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„Das ist ein Saustall“: Kritik an Stuttgart-21-Verzögerungen verschärft sich

Die Eröffnung von Stuttgart 21 soll sich auf Ende 2031 verschieben. Vor allem bei der Verlegung von 1.200 Kilometern Kabeln sowie bei der Digitalisierung wurden schwerwiegende Fehler begangen. Baden-Württembergs Verkehrsministerin Nicole Razavi appelliert an die „Ehre“ des Industriestandorts.

Die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Evelyn Palla, mit Ministerpräsident Cem Özdemir und CDU-Verkehrsministerin Nicole Razavi. (IMAGO/Arnulf Hettrich)

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Die Fertigstellung von Stuttgart 21 verzögert sich immer weiter, und auch die Kritik aus der Politik wird zunehmend lauter. Nach der jüngsten Ankündigung soll der neue Stuttgarter Tiefbahnhof nun erst Ende 2031 in Betrieb gehen. Mit dem Bau wurde 2010 begonnen, damals hieß es, das Projekt sollte 2019 fertiggestellt werden. Aus dem Termin 2019 wurde zunächst 2024, anschließend Dezember 2026. Doch auch diesen Zeitplan hat die Deutsche Bahn inzwischen aufgegeben.

Baden-Württembergs Verkehrsministerin Nicole Razavi (CDU) reagierte darauf nun mit deutlicher Kritik. „Ich hätte mir in meinen dunkelsten Träumen nicht vorstellen können, welche Fehler die Bahn bei der Umsetzung gemacht hat“, sagte sie im Gespräch mit dem Südkurier. Die Verantwortung sieht sie eindeutig bei der Deutschen Bahn: „Das ist echtes Versagen – das sage nicht nur ich, sondern das sagt die Bahn selbst.“

Razavi, die erst seit wenigen Wochen im Amt ist, kündigte an, das Projekt künftig als Ministerin besonders genau unter die Lupe zu nehmen. Man habe die klare Erwartung an die Deutsche Bahn, dass Stuttgart 21 „vollumfänglich und zügig“ umgesetzt werde. Schließlich gehe es auch „um die Ehre eines Industriestandorts“.

Wie viele Bürger frage auch sie sich, wie ein solcher Vorgang in Deutschland überhaupt möglich sein könne. Dass beispielsweise Kabel falsch verlegt würden oder man „blauäugig mit höheren Normen und Standards umgehe“, habe sich niemand vorstellen können. 

Wie Insider vor wenigen Wochen dem SWR berichteten, wurden große Mengen an Kabeln verlegt, obwohl die technische Planung noch gar nicht abgeschlossen war. Ein erheblicher Teil davon wurde infolge dessen fehlerhaft installiert. Allein zwischen Stuttgart-Bad Cannstatt und Waiblingen sind rund 1.200 Kilometer Kabel betroffen, von denen ein Großteil nun wieder ausgetauscht werden muss. Auch dies wird erneut viel Zeit und erhebliche zusätzliche Mittel in Anspruch nehmen (mehr dazu hier).

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Hans Leister von der Zukunftswerkstatt Schienenverkehr begutachtete gemeinsam mit dem SWR die Kabelschächte. Der Berliner Bahnexperte fand dabei deutliche Worte: „Das scheint alles nicht nach Plan zu laufen“, sagte Leister mit Blick auf die Kabelschächte. „Das ist keine Baustelle, das ist ein Saustall“.

Als Hauptgründe für die erneute Verzögerung des Projekts nannte die Bahn neben Baumängeln wie den falsch verlegten Kabel vor allem die Probleme bei der Digitalisierung des Stuttgarter Bahnknotens. Diese habe sich als deutlich komplexer erwiesen als ursprünglich angenommen.

Stuttgart soll als erster Bahnknoten Deutschlands vollständig auf das digitale Zugsicherungssystem ETCS umgestellt werden. Klassische Lichtsignale sollen dort künftig vollständig entfallen. Stattdessen werden Signale und Fahrbefehle per Funk direkt in den Führerstand der Züge übertragen. Die Umstellung bringt jedoch zahlreiche technische Probleme mit sich. Im Randbereich des Netzes verkehren Güterzüge deshalb derzeit weiterhin ohne ETCS.

Selbst wenn der neue Bahnhof Anfang der 2030er-Jahre in Betrieb geht, bleibt umstritten, wie leistungsfähig er tatsächlich sein wird. Kritiker bemängeln seit Jahren die geplante Kapazität. Während der bisherige Kopfbahnhof über 16 Gleise verfügt, soll der neue Durchgangsbahnhof lediglich acht Gleise erhalten. Dies könnte zu Engpässen und Verspätungen führen.

Bereits kurz nach Baubeginn des neuen Durchgangsbahnhofs wurden entsprechende Bedenken geäußert. Das Münchener Verkehrsbüro Vieregg-Rössler GmbH, das sich seit rund drei Dekaden mit Stuttgart 21 beschäftigt, ermittelte, dass der bestehende Kopfbahnhof in der Spitzenstunde bis zu 56 Züge abfertigen konnte. Für Stuttgart 21 stellte die Deutsche Bahn nach Baubeginn hingegen lediglich 49 Züge pro Stunde in Aussicht. Dafür könnten in Zukunft andere Bahnhöfe an der Mittnachtstraße und am Flughafen einspringen.

Mit der erneuten Verschiebung steigen auch die Kosten weiter. Die Planungen für Stuttgart 21 reichen bis in die Mitte der 1990er-Jahre zurück. Damals wurde das Projekt noch auf umgerechnet rund 2,5 Milliarden Euro veranschlagt. Im Jahr 2013 genehmigte der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn eine Ausweitung des Finanzrahmens auf insgesamt 6,5 Milliarden Euro.

Bereits 2018 bezifferte der Bundesrechnungshof die Gesamtkosten auf rund 8,2 Milliarden Euro. Seit 2025 wird das Projekt mit 11,3 Milliarden Euro kalkuliert. Die aktuelle Gesamtwertprognose liegt inzwischen bei 14,5 Milliarden Euro, hinzu kommt ein Risikopuffer von rund 660 Millionen Euro (Stand: Juni 2026).

So ärgerlich der Fall Stuttgart 21 auch ist – ein Einzelfall ist er keineswegs. Dass staatliche Großprojekte in Deutschland deutlich teurer werden und sich über viele Jahre verzögern, ist inzwischen eher die Regel als die Ausnahme. Ein prominentes Beispiel ist der Hauptstadtflughafen BER. Ursprünglich sollte er bereits 2011 eröffnet werden, tatsächlich ging er jedoch erst am 31. Oktober 2020 in Betrieb – mit einer Verspätung von neun Jahren. Auch dort stiegen die Kosten von ursprünglich rund zwei Milliarden Euro auf letztlich mehr als sechs Milliarden Euro.

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61 Kommentare

  • Das war vom ersten Tag an klar, was passieren würde, wer wie ich die damaligen Runden mit der Bahn, den Vertretern der Deutschen Bahn und dem „Moderator“ Heiner Geissler live im Internet verfolgt hatte.

    • Kommentar aus dem Ausland (Zitat):

      From „The Länd“ to the „Ä-Länd“

      PUNKT

    • Es ist mir immer wieder ein Rätzel wie es unsere Spezialdemokraten jedes mal wieder hinbekommen ein absolutes Maximum an Steuergeldern für ein erschreckendes Minimum an Gegenleistung mit Irrwitzigen Bauzeiten zu verbinden ohne jemals auch nur Ansatzweise Juristisch oder Dienstrechtlich belangt zu werden !
      Die Inkompetenz Staatlicher Bauträger sucht selbst Weltweit seines gleichen !
      Ob beim BER Elbphilharmonie oder jetzt Stuttgart 21.
      Als jemanden aus der Baubranche fragt man sich wie man sich bei diesen Projekten wohl nur alleine den Bauzeitenplan vorstellen muss ? Wenn überhaupt vorhanden !
      Wie da wohl Planer Architekten Baufirmen und Vertreter der Bahn wohl Baubesprechungen abhalten ? 🙂

      • Als ich damals die Moderation der im TV übertragenden Runden mit Heiner Geißler, den Experten unter den Demonstranten und den DB-Führungskräften, insb. des Technilk-Vorstandes, kam nach mehreren Runden heraus, dass diese Projekt an seiner nicht mehr zu managenden Gigantomanie mit „1000“ unkalkulierbaren Faktoren – incl. der Kostenplanung im Zeitablauf von 10 Jahren und z.B. Ausgang von Gerichtsverfahren und den Folgen usw. – scheitern muss. Und? Es ist gescheitert. Es hat sich quasi verselbstständigt und in eine Vielzahl von Einzelprojekten und Ereignisfeldern zerlegt, die keiner mehr zusammenbringt.
        Das Tollste war, dass da nur ein kleines Bauamt zuständig. Spätestens da war klar, dass die Behördenseite wie ein „schwarzes Loch“ sein würde…..

        • Mal Grundsätzlich war es überhaupt schon Schwachsinn einen Bahnhof für über 1 Milliarde in einer Zweitklassigen Stadt Bauen zu wollen !
          Bei gleichzeitig maroder Netzstruktur !

          9
      • Ich erinnere an den BER. Hochtief hatte angeboten, für EINE Milliarde Euro schlüsselfertig zu liefern.

        Dann kam der großmäulige SPD-Wowereit mit seinem „WIR machen es für die Hälfte!“

        Mit 9 Jahren Verspätung und mit Kosten von >6,5 Milliarden wurde 2020 halbherzig eröffnet.

    • Staatlich gewollter Dilettantismus gepaart mit staatlich gewollter Schlamperei und staatlich gewollter Korruption!

  • Das kommt davon wenn man Posten bei Staatsbetrieben nach Haltung und nicht nach Qualifikation besetzt .
    Stuttgart-21 ist bei weitem kein Einzelfall und mittlerweile überall und andauernd in Deutschland !
    VW oder die BVG sind da auch gute Beispiele Linksideologischer Stellenbesetzung in „Staatsbetrieben “ und bei weitem nicht die einzigen .

    • Einzelfall ?
      SCHWARZBUCH DER STEUERZAHLER.

      • Ich denke da nur z.b an VW ! 70% im Aufsichtsrat sind SPD/Grünlinge alias SPD geführte IG Metall .
        Und die schreien gerade haltet den Dieb ! 🙂 Hauptsache Demo gegen rechts !

        Jedes Volk hat die Regierung die es verdient !

  • Wenn ein Land 30 Jahre braucht, um einen Bahnhof oder Flughafen zu bauen dann ist klar, das dieses Land ein Entwicklungsland ist. Wir benötigen dringend Entwicklungshilfe in Fantastillionen und Helfer aus Indien, China, Namibia und der UN. Auch ein Wiederaufbaufonds des UNHCR und der Weltbank – mindestens !

  • Alles völlig normal. Deutschland ist zu einem Land der Besprechungsexperten geworden. Niemand will mehr arbeiten, stattdessen wird viel besprochen und die Arbeit geht an den Unterauftragnehmer. Dort wird auch viel besprochen und die Arbeit geht an den nächsten Unterauftragnehmer usw. Ein Hütchenspiel, bei dem der Steuerzahler am Ende bezahlt. Total lustig das ganze.

    • Wer hat denn das Prinzip des Generalunternehmers z.B. beim BER abgeschafft? Das waren die beteiligten Bundesländer, die Ministerpräsidenten. Es ist die Hybris des „Parteienstaates“. Heute ist vielen klar, wohin uns bis heute hingebracht hat!

    • Schöner Begriff „Besprechungsexperten“ und so passend.
      Allerdings, bei der Deutschen Bahn heißt das „Besprechungsexpert*innen“, darauf legen insbesondere die Vorständinnen gesteigerten Wert. Die Vorständer tragen Hoodies und machen einen auf jugendlicher Kumpel. Der Rest ist nicht so wichtig.

  • In den Schlichtungsgesprächen im Oktober 2010 im Landtag von Baden-Württemberg sagte das ein gewisser Boris Palmer alles voraus.

  • Ich habe da so eine Vermutung. Beim BER-Flughafen in Berlin ist einem Bauleiter mal etwas rausgerutscht, er sagte: „Wir nehmen jetzt keine Änderungswünsche aus der Politik mehr an, wir bauen das Ding jetzt erstmal einfach zuende.“ Kann es sein, daß es bei Stuttgart 21 genauso oder ähnlich läuft? Kann es sein, daß sich ständig fachfremde Leute aus der Politik einmischen? Und im Grunde genommen alles verzögern und verkomplizieren? In China werden riesige Flughäfen, Industrieanlagen oder Kraftwerke in wenigen Jahren betriebsfertig fertiggestellt und wir bekommen nicht mal einen Bahnhof hin? Da stimmt doch was nicht. Da werden über lange Zeiträume tausende Kilometer falsche Kabel verlegt und das fällt niemanden über Wochen oder Monate auch nur auf?

    • Thomas Schöffel: Das ist Gang und gäbe. Motto: „Wer viel fragt, kriegt viel Antwort!“ und am Ende sind Projekt- und Gruppenleiter die Dummen, nicht die Schön-Wetter-Politiker.

    • so i st es, es wird der billigste genommen und die korrupten Dreckspolitiker bessern dann nach so läuft Korruption auf niedrigster Charakterebene

  • Zu diesem Thema empfehle ich Ihnen die Sendung .
    Stuttgart 21-Die ganze Wahrheit .Die Anstalt von 29.01.2019 /ZDF.
    Da erkennt man wann der Wahnsinn begann.

  • Ein Uniabsolvent des Ingenieurwesens denkt normalerweise, dass er alle Aufgaben lösen kann. Jemand der viele Jahrzehnte im Beruf tätig ist weiß, dass er gar nichts kann und alles getestet und abgesichert werden muss. Die Manager wählen aber immer die günstigsten Leute.

  • Wie bei meinem Nachbar, der baut seit 11 Jahren. Ständig wird gehämmert, gebohrt und nichts wird fertig. Der will nicht fertig werden, der baut halt gerne. Parallelen sind deutlich zu erkennen.

    • Hahaha, witzig und richtig. Gestern hörte ich einen schönen dazu passenden Spruch: Lösung? Der bietet mir eine Lösung an? Ich will aber gar keine Lösung für mein schönes Problem.

  • The Länd: „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“

  • S21 war in erster Linie ein Immobilien-Projekt. Hat der seinerzeitige Bahnchef Dürr zugegeben.
    Da die Stadt Stuttgart im Grunde Pleite ist, wird das mit den Immobilien für lange Zeit nichts. Die haben ja nicht mal mehr Geld, um das Gelände zu erschließen.
    Jetzt muß die Bahn den alten Kopfbahnhof bzw. dessen Technik für knapp eine Milliarde Euro „ertüchtigen“, damit in Stuttgart überhaupt weiter Bahnverkehr stattfinden kann.
    Wenn das abgeschlossen ist besteht kaum mehr ein Grund, den dann teuer sanierten Kopfbahnhof abzureißen.
    Wer weiß denn schon, wie abgewirtschaftet Deutschland ab den 30er Jahren sein wird?
    Fahren dann zum Beispiel Züge mit Flatterstrom, mal und öfters mal nicht?

  • Der Zerfall beginnt vor der Eröffnung !
    Inzwischen ganz normal !
    Dieses Land ist komplett am Ende !

    • Im Flughafen BER wurden alle Bildschirme bereits vor der Eröffnung ausgetauscht weil deren Lebensdauer abgelaufen war. Einmal am Tag musste auch ein Zug durchfahren um für Belüftung zu sorgen.

  • Man darf nicht vergessen, was am 27. November 2011 mit der Volksbefragung zu Stuttgart 21 zur Abstimmung stand. Vornehmlich sollte damit einer Technikfeindlichkeit eine Abfuhr erteilt werden. Es ging also in der Tat schon damals darum, den Industriestandort vor äußerstem Unbill zu bewahren. Dass der Staat unter dem langjährig regierenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann nicht willens war, den Schutz notwendig zu bieten, ist der wahre Grund dafür, dass sich Ingenieurskunst dort bald zwei Jahrzehnte später noch immer nicht vergegenständlichen kann.

    • Übrigens: Auch Cem Özdemir als der heutige Ministerpräsident Baden-Württembergs ist in Wirklichkeit nicht willens, Technik als der praktischen Anwendung von Wissenschaft spätestens seit der mit Mehrheit entschiedenen Volksabstimmung vom 27. November 2011 den vom Souverän verlangten Schutz zu gewährleisten. Vor allem „erstklassige Mechaniker“ (Bretting, in: Thiele (Hrsg.) 2003: 133, 2. Aufl.), die versiert darin sind, physikalische Prinzipien wie insbesondere das der Unbestimmtheit feinwerktechnisch verifizieren zu können, blicken dadurch gesellschaftlich auch weiterhin ihrer Preisgabe entgegen. Auf wiederholte Anfrage antwortet das zuständige Wirtschaftsministerium in Stuttgart nicht einmal, obwohl ein persönliches Interesse geltend gemacht ist, nicht als Industriearbeiter ansonsten geradezu biblisch vor die Hunde gehen zu müssen (Mt 7,6).

  • Wenn ein politisch geführter STAATSkonzern so etwas in die Hand nimmt, KANN nur Pfusch herauskommen.

  • Die genannten Projekte sind nichts anderes als konkrete Beispiele für ein Land, in dem Leistung und Eigenverantwortung nicht mehr zählen, das ideologisch und politisch gezielt gegen eine Wand gefahren wird.

  • Kann nicht weiter gebaut werden, weil das Geld im Grundwasser versickert ist ? Ich behaupte das nicht!

  • Stuttgart-21, voraus schauend, wenn man so drüber nachdenkt, 21 Jahre waren da schon richtig veranschlagt im Namen 😀 😀 😀

  • Da bei der DB das Projektmanagement – nicht nur bei Stuttgart 21 – „zu wünschen übrig lässt“ muss dies in Expertenhände gegeben werden. Frau Verkehrsministerin Nicole Razavi (CDU) übernehmen SIE!!!

  • Mal „Chonqing Ostbahnhof“ googeln

    • Cool, sieben Jahre für den größten Bahnhof der Welt. Wier lange sind die da jetzt schon bei Stuttgart 21 dabei?

      • das ist eben Korruption auf niedrigster Charakterebene, in China wären die alle erschossen worden

  • Das war doch alles vorauszusehen! Schon als der Plan Stuttgart- 21 zu bauen offengelegt wurde war klar, das wird Jahrzehnte dauern und 3-4-5mal soviel kosten als beanschlagt war. Remember BER – das gleich Spiel in grün!
    Es gab Abstimmungen und der schwäbische Häuslebauer war dafür. Die wählen sich ja auch grüne Ministerpräsidenten – was soll man da noch sagen.

  • Stussgart 21- viel Spass mit Eurem neuen Bahnhof. Hat Euch niemand gesagt, das mit der Namensgebung 2121 gemeint war😂

    • Ein weit verbreiteter Irrtum – die Namensgebung bezog sich auf die Kosten von 21 Milliarden 😉

    • Die 21 bezieht sich auf das21. Jahrhundert. Fertig sein sollte der Bahnhof 2019…

  • „Saustall“ genau richtig erkannt. Wieviel marode Infrastruktur hätte man mit diesen verbrannten Milliarden retten können?

  • Wie kann man nur hunderte Kilometer falsche Kabel verlegen, ohne dass es der Aufsicht und Kontrolle der projektführenden Unit auffällt? Es ist wohl ähnlich der zusammenbrechenden Eisenbahnbrücke über die Wupper im Öko-Outback. Keiner auf der operativen, ausführenden Ebene kommt mal auf die Frage, warum die Brücke von allen Arbeiten ausgespart wird.
    Das liegt doch an der Personalführung. Null Info, keine gelebte Projektorganisation, alles wie das Zerrbild des Beamten, die von links nach rechts Akten stur wie die Robos von 9-15 Uhr abarbeiten. Pünktlich fällt der Griffel. Desinteresse als Berufsethos.

  • So ist das. Wokes Bundesland, grüner Ministerpräsident, wokes Unternehmen. Da sind alle Erwartungen reines wunschdenken.

  • Und wenn’s eines fernen Tages fertig sein sollte, kommen Vulkangruppe oder wütende Vögel und zünden es an. Die Linksgrünen feat. Union haben aus ganz Deutschland einen Saustall gemacht.

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