Niedersachsen
„Für ungültig erklären und rückgängig machen“: Ausgeschlossene AfD-Kandidaten legen Einspruch gegen Wahlen ein
Alle bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen ausgeschlossenen Kandidaten der AfD haben Einspruch gegen die betreffenden Wahlen eingelegt. Die Wahlen seien „für ungültig zu erklären und zu wiederholen“.
Alle vier bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen ausgeschlossenen AfD-Kandidaten haben Einspruch gegen diese Entscheidung eingelegt. Die Wahlen seien „für ungültig zu erklären und zu wiederholen“, wie es jeweils in den anwaltlichen Schreiben an die zuständigen Behörden heißt, die Apollo News vorliegen.
Die vier Schreiben wurden jeweils vom Rechtsanwalt Christian Wirth aufgesetzt, der gleichzeitig Bundestagsabgeordneter der AfD ist und in allen Fällen zu dem Schluss kommt, dass ein „rechtswidriger Wahlausschluss aus materiellen Gründen“ einen schwerwiegenden Fehler darstelle. „Es hätte die Möglichkeit bestanden“, dass die AfD-Männer ihre Wahlen gewonnen hätten.
Betroffen von den Wahlausschlüssen waren neben den AfD-Politikern Justin Vogel, der für die Bürgermeisterwahl in Herzberg am Harz antreten wollte, und Thorsten Moriße, der als Oberbürgermeisterkandidat in Wilhelmshaven kandidieren wollte, auch die beiden Landratskandidaten Martin Sichert und Stephan Bothe in den Landkreisen Friesland bzw. Lüneburg.
Im Falle des ausgeschlossenen Kreisvorsitzenden Justin Vogel sei unter anderem sein Engagement in der AfD selbst als Ausschlussgrund angeführt worden – diese Funktion als „rechtlichen Malus“ zu behandeln, sei ein Verstoß gegen das im Grundgesetz verankerte Parteienprivileg. Darüber hinaus gebe es auch „keine individuell zurechenbaren Äußerungen“, die Zweifel an Vogels Verfassungstreue begründeten.
Auch bei dem Bundestagsabgeordneten Martin Sichert dürfe die Parteimitgliedschaft nicht maßgeblich sein. Für einen Wahlausschluss müsse vielmehr eine „strenge Verhältnismäßigkeitsprüfung“ durchgeführt werden, die „schwerwiegende Zweifel“ an der Verfassungstreue aufdecke; „irgendwelche Zweifel“ reichten laut Wirth nicht aus. Auch hier seien die individuell zitierten Äußerungen „nicht geeignet, hinreichende Zweifel“ an Sicherts Verfassungstreue zu begründen.
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Im Folgenden müssen nun die entsprechenden Behörden entscheiden, ob den Anträgen stattgegeben und die jeweilige Wahl wiederholt wird. Lehnen sie eine Wiederholung der Wahl ab, können die Kandidaten vor dem Verwaltungsgericht klagen. Das ist innerhalb eines Monats nach Zustellung der Entscheidung möglich.
Bereits im Vorfeld der Kommunalwahlen hatten die vier Kandidaten Eilanträge gegen den Ausschluss gestellt; diese wurden jedoch jeweils abgewiesen. In den Fällen von Bothe, Sichert und Vogel hatte das Oberverwaltungsgericht Lüneburg darauf verwiesen, dass die Beschlüsse des Senats „unanfechtbar“ seien und eine Prüfung der Rechtmäßigkeit erst nach den Wahlen stattfinden könne (mehr dazu hier).
Moriße hatte einen Antrag vor dem Verwaltungsgericht Wilhelmshaven gestellt, der ebenfalls abgewiesen wurde. Die gesetzlichen Normen seien in allen Fällen korrekt angewendet worden und nicht offensichtlich verfassungswidrig (Apollo News berichtete). Moriße hatte in der Folge darauf verzichtet, noch vor den Wahlen Beschwerde einzulegen.
Eine Änderung des Niedersächsischen Kommunalwahlgesetzes hatte Wahlausschüssen ermöglicht, bei Zweifeln an der Verfassungstreue eines Bewerbers für ein hauptamtliches Spitzenamt die Kommunalaufsicht des Innenministeriums einzuschalten. Dies führte zum umstrittenen Ausschluss der vier Politiker von den niedersächsischen Kommunalwahlen.
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Die Ausschlüsse klingen eher nach Willkür,… bleibt zu hoffen, dass ein (evtl.) noch vorhandener Rechtsstaat sich durchsetzt, in dem wirklich Recht gesprochen wird.
Auch unsere Justiz täte gut daran, verloren gegangenes Vertrauen wieder zurückzugewinnen.
WELT: Schwedens Sozialdemokraten erklären Regierungsbildung für gescheitert.
Frage: Kommt jetzt die Schweden-AfD (SD) an die Macht? In Schweden hätte man kein Problem damit und niemand fordert ein Verbotsverfahren.
Na Kunststück ! Schweden ist ja auch eine richtige Demokratie mit echten Politikern !
Deutschland ist doch nur eine Parlamentarische Diktatur mit einer Horde von Statisten und Sozialversagern !
Sehr guten Vorgehen. Ich wünsche euch gutes Gelingen AFD💙💙💙💙💙
Wieder werden diese „Behörden“ sehr viel Zeit für ihre Entscheidungen benötigen und erst dann kann dieser Staat beweisen, ob er tatsächlich noch ein Rechtsstaat ist.
Ich befürchte, wir wissen alle wie es ausgehen wird.
Viel Erfolg für die AFD Politiker. Wir müssen für die Demokratie kämpfen!
Ich hoffe es gelingt, in Deutschland muss wieder Recht und Ordnung herrschen.
Richtig so.Mit dem Besen auskehren.
Guter Versuch und vollkommen zu Recht wird aber in (Unserer Demokratie ) nichts bringen.
Wer Kandidaten von der Wahl ausschließt, traut offenbar dem Demos nicht. Wer das aber nicht tut, kann kein Demokrat sein. Er will die Macht usurpieren, nicht verliehen bekommen.
Daniela Behrens ist bekanntlich in der SPD. Die Partei will ein AfD-Verbotsverfahren, SPD und Grüne sind eifrig dabei, AfD-Politiker auszuschließen und auszugrenzen. SPD und Grüne werden in Berlin sehr wahrscheinlich mit der Linksetrempartei koalieren und eine Linksextreme zur Regiereden wählen. Damit ist alles zum Zustand UnsererDemokratie gesagt.
Bei zukünftigen Wahlen ist die spD als mutmasslich gesichert Verfassungsfern von allen Wahlen auszuschließen und ein Parteienverbot in Aussicht zu stellen. Aussagen von Mirsch, Klingbeil und Esken deuten auf radikalisierte Kräfte in der gesamten Partei. /Io
Was soll man in Deutschland überhaupt noch von der Demokratie der Kartellparteien halten ?
Steinmeier(SPD) hält AFD Wähler für Vulgär und Linksextremistische Antisemiten Islamisten und Terroristen unterstützende Wähler für die politische Elite des Landes .
(Vornehm, edel oder anständig) Aber deren Steuergelder nehmen sie ohne Ende !
Behrens ist da wohl die neue Sophie Scholl !
Amerika sollte Steinmeier Behrens usw auf die Liste der Unerwünschten Personen setzten .