Windkraft statt Öl: Die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern ist das Werk schuldenfinanzierter Staatsnachfrage
Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist die Aufmerksamkeit auf Bundeskanzler Merz gerichtet. Dabei wäre es wichtig, über den Verfall der Ökonomie und die verfehlte politische Strategie zu diskutieren. Das Land bietet dazu interessantes Anschauungsmaterial.
Mecklenburg-Vorpommern wirkt in diesem Wahlkampf medial ähnlich unspektakulär wie AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm. Das Land wählt im Windschatten Siegmunds. Alles wirkt emotional gedämpft, was einen genauen Blick auf das Land und seine Wirtschaft ermöglicht. Ohne den Mediennebel aus Sachsen-Anhalt werden die Risse im wirtschaftlichen Gebälk schneller sichtbar.
Als Musterland für den staatlich geförderten Aufbau regenerativer Energien auserkoren, setzte Mecklenburg-Vorpommern wegen seiner Küstenlinie vor allem auf die Windkraft. Das Bundesland wurde unmittelbar nach der Wende schrittweise in die große staatliche Umverteilungsmaschine eingegliedert. Heute ist es als einer der wichtigsten Offshore-Windstandorte fester Bestandteil der Green-Deal-Subventionsströme. Rund zwei Milliarden Euro an öffentlichen Investitionen, Fördermitteln und Unterstützungsleistungen werden 2026 über verschiedene Kanäle mobilisiert.
Zu den größten Posten zählen neben den Mitteln aus dem Europäischen Agrarfonds die Landesinvestitionen in Höhe von 1,7 Milliarden Euro. Erstmals ist in diesem Jahr auch das Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität mit dabei im Subventionskarussell. Allein aus diesem Fonds stehen dem Land in den kommenden zwölf Jahren rund 1,925 Milliarden Euro zur Verfügung, 160 Millionen Euro in diesem Jahr.
Rund 780 Millionen Euro aus diesem Programm sind über die Laufzeit hinweg für kommunale Investitionen vorgesehen: Schulen, Verkehrswege, Energienetze oder Krankenhäuser sollen aus dem Sondervermögen finanziert werden. Ein schöner politischer Traum, der bereits im ersten Jahr zerplatzte, als klar wurde, dass das Geld beinahe ausschließlich zur Stabilisierung der Sozialetats verwendet wurde.
Vieles in Mecklenburg-Vorpommern ist das Werk schuldenfinanzierter Staatsnachfrage. Es ließe sich einwenden: Der Löwenanteil dieses Geldes stamme ja nicht einmal vom mecklenburg-vorpommerschen Steuerzahler. Diese Last trügen andere, während die Ernte im Land eingefahren werde. Das Problem bei dieser Logik: Ministerpräsidentin Schwesig und ihre Mitstreiter haben, wie ihre Kollegen in anderen Ländern, tatkräftig daran mitgewirkt, eine Subventionsökonomie aufzubauen, die immer weitere Fördermittel verlangt, um zu überleben.
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Noch halten Bund, Land und Brüssel mit massiver Staatsnachfrage das fragile Kunstgebilde im Gleichgewicht. Doch die Wetterzeichen aus der Industrie und vom Arbeitsmarkt sind unmissverständlich. Auch auf das Land im Norden wälzt sich der Krisentsunami zu, mit Insolvenzrekorden und schnell wachsender Arbeitslosigkeit. Zahlreichen politischen Vorzeigeprojekten ging bereits die Luft aus.
Da wäre beispielsweise der Rostocker Windkraftanlagenhersteller eno energy: Im Oktober 2025 meldete das Unternehmen mit rund 280 Beschäftigten Insolvenz an. Nicht realisierte Windkraftprojekte verhagelten das Geschäft – am Ende wurde die Turbinenproduktion in Rostock eingestellt, 160 Arbeitsplätze fielen weg.
Ein weiterer Absturz eines hochgelobten Subventionsprojekts war das Wasserstoffprojekt HH2E im vorpommerschen Lubmin, entstanden auf dem Gelände des einstigen DDR-Kernkraftwerks. Für die geplante Gigawattanlage waren Fördermittel in Höhe von 45 Millionen Euro vorgesehen. Auch der britische Investor Foresight hatte bereits 22,3 Millionen Euro mit eingebracht – im November 2024 zogen sich die Briten wieder zurück, und HH2E musste Insolvenz anmelden.
Dabei handelt es sich nur um die Spitze des Eisbergs. Die lange Niedrigzinsperiode kultivierte den fatalen Irrglauben staatlicher Omnipotenz. Alles schien möglich, billiger Staatskredit existierte unbegrenzt – bis der Anleihenmarkt vor fünf Jahren den Stecker zog. Doch die Botschaft hat sich noch nicht bis Schwerin herumgesprochen. Gemeinsam mit Bürgern und NGOs wie der Deutschen Umwelthilfe war auch die Landesregierung in Schwerin aktiv daran beteiligt, Gas- oder Ölbohrungen in der Ostsee zu verhindern. Die katastrophale deutsche Energiepolitik mit den höchsten Standortkosten der Welt ist die Folge des Zeitgeistes, der den Parteienstaat vollständig durchdrungen hat.
Der Fund eines Ölvorkommens bei Usedom in polnischen Hoheitsgewässern belegte den Riss, der durch das Parlament verläuft: SPD, Linke und Grüne lehnen die Erschließung fossiler Energien kategorisch ab, während CDU und FDP schwammig agieren. Die AfD wäre wohl die einzige Partei, die der Erschließung eigener fossiler Vorkommen zustimmen und den Kampf gegen die Übermacht der NGOs aufnehmen würde. Die Brandmauerparteien kapitulieren nicht vor den NGOs – sie sind de facto deren politische Repräsentanz.
Ganz ähnlich wie im Falle des Ölvorkommens stellt sich die Lage beim LNG-Terminal in Mukran auf Rügen dar. Hier kämpft ein Bündnis aus NABU, WWF, BUND und der DUH gegen den Betrieb der LNG-Importstelle. Auch hier setzte die Landesregierung Prioritäten: Anstatt die eminente Infrastruktur zu verteidigen, verhielt sie sich passiv und stärkte so der Lobby den Rücken.
Die Beispiele illustrieren, wie parlamentarische Macht durch den Einfluss von Interessengruppen unterwandert wird. Mecklenburg-Vorpommern hat sich verhakt zwischen Fördermittelapathie, dem ideologischen Kampf gegen fossile Energieträger und dem linken Parteienbund, der jeden marktwirtschaftlichen Aufbruch im Keim erstickt. Staatswirtschaft bedeutet politische Macht – das gilt auch für die Schweriner Staatskanzlei.
Eine Rückkehr zu marktwirtschaftlichen Prinzipien wäre der Ausweg. Das bedeutet, dass sich die Politik von Privilegien lösen, die Bürokratie abbauen und den Staatsapparat generell verkleinern müsste – Wirtschaftspolitik sollte sich darauf fokussieren, landesspezifische Steuerpräferenzzonen einzurichten, anstatt mit Interventionismus und Staatskredit eine unproduktive Staatswirtschaft am Leben zu halten.
Doch ganz gleich, wer letztlich regiert: Ein Kurswechsel würde Zeit beanspruchen. Zu groß ist der Schaden, den die Politik der letzten Jahrzehnte hinterlassen hat. Zeit, über die jedoch kein Politiker verfügt. Im Hintergrund wartet bereits der politische Wettbewerber mit dem Füllhorn aus Subventionen und kreditfinanziertem Sozialgeld.
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Dafür, dass vorgeblich Wind und Sonnenenergie nichts kosten, sind unsere Strompreise aber sehr hoch, oder? Mit die höchsten weltweit, sogar. Sowas passiert, wenn sich Inhalte aus Märchenbüchern verselbständigen. Nicht weltwirtschaftstauglich.
Die beste Energiequelle sind immer noch meine Fürze. Was meinst du was die Apollo Server powert.
Guter Versuch gegen den Zeitgeist anzuschreiben
und marktwirtschaftliche Vernunft anzumahnen!
Leider wird er ungehört verhallen.
Niemals aufgeben, es dauert nur sehr lange.
Die Wahlen sind dafür da, um dumme Politik abzuwählen.
Die Subventiuonen für Windräder. 16 Milliarden alleine im Jahre 2026. Die Erschließungskosten für off shore Windräder werden über das Netznutzzungsentgelt vom Stromkunden bezahlt. Das ist der sogenannte grean deal: die immensen Kosten werden in cent Beträge pro kWh dem Endkunden untergejubelt so dass das zunächst nicht auffällt. Es wäre nun spannend zu wissen wieviele SPD, Grünen, CDU und Linkspartei Funktionäre denn in diesen ganzen Windrad gesellschaften zu drin sitzen und auf Kosten der Stromkunden von den Umlagen und subventionen profitieren.
Windräder verrotten zunehmend und niemand weiß wohin damit, das Material lässt sich nämlich nicht aufarbeiten. Dazu kommen die Schäden für Pflanzen, Tiere und auch Menschen.
Bei allen Miseren, die wir haben – die größte Seuche unserer Zeit ist und bleibt die staatliche Subvention. Die muss weg, komplett, alles, bis runter zu Kinder- und Kilometergeld. Alles.
Wenn der Staat sich irgendwo einmischt, wird es teuer und ineffizient bis hin zu schädlich und kontraproduktiv. Ohne Subventionen, weniger Steuern. Und mit weniger Steuern steht mehr als genug privates Risikokapital zur Verfügung, um wirklich eine lebenswerte und soziale Zukunft zu schaffen. Subventionen müssen weg!
Das Kilometergeld ist ja auch nur ein Witz, denn sie haben es dir ja vorher über die Mineralöl Steuer und die Kfz Steuer abgenommen. In diesem Sinne kann das Kilometergeld weg und dafür die Mineralöl Steuer senken. Das heißt auch weniger Bürokratie.
Wenn sie so wenig verdienen, daß sie keine Lohnsteuer zahlen, können sie 10000km im Monat fahren dann bekommen sie immer noch nichts zurück!
Oder anderes Beispiel, meine Tochter zahlt jährlich knapp 5000€ Lohnsteuer.
Sie fährt 38km x 0,38€ macht einen Abzug von 3180€! Vom Finanzamt bekommt sie aber nur ca 800€ zurück!
Kilometerpauschale ist sowieso nur ein Witz!
Geld ist ein Kreislauf.
Wenn du es nicht mehr hast, dann ist es jetzt bei jemand anderem. Wenn du ein Auto kaufst, dann war das deine Entscheidung. Anders ist es bei den erneuerbaren Energien, da verschiebt der Staat dein Geld (durch Lobbyismus) zu Milliarden schweren Energieunternehmen, die sehr gut daran verdienen, durch die Subventionen. Es ist also eine Geldumverteilung zu den Reichen Energieunternehmen, die Ohne Subventionen nicht existieren würden. Aber es schafft keine Arbeitsplätze in Deutschland, da wir weder Solar Panels, noch Windkraftanlagen produzieren. Subventionen die Deutschland im ganzen ärmer machen.
Man darf nicht vergessen, dass es den Stolz insbesondere eines jeden Industriearbeiters bricht, für Tätigkeiten bezahlt zu werden, die keinen realen Wert schaffen. Es sollte daher die Kritik erlaubt sein, dass die Politik nicht nur in Mecklenburg-Vorpommern darauf aus ist, im Betrieb die Integrität der Person des jeweils einzelnen Belegschaftsangehörigen bis zur völligen Unkenntlichkeit zu entstellen. Angesichts dessen nimmt es nicht wunder, wenn vor allem die SPD längst keine Arbeiterpartei mehr ist.
Da die Wählermehrheit mit Manuela Schwesig offensichtlich zufrieden ist (aktuelle Umfragewerte 37 % für ihre Partei), gibt es doch keinen Grund, sich irgendwie darüber aufzuregen. Spätestens wenn alles bankrott ist und keine staatlichen Gelder mehr fließen, um die sozialen Folgen abzufedern, werden die Michels es schon merken.
Sozialistische Umverteilung und daraus resultierender Subvention, Töpfe, Strukturfonds, Sondervermögen usw.
Die Liste der Namen des süßen Subventionsgiftes ist lang und die Geduld der MVler offenbar zu groß. Ich wundere mich sehr, dass in MV die Übeltäter der Staats-Verfaulung überhaupt noch gewählt werden. Glaubt jemand, dass es so noch lange weiter geht?
Mein voller Respekt gilt der AfD, die sich diesen sozialistischen Scherbenhaufen antuen wollen, um diesen zusammenzukehren um zu wirtschaftlichem Handel und Wohlstand zurückzukehren. Die Kartellparteien verwalten nur den Niedergang und ziehen persönlichen Nutzen, das Land ist denen scheißegal. Hoffentlich verstehen das die Wähler !
Daran sieht man doch das die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern unter Manuela Schwesig hervorragende Arbeit geleistet hat und sie muss unbedingt wiedergewählt werden (Ironie) was ja auch passieren kann.
Denn der Spruch der Albert Einstein zugeschrieben wird “ Die Dummheit der Menschen ist Grenzenlos“ trifft leider sehr oft zu.
Die rote und mit eigenen Skandalen behaftete Schwesig war und ist für den „Verfall der Ökonomie und die verfehlte politische Strategie“ in Regierungsverantwortung.
Das sollte sich der Wähler in Mecklenburg-Vorpommern auch täglich in Erinnerung rufen und Folgendes bedenken:
„Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, daß sie es von anderen haben wollen.“ (Konrad Adenauer)
„Das Problem der Sozialisten ist, dass ihnen irgendwann das Geld der anderen Leute ausgeht.“
(Margaret Thatcher)
„Linke bestreiten alles, außer ihren Lebensunterhalt.“
(Helmut Schmidt)
Windkraft, statt Erdgas von Putin! Wer
hat unsere Nordstream-Pipes zerstört?
Unsere Herr:innen USA, GB & UKR!
SPD, Linke und Grüne lehnen die Erschließung fossiler Energien kategorisch ab.
Dazu ein Kommentar aus der „Welt“
„Wir führen uns geradewegs in eine Diktatur der Idioten“
Mehr ist dazu nicht zu sagen.
Der Klimawandel ist komplett gescheitert! Jede weitere Debatte ist unnötige Klimaerwärmung durch unnötigen CO² Ausstoss! Schade das soooo viele den schulschwänzenden Sektenmitgliedern noch folgen. Drill Baby Drill ist das neue Motto!
Ich freue mich schon darauf wenn nach dieser pseudo EU Mitgliedschaft mit Kanada Trump mal wieder Windeluschi mit den gelöschten Handys, zum Schuhe putzen in seinen Golf Club kommen lässt.
Das Werk dieser SPD Tante. Ich konnte den Großteil der Wähler noch nie verstehen.
Der Zusammenbruch kommt so oder so und die Menschen sind nicht zü blöd die Hintergründe zu verstehen sondern zu faul den Fernseher auszuschalten und selbst zu denken.
Wenn Phantasten Dilettanten und Narren sich zu einer Posse verschworen haben, dann machen sie es ohne Rücksicht auf die Folgen bis zur völligen Zerstörung des Lands. Danach behaupten sie dreist, jemand anders wäre schuld.
Abgaben und Vorschriften müssen massiv reduziert werden,
sonst wird sich die Wirtschaft nicht mehr erholen und wir leben in 5 Jahren im Baumhaus ☝️
Linken-Spitzenkandidatin Simone Oldenburg hat zu Meck-Pomm gesagt. „«Wir sind noch nicht fertig mit all dem, was wir vorhaben». Solche Drohungen sollten die Leute ernst nehmen. Ansonsten schon mal auf DR-Aluchips einstellen 🙂