Sachsen-Anhalt
Feuerwehrmänner bekommen Ärger wegen AfD-Foto – Gemeinde will Reporter verbieten, mit ihnen zu sprechen
Wegen eines Fotos mit AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund drohen ehrenamtlichen Feuerwehrmännern in Sachsen-Anhalt Konsequenzen. Als ein Bild-Reporter mit ihnen reden will, geht die Gemeindeverwaltung dazwischen.
Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr von Egeln in Sachsen-Anhalt haben ein Foto mit dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund gemacht. Das erzürnte den Bürgermeister. Als nun ein Bild-Reporter mit den Feuerwehrleuten reden wollte, versuchte die Gemeindeverwaltung, dies zu verhindern. Der Reporter erkundigte sich in dem 3.000-Einwohner-Ort beim Bäcker nach dem Weg zur Freiwilligen Feuerwehr. Dann kam eine Frau dazu, die sich als Anita Nitzschke vorstellte. „Ich bin Sachgebietsleiterin für öffentliche Ordnung und Sicherheit. Ich möchte Sie nur darauf hinweisen, dass Sie nicht mit den Mitgliedern unserer Ortsfeuerwehr sprechen dürfen“, sagte sie laut Bild.
Zuvor hatte sich der Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr über das Foto der Feuerwehrleute mit Siegmund empört und mit Konsequenzen gedroht. „Als Verbandsgemeindebürgermeister und Dienstherr der Freiwilligen Feuerwehr stelle ich ausdrücklich klar, dass ein solches Verhalten von Mitgliedern unserer Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz nicht hingenommen werden kann“, schrieb er auf Facebook. Feuerwehrleute in Uniform müssten sich politisch neutral verhalten.
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„Wir werden die Aktion intern auswerten und natürlich auch entsprechende Konsequenzen ziehen“, heißt es weiter. Der Verbandsgemeindebürgermeister entschuldigte sich dafür, dass das Ehrenamt durch das Foto mit dem AfD-Politiker großen Schaden erlitten habe. „So etwas“ werde nicht mehr vorkommen. „Unsere Bevölkerung muss sich darauf verlassen können, dass unsere Feuerwehr im Notfall unabhängig von der politischen Einstellung, Religion oder Herkunft Hilfe leistet.“ Wenn daran bei einzelnen Feuerwehrleuten Zweifel bestünden, könnten sie nicht mehr Teil der Organisation sein.
Der Bild-Reporter konnte dann doch noch mit zwei der Feuerwehrmänner sprechen. Sie möchten wegen der angedrohten Konsequenzen anonym bleiben. Die Feuerwehrmänner, die sich hatten ablichten lassen, waren auf dem Rückweg von einem Einsatz: Sie hatten einen Brand in einer Strohpresse gelöscht. „Wir werden jetzt an den Pranger gestellt. Wofür? Der Einsatz war beendet, und wir hatten keine komplette Uniform an, wie es plötzlich heißt. Die meisten trugen bei der Hitze bloß ’ne Einsatzhose und schmutzige Shirts“, sagt einer der Feuerwehrmänner.
Er fragt, warum er nicht ein Erinnerungsfoto mit dem AfD-Spitzenkandidaten machen dürfe. „Das hat doch nichts mit unserer Einsatzbereitschaft für die Feuerwehr zu tun. Wir leisten seit vielen Jahren einen guten Dienst, ohne jemals auf die Uhrzeit zu schauen.“ Die beiden Feuerwehrleute empfinden das Verhalten des Bürgermeisters als Doppelmoral.
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Der Ortswehrleiter stellt sich jedenfalls vor seine Leute. Er betonte gegenüber der sachsen-anhaltischen Tageszeitung Volksstimme, dass die Feuerwehr Egeln jedem helfe. Die Kameraden hätten sich nur ein Eis holen wollen, als Siegmund auf sie zugekommen sei. „Ich werde die Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen tragen, weil ich meine Kameraden schützen will.“
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Herr Bürgermeister, vielleicht sollten Sie sich einmal klarmachen, wo Ihre Gemeinde ohne ihre Ehrenamtlichen stünde. Während andere schlafen, feiern oder ihre Freizeit genießen, stehen diese Menschen auf, wenn es brennt, kracht oder jemand dringend Hilfe braucht. Und das freiwillig, seit Jahren und ohne ständig auf die Uhr zu schauen – genau darauf weisen die betroffenen Feuerwehrleute selbst hin.
Diesen Leuten wegen eines Fotos mit Konsequenzen bis hin zum Rauswurf zu drohen, ist kein Zeichen starker Führung. Es ist ein Schlag ins Gesicht derjenigen, auf deren Einsatzbereitschaft die Gemeinde angewiesen ist.
Wer Ehrenamtliche öffentlich maßregelt, sollte sich vorher fragen, wer beim nächsten Alarm eigentlich noch ausrücken soll.
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Respekt kann man von Ehrenamtlichen erwarten – aber Ehrenamtliche dürfen denselben Respekt auch von ihrem Bürgermeister erwarten.
Wer jahrelangen freiwilligen Dienst wegen eines Fotos infrage stellt, schadet am Ende nicht einer Partei, sondern dem Ehrenamt. Unsere Feuerwehrleute verdienen Respekt, Dank und Unterstützung – keinen Pranger!
Meister, stellen Sie sich einmal die Frage, WER eine Sachgebietsleiterin für öffentliche Ordnung und Sicherheit, ..und Sicherheit… in einem 3.000-Einwohner-Ort braucht. Ist das der Regenbogen-Blockwart?
KI sagt:
„Frau Nitschke – die offizielle Seite schreibt den Namen ohne „z“ – ist bei der Verbandsgemeinde Egelner Mulde beschäftigt. Dort wird sie als Sachgebietsleiterin des Sachgebiets „Öffentliche Sicherheit und Ordnung“ geführt. Das Sachgebiet ist unter anderem für das Standesamt zuständig; Frau Nitschke wird dort ebenfalls als Sachgebietsleiterin genannt.“
https://www.egelnermulde.de/verwaltung/einheiten/11772/sachgebiet-ffentliche-sicherheit-und-ordnung.html
KI sagt auch:
„Sie dürfen nicht mit den Mitgliedern unserer Ortsfeuerwehr sprechen.“
Dafür sehe ich keine allgemeine Rechtsgrundlage.
Das Landespressegesetz Sachsen-Anhalt garantiert die Pressefreiheit und definiert ausdrücklich die Informationsbeschaffung als Teil der öffentlichen Aufgabe der Presse.
Scheint Frau Nitschke aber nicht bekannt zu sein.
Als Bürgermeister so eine Aussage zu tätigen, mag für einen Parteisoldaten der oberheitshörig ist, passend sein! Für einen Lokalpolitiker, gegenüber seiner Freiwilligen Mitarbeiter, Wähler mit Freunden so was auszusagen .. ist wahrscheinlich eher Kontraproduktiv
Nachtrag:
„In Janßens Schreiben heißt es allzu kaltschnäuzig und allzu lapidar: „In Ihrem Fall wurde anhand des Leitfadens zur Prüfung der Verfassungstreue festgestellt, dass starke Indizien für Zweifel an der Verfassungstreue bestehen.“
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] In Wilhelmshaven dürfte Post aus Oldenburg für Nervosität sorgen: Das Verwaltungsgericht verlangt zeitnah das Votum der Kommunalaufsicht und den Bericht des Verfassungsschutzes zum ausgeschlossenen Kandidaten Thorsten Paul Moriße. […
https://www.tichyseinblick.de/meinungen/wahlausschuesse-handlanger-innenministerin/
Ist das Niedersachsens Art der Regenbogen-Blockwarte? Think big!
Das erinnert mich an einen Fall in – heute leider – Islamisch/Cottbul.
Ein Feuerwehrmann hupte bei der Vorbeifahrt an einer AfD-Demonstration aus seinem Feuerwehrauto. Und er winkte aus dem Fenster. Der gute Lars Schieske wurde vom Personalvorstand disziplinarisch verurteilt und sollte Abbitte leisten. Das tat der gute Lars nicht, er trat der AfD bei und ist heute einer unserer besten Leute im Land Brandenburg, Abgeordneter in der Bundestagsfraktion der AfD.
Wir grüßen Lars Schieske und wünschen Ihm u. seinen Fraktionskollegen maximale Erfolge. Lars Schieske, nur durch Betrug – angebl. 93 % aller Briefwähler bei der OB/Wahl in Cottbul wählten SPD (das waren 38 % aller Stimmberechtigten) – gelangte ein kommunistischer Hardliner an die Spitze der Cottbuler Stadtverwaltung.
Und den jungen Feuerwehrleuten auf dem obigen Foto meinen Respekt. Lasst Euch nicht politisch drangsalieren, geht Euren Weg. Werdet Mitglied in der AfD. Unser Land braucht starke Männer wie Euch.
Aber die Fotos mit dem Kandiaten der CDU sind in Ordnung, oder wie? Diese Doppelmoral ist zum ko…!
Seht euch alle Eure Lohnzettel an mit den Steuern und Sozialversicherung Beiträgen, deshalb bin ich ausgewandert. Dort bezahlte ich nie mehr als 400 Euro pro Jahr an Lohnsteuer anstatt hier 16000 Euro. Deshalb wählen viele Unterdrückte Alternative. Von dem Geld hatte ich nach 15 Jahren mein Haus bezahlt. Die Politiker verschenken unser Geld an die Welt. Wem das nichts ausmacht, sollte daran denken, dass DE in 10 Jahren das Khalifat Europas sein wird. Eure Töchter werden zwangsverheiratet und Burka tragen und Militär Polizei wird das Leben von Syrien und Afghanistan hierher bringen. Danke an die Medien, Tatsachen wie die Moslemisierung müssen aufgedeckt werden.
Erklären sie daß mal einem „Bürgermeister“ mit Linksextremer Einstellung!
Logische Konsequenz eines ehrenamtlichen Feuerwehrmanns in dieser Situation wäre, dass er entscheidet, unter solch einem Dienstherren seine Freizeit nicht mehr zu opfern.
Dafür haben die ein viel zu hohes Berufsethos. Eine viel zu gute Auffassung vom Vereins- und Ortsleben, vom Ehrenamt.
Außerdem machen sie bei all ihren Einsätzen wohl so viel mit, dass ihnen das Gegifte eines Ortskönigs eventuell eher egal ist.
Allerhöchster Respekt vor allen Angehörigen der Feuerwehr!
Jein. Eigentlich wäre da auch meine Haltung und Konsequenz bei solcher Behandlung.
Jedoch, die Freiwillige Feuerwehr arbeitet ja nicht für den Bürgermeister oder irgendeinen anderen ‚Dienstherren‘. Das ist eine Organisationsform der Selbsthilfe für sich selbst und den Nächsten, im Wortsinne.
Schwierig einen solchen Dienst einfach aufzugeben, man tut das nicht wie einen Job wegen des Geldes.
Bester Kommentar 👍
Sehe ich auch so. Offenbar ist dieser Bürgermeister der Ansicht, auf einen kompletten Feuerwehrzug verzichten zu können. Soll er ruhig machen. Bin mal gespannt, wie die Gebäudeversicherungen darauf im Brandfall reagieren.
Alle geschlossen austreten aus dem Verein.
Das wäre auch meine Empfehlung. Dann kann der Gemeindevorsteher mal schauen, wie er die fehlenden Stellen mit Antifa-Trantüten auffüllt.
Die verpennen ihre Einsâtze oder kommen zu spât mit dem roten Lastenrad.
Und den Bürgermeister wegen Volksverhetzung anzeigen. Mal sehen, wie ihm dann die eigene Medizin schmeckt.
Maulkörbe werden immer in der DDR verteilt.
Hass und Hetze einfach abperlen lassen! Die Feuerwehrleute sind auch noch da, wenn andere längst ihre Posten verloren haben.
Der Verbandsgemeindebürgermeister macht einen entschiedenen Denkfehler:
das ist die freiwillige Feuerwehr und diese Männer machen das als Ehrenamt. Die müssen gar nichts. Die sind nicht bezahlt oder angestellt, sondern machen das aus eigener Überzeugung und Hilfe freiwillig.
Die Feuerwehrleute können ganz schnell ihre Feuerwehrkleidung ablegen, das Ehrenamt quittieren und zu Hause bei ihren Familien im Garten Bier trinken gehen. Und dann kann der Verbandsgemeindebürgermeister selbst Feuer löschen gehen… ☝️🧐
Solches Gebaren treibt nur noch mehr Wähler zur AfD und festigt bestehende in ihrer Wahlentscheidung.
Auch wenn ich gleich Prügel beziehe: Ein wenig hat der Bürgermeister recht. Einsatzkräfte müssen sich politisch strikt neutral verhalten. Nur handelt es sich hier anscheinend um die Freiwillige Feuerwehr, so daß das im Grenzbereich liegt. Auch scheint es ein eher zufälliges Foto zu sein, wenn die Feuerwehrmänner auf der Rückfahrt von einem Einsatz und gar nicht mehr in voller Einsatzkleidung waren. Wenn der Bürgermeister klug wäre, hätte er sich nicht an die Öffentlichkeit begeben, sondern die Kameraden zur Seite genommen und freundlich ein paar mahnende Worte gesagt: „Männer, das solltet ihr nicht tun. Ihr vertretet bei eurem Dienst die gesamte Gemeinde und solltet Persönliches und Öffentliches trennen. Alles klar? Dann allen ein schönes Wochenende.“
Das Ganze wirkt natürlich dadurch verlogen, daß die Politik oft ganz offiziell die Neutralität nicht wahrt. Ich sage nur: Regenbogenflaggen am Polizeigebäude. Ein offensichtlicher Verstoß gegen das Neutralitätsgebot.
Ach ja? Wenn dann Politiker von CDU, SPD und Grüne für eine Fotosession vorbeikommen, stellt er sich aber gerne mit dazu ins Bild, wenn es seine Partei ist. Von wegen politisch neutral. 😕
Mahnende Wort ???,
ich glaube sie spinnen.
Was hat der Bürgermeister damit zu tun.
Der kann froh sein, daß er eine freiwillige Feuerwehr hat.
Du wirst keine Prügel beziehen. Es geht hier allerdings ausschließlich um die Doppelmoral. Es ist allgemein üblich, dass sich bei derlei Vorkommnissen auch Politiker einfinden, um sich medienwirksam ablichten zu lassen und es wurde immer kritiklos hingenommen, wenn diese Politiker von der Union, der SPD, den Grünen oder sogar von der Linke kamen – keine Rede vom Neutralitätsgebot oder gar Konsequenzen. Beim ersten Foto mit einem AfD-Politiker wird dann gleich so ein Aufriss veranstaltet. Das nennt man Doppelmoral. Ich hoffe, dass der Bürgermeister bei der nächsten Wahl die Quittung bekommt.
Nein. Die Feuerwehr muss jedem helfen, das ist eindeutig, aber warum sollten sie sich nicht politisch äussern dürfen?
Allerdings MUSS ein Bürgermeister politisch strikt neutral sein muss.
Bei der nächsten Wahl(wahrscheinlich erst 2030)sollte man sich an den Herrn erinnern.
Ist das jetzt die gefährlichste Feuerwehr Deutschlands ?
„Sachgebietsleiterin für öffentliche Ordnung und Sicherheit“ in einer 3000-Einwohner-Ortschaft? Was soll das?
„Anita Nitzschke“ ist der lebendige Beweis für ein komplett aus dem Ruder gelaufenes Demokratieverständnis. Wären wir das was wir vorgeben, hätte Anita Nitzschke jetzt erstmal ein Personalgespräch. Die Eignung für Ihren derzeitig angegebenen Posten in der Kommunalverwaltung stelle ich zumindest mal in Frage. Der Bürgermeister ist offensichtlich ein ähnliches Kaliber, auch hier sollten die Bürger sehr vorsichtig mit ihrer Wählerstimme umgehen. Die Rückkehr zu alten Verhältnissen vor 1990 scheint in dieser Stadt voranzuschreiten. Siegmund wird es hoffentlich richten.
vllt. ist sie eine „Oma gegen Rächts“…
Die haben wohl vergessen das dieFREIWILLIGE Feuerwehr nicht die BRANDMAUER aufrecht erhalten muss und auch nicht den Staat repräsentieren muss sondern die Bevölkerung vor Bränden Schützt.In Deutschland brennt es an jeder Ecke
‚„Ich werde die Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen tragen, weil ich meine Kameraden schützen will.“‘
Vor wem?
Vor den Gesinnnungsideologen der Gemeinde?
Es gibt nichts zu übernehmen, dienn die FW-Leute haben nichts falsch gemacht.
Und wenn sie nin ein Foto mit Fritz gemacht hätten, mit Lars? Hätte er dann auch auf politische Unabhängigkeit gepocht?
Egeln – eine moderne Geschichte über Leibeigenschaft in Deutschland im bDaZ oder – der Salzgraf und seine Vögt*_in. (Ironie aus!)
Der Einzige, der hier absichtlich politisch über das Ziel schießt, ist der Bürgermeister. Mutmaßlich ist er ein Mitläufer von „Unsere Demokratie“, deren Motto unverkennbar „Im Gleichschritt, marsch!“ lautet.
Männer alles richtig gemacht! Lasst euch von der linken Blase nicht einschüchtern!
JEDER Demokrat in Deutschland sollte mittlerweile den Mut haben, sich OFFEN gegen diesen Faschismus zu positionieren! Das zerstörerische Kartellparteiensystem wankt schon. Selbst Herrn Höcke, den sie jahrelang mit Propagandadreck beworfen haben, können sie kaum noch als Dämon darstellen, ohne sich in Deutschland lächerlich zu machen.
Die Feuerwehrmänner von Egeln sollten also in die Offensive gehen.
Diese Art Vorgesetzte sterben leider pensionsbedingt aus.
Heute rammt Dir oftmals Dein Sachgebietsleiter noch ein zusätzliches Messer in den Rücken um höher zu steigen.
Nun, eine Zufallsbegegnung, wie es scheint.
Zufällig begegnete ich vorgestern unserem Bürgermeister auf der Straße, den ich, weil er ein aufmerksamkeitsheischender Dummschwätzer ist, nicht gewählt habe.
Werde ich jetzt zu seinem „Sympathisanten“, „Wähler“ oder „Unterstützer“, weil wir uns mit Handschlag begrüßten und ein paar unverbindliche Worte wechselten?
Also fragt man sich, was dieser „Aufriß“ wegen eines Photos denn bezwecken soll. Und da stößt man darauf, daß die 2019 begonnene zweite (siebenjährige) Amtszeit des Bürgermeisters rechnerisch wohl 2026 enden müsste und fragt sich, ob die „Eskalation“ nicht im Rahmen des Wahlkampfs erfolgte, um (auch überregionale) Aufmerksamkeit zu erzeugen und die „konsequente Haltung gegen Rechts“ des Amtsinhabers zu dokumentieren …
Geht es also nur um die Wiederwahl, oder will er sich – falls kein Regierungswechsel erfolgen sollte – vielleicht auch für „höhere Aufgaben“ empfehlen?
Nachtrag:
Soweit mir erinnerlich lautet das Plural von „Feuerwehrmann“ aber „Feuerwehrleute“ – zumindest habe ich das vor mehr als einem halben Leben einmal so gelernt.
Da riskieren Menschen unentgeltlich ihre Freizeit für unsere Sicherheit und der Dank der Politik? Ein Maulkorb und Rauswurf-Drohungen wegen eines Fotos mit AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmung. Bürgermeister Michael Stöhr zeigt hier völligen Realitätsverlust. Wegen eines simplen Schnappschusses verdiente Retter wie ungezogene Schulkinder zu gängeln, ist die reinste Doppelmoral. Gewinnt Siegmund die Wahl, muss der Herr Verwaltungschef morgen im Rathaus ohnehin professionell mit ihm am Tisch sitzen. Da sollte sich Stöhr fragen: Wer löscht das nächste Feuer, wenn die Kameraden sagen: Mach deinen Scheiß allein, ich genieße meine Freizeit!
Da kann man diesem Wichtigtuer von Bürgermeister nur noch mal ein großes Dankeschön aussprechen für seine Wahlkampfhilfe für die AfD.
Ja,ja… die STASI und Ex-SED lassen grüßen!!💙💙💙💙💙💙💙
Vielleicht sind Frau Nitzschke und der Bürgermeister ja bei Politkommissar Hüber ausgebildet worden….
Was denken sich diese Leute eigentlich? Das sind freiwillige Feuerwehrleute und freie Bürger und nicht Leibeigene einer links-autoritären Herrschaft.