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Geheimplan Energiekrise: Bundesnetzagentur bereitet sich auf Strommangel über „mehrere Tage bis Wochen“ vor

Die Bundesnetzagentur bereitet sich auf „mehrere Tage bis Wochen“ dauernden Strommangel vor. Im Ernstfall sollen Unternehmen dazu gezwungen werden, ihre Produktion zu drosseln. Um „Verunsicherungen“ zu vermeiden, hat die Regulierungsbehörde diese Pläne bisher geheimgehalten.

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Der ehemalige Grünen-Politiker Klaus Müller leitet die Bundesnetzagentur. Wenn der Strom knapp wird, muss seine Behörde entscheiden, wer noch wie viel bekommt.

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Die Bundesnetzagentur bereitet mit der „Sicherheitsplattform Strom“ eine zentrale Kommandostruktur zur Drosselung des Stromverbrauchs in Energiekrisen vor. Im Ernstfall will die Regulierungsbehörde energieintensive Unternehmen mithilfe dieser Plattform dazu zwingen, ihre Produktion herunterzufahren. Folgen die Betriebe dieser Aufforderung nicht, kann die Bundesnetzagentur ihnen den Strom abstellen lassen.

Das geht aus Unterlagen einer Informationsveranstaltung der Bundesnetzagentur für Netzbetreiber hervor, die Apollo News exklusiv vorliegen. Öffentlich informiert wurde über diese seit mindestens zwei Jahren verfolgten Pläne bislang noch nicht. „Um ‚Verunsicherungen‘ aufgrund der sensiblen Thematik zu vermeiden“, hieß es dazu auf Nachfrage eines Netzbetreibers während der Informationsveranstaltung.

Für kurzfristige Abschaltungen, die bei unvorhersehbaren Problemen innerhalb von Minuten geschehen müssen, um einen Blackout zu verhindern, gibt es bereits etablierte Verfahren der Netzbetreiber. Mit der „Sicherheitsplattform Strom“ bereitet sich die Bundesnetzagentur hingegen auf länger anhaltende, bereits Tage im Voraus absehbare Mangellagen vor.

Für ein solches Instrument sah man in Deutschland bislang keinen Anlass. Das änderte sich im Zuge der Energiekrise 2022/2023. In diese Zeit fiel auch die Vollendung des Atomausstiegs mit der Abschaltung der letzten deutschen Kernkraftwerke.

Kern des neuen Konzepts ist eine bundesweite Datenbank und Kommunikationsplattform, die der Übertragungsnetzbetreiber Amprion im Auftrag der Bundesnetzagentur aufbauen und betreiben soll. Darin sollen alle Endabnehmer in ganz Deutschland, die mindestens acht Gigawattstunden Strom im Jahr verbrauchen, verpflichtend registriert werden. Einen solchen Jahresbedarf haben Betriebe energieintensiver Branchen wie der Chemie-, Metall-, Papier- oder Lebensmittelindustrie.

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Vorbild für die „Sicherheitsplattform Strom“ ist die 2022 unter großem Zeitdruck aufgebaute „Sicherheitsplattform Gas“. Damit schuf die Bundesnetzagentur ein digitales Instrument, um im Fall einer Gasmangellage Verbrauchsdaten großer Unternehmen zu erfassen und mögliche Reduzierungen des Gasverbrauchs zu koordinieren. Ziel sei es, „mit der Sicherheitsplattform Strom ein ähnliches Kommunikations- und Koordinierungswerkzeug aufbauen und testen zu können, lange bevor es zu einer krisenhaften Situation kommt“, heißt es nun in den bisher unveröffentlichten Unterlagen der Bundesnetzagentur.

Präsentationsfolie aus der Informationsveranstaltung der Bundesnetzagentur

Laut den Unterlagen von Amprion und der Bundesnetzagentur geht es dabei um „langanhaltende Energiemangellagen und Krisensituationen“, die „mehrere Tage bis Wochen“ andauern. Wenn solche Engpässe absehbar sind, sollen die betroffenen Unternehmen mit einem Vorlauf von drei Tagen bis 24 Stunden angewiesen werden, ihren Verbrauch zu reduzieren. So könnten „Schäden aufgrund kurzfristiger Abschaltung“ vermieden werden.

Die dem Bundeswirtschaftsministerium unterstellte und von dem Ex-Grünen-Politiker Klaus Müller geleitete Regulierungsbehörde betont in den Unterlagen zwar: „Es existieren keinerlei uns bekannte Gründe, welche für einen bevorstehenden Einsatz der Sicherheitsplattform Strom aufgrund von irgendwelchen Versorgungskrisen sprechen würden.“ Doch das stieß bei Teilnehmern der Informationsveranstaltung für Netzbetreiber Anfang Juni auf kritische Nachfragen.

Im Chat der Online-Veranstaltung merkte der Vertreter eines Stromnetzbetreibers an, dass die geplante Umsetzung sehr kurzfristig sei. „Die kurze Frist überrascht, weil Sie ja mehrmals betonen, dass keine Mangellage erwartet wird“, schrieb er. Der Mitarbeiter der Bundesnetzagentur antwortete: „Der präventive Aufbau eines Notfall-Werkzeugs ist wichtig und kann nicht auf den tatsächlichen Einsatzfall verschoben werden, in dem keine Bearbeitung möglich ist.“

Das Vorgehen im Ernstfall ist den Unterlagen zufolge so geplant: Zeichnet sich eine drohende Mangellage ab, sollen die zuvor registrierten Großverbraucher über die Plattform ihren prognostizierten Stromverbrauch und mögliche Einsparpotenziale an die Bundesnetzagentur melden. Kommt es dann tatsächlich zu ernsthaften Engpässen, können die Unternehmen mit einer Vorlaufzeit von mindestens 24 Stunden angewiesen werden, ihren Stromverbrauch zu reduzieren. Die Bundesnetzagentur übernimmt dann die Rolle des Bundeslastverteilers, der den Verbrauch (die Last) rationiert.

Die Unternehmen sollen ihren Stromverbrauch zunächst selbstständig drosseln, freiwillig ist die Maßnahme jedoch nicht. Bei Verdacht auf eine Missachtung können die Verbrauchsdaten des Unternehmens überprüft werden. „Falls die an Lasten ergangenen Anweisungen ignoriert werden, kann eine Abschaltaufforderung an VNB ergehen“, erklärte die Bundesnetzagentur in der Informationsveranstaltung. VNB steht für Verteilnetzbetreiber; das sind die örtlich zuständigen Stromnetzunternehmen, zum Beispiel Stadtwerke. An sie richtete sich die Veranstaltung am 3. Juni.

Folie der Bundesnetzagentur

Auch auf eine Frage nach möglichen Schadensersatzforderungen gab der Vertreter der Bundesnetzagentur eine brisante Antwort. Unter Verweis auf das Energiesicherungsgesetz (EnSiG), dessen Ursprünge in die Ölkrise der 1970er-Jahre zurückreichen, erklärte er: „Das EnSiG sieht grundsätzlich keine Entschädigung vor.“ Ein Produktionsverbot sei nach Auffassung der Behörde keine Enteignung und damit nicht schadensersatzfähig. Die betroffenen Unternehmen könnten damit auf erheblichen wirtschaftlichen Schäden sitzen bleiben.

Auf Anfrage von Apollo News bestätigte die Bundesnetzagentur die Pläne. Bei der Sicherheitsplattform Strom handele es sich um „eine digitale Plattform, mit deren Hilfe die Kommunikation und Koordination im Falle einer Energiemangellage verbessert werden soll“, teilte die Behörde mit. Die Plattform werde vorsorglich seit 2024 aufgebaut.

Zugleich betont die Bundesnetzagentur: „Es besteht keine Mangellage. Die deutsche Stromversorgung ist sehr sicher und die Bundesnetzagentur hält großflächige Störungen der Stromversorgung weiterhin für sehr unwahrscheinlich.“

Fragen zum konkreten Zeitplan und weshalb die Öffentlichkeit bislang nicht über das Vorhaben informiert wurde, blieben unbeantwortet. Stattdessen hieß es am Dienstag: „Die Bundesnetzagentur wird entsprechende Informationen auf ihrer Webseite zur Verfügung stellen.“ Bisher ist dort zur Sicherheitsplattform Strom nichts zu finden.

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147 Kommentare

  • Ich frage mich, wie das mit der Strategie zusammenpasst, komplett auf Strom umzusteigen, z. B. Wärmepumpe und E-Auto. Dazu noch der enorme Energieaufwand von KI Rechenzentren.

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    • Und diese KI-Rechenzentren benötige zudem gigantische Mengen an Wasser, deren Verwendung man dann zum Teil im Privat-Bereich verbietet, in München zum Beispiel!

      • München und wassermangel? das ist reine Propaganda, seit die einen grü+nen OB haben. Bei dem muss die Ideologie anscheinend auch den Realitätssinn ersetzen. Lesen Sies mal bei publico, alexander wendt nach.

        • Einfach den guten grünen Bürgermeister mal nach der Energiewende seiner Partei in Punkto Wasserstoff fragen ! 🙂
          Wenn das Wasser jetzt schon knapp wäre hätte sich das ja mit der Energiewende gänzlich erledigt ohne genügend Wasser ! 🙂
          Energiewende Wassermangel Klimawandel Globale Erwärmung usw am Ars……. !!!

          5
      • Das zeigt wie Dumm die Menschheit ist – sie können es einfach nicht.
        Dr. No ist auch immer gescheitert in den alten Bond Filmen.

      • München hat keinen Wassermangel. Der grüne Oberbürgermeister lügt wie gedruckt.

      • Keine sorge, das nicht-trinkwasser bekommt die Erde zurück – nur etwas wärmer 😉
        Der Trick ist es, die darin transportierte Wärme auch wieder zu nutzen.. alles andere ist nur günstig und schadet der Umwelt

    • Die grüne Strategie lautet seit längerem: Bittere Armut für die Massen.

    • Das passt sehr gut zusammen, ja ich würde sogar sagen, ein Umstieg auf „Flatterstrom“ machen solche Pläne geradezu zwingend. Im Grunde sind Notfallpläne dieser Art richtig und wichtig. Was jedoch vollkommen blödsinnig und nur mit grün-verblendeter Ideologie zu erklären ist, ist das abschalten grundlastfähiger Stromerzeuger, wie eben die Atomkraftwerke. Diese Vorgehensweise macht Notfallpläne natürlich noch wichtiger. Oder, um es mit Habeck zu sagen: die Firmen sollen nur dann produzieren, wenn die Sonne scheint und der Wind weht.

    • Das passt gar nicht. War aber von Anfang an klar.
      Nur wissen wir ja inzwischen, dass Linke/Grüne die Realität als Feinbild auserkoren haben. Verstehen muss man das trotzdem nicht.

    • Das passt perfekt zusammen.
      Damit wird die grüne Bundesnetzagentur zum Herr über die Produktivität der Firmen.
      Und als Sahnehäubchen auch über privaten Verkehr sowie der Wärme.

      • Nicht zu vergessen, dass auch die Meldestellen „trusted flagger“ der Bundesnetzagentur unterstellt sind – dieser Ur-Grüne Müller wird mehr und mehr zum Alleinherrscher.

    • Erst kürzlich wurde ja eine Anfrage des US-Unternehmens OpenAI vom größten kanzelnden aller Zeiten höchstpersönlich abgewiesen ein Rechenzentrum in Schland bauen zu wollen. Grund: Sie wollten den Strom von einem grenznahen französischen AKW von einem sicheren Standort organisieren. Das geht natürlich niemals, es könnte ja vielleicht einen im Dauerschlaf dahindämmernden CDU-Wähler aufwecken und verunsichern

    • Ach, kommen Sie… dieser neumodische Trend mit KI Rechenzentren geht doch an Deutschland komplett vorbei. Betrifft uns nicht. Lesen Sie doch in aktuellen Nachrichten, wo berichtet wird, dass sämtliche KI Betreiber einen großen Bogen um Deutschland machen. Problem gelöst. ☝️😕😣

  • Na, moin. Der Bürger soll sich also nicht auf eventuelle „Tage- oder Wochenlange“ Strommängel vorbereiten, sondern sich einfach davon überraschen lassen? So, wie der Bürger nicht mehr wissen darf, welche Brücken akut baufällig sind – der Bürger soll sich überraschen lassen, welche der vielen kaputten Brücken unter ihm zusammenbricht, wenn er darüberfährt. Toll, man ist begeistert.

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    • Hoffentlich passiert es schnell. Vielleicht die letzte Möglichkeit den Tiefschlaf von 70% der Schlafschafe zu beenden.

      • Die Schlafschafe träumen natürlich auch, wer schuld ist: der Putin mit seinem Abhängigkeitsgas, die vielen Klimaanlagen wegen der Hitze, die Verzögerungen beim Windkraftausbau, und sowieso die AfD mit ihren vielen überflüssigen Parteitagen

      • Mein Blick – Nachrichten am Wendepunkt: KI
        Willkommen auf dem Analyse- und Nachrichtenkanal für politische Entwicklungen in Deutschland und darüber hinaus.
        https://www.youtube.com/watch?v=iHD_iEEYZbo 12 Min.
        (Comedy)

    • Nun, werter Sven, unbeantwortet bleibt ja auch die Frage, wie „eine digitale Plattform, mit deren Hilfe die Kommunikation und Koordination im Falle einer Energiemangellage verbessert werden soll“, denn funktioniert, wenn der Strom fehlen sollte …?

      • Pufferbetrieb.

  • Was werden sie uns noch abdrehen? Strom, Wasser, Bargeld, freie Wahlen, unabhängige Informationen – Luft zum Atmen? Nichts wie weg, bevor auch das nicht mehr möglich sein wird.

    • Weg müssen diese grünen Hegel, die die wichtigsten Verwaltungs-Schaltstellen mit ihrem grünen Anti-Verstand blockieren.
      Was macht der eigentlich noch da? Grün wurde angewählt.

  • Die Lösung des Kartells ist, daß wir uns schneller deindustrialisieren müssen. Denn wo kein Stromverbrauch, da keine Energieknappheit.

    • Und was ist mit den Rechenzentren? die Aluindustrie wird verlagert abr KI ist Zukunft…Ki – damit ich pünktlich die App kriege was ich angeblich kaufen will…

      • International gesehen rennen wir den Chinesen und den USA uneinholbar hinterher. Die Gelder wurden dem Digitalministerium hier sogar noch gekürzt. Es wäre unrealistisch zu erwarten, daß der Energiebedarf durch KI hier sprunghaft steigen wird. Entwickelt UND investiert wird im Ausland.

      • Stromverbrauch wegen KI betrifft uns nicht. Die KI Betreiber machen doch einen großen Bogen um Deutschland.

  • “Die deutsche Stromversorgung ist sehr sicher”. Und es hatte ja auch niemals jemand vor, eine Mauer zu bauen.

    • Wenn das so oft betont und wiederholt wird, erweckt das den Eindruck, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Insbesondere wenn man bedenkt, wie ehrlich doch unsere Politiker in der jüngsten Vergangenheit waren.

    • Oder auch: Die Rente ist sicher! (Norbert Blüm)

    • oder einen Flughafen
      oder einen Bahnhof
      Eine Umvolkung findet nicht statt

  • Und noch immer wird verschwiegen, dass es sich bei diesen Gestalten um Vorsatz handelt.

    129
    • Trotz anhaltender Kritik will die Bundesregierung heute ihre umstrittene Reform der Ökostrom-Förderung und neue Regeln für Stromnetzanschlüsse auf den Weg bringen.
      Beide Gesetzentwürfe von Wirtschaftsministerin Reiche seien voraussichtlich Thema der Kabinettssitzung, hieß es aus ihrem Ministerium.
      Vorgesehen ist, dass für neue private Solaranlagen ab 2027 die garantierte Einspeisevergütung entfällt und schrittweise durch eine Direktvermarktung ersetzt wird.
      Zudem sollen neue Wind- und Solaranlagen in Regionen mit überlasteten Netzen künftig einen Teil ihrer Entschädigung verlieren, wenn sie wegen Engpässen keinen Strom einspeisen können.
      Umwelt- und Energieverbände werfen Reiche vor, die Energiewende auszubremsen.
      meldet: Bayern 2 Nachrichten, 29.07.2026 07:00 Uhr

      • So falsch ist der Ansatz nicht – wenn kein Strom eingespeist werden kann, wenn Netzüberlastung droht aus den Wackelstromlieferanten dann gehören die erst gar nicht gebaut und die Umwelt dadurch zerstört.
        Strom ist nicht im Weck-Glas verfügbar. Der wird erzeugt wenn er gebraucht wird und nicht, wenn nicht nötig. Deshalb hat man ja auch immer Kraftwerke in Gegenden gebaut, wo große Stromverbraucher angesiedelt waren.
        Die Wackelstromerzeugung ist ja dagegen die geistige Entgleisung von Dummheit, weil erstens unzuverlässig und zweitens irgendwo hingebaut, wo dann wieder viele neue, teure Netzleitungen, Trafostationen, etc. nötig sind um den zum Verbraucher zu bringen. Und noch vieles andere an Dummheit aus der Wackelstromerzeugung was da dazu kommt, wie z.B. die nötigen Gaskraftwerke-Back-ups die nötig sind. Oh je, Herr bittttte viel Hirn.

        • Sie irren sich. Natürlich wird der Strom im Netz gespeichert. Wurde alles durchgerechnet. Fragen sie dazu die Expertin, Katharina Schulze, Grüne. Die hat’s so gesagt und muss es wissen! Ausser, der Atomstrom verstopft die Stromnetze. Das wäre ganz fies von den Netzbetreibern. Dazu fragen Sie die Expertin Annalena Baerbock, Grüne. ☝️🙂 😅😅

          12
      • @Laetitia Macchiato
        ach heilige Trafostation – das hab ich natürlich vergessen, bin aber auch ein Dummerchen – die grüne Lachkatze und die grüne Hüpfdurl haben „natürlich“ in ihrem grünen Weitblick da „vollkommen Recht“

  • Niemand hat die Absicht, Ihnen den Strom abzuschalten… 😵‍💫🌈🦄

  • Spart man sich das Geld für die Kuba-Reise

  • Ja, ja, soll’nse mal machen. Ich hab mittlerweile genug Solar aufm Dach, angeklemmt an einen schwarzstart- und inselfähigen Wechselrichter mit Speicher. Im Garten gibts nen Grundwasserbrunnen mit bereitliegender Trinkwasserfiltrierung und auf dem Dach die Antenne zu Elons magischem Sat-Netzwerk.

    Hab ein paar Bekannte aus der Nähe an Meshtastic herangeführt und wenn das nicht reicht, gäbe es noch klassischen CB-Funk. Dazu noch die anderen Kleinigkeiten zwischen Holzofen mit Kochfeld und Weltempfänger.

    Ich vertraue schon seit vielen Jahren nicht mehr darauf, dass eine Bundesregierung in diesem Land dauerhaft die Versorgungssicherheit gewährleisten kann. Also hab ich Stück für Stück dafür gesorgt, dass ich’s für meine Familie kann. Ja, war sauteuer, hat auch weh getan. Haben uns vieles verkniffen, dafür weiß ich aber, dass ich in so einer Situation nicht mit runtergelassenen Hosen dastehe und nach ’ner Regierung schreie, die mir sowieso nicht helfen wird.

    • Auch wenn Sie weitesgehend autark sind, was die Versorgungs-Sicherheit betrifft, bleibt ja leider weiterhin die innere Sicherheit abstrakt, was im Fall der Fälle sehr nachteilig sein könnte!
      Wir sind auch „vorbereitet“, bin mir aber dessen bewußt, dass uns das nicht wirklich viel nutzen wird, denn wenn in einer totalen Finsternis EIN Haus beleuchtet ist, bleibt das nicht unbemerkt!

      • Eben, das wird auch bei denen passieren, die ihren Keller mit Lebensmitteln vollgepackt haben (Prepper). Dann hat man plötzlich „Freunde“, von denen man noch nie was gehört hat.

    • Ihr Problem wird sein: wenns hier zum black out kommt, dann kommen auch Verteilungskämpfe. Sie werden sehen, wer dann alles vor der Türe steht, wenn nur noch bei Ihnen Licht brennt. Das alte Mütterchen von gegenüber wirds nicht sein, da kommen andere, also die, die Sie in der Fußgängerzone so rumlungern sehen…..Wir haben eine hochtechnisierte Gesellschaft, die wir gegen die weltfremden rot grün linken Traumtänzer verteidigen müssen. Das fängt damit an dass man zu seinen Positionen steht und geht mit Wahlen weiter. Hoffen wir auf den Osten…..der Merz hat uns nämlich an der Nase herumgeführt.

  • Wenn jetzt ein staatlicher Akteur, das neue „digitale Werkzeug“ hackt, wenn eine „lang anhaltende Energiekrise“ eintritt, wie ist das dann?
    Wird dann meine Lampe im Kühlschrank noch leuchten?

    Wäre es nicht besser 24/7 Strom und Gas in ausreichender Menge zu produzieren bzw. auf Lager zu haben?

    Warum war Energiemangel früher nie ein Thema (bis auf die Ölkrise) und heute schon?

    Warum wurden die Kernkraftwerke stillgelegt?
    Wurden nicht auch möglich Kohleabbaugebiete geflutet?
    Warum werden die Probleme im Zusammenhang mit der „Transformation“ im ÖRR nie benannt?
    Müssen wir jetzt mit tage- oder wochenlangen Blackouts rechnen?

    Warum lassen wir es zu, dass grüne Ideologie nicht nur unseren Wohlstand, sondern auch unsere grundlegendsten Bedürfnisse nach Energie bedroht?

  • Solange man im besten Behördendeutsch noch Pläne aufstellt, kann man sich der Illusion hingeben, man hätte die Situation im Griff.

    • Perfekt beschrieben!

  • Endlich der Beschäftigungsboom (wahrscheinlich Vollbeschäftigung), den ich mir erhofft habe, denn wir benötigen sehr viele Plattformen für jedweden Mangel. Und wenn Stromausfall, möglichst bald und dann bitte nicht unter sechs Monate. Bietet diese kommende Situation doch die Gelegenheit, endlich das Niveau prosperiender, wohlhabender Staaten wie Mali, Jemen oder Somalias zu erreichen, vielleicht sogar mit ihnen gleichzuziehen. Ein dreifach Hurra auf unsere Regierung! Für mich darf das gerne so weitergehen. So ein Stromausfall könnte den Turbo zünden, um endlich eine gerechte Gesellschaft zu kreieren.

  • Auch Unterlassung kann strafbar sein! Sie wissen um ein Problem aber lösen es nicht – da darf vermutet werden, es wird wieder einmal viel umverteilt.

    Wenn Netzagentur Müller seine Finger im Spiel hat ist Vorsicht geboten!
    Schaue man sich nur einmal die Eigentümerstruktur der Amprion GmbH an:

    M31 Beteiligungsgesellschaft: Hält direkt 74,9 Prozent der Anteile. Dahinter stehen verschiedene institutionelle Investoren und Infrastrukturfonds.

    Der Rest is RWE.

    Noch Fragen ?

  • Für den Mauerbau 1961 musste man auch Vorbereiten, obwohl der damalige Staatsratsvorsitzende beteuerte, das niemand die Absicht hätte eine Mauer zu bauen.

  • Das ist der Plan. Deutschland wird vernichtet. Corona war die Probe, was die Menschen mit sich machen lassen.

  • Es ist zwar keine schadenersatzpflichtige Abschaltung. Aber es ist im Endeffekt Hochverrat am deutschen Volk. Die Verantwortlichen für diese Situation müssen vor Gericht.

  • Da es nie ein Thema war, ist diese Sache also unter Garantie angestrebt und gewollt.
    Wir erleben nichts weiter als die Systemanpassung an die Agenden.. So geht Reichenherrschaft.
    Das System ist längst fernab unserer Kontrolle und wird passend umgestaltet für den Great Reset Plan, also die neue modernere Menschenhaltung als bisher eh schon.

    Der Rest ist nur das Theaterstück für die Masse…
    Niemand würde so eine Politik verfolgen die den Niedergang als Ziel hat, wenn dies nicht von irgendwo her befohlen wird.
    Das sagt ne ganze Menge aus, nicht nur das offensichtliche..

  • Herr Gräber, ich schätze Sie sehr, aber: „… von dem Ex-Grünen-Politiker Klaus Müller geleitete Regulierungsbehörde…“
    Kann es überhaupt einen „EX-Grünenpolitiker“ geben? Und mit Müllers Vergangenheit?
    Was spielt es für eine Rolle, ob er noch in der Partei ist, wenn er grüne Politik fortführt? Und „Regulierungsbehörde“ – ist das nicht das Ideal-Ergebnis grüner Politik?

  • Ganz bewusste grüne Sabotage.
    All das dient nur dazu die grüne De-Growth Ideologie durchzusetzen.

  • Bitte zuerst in Berlin und im Bundestag den Strom abschalten

  • Ich mache es jetzt mal ganz krass um den Irrsinn zu verdeutlichen:
    Was Ideologie anrichtet wenn sie den Verstand überlagert,erleben wir seit Jahrhunderten!
    Schwarze und Juden waren Untermenschen; Ungläubigen drohte der Tod sowohl im Katholizismus als auch im Islam; Sozialismus sollte das Paradies auf Erden sein. Usw.
    Dann kam diese Weltrettungswelle, insbesondere von den Deutschen wieder mal in einer extremen Ideologieauslegung gelebt. Obwohl alle die Fachleute,welche dieses Thema rein wirtschaftlich/wissenschaftlich und ideologiefrei beurteilten, vor dem „Deutschen Weg“ warnten und diesen Irrsinn ad absurdum führten.
    Wir runieren unsere Wirtschaft,haben Mio. Arbeitsplätze verloren und mehrere 100 Mrd. verpulvert. Sind verrottet und verschuldet und es geht nicht voran.
    Deutschland 2026 🤦🤦🤦

  • Eine Kakistokratie war ja schon immer in Ansätzen vorhanden, aber die Jetzige erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit und Demut.

  • Also an ihr Werk „Banalität des Bösen“?

  • Sollte einmal wirklich mehr als 10 Tage der Strom ausfallen, werden wir Zustände erleben, die sich niemand vorstellen kann. Denn ohne Strom kein Notruf. Wenn man nach dem Klopfen an die Tür durch den Türspion schaut und da stehen 5 australische Austauschstudenten, die Überzeugungsarbeit bezüglich Umverteilung betreiben möchten … tja.

    Das einzige, was ich in diesem Zusammenhang mit absoluter Sicherheit sagen kann: Sobald der Strom wieder da ist und der Fernseher wieder an geht, werden uns die Grünen erklären, dass das nicht passiert wäre, wenn man die Erneuerbaren mehr ausgebaut hätte. DIESE Kommunikations-Pläne liegen GARANTIERT auch schon in den Schubladen.

    Wer darauf hofft, dass unsere Politiker nach so einer Katastrophe mal ein Einsehen haben, Fehler zugeben und umsteuern, der lässt außer Acht, wie in einer gerechten Welt eigentlich die Strafen ausfallen müssten für das, was die angerichtet haben. Das können sie nicht riskieren.

  • Ich kriege ja regelmäßig „Daumen runter“ wenn ich daran appelliere dass es Zeit ist sich in Sicherheit zu bringen. Bei Euch gehen demnächst die Lichter aus, was muss noch passieren damit Ihr aufwacht? Tut es für Eure Kinder, die wollen doch eine Zukunft!

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