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AfD-Anfrage

Baden-Württemberg: Jeder dritte Arbeitsplatz in der Automobilindustrie droht bis 2040 wegzufallen

Auf eine Kleine Anfrage hin zeichnet die Landesregierung Baden-Württemberg ein deutlich negatives Bild der Autoindustrie im Land. Ein massiver Verlust von Arbeitsplätzen droht. Zugleich weist die Landesregierung die Verantwortung von sich.

In Baden-Württemberg könnte bis 2040 jeder dritte Arbeitsplatz in der Automobilindustrie wegfallen. (IMAGO/Ardan Fuessmann)

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Die Landesregierung Baden-Württemberg hat auf Grundlage einer Kleinen Anfrage der AfD umfassend zur Lage der Automobil- und Zulieferindustrie Stellung genommen. Die Antwort, die Apollo News vorab vorliegt, zeichnet ein düsteres Bild. Schon die jüngsten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sind besorgniserregend. In den kommenden Jahren dürfte sich die Lage für die Automobilindustrie in Baden-Württemberg den Aussagen der Landesregierung zufolge noch deutlich verschärfen.

Bereits die aktuellen Beschäftigtenzahlen zeigen einen klaren Abwärtstrend: Laut Statistischem Bundesamt, auf das sich die Landesregierung bezieht, sank die Zahl der Beschäftigten im sogenannten Clusterkern von 219.687 im Jahr 2023 auf 201.200 im Februar 2026. Damit sind insgesamt rund 18.000 Personen weniger in der Automobilbranche beschäftigt.

Parallel dazu hätten zahlreiche große Unternehmen seit 2023 Stellenabbauprogramme gestartet oder angekündigt, darunter Bosch, Mercedes-Benz, ZF und Porsche. Eine genaue Quantifizierung sei jedoch schwierig, da viele Maßnahmen langfristig angelegt und nicht standortscharf ausgewiesen seien.

Auch mit Blick auf die Zukunft erwartet die Landesregierung sinkende Beschäftigtenzahlen. In einer herangezogenen Studie wird für den gesamten Automobilcluster ein Rückgang von rund 480.100 Beschäftigten im Jahr 2022 auf bis zu 325.600 im Jahr 2040 prognostiziert. Dies bedeutet den Wegfall von fast jedem dritten Arbeitsplatz. Weiter heißt es in der Antwort: „Die seit Veröffentlichung der Studie eingetretene Entwicklung legt nahe, dass die tatsächlichen Beschäftigungsrückgänge schneller eintreten als 2022/23 modelliert.“ Die Ergebnisse der Studie seien jedoch „als Szenarien unter gesetzten Annahmen zu verstehen und nicht als Prognosen“.

Neben dem Stellenabbau verweist die Antwort auf strukturelle Veränderungen in der Industrie. So sei die Zahl größerer Betriebe (ab 50 Beschäftigten) zwischen Ende 2022 und Ende 2025 von 202 auf 192 gesunken. Genannt werden unter anderem Insolvenzen wie bei Allgaier und Manz sowie Werksschließungen, etwa bei Mahle in Gaildorf.

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Ein weiterer zentraler Punkt sei die zunehmende internationale Verlagerung von Produktion und Investitionen. Während die gesamten Auslandsinvestitionen baden-württembergischer Unternehmen zuletzt leicht zurückgingen, stiegen sie im Fahrzeugsektor weiter an. Zudem zeige eine Branchenumfrage, dass 28 Prozent der Zulieferer Investitionen ins Ausland verlagern wollten. Konkrete Beispiele betreffen unter anderem Produktionsverlagerungen nach Ungarn, Polen oder in die Slowakei. Die Landesregierung sieht darin einen Hinweis auf wachsenden Standortwettbewerb.

Trotz dieser Entwicklungen bewertet die Landesregierung die Innovationskraft des Standorts weiterhin positiv. Baden-Württemberg verfüge nach wie vor über „eine hohe Innovations- und Forschungsstärke“ sowie gut ausgebildete Fachkräfte. Gleichzeitig nehme jedoch der Druck zu, insbesondere durch internationale Konkurrenz und hohe Kosten. So liege die industrielle Produktion im Fahrzeugbereich inzwischen etwa 8 Prozent unter dem Niveau von 2021.

In Sachen Energie hätten sich die Preise nach der Energiekrise wieder stabilisiert, dennoch bleibe Deutschland im internationalen Vergleich ein Hochpreisstandort. Gleichzeitig wird ausgeführt, dass Energiekosten allein nicht ausschlaggebend seien: „Nicht primär die absoluten Energiekosten, sondern vielmehr das Fehlen verlässlicher und langfristig planbarer energiepolitischer Rahmenbedingungen“ werde von Unternehmen als Problem genannt.

Auch fiskalisch rechnet die Landesregierung mit Folgen. Konkrete Zahlen fehlen zwar, doch grundsätzlich werde „ein Rückgang der Steuereinnahmen“ erwartet – sowohl auf Landesebene als auch bei den Kommunen. Besonders betroffen könnten die Gewerbesteuereinnahmen sein, mit entsprechend möglichen regionalen Belastungen.

Zugleich will die Landesregierung die Verantwortung für jene Entwicklungen zumindest teilweise von sich weisen. Die Politik habe folglich im Wesentlichen nicht falsch gehandelt. Vielmehr handele es sich um ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren: „Die Entwicklung sei das Resultat eines vielschichtigen Transformationsprozesses“, so die Landesregierung. Als zentrale Herausforderungen werden unter anderem hohe Kosten, regulatorische Anforderungen und internationaler Wettbewerb genannt.

Anton Baron (AfD), Mitglied des Stuttgarter Landtags, erklärt hierzu: „Die Antworten der Landesregierung bestätigen das ganze Ausmaß der Krise: Seit 2023 sind in Baden-Württembergs Automobil- und Zulieferindustrie bereits rund 18.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Noch gravierender ist jedoch, dass die Landesregierung selbst einräumt, dass die tatsächlichen Beschäftigungsrückgänge schneller eintreten als noch vor wenigen Jahren prognostiziert.“ Weiter erklärt er: „Wenn dieser Kurs nicht grundlegend korrigiert wird, droht Baden-Württemberg, das nächste Ruhrgebiet zu werden – mit dem schleichenden Verlust von Wohlstand, Wertschöpfung und Zehntausenden gut bezahlten Industriearbeitsplätzen.“

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257 Kommentare

  • Tja BW wollte das nicht ändern, leider. Selbstverständlich sind die Grünen dafür verantwortlich, wer regiert den seit Jahren.

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    • Sorry, in Baden Württemberg wurde eine grüne Regierung gewählt. Mir fehlt bei dieser Meldung jegliche Empathie.

      287
      • Ich wohne in BW und muss ihnen Recht geben. Und wenn man die jetzigen Umfragewerte ansieht, schlafen immer noch die meisten.

        227
        • Solang es noch so viele gibt die sich ganz aktiv wünschen dass die Autoindustrie untergeht weil man dort ja viel zuviel verdient,… der Neid des Menschen ist grenzenlos. Was aber da noch dran hängt merken sie nicht

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        • Da schläft niemand. Die wählen so, weil sie das genau so wollen. Und zwar ohne Ausnahme.

          62
        • Bin auch in BW, habe aber eine komplett andere Wahrnehmung, die mir in vielen Gesprächen entstanden ist. Die „einfachen“ Leute sind stinksauer auf die CDU, denn die hat sich ja an die Grünen prostituiert. Man akzeptiert zwar, dass es zu der grün-schwarzen Koalition gekommen ist, wird aber aufgrund des Verhaltens der CDU bei der nächsten Wahl sein Kreuz bei der AfD machen und hofft, dass bis dahin von dem Bundesland BW noch etwas übrig ist. Die Grünen „terrorisieren“ vor allem die Städte (Karlsruhe, Freuiburg etc.) mit ihren urbanen, progressiven, geisteswissenschaftlich geprägten Milieus.

          32
        • Das Wahlverhalten ist vergleichbar mit den Autofahrern,welche bei grellen Sonnenschein mit Licht fahren !

          -11
        • @MaTa
          Aber dann bitte nicht nach dem Steuerzahler rufen, um den eigenen Arsch zu retten, wenn die Autobauer die IGM-Gehälter nicht mehr bezahlen können. Sind Sie vielleicht sogar der Erste, der vorm Werktor steht, wenn die IGM zum Streik gegen Lohnkürzungen aufruft, weil die Autobauer preislich nicht mehr konkurrenzfähig sind? Die IGM ist der Sargnagel der deutschen Autoindustrie.

          29
        • die schlafen nicht mal. Die grünen Gartenzwerge murkeln fleißig vor sich hin. Ihre unattraktive Technologie will nur keiner mehr kaufen.

          14
      • Pekolo——für die Schwaben gilt: „Nur die aller dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber.“ Und eine abrasive CDU als Steigbügel Halter?
        Und dummer weise hat BW eine große Dichte an Unis. Praktisch alle städt. Gemeinden dort sind bankrott oder kurz davor. Hotspots des Niedergangs?

        • Gemini sagt, dass 30-35 % der deutschen Einwohner (also der wahlberechtigten Bevölkerung) in Baden-Württemberg aus einem anderen Bundesland zugezogen sind oder Nachfahren von aus anderen Bundesländer Zugezogenen sind. Schwäbisch hört man hier nur noch selten. In der Grundschule noch viel, am Gymnasium schon weniger, an der Uni und im Berufsleben praktisch gar nicht mehr. Nur ein paar Boomer, die kurz vor der Rente stehen, reden hier im Berufsleben noch mit leicht schwäbischem Akzent. 30-35 % deckt sich übrigens sehr gut mit den Wahlergebnissen der Grünen.

          40
        • Ich bin Schwabe und ich kann sagen, es gibt hier zu viele Reingeschmeckte aus dem Norden. Hat schon in der Grundschule angefangen und ist immer schlimmer geworden. Die Reingeschmeckten sind fast alles Linksgrüne. Haben mit ihrem Wahlverhalten zuerst ihre eigenen Bundesländer ruiniert und sind dann nach BW gezogen, weil es hier noch Arbeit gab. Am Wahlverhalten hat sich aber nichts geändert. Das Ergebnis sehen wir jetzt.

          74
        • Seid froh, ihr Schwaben. 80% der in NRW zugewanderten Menschen sind Ausländer.

          19
        • ….und in den Unis hocken die Grünen und Linken von Morgen….nie was gearbeitet und direkt in die Politik!
          Das gleiche erlebt man auch in Bayern, die nicht-CSU Wähler sind meisten Zugreiste….die schon die CSU oder CDU deshalb nicht wählen weil ihnen das „lokale und traditionelle“ zu wider ist

          25
        • Die Schwaben haben offensichtlich viel Pech beim Denken.

          Die werden erst wach, wenn ihre Häusle und Berliner Zweit-Wohnungen zwangsversteigert werden.

          Dann werden sie nach dem grünverseuchten Staat zetern und Hilfe erwarten.

          22
        • Keine Sorge! Diese sogenannten Universitäten ziehen Hunderttausende an linksextremen Geschwätz“wissenschaftlern“ heran. Diese können unser Land zwar weder vorwärtsbringen noch retten, aber in pseudo-philosophischen Tiraden den Untergang erklären.

          Diese ganzen „Universitäten“ ohne MINT sind reine linksextreme Augiasställe. Und Schuld haben die Stasi-SED und die Grüninnen.

          33
      • Wieso Dumm gelaufen? Ich finds super…manche lernen nur durch Schmerz

    • Ich sag nur: Wie bestellt, so geliefert!
      Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) war von Mai 2011 bis Mai 2026 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg. Seit Mai 2026 ist Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg.

      Ich sag nur: Wie bestellt, so geliefert! Daher auch NULL MITLEID.

      174
    • Nicht nur BW. Ganz Deutschland ist betroffen, alle Bundesländer. Alle produzierenden Industrien und Gewerbe gehen nach und nach pleite, weil die Produktion unrentabel geworden ist. Leider ist Deutschland exportabhängig, und niemand ist bereit, überteuerte Produkte zu kaufen. Die Nachfrage nach Produkten made in Germany sinkt, weil sie von preiswerteren Produkten verdrängt wurden. Die deutsche Wirtschaft ist nicht mehr zu retten, weil sie politisch gewollt zum Stillstand gebracht wurde. Die Auswirkungen der Transformationspolitik kamen schleichend und haben inzwischen Fahrt aufgenommen. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit ist diese Entwicklung irreversibel. Und dieser Kipppunkt ist inzwischen erreicht.

    • Richtig, bin aus BW konnte die Wahl nicht verstehen! Wieso begreifen so wenige, was hier abläuft!? Es ist einfach nur zum Haare raufen, zum verzweifeln!!!!!

    • Na, da ist das Ziel Grüner Politik fast erreicht.
      .
      Jetzt muss nur noch jeder 2. Arbeitsplatz und danach jeder restliche Arbeitsplatz in der Autoindustrie wegfallen.
      .
      Kaufe mir dann auch schon mal ein China-Car. Nach 7 Jahren (Garantiezeit) wegwerfen und was neues aus China kaufen … das ist anscheinend „Umweltfreundlicher“.
      .
      Derweil bemitleide ich meinen Nachbarn, der mal bei MB gearbeitet hat, und biete ihm nen Job in meiner Cannabis-Farm an (für Sozialhilfe ist ja bald kein Geld mehr da) Das ist ja die neue Schwerpunkt-Industrie der nächsten Jahrzehnte in D.

    • Na ja diese CO2 Gesetze kommen von der EU aber bis 2040 dauert das nicht vielleicht bis 2030…

    • Der Demokrat nenn sich Der Demokrat. Dann sollten Sie wissen, das die Demokratie dadurch definiert ist, dass der Souverän der Bürger ist. D.h. der Chef, der entscheidet und dann aber auch die volle Verantwortung trägt. Das ist so. D.h. verantwortlich sind die Wähler der Grünen. Aber leider nicht nur die… Offenbar gehöre ich zu den Wenigen, die sich noch erinnern, dass Merkel despotisch das Ende der Kernkraft beschlossen hat. Und die überwältigende Mehrheit er Souveräne dieser (!) Republik das bei der nächsten Wahl so toll fand, dass das auch umgesetzt wurde. Lieber Demokrat, könnten Sie sich bitte dann wie ein Demokrat verhalten? Danke!

    • Die sogenannten Grünen können nur ihr Unwesen treiben, weil die Union es zulässt!

      • Du glaubst noch an die CDU als Korrektiv?
        Dann kann man dir nicht mehr helfen. Die CDU ist sein der zweiten Amtszeit der Abrissbirne aus der Uckermark eine sozialistische Partei mit grünem Parteiprogramm. Sozusagen eine 2. grüne Partei; nemeb den GRÜNEN.
        Ich verstehe nicht, warum es Leute gibt, die sich IMMER NOCH an eine CDU klammern.
        Es muss eine Art Stockholm – Syndrom sein.

    • Awo, wer braucht schon Autoindustrie?? Dafür bekommt Stuttgart ja einen gaaanz tollen Hauptbahnhof – irgendwann mal… Ne, im Ernst: Wer grün (oder jegliche andere Altpartei) wählt, braucht sich nicht zu wundern! Die vernichten unser Land und unsere Kultur!

    • Kleine Korrektur: BW hat seit Jahren eine grünschwarze Koalition. Oder würde oliv-/schwarzgrüne Koalition besser passen?

    • Schon Merkel war eine grüne Sozialistin. Daher stammt der Abwärtstrend. In BaWü hat Winnie Kretschmann 15 Jahre lang abgewirtschaftet. Aber offenbar sind die Wähler inzwischen zu dämlich um Zusammenhänge zwischen Niedergang und Ökosozialismus zu verstehen.

    • Dass die überteuerten deutschen Schrottkarren in China niemand mehr kaufen will, daran sind aber nicht die Grünen schuld.

      -22
      • Doch! Die Grüninnen sabotieren die deutsche Wirtschaft seit über 30 Jahren.

    • Nein, die Klimakrise in den grünen Gehirnen und daher das durcheinander 😁

  • Wird Baden-Württemberg das nächste Ruhrgebiet, oder eher ganz D. Wieviele Bundesländer haben bereits massive Probleme? Die realen Arbeitslosenzahlen durch Stellenkürzungen, Umverlegung ins Ausland, Insolvenzen und Betriebsschliessungen nehmen schon fast täglich zu. https://egon-w-kreutzer.de/jobwunder-deutschland-2.
    Trotzdem wird gebetsmühlenartig von der Regierung ein Fachkräftemangel propagiert. Seltsam ist allerdings das *Fachkräfte* nach wie vor fehlen, trotz der nach wie vor stattfindenden massenhaften Bereicherung.

    135
    • Es ist zu befürchten, das die Politiker der Altparteien aus eigenem Mangel an Qualifizierung und Ausbildung beim Thema Fachkräfte, eventuell den Begriff Fachkräfte einfach nur Falsch Interpretieren !
      Zumindest würde das einiges erklären .

      • Laut Frau Brantner dürfen Leute, die nicht Lesen, Schreiben oder Rechnen können natürlich auch im Bundestag sitzen. Das sagt doch schon alles.

    • Absolut—und für genaue Zahlen der katastrophalen Gewerbe und Privatinsolvenzen (fragen sie bitte nicht ihren Arzt oder Apotheker) sondern checken die Zahlen bei CREDITREFORM. Da werden sie geholfen.

  • Der Wähler wollte es nicht anders.

  • Jeder dritte? Ich denke das ist viel zu optimistisch.

    • Jeder wird wegfallen. Vielleicht schon bis 2030.

  • Keine Sorge, die meisten Arbeitsplätze sind nicht weg, sondern nur wo anders.

    • Den Spruch machen sich Politiker auch zu nutzen, welche Fähigkeiten die doch haben um von einen Ministerium ins andere zu wechseln, bis sie ganz ausgewechselt werden oder einen Posten erhalten, indem sie nichts wirklich bewegen können, sondern nur Gelder bekommen. Den Spruch: Das Geld ist nicht weg, nur woanders.

    • Ja, deshalb nehmt eure Ulmer Schachteln und fahrt die Donau runter… In Ungarn werden die neuen Daimler gebaut!
      Und das mit den Ulmer Schachteln hst ja schon einmal hervorragend geklappt!

  • Jeder dritte Arbeitsplatz in der Automobilindustrie droht bis 2040 wegzufallen !?

    Ich glaube erstens nicht das nur jeder 3 Arbeitsplatz wegfallen wir !
    Und zweitens auch nicht erst 2040.
    Die Abwicklung der Stahl und Automobilindustrie ist schon vor langem beschlossen und eigentlich schon in der Endphase !
    Es ist politisch gewollt .

    161
    • Korrekt. Nicht 2040, sondern 2030 ist der Plan. Meine Meinung: Mercedes und Porsche gibt es in 4 Jahren im Ländle nicht mehr.

      • Oder sie machen alle auf Kriegsproduktion.
        Das scheinen die Altparteien und die EU so zu wollen. Anders ist das alles nicht mehr zu erklären.

        • Oder Landwirtschaft. Back to the roots – es gab ja schon einmal einen Porsche-Traktor 😉

          20
        • Christian, die Landwirtschaft wird auch vernichtet. Fragen Sie mal die Bauern.

          25
        • Für die Kriegsproduktion ist nicht genug Geld da um alle Firmen mit Geld zu pampern. Vielleicht 2 von 4 der Firmen können sich in die Rüstungsindustrie retten. Ich tippe dabei mal auf Mercedes und Volkswagen. Aber eines ist sicher der große Luxus für diese Firmen ist ebenfalls vorbei.

          0
  • Die Menschen in BW haben den Niedergang bewusst gewählt. Jetzt nicht jammern.

    • Gewählt schon, aber bewusst?

      • @Sam1
        Sehen wir auch so. Das gleiche gilt für unsere Bundesregierung. Niemand hätte auch nur an einen wortbrüchigen Kanzler gedacht, der sich mit Links-Grün zusammenrottet, nur um an die Regierung zu kommen.

        • ziemlich naiv.

          0
        • Der Bierdeckelstratege Merz…mehr muss man nicht wissen. Die Erde ist nun mal ne Scheibe.

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  • Insofern gegenwärtig in Baden-Württemberg die Zukunftsaussichten sich zusehends eintrüben, sollte daran erinnert werden, was spätestens anlässlich der Eröffnung des Heinrich-Fabri-Instituts in Blaubeuren am 17. Juli 1985 für unabdingbar erachtet worden ist. Allen voran Walter Jens als Ordinarius der Eberhard-Karls-Universität Tübingen forderte schon damals, die von der Eigenständigkeit der Humandisziplinen herrührende Erneuerungskraft stets zu unterstreichen angesichts den dominanten Natur- und Technikwissenschaften. Besonders fatal ist deshalb, wenn heutzutage die dortige Landesregierung von einer angeblich noch immer „hohen Innovationsstärke“ spricht, es aber zugleich seit mehr als vier Jahrzehnten fortwährend verabsäumt, den Akzent der Forschungspolitik notwendig darauf zu legen. Inzwischen bestünde dann keine Hoffnung mehr, dass sich die Dinge jemals noch zum Guten wenden.

    • Übrigens: Nicht erst seit dem Erscheinen von Helmuth Plessners „Grenzschrift“ im Jahr 1924 ist bekannt, dass sozialer Radikalismus gleich welcher Couleur den Prozess gesellschaftlicher Erneuerung blockiert. Dennoch werden Kritiker, die notwendig aufzeigen können, wodurch sich der Bann lösen lässt, auch mehr als ein Jahrhundert später heutzutage wie bisher mit Macht zum Schweigen gebracht. Vor allem die öffentliche Hand tut sich dabei besonders hervor, einfach die staatliche Akademia mit Steuergeld geradezu zu überhäufen. Die mit eigenen, aber sehr viel geringeren finanziellen Mitteln von freien Wissenschaftlern erbrachten Arbeitsleistungen sehen sich als ehrliche Konkurrenz dadurch ausgeschaltet. Die vielleicht verheerendste Folge davon ist, dass zuvörderst in Baden-Württemberg die jüngste Rede der Landesregierung in Stuttgart von einer „hohen Innovations- und Forschungsstärke“ damit jedwede Substanz vermissen lässt und in Wirklichkeit nichts weiter ist als eine hohle Phrase.

      -14
      • Exkurs: Der in einem „Akt der Verzweiflung“ (Planck, in: Hermann, 1969: 31f) geäußerten Bitte, endlich offen vor Augen zu legen, was zu tun und zu lassen ist, damit exemplarisch eine Angehörige der Belegschaft eines Industriebetriebs nicht für die falsche Realität sterben muss, entzog sich die mit schieren Unsummen an öffentlichem, aber auch privatem Geld finanzierte Wissenschaftsstadt Ulm erst vor kurzem. Angesichts dessen, dass die Schließung des Werks der dort einst ansässigen Videocolor GmbH mit dafür ausschlaggebend gewesen ist, die Technopolis nach japanischem Vorbild im Jahr 1986 zu gründen, lässt sich schon daran ablesen, dass angesichts dessen fortgesetzt bis auf die Gegenwart längst eine Gleichgültigkeit vorherrschend ist, die kein Halten davor kennt, selbst innerbetrieblich unverzichtbare Handlungsgehilfen des ehrbaren Kaufmanns flugs ihrem Schicksal zu überantworten. Mithin sieht sich dadurch vor allem die beste Fabrik von Staats wegen preisgegeben.

        -13
        • In eigener Sache: Ein simples Daumen-nach-unten beantwortet nicht die Frage, ob ein Mensch letztlich an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen werden soll oder stattdessen ein Arzt geeignete Medikamente verabreicht, die es ermöglichen, ohne Angst und Schmerzen endlich einzuschlafen.

          -9
        • Nachtrag: Am 20. Mai 2026 erklärte Ministerpräsident Cem Özdemir vor dem Landtag, dass für seine Regierung in den kommenden Jahren zentral ist, „Baden-Württemberg wirtschaftlich zu erneuern, die Bremsen zu lösen und Investitionen zu ermöglichen“. Insofern aber in den dortigen Industriekonzernen bereits seit langem viele schon einen bitteren Tod gestorben sind, wie Udo Belz als Vorsitzender des Betriebsrates von Alstom in Mannheim zuletzt noch im Juli 2005 während einer arbeitspolitischen Tagung reklamierte, sollte heute wenigstens die Frage erlaubt sein, weshalb aus öffentlichen Haushalten insbesondere die Wissenschaftsstadt Ulm für „buchstäblich nichts“ (Adorno, 1966: 185) zuhauf mit Steuergeld eine Finanzierung erfährt? Es kann schließlich nicht sein, dass angesichts des stets mehrdimensionalen „Leidens im Industriebetrieb“ (Kern et al., in: Soziale Welt 1/1988: 94) welche sogar mit Lehrbefugnis bloß völlig eindimensional empfehlen, in ärgster Lebensnot einen Arzt zu konsultieren.

          -11
  • Bei einem Drittel der Arbeitsplätze wird es nicht bleiben. Wenn Schlüsselindustrien dramatisch schrumpfen, dann verschwinden sie eines Tages ganz bzw. wandern komplett ab. Denke dabei an die deutsche Textilindustrie oder die Unterhaltungselektronik…

  • Back to the roots! Der Wandel zum Agrarland ist angesagt!

  • Das sehen wir anders. Ein Krieg geht immer zu Lasten der Zivilbevölkerung. Was Hitler angerichtet hat, kann man kaum in Worte fassen. Die Grenzschließung des russischen Sektors waren jedoch ein klarer Völkerrechtsbruch. Geschenkt wurde uns von Seiten der Sowjets nichts. Ohne die große Hilfe (Grenzöffnung) Ungarns, in das tausende DDR Bürger flüchteten, wäre die Grenze wahrscheinlich heute noch dicht. Von daher sind wir in erster Linie Ungarn dankbar.

  • Alles wird gut. Hat Merz nicht gesagt, dass es mit der Wirtschaft bergab geht, sobald die AfD an der Macht ist? Glauben Sie nur das, was Ihnen offizielle Stellen, die Regierung, sagen. Gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehn.

    • Bis die AfD an die Macht kommt gibt es keine Wirtschaft mehr und die dafür verantwortlichen Politiker haben sich nach Amerika abgesetzt wegen der niedrigen Steuersätze.

  • Bis 2040? Ich denke das wird schon 2030 bis 2032 erreicht werden.

  • „Zugleich weist die Landesregierung die Verantwortung von sich.“
    Klar! Schuld ist die seit Jahrzehnten regierende AfD.

    • Es muss immer ein Schuldigen gesucht werden, auch wenn es noch so absurd ist.
      Das sie selbst und fortwährend nur die ewig gleichen Altparteien Schuld sind, wollen sie natürlich so nicht zugeben.
      Aber soooo blöd ist die Bevölkerung langsam doch nicht mehr, auch wenn die Wahlergebnisse tatsächlich erschreckend sind und somit der eigene Schlächter immer und immer wieder gewählt wird und eventuell wird auch mit Wahlmani….. nachgeholfen, wer weiß.

  • Wie gewählt, so geliefert…

    • Diese Parole ist enddämlich, weil sie ohne jedes Nachdenken alle pauschal verhöhnt, die NICHT so gewählt haben.

      Denken Sie mal nach, bevor Sie diese linke Platitüde zum 137. Mal wiederkäuen.

  • Mit den Grünen wird es sicherlich keine Kurskorrektur geben; da heißt es wohl ‚Weiter so‘ und ‚Wird schon‘. Nein, der Stellenabbau wird weitergehen und wer kann – auch die Zulieferer – wandern ab oder verlegen doch zumindest große und wichtige Produktionsstätten inklusive entsprechender Arbeitsplätze in Länder, wo man nicht an ständig steigenden Kosten und Überregulierungen erstickt. Das ist das Ergebnis ‚weitsichtiger‘ Bundes- und Landespolitik. Sie werden nichts ändern.

  • Baden-Michigan

  • „Die Entwicklung sei das Resultat eines vielschichtigen Transformationsprozesses“.
    Das wurde immerhin richtig erkannt. Allerdings fehlen konkrete Maßnahmen, diesen Transformationsprozess zu stoppen, weil die politische Agenda auf Transformation geeicht wurde. Deutschland ist ein Exportland. Erfolgreich exportiert wurden vor allem Kraftfahrzeuge, Maschinen und andere Produkte aus der Stahl- und Metallindustrie. Dieser Export verringert sich zunehmend durch die hohen Produktpreise, die durch den viel gelobten Transformationsprozess entstanden sind. Immer mehr Firmen gehen durch die hohen Energiekosten und folglich eine unrentable Produktion pleite oder reduzieren ihre Beschäftigtenzahl. Inzwischen sind davon so gut wie alle Branchen betroffen. Der Niedergang der einst starken deutschen Wirtschaft hat bereits irreversibel Fahrt aufgenommen. Der Transformationsprozess wirkt nur positiv auf die wachsenden Beschäftigungszahlen im öffentlichen Sektor – verständlich bei der Planwirtschaft.

  • Nur jeder Dritte? Liebe Bundesregierung, da geht noch was!

  • Nur jeder Dritte? Die Wähler in BW hatten doch auf 100% gehofft. Und das deutlich schneller! Da muss der neue Ministerpräsident aber noch mal ordentlich nachlegen um dem Wählerwillen auch nur ansatzweise nachzukommen!

  • Dafür wird das Land immer grüner und sauberer, die Luft immer besser … das sollten doch die paar Arbeitsplätze wert sein, oder? Sichere Jobs sind doch heutzutage klar überschätzt. (Ironie OFF)

  • Durch die Werksschliessungen wird CO2 gespart!
    Zwar nur in Deutschland, denn das Werk wird ja in Ungarn neu aufgebaut, aber das ist den GRÜNEN die die Deutschen so sehr haßen egal.

    Aber wichtig ist, wir brauchen mehr Zuwanderung um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken

    108
    • …..und wählen sie niemals die AfD, die sind ganz schlecht für die Wirtschaft!
      Gez. Ihre Landesregierung

      • Martin Blessing, Berater von BK Friedrich Merz für internationale Investitionen, sieht Debatten über Eingriffe in Eigentumsrechte als wichtigen Unsicherheitsfaktor für ausländische Investoren.
        Dies sagte der frühere Bankmanager dem Handelsblatt.
        Nach seinen Angaben spielten mögliche Wahlerfolge der AfD bei Gesprächen mit Investoren eine geringere Rolle als Forderungen nach Enteignungen oder Eingriffen in den Wohnungsmarkt.
        Blessing erklärte, Investoren reagierten «deutlich sensibler» auf Debatten über Eigentumsrechte, etwa Enteignungsforderungen im Wohnungsmarkt.
        Deshalb richteten viele den Blick stärker auf die Berliner Abgeordnetenhauswahl als auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
        aus https://weltwoche.de/daily/merz-berater-stellt-klar-enteignungsforderungen-der-linken-sind-gefaehrlicher-als-moegliche-wahlerfolge-der-afd/

  • Hiess es im Wahlkampf nicht, Grün kann Auto? Ach ja, es war ja Wahlkampf.

    • Sie haben sich verhört:

      Grün kann AUTOmatisch gar nichts.

  • Wie bestellt, so geliefert.
    Das ist ja das schöne an der Demokratie:
    Niemand wird besser regiert, als er es verdient.

  • Bei der kommenden Agrar Messe in Stuttgart werden die neuen Wägen für 2027 vorgestellt – mit ausdrücklicher Unterstützung der Grünen! Die neuen umweltfreundlichen Ochsenkarren für die Familie und auch die neuen Stadtkutschen mit 8 PS (8 Pferde) für bis zu 20 Fahrgäste im öffentlichen Nahverkehr. Nicht zu vergessen, die Überland-Express-Kutschen für 4 schnelle Araber Hengste und bis zu 4 Fahrgästen, die Karrosse komplett aus umweltfreundlich laminiertem Fichtenholz aus Schwarzwälder Herstellung. BW steuert hierzu einen Leasing Fond mit staatlicher Unterstützung bei. ☝️🧐😏

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