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Ex-SPD-Generalsekretär

Lobby-Kampagne: Kevin Kühnert agitiert jetzt gegen Familienunternehmen und den Mittelstand

Der ehemalige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert macht Stimmung gegen Familienunternehmer und den Mittelstand. In einem Kampagnen-Video der Lobbyorganisation Finanzwende wirft er der Stiftung Familienunternehmen eine perfide Selbstinszenierung vor.

Kevin Kühnert auf der re:publica 2026 (IMAGO/pictureteam)

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Der frühere SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat in einem neuen Kampagnenvideo der „Bürgerbewegung Finanzwende“ scharfe Kritik an der „Stiftung Familienunternehmen“ und an steuerlichen Sonderregelungen für Unternehmensvermögen geübt. In dem am Samstag auf Instagram veröffentlichten Video wirbt Kühnert für eine Reform der Erbschaftsteuer und fordert eine „gerechte“ Besteuerung von Unternehmensvermögen.

In dem vor dem Berliner Hotel Adlon gedrehten Video wirft Kühnert den deutschen Familienunternehmern eine perfide Selbstinszenierung vor. Hinter der Fassade mittelständischer Betriebe würden in Wahrheit „Milliardärsfamilien“ und deren finanzielle Interessen stecken. „Vorne Mittelstand und hinten Milliardärsinteressen“, meint Kühnert.

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Als Beispiel nennt der frühere Juso-Vorsitzende den jährlich in Berlin stattfindenden „Tag des Familienunternehmens“. Dort würden Milliardärsfamilien gemeinsam mit Spitzenpolitikern „hinter verschlossenen Türen“ daran arbeiten, wie „Milliardenvermögen steuerfrei an die nächste Generation weitergegeben werden“ können.

Der ehemalige SPD-Politiker, der es in der freien Wirtschaft nicht über ein Berliner Callcenter hinausgebracht hat, attestiert der Stiftung Familienunternehmen, politische Ausnahmeregelungen zugunsten großer Vermögen durchgesetzt zu haben. „Bislang waren sie erfolgreich. Denn die Stiftung Familienunternehmen erkämpft und verteidigt Sonderregeln, die uns alle seit 2009 bereits mehr als 100 Milliarden Euro an Steuereinnahmen gekostet haben“, behauptet Kühnert.

Anschließend wirbt Kühnert für eine Reform der Vermögens- und Erbschaftsbesteuerung. „Schluss mit den Ausnahmen für Milliardärsfamilien“, fordert er. „Bundesregierung und Parlament haben es in der Hand. Extrem große Vermögen müssen endlich gerecht besteuert werden, so wie alle anderen auch. So wie du auch.“ Seine Botschaft fasst er mit dem Satz zusammen: „Erbschaftsteuer? Ehrensache!“

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Veröffentlicht wurde das Video von der Bürgerbewegung Finanzwende. Der Verein wurde 2018 gegründet, versteht sich als zivilgesellschaftliches Gegengewicht zur sogenannten Finanzlobby und setzt sich nach eigenen Angaben für „faire, stabile und nachhaltige Finanzmärkte“ ein. Mitgründer war der frühere Grünen-Bundestagsabgeordnete Gerhard Schick, der bis heute als Vorstand und Sprecher der Organisation fungiert.

In der Vergangenheit machte die Organisation unter anderem mit ihrer Forderung nach einem „Lockdown für Dividenden“ während der Corona-Pandemie auf sich aufmerksam. Unternehmen, die staatliche Hilfen erhalten hatten, sollten nach Ansicht von Finanzwende keine Dividenden ausschütten dürfen.

Kevin Kühnert wechselte Ende 2025 zu der Lobbyorganisation und leitet dort den Bereich Steuern, Verteilung und Lobbyismus. Der SPD-Politiker gehörte von 2021 bis 2025 dem Deutschen Bundestag an und war von Dezember 2021 bis Oktober 2024 Generalsekretär seiner Partei. Zuvor hatte er die Jusos geführt und zeitweise dem SPD-Bundesvorstand angehört.

Vor seiner politischen Laufbahn begann Kühnert 2009 ein Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin, das er ebenso wie ein 2016 an der Fernuniversität Hagen begonnenes Studium der Politikwissenschaft nicht abgeschlossen hat. Bis 2014 arbeitete Kühnert im Callcenter des Onlinehändlers myToys. Später war er in den Abgeordnetenbüros der Berliner SPD-Politikerinnen Dilek Kalayci und Melanie Kühnemann-Grunow tätig.

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102 Kommentare

  • Man kann nur jedes Familienunternehmen bewundern, das trotz aller Hindernisse durch die Politik weiter in Deutschland produziert.

    • ob das bewundernswert ist, oder nur aus der not geschieht, weil sie es nicht schaffen, ihre art betrieb in ein anderes land umzusiedeln?

      wer noch gerne im land bleibt, kann eigentlich nur zu den profiteuren der aktuellen situation gehoeren.
      jeder andere versucht doch, reissaus zu nehmen.

      verantwortung fuer mitarbeiter, liebe zum land, und aehnliche werte sind doch inzwischen hier fehlinvestiert.

      wer weiss , wie lange D noch steht?
      immerhin werden in D jetzt die *flamingos* fuer die ukraine gebaut.
      ein top ruski-killer, wie manche deutsche ganz erregt vom sofa aus feststellen

      mal schauenn, ob eine gegenreaktion kommt.
      D ist kriegsteilnehmer.

      kiesewetter will die kapitulation russlands und ausbeutung seiner ressourcen.

      merz sprach davon, ein land nach dem krieg sei leichter aufzubauen, als ein land im wohlstand.

      die zeichen verdichten sich.
      krieg und great reset liegen in der luft

      • Such Dir mal professionelle Hilfe. Aber mit einem Namen wie Deinem ist das vermutlich sinnlos.

  • Der kleine Kevin möchte im Bällebad abgeholt werden.

    • Vielleicht könnten Milliardäre tatsächlich etwas mehr besteuert werden. Ich denke, den zehn reichsten zehn deutschen Familien (Albrecht, Schwarz, Klatten, Thyssen,….) täte es zB. überhaupt nicht WEH, dem Staat im Jahr 10 oder 20 Milliarden mehr zu überweisen.
      Aber was soll das der Allgemeinheit bringen, wenn das Geld dann in die Hände der Sozis landet ?!
      Die geben es dann doch sowieso nicht für Deutschland aus, sondern finanzieren damit das Weltsozialamt und die Weltklimarettung etc pp.
      Das wäre nur weitere Geldvernichtung auf noch höherem Niveau und Perlen vor die Säue werfen.

      • Anstatt Steuern zu zahlen könnten die Unternehmen spenden. Dann kommt das Geld da an wo es den Bürgern nutzt. Oder bei Unternehmen die die Infrastruktur aufbauen. Dann kann man ihnen nichts vorwerfen und die Spenden kann man sogar von der Steuer absetzen. 😉

      • Was sollen diese 20mrd bewirken, ausser, dass sie sinnlos verkonsumiert werden?

      • Dann soll die SPD auch ihr 10-Milliarden-Medienunternehmen liquidieren und den Erlös überweisen.

    • Er möchte nur sein Konto specken.

    • Der kleine „Einer wie Keiner“ will zurück in seine Gummizelle.

  • Sagt einer der noch nie gearbeitet hat. Ich empfehle ihm mal selbst ein Unternehmen aufzubauen.

    • Genau wie Lars, und zig andere in dieser Sekte!

      • Du bist offenbar lieber in der AfD-Sekte. Hab ich kein Problem mit. Aber halt Dich von mir fern. Mit Seitenmitgliedern will ich nichts zu tun haben.

    • Dazu muss man aber eine entsprechende Ausbildung haben und auf jeden Fall Ideen und Strategien entwickeln.
      Man muss Probleme erkennen und Lösungen dafür entwickeln.
      Das sehe ich bei Kevin nicht, gar nichts davon

      • Nur das bisschen aus der kommunistischen Krawallschulung der Antifa.

      • Steve Jobs hatte auch keine Ausbildung und hat Apple gegründet (mit Woz zusammen).

        • Und „Klein Kevin“ ist auch so ein Superstar? Der schafft es nicht, sich unfallfrei zu rasieren.

          6
  • Wenn sich jemand ein Vermögen erarbeitet zahlt er dafür Einkommensteuer. Warum das bei der Weitergabe an die Kinder nochmal versteuert werden soll kann ich nicht verstehen.
    Aber ich kann auch bei Rentenansprüchen nicht verstehen warum sie versteuert werden müssen und wüsste gern ob man auch Pensionsansprüche versteuern muss. Vielleich fällt ja jemand was dazu ein und ich verstehe das dann besser

    • Ja, die Pensionsansprüche mussten schon immer versteuert werden. Es gab lediglich einen kleinen Freibetrag, welcher aber abgeschmolzen wird. Der Grund hierfür, ein Beamter klagte, weil er voll versteuern müsse und Rentner nicht. Bis dahin mussten nämlich die Rentner nur 50% der Rente besteuern, weshalb viele steuerfrei blieben.
      Aufgrund des Gerichtsurteils müssen nun die Renten Schritt für Schritt auch bis 100% versteuert werden und den Freibetrag für die Beamten gibt es auch nicht mehr. Durch diese dumme Klage, wahrscheinlich auch durch die Politik initiiert müssen nun alle mehr zahlen.

      • Danke für die Antwort. Das wusste ich nicht.
        Bei Steuern bin ich halt allgemein sehr negativ eingestellt, weil ich sehe wie sie ver(sch)wendet werden. Ich bin zwar bisher nicht davon betroffen aber bei Rente und Erbschaft sehe ich das am wenigsten ein zumal das meiner Meinung nach bereits versteuert wurde.
        Außerdem hab ich mal gelesen, daß die Lehnsherren von den Leibeigenen früher 30% der Ernte genommen haben und ich ärgere mich weil das zunehmend immer mehr wird obwohl immer wieder von „‚freiheitlich“ die Rede ist.

      • Der gierige Beamte und die Richter haben damals allerdings vergessen, dass der Beamte gar keine Beiträge bezahlt und deswegen alles versteuern musste und der Rentner seine Beiträge aus dem versteuerten Einkommen bezahlen musste.
        Ein Richter mit Hirn hätten de einfach rausgeschmissen für so viel Dreistigkeit!

  • Und wieder ein NGO Verein, gibt anscheinend noch nich genügend? Die Frage ist, was diese vielen NGO Vereine realisieren, nur Demos oder erwirken sie auch mal etwas?

    • Viel können sie nicht bewirken. Die Einnahmen bewegen sich bei etwas mehr als zwei Millionen pro Jahr. Bei über 30 Mitarbeitern, Sachmitteln und vielleicht auch noch Räumen, kann da gar nicht mehr viel gemacht werden.
      Wenn ehemalige Politiker wie Gerhard Schick(Grüne), Kevin Kühnert und selbst die ehemalige Staatsanwältin Anne Brorhilker dort arbeiten, dann werden die auch ein sehr gutes Gehalt bekommen. Naja und wenn sie ihre Finanzen jetzt Kühnert anvertraut haben, denn er ist die Leitung Steuern, Verteilung und Lobbyismus, dann ist das Geld vielleicht noch schneller weg als gedacht.
      Übrigens vieles was sie tun (z.B. Cum Ex) ist eigentlich Aufgabe eines funktionierenden Staates.
      https://www.finanzwende.de/ueber-uns/team

  • Honecker hat schließlich auch alle Kleinbetriebe zu „VEB“ umgemodelt.
    Das Ergebnis ist bekannt.

  • … der Kevin hat doch schon 2019 angeregt, BMW zu „kollektivieren“. Irgendein ÖRR Journalist hatte das begrüßt, und die Vermögen einiger deutscher Milliardäre aufgelistet. Mein Gott, in Anbetracht unserer Sondervermögen war das ein Klacks. Im Nu ist das verschleudert… pardon… kollektiviert…

    • „Kollektivieren“ bzw. „Vergesellschaften“ ist doch nur linkes Geschwafel für „her mit dem Geld“.

  • Wenn große Unternehmen Steuerschlupflöcher nutzen können, machen sie das. Da stellt sich eher die Frage, weshalb es diese Schlupflöcher gibt? Die gibt es für Normalverdiener doch nicht.

  • Ich hoffe, er hat sich erholt nach seiner schweren Krankheit; Burn-out war es?

    • Sieht ganz danach aus, dumm rumschwätzen tut er ja schon wieder.

  • Man kann nur hoffen, dass es bei den Familienunternehmen so langsam „Klick“ macht!
    Ein gemeinsamer Vorwurf müssen wir uns allerdings selbst machen, zulange haben wir dem Treiben links-grün-roter Aktivisten zugesehen. Spätestens seit Merkel hätten alle intervenieren müssen, gerade auch die, die Geld und Macht haben, von den Parteifunktionären der CDU/CSU ganz zu schweigen (Schäuble, Kauder etc.)
    Es gilt, Farbe zu bekennen, denn das Land und unsere Freiheit stehen auf dem Spiel.

  • Na klar, den Mittelstand muss man ja noch zerstören…

  • Unser Bundeskanzler hat bemängelt, dass die Unternehmen nicht in Podcasts und Talkshows vertreten sind. Vielleicht sollten sich die Unternehmen jetzt überlegen ob sie nicht doch lieber in die Öffentlichkeit gehen anstatt auf den Golfplatz. Dort können sie sich und ihre Probleme mal darstellen.

  • Es ist bezeichnend, wer da plötzlich wieder aus der Versenkung auftaucht. Ausgerechnet jemand, der in seinem gesamten Lebenslauf keine Sekunde echte Wertschöpfung betrieben, geschweige denn ein Unternehmen von innen geführt hat, meint nun, gegen Familienunternehmen und den Mittelstand agitieren zu müssen. Niemand hat nach dieser ideologischen Belehrung gerufen. Der deutsche Mittelstand trägt dieses Land, während solche Karrieren nur von den Steuern derer existieren, die sie hier attackieren. Diese anmaßende Kampagne ist genau das, worauf die Wirtschaft und die Bürger am wenigsten gewartet haben.

  • Der Kevin ist Sozialist ! Diesen ist das Geld anderer Leute wichtig. Es ist außerhalb seiner Vorstellung, das vielfach versteuertes Geld immer noch bei denen verbleibt, die es ehrlich erarbeitet haben.

  • Depris schon wieder verschwunden?

  • Wenn die Finanzwende e.V. noch ernstgenommen werden willl dann zitiert sie morgen früh um 8Uhr den Kevin ins Personalbüro und überreicht im die Arbeitspapiere

  • Wie jetzt? Ist dieser „Herr“ in der SPD oder in der CDU/CSU? Sorry, aber die Unterscheidung fällt mir immer schwerer…

    • …der ist total am linken Rand !

  • Es soll wohl weiter gegen Familienunternehmen gehetzt werden und Merz war wohl durch seine widerwärtigen Äusserungen beim Treffen mit den Familienunternehmen Ansporn für die SPD und deren Anhänger , weiter zu eskalieren.

  • Die deutsche Schulbildung der letzten 30 Jahre entschuldigt viel, aber nicht alles. Ein Schulkind in Singapur könnte dem locker widersprechen, da das Kapital nicht als solches auf dem Konto oder im Tresor liegt wie bei Dagobert Duck, sondern in den Produktionsmitteln, Werkhallen und Grundstücken. (Kann man auch bei Marx nachlesen „Das Kapital“) Wenn Herr Schwarz oder Frau Klatten also bares, an das Finanzamt überweisen, gibt es keine Investitionen die Mehrwert schaffen, aber letztendlich mehr Bürgergeldempfänger und für Herrn Kühnert und Co. nur Spielgeld zum verbrennen.

  • Den Faschismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf!

  • Der Hass und die Hetze gegen Kühnert hier im Forum sind unfassbar. Ich mag den Mann auch nicht. Aber ich bin der Meinung, ein anständiger Deutscher hat so eine niveaulose Hetze nicht nötig. Gerade wir AfF-Mitglieder und AfD-Anhänger sind doch die Bildungselite dieses Landes und sind über so ein Geseier erhaben. Und gerade wir Volksdeutsche sind als höfliche und anständige Leute bekannt.

  • Wenn Kevin Kühnert das sagt, dann kann das nur nach hinten losgehen. Klar versucht jeder sein Geld vor diesen Geiern gerade in der SPD in Sicherheit zu bringen. Dazu braucht man nicht einmal Milliardär zu sein. Da reicht schon, wenn jemand eine Immobilie und etwas Erspartes hat. Während Familienunternehmer Arbeitsplätze geschaffen und den Menschen ein Einkommen gegeben haben, hat sich Kühnert nur am Geld anderer Menschen bedient. Ich denke, dass das die meisten Menschen auch erkennen.

  • Es könnte gemutmasst werden, dass es deutschen Regierenden gefallen würde, wenn deutsche Familienunternehmen den weiteren Ukrainekrieg finanzieren, da die Staatskasse wohl leer geräumt ist.

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