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Produzieren, wenn der Wind weht: Bundesnetzagentur will, dass sich die Industrie nach dem Wetter richtet

Weil die Energiewende das Stromnetz von Wind und Sonne abhängig macht, soll die Industrie ihre Produktion künftig nach wetterabhängigen Netzschwankungen ausrichten. Diesen Plan verfolgt derzeit die von einem Habeck-Vertrauten geführte Bundesnetzagentur.

Von Robert Habeck eingesetzt: Der Grüne Klaus Müller leitet die Bundesnetzagentur. (IMAGO/Oliver Langel)

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Das Rückgrat des deutschen Wohlstands war lange seine Industrie. Damit sie wettbewerbsfähig produzieren kann, braucht sie Energie, die bezahlbar und zuverlässig verfügbar ist. Mit der ideologisch vorangetriebenen Energiewende hat Deutschland den Anteil volatiler Stromerzeugung aus Wind und Sonne stark erhöht. Wenn beides ausfällt, also bei sogenannten Dunkelflauten, wird Strom knapp und teuer.

Doch nicht nur die schwankende Erzeugung beeinflusst die Stromkosten. Die dezentrale und stark schwankende Einspeisung aus Wind- und Solaranlagen stellt das deutsche Stromnetz vor erhebliche Herausforderungen. Sind Wind und Sonne im Übermaß vorhanden, müssen Anlagen abgeregelt werden, um das Netz vor Überlastung zu schützen. Die Kosten dieser Eingriffe bei Über- oder Untererzeugung sowie der enorm teure, energiewendegerechte Ausbau der Stromnetze spiegeln sich in den Netzentgelten wider und belasten den Industriestandort Deutschland erheblich.

Statt aus dieser zur Gewohnheit gewordenen Dauerkrise zu lernen und eine Energiepolitik zu verfolgen, die das Stromnetz durch gesicherte Leistung aus Atomkraft und fossilen Kraftwerken entlastet, dürfte sich das Problem auf absehbare Zeit weiter verschärfen. Denn die Bundesnetzagentur arbeitet derzeit an einer neuen Netzentgeltsystematik, die die Industrie dazu bringen soll, sich noch stärker an die Netzengpässe und damit an wetterabhängige Schwankungen des Stromangebots anzupassen. Die Idee ist, dass stromintensive Produktionsprozesse nach dem Wetter ausgerichtet werden sollen.

Diesen Plan, dessen Grundgedanke einem Rückschritt in vorindustrielle Zeiten gleichkommt, in denen sich der Mensch nach den Launen der Natur richten musste, verfolgt die dem Bundeswirtschaftsministerium unterstellte Regulierungsbehörde seit der Amtszeit von Robert Habeck. Der an seinem Unvermögen, sich gegen die knallharten Energiewende-Lobbyisten in den eigenen Reihen durchzusetzen, gescheiterte Grünen-Politiker hat damit den Ex-Grünen-Politiker Klaus Müller betraut. Ihn machte Habeck zum Präsidenten der Bundesnetzagentur.

Das Vorhaben, den Rhythmus der deutschen Schwerindustrie an Windstärke und Sonnenschein auszurichten, verfolgt Müller seitdem mit bemerkenswerter Konstanz – auch unter Habecks Nachfolgerin, der christdemokratischen Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Am Mittwoch stellte seine Behörde ihren „vorläufigen Zwischenstand zur Reform der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes)“ vor. Darin waren zwar einige Punkte enthalten, die Reiches Handschrift erkennen lassen. Anders als Habeck scheut sie die Auseinandersetzung mit der um ihr Milliardengeschäft bangenden Erneuerbaren-Lobby nicht.

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So sollen etwa Hausbesitzer mit Solaranlagen auf dem Dach künftig stärker an den auch durch sie verursachten steigenden Netzkosten beteiligt werden. Doch zu dem Teil der AgNes-Reform, der die energieintensive Industrie betrifft, wurde kein neuer Stand verkündet. Die laufenden Pilotprojekte mit ausgewählten Unternehmen sollen abgewartet werden; die Entscheidung wird auf 2027 vertagt.

Die bereits zuvor veröffentlichten Eckpunkte lassen erahnen, dass die Reform für die Industrie drastische Folgen nach sich ziehen könnte. Bislang konnten energieintensive Unternehmen von reduzierten Netzentgelten profitieren, wenn sie dauerhaft eine hohe und gleichmäßige Stromabnahme aufwiesen. Diese sogenannte Bandlast galt nicht als Privileg, sondern als netzdienliches Verhalten.

Der Grund war einfach: Eine gleichmäßige Last erleichtert die Netzplanung und reduziert kurzfristige Schwankungen. Für Industrie und Netzbetreiber war das lange Zeit eine Win-win-Situation. Unternehmen erhielten Entlastung, während Netzbetreiber mit stabilem Energieverbrauch kalkulieren konnten.

Diese Logik stellt die Bundesnetzagentur grundsätzlich infrage. Was Klaus Müller nach seinen früheren Aussagen vorhat: Künftig sollen nicht mehr vor allem Unternehmen mit gleichmäßiger Abnahme entlastet werden, sondern solche, die ihren Stromverbrauch flexibel an Netzengpässe anpassen. Nicht Stabilität wird damit perspektivisch belohnt, sondern Flexibilität.

Für energieintensive Unternehmen hätte diese Verschiebung gravierende Folgen. Zwar erkennt die Bundesnetzagentur an, dass industrielle Verbraucher mit konstant hoher Abnahme ihr Verhalten im neuen Grundmodell voraussichtlich kaum ändern können. Eine Verhaltensänderung sei laut Orientierungspapier vom 22. April „nicht zu erwarten“ und im Rahmen der neuen Entgeltsystematik auch „nicht intendiert“.

Den Fortbestand der heutigen Bandlast stellt sie jedoch bislang nur übergangsweise bis 2031 in Aussicht. Unternehmen mit einer „starreren Abnahme“ sollen langfristig „zu einem flexibleren Einsatz angereizt werden“. Für die Betriebe bedeutet das Planungsunsicherheit. Wer seine Produktion nicht an Netzsignale anpassen kann, riskiert perspektivisch geringere Rabatte und damit höhere Kosten. Besonders problematisch ist dies für Produktionsprozesse, die kontinuierlich zu bezahlbaren Konditionen laufen müssen, um überhaupt rentabel zu sein.

Konkret diskutiert wird derzeit noch, woran sich die geforderte Flexibilität und damit auch die Entlastung bei den Netzentgelten ausrichten soll. Eine bloße Orientierung an Spotpreisen kann kontraproduktiv sein. Denn gerade in Zeiten hoher Einspeisung und niedriger Preise kann das Netz regional besonders belastet sein.

Deshalb sollen Markt- und Netzsignale stärker miteinander kombiniert werden. Ziel sei es, „netzdienliches Verhalten als Reaktion auf prognostizierte Netzengpässe und systemdienliches Verhalten als Reaktion auf hohe Preisausschläge miteinander zu verknüpfen“. Damit müssen Unternehmen künftig nicht mehr nur auf Strompreise reagieren, sondern zugleich mit der lokalen Netzsituation einen zweiten Parameter im Blick behalten.

Zwar behauptet Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller gegenüber dem Handelsblatt, es gebe „eine wachsende Zahl von energieintensiven Industrieunternehmen, die ihre Produktionsprozesse lieber heute als morgen flexibler gestalten wollen“. Viele Unternehmen haben jedoch bereits Kritik an den Plänen geäußert.

Sie bemängeln vor allem die Auswahl der Unternehmen, die am Pilotverfahren beteiligt sind. „Es drängt sich der Verdacht auf, dass bewusst nur Unternehmen beteiligt werden, die mit dem Erreichen der gewünschten Flexibilitätsanforderungen wenig Probleme haben“, sagte etwa Holger Klaassen vom Kupferhersteller Aurubis dem Handelsblatt.

Auf LinkedIn mahnt das Unternehmen zudem, dass die erzwungenen Produktionsausfälle Opportunitätskosten erzeugen könnten, „die den Nutzen für das Netz häufig um ein Vielfaches übersteigen“. Aurubis fordert daher eine Verlängerung der Übergangsfrist für die Bandlastregelung auf zehn Jahre.

Auch der Geschäftsführer der Gießerei Siempelkamp, Dirk Howe, äußerte sich gegenüber der Zeitung kritisch über die nun erwartete Flexibilisierung in der Produktion: „Wir können uns mit unserer Produktion nicht an die Stromerzeugungskurve anschmiegen, wenn wir zugleich unsere Öfen effizient betreiben wollen, wenn wir die Arbeitnehmerrechte und die Auflagen der Genehmigungsbehörde einhalten wollen“.

Die industrielle Revolution versprach einst, die Produktion von den Launen der Natur zu emanzipieren. Energie sollte nicht nur verfügbar sein, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, sondern zuverlässig, planbar und zu erschwinglichen Preisen. Genau diese Banalität der Moderne wird in Deutschland jedoch unter Verweis auf den Klimawandel dauerhaft unterminiert.

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123 Kommentare

  • Wenn eine Firma nicht im Drei- oder Vierschichtmodell konstant Output zum gleichen Preis erzeugen kann, dann ist der Wirtschaftsstandort für ausländische Kapitalinvestitionen de facto tot.

    Das ist die tatsächliche Deindustrialisierung Deutschlands. Das kann nicht deren ernst sein.

    • Das ist nicht nur deren Ernst, sondern auch deren Ziel. Und der Wunsch von 85% der Wähler bei der letzten Wahl.

      • in D wird der Wählerwille durch Koalitionsklüngelei neutralisiert

        • Das hätte man aber vor der Wahl wissen könne als informierter Wähler. Nachdem aber wieder 80% altparteien gewählt haben war es gewollt.

          3
      • Ich glaube die 85% sind nicht mehr ganz aktuell

      • Deutsche bekommen endlich die Quittung für ihre Blödheit. Gut so.

    • Das ist gewollt. Ich erinnere nur an die Aussagen von Ulrike Hermann hinsichtlich degrowth. Ziel ist der Abbau der Industrie und ein Lebensniveau wie in den 1970/80er Jahren. Habe nichts und sei glücklich.

      • Das Lebensniveau der bundesdeutschen Bevölkerung in der alten Bundesrepublik in den 70er und 80er Jahren war wesentlich höher.

    • Hoffentlich stürzt unser Land nicht gnadenlos ab. Wenn diese Leute sich durchsetzen haben wir ein echtes Problem.

      • Vielleicht braucht es einen heilsamen Schock. Menschen lernen nur durch Schmerz oder wenn es an das eigene Geld geht. Sonst herrscht das Prinzip „Weiter so“.

        • So ist es!

          3
    • Es lohnt sich eigentlich nicht einmal über dieses Ideologisch Energiepolitische Hirnsausen und rumschwadronieren zu reden .
      Es ist schlichtweg selbst beim besten willen und Ökonomischer Selbstvergessenheit nicht möglich für eine im Globalen Wettbewerb stehende Exportwirtschaft !
      Das fängt schon be der Personalverfügbarkeit an zieht sich über die Material und Zulieferwirtschaft bis hin zu in sich geschlossenen Produktionsabläufen .

      Hier wird nur versucht eine längst als gescheitert geltende Energiewende ins nichts noch durch Obskure Theorien am leben zu erhalten und gleichzeitig von dem größten Energiepolitischem Fehler der letzten 70 Jahre abzulenken .
      Der durch die Grünen erzwungene Atomausstieg hat die Deutsche Industrie Energiekostenmäßig Zerstört !
      Das ist der Elefant der Energiepolitik in Deutschland !

    • Deshalb verlassen diese Firmen auch panisch diese untergehende Titanic!

    • Ja, da sieht man mal wieder, wie weltfremd diese Leute sind. Wie soll diese tolle Idee denn bei einem Hochofen funktionieren? Oder bei einem Gießerei-Ofen, wo der Guß für meine Teile vorbereitet wird? Wenn der Ofen einmal kalt wird, kann man die Dinger abreißen lassen.

      • Welcher Hochofen? Welcher Gießerei-Ofen? Die sperren alle zu! Leute, schaut einfach in die Augen dieses Typen am Titelbild! Da bedarf es keinerlei Erklärung……..

      • Das funktioniert ja nicht einmal bei z.b VW am Fließband 🙂
        Vielleicht Max wenn die Leute am Fließband wohnen und schlafen würden .
        So zusagen Energiebereitschafft haben . So wie beim Bund . Da hieß es auch du hast das Wochenende bereitschafft 🙂
        Dieser GRÜNE Mann ist in der Position untragbar ! Eine weitere latente Gefahr für die Reste der Deutschen Wirtschaft . Gut in 2-3 Jahren spiel es auch keine Rolle mehr !
        Hat er sich eigentlich schon um Gas für den nächsten Winter gekümmert ? Der scheint Langeweile zu haben ?

  • Wenn die Besten der Besten Ideen haben, genial!

    • Tja . Wann wird dieser Mann endlich mal durch eine Fachkraft ersetzt ?

    • Wenn das Wetter den Arbeitstakt vorgibt…
      DANN auch Steuerzahlungen NUR NOCH bei 55 Grad Lufttemperatur UND 100% Luftfeuchtigkeit.

      Sobald ENDLICH der Geldraub endet, endet auch der Hirnraub bei Ideologen, sofern noch was vorhanden ist, würden manche sagen.

      • … und abgelassenem Luftdruck.

  • Was soll denn überhaupt noch produziert werden?

    • Armut!

    • heiße Luft

  • Er sollte nur essen, wenn ich Hunger habe.

    • Ich wünsche mir, dass es Ihnen bald wieder besser geht.

      • Lesen Sie doch bitte mal die Statistiken des deutschen Industrie-und Handelstages, der IHK, und der HWK, die Kommentare der Geschäftsführer der größten deutschen Industrieunternehmen, auch das Handelsblatt.

        Vielleicht hilft das Ihren grauen Zellen, sich ein REALES Bild vom Industriestandort Deutschlands zu machen.

        • Auch Ihnen wünsche ich gute Besserung.

          -3
  • Die wollen die Wirtschaft wirklich vor die Wand fahren

    • Wer ist DIE?
      Wenn die Regale im Supermarkt sich merkbar ausdünnen und die Preise immer mehr ansteigen. Dann kommen vielleicht DIE auf den Gedanken, das SIE nur Deppen gewählt haben. Vorher nicht.

  • Die neue Regierung unter Merz hätte Müller austauschen können.
    Warum wurde das nicht gemacht?
    Wie kann es sein, dass eine Bundesnetzagentur das Schicksal der deutschen Wirtschaft bestimmen kann?

    • Das hat Tradition, war damals beim BfS auch so – neue CDU-Regierung, weiterhin grüner Präsident. Grün und schwarz sind austauschbar.

  • Im vorindustriellen Zeitalter beklagten die Windmüller stets, dass sie nur mahlen konnten, wenn der Wind weht. Das hieß damals auch: nachts mahlen, wenn es sein muss. Auch bei zu starkem Wind mussten die Mühlen stehen, denn sonst fing der Holzmechanismus der Kraftübertragung durch die Reibung Feuer. So manche stattliche Windmühle ging in einer Sturmnacht in Flammen auf, weil ihre Flügel sich zu schnell drehten.

    Und da wollen wir wieder hin?

    Es mag für die Grünen idyllisch klingen, aber auch sie werden sich wundern, was es dann auf einmal alles nicht mehr gibt.

    Ich denke, über die wirklichen Auswirkungen einer solchen Wirtschaft ist sich niemand im Klaren. Es würde selbst an den Lastenfahrrädern mangeln, geschweige denn an dem, was man mit ihnen transportieren muss.

  • … oder vielleicht nur noch im Sommer tagsüber produzieren….

    • Da kommt aber dann der „Hitzeschutzplan“ um die Ecke, der besagt „Hitzeschutzräume“ aufsuchen zu müssen ODER der „Hitze-Lochdown“!

  • Ja, und nur arbeiten gehen, wenn es regnet.

    • Oder ganz einfach alle ins Bürgergeld?

      Das erspart die jährliche Steuererklärung, sowohl für Bürger als auch Unternehmer, wäre das nicht prima, wie viele semitalentierte Beamte dann in den gut bezahlten Vorruhestand gehen könnten.
      Habe ich etwas übersehen?

  • Ideologiegetriebene Deindustrialisierung in Höchstform.
    Ein solches Denken geht jedoch weit über reine Wirtschaftspolitik hinaus: Es riskiert Wohlstandsverluste und soziale Krisen. Wie kann eine Person mit solchen Ansichten eine derartige Position bekleiden? Unfassbar! Es wird Zeit, dass wieder Vernunft einkehrt. Zeit für die AfD!

    • Das ist doch so geplant. Was nützt die Vernunft, wenn ideologiegetrieben grünes Schrumpfen angerichtet wird? Jeder, der seine Meinung kritisch äußert, wird sanktioniert mit perfiden Methoden, De-Banking, er wird ausgegrenzt, mit Worten entmenschlicht und verliert den Job. Sowas gab es schon mal.

  • Der Morgenthau-Plan wird umgesetzt! Und in einigen Jahren ist das kein Problem mehr. Denn wenn keine Industrie mehr da ist, reicht der Zufallsstrom für alle.

    • Für alle?
      Wir sind alle gleich, nur ein paar sind gleicher …

      • Das ist in totalitären Regimen immer so. Egal ob DDR, Venezuela oder Nordkorea… den Eliten geht es immer besser als dem Volk.

  • Einfach unglaublich.
    In einer zunehmend energiehungrigen Welt, in der dank moderner Technik wie Robotik und Digitalisierung die Produktion von Gütern und Wertschöpfung immer mehr rund um die Uhr möglich ist setzt eine der größten Volkswirtschaften dieses Planeten auf Flatterstrom, der sowohl ungeregelt ist (mal zu viel, mal zu wenig) und zudem sauteuer (Kosten für Netzausbau und Backup-Energieversorgung).
    Das kann einfach nicht funktionieren und tut es auch nicht, wie die Zahlen zeigen.

    • Absicht !
      Das ist Absicht !
      Diese Menschen im deutschen Bundestag denken doch das selbe wie wir AN-Leser.
      Aber Handeln im Auftrag.
      Es gibt keinen Lebensbereich mehr, der intakt ist.
      Weder Schule, Kranken-und Altersversorgung, bauliche Infrastruktur, Militär, Asylrecht, moch irgendein anderer Lebensbereich.

  • Achtung eine Durchsage an die Frühschicht: Wetterbedingt fallen die ersten drei Produktionsstunden aus. Der Wind wird laut Kachelmann-Institut für 11.43 Uhr vorausgesagt. Bitte sich dann pünktlich wieder am Band einzufinden……danke!

    Ja. Herr Müller, wir können sie pünktlich beliefern. Das Kachelmann-Institut hat aus dem Osten eine Kaltfront gemeldet mit Wind- und Sturmboen die nächsten zwei Tage. Und ausserdem haben wir ja noch sechs Sonnenstunden pro Tag, das wird auf jeden Fall reichen. Besten Dank für ihren Auftrag.

    Neben der IT und dem Controlling wird die Wetterabteilung mit die wichtigste in einem Unternehmen…..
    Das wird spannend!

  • Hier ignoriert politisch ideologischer Unsinn den aktuellen technischen Stand und die Machbarkeit. Wann wird das alles endlich gestoppt?

  • Tja, Herr Müller, haften Sie denn mit Ihrem Privatvermögen, wenn die Industriemaschinen durchs ständige runter-und-rauffahren kaputt gehen?

  • Wieso arbeitet Klaus Müller überhaupt noch in dieser Bundesbehörde und nicht jemand vom „konservativen“ Zweig der CDU? Der Behördenleiter wird doch von der Bundesregierung benannt. Allmählich müssen in Deutschland schlechte Entscheidungen der Ampelregierung rückgängig gemacht werden und wieder bessere Rahmenbedingungen für die Industrie geschaffen werden.

    • Es ist doch alles eine Räuberbande. Bei der Kanzlerwahl hat Merz doch mit dem Chapter der Linksextremisten paktiert – da forden die eben jetzt den vereinbarten Judaslohn.

  • OK, energieintensive Unternehmen wie Stahlindustrie geht nicht mehr. Rechenzentren mit KI müssen dann auch im Ausland laufen, denn wenn man eine Anfrage an eine KI in Deutschland schickt, bekommt man im schlimmsten Fall die Antwort: „Es tut uns Leid, aber ihre Anfrage kann erst wieder beantwortet werden, wenn genügend Strom im Netz ist. Bitte haben Sie Geduld.“
    Also zurück zu Ackerbau und Viehzucht. Ach, geht ja auch nicht, weil Landwirtschaft macht die Natur kaputt. Es wird zunehmend schlechter mit Business-Konzepten im besten Deutschland aller Zeiten.

  • Natürlich wollen die das weil wir sonst pleite gehen bei der Energiewende

  • Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden – auch in Behörden.

    Wenn die Bezugsgruppe beispielsweise Gartenzwerge für Erlöser oder Schlümpfe für eine Bedrohung hält (Gruppendenken), wird eine Behörde einfordern, sich nach den Gartenzwergen zu richten, um im Zweifel Schlümpfe zu bekämpfen.

    Gruppendenken ist das gemeinschaftliche Ausleben von Überzeugungen, die für die Realität gehalten werden – können auch Illusionen sein.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann weder Gruppendenken noch Illusionen abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    • Leyer Leyer Es lebe der Gartenzwerg

  • Nehmt die “ Bundesnetzagentur“ aus dem Spiel.!

  • Keiner stellt in Deutschland Maschinen auf, die dann nur ein paar Stunden am Tag oder vielleicht gar nicht laufen können weil kein Strom da ist.
    Jede Maschiene muß idealerweise 24/7 laufen, um die Fixposten auf möglichst viele Produkte zu verteilen.

    Zum Beispiel bei GROB in Mindelheim (Bayern) laufen 2 von 3 Schichten unbemannt. Roboter beschicken Fräsmaschinen, die einschließlich Werkzeugen und Spannvorrichtungen 2 Millionen kosten. Da fallen in kürzester Zeit Tonnenweise Späne an. Aluminumhersteller recyceln das Material. Natürlich in Deutschland. Das kann man nicht Wochenlang über die Weltmeere schippern und in Billigstromländern machen.

    Die Formel ist ganz einfach: Kosten runter bedeuted der Wohlstand geht rauf.
    Aber andersrum will mans haben: Kosten rauf, Lebensstandard runter.

  • Arbeitnehmer…….ich hoffe,nun weiß auch endlich der letzte von Euch,wo ihr Euer Wahlkreuz zu setzen bzw. nicht zu setzen habt!
    Das schreibe ich,ohne zu gendern,als ehemalige, langjährige SPD Waehlerin,welche seit 45 Jahren IG Metall Mitglied ist und in einer Produktion gearbeitet hat!
    Für Politiker und Büroler bitte Homeoffice…..und für die Mitarbeiter in der Werkshalle Schichten rund um die Uhr und am Wochenende, demnächst auf Abruf,wenn genug Strom vorhanden……wenn kein Strom,bleibt Zuhause, natürlich ganz ohne Lohn!

    • Die IG-Metall ist doch einer der größten Unterstützer der Energiewende. Da müssen sich die Mitglieder halt darauf einstellen, dass nur noch bei schönstem Sonnenschein gearbeitet wird.

    • Dass die IG Metall da nicht gleich selbst darauf gekommen ist, das Metall nur mit Sonnenstrahlen zu schmelzen …

      Jetzt versteht man, weshalb die GrünInnen am liebsten noch die technischen Museen abschaffen wollen, denn dort sieht man, die Vergangenheit und Deutschland ist auf dem direkten Weg dorthin!

  • Ich wäre dafür, die Alimentierung von Politikern am Vorhandensein messbarer Erfolge auszurichten. Sinkende Gewaltkriminalität, sinkende Staatsverschuldung, besserer Schulbildung, weniger Einwanderung in die Sozialsysteme (hier ein Gruß an Frau Bas), spürbares Wirtschaftswachstum, verbesserte Infrastruktur – DAS sollten die Kriterien sein. Stattdessen bekommen wir immer mehr von dem grünen Wahnsinn. Warum sitzt der Habeck-Spezi Müller überhaupt noch an der Spitze der Bundesnetzagentur? Kann man den nicht mal durch eine fähige Person ersetzen?

    • Warum sitzt der Habeck-Spezi noch da? Weil die CDU grün ist.

    • @Marie51: die CDU hat kein Programm, deswegen ist deren Farbe schwarz. Denn wie man im Kunstunterricht lernen musste, ist schwarz keine Farbe.

      Und genau deswegen macht der Christlich-Demokratische-Untergang auch wirklich jeden geistigen Unfug mit.

  • Kurz und bündig – als Kunde kaufe ich dort, wo ich sicher bin, ein Produkt dann zu erhalten, wenn ich es benötige und mir sicher bin, daß der Auftragnehmer den vereinbarten Liefertermin einhält. Diese Sicherheit hatten Käufer deutscher Produkte über viele Jahrzehnte, ja mehr als ein Jahrhundert lang und das war neben der Produktqualität eine der maßgeblichen Stärken, die die deutsche Wirtschaft – trotz oft höherer Preise – hatte. Was diese Grünen Vollpfosten da proklamieren ist diametral in seinen Auswirkungen. Gleichwohl, das ist denen bekannt und die negativen Folgen für die deutsche Wirtschaft werden ganz bewusst angestrebt. Sie wollen dieses Land als solches zerstören und ein Mittel ist, es als zuverlässigen Partner im internationalen Handel zu erledigen. WIR werden arm sein und – sofern WIR hier ausharren müssen – in Knechtschaft todunglücklich sein.

  • „Mit der ideologisch vorangetriebenen Energiewende hat Deutschland den Anteil volatiler Stromerzeugung aus Wind und Sonne stark erhöht. Wenn beides ausfällt, also bei sogenannten Dunkelflauten, wird Strom knapp und teuer.“

    Und als irrsinniges Paradox; weht der Wind an Feiertage und scheint noch dazu die Sonne, dann wird der erzeugte Strom verzweifelt an die Nachbarn nicht nur verschenkt, sondern auch noch teuer dafür bezahlt, das sie diesen überhaupt abnehmen.

    Werden Windanlagen und Solaranlagen abgeriegelt, dann erhalten die Betreiber … trotzdem das Geld, das die Anlagen produziert HÄTTEN.

    Dieser Irrsinn hat hier, im besten Deutschland was wir jemals hatten, von ganz oben installiert, Methode. Und täglich kommen neue Windanlagen dazu, selbst in Regionen wie Bayern, wo der Wind erheblich weniger weht …. egal; auch hier zahlt der Steuerzahler für die Ausfälle, die vorher errechnet wurden. Hier lachen Hersteller, Lobbyisten und Betreiber uns allen, allen ins Gesicht.

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