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Aus DGB wird DDR: Diese Steuerpläne sind das Ende der deutschen Wirtschaft

Der DGB legt ein Steuerkonzept vor, das nur auf eines hinausläuft: die Vernichtung tausender Unternehmen. Wer solche Pläne schmiedet, ist kein Partner für Reformen. Das muss auch Merz verstehen – und seinen einseitigen Kuschelkurs beenden.

IMAGO/IPON

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Friedrich Merz möchte den Deutschen Gewerkschaftsbund einladen, um mit ihm Reformen zu organisieren. Die viel beschworenen „Sozialpartner“ sollen in der kommenden Woche zusammen mit der Koalition darüber sprechen. Doch der DGB hat schon klargemacht, wohin die Reise mit ihm gehen wird: nirgendwohin. Höchstens in den Niedergang der Wirtschaft.

Das neue Steuerkonzept des Gewerkschaftsbundes soll für mehr Gerechtigkeit sorgen. Tatsächlich ist es ein Generalangriff auf die Wirtschaft. Mit völlig irrigen Vorschlägen soll wohl das, was vom deutschen Mittelstand noch übrig ist, zerschlagen werden. „95 Prozent der Steuerpflichtigen“ würde der Plan entlasten, schreibt der DGB. Doch den Preis dafür werden am Ende alle zahlen.

So soll der Spitzensteuersatz zwar etwas später greifen – ab einem Jahreseinkommen von 88.800 Euro – aber dafür empfindlich erhöht werden. Ganze 49 Prozent soll er dann betragen. Dazu soll ein der dreiprozentige Aufschlag für besonders hohe Einkommen, die sogenannte Reichensteuer, nicht nur zusätzlich erhalten bleiben. Der Steuersatz von dann 52 Prozent sollte laut DGB auch schon für alle fällig werden, die 140.000 Euro oder mehr im Jahr verdienen. Zudem fordert der Gewerkschaftsbund die Erhebung einer strengen Vermögensteuer sowie zusätzlich noch eine Vermögensabgabe. Explizit nimmt man damit „Betriebsvermögen“ ins Visier, erklärt der Gewerkschaftsbund selbst.

Der DGB ist längst keine Vertretung des klassischen Arbeiters mehr: Er ist vielmehr eine Gewerkschaft der Beamten, der Staats- und Verwaltungsangestellten geworden. Die Industriegewerkschaften hingegen kommen kaum noch vor – auch gedanklich, wie man merkt. Hier spricht der Geist eines verfetteten Beamtentums, das mit der Realität in der Wirtschaftswelt gar nichts mehr zu tun hat. Anders sind diese Vorschläge nicht zu erklären.

Denn die Pläne der Gewerkschaften zur Erhöhung der Einkommensteuer würden maßgeblich den deutschen Mittelstand und die kleinen Weltmarktführer treffen – Unternehmen, die gemeinhin als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft gesehen werden. Diese sind oft eigentümergeführte Personengesellschaften in Familienbesitz. Für solche Firmen ist der persönliche Steuersatz des Eigentümers auch der betriebliche Steuersatz.

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Das bedeutet: Wer den Spitzensteuersatz erhöht, erhöht auch die Unternehmensbelastung. Das ist kein Unfall – der DGB weiß, was er da tut. Insbesondere in Verbindung mit den weiteren Vorschlägen, etwa der explizit geforderten Erbschaft- und Schenkungsteuer auf Betriebsvermögen. Dieses Betriebsvermögen ist natürlich nicht, wie der DGB zu glauben scheint, ein großer Haufen Geld, auf dem der böse Unternehmer sitzt – es ist das Firmengrundstück, die Werkshalle, der Lieferwagen, der Gabelstapler des Unternehmens.

All das ausnahms- und erbarmungslos mit Erbschaft- und Schenkungsteuer zu belegen, hätte vor allem einen Effekt: Statt über Generationen stabile Familienunternehmen zu erhalten, käme es zu Zwangsverkäufen, zu Zerschlagungen des Betriebsvermögens – das geerbte Unternehmen müsste in vielen Fällen zerlegt werden, um die Erbschaftsteuer auf das Unternehmen zahlen zu können.

Das Ergebnis: weniger Mittelstand mit Mitarbeiterbindung und sicheren Arbeitsplätzen, stattdessen die Zerschlagung des Mittelstandes zugunsten von Großkonzernen und Investoren, die in all der zerschlagenen Masse Aufkaufmöglichkeiten wittern. Ist das wirklich das Ziel dieses DGB – oder hat man einfach gar keine Ahnung von den Folgen der eigenen Wahnsinnsforderungen?

So oder so: Wer solche Forderungen aufstellt, hat sich für jeden ernsthaften Dialog disqualifiziert. Jeder Kompromiss mit solchem Radikalismus kann nur schlecht sein. Der DGB hat die Sozialpartnerschaft de facto aufgekündigt und Partnerschaft durch Feindschaft ersetzt. Getrieben maßgeblich von wohlstandsverwahrlosten Nichtarbeitern in den eigenen Reihen.

Auch die Industriegewerkschaften wie die IG Metall oder die IG BCE sind natürlich links – aber im Allgemeinen eben nicht wahnsinnig. Beim DGB insgesamt muss man das aber konstatieren: Er hat den wirtschaftlichen Verstand verloren. Er hat kein Interesse mehr an guter Arbeit und guten Löhnen, sondern will offenbar ein Massensterben von Unternehmen einleiten.

Das passt, hat sich der DGB zuletzt öffentlich ja vor allem für die Interessen von Arbeitslosen und Arbeitsverweigerern eingesetzt – vom Arbeiter hört man ja schon länger kaum noch etwas. Da kann man auch tausende Mitarbeiter im deutschen Mittelstand zu Arbeitslosen machen, scheinen sich Yasmin Fahimi und ihre Genossen zu denken. Die Grenze von sozialdemokratisch zu sozialistisch hat man jedenfalls überschritten. Aus DGB wird DDR.

Man müsste mal eine „Brandmauer“ gegen diesen Wahnsinn hochziehen. Dieser DGB, der ja sowieso kaum noch die Interessen der Arbeiter vertritt, hat sich als Partner für Reformen disqualifiziert. Alles, was Deutschland nach vorne bringt, kann man nicht mit, sondern muss man gegen diese Gewerkschaften durchsetzen. Das unterstreicht der DGB mit seinen Vorschlägen aus der sozialistischen Mottenkiste.

Das muss auch Friedrich Merz verstehen. Der Kanzler will in der kommenden Woche im Koalitionsausschuss mit den „Sozialpartnern“ zusammenkommen, um Reformen aus der Mitte der Gesellschaft anstoßen zu können. Da ist der DGB eindeutig fehl am Platze. Nicht nur vertritt der DGB keine Mitte von irgendetwas – er ist auch kein Sozial-„Partner“. Denn partnerschaftlich ist an solchen Vorschlägen nichts mehr. Auch sozial ist all das am Ende nicht: Ein Arbeiter ohne Arbeit und Einkommen hat auch von einer gesenkten Einkommensteuer nichts.

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28 Kommentare

  • ab sofort Habeck-Wirtschaftspolitik. Die Zahlen sind zwar schlecht, aber der Wirtschaft geht es gut.

  • „Es gibt vier Arten, Geld auszugeben: Man gibt sein Geld für sich selber aus. Man gibt sein Geld für andere aus. Man gibt fremdes Geld für sich aus. Man gibt fremder Leute Geld für andere aus. Da gibt es kein Halten mehr.“ – Milton Friedman

  • „Das muss auch Merz verstehen – und seinen einseitigen Kuschelkurs beenden.“:
    Es ist erstaunlich wie sich das Gerücht immer noch hält daß Merz oder die CDU sowas wie eine verkappte Rechte oder bürgerliche Partei wären die irgendeine versteckte Absicht hätten das Land zu retten. Dem ist nicht so, das sollte nach vielen Jahrzehnen endlich auch beim Letzen angekommen sein!

    • Diese Pläne des DGB hat Merz in ähnlicher Form schon lange vor der Wahl geäußert!

  • Götz Briefs (Soziologe) prägte in den 1950er Jahren den Begriff des „Gewerkschaftsstaates“ und kritisierte, dass organisierte Interessen (wie die Gewerkschaften) die Macht der staatlichen Strukturen und der Parteien in einer Art Symbiose vereinnahmen würden.

  • Nur ein linker Kanzler kann linke Politik durchsetzen und das Land zurück in den Sozialismus führen. So hat ein SPD Kanzler Schröder Hartz4 einführen können, das wäre einem konservativen Kohl oder ein möglichem Kanzler Stoiber nicht gelungen. Genauso wie eine Kanzlerin Merkel grüne Politik verwirklicht hat, als angebliche Konservative in der CDU. Nun ist es an Merz den Traum der Sozialisten zu erfüllen. Er hat sich ja schon auf dem Tablet selbst serviert, mit der Aussage er käme von links. Das allerdings wird nicht nur der Bundesrepublik nicht gut bekommen, sondern anderen in der EU auch nicht. So macht in D immer ein Kanzleramtsinhaber, seit 20 Jahren, immer das Gegenteil von dem was man denken würde für was sie oder er steht.

  • Als der hierzulande laut dem ZDF-Politbarometer zweitbeliebteste Politiker reklamierte der Ministerpräsident Baden-Württembergs in seiner ersten Regierungserklärung zuletzt am 20. Mai 2026, stets „das Beste für unser Land“ im Blick zu haben. Angesichts dessen müsste in der Tat offengelegt werden, warum allen voran der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) weiterhin das Beste „abtöten“ will, wie der Verband der Arbeitgeber in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie längst zuvor am 28. Dezember 2024 kritisiert. Nicht Bundeskanzler Friedrich Merz hätte dann am kommenden Mittwoch, den 10. Juni 2026 in großer Runde den DGB zur Rede zu stellen. Vielmehr stünde allein Bündnis 90/Die Grünen in der Bringschuld, endlich zu sagen, ob Cem Özdemir womöglich mit einem Parteiausschlussverfahren rechnen muss.

  • Friedrich Merz muss irgendetwas verstehen, was nicht links verortet wird? Ich lache mich tot! Der Mann gibt diesem Land den finalen Dolchstoß.

  • Staat als Beute, Wirtschaft sls Geisel – die deutsche Sozialkleptokratie, wie sie leibt und lebt.

    • Die Politiker-, Beamten- und Funktionärskaste MUSS die arbeitenden Menschen in Deutschland ausplündern. Denn ohne Steuerraub könnte sie sich ihre Gehälter, Pensionen und sonstige Privilegien, welche sie sich über die Jahrzehnte mit der Beamtenmehrheit in den Parlamenten zugesichert haben, gar nicht mehr auszahlen.
      Die Ausplünderung der Mittelschicht ist schlicht existenziell für diese Herrschaften.

      • Wenn es nicht mehr genug Wähler für die demokratischen Parteien gibt, einfach mehr Beamte einstellen, dann steigen auch die Umfragewerte wieder…
        Gleiches gilt natürlich auch für die EU.

  • Aus. Treten. Jetzt !

  • Ich kann nur jedem empfehlen statt Gewerkschaftsbeiträge zu zahlen das Geld
    sinnvoll, z.B. in einem Etf-Sparplan, anzulegen.
    Das ist allemal besser als gut bezahle Funktionäre zu unterstützen.

  • Bin sehr froh aus Ver.di raus zu sein. Die Gewerkschaften sind von Links-Grünen, Sozialisten, Kommunisten und Islamisten unterwandert. Ihre Forderungen schaden Lohnabhängigen. Gewerkschaften haben sich erledigt. Leider wird der DGB trotz sinkender Mitgliederzahl weiterbestehen – mit Steuergeldern gemästet.

  • Die Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbund könnte in der Geschichte als „Tag der langen Messer“ eingehen…

    • Die Bundesregierung wird diese Vorschläge gerne hören und umsetzen.
      Entspricht genau dem, was die CDU/CSU vor hat.

  • Warum soll es denn im nationalen Abstiegskampf den Reichen besser gehen wie mir? Erhöht die Steuern für die Reichen!
    Auch Zerschlagung bei Erbe ist auch völlig in Ordnung.
    Dann gibt es Platz für neues.
    Und die Erben leben ja sowieso auf der Sonnenseite des Lebens.
    Also rauf mit den Steuern. Mehr ist mehr.

    • Die Schweiz und die USA reiben sich schon die Hände. Viele Unternehmen werden dorthin abwandern und ihre Steuern dann nicht in Deutschland bezahlen.
      Wer sein Geschäft nicht verlegen kann, der wird den Laden schließen oder verkaufen und sich mit seinem Vermögen ebenso im Ausland ein schönes Leben machen.
      Platz für Neues wird es dann nicht geben, da jeder klar denkende Unternehmer mit Sicherheit nicht in Deutschland sein Geschäft errichten wird.

      • Ja und?
        Die Regierung lässt Deutschlands Industrie absterben.
        Wen interessieren da noch ein paar reiche Mittelständler?
        Der Schritt ins Ausland wird sie dann nochmal zahlen lassen.
        Und warum auch nicht? Steuern rauf für Mittelständler!

      • Nee, nee, alles geplant. Dieses Mal haben DIE richtig gehandelt. ERST die „Wegzuehsteuer“ installieren und dann die Daumenschrauben ansetzen. Kein normaler Unternehmer kann aus fiskalischen Gründen nicht mehr sein Geschäft im Ausland fortsetzen. Dumm sind die Politiker nicht, aber schlau, perfide, lügnerisch und durchtrieben.

    • Zuviel ist nie genug.

    • Was für ein neidvolles kleinkariertes linkes Denken.

      • Exakt das, was sich die CDU/CSU erträumt und umsetzen wird!

  • Von denen ist nichts anderes zu erwarten.
    Meiner Meinung nach, ist es Energieverschwendung sich mit den Problemverursachern zu beschäftigen.
    Ich höre lieber denen hier, zu!
    :::
    ca 45 min

    WIE WÜRDET IHR IHN EINSTUFEN?

    …bei der AfD Brandenburg in Potsdam.
    Interview mit dem Parlamentarischen Geschäftsführer der AfD in Brandenburg, MdL Dennis Hohloch.
    Wir sprachen über die Landratswahlen, mögliche Ungereimtheiten, die Überfremdung Brandenburgs und welche Aufgaben auf die AfD, in den nächsten Jahren zu kommen. (Textauszug YT)

    https://www.youtube.com/watch?v=UtMjdeAjo7A

  • DGB ist schon immer DDR gewesen. Für den Linksrotz war die DDR immer das bessere Deutschland. Als ich 73 mit der Stadt Duisburg in Berlin war (also mit der SPD) waren wir auch in der DDR und es war für mich damals schwer erstaunlich, wie sich die Genossen in den Armen lagen. Ganz im Gegensatz zur Haltung der Propagandamedien West und Ost in damaliger Zeit. Heute würde ich sagen, ich war halt sensibel. Nicht a la Merz/Klingbeil, sondern sensibel dafür, wenn ich verarscht werde. Und das ich damals schon deutlich weiter war als die anderen, dafür muss ich mich hier noch einmal bei meinem Vater und meinem Schwager bedanken. Die haben mich wie einen Erwachsenen behandelt, Dinge sauber erklärt und mich nicht vor der Wahrheit geschützt. Mein Vater kam aus einer SPD Familie. Wie und warum er zum SPD Hasser wurde? Stichwort Parteienfilz, heute Vetternwirtschaft oder gleich Korruption genannt.

  • Das rotgrünschwarze unwissende Fußvolk wird aktiviert zum Ideologie- und Todeskrieg gegen die Wirtschaft und das Land. In der Realität werden auch sie sehr schnell sterben. Ist ja das globale Ziel.

    • Und das wird – wie von Mutti befohlen – genau so umgesetzt. Dazu kommen noch Enteignungen und Verstaatlichungen, dann hat Merkel ihr Ziel ereicht.

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