU.

        5
    • Voll ins Schwarze getroffen!

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    • Unser wirtschaftlicher Niedergang beruht ausschließlich aus “ Eigentoren“

      10
    • Merz und Co werden so lang weitermachen, bis die Großindustrie im Land zerstört ist. Der Mittelstand und der Rest folgen ganz automatisch.
      Zurück bleiben wird eine bitterarme Bevölkerung, die nie gelernt hat mit so einer Situation umzugehen. Die Kriegsgeneration ist nämlich fast ausgestorben.
      Die Frage die ich mir nur stelle „Wer steckt wirklich dahinter und zieht im Hintergrund die Fäden?“

      2
    • Wenn Menschen welche nicht qualifiziert sind Entscheidungen treffen, geht das so gut wie immer in die Hose. Habeck hatte nicht nur selbst null Ahnung, sondern holte sich auch noch Personal mit null Qualifikation, welches darüber hinaus vor allen Dingen Lobbyinteressen bediente.

      7
    • Mal wieder diese irrationale Hoffnung deutscher Anführer auf Wunder [Waffen] 😂😂😂

      1
    • Und Michel steht schmollend daneben und wählt neuerdings unter stillem Protest weiter die gleichen Parteien !

      Jedes Volk erhält die Politik und Regierung die es verdient !
      Demokratie ist nun mal leider nichts für Idioten !

      19
    • @Wanninger
      Und nach der Deindustrialisierung gibt es auch keine Steuermilliarden mehr.
      Dann fällt eins nach dem anderen.
      Kein Geld mehr für den Sozialstaat, die Gesundheitsversorgung, Renten, Bildungssystem, Infrastruktur, Bundeswehr.
      Der letzte macht dann das Licht aus.
      Oh wait, das geht von alleine aus, Strom zu teuer, die Rechnung nicht bezahlt.
      Alles wegen Klima.

      8
    • Dummheit ist nicht unbedingt ein Mangel an Intelligenz oder Wissen. Dummheit ist der Glaube, schon alles zu wissen und zu verstehen. Und dies ist die Grundüberzeugung der grünen Öko-Savonarolas. Die halten sich grundsätzlich für gebildeter und moralisch höherstehend als der Rest der Menschheit. Dabei sind sie nur eine Bande von Idioten mit einer gewissen Bauernschläue, sich Pfründe zu verschaffen.

      10
  • Sich der Realität, der Physik und dem Wählerwillen zu verweigern gehört doch inzwischen längst zur Staatsräson. Es wird sich nichts ändern. Abwärts, volle Kraft voraus!

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  • „Der Markt ist keine Erfindung des Kapitalismus. Er ist eine Erfindung der Zivilisation.“ ☝️

    45
    • Noch nicht einmal das. Selbst Fische und Pilze handeln wie in einer Marktwirtschaft.

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  • Man darf nicht vergessen, dass spätestens seit den frühen 1990er Jahren sich ein Wechsel des Rationalisierungsparadigmas industrieller Arbeit inzwischen in globalem Maßstab vollzieht, der in seiner Reichweite historisch in nichts der kopernikanischen Wende nachsteht. Sowohl die sogenannte Energiewende als auch die vermeintliche Bepreisung von CO2 hätten sich daran zu messen. Nicht den Anforderungen zu genügen, würde bedeuten, längst den Anschluss an die Weltspitze verloren zu haben. Allein dadurch gerät die hiesige Volkswirtschaft hoffnungslos ins Hintertreffen. Pointiert formuliert, ließe sich daraus schlussfolgern, dass sich Deutschland damit in Wirklichkeit von „edlem Wettbewerb“ (Planck, in: Erinnerungsschrift, 1948: 94) abgekoppelt hat. Individuell herausragende Leistungen zu erbringen, lohnt sich dann einfach nicht mehr mit der Folge, dass besonders Universitäten laut Ruud Koopmans mittlerweile sich in ein „lunatic asylum“ verwandelt sehen.

    1
    • Übrigens: Die erst jüngst kritisierte „Selbstüberschätzung deutscher Ingenieure“ (Handelsblatt v. 10.8.2026) ist ein untrügliches Zeichen für den derzeit überhandnehmenden Wahn an den Universitäten hierzulande. Dadurch völlig losgelöst von der wirklichen Welt kann die Rechnung zuvörderst mit dem sogenannten grünen Stahl niemals aufgehen. Umgangssprachlich formuliert, handelt es sich von vornherein bloß um nichts anderes als ein Groschengrab.

      4
      • Nur zur Erinnerung: Eine im Auftrag der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) vor kurzem erstellte Studie beziffert die Gesamtkosten allein für die sogenannte Energiewende auf weit über 5 Billionen Euro bis ins Jahr 2049. Daran ist sehr anschaulich zu erkennen, welch völlig überdimensionierte Ausmaße das fast schon sprichwörtliche Groschengrab bald hat. Christian Kullmann als Vorsteher der Evonik Industries AG kann in den bis dato rund 1.000 Milliarden Euro dafür von der öffentlichen Hand ausgereichten Geldern dabei keinen Vorteil erkennen, der zum Wohle aller wäre (Rheinische Post v. 18.7.2026). Eine humane Gesellschaft zu stiften, scheint damit nach allem, was dazu derzeit bekannt ist, zumindest nicht ermöglicht zu sein.

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  • Nach dem Starökonom ist das dann nicht so dramatisch
    Finanzmarktwelt 2024
    „ Für Marcel Fratzscher ist die Abwanderung der Industrie eine gute Sache

    DIW-Chef Marcel Fratzscher findet es gut, wenn die energieintensive Industrie Deutschland verlässt. Seine Logik ist schwer zu verstehen.“
    https://finanzmarktwelt.de/fuer-marcel-fratzscher-ist-die-abwanderung-der-industrie-eine-gute-sache-323592/

    29
    • Fratzscher ist einer ,der die Existenzgrundlage der Bevölkerung zerstören will um den „Wohlstand des Weniger“ (Armut für Alle) zu erreichen.Vermutlich in fremdem Auftrag.

      4
  • Wenn die Politik stattdessen stur daran festhält, eine im globalen Wettbewerb völlig chancenlose Primärstahlerzeugung mit immer neuen Steuermilliarden zu subventionieren…

    Genau das werden sie noch jahrelang machen. Wetten?

    28
    • Zumindest werden sie es versuchen. Aber irgendwann ist der Steuertopf leer, aus dem die Subventionen bezahlt werden.

      3
    • Weil sie es können und Fehlverhalten, das in der Privatwirtschaft
      strafrechtliche Konsequenzen nach sich zieht, dort folgenlos
      bleibt.
      Ich erinnere an Habeck’s Northvolt Projekt, das er aus rein
      ideologischen Gründen, gegen den ausdrücklichen Rat der
      beauftragten Gutachter durchgesetzt hat.
      Nach der Pleite hat er dann einfach das betreffende Gutachten
      zur Geheimsache erklärt.
      Irgendwelche Folgen für ihn bis heute sind mir nicht bekannt,
      daß er pro Bundesbürger etwas über 7€ gezahlte Steuern
      verschleudert hat.
      Ich sage ja: Weil sie es können und ihnen das Land und der
      Bürger am Allerwertesten vorbeigehen !

      12
  • Tolles Bild … und die Naturwissenschaften sind total überbewertet.

    26
    • Diesem breiten, feisten Grinsen möchte man am liebsten mit der …

      27
      • Faust ein Ende bereiten.

        9
        • … oder mit Mistgabeln und Laternen! Aber das entspräche nicht unserer humanistischen Haltung und Bildung.

          2
      • Das Bild erinnert an die Comic-Serie „die Panzerknacker“.

        6
        • Die Panzerknacker AG aus Donald Duck ?

          3
        • passt gut zum Bild

          2
  • Habeck wird in der nächsten Bundesregierung unter einem Kanzler Wüst wieder Wirtschaftsminister sein.

    Denn der künftige Koalitionspartner Grüne wird dessen bisheriges Wirken ausschließlich positiv bewerten: Er hat Energie drastisch teurer gemacht und damit alle zum Energiesparen gezwungen.
    Und er hat es geschafft, dass die Industrie in Deutschland ihren CO2-Ausstoß signifikant reduziert hat. Denn es gibt diese Industrie hier nicht mehr. Eine grüne Erfolgsgeschichte.

    13
  • Unser ganzes Land ist bereits am Ende und diskutiert immer noch über solche Nebensächlichkeiten.

    12
  • Braucht es immer Studien für Dinge die offensichtlich sind?

    Wann kommt eine Studie raus, das Waschen nützlich ist um im Sozialen Kontakt zu bleiben?

    12
  • Das Land der Denker, Dichter und Ingenieure. Denk mal, da haben sie uns was angedichtet und nun stehen die Ingenieure ganz schön dumm da.

    12
    • Inzwischen sind wir das Land der Migranten, Faulenzer und Dummen. So ein Land ist nicht mehr zu retten.

      18
  • Lasst das Wort „Klimaziele“. Was soll das sein?

    11
    • „Klima“ ist wenn die gesamte Industrie aus Deutschland verschwindet und woanders auf dem Planeten noch größer wieder aufgebaut wird wo dann noch viel mehr CO2 produziert wird. Das ist „Klima“ und die „Rettung“ selbigen.

      20
  • Grüner Stahl wird zu einem hohen Preis nur in der EU gekauft, weil 200% EU Zoll auf Chinastahl kommt. Hier wurde ein Industriezweig und dazu gleich die Autoindustrie geopfert. So reduziert man gekonnt CO2 bis nichts mehr da ist. Wird am Ende atmen noch erlaubt sein ? Oder wird jeder Atemzug besteuert werden ? Wer Sport treibt muss öfter atmen. Verschwörung oder Humor ?

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    • Die Idee mit der Atembesteuerung wird sicher bald aufgegriffen werden.

      0
  • Das kommt davon, wenn man das Pferd von hinten aufzäumt. Es ist und bleibt ein Trauerspiel. Und deshalb gibt es nur eine Konsequenz. Es braucht einen Wechsel, denn diese Regierung ist festgefahren in einer Ideologie, die einen viel zu hohen Preis fordert und dieses Land in den wirtschaftlichen Abgrund steuert, koste es was es wolle.

    7
  • Der einzige grüne Stahl, den ich kenne, ist der Diebstahl. Ein weiteres Geschäftsmodell zu Lasten der Steuerzahler!

    6
  • Die sind ja noch nicht pleite, die hören erstmal nur auf zu produzieren 💡

    5
  • Wenn es keine drastische politische Wende gibt, wird Deutschland zum verarmten Bauernstaat.

    4
  • Demnächst werden wir mit Bambus bauen,

    3
    • Zu teuer.

      4
  • Die Stahlindustrie ist mit dieser Regierung nicht mehr zu retten. Die würde ich jetzt schon komplett abschreiben so hart es klingt. Bis hier jemand reagiert ist die Sache durch

    3
    • Ende des Jahres sind die Erdgasspeicher leer; womit wollen sie die Hochöfen heizen? Wind- und Sonnenenergie?

      2
  • Es steht zu befürchten, dass sowohl die politische Führung in Deutschland, als auch jene in Brüssel das Problem nicht erkennt, bzw. nicht erkennen will. Die ideologische Verblendung lässt sich wohl auch mit solchen Entwicklungsanalysen nicht mehr abstellen. Nun sind die Unternehmen gefragt. Sie haben (noch) die Chance, ihre Strategie, also z.B. den Einkauf, die künftigen Produktionsstandorte selbst zu bestimmen und nicht mit dem kopflosen Tanker unterzugehen müssen.

    3
  • Dafür Holzautos mit Fußantrieb. Zukunft ist nicht aufzuhalten!

    2
    • Wie Fred Feuerstein.

      0
  • Grüner Stahl ist Verpackungsschwindel. Den kann es niemals geben. Wenn die Grünen glauben, Stahl Produktion beschränkt sich auf ein Stahlwerk, sollten sie die rosarote Sonnenbrille absetzen. Ohne Eisenerz kein Stahl. Und meines Wissens gibt es sowas hier nicht mehr. Es wird zum großen Teil aus Australien bezogen. Dort werden dazu Teile des Kontinents oberirdisch abgebaut, sprich „verwüstet“. Die Umweltschäden sind immens. Wer wissen möchte, wie es auf dem Mars lebt, sollte sich die Satellitenbilder der Abbaugebiete Australiens, oder Brasilien anschauen.
    Die Alternative dazu wäre, wenn alle Industriestaaten, inkl. China, zum Arbeiter- und Bauernstaat umfunktioniert würden. Natürlich hätte Deutschland seine Hochofenkompetenz wie im Bericht beschrieben, weiterentwickeln können. Somit hätte man zumindest im Schmelzprozess Kontrolle. Aber wir wählten ja den Arbeiter- und Bauernstaat, und das ohne Nutztiere.

    2
  • Durch die Subventionen wird der Nachteil noch verschlimmert, denn Investitionen werden nicht auf wettberwebsfähige Produktion geleitet, sondern auf Maximierung des subventionsempfang ausgerichtet. So hat man hier schon die Landwirtschaft runtergewirtschaftet.

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  • Nein. Denn eine Illusion wird nicht bewusst, weil sie jemand benennt. Wissen ändert keine Überzeugungen, denn die sind an die Bezugsgruppe gebunden.

    So, wie die Endlosschleife mit dem Hinweis zum Myside Bias nichts ändert, bleibt es auch bei jeder anderen Illusion.
    Denn Verhalten wird überwiegend von Gefühlen gesteuert und nicht vom Verstand. Dazu rationalisiert der Verstand die Illusion, um das Gefühl zu bestätigen – sich schön reden.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann Illusionen (z.B. diese) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

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    • Mein Gott, jetzt lern doch mal einen neuen Spruch. Das nervt! 🥱🥱🥱🥱

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      • Diesen Käse einfach ignorieren.

        1
  • Und ich habe schon so lange auf ein CO2-freies Brötchen gehofftI …. wieder Nix.

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