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Sozialleistungen

Auch Bürgergeldempfänger mit geringfügiger Beschäftigung sollen 1.000-Euro-Prämie erhalten

Von dem 1.000-Euro-Krisenbonus an Arbeitnehmer sollen auch Bürgergeldempfänger, die einer geringfügigen Beschäftigung nachgehen, profitieren. Das geht aus dem Gesetzentwurf der Regierung hervor.

Auch Bürgergeldempfänger profitieren von dem 1.000 Euro Krisenbonus der Regierung. (IMAGO/Bernd Elmenthaler)

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Als Teil des Pakets, um Verbraucher von den hohen Energiepreisen zu entlasten, beschloss die Regierung zuletzt die Möglichkeit der Zahlung einer einmaligen steuerfreien 1.000-Euro-Prämie im Jahr 2026 an Arbeitnehmer. Wie jetzt aus dem entsprechenden Gesetzentwurf, der Welt vorliegt, hervorgeht, erhalten auch Empfänger von Leistungen nach SGB II, also Bürgergeld, die steuerfreie Einmalzahlung.

Konkret heißt es im Entwurf: „Arbeitnehmern sollen diese Leistungen auch dann in voller Höhe zugutekommen, wenn sie Leistungen nach dem SGB II beziehen“. Somit profitieren auch sogenannte „Aufstocker“, also Bürgergeldempfänger, die nebenbei einer geringfügigen oder einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen, von der 1.000-Euro-Prämie.

Zuletzt stiegen im Jahr 2024 die Ausgaben für Bürgergeldempfänger auf insgesamt 46,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem Zuwachs von rund vier Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr. Nach Angaben der Bundesregierung erhielten rund 5,5 Millionen Menschen Leistungen aus dem Bürgergeld.

Insgesamt gingen 52,6 Prozent der Leistungen, also etwa 24,7 Milliarden Euro, an deutsche Staatsangehörige. Damit wurden 22,2 Milliarden Euro, was 47,4 Prozent der Leistungen ausmacht, an Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit ausgezahlt (Apollo News berichtete).

Auch im vergangenen Jahr blieben die Bürgergeldausgaben zumindest für die Verwaltung hoch. So beliefen sich diese auf 7,97 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anstieg von rund 41 Prozent im Vergleich zu 2015, als noch 5,64 Milliarden Euro aufgewendet wurden. Das ging aus Berechnungen des Bremer Instituts für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) hervor, über die die Bild berichtete (mehr dazu hier).

Lesen Sie auch:

Während nun auch teilweise beschäftigte Bürgergeldempfänger mit einer zusätzlichen Zahlung von 1.000 Euro als Krisenbonus rechnen können, sehen Unternehmen die Entlastungsprämie der Regierung kritisch. Auf eine Anfrage der dpa antworteten zahlreiche Unternehmen wie Bosch, Siemens oder Eon, erst die genaue gesetzliche Regelung abwarten zu wollen, bevor sie sich entscheiden.

Zudem schrieb der Tui-Chef Sebastian Ebel in einem LinkedIn-Beitrag: „Jede Woche eine zusätzliche bürokratische Hürde. Und dazu eine potenzielle 1000 Euro steuerfreie Zahlung je Mitarbeiter seitens der Bundesregierung zu Lasten der deutschen Unternehmen, die eh kaum noch Luft zum Atmen haben. Bekommt keiner der Verantwortlichen mehr mit, wie die Situation in Deutschland ist?“ (Apollo News berichtete).

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130 Kommentare

  • Den Arbeitgeber möchte ich sehen, der seinem „Minijobber“ freiwillig 1.000 EUR (ca. zwei Monatsgehälter) zusätzlich auszahlt.

    • Du hast das falsch gelesen.

      Es geht um „Minijobber mit Bürgergeldbezug“. Deren Arbeitgeber ist das JobCenter, also darf der Steuerzahler, der die 1.000€-Prämie aufgrund katastrophaler Wirtschaftslage nicht bekommt, dem Minijobber diese Prämie mit seinen Steuern finanzieren…

      Verachtung der Leistungsträger in Reinkultur, aber diese wollen das ja 1:1 so, sonst würden sie es nicht immer wieder wählen. Diese Deutschen sind genauso krank wie ihre Vorfahren, die mit Freude ihre Kinder an die Ostfront geschickt haben.

      • Die Umverteiler werden erst Ruhe geben, wenn Menschen, die arbeiten, das gleiche haben, wie diejenigen, die nicht arbeiten.
        Aber auch dann noch könnte es sein, das festgestellt wird, das Menschen mit mehr Freizeit auch mehr Geld brauchen.

        • schwarz rot grün verascht die menschen nach strich und faden. fragen sie doch mal energiewendeopfer, wieviel gesundheit, job und ersparnisse in den bisherigen jahren des leidens auf der strecke geblieben sind.

          macht aber keiner von denen, die sich nicht betroffen glauben. lieber mit den mitnahme gewinne bei erneuerbaren energien posen und über krieg jammernd im hintergrund rüstungsaktien horten..

          dass garnicht angedacht ist, den wirklich sozial schwachen in der krise beizustehen, sondern man nur das mögliche wahlvolk füttern und, besänftigen wil, scheint auch nicht aufzustossen.

          die alte oder der opa bekommen halt erst schlagzeilen, wenn deren erfrieren in der eigenen wohnung gegen unliebsame tennisspieler nutzbar ist..

          dann klappts auf einmal mit der wahrnehmung.

          land und moral sind am ende, zerrüttet, korumpiert und indoktriniert, der gesunde menschenverstand im freien fall. die möglichkeiten dies aufzuhalten oder zu ändern blieben leider ungenutzt.

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      • durch das Koalitionsgeklüngel wird der Wille des Wählers ausgehebelt

      • Auch diesen Menschen soll „unsere Regierung“ wenn Sie das will, das Geld selbst zahlen und nicht die mit hohen Steuern und Sozialabgaben belasteten Arbeitgeber auffordern ihr Geld zu verschenken. So säht diese Regierung Zwietracht zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmer, weil viele naive Arbeitnehmer glauben, alle, die eine Firma haben, sind reich. Wahrscheinlich sollen noch mehr Firmen Insolvenz machen und noch mehr Arbeitnehmer – vor allen Dingen, was jetzt noch mit KI kommt, im Bürgergeld landen.

        • Einerseits haben Sie Recht, andererseits vergessen auch Sie, dass die Regierung kein eigenen Geld hat!

          Die Regierung kann nur geben, was sie uns wegnimmt. Dann zahlen die Arbeitgeber, die auf dem letzten Loch pfeiffen es auch mit. Nur nicht in der Sekunde, aber über höhere Steuern und Inflation.

          Was die Regierung tun sollte: CO2-Steuer abschaffen!

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      • Das bedeutet Bürgergeldempfänger, welche sogar manchmal ein höheres Einkommen als Vollzeitbeschäftigte haben, weil nicht selten die Schwarzarbeit noch oben drauf kommt, bekommen gesichert die 1000 €. Wer kein Bürgergeldempfänger ist, der wird sehr häufig leer ausgehen, weil die Arbeitgeber nicht die finanziellen Mittel haben, den Betrag auszuzahlen.
        Mehr Gaga geht nun wirklich nicht mehr. Diese Forderung kommt mit Sicherheit mal wieder aus der SPD und die CDU hatte nicht den Arsch in der Hose abzulehnen.

        • Brutto für netto – ist immer der bessere Deal.
          Oder wie verdient so in meiner Tasche.
          Erst wenn die Steuer zuschlägt verliert man bei jedem verdienten EUR.

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      • Tja, und der Dumm-Michel wählt immer noch zu 73% das linksversiffte Kartell. Kein Mitleid.

        • Tja! Und wenn Die es merken wird es zu spät sein. Die AfD kann aber auch nicht zaubern. Um so später Sie in Regierungsverantwortung kommt um so schwieriger wird es dieses Land zu retten. Es ist vielleicht eh schon zu spät.

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      • Der Staat hält sich bei der Zuwendung heraus. Er verzichtet einzig auf die fällige Steuer. Der Adressat ist der Arbeitgeber. Wobei Mini-Jobber größtenteils eh nicht in die Lohnsteuerpflicht fallen. Selbst nicht nach dem einmaligen 1000 Euro Bonus.

      • In Ihre Zuschrift stimmt so gut wie nichts. Weder ist der Minijobber Arbeitnehmer des Jobcenters, noch bekommen die einen 1000 und die anderen nicht, und erst recht haben meine Großeltern nicht meinen Vater an die Ostfront geschickt und schon gar nicht mit Freude. Eine wilde Schimpferei, die von den anderen gefrusteten Dünnbrettbohrern auch noch Zustimmung erhält.

        • Doch, in gewisser Weise schon.
          Natürlich wälzt der Staat seine Verantwortung, wo es nur geht, auf die Arbeitgeber ab. Aber im Prinzip ist ein Aufstocker, der z.B. einen Vollzeitjob sucht, also nur aus Verlegenheit einen Minijob macht, und deswegen auch die Aufstockung vom Staat erhält, immer noch ein Arbeitssuchender und daher auch als solcher bei der Arbeitsagentur geführt. Und dort muss er alle Anforderungen erfüllen, die auch sein Arbeitgeber von ihm verlangt – wobei das Amt immer Vorrang hat. Für Meldepflichttermine z.B., hat ihn sein Arbeitgeber freizustellen.

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  • Ich habe bisher noch von keinem Betrieb gehört, der dieses Geld zahlen will.

    • Wer in Deutschland noch Vollzeit für seinen Lebensunterhalt arbeiten geht und Steuern und Abgaben zahlt, ist in BRD wirklich der letzte Depp.
      Die Altparteien demütigen die Fleißigen immer und immer wieder. Bis keiner mehr Lust zum Arbeiten hat.

      • Von Lust auf Arbeit kann überhaupt keine Rede mehr sein.
        Die meisten tun es nur noch, damit man ihnen vor dem Bürgergeldbezug nicht das Häuschen oder die Eigentumswohnung nimmt.
        Mieter ohne Hab u. Gut sind hierbei bessergestellt – wenn sie nicht zu groß wohnen, müssen sie nichtmal umziehen.

        • Ungleichbehandlung:

          „Verwertbarkeit ist entscheidend: Vermögen, das derzeit nicht verfügbar ist (z. B. eine Immobilie in der Ukraine, die wegen des Krieges nicht verkauft oder vermietet werden kann), wird oft nicht direkt angerechnet.
          Schonvermögen: Für geflüchtete Ukrainer gelten grundsätzlich dieselben Vermögensfreibeträge (Schonvermögen) wie für andere Bürgergeldempfänger. Nach einer Karenzzeit (meist 12 Monate) beträgt das Schonvermögen 15.000 Euro pro Person.
          Offenlegungspflicht: Antragsteller sind verpflichtet, ihr Vermögen (Bargeld, Konten, Immobilien, KFZ) im Rahmen der Selbstauskunft (Anlage VM) offenzulegen.
          Problematik der Kontrolle: In der Praxis weisen Kommunen und Behörden darauf hin, dass eine Überprüfung von Vermögenswerten in der Ukraine für deutsche Jobcenter schwierig bis unmöglich ist.
          Anrechnung bei Rückkehr: Falschangaben können dazu führen, dass Leistungen zurückgefordert werden, falls sich herausstellt, dass verwertbares Vermögen existierte.“

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  • Es ist die Nachricht der Woche: Die Bundesregierung plant eine steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro, die auch Bürgergeld-Empfängern mit einem Job zugutekommen soll. Das Ziel: Ein Anreiz zur Arbeit. Doch während man hier mit Tausender-Scheinen um sich wirft, zeigt das System gegenüber unseren Rentnern ein völlig anderes Gesicht.

    Sparen wird bestraft, statt belohnt! Stellen wir uns den Rentner in der Grundsicherung vor, der den ganzen Winter über den Gürtel enger geschnallt hat. Er hat die Heizung heruntergedreht, im Wohnzimmer gefroren und so ein Guthaben bei der Heizkostenabrechnung erwirtschaftet. In einer gerechten Welt wäre das sein verdienter Lohn für Bescheidenheit. In der Realität des deutschen Sozialrechts ist es ein „Einkommen“, das er direkt an das Amt zurückzahlen muß. Wer spart, hat am Ende nichts davon – außer einer kalten Wohnung!

    • Warum ist er denn als Rentner in der Grundsicherung? Wenn er von dem Geld spart, dass ihm andere zustecken, ist das sein verdienter Lohn? Sie machen mir Spaß!

  • Wie sieht es mit den Rentnern aus?

    • Solche „Feinheiten“ werden erst später geklärt. Ach für die Rentner und Schwerbehinderten die noch im Minijob arbeiten müssen, um übr die Runden zu kommen.

    • Und was ist mit den armen Politikern?
      Die rackern sich für uns ab!

    • Wieso? Die bekommen ihre Renten und müssen nicht zur Arbeit fahren.

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      • Ach stimmt ja. Das Leben besteht bekannterweise nur aus Arbeit. Ansonsten hat man gefälligst zu Hause zu sitzen.

        • „In Deutschland engagieren sich ältere Menschen überdurchschnittlich häufig ehrenamtlich.

          Hohe Beteiligung: Fast jeder zweite Über-65-Jährige (45 Prozent der 65- bis 85-Jährigen) ist gesellschaftlich ehrenamtlich tätig.
          Hoher Anteil an Engagierten: Die Mehrheit der Ehrenamtlichen in Deutschland ist über 50 Jahre alt, wobei knapp ein Viertel 70 Jahre und älter ist.
          Engagementquote: Bei Menschen ab 55 Jahren ist die Engagementquote in den letzten Jahren deutlich gestiegen und lag bereits 2014 bei 38,5 Prozent.
          Zusammenfassend lässt sich sagen: Millionen von Rentnerinnen und Rentnern sind in Deutschland aktiv, insbesondere in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Kirche.“

          Wenn die alle zuhause sitzen bleiben, kann Deutschland endgültig einpacken!!

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        • Jeder ist für sich selbst verantwortlich. wer Hilfe braucht, bekommt welche. Aber nicht für unnötigen Konsum, sondern für das Notwendige. So ist das nun einmal.
          Wir gehen arbeiten, um zu leben, und auch um anderen zu helfen. Aber nicht mehr als nötig!

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        • Ehrenamt:

          ich habe auch in jungen Jahren schon ernsthafte Ehrenämter gehabt. Meistens sind das aber doch Vereinsjobs, die heute keiner mehr machen will, weil HEUTE zu viel von den Menschen gefordert wird – längere Arbeitszeiten, mehr Stress, weniger freie Tage, weniger Kaufkraft und zuhause sitzt keine Frau und wartet mit dem Essen.

          Und abgesehen davon: viele Vereine interessieren auch einfach nicht mehr. Da sitzen die Älteren alleine zusammen.

          Ihre Statistik sagt gar nichts wichtiges aus.

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        • Stimmt!
          Als Rentner muss man nicht einkaufen, nicht zum Arzt, soziale Kontakte sind auch überflüssig. Wer das alles nicht erlaufen kann, sollte sowieso besser gleich in seiner Wohneinheit verschimmeln. (Sarkasmus off)

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      • Rentner fahren zur Kinderbetreuung der Enkelkinder. Gibts das wieder für lau?

        Spass beiseite. Die Rentenversicherung ist leer und auf jeden Fall ist Geld vorhanden für die Zugereisten die noch nie eingezahlt haben und auch in Zukunft nicht einzahlen werden.
        Den Luxus gönnen wird uns einfach – sagt die Politik.

        • Das ist ein Luxus, den wir uns nicht leisten können. NIEMAND auf der Welt kann sich so etwas leisten. Das ist ein wesentlicher Grund, warum es so schlecht in der Wirtschaft läuft: die Leute haben keine Lust mehr.

          Nur ein einzelner Mensch kann entscheiden, sein persönliches Geld zu verschenken. Kollektive Beschlüsse führen immer zur Rebellion.

          Der einzige Grund, warum das auch 2015 noch mal geklappt hat, ist, dass die Deutschen Geld nicht verstehen. Die denken häufig, dass der Staat irgendwie eigenes Geld hätte, und verstehen nicht, dass es immer ihr Geld ist.

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      • Du bist als Kind wohl zu oft vom Wickeltisch gefallen. Viele Rentner arbeiten noch, warum auch immer.

        • Wer arbeitet, kann ja etwas von seinem Arbeitgeber bekommen. Kein Problem.

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        • Pöbler – das Original – verstehen ist auch so ein Problem für ihn.
          Rentner bleibt Rentner

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  • Im bunten Land werden alle Probleme mit Geld gelöst. So einfach ist das.

    • Oder mit Dem, was die Leute für Geld halten!

      • Stimmt. Die Druckmaschinen glühen, die laufen 24/7/365 auf Vmax, bald können wir heizen mit den Euro-Scheinen……..

        • … wie schon in den 1920er Jahren…

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    • ..mit Schulden

    • Den Beamten läuft jetzt schon das Wasser im Mund zusammen.

    • Mit dem Geld, was sie angeblich haben, ach nein, dass wird ja in die ganze Welt verschenkt und bei uns Steuerzahlern gekürzt. Gucken wir mal was bei den Wahlen rauskommt, in Deutschland ist doch alles korrekt oder?

    • Hat die Bundesdruckerei schon die Drehzahl ihre Gelddruck-Maschinen erhöht oder muß der Genosse Lars K. da erst telefonisch nachhaken?

    • Korrektur: mit (unserem) Geld. Wir dummen Mittelständler sind doch eh die Einzigen, die diese Shitshow noch finanziert!

  • Wie wäre es denn mit einer Mini-Prämie bei einem Mini-Job? 🙂 🙂 🙂

    • vielleicht ist ja nur die Kommastelle „verrutscht“…und es sind nicht 1000,- sondern 10,00 Euro 🙂 🙂 🙂

      • Das kann der Arbeitgeber tatsächlich machen, denn soweit mir bekannt, soll es wie bei der Carola-Prämie sein, nämlich BIS 1.000 Euro. Also wäre alles darunter auch ok.
        Ob sich die Staatsdiener mit weniger zufrieden geben, oder sich der Staat lumpen lässt, steht auf einem anderen Blatt

        • Schon diese Aufforderung an Arbeitgeber überhaupt zu zahlen, ist eine Frechheit. Die Zahlungen an die ganze Welt und vor allen Dingen an die Ukraine müssen eingestellt werden. Dieses Geld steht dem deutschen Volk zu, vor allen Dingen wo wir jetzt selbst in Not sind. Die Ukraine ist weder ein 17. Bundesland noch wurde das steuerzahlende deutsche Volk von „unserer Regierung“ gefragt, ob wir Milliarden Steuergelder an die Ukraine für Kriegshandlungen zahlen wollen und außerdem noch die Ukrainer in unsere Sozialsystem auf Kosten der Steuerzahlen lassen. Und vor allen Dingen hat man uns nicht gefragt, ob wir wollen, das Deutschland sich mit Geld und Waffenlieferungen an diesem Krieg, der nicht unser ist, beteiligt. Oder hat uns Russland angegriffen?

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  • Wer ein selbst erwirtschaftetes Einkommen (Arbeitnehmer, Rentenbezieher, Freiberufler etc.) hat, wird klar benachteiligt: eine Prämie, die ein Vielfaches des Monatslohnes geringfügig Beschäftigter beträgt, ohne auf den Bezug von Bürgergeld angerechnet zu werden, vielleicht auch eine Einladung zur Geldwäsche für alle Betriebe ohne Registrierkasse.
    Bleibt abzuwarten, ob die „steuerfreie“ Prämie wirklich steuerfrei ist oder das Jahreseinkommen erhöht, und so die steuerliche Progression zuschlägt und auf diesem Weg Steuern fällig werden.

  • Bekommen während der Wehrübung Vollverpflegung.

  • Rentner, die den Wohlstand geschaffen haben, den die Regierungen durch eine falsche Politik verbraten haben, gehen wieder leer aus.

    • Die Rentner sind auch die dominierende Gruppe bei den Wahlen, und sie wählen falsch: SPD oder CDU.

      Außerdem geht es hier um eine Notmaßnahme: es gibt Arbeiter, die haben nicht mehr das Geld für das Benzin, um an die Arbeit zu fahren. Für die soll etwas gemacht werden.

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      • Können doch auch ins Bürgergeld gehen die Arbeiter, steht ihnen doch zu? Oder dürfen das nur Ukrainer und Migranten? Wenn die Leute sich das tanken nicht mehr leisten können und die Lebensmittel und alles ringsherum immer teurer wird, müssen die das sowieso machen. Ich frage mich, aus welchem Grund „unsere Regierung“ die Belastung für das deutsche Volk immer höher treibt? Will die Regierung das alle Unternehmer aus Deutschland verschwinden, auch die kleinen? Wer kann mich darüber aufklären.

        • 1. Anstand.

          2. Die meisten deutschen haben doch etwas gespart. Im Bürgergeld bleiben ihnen nur 15.000 Euro. Sie müssen erst alles verfressen, bevor sie Hilfe kriegen.

          3. Somit fällt für die meisten Bürgergeld schlicht aus.

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  • Bürgergeldempfängern werden doch eh schon alle Kosten übernommen, während Rentner sehen müssen wie sie zurecht kommen.

  • In dieser DealMakerWorld wird ALLES mit ,,Geld“ gesteuert, kann der ,,Mensch“ überhaupt noch irrational sein?

    • Its Fiatgeld. Macht man so kurz vor der Währungrefom. Die Leute bei Laune halten.

      • Korrekt, -neuartige Rekordverschuldung, hohe Entwicklungsgelder, NGO Zahlungen für den Machterhalt in der Übergangsphase usw.
        Alles deutet darauf hin.

  • Als Unternehmer werde ich diese 1.000 Euro sicherlich nicht zahlen. In meinem Unternehmen hat auch noch niemand danach gefragt.
    Ich stehe mit sehr vielen Unternehmen und Unternehmern in Kontakt und dort wird kein privates Unternehmen die Sonderzahlung leisten.
    Es scheinen nur einige Unternehmen die der öffentlichen Hand (Stadtwerke, etc.) gehören, diese Sonderzahlung leisten zu wollen. Die können ja auch einfach die Gebühren erhöhen, wenn das Geld nicht reicht.
    Selbst etliche Unternehmen, welche den Kirchen oder kirchlichen Umfeld gehören, wollen bisher nicht diese Sonderzahlung leisten.

  • In diesem Land soll Leistung sich nicht lohnen!

  • die Bürgergeldempfänger sollen sich an ihren Hauptarbeitgeber wenden. Das wäre das Amt. Wäre auf die Antwort gespannt

    • Der Einfachheit halber vor jeder Asylantenunterkunft am besten jedem „Schutzsuchenden“ 1.000 Euro bar in die Hand drücken. An freiwilligen Verteilern gibts keinen Mangel.

  • Die ganze Nummer ist eine einseitige Bevorzugung all jener, die nicht produktiv arbeiten. Zu zahlen von denen, die den Karren ziehen.

  • Ich weiß gar nicht, wie hoch ich die Ärmel noch krempeln soll….

    • … am besten über beide Ohren.
      Dann hats der Staat leichter, dir das Fell abzuziehen.
      Sorry, war nicht persönlich gemeint. Ich platz nur grad vor Wut.

  • Anders als viele Arbeitgeber wird das Jobcenter die 1000€ mit Sicherheit bezahlen.

  • So wie ich erfahren habe werden Landesbetriebe und Bundesbehörden die 1000 € nicht an ihre Mitarbeiter auszahlen. Auch hier gibt es zahlreiche Aufstocker, welche keinen Euro erhalten werden.

    • Und das ist auch gut so.

      Denn 1. ist das veruntreutes Steuergeld und 2. sehe ich es nicht ein, dass gerade die ÖDler immer brav SPD und Grüne wählen, aber jetzt wo sie die Konsequenzen ihrer Wahl im eigenen Geldbeutel merken, sollen wieder 1.000€ als Entschädigung bezahlt werden?

      • @USA Also bis auf Lehrer, kenne ich keinen Müllwerker, Straßenkehrer oder Schwimmmeister aus dem öffentlichen Dienst, welcher in den letzten 10 Jahren die SPD oder Grüne gewählt haben.

        • Ich kenne auch Lehrer, die anders wählen und zwischenzeitlich die Schnauze gestrichen voll haben.
          Ein Lehrer der Realschule mußte sich nun in Arnsberg rechtfertigen, warum seine 10t-Klässler nach Lehrerwechsel zu ihm, mit einmal alle 2 Noten schlechter stehen als bei der Vorgängerin.
          Er ist eben konservativ und erwartet Leistung.
          Unterricht ist fast nicht mehr möglich in den Klassen, sagt er.
          Der Krankenstand oft ein Ausweg, vor allem bei verbeamteten Lehrern.

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        • Selbst langjährige Stammwähler fallen von der SPD ab. Es dürften im wesentlichen tatsächlich ältere Lehrer und Akademiker sein, plus der dementen, die ihr Wahlverhalten nicht mehr ändern.

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  • wenn Politiker entscheiden, kommt sowas dabei raus

    • Wer sagt Dir, das das nicht gewollt ist?

  • …und die Rentner?

  • Ich finde die sollen wie Donald jedem einen Scheck schicken.
    2.000 EUR. Das Geld wird sofort für Konsum ausgegeben und fördert sofort die Wirtschaft. Zumindest die umme Ecke.

  • Wer ist John Galt ?!

  • Wieder eine Fehlentscheidung! Bevor es den Mindestlohn gab, haben Leute aus bestimmten Branchen z.B. Sicherheitsgewerbe, auch wenn sie im 2-oder 3Schichtsystem gearbeitet haben, aufstocken müssen, weil der Std.lohn so niedrig war. Wer jung und gesund ist und sich heutzutage mit nem Minijob im Bürgergeld einrichtet, hat meiner Meinung nach nicht noch ne Prämie verdient

    • Richtig. Das ist immer öfter eine bewußte Entscheidung gegen normale Arbeit. Ich kritisiere das nicht! Es gibt keine Arbeitspflicht und für viele lohnt sich arbeiten auch nicht.
      Aber: wer so einen Minijob macht, braucht das Geld nicht so dringend wie ein Berufspendler. Er wird normalerweise für ein paar Stunden im örtlichen EKZ vorbeigehen und Regale auffüllen. Etwas in der Art.
      Sicher wird auch für diese Menschen alles unangenehm teurer, aber sie sind nicht das Rückgrat der Wirtschaft, sie haben sich sogar entzogen.

      Wir respektieren das. Wir müssen es aber nicht auch noch belohnen.

  • Für mich ist wichtig, welchen Stundenlohn erhalte ich „netto“. Es ist unmöglich, daß je mehr ich arbeite meine netto Stundenlohn immer weiter sinkt. Aus diesem Grund habe ich meine Arbeitszeit so weit reduziert, wo mein Nettolohn am höchsten ist. Aufwand und Nutzen.

    • Ich werde auch reduzieren, so dass ich so eben klarkomme. Es lohnt sich für kleine Selbständige nicht mehr den Monat durchzuarbeiten und dann dafür noch neben Inflation und Luftbesteuerung etc. noch horrende Steuern zahlen müssen. Gemüse anpflanzen etc. und direkt bei den Bauern kaufen sollte man.

  • „Auch Bürgergeldempfänger mit geringfügiger Beschäftigung sollen 1.000-Euro-Prämie erhalten“

    ……….nicht mehr als richtig.

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    • Kannst du mal woanders mit deinem ökonomischen Sachverstand glänzen?

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