Satzungsänderung nach schwäbischem Vorbild: DLRG-Bundesverband geht gegen rechte Rettungsschwimmer vor
Jetzt droht AfD-Anhängern bundesweit der Ausschluss aus der DLRG. Der Rettungsschwimmerverband hat seine für ganz Deutschland geltende Satzung verschärft. Vorbild war der Landesverband Württemberg.
Die Schwaben sind vorgeprescht, nun zieht der Bundesverband nach: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) geht per Satzungsänderung gegen AfD-Anhänger in den eigenen Reihen vor. Betroffen sind davon deutschlandweit alle Mitglieder der weltweit größten Wasserrettungsorganisation, die auf ehrenamtliches Engagement setzt und von Spenden sowie staatlicher Förderung lebt.
Zuerst trat im September beim DLRG-Landesverband Württemberg eine geänderte Satzung in Kraft. Sie zielt darauf ab, aktive Unterstützer der AfD aus der DLRG auszuschließen oder ihnen die Mitgliedschaft zu verwehren (darüber berichtete Apollo News zuerst). Dieses Vorgehen stieß auf massive Kritik.
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Im Sportausschuss des Bundestags verteidigte die Präsidentin des DLRG-Bundesverbandes, Ex-SPD-Politikerin Ute Vogt, die angeblich gegen Rassismus gerichtete Satzungsverschärfung. Es gehe darum, dass die DLRG die Möglichkeit habe, zu sagen: „Ihr passt nicht zur DLRG, weil ihr unsere Werte nicht teilt.“ Nun wird klar: Ute Vogt steht nicht nur hinter der württembergischen Vorgehensweise, sondern hat diese als Vorbild für die gesamte DLRG in ganz Deutschland genommen.
Bereits im November hat der von ihr geführte Bundesverband eine Satzungsänderung beschlossen, doch den Wortlaut hielt der Verband bisher unter Verschluss. Im Vereinsregister ist die geänderte Satzung noch nicht veröffentlicht, und Anfragen von Apollo News beantwortete die DLRG nicht. Doch jetzt teilte die DLRG einem kritisch nachfragenden Spender die konkreten Änderungen mit. Sie sind fast wortgleich mit der umstrittenen Satzungsänderung des Landesverbands Württemberg.
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Demnach enthält die Satzungsänderung des Bundesverbandes einerseits die Erweiterung des Vereinszwecks in Paragraf 2 Absatz 5. Der bisher dort enthaltene Satz „Die DLRG tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen“ wird um diesen Halbsatz erweitert: „und duldet dies weder in ihren Gliederungen noch bei ihren Mitgliedern.“
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Das entspricht nahezu wortgetreu der Satzungsänderung des Landesverbands Württemberg. Der einzige wirkliche Unterschied besteht darin, dass die württembergische Satzungsänderung vom September noch einen konkretisierenden Zusatz enthält: Die aktive Unterstützung einer Organisation oder Partei ist mit einer DLRG-Mitgliedschaft „insbesondere“ dann nicht vereinbar, „wenn sie im Verfassungsschutzbericht des Bundes oder des Landes Baden-Württemberg aufgeführt ist“.
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Da die AfD in den Verfassungsschutzberichten des Bundes und des Landes aufgeführt wird, ist klar, dass der DLRG-Landesverband Württemberg mit seiner Satzungsänderung auf diese Partei zielt. Der Bundesverband geht offenbar subtiler vor und nimmt diese Konkretisierung – nach dem, was bisher bekannt ist – nicht in seine Satzung auf. Die Stoßrichtung ist allerdings ganz offensichtlich dieselbe.
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Es stellt sich natürlich die Frage, ob ein Verein, der nicht allen Bürgern offen steht, noch steuerlich als gemeinnützig anerkannt sein kann.
Nun, kein Verein steht „allen Bürgern offen“, weil jeder Verein selbst lt. Satzung beschließt, wen er aufnehmen will – ein Recht auf Vereinsbeitritt gibt es nicht. Gleichermaßen kann ein Verein satzungsgemäß festlegen, daß nur Personen mit bestimmten Merkmalen (zB. Absolventen einer bestimmten Schule) Mitglieder sein/werden können. Und da jeder Verein positiv definieren kann/darf, wen er als Mitglied aufnimmt, kann er gleichzeitig auch negativ Kriterien definieren, die einer Aufnahme/Mitgliedschaft entgegenstehen.
Das berührt die Frage der steuerbegünstigten Zwecke des § 41 AO nicht, weil sich diese ausschließlich nach der satzungsgemäßen Zielsetzung des Vereins richten.
Ich bin erleichtert, dass Sie für inhaltlich exakt das Gleiche, was ich geschrieben habe, ein paar Däumchen nach oben bekommen. Auch wenn man diesen Bewertungen nicht allzu viel Wert beimessen sollte, zeigt mir das, dass es doch noch ein paar Leute gibt, die hier sauberen Argumenten zugänglich sind.
Und ja, dass ich für exakt das Gleiche mit tonnenweise Anfeindungen und reichlich negativen Däumchen zugehäuft werde, liegt dann offensichtlich nicht am Inhalt, sondern an meiner Person. Was soll man dazu noch sagen? So verhalten sich nun mal Kindergartenkinder.
Nun, in der „Imitatio Christi“ des Thomas von Kempen heißt es: Non quis dicit, quod dicitur intende!
Die „Daumen runter“ haben Sie sich durch den letzten Absatz verdient.
Und Sie liegen falsch: Sie sind nicht der „Mülleimer“ der Kommentatoren, sondern sie missbrauchen die Kommentarfunktion hier als ihren Mülleimer.
Wer Politik über das retten von Leben stellt darf niemals als gemeinnützig anerkannt werden.
Eine exzellente Frage, auf welche „UnsereDemokratie“; schon die passende Antwort finden wird. So ein Gesetz gilt nur für die anderen und es lässt sich leicht zurecht biegen.
Die Spaltung der Gesellschaft wird derartigen Maßnahmen gnadenlos vorangetrieben, man könnte es auch als Faschismus bezeichnen.
Da dieser Verein offensichtlich nicht mehr viel mit Schwimmen am Hut hat, bin ich dafür, dass diese Gruppierung in die „Deutschen Rettungsspinner“ umbenannt wird.
Die Idee mit den Rettungsspinnern ist ausgezeichnet – spinnen sie doch mit, an der Erfolgsgeschichte der AfD (ähnlich wie die Irren von „der Partei“ – dem Untergangsprojekt eines gescheiterten Titanic Kapitäns).
In einem Unrechtsstaat eine sinnlose Frage.
Der gemeinnützige Auftrag bleibt dadurch unberührt, also ja.
ein Widerspruch in sich
Erklären Sie.
Das hätte man über die SA wohl auch so sagen können . Alles eine Sache der Sichtweise 🙂
Bullshit, Atlas!!!
Rettungsschwimmer sollten sich jederzeit als Mitglied „Unserer Demokratie“ ausweisen können.
Wer will schon irrtümlich von einem AfD Mitglied gerettet werden.
Gemeinnützige Anerkennung setzt eindeutig politische und weltabschauliche Neutralität voraus.
Netzfund zum aktuellen Thema …
„Sie tun es wieder!
Der Deutsche Schwimmerverband war der erste, der bereits im April 1933 vorauseilend per Satzungsänderung Juden ausschloss – bereits 2 Jahre vor den Nürnberger Gesetzen, welche die „Entjudung“ deutschlandweit enthemmte.“
Nicht in dem Wortlaut, aber meine Gedanken hatten beim Lesen des Artikels dieselbe Richtung.
Wo sind die Menschen mit den Schildern „Nie wieder ist jetzt!“ ????
Die Aussage, gemeinnützige Anerkennung setze uneingeschränkte politische und weltanschauliche Neutralität voraus, ist rechts‑ und steuerrechtlich zu stark vereinfacht bzw. falsch. Nach deutschem Gemeinnützigkeitsrecht (§ 51 ff. AO) müssen Organisationen parteipolitisch neutral bleiben und dürfen politische Parteien nicht unterstützen, aber sie dürfen im Rahmen ihres Satzungszwecks gesellschaftliche Werte vertreten und gegen extremistische Bestrebungen Stellung beziehen. Eine Satzungsformulierung, die sich gegen Rassismus oder verfassungswidrige Ziele ausspricht, ist daher nicht automatisch ein Verstoß gegen Gemeinnützigkeit.
Mal schauen, welche Projektionsplethora dieser sachliche Widerspruch hier erzeugen wird.
Ich tippe auf:
Atlas, du kannst einfach nicht diskutieren.
Atlas, du hast keine Argumente.
Atlas, such dir einen Therapeuten.
Atlas, du kannst keinen Widerspruch ertragen.
Immer dieselbe Projektionsleier hier …
Nee, das Grundgesetz gibt die Richtung vor:
Artikel 3, Satz 3
Na, ist doch alles zutreffend, weiß gar nicht worüber sie sich beschweren.
1,2,4 würde ich mal zustimmen.
Es macht aber einfach keinen Sinn .
Sie verwechselnden kommentarbreich mit einem Tutorial Bereich !
Das steht ihnen aber nicht zu !
Von ‚Rassismus“ und „Verfassungswidrigkeit“ steht nichts in AO.
,§ 52 Gemeinnütziger Zweck;
… Tätigkeit, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet zu fördern, zB
Wissenschaft, Kunst, Sport oder Naturschutz
§ 53 Mildtätigkeit
§ 54 Kirchliche Zwecke
§ 55 Selbstlosigkeit
Atlas
Nur müsste man dann mal definieren was „Rassismus“ ist und wie und wo sich der bei der AfD äußert! Und auch „Extremismus“ ist eine Sache der Definition, wenn wie im Falle des AfD-Kandidaten von Ludwigshafen im VS-Bericht drinnen steht, dieser „sei Herr der Ringe-Fan“ und diese Tatsache wird dann einer „extremistischen“ Einstellung gleichgesetzt! Da macht man Fässer auf….
Danke für den Artikel. Wenn wieder Einer vom DLRG zum Spenden sammeln vor meiner Tür steht, werde ich ihm sagen, wem ich wähle, dann nimmt er dieses Geld bestimmt nicht. Diese Ausgrenzung gab es schon einmal in Deutschland, nur sind es diesmal die vermeintlich „Guten“
Immer die gleiche Projektionsleier hier, aber auch!
Atlas, du kannst einfach nicht auf Augenhöhe diskutieren.
Atlas, du hast keine verifizierbaren Argumente.
Atlas, such dir einen wirklich sehr, sehr guten Therapeuten (m., w., d., xyz)
Atlas, du kannst keinen, noch so kleinen Widerspruch ertragen.
😉
Wenn das so weiter geht dann hat die DLRG bald Probleme, Rettungsschwimmer zu finden!
Also ich meine zu erinnern, dass es schon seit Jahren einen Mangel an Rettungsschwimmern gibt.
schade – dann gibt es auch keine Spenden mehr von mir….
Dann dürften dem Verein aber bald die Mitglieder und Spender ausgehen. Heult also später leise.
Dann tritt halt der Staat als Spender auf. Schon gemerkt? Der Kampf gegen Rechts ist die eierlegende Wollmilchsau in Deutschland geworden. Jede Organisation, die finanzielle Probleme hat, kämpft auf einmal gegen Rechts…
Mit den Mitgliedern haben sie da leider nicht recht.
Eine Satzungsänderung ist auf einer Mitgliederversammlung mit Mehrheit (vermutlich sogar mit 2/3-Mehrheit, je nach Vereinssatzung) zu beschließen.
Dem entsprechend wird das die Mehrheit der Mitglieder tragen.
Und ich fürchte, im beDaZ haben Sie auch mit den Spendern leider nicht recht.
Das sind die üblichen Schlussfolgerungen der Träumer, die noch nicht begriffen haben, dass „Deutschland“ kein Rückgrat hat.
„Iss ehm so …! Da kann man Nichts machen!“
Nein, so dramatisch wird es sicherlich nicht sein. Viele AfD-Wähler sind ganz normale Leute, die in Vereinen o. Ä. auch ungern über Politik sprechen. Bei denen wissen nur die engsten Freunde und Verwandten, dass sie die AfD wählen. Und Leute, die meinen, in Vereinen politisch aktiv werden und menschenfeindliche Scheiße (z. B. „Alle Moslems raus“) von sich geben zu müssen, gehören sowieso gekickt. Ich finde, politische Großmäuler sind einfach nur anstrengend.
Und wenn ein bekennender SED-Wähler öffentlich im Verein „Erschießt die Reichen“ brüllt, wird er dann auch gekickt? Ich denke, wir alle wissen, wie diese Satzungsänderung gemeint ist. Zwinkersmiley.
Ja, das würde er. Und sollte das nicht der Fall sein, würde ich den Verein verlassen.
Ihre Unterstellungen erscheinen mir sehr emotional geprägt und entbehren darüber hinaus einer realistischen Grundlage im Hinblick auf tatsächliche Alltagssituationen.
Der AfD Kandidat für den Gemeinderat schreit nicht rum „Alle Moslems raus“. Er gehört zu den ganz normalen Leuten. Er steht aber in der Zeitung.
Ein Grund ihn aus DLRG und Sportverein zu werfen?
@Atlas .
Sie versuchen die Intention hinter dem Verhalten zu verschleiern ! Das ist das gleiche System wie mit dem AFD Parteitag !
Sie unterstützen indirekt die Wiedereinführung Grundlegender Stasi Methoden im Kampf gegen den politischen Gegner ! Die permanente und stätige Verleumdung !
Der von der SPD inthronisieren Vorsitzenden geht es nicht um Demokratie und Freiheit und schon mal lange nicht um die Sicherheit von Badegästen und Schiffbrüchigen ! Am ende auch mal überhaupt nicht um die moralischen und ethischen Grundwerte des DLRG ! Da besteht und bestand nie Gefahr für die Organisation . Einzig der Missbrauch zur Diffamierung Mittels einer bisher Moralisch integrer Organisation zur Diffamierung ist das Ziel . Die langfristigen folgen sind dieser Person und der Linke Szene völlig egal !
@Atlas Schön, wie du das sagst, während du dir die Welt in deiner kleinen Vereinsheim-Blase zurechtzimmerst. Es ist natürlich wahnsinnig beruhigend für dein Gemüt, wenn die bösen AfD-Wähler fein säuberlich den Mund halten, damit du deinen Filterkaffee in politischer Sterilität genießen kannst. Wer braucht schon echte Meinungsverschiedenheiten oder unbequeme Wahrheiten, wenn man stattdessen die moralische Keule schwingen und alles Unangenehme einfach wegkicken kann? Deine Definition von politischem Großmaul scheint praktischerweise genau dort zu beginnen, wo jemand deine mühsam aufrechterhaltene Komfortzone stört. Es muss herrlich sein, sich so überlegen zu fühlen, während man eigentlich nur Angst vor der Realität vor der eigenen Haustür hat
Na diejenigen welche die Islamisierung Ganz toll finden schicken ihre Kinder gerne auf Privatschulen mit reduziertem Ausländeranteil, bzw. selektierten Ausländern.
Während andere sich mit 80% Muslimabteil in der Grundschule herumschlagen müssen.
In BW z. b. Liegt der Ausländeranteil in Privatschulen ca 50% unter dem in öffentlichen.
Atlas, wie immer, ein Dummschwätzer der nichts vernünftiges beitragen kann.
Mit solchen Leuten kann man nicht diskutieren da deren Horizont äußerst beschränkt ist.
„Wir sollten Menschen ihre Stimme nicht nehmen, weil uns ihre Ansichten nicht gefallen.“. Frédéric Schwilden beim inszenierten AfD-Verbotsprozess
Wer faschistische Methoden anwendet, kann kein Demokrat sein
Muss ich jetzt im Baggersee darauf achten, auf welcher Seite ich schwimme, wenn ich im Falle eine Falles gerettet werden will?
Auf keinen Fall eine blaue Badekappe tragen!!!
Die Vereine können ihre Satzungen so gestalten wie sie möchten. Da alle am Tropf der Politik hängen werden sie die Vorgaben umsetzen um weiterhin die Vorzüge genießen zu können.
Dieses „auf den fahrenden Zug Aufspringen“ gab es schon mal in Deutschland.
Mit bösen Folgen …
Der Verfassungsschutzbericht stammt von einer weisungsgebundenen Behörde und dient dem Schutz vor einem Machtverlust. Er âhnelt einem Erlass des Bundesfinanzministeriums, wonach die Finanzämter künftig 20 % statt 19 % ansetzen sollen. Über die Verfassungswidrigkeit entscheidet einzig und allein das BVerfG.
Über eine Steuersatzerhöhung entscheidet der Bundestag.
Kein Problem., die werden ja auch permanent und müssen sogar ablehnen weil kein Platz da ist
Ich muss schon sagen, dass es auch wirklich wichtig ist wenn man am ertrinken ist, von wem man gerettet wird…das ist ja zum fremdschämen!
Mit der Satzungsänderung werden auch die Mitglieder der „Antifaschistischen Aktion“ ausgeschlossen, wurden hierzu auch schon Mitglieder der DLRG ausgeschlossen.
Die Frau Vogt agiert dann auf jeden Fall im Sinne der Eisernen Front, die Extreme von rechts und links ausschließt.
Bravo, Applaus
STRATEGIE & SOZIOLOGIE die tatsächliche Story!
Einst demokratische Volksparteien haben sich „digitalisiert“ & „verunsichtbart“ in Social Media organisiert. Es widerspricht Intentionen von Grundgesetz & Parteiengesetz, die eine Demokratie von Unten über den §7 Parteiengesetz formuliert haben. SocialMedia ermöglichten es, die lokale, ehrenamtliche Bindung des PartG §7 zu überwinden, um ökonomisch in abgesicherte Ämter zu gelangen.
SocialMedia-Lobbyismus hat einstige Volksparteien geschwächt, in hybride Netzwerkorganisationen von Datenkonzernen verwandelt. Ergebnis: systemische Schrumpfung, weil Ehrenamt & Kärrnerarbeit in der Ortsgruppe nicht mehr lohnen, wegen hoher Mieten existenzbedrohend sind. Ergebnis: weniger als 1% der Bevölkerung sind noch in Parteien organisiert. Kompetenzauswahl desaströs, weil die lokale Erdung fehlt. Folge: sinkende Wahlergebnisse, schwindende Karrierechancen auf Posten zu gelangen. Seit 2014 läuft die Flucht in NGOs. Nun sind die stabilen großen Vereine dran – Postensicherung in bezahlten Ämtern!
Ein klarer Verstoß gegen das Grundgesetz, Artikel 3, Satz 3:
„Niemand darf wegen …..seinen politischen Anschauungen benachteiligt werden“
Was erlaubt sich die Leitung vom DLRG hier eigentlich?
Sich mit seiner neu formulierten Satzung über das Grundgesetz zu stellen ?!?
Glaubt dort irgendjemand, einem Ertrinkenden interessiert die politische Gesinnung seines Retters ?
DLRG wird zu Rettungsorganisation für „politisch Ertrinkende“! Kann man machen, ist aber nicht strategisch klug!
Aus meiner Sicht ist es nachvollziehbar, dass die DLRG ihre Satzung so gestaltet, dass sie klar für menschenfreundliche Grundsätze einsteht. Ein Rettungsverband lebt vom Vertrauen aller Menschen und dieses Vertrauen wächst, wenn die eigenen Werte transparent und unabhängig von Herkunft, Religion oder politischer Haltung sind. Gleichzeitig sollte bei solchen Entscheidungen Augenmaß gelten, damit Engagement und Ehrenamt nicht unnötig politisiert werden. Verfassungsrechtlich ist das auch im Rahmen der im Grundgesetz garantierten Vereinsfreiheit zulässig: Vereine dürfen selbst festlegen, wofür sie stehen und wer zu ihnen passt. Entscheidend bleibt, dass der Fokus auf dem gemeinsamen Auftrag liegt, eben Menschenleben zu retten. Und hierin sehe ich keine Gefahr.
„……und dieses Vertrauen wächst, wenn die eigenen Werte transparent und unabhängig von Herkunft, Religion oder
politischer Haltung
sind….“
Aha.
Was für eine rührende Theorie zur menschenfreundlichen Ausgrenzung. Die Vereinsfreiheit wird also zum Freibrief für Gesinnungsprüfungen am Beckenrand umfunktioniert. Wer braucht schon erfahrene Rettungsschwimmer, wenn man stattdessen moralische Haltung vorweisen kann. Im Ernstfall wird der Ertrinkende sicher dankbar sein, dass sein Retter zwar keine Ahnung von Wiederbelebung hat, dafür aber das korrekte Parteibuch und ein lupenreines Weltbild. Ehrenamt war gestern, heute zählt die politische Säuberung im Namen des Vertrauens.
Sie übertreiben maßlos und verdrehen.
Es wird nicht aktiv geschaut, wer nicht passt, sondern gehandelt, wenn jemand meint, aktiv menschenfeindliche Politik zu verbreiten.
AfD-Wähler, die sich wie gemäßigte und ganz normale Leute verhalten, was übrigens auch die Mehrheit ist, wie ich finde, haben nichts zu befürchten.
Mehr ist es auch nicht. Und alles andere sind nur Hirngespinste, die sich eben auf kein einziges Argument stützen.
Beeindruckend wie zielsicher du an jedem Funken Sarkasmus vorbeiläufst nur um mir dann haarklein zu erklären wie die Gesinnungsprüfung im Kleingartenverein funktioniert. Deine Definition von Normalität ist also das große Schweigen: Wer brav nickt und die Klappe hält darf bleiben wer seine Meinung sagt verbreitet natürlich sofort menschenfeindliche Politik. Es ist rührend wie du versuchst diesen schleichenden Konformitätsdruck als reine Sachlichkeit zu verkaufen während du gleichzeitig jeden kritischen Gedanken als Hirngespinst abkanzelst. Merkst du eigentlich wie sehr du dich in deiner eigenen Filterblase verhedderst wenn du ernsthaft glaubst dass eine demokratische Gesinnung erst durch deine persönliche Absegnung gültig wird. Dein Unvermögen Ironie zu erkennen zeigt eigentlich nur wie verkrampft du damit beschäftigt bist die moralische Brandmauer im Vereinsheim hochzuziehen.
@Atlas Es ist wirklich faszinierend, wie schnell die Maske der Sachlichkeit fällt, sobald man die unbequemen Widersprüche deines Weltbildes mit etwas Ironie freilegt. Dass du dich jetzt hinter Begriffen wie Feigheit und mangelnder Reife versteckst, ist lediglich der verzweifelte Versuch, dich aus einer Diskussion zu retten, die du inhaltlich längst verloren hast. Dein plötzlicher Rückzug ändert absolut nichts an der Realität, die du so mühsam auszublenden versuchst. Wenn dir der Spiegel, den man dir vorhält, zu hässlich ist, dann liegt das Problem sicher nicht am Spiegel. Mir ist es völlig gleich, ob du noch etwas für mich übrig hast, solange du nur weiterhin so herrlich berechenbar auf jeden Funken Wahrheit reagierst.
Ich denke, wir kommen hier nicht weiter. Mein Standpunkt ist klar: Die DLRG setzt auf menschenfreundliche Grundwerte und rettet Menschen unabhängig von politischer Gesinnung. Wer das anders sieht, kann diese Meinung behalten, sich durch Populismus weiter empören lassen und mit Schutzschildironie zum Kasper machen. Ich beende an dieser Stelle die Diskussion. Schönen Tag noch!
Is klar. Warum sich AfD-Wähler kaum zu ihrer politischen Ansichten äußern, dürfte auf der Hand liegen. Es liegt an der Hass&Hetze gegen die AfD, ausgehend nicht selten von Seiten der „UnsereDemokratie“Parteien, dem ÖRR, der „Journalie“ und den NGOs.
Es scheint, als würden Sie Ihre Ironie, die Sie nach außen hin nur vortäuschen, nun gezielt als Schutzschild einsetzen, um sich dahinter zu verstecken, während Sie mir Dummheit unterstellen. So eine Diskussion ist nicht erwachsen, sondern schlicht feige. Ich habe nichts mehr für Sie übrig.
Das geht dann so weit, dass AFD Mitglieder absaufen dürfen und nur noch brave Bürger gerettet werden. Hass und Hetze in seiner Reinform, zur Ausgrenzung minderwertiger Meinungen, die dann, aus Sicht der Verfasser, zur Ausgrenzung minderwertigen Lebens führt.
Dieser Sozialdarwinismus ist der älteren Generation in Deutschland durchaus bekannt, den Jüngeren, die leider keine ausführliche Geschichte gelehrt bekommen, sondern Propaganda, leider nicht. Sie sind genau so ein Wolf im Schafspelz.
Niemand „darf absaufen“, nur weil er eine bestimmte politische Meinung hat. Das zu unterstellen, ist schlicht falsch und absurd. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft rettet Menschen unabhängig von Parteibuch, Herkunft oder Weltanschauung. Eine klare Haltung zu menschenfreundlichen Grundwerten bedeutet nicht Ausgrenzung von Leben, sondern Schutz der Würde aller. Wer daraus „Sozialdarwinismus“ konstruiert, verdreht den eigentlichen Auftrag: Menschenleben retten. Mehr ist es doch nicht. Wieso lasst ihr euch wieder so sehr emotionalisieren?
Die Reichspogromnacht war 5,5 Jahre nach den ersten Maßnahmen
Aus meiner Sicht ist es nachvollziehbar, dass die DLRG ihre Satzung so gestaltet, dass sie klar für menschenfreundliche Grundsätze einsteht .
Hmm hatte sie das Gefühl dass das die letzten Jahrzehnte nicht der Fall war ?
Ich nicht ! Ich hatte noch nicht einmal irgendeine Assoziation die den DLRG überhaupt mit politischen oder Ethisch Moralischen Konflikten in Verbindung brachte . Auch hier konstruieren sie einen Zusammenhang den es gar nicht gibt oder je gegeben hat !
Und sie sind sich wirklich sicher dass sie nicht für den Verfassungsschutz arbeiten ?
Tun Sie nicht so, Sie scheinheiliger Blitz!
Stark argumentiert!
Also das Vertrauen eines schlechten Schwimmers in die DLRG wächst da nicht unbedingt. Wenn er sich in letzter Konsequenz einem Polit-Test unterziehen muss, bevor lebensrettende Arme ihn greifen und an Land schleppen, dann ist er vielleicht tot bevor er seinen SPD-Mitgliederausweis aus der Badehose nesteln konnte.
Das sagen Sie mal den Anhängern der überaus aggressiven „Religion des Friedens“. Der Islam nimmt für sich die Weltherrschafft in Anspruch, duldet keine andere Religion neben sich und macht auch bei ihrer angeblichen Menschlichkeit große Unterschiede. Die retten möglichst keine „Ungläubigen“. Oft nicht einmal ihresgleichen, was in Afghanistan deutlich wurde! Durch das Erdbeben waren viele Menschen verschüttet. Viele Frauen sind elendlich verreckt, weil eine Frau nicht von einem fremden Mann angefasst werden darf! Frauen sind im Islam meist nicht viel Wert, im Afghanistan gar nichtd wert. Jede Ziege hat dort mehr Rechte. Der Islam ist eine menschenverachtende Ideologie unter dem Deckmantel Religion. Das ist meine Meinung!
So eine Stellungnahme (geistiger Offenbarungseid) kann wirklich nur von einem Kommunisten kommen.
Man dreht sich jede Lüge so zurecht das sie plötzlich wie „Wahrheit“ aussieht.
Pfui
Noch so ein Verein der von mir keine finanzielle Unterstützung mehr bekommt
Die DLRG schielt vermutlich Richtung Justiz und geldwerte Anerkennung von politisch opportunem Wohlverhalten.
Denn wenn richterlich/staatsanwaltlich jemand zur einer Zahlung an eine gemeinnützige Organisation verpflichtet wird, trifft der Richter/Staatsanwalt die Entscheidung, an welche Organisation gezahlt werden muss.
Ähnlich wie die Kandidatenlisten auf den Wahlzetteln:
Die „Artigen“ stehen ganz Vorne und heimsen den Erfolg ein.
Ob verdient oder nicht spielt dabei keine Rolle.
Nun, wieder mal die Wieselwortadjektive …
„Mitglied kann auch nicht werden oder sein, wer Organisationen, Vereinigungen oder Parteien aktiv unterstützt …“, liest man da und wundert sich.
Zwar kennen (manche) Vereine und Verbände „aktive“ und „passive“ Mitglieder, wobei die Aktiven den Vereinszweck aktiv und selbst verwirklichen (Turnen, Fußball, Angeln, etc.), während die Passiven den Vereinszweck zwar unterstützen, ihn aber nicht aktiv ausüben. Trotzdem setzt die Unterstützung durch passive Mitglieder seitens derer immer ein auch aktives Tun voraus.
Nun stellt sich indes die Frage, was die DLRG als „aktive Unterstützung“ verstehen will, denn jede Form von „Unterstützung“ (sogar die „passiver Vereinsmitglieder“) impliziert ein aktives Tun durch Gedanken, Worte, Werke. Damit griffe die Unvereinbarkeitserklärung dieser Satzung bereits dann, wenn jemand denkt, die AfD könnte vielleicht nicht so ganz unrecht haben; aber auch deren Wähler – dem Wahlgeheimnis zum Trotz; deren Spender und natürlich deren Mitglieder.
Die beste Demokratie Deutschlands.
Meinungsfreiheit auch futsch.
Sehr traurige Entwicklungen in unserem Land.😢
Präsidentin…
Hören Sie mal, was die amerikanische Schriftstellerin Helen Andrevs über die Folgen der Feminisierung sagt: Feminisierung führt zum Kolaps der (westlichen) Gesellschaft. Sie spricht nicht gegen der Gleichstellung, sonder gegen der Femenisierung –und das ist ein grosses Unterschied.
Suchen sie „Helen Andrews | Overcoming the Feminization of Culture“
Ist die DLRG eigentlich regelmäßig im Mittelmeer unterwegs?
Das würde einiges erklären.
Immer war ich fassungslos und konnte es mir nicht erklären, nun begreife ich schlagartig, wie in einem zivilierten Land so etwas wie die Nürnberger Gesetze möglich und von der Bevölkerung widerstandslos akzeptiert und befolgt werden konnte.
Die Erkläung steht doch gleich in der Einleitung…, „und von staatlicher Förderung lebt.“.
Und ab wann dürfen AfD-Mitglieder nicht mehr zu Aldi und Rewe? Oder zum Arzt? Ins Freibad? Ins Kino?
Ich habe meine Spende soeben storniert…
Erst jetzt?
Wer’s glaubt …
Aber Hauptsache Text veröffentlicht?