Kulturstaatsminister
Weimer hält an Brandmauer fest: AfD „nicht ins Haus der Demokratie lassen“ – „weil sie es abfackeln“ würde
Wolfram Weimer hat sich in einem Focus-Interview unter anderem vehement für die Aufrechterhaltung der Brandmauer zur AfD ausgesprochen. Diese dürfe man „nicht ins Haus der Demokratie lassen“ – „weil sie es abfackeln“ würde.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat sich in einem ausführlichen Interview deutlich gegen eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgesprochen, vor rechten Medienformaten gewarnt und für eine stärkere Regulierung sozialer Plattformen wie TikTok geworben. Im Gespräch mit dem Focus verteidigte der parteilose Minister die Brandmauer zur AfD ausdrücklich und verband dies mit einer optimistischen Prognose für die politische und wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands.
Mit Blick auf die AfD formulierte Weimer eine klare Absage an jede Regierungszusammenarbeit. Auf die Frage nach dem steigenden Druck auf die Union, die Brandmauer zur AfD aufzugeben, erklärte der Kulturstaatsminister: „Es ist eine tiefgreifende historische Erfahrung, dass man Rechtsradikale nicht ins Haus der Demokratie lassen darf, schlichtweg, weil sie es abfackeln.“
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Inhaltlich gebe es zudem bei grundlegenden politischen Fragen keine Schnittmengen mit der Partei. Als Beispiele nannte Weimer die Westbindung Deutschlands, die NATO, Europa sowie den Umgang mit autoritären Staaten wie Russland. „Ich möchte nicht mit Menschen regieren, die ihr politisches Gehäuse auf Ressentiment und Verachtung bauen“, sagte er weiter.
Zugleich versuchte Weimer, die hohen Zustimmungswerte der AfD zu relativieren und gesellschaftlich wie historisch einzuordnen. Die gegenwärtige Krisenlage Deutschlands führte er nicht primär auf gravierende politische Fehlentscheidungen, sondern auf eine Serie externer Belastungen zurück. Deutschland habe „sieben magere Jahre mit Pandemien, Rezession und Kriegen hinter“ sich, sagte Weimer. Hinzu komme „die zehnjährige Phase der wilden Migration von 2015 bis 2025“, die das Land „tief umgepflügt“ habe.
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Die Migrationsproblematik der vergangenen zehn Jahre sei durch die schwarz-rote Koalition aber „endlich gelöst“ worden, auch wenn es noch Zeit brauche, „bis diese mentale Entspannung im gesellschaftlichen Bewusstsein ankommt“. Nun müsse die Regierung „große Reformen bei Steuer, Sozialem und Wirtschaft durchsetzen und endlich wieder einen Aufschwung ermöglichen“. Dann könnten „auch sieben fette Jahre wieder kommen und wir die Wähler wieder in die politische Mitte“ zurückholen, fantasierte Weimer.
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Zugleich sprach er mit Blick auf Medien wie Nius von einer Entwicklung am Rand des politischen Spektrums. Dort entstünden links wie rechts „mediale Bewegungen, die auf Disruption aus sind und nicht auf den argumentativen Austausch zielen“. Statt um Debatte gehe es Nius um „Überrumpelung und Ressentiment“. Er könne daher nachvollziehen, wenn Günther vor einer veränderten Diskurskultur warne.
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Die selbsternannte politische Mitte beschrieb Weimer dagegen als grundsätzlich dialogorientiert. „Wir aus der politischen Mitte sind Kinder der Aufklärung und haben immer auch den Restverdacht, dass die andere Seite recht haben könnte“, sagte er. Diese Haltung fehle nach seiner Einschätzung sowohl Rechts- als auch Linkspopulisten.
Die neue Rechte dürfe jedoch „nicht nur stigmatisiert“ werden, sondern müsse „inhaltlich gestellt“ werden. Sein politisches Motto laute deshalb: „Mehr Kant wagen!“ Deutschlands Tradition als „weltoffene Wissensgesellschaft“ sei langfristig attraktiver als „der morsche Nationalismus des 19. Jahrhunderts, den die AfD als Lösung anbietet“.
Umfassend äußerte sich Weimer auch zum Umgang mit sozialen Medien und digitalen Plattformen. Besonders die Videoplattform TikTok sieht der Kulturstaatsminister kritisch. Er sprach sich dafür aus, die chinesische Plattform auf europäischer Ebene stärker zu regulieren und deren Funktionsweise transparenter zu machen. Weimer warnte vor monopolartigen Strukturen digitaler Konzerne und erklärte, man dürfe „nicht zulassen, dass Monopole gebaut werden, die unseren Staat deformieren“.
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Vor dem Hintergrund vermeintlicher Einflussnahmen aus dem Ausland – etwa durch Tech-Milliardär Elon Musk auf der Plattform X – zeigte sich Weimer besorgt, äußerte aber zugleich die Hoffnung, dass europäische Regulierung solche Eingriffe künftig erschweren könne. „Wenn Europa laut kundtut, dass es das nicht will, wird das schwieriger“, sagte er.
Trotz tiefgreifender politischer und ökonomischer Krisen in Deutschland zeigte sich Weimer insgesamt ausgesprochen optimistisch. Er bezeichnete sich selbst als „Kulturoptimist und Demokratieoptimist“ und sprach von einem „defining moment“ für Europa. Gerade in einer Zeit, in der sich Autoritarismus in Teilen der Welt verfestige und Demokratien unter Druck gerieten, müsse Europa auf seine Stärken als aufgeklärte Wissensgesellschaft setzen.
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Aha, hinter der Brandmauer befindet sich also das „Haus der Demokratie“?
Das ist ja wieder etwas ganz neues, denn
in einer echten Demokratie sind alle erst mal IM Haus.
Aber es gibt eben Kräfte, die wollen andere aus dem Haus werfen – äh, verbieten.
Zumal ja auch alle Steuerzahler gezwungen wurden es zu bezahlen !
Die Altparteien fangen an nach den Staatlichen Behörden jetzt auch Staatseigentum als solches für ihre Parteipolitischen Ziele zu missbrauchen und zu vereinnahmen ! Man denke nur an den Sitzungssaal der SPD im Bundestag .
Weimer ist selbst ein Brandstifter, der nicht bemerkt, dass das Haus, in dem er zu verweilen meint, schon auch durch seine Zündeleien lichterloh brennt.
Ohne jegliches Zutun der AfD.
Dieser Hochstapler ist ohne Ehre und auch er ist wie Merz ein politischer Totalversager!
Was wartet hier auf Freigabe? Macht das bitte endlich mal transparent…
Ach was. Sagen Sie nicht, dass er nicht wüsste. Damit nähmen sie ihm die Verantwortung für das, was er anrichtet. Der weiß. Und alle anderen auch.
Luise, das kann, muss aber nicht so sein.
Es gibt Menschen, die wachsen in einem Umfeld auf und leben danach in einem Umfeld, wo es dieses Unrechtsbewusstsein nicht gibt. Ich kann nicht beurteilen, was auf Weimer zutrifft.
Ich kann jedoch beurteilen, dass er es nicht hat und darum aus meiner Sicht sehr anti-demokratische Züge trägt.
Das sind halt die wahren Faschisten, im wahrsten Sinne des Wortes!
Der Zirkus hier in Deutschland hat immer weniger mit einer modernen westlichen Demokratie zu tun und daran ist nicht die AfD schuld.
Rede von Robert Willacker auf den Wiener Festwochen 2024 –
Braucht es rechte Parteien?
https://www.youtube.com/watch?v=A2CFxlIONvw&t=66s 9 Min.
Der Zirkus hier nennt sich Totalitarismus!
„AfD „nicht ins Haus der Demokratie lassen“
Womit sich dieser Weimer, er an sich einen ganzen Skandal abperlen ließ, als perfekter Demokrat zeigt.
Ich habe eher so den Eindruck, als wenn die Altparteien die Demokratie schon zerstört haben.
Das ist eine Untertreibung. Ihr Eindruck täuscht nicht. Demokratie ist etwas ganz anders und niemals „UnsereDemokratie TM“.
Wenn man den Brandmauerspezialisten so zuhört, was die AfD alles täte, wenn man sie ließe…..
Wäre es nicht eher so, dass eine AfD, käme sie an die Macht, gar nicht wüsste, so sie anfangen soll, den Schaden zu begrenzen oder zu beheben, der aus blindem Aktionismus im Kampf gegen sie bereits angerichtet wurde?
Es ist kein blinder Aktionismus.
Die Abschaffung ist gewollt, sie wurde schon vor der AfD vorangetrieben.
Im Grunde war Sarrazins Buch ein Anstoß für die Gründung.
Wen interessiert schon Weimar und Konsorten?
Mich! Aber erst wenn die Ermittlungen beginnen!
Weimer, der Gründer des rechten Cicero.
Mehr Realitätsflucht, Verlogenheit und Selbstverleugnung geht nicht.
Er wurde durch „unsere Demokratie“ neutralisiert.
Eine Frage stellt sich mir inzwischen schon lange nicht mehr: Was ist das Demokratische an „Unseredemokratie“?
„unsere Demokratie“ ist nichts anderes als eine lupenreine Diktatur!
Nein, das ist keine „Diktatur“, das ist eine „Einparteiendemokratie“. Das kommt zwar auf dasselbe raus, klingt aber besser. Ts, ts, ts …
@ Kolwe
Die „Unseredemokratie“ muss vor den Rechtsextremisten geschützt werden.
So Rechtsextremisten wie die Naahsiess.
Aber die Nazis sind doch l i n k s e x t r e m e, extrem gewaltbereite gegen das “ Besitzbürgertum“ ( Original Göbbels) und Juden wütende
National Sozial Demokraten, sehr ähnlich mit der gewaltbereiten SPD Clique.
Die A F D kann nicht zugleich NSDAP und rechtsextrem sein.
Das neutralisiert sich wie die Mischung von Säure und Lauge in der Chemie.
Aber mit Fakten und Denken klappt das bei den Linken eher nicht.
Das funktioniert jedoch durch tägliche Propaganda von solchen
Betrügern wie Weimer und Consorten.
Jetzt habe ich mich aber empört.
Sag ja, deren Hauptthema ist die AfD. Sie wollen zwanghaft ihre falsche Politik weiter durchziehen und wundern sich dann, dass immer mehr Menschen die AfD wählen, like „wir müssen unsere Politik nur besser erklären“.
Die Logik passt nicht. Würde bedeuten, dass das Haus noch nicht brennt. Aber es brennt schon seit einer geraumen Weile.
Ist eigentlich schon eine Ruine.
Wer im Glashaus sitzt , sollte nicht mit Steinen werfen
Gekonnt übersehen – das Glashaus.
Und dann gleich anderen wieder auf die Zwölf. Was für Helden!
Kultusminister kommt von Kultur.
Ob Herr Weimer weiß, dass er kultiviert sein sollte, wenn er eine demokratisch gewählte Partei bekämpfen möchte ?
Die ehemalige Mauerschützenpartei scheint für Herrn Weimer kein Problem zu sein.
Schade… gerade jetzt wo ich gehört habe, dass die AFD 270 Montblanc Tickets für den tollen Ludwig Erhard Gipfel am Tegernsee buchen wollte… 😂
Epstein: Die Abgründe reichen bis nach Europa und Deutschland.
Das System Epstein: Sie alle gehören zu einem weltweit agierenden Club!
Wie zuträglich ist der Demokratie ein Minister, der Treffen mit Spitzenpolitikern gegen Zahlung von mehreren zehntausend Euro, vermittelt?
Weimer sollte den Bach extremst flach halten, insbesondere dann, wenn er von Demokratie spricht, die offenbar in Teilen mittels Zahlung größerer Geldsummen, gedehnt werden könnte.
Sobald die AfD in allen Parlamenten die absolute Mehrheit erreicht hat, werden viele sich wünschen, man hätte nicht so viele Gesetze gegen Kleinparteien geschaffen. Doch so ist das Karma: Irgendwann schlägt es zurück!
Ein verstaubter Brandmelder produziert Fehlalarme.. sehr uninteressant. Austauschen gegen ein funktionierendes Gerät, fertig!
In meinem Haus sind viele Wohnungen, naja, wenn man sich das anmasst…
Wie konnte es nur so weit kommen, dass gefährliche Antidemokraten in unserem Bundestag und in den Landtagen sitzen?
Und ich meine damit nicht die AfD.
Ganz einfach. Die Mehrheit hat sie dort hinein gewählt. Deshalb sitzen doch die Altparteien auf so einem hohen Ross.
In der echten Demokratie wäre dieser geschäftstüchtige Zeitgenosse längst im Bau statt im „Haus der Demokratie“. Und nicht er alleine.
„Haus der Demokratie“ Meint er den korrupten Tegernsee-Gipfel von Weimer?
Ich habe großes Verständnis für diesen Herren. Wäre die AfD am Ruder, würde er zumindest mal seinen Posten und all seine Privilegien verlieren. Wahrscheinlich säße er gar vor Gericht. Und hoffentlich bald im Knast!
Jesus hätte sie Alle aus dem Tempel gejagt, diese Pharisäer.
„Diese dürfe man „nicht ins Haus der Demokratie lassen“ – „weil sie es abfackeln“ würde.“
Dazu brauchen sie keine fremde Hilfe, das schaffen sie ganz alleine.
Sind eh gerade noch die Grundmauern übrig. Und viel Asche.
Leider erkennt die Masse noch nicht vollumfänglich.
Keine Partei gefährdet die freiheitliche demokratische Grundordnung so sehr wie die CDU. Während SPD und Grüne Farbe bekennen und jeder, weiß, woran man bei Ihnen ist, ist die Union der Wolf im Schafspelz.
Ich hoffe stark das die AfD die Brandmauer behält. Laßt euch nicht von den Bankrotteuren vorführen. Wollen mal sehen wie die Bevölkerung die kommenden Belastungen annimmt. Man kann dann zunehmend sehen wie immer mehr sich von denen verabschieden. Allerdings wird die AfD das Ruder auch nicht mehr herumreißen können. Es wird eine lange Zeit der Armut kommen. Die Altparteienwähler wollten es so, also sollen sie weiter ihre Vertreter wählen und die Konsequenzen („…es wird alles teurer jeden Tag, wie soll das nur weitergehen….) ziehen.
Was soll man denn da noch abfackeln?