Werbung:

Werbung:

Reformpaket

Steuererhöhung „leicht“ und „akzeptabel“: Merz gibt sich bei Illner im ZDF erst lakonisch, dann patzig

Bei Maybritt Illner verteidigte Merz die minimale Steuerreform einschließlich der Steuererhöhungen im oberen Einkommensbereich. Außerdem arbeite die Bundesregierung daran, die Energiepreise zu senken. Über die Rechtslage zu Krankschreibungen verbreitete er die Unwahrheit.

Friedrich Merz bei Maybrit Illner Spezial (Screenshot via ZDF)

Werbung

Bundeskanzler Friedrich Merz ließ sich am Donnerstagabend im ZDF von Maybrit Illner in einer ungewöhnlichen Spezialsendung befragen. Dabei rechtfertigte er die Reformvorschläge seiner Bundesregierung, wirkte zu Beginn jedoch lakonisch und gehemmt. Er sei „dankbar“ für das Paket, erklärte Merz und betonte die Bedeutung des „Bürokratierückbaus“. Man habe die Absicht, das Aufgeschriebene auch umzusetzen.

Die Erhöhung der sogenannten Reichensteuer (den Begriff wies Merz brüsk zurück und sprach stattdessen vom „oberen Steuersatz“) nannte Merz „leicht“ und „akzeptabel“. Viele Spitzenverdiener hätten gesagt: „Macht das, das können wir bezahlen“. Wegen der geringen Haushaltsspielräume habe jedenfalls ein Ausgleich gefunden werden müssen. Dafür würden die unteren und mittleren Einkommen entlastet. Die gleichzeitige Erhöhung der Rentenbeiträge zur Einführung einer kapitalgedeckten Säule der gesetzlichen Rentenversicherung nannte Merz „eine geniale Idee“.

Eine „umfassende Erleichterung und Vereinfachung“ des Steuersystems stellt Merz für das zweite Halbjahr in Aussicht. Dafür würden allerdings auch die Länder gebraucht, mit denen schon Vorabsprachen getroffen worden seien. Schon vor einem Jahr seien die großen Unternehmen und Kapitalgesellschaften entlastet worden (die Senkung der Steuersätze soll allerdings erst in den nächsten Jahren erfolgen); daran knüpfe man nun an.

Als Ziele des Reformpakets hob der Bundeskanzler darauf ab, „aus dieser Wachstumsschwäche unseres Landes herauszukommen“ sowie „die Kosten zum Beispiel der sozialen Sicherungssysteme unter Kontrolle zu bekommen“. Der „beginnende Aufschwung“ zu Beginn seiner Amtszeit habe geendet, weil man „von Ereignissen überrollt worden“ sei. Konkret nannte Merz den Zollstreit mit den USA und den unfairen Wettbewerb mit China.

Die EZB hingegen erfülle als Zentralbank der Eurozone ihre Aufgabe und dämpfe die Inflationsrate. Darüber hinaus unternehme die Bundesregierung „in der Energiepolitik einiges, um die Energiepreise nicht weiter steigen zu lassen“ und „spare ganz erheblich“, etwa durch einen angeblichen „systematischen Personalabbau“.

Lesen Sie auch:

In der Diskussion um weitere Sparoptionen im Haushalt – etwa bei der Mütterrente – fuhr Merz Illner persönlich scharf an und fragte sie, „was hätten Sie denn sonst noch gern, Sie, Frau Illner, geben Sie mir mal zwei, drei, vier Beispiele!“ Diese reagierte darauf mit einem stoischen „mhm“ und dem Hinweis, sie sei „ja nicht in der Regierung“.

Bezüglich der Pflicht, eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (kurz AU, also Krankschreibung) vom ersten Tag der Krankheit an vorzulegen, erklärte Merz, der Arztbesuch müsse bei längeren Krankheiten nicht am ersten Tag erfolgen. Im Übrigen kehre man zur Rechtslage vor den Corona-Maßnahmen zurück. Das entspricht aber nicht den Tatsachen: Seit Jahrzehnten besteht eine gesetzliche Pflicht zur Vorlage einer AU nur bei Krankheiten, die „länger als drei Kalendertage dauern“. Tarifverträge und Arbeitgeber können davon abweichen.

Die aktuellen Umfragen in der Bundesrepublik seien „für die SPD genauso wie für die CDU und die CSU nicht so gut, wie wir sie gerne hätten“, meinte Merz außerdem. Das Wichtigste sei daher, den Menschen die Entscheidungsfähigkeit der Bundesregierung zu zeigen. Die Zusammenarbeit mit der SPD sei nicht „aufgesetzt“, sondern „in den letzten Monaten kontinuierlich verbessert“, „vertrauensvoll“ und „vertraulich“.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

83 Kommentare

  • Wann tritt der endlich zurück!

    • Zur Änderung der Krankschreibung fällt mir folgendes ein:

      Die Ärzte sagen schon jetzt, dass sie dies überfordern wird.
      Gut, dann gehen die Leute halt mit einer Bronchitis, einem grippalen Infekt oder anderen ansteckenden Krankheiten zur Arbeit und infizieren dort die ganze Belegschaft.
      Aus die Maus.

      • Oder anders rum: Der normale AN versucht z.B. eine starke Erkältung mit Tee und Ausschwitzen einen Tag im Bett in den Griff zu bekommen, steht dann zumeist wieder auf der Matte. Jetzt muss er zum Arzt, der schreibt ihn krank – nachdem er das ganze Wartezimmer angesteckt hat – und taucht u.U erst nach einer Woche auf seiner Arbeitsstelle wieder auf.

      • Es gibt genügend Arbeitnehmer, die gerne mal ein paar Tage Krankheit nehmen ohne schlechtes Gewissen.

        Ach ja, da sind echte Deutsche genauso betrügerisch wie Ausländer.

        Krankschreibung durch den Arzt ist richtig.

        • Unbestritten. Ich hatte mal eine Kollegin, die litt mit schöner Regelmäßigkeit unter der Montagskrankheit; bevor sie ein Attest vorlegen musste, stieg sie Mittwochs wieder wie Phönix aus der Asche hervor…. Aber ich behaupte mal, dass ist nicht die Mehrzahl. Wenn ich bei jedem Zipperlein (Nase läuft wie Wasserhahn, ich stecke alles an) mich aufraffen, und zum Arzt gehen muss, geht es mir sicher nicht besser. Im Gegenteil, was ich noch nicht habe, hole ich mir dann im übervollen Wartezimmer. Erfahrungsgemäß ist es besser, man packt sich einen Tag warm weg, oft ist dann das Schlimmste vorbei.

          0
    • Pinocchio missbrauchte einmal mehr das ZDF für seine Lügen-Suada, assistiert von der linken Frau Illner…..Den beiden zuzuschauen war ein einziger Horror, Pinocchio`s Nase ist heute Abend wieder um einen halben Meter länger geworden. Wann endlich fällt das dem ÖRR-Michel auf?

      • Seht den hochwohlgeborenen Grafen Merz bei der herrschaftlichen ZDF-Hofberichterstattung! Vor dem staunenden Fußvolk verkündet der König im Wartestand hochmütig, dass neue Abgaben für das arbeitende Gesinde doch „leicht und akzeptabel“ seien. Die fürstliche Schatzkammer ist eben leer, da muss der Zehnte erhöht werden!
        Doch als die Hofdame Illner es wagt, zaghafte Fragen zu stellen, fällt die aristokratische Maske: Erst reagiert der Edelmann lakonisch-erhaben, dann wird er rotzpatzig wie ein beleidigter Schlossherr, dessen Jagdhunde nicht parieren. Was für eine herrschaftliche Arroganz! Der Pöbel soll gefälligst schuften, die Klappe halten und die herzoglichen Kassen füllen. Wehe dem Bauern, der aufmuckt!

        • Hervorragend formuliert. Das Sittenbild des neuen Feudalismus.

          12
        • Wehe dem Bauern, der aufmuckt, Da ist er dann sofort wieder, unser treuer Oberlandvogt der digitalen Scholle! Der Chef der Landesmedienanstalt stellt sich schützend vor das hohe Schloss und verkündet dem dumm-dreisten Fußvolk die neue Hausordnung: „Meinungsfreiheit hat Grenzen!“ – und wo diese Grenzen verlaufen, bestimmt natürlich die Peitsche des Vogts.
          Wie kann es dieser ketzerische Bänkelsänger „Ben Ungeskriptet“ auch wagen, ungefiltert und ohne staatlichen Segen in die Welt zu schwafeln? Im modernen Absolutismus wird gefälligst nur das geglaubt, was vorher im fürstlichen Skript stand! Wer ohne Erlaubnis des Zensors den Mund aufmacht, kriegt eben das digitale Schafott zu spüren. Danke, edler Vogt, dass du unsere Ohren vor der schrecklichen Seuche des unkontrollierten Denkens bewahrst. Untertanen, haltet das Maul, der Herrgott regelt das schon!

          5
      • @Mann mit dem Bus, ich hätte da noch einen:
        Die neue „Reform“ der Fürsten ist da! Früher reichte es dem feinen Feudalherrn im Berliner Elfenbeinturm, den Pöbel herablassend mit Steuern zu knechten, während er fette Paläste baute. Doch dem hochwohlgeborenen Staat reicht das leise Ausbluten der Untertanen nicht mehr.
        Die Maske ist gefallen, die feine Seide getauscht gegen Eisen: Aus dem trägen Feudalherrn ist der gierige Raubritter geworden! Mit der Keule der „Haushaltskonsolidierung“ lauert die Regierung nun im Gebüsch des Mittelstands, um jeden mickrigen Taler zu rauben. Wer arbeitet, wird direkt vom Pferd getreten und bis aufs Hemd gefilzt. Kein Wegzoll ist zu dreist, kein Säckel vor den gierigen Griffen der Berliner Wegelagerer sicher. „Reform“ heißt jetzt schlicht: Hände hoch, Geld her! Ihr habt kein Brot? Tja, die Ritter brauchen Kaviar.

  • „Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.“

    Abraham Lincoln

  • In einer Krise müssen Steuern fallen und zwar massiv. Wer das nicht begreift, darf niemals in die Politik. Das sind Basics

  • Gott sei Dank wird die Landesmediensicherheitsanstalt NRW nun schnell eingreifen und eine Korrektur der Falschangabe des Kanzlers Merz fordern und verbindlich durchsetzen. So kennen wird die dortigen, eifrigen Kader der medialen Unabhängigkeit. Oder so.

    • Wird sie NICHT! Die LMAs sind seit Ihrer Gründung EINZIG und ALLEIN für PRIVATE Anbieter zuständig!

      Solange das ZDF öffentlich rechtlich ist, ist die Landesmedienanstalt Rheinland-Pfalz außen vor! Mainz ist in Rheinland -Pfalz, nicht in NRW!

    • 👍👍👍

  • Es gibt keinen menschengemachten Klimawandel ,
    aber einen klimagerechten Politikwandel.
    Der Klimawandel ist der Ablasshandel der Neuzeit…

  • Er lügt und lügt und lügt einfach weiter!

    • Und sie werden gewählt und immer wieder gewählt.

      • Ich frage mich, wie kaputt ist seine Frau.

        • Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.

          Ich spreche nicht aus Erfahrung, stelle es mir aber durchaus so vor: Ist das Konto gut gefüllt, läßt sich vieles leichter ertragen.

          Außerdem dürfte man sich ohnehin in Kreisen bewegen, in denen es ebenso ungeniert zugeht.

          11
        • Wenn die den schon sieht 🤮

          5
    • „Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter.“ Alexander Solschenizyn (angeblich)

      • … und hier werden nur schlaue nutzlose kommentare geschrieben, ich schließe mich ausdrücklich mit ein. wann endet dieser alptraum?

        • „… und hier werden nur schlaue nutzlose kommentare geschrieben,…“
          Zu „nutzlose“ möchte ich widersprechen.
          So einige Kommentar decken auch Hintergründe auf, liefern auch mal zusätzliche Info zur behandelten Causa – im Sinne von „schlaue“
          Aber auch (eingeschränkt durch das Publikum hier) etwas zum Stimmungbild.
          Insofern würd ich das nicht so einfach verachten.
          Denn es lesen hier auch die Feinde der Demokratie mit – und versuchen auch per trolligen Kommentaren diese „unsere Demokratie“ zu verteidigen. Was aber regelmäßig an deren dummdoofen „Argumenten“ scheitert 😉
          Insofern: Die schlüssig argumentierenden Kommentare hier bieten doch etwas Mehrwert.
          Und die ideologisch motivierten Kommentare entlarven die jeweiligen Kommentatoren als das was sie sind -> idelogisch, statt logisch…
          Ein Grüezi an Sie.

          2
  • Ich darf nicht schreiben was ich von dem halte.

  • Merz hat seinen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert: als Totengräber der Republik sowie der ehemals größten Volkspartei. Was für eine tragische Gestalt. Und was für rückgratlose Mitläufer um ihn herum, die all das möglich gemacht haben.

    • Aber bei Blackrock ist man stolz auf ihn. Er macht genau das, was dort von ihm erwartet wird. Ich empfehle die Rede von Frau Storch aus dem Bundestag zu dem Thema!

  • So sagte Merz: „Und jetzt werden wir, liebe Freundinnen und Freunde, wieder Politik für die Mehrheit der Bevölkerung machen! Für die Mehrheit der Menschen in diesem Lande machen! Für die Mehrheit, die gerade denken kann, und für die, die auch noch alle Tassen im Schrank haben! Für die werden wir wieder Politik machen! Für den Mittelstand, für die Landwirtschaft! Die können sich darauf verlassen, dass wir an ihrer Seite stehen und wieder Politik für Deutschland machen, meine Damen und Herren! Und nicht für irgendwelche grünen und linken Spinner auf dieser Welt! Die sollen da draußen rumlaufen, aber die haben mit der Mehrheit der Bevölkerung gar nichts zu tun.“

    • weil ers kann

  • Zurechnungsfähigkeit wäre ein hohes Gut.
    Wann wird der Verdacht mal genauer unter die Lupe genommen.

  • Eines vorweg : Ich schau mir so etwas nicht mehr an, ich kann den Mann nicht mehr ertragen. Was der heute sagt, gilt morgen schon nicht mehr, aber bei einer Reform muss ALLES auf den Prüfstand : Auslandsausgaben, Ukraine, Einbeziehung der Beamten, Selbstständige, Politiker etc. und nicht nur wie immer der Arbeiter, Rentner, Mittelständler usw. Aber ist doch immer dasselbe. Doch wie sagte doch Merz nach einer Anfrage der AfD : „Wir in der Regierung haben halt andere Prioritäten wie Sie“ Rumms, so sieht’s aus.

  • Er kapiert es einfach nicht, dass er der AfD grad wieder 2-3% geschenkt hat.

  • „Merzelismus“ at its best.
    Mehr sach ich dazu mal nicht…

  • Und die Deutschen haben echt Angst vor der AfD?
    Warum?

  • Er redet über Krankschreibung und wird nicht gefragt, wohin und warum er Millionen und Milliarden aus dem Land schafft. Die Frage wäre auch unsinnig, weil er darauf wahrscheinlich antworten würde: Wohin würden Sie das Geld denn schaffen?
    Das ist Theater, das sie spielen und entsprechend hoch sind ja auch die Ausgaben für Coiffeur und Maske.

  • Es gab mal Journalisten im deutschen Fernsehen, die hätten Merz – wäre er ihnen so gekommen – auf seine rotzige Frage an Frau Illner cool aber wirksam mit einem Satz in den Boden gestampft: Günther Gaus oder Friedrich Nowottny z.B. Lang ist her.
    Nur wenn ich eine nette, weichgespülte Unterhaltung will, um Gottes Willen niemanden zu nahe treten, dann bin ich bei denen richtig ….

  • Die Illner ist auch nicht besonders auf Zack – oder sie war zu feige, was ich eher vermute – für eine entsprechende Antwort. Von mir hätte Merz auf die dreiste Frage „was hätten Sie denn sonst noch gern, geben Sie mir mal zwei, drei, vier Beispiele „, die passende Antwort bekommen: Und zwar mehr als 4 Beispiele. Als Erstes, dass die Regierung nicht unser Steuergeld mit vollen Händen in aller Welt verteilt bzw. im eigenen Land zuerst die Goldstücke pampert. Als Zweites hätte auf seinen Amtseid verwiesen „…Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden …. Und ihm weiter locker aufgezählt, wo und wie er dem eigenen Land, den eigenen Bürgern seit Amtsantritt nur schadet.

  • Was für eine schöne TV-Geschichte. Es fehlte bloß noch der langanhaltende Beifall vom ZK. Es war so schön, die alten Erinnerungen kamen bei mir auf.

  • „Diese reagierte darauf mit einem stoischen „mhm“ und dem Hinweis, sie sei „ja nicht in der Regierung“.“

    Ist sie vorbereitet oder nicht? Sollte das eine Diskussion werden oder wollte sie Hrn. Merz mur „eine Plattform bieten“? Gibt es eine Opposition und hat diese weitere Kürzungsvorschläge oder nicht?

    Ist das alles überflüssig oder kann das weg?

  • Noch übler als die Ampel.

  • Immer wieder erschreckend wie die es hinkriegen sich für Ihre Minderleistung auch noch zu feiern.

  • Der Mann ist durch.

  • Was „akzeptabel“ ist, entscheiden immer noch die, die betroffen sind.

    Die Luft wird sehr dünn.

  • Merz und seine Mischpoke müssen weg. Nicht morgen sondern vorgestern. Der Zustand hier ist unerträglich… Schluss damit!

  • Ich schaue kein Fernsehen mehr, ich lasse mich nicht permanent belügen!

Werbung