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Repräsentative Umfrage

Mehrheit der Deutschen für eine Grenzschließung für Flüchtlinge

In einer gemeinsamen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos UK und dem UNHCR stimmt die Mehrheit der befragten Deutschen für eine vollständige Schließung der Grenzen für Flüchtlinge. Eine deutliche Mehrheit der Deutschen zieht zudem keine positive Bilanz hinsichtlich der Integration von Flüchtlingen.

Von

Screenshot des Berichts von Ipsos UK und dem UNHCR

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51 Prozent der Deutschen sind für eine Schließung der Grenzen für Flüchtlinge. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos UK in einem Bericht über die globale öffentliche Einstellung gegenüber Flüchtlingen, die gemeinsam mit dem UNHCR veröffentlicht wurde. 43 Prozent der befragten Deutschen stimmten der Aussage „Wir müssen unsere Grenzen für Geflüchtete vollständig schließen – wir können derzeit keine weiteren aufnehmen“ hingegen nicht zu.

Der Bericht deckt mehrere Fragen hinsichtlich der Einstellungen zu Flüchtlingen ab. Der Aussage „Die meisten Ausländer, die als Flüchtlinge in mein Land einreisen wollen, sind in Wirklichkeit keine Flüchtlinge. Sie wollen nur aus wirtschaftlichen Gründen hierherkommen oder unser Sozialsystem ausnutzen“, stimmten sogar 62 Prozent der befragten Deutschen zu – 31 Prozent stimmten dieser Aussage nicht zu.

Besonders skeptisch zeigen sich die Befragten hinsichtlich der Integration von Flüchtlingen. Der Aussage „Die meisten Flüchtlinge, die in mein Land kommen, werden sich erfolgreich in ihre neue Gesellschaft integrieren“, stimmten nur 30 Prozent der befragten Deutschen zu, 62 Prozent sehen das nicht so. Bei den 29 befragten Ländern lag diese Ablehnung hinsichtlich der Integration von Flüchtlingen nur in Japan mit 63 Prozent Ablehnung und in Ungarn mit 68 Prozent Ablehnung noch höher.

Die Mehrheit der Deutschen sieht keinen positiven Beitrag durch die Aufnahme von Geflüchteten für ihr Land. 54 Prozent der befragten Deutschen stimmten der Aussage „Flüchtlinge leisten einen positiven Beitrag für mein Land“ nicht zu – 35 Prozent der Befragten stimmten dieser Aussage zu. Global sieht das Bild ähnlich aus: Nur 39 Prozent der Befragten in den 29 befragten Ländern sehen einen positiven Beitrag durch Flüchtlinge in ihrem Land.

Die Ipsos-UK-Direktorin Trinh Tu sieht in den Ergebnissen weltweit eine Skepsis hinsichtlich der praktischen Umsetzung im Umgang mit Flüchtlingen. „Die Menschen unterstützen weiterhin den Schutz von Personen, die zur Flucht gezwungen sind“, erklärte die Meinungsforscherin, „gleichzeitig stellen viele infrage, wie der Flüchtlingsschutz in der Praxis funktioniert und ob die bestehenden Systeme fair sind“.

ts

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35 Kommentare

  • Paradoxon:

    Trotz dieser Meinung wählt die Mehrheit Parteien, die „unbegrenzte illegale Einwanderung“ in ihren Wahlprogrammen stehen haben…

    • Das habe ich mir auch gerade überlegt. Vielleicht antwortet man anders, wenn ausländische Umfrageinstitute fragen? Oder denken viele immer noch, die ehemalige „Volkspartei“ mit dem C im Namen täte etwas entsprechendes, wenn man sie ließe?
      CDU und AfD hätten zusammen aktuell rund 48%. Der Irrtum könnte also bei den C-Wählern liegen.

    • ODER die Wahlen stimmen nicht!

      • Kann gar nicht anders.

        -14
        • Naja, bei soviel Widersprüchlichkeit kann man schon mal auf „dumme Gedanken“ kommen. Und wenn man zudem absolut kein Vertrauen mehr hat in staatliche Institutionen erst Recht!

          3
        • Inwieweit ist die AfD eigentlich von den staatlichen Institutionen losgelöst? Wie kann man das Vertrauen in ein System verlieren, das grundsätzlich auf Korruption aufbaut, und gleichzeitig all seine Hoffnung auf einen neuen Akteur innerhalb dieses korrupten Systems setzen? Kann mir das jemand erklären?

          Ach ja: Dass ein solches System überhaupt dauerhaft korrupt sein kann, setzt natürlich unmündige Menschen voraus, die sich durch einfache Narrative täuschen und in die Irre führen lassen. Das erkennt man an der AfD nur allzu deutlich. Viele AfD-Wähler erkennen, dass die Dinge falsch laufen, haben aber überhaupt keine Vorstellung davon, was sie konkret dagegen tun können. Und so wählen sie am Sonntag den vermeintlichen Widerstand, um am nächsten Morgen denselben Alltag weiterzuleben, der in seiner Gesamtheit genau die Entwicklungen hervorbringt, die sie so sehr verachten. Wahre Widerstandskämpfer. Pfff. Hauptsache, die Wutkommentare im Internet bringen den gewünschten Kick.

          -5
  • Die Migrationswende der Merz-Regierung. Es werden jetzt in Freibädern die Pässe kontrolliert

    • Wie schön dass die SPD auch schon vorher daran gedacht hat ! Und es den Deutschen Pass so einfach zu den Sozialleistungen dazu gibt !

    • Die Badegäste finden das gut und richtig. Sie fühlen sich sicherer! Gilt auch für die Taschenkontrollen in den „Messerverbotszonen“.
      Deutsche Logik: „Ich fühle mich sicherer, wenn ICH kontrolliert werde“!
      Wahnsinn

  • Bei diesem Ergebnis frage ich mich allerdings, warum eine deutliche Mehrheit der Deutschen immer noch Parteien wählen wollen, die diese Flüchtlingspolitik betreiben und Grenzschließungen ablehnen.
    Das ist doch ein Widerspruch.
    Kann es sein, dass hier anders geantwortet wird, weil es sich bei den Fragern um ausländische Umfrageinstitute handelt?

    • Der Mensch lebt in einem Dreiecksverhältnis: Er sagt das eine, will das andere und tut meist etwas Drittes. Und wie die Wahlergebnisse einer Scheindemokratie den tatsächlichen Willen der Bevölkerung widerspiegeln sollen, vermögen wohl nur eingefleischte Demokratieromantiker zu erklären.

      -10
      • Ich kann mir tatsächlich vorstellen, dass Umfrageteilnehmer etwas anderes antworten, wenn ausländische Institute fragen, als wenn die Fragensteller von einem einheimischen Institut kommen. Ich habe schon oft gehört, dass zB AfD-Wähler ihr Wahlverhalten vorenthalten aus Bedenken, über ihre Telefonnummer identifiziert werden zu können.

        • Feige seid ihr also auch noch, ihr AfD-Freaks. Passt !

          -2
  • Um eine Grenze zu schließen, muss man erstmal eine schließbare Grenze haben.
    Haben wir aber nicht.
    Mit einem Sieb kann man kein Wasser auffangen.

  • „51 Prozent der Deutschen sind für eine Schließung der Grenzen für Flüchtlinge. “ Und bei den 49% die dagegen sind, kleben noch die Seiten des neuen Reisepasses zusammen.

    • Oder die besorgen sich Teddys

  • Diese Zahlen sind mir immer suspekt.
    51 zu 49.
    Gibts bereits 49% Islamversteher in Dtld?

  • Mehrheit der Deutschen für eine Grenzschließung für Flüchtlinge !

    Es könnten auch 99% der Deutschen für eine Grenzschließung sein oder für Atomkraftwerke gegen das Verbrenner aus oder gegen die Energiewende !!

    Nur nützen tut es den Menschen im besten Deutschland aller Zeiten und „deren Demokratie “ nichts !
    Wir Deutschen haben verlernt bei Wahlen über das große ganze abzustimmen .
    70% für ein weiter so sagen nichts anderes als das 70% derzeit noch wie Kinder nach ihre persönlichen Vorteilen oder Emotionen wählen ohne über das große ganze und auch an die Zukunft zu denken .

  • Auch wenn die Mehrheit nun nach 11 Jahren Desaster etwas Vernunft zeigt, ist das kein Grund zum Jubeln. Denkfaulheit, linke Agitation auf Kosten der Allgemeinheit (ÖRR, NGOs), frech-unfähige Altparteien prägen das Bild in Deutschland.

    • Lol, die großen Denker seid ihr hier ja beileibe nicht.
      Danke für den Lacher am Morgen.

      • Zumindestens ist uns aufgefallen, das in D irgendetwas ziemlich schief läuft und dir ist noch nichts aufgefallen.

        • Zieht euch alle eine blaue Mütze an, dann fällt ihr auch optisch auf.
          Drüben bei euch im Ossi-Land dürfte das ja nicht gefährlich sein, oder ?

          0
      • Bobbycat1, warum bist du bei AN?
        Ausser Beleidigungen kommt von dir nichts.

  • …und das ist denen, die das politisch entscheiden könnten, völlig egal, weil sie von den Hochintelligenten immer wieder und wieder gewählt werden (sofern alles mit rechten Dingen zugeht)

  • Nein! – Doch! – Ooh!

  • Europa wird sich aufgrund seiner Migrations-Klima und Wirtschaftspolitik selbst versenken. Einwanderung handhaben wie Australien oder die USA. Erst mal haben die Migranten keine Rechte und müssen für sich selbst sorgen, ansonsten Auf Wiedersehen.

  • Ich bin auch für eine Grenzschliessung für Migranten.
    Es sind zu einfach zu viele, wir schaffen das nicht. Mein Leben hat sich bereits geändert, ich meide Veranstaltungen und öffentliche Plätze.
    Ich will das alles nicht..

    • „………ich meide Veranstaltungen und öffentliche Plätze.“

      Und, hat sie schon jmd. vermisst ?

  • „51 Prozent der Deutschen sind für eine Schließung der Grenzen für Flüchtlinge.“

    Aha, 51 Prozent wollen die Flüchtlinge also nicht mehr rauslassen aus dem Land, denn richtig müßte es ja heißen „…..sind für eine Schließung der Grenzen gegen Flüchtlinge“.
    Wären also dann mit den anderen 43 Prozent insgesamt 94 Prozent, die weiterhin Flüchtlinge willkommen heißen wollen.

    Als „Journo“ sollte man schon sein Handwerkszeug – die deutsche Sprache – beherrschen. Vom Schülerblog zu einem seriösen Nachrichtenmagazin ist eben ein weiter Weg.

    • Du bist an einer ganzen heissen Geschichte dran.

    • Die „Journos“ der „Qualitätsmedien“ verstehen demnach ihr Handwerk auch nicht, denn alle schreiben den gleichen Satz! Und ALLE verstehen ihn auch, nur Bobby nicht. Der findet die deutsche Sprache so wichtig, obwohl sie in weiten Teilen des Landes garnicht geprochen wird, weil man seit vielen Jahren viele „Flüchtlinge willkommen heißt“!

      • „garnicht“ schreibt man gar nicht aneinander.
        „Sonnenstich“ eben.

  • Nichtweiße nutzen nicht. Nirgends. Niemals.
    Welche Gehirnakrobatik müssen die 35% machen, die immer noch einen Nutzen sehen … und diejenigen der 51%, die nicht AfD wählen …

  • Das Problem ist doch, daß wir nicht Flüchtlingen helfen solange z. B. Krieg herrscht. Wir nehmen stattdessen JEDEN sofort und mit vollen Leistungen für unbegrenzte Zeit ins Sozialsystem auf. Offenbar gibt es keinen Unterschied zwischen wirklichen Flüchtlingen und Wohlstandsmigranten.

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