Werbung:

Werbung:

Der Fall Maja T. – auch die linke „Mitte“ hat ein Linksextremismus-Problem

Simeon „Maja“ T. ist zu acht Jahren Haft verurteilt worden – das kritisieren viele linke Medien und Politiker. Die Gewalttaten rücken dabei nicht nur in den Hintergrund – sie werden systematisch verharmlost. Selbst in der vermeintlich linken Mitte fehlt jede kritische Distanz zum Linksextremismus.

Simeon „Maja“ T. griff Menschen brutal an und nahm ihren Tod in Kauf – dafür gab es in Ungarn acht Jahre Haft. (IMAGO/ZUMA Press Wire)

Werbung

Aus den Worten von Falko Droßmann spricht eine fast anbetende Form von Respekt für Maja T. Der SPD-Bundestagsabgeordnete war einer der ersten, der den eigentlich Simeon heißenden Gewalttäter in der Haft in Ungarn besuchte. „Ich habe immer bewundert, wie stark Maja ist und wie stark sie als Person damit umgeht“, sagt er. Und er bekundet, er werde „nicht lockerlassen, damit der Fall Maja T. nicht in der medialen Versenkung verschwindet.“

Falko Droßmann ist Bundestagsabgeordneter. Er diente als Oberstleutnant der Luftwaffe und ist Träger des Ehrenkreuzes der Bundeswehr. Als Lokalpolitiker in Hamburg verfolgte er eine harte Linie gegen Islamisten. Eigentlich jemand, dem man einen gefestigten Stand auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung attestieren würde. Und ausgerechnet dieser Mann erscheint geradezu vernarrt in einen linksextremen Serientäter.

Ganz am Ende seines Interviews in der taz distanziert sich Droßmann einmal pflichtschuldig von dem, was er schwammig „Gewalt gegen Menschen“ nennt. Ansonsten überwiegen eindeutig eine gewisse Faszination und eine Bewunderung gegenüber Simeon T.: einem Mann, der schon vor seinen Taten in Budapest wegen diverser Straf- und Gewalttaten in Deutschland verfolgt wurde; der zusammen mit anderen Linksextremisten mit Hämmern und Schlagstöcken gezielt auf Hinterköpfe und Gelenke einschlug, Menschen schwer verletzte und auch deren Tod in Kauf nahm.

Der Prozess gegen die sogenannte Hammerbande war der größte deutsche Linksextremismus-Prozess seit Baader-Meinhof. Ein Fall von deutschem, politischem Terror, der europaweit Menschen angriff, die er für Rechtsextremisten hielt. Und im Zweifel auch Menschen malträtierte, die mit Rechtsextremismus gar nichts zu tun hatten – wie im Fall des Bauarbeiters Tobias N. in Leipzig, der einfach nur eine Thor-Steinar-Mütze trug und dafür von Tätern der Hammerbande schwer verprügelt wurde.

Teil dieser Gewalttätergruppe war Simeon T. – deshalb wurde er festgenommen. Weil er auch in Budapest an Straftaten beteiligt war, beantragten auch ungarische Behörden seine Auslieferung. Der Prozess in Budapest ist seitdem zu einem Politikum geworden. Die Debatte dreht sich nun um einen allgemein attestierten Mangel an Rechtsstaatlichkeit in Ungarn: um Haftbedingungen, die nicht zumutbar sein sollen. Die schweren Gewalttaten einer Gruppe, die ihre Opfer vermummt mit Hämmern, Schlagstöcken und Pfefferspray misshandelte, sind längst in den Hintergrund gerückt.

Lesen Sie auch:

Angesichts dessen sind acht Jahre für organisierte Gewalttaten als Mitglied einer extremistischen Vereinigung von Wiederholungstätern kein Skandalurteil, sondern liegen im Rahmen vernünftiger Rechtsprechung – trotz aller Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit in Ungarn.

Teilweise standen seitens der ungarischen Staatsanwaltschaft sehr harte 24 Jahre als Strafmaß im Raum. Und auch eine Revision gibt es selbstverständlich. Nur weil deutsche Gerichte schwere Gewalttäter regelmäßig mit einem Bruchteil der gegen T. verhängten Haftstrafe oder gar mit großzügiger Bewährung nach Hause schicken, ist das noch lange nicht der Maßstab für Rechtsstaatlichkeit.

Pünktlich nach der Festnahme verkündete Simeon T., nun nicht-binär und damit Maja T. zu sein. Auf dieser vermeintlichen Identität baut seitdem fast die gesamte rechtliche Beanstandung, der gesamte Kampf gegen T.s Haft in Ungarn auf. Aus diesem Grund reiste auch Falko Droßmann, seines Zeichens queerpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, nach Ungarn. Und selbst das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die Auslieferung sei rechtswidrig gewesen, berief sich unter anderem darauf: Eine Diskriminierung der non-binären Person sei nicht auszuschließen. Das Berliner Kammergericht, das die Auslieferung nach Ungarn genehmigt hatte, könne „nicht ohne Weiteres davon ausgehen, dass der Schutz der beschwerdeführenden Person, die sich als non-binär identifiziert, hinreichend gewährleistet werden wird“.

Auch so kann man die Justiz zum Narren halten – und einen Prozess gegen einen Gewalttäter zu einem heldenhaften Kampf einer nicht-binären Person gegen einen queerfeindlichen ungarischen Staat verklären. Politiker wie Falko Droßmann oder auch Katrin Göring-Eckardt machen da mit. „Maja ist sehr klar und weiß genau, was sie tut“, sagte die Grünen-Politikerin dem Spiegel, nachdem sie T. medienwirksam in Haft besucht hatte. In dem Text findet sich kein kritisches Wort gegen Linksextremismus oder Gewalt.

Denn eigentlich – so schwingt es auch bei SPD- und Grünen-Politikern mit – hat Maja T. doch nichts falschgemacht. Allenfalls bei der Wahl der Mittel, aber eigentlich kämpfte der Gewalttäter doch für die gute Sache, nämlich gegen Rechtsextremismus. Die Sympathien sind erkennbar – manchmal etwas verhohlen und in rechtsstaatliche Bedenken verkleidet, wie bei Droßmann und Göring-Eckardt, manchmal, wie bei den europäischen Linken, ganz offen. Die Linke im Europäischen Parlament erklärte im Stile einer Antifa-Parole: „Siamo Tutti Maja T.“ – wir sind alle Maja T.

Also nicht nur Solidarisierung, sondern offene Identifizierung mit einer Person, die unbestreitbar ein extremistischer Gewalttäter ist. Das alles kann man in Deutschland so offen sagen und bekennen, ohne dass es irgendwelche politischen oder rechtlichen Konsequenzen hat.

Auch Medien können sich, so scheint es, von einer gewissen Zugeneigtheit zu T. und seinen Motiven offenbar nicht freimachen, wenn sie verharmlosend über „die linke Aktivistin Maja T.“ schreiben – so wird der Gewalttäter im erwähnten Spiegel-Artikel bezeichnet. Im rbb ist T. einfach nur „eine Person aus der linken Szene“. Keiner dieser Artikel versäumt gleichzeitig die eindeutige Markierung der Opfer als Rechtsextremisten.

Doch die Begeisterung, mit der sich Politiker auch in der sogenannten linken Mitte für T. einsetzen, hat nichts mit diesem Verfahrensfehler zu tun – allenfalls wird das vorgeschoben. Es geht um Solidarität mit einem Gewalttäter, der seine Gewalttaten im Namen des „Antifaschismus“ verübt hat. Damit normalisieren Politiker aus der Mitte, sogar aus Regierungsparteien, terroristische Methoden und Extremismus. Die Hammerbande und ihr Umfeld verdeutlichen, wie weit linksextreme Strukturen inzwischen reichen – und wie viel Sympathie ihnen in unserer Gesellschaft entgegengebracht wird.

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

84 Kommentare

  • Das waren noch 5 Jahre zu wenig.

    • Sitzt der/die eigentlich im Frauenknast oder im Männerknast ein?
      Das wurde bisher noch nicht thematisiert. Oder doch?

      • Gleitmittel ist ganz sicher dabei.

      • Durch die Revision gilt es weiterhin als U-Häftling. Das heißt, bis jetzt kein Kontakt zu János, Lazlo und József. Aber die wissen, dass frische Ware gekommen ist.

        • Naja, wenn er/sie sich die Fingernägel länger wachsen lässt, benötigt er keinen Hammer mehr.

          4
      • Wieso sollte ein geistesgestörter biologischer Mann in den Frauenknast?

    • Lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung wäre angebracht.

      • Das ginge nur in Dummland. Im vernünftigen Ungarn nicht, zum Glück.

        • Das war als Antwort an „egon samu“ gedacht.

          0
  • Die Strafe ist zu niedrig ausgefallen.
    Er ist ein Linksextremist.
    Der VS/Staat schaut weg.
    Dobrindt schweigt.

    • Uiii, Atlas heute wieder als Waldschrat unterwegs.
      Gibt heute wohl mehr Kohle von den linken NGOs.

    • Die politische Ansicht wird nicht bestraft. Nur die Tatbeteiligung. Oder ist das in Ungarn anders (Hate-Crime)?

    • In „Unserer Demokratie“ würde er frei kommen!

    • Es überwiegt einfach die Sorge, von den ÖR und sonstigen linken Medien fertiggemacht zu werden.

    • Dobrindt hat sich zu dem Fall klar geäußert. Und in diesem Fall stimme ich Dobrindt sogar zu.

      -16
      • Wo kann ich das nachlesen?

        • Schrotti, liefer einfach den Link. Aber du bist ein Linker und pöbelst nur rum.

          15
        • Rudi, danke hab es auf WO gefunden.
          Dem linken Schrotti kann man nicht trauen.

          11
        • Z.B. Welt-Online.

          2
        • @Schrotti kann nix
          Googeln kann man inzwischen als Kulturtechnik einstufen. Ich werde den Teufel tun, die Arbeit für einen Kindskopf wie Sie zu erledigen, der hier mit Dutzenden von verschiedenen Nicks unterwegs ist.

          -15
        • Google hilft mit Dutzenden von Einträgen.

          -16
      • Ja, hat er, aber was interessiert das Mitkommentatoren, für die alles jenseits ihrer eigenen Meinung schon linksextrem ist. Die einen leugnen Linksextremismus, die anderen sehen ihn überall. Beides ist daneben.

        -24
        • Ach, gerade in den Spiegel geglotzt? Für Sie sind doch alle jenseits ihrer Meinung Rechtsextremisten.

          14
        • Waldschrat, du klingst frustriert. Ist heute keine SAntifademo?

          13
        • Waldschrat verwechselt mal wieder links und rechts.

          5
        • @Die-Quadratur-des-Kreises
          Ich könnte mich nicht erinnern, hier oder woanders irgendjemanden schon mal als „Rechtsextremist“ oder „rechts“ bezeichnet zu haben; das ist aber auch gar nicht nötig unter frustrierten Altlinken wie Ihnen, die sich für ‚konservativ‘ halten, aber es gar nicht sind.

          -6
        • @Waldschrat=Atlas=bullshark=Grenzenlos

          Das sagt gerade eine gespaltene Persönlichkeit wie *Sie*. 🤣

          Auch wenn Sie’s nicht verstehen: Ich bin der Waldschrat, sonst niemand.

          Und in diesem Forum gibt so gut wie keine Konservative; dazu gehört mehr, als ein Kleinbürger zu sein, der gegen die Regierung und gegen Migration ist und die AfD wählt.

          -3
  • Danke dafür, dass der Artikel das so klar benennt.

    • Eine Klarheit wünsche ich mir noch. Wer war eigentlich das Opfer? Weiß das jemand? Von linker Seite hört man immer nur „Nazi“. Diese Bezeichnung wird aber schnell verwendet.

  • Er ist ein Gewaltverbrecher, der zuvor auch schon auffällig war. Wer dafür Verständnis zeigt, der scheint aus dem selben Holz wie dieser Täter zu sein.

    • Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, dass Frau KG…Sie wissen schon… aus Holz geschnitzt ist. Ich dachte eher an Str..äh getrocknetes Gras..🤣

    • Die die so etwas befürworten sitzen überall auf den Regierungsbänken!

  • Acht Jahre sind zu wenig für solch schwere Gewalttaten.

  • Die Hexen in MacBeth: Foul is fair and fair is foul. Um bei Shakespeare zu bleiben: Es ist etwas faul im Staate Deutschland.

  • Braucht niemand.

    • Weg mit solchem binären Dreck

      • Es wäre doch in Wahrheit überhaupt kein Problem, wäre er tatsächlich trans. Aber nein, er benutzt das, um sich als Opfer darzustellen. Simeon hat auch nicht den geringsten Charakter. Er zieht wirkliche Transen durch sein Gebaren in den Schmutz, versteckt sich zur Verdeckung seiner Straftaten hinter Unbeteiligten und zieht auf diese Weise ganze Menschengruppen mit hinein, ohne sich Gedanken zu machen obs überhaupt ok ist. Nennen Sie ihn besser Schlägerdreck. Jeder anständige Linke distanziert sich.

  • Kein Wort der Unterstützer und Bewunderer zu den Opfern die lange unter den Gewalttätigen Angriffen leiden. Mich verstört die Verdrängung des Leidens der Opfer zugunsten eines verurteilten Gewalttäter und seinen Mittätern.

  • Es ist richtig: Die Radikalisierung der politischen Ränder wird beklagt. Es ist aber die „Mitte“, die sich radikalisiert und mit Hass aufgeladenhat. In der „Mitte“ sind demokratische Gesinnung und Anstand durch den absoluten Primat der Machterhaltung verloren gegangen. Anders kann man wohl kaum verstehen, wieso der Ausdruck des Wählerwillens eines großen Anteils der Bürger systematisch verhindert wird. Man bedient sich dabei diverser schmutziger Tricks und alles dessen, was nach dem Wortlaut der Gesetze noch gerade eben durch Umdeutung vertretbar ist. Bürger werden gegen Bürger eingesetzt, indem man Organisationen finanziert, die als Blockwarte im Kampf gegen die Opposition das tun, was der Staat nicht darf. Das alles erfordert eine geplante Umgehung der demokratischen Spielregeln und des Rechtsstaats, die von wahren Demokraten eben vor dem Hintergrund zweier Diktaturen und der Monarchie ihrem Sinn angewendet werden müssen. Der Zweck heiligt im Rechtsstaat eben nicht die Mittel.

  • Das Urteil ist richtig.
    Was links grüne Denken steht auf einem anderen Papier , denn dort hätte man sie / ihn freigesprochen .
    Ungarn kann noch klar denken was unserem Land immer mehr abhanden kommt .

    • Korrekte Groß-/Kleinschreibung und korrekte Zwischensetzung kommen in unserem Land auch immer mehr abhanden. Und solche Leute sprechen dann von „denken“.

      -27
      • Manche denken, sie denken, und sind lediglich arrogant und überheblich.

        • Alter oder nicht alter Hut, Hochmut bleibt Hochmut.

          Lieber ein respektvoller Kommentar mit Rechtschreibfehlern als eine einwandfreie Orthografie unterhalb der Gürtellinie.

          0
        • Alter Hut, @Gina F. Wer die Sprache nicht achtet, der braucht den Mund nicht aufzureißen; meinetwegen finden Sie das arrogant, wie Sie nur wollen.

          -9
  • Ich bezweifle mittlerweile, dass es ein linke Mitte in Deutschland gibt. Beim gesamten Altparteienkartell gibt es nur noch eine extreme Linksdrift, denn auch die alte Mitte ist von links unterwandert worden. Prien, Günther und Wüst hier einmal als prominente Beispiele genannt…

  • “ Selbst in der vermeintlich linken Mitte fehlt jede kritische Distanz zum Linksextremismus. “

    Das hat Tradition in Deutschland. Das war schon in den 1970ern so mit den Morden und Anschlägen der RAF und der Nachfolgeorganisationen. Auch die wurden aus dem sogenannten Linksliberalen Umfeld verteidigt und unterstützt.

    • Das wäre mir aber neu. Die damalige Regierung unter Helmut Schmidt war auch „linksliberal“.

      • Ich rede nicht von der damaligen Regierung sondern von den sogenannten Kulturschaffenden und sogenannten Intelektuellen.

        • …also von den arbeitsfaulen.

          0
  • Kriegt er/sie in diesem inhumanem Gefängnis Depilationsmitteln, oder einen Rasierer?

    • Nur Flüssigseife.

    • Imaginäre Tampons und Nonbinär-Kondome..?

    • Die einzige Ratte im ungarischen Gefängnis ist ein gerade verurteilter Antifa-Terrorist …

  • Acht Jahre sind eine Lachnummer!

    • Eine schlimmere Strafe wäre es gewesen, diesen Verbrecher mal arbeiten zu lassen.
      So wie mindestens 5 Jahre in Sibirien! Und nicht in so einem Erholungsverein wie hier in Europa!

  • Gibts in der U-Haft Amalintruder?

  • „Die Gewalttaten rücken dabei nicht nur in den Hintergrund –

    sie werden systematisch verharmlost.

    Selbst in der vermeintlich linken Mitte

    fehlt jede kritische Distanz zum Linksextremismus.“

    …. fehlt jede ….
    Es wird **gefördert und gefeiert**…..
    SO LIEGEN DIE DINGE.

    Eine Schande ist das.
    Und sehr gefährlich !!!

    PFUI

  • Ich bin außerordentlich schockiert über das aus meiner Sicht völlig falsche Urteil. Diesen asozialen Kriminellen hätte ich auf 30 Jahre aus dem Verkehr gezogen.

  • Theodor W. Adorno kritisiert spätestens im Jahr 1966: „Sogar Veranstaltungen, welche die Gesellschaft trifft, um sich auszurotten, sind … zugleich … Aktionen gegen das Leiden“. Das heißt: Selbst einer der bedeutendsten Intellektuellen des 20. Jahrhunderts spricht dem Faschismus nicht ab, für sich beanspruchen zu können, die Lebensnot des Menschen lindern zu wollen; lediglich mit der Einschränkung, dass es sich dabei um eine „losgelassene, widersinnige Selbsterhaltung“ handelt. Daran lässt sich mehr als augenfällig erkennen, dass heute nicht zuletzt die sogenannte Hammerbande verboten eigenmächtig handelt. In Deutschland wurde mit der in Rede stehenden Begründung noch vor kurzem ein lebenslanger Freiheitsentzug verhängt, nicht ohne die besondere Schwere der Schuld festzustellen. Hat Simeon T. nunmehr bloß eine Gefängnisstrafe von 8 Jahren zu erwarten, könnte es somit haltloser nicht sein, sich über das insofern überaus milde Urteil des ungarischen Gerichts zu echauffieren.

    -23
    • Warum sabberst du soviel rum?
      Kollega von Atlas oder ein Oberlehrer?

      • Wie ein Text zu lesen ist, steht jedem völlig frei. Wogegen sich der italienische Schriftsteller Umberto Eco in dem Aufsatz mit dem Titel „Für eine semiologische Guerilla“ zuletzt noch im Oktober 1967 allerdings verwahrt, sind Praktiken, die ihn falsch auslegen. Erst jüngst hatte deshalb allen voran die Präsidentin der Harvard University von ihrem Amt zurückzutreten. Claudine Gay war nicht fähig, während einer Kongress-Anhörung in Washington D. C. am 5. Dezember 2023 der Bitte nachzukommen, „to delineate … right from wrong“. Angesichts dessen sollte es hier in der Kommentarspalte von Apollo News auch künftig erlaubt sein, darauf aufmerksam zu machen, welche Folgen es ohne Ansehung der Person zeitigt, den Unterschied nicht zu kennen.

        -11
        • „to delineate … right from wrong“
          Q.E.D.
          Quod Erat Demonstrandum

          1
        • Dieser endlose pseudointellektuelle Müll liest kein Mensch.
          Herr Rath, in der Kürze liegt die Würze und übrigends, LINKS IST VORBEI!

          5
    • Na, das ist doch mal eine Hammer-Argumentation!

      ..Sie verwechseln da aber etwas, und können dabei dann auch gleich bei sich selbst beginnen: Belesenheit als zentraler Aspekt von Intellektualität ersetzt nicht Ratio und Intelligenz und ist oft sogar hinderlich beim Selberdenken.
      Die Krux der „Konservativen“!!
      Als Krücke.
      ..und bestimmt haben Sie auch Habermas gelesen. Jedoch Habermas ist nur ein Blabla-Maß.

      • Keiner ist daran gehindert, Einspruch beim ausschließlich dafür zuständigen Prüfungsamt zu erheben. Notwendig dafür wäre aber eine Begründung. Allein zu behaupten, ein akademischer Grad stünde für „buchstäblich nichts“ (Adorno, 1966: 185) genügt dabei nicht. Im Gegenteil. Sich womöglich sogar der Begründungspflicht zu entziehen, hält nichts Geringeres als „Terror“ (Spaemann, 2002: 10, 2. Aufl.) aufrecht und spottet damit humaner Normalität.

        • ..und schon wieder verwechseln Sie etwas, doch merke: ..auch Sophismus ist kein Ersatz für Ratio und Intelligenz.

          [ Sophismus bezeichnet eine Art von Argumentation oder Schlussfolgerung, die scheinbar logisch und plausibel ist, jedoch auf einer falschen oder trügerischen Grundlage basiert. Oft wird ein Sophismus verwendet, um einen Standpunkt zu verteidigen oder jemandem zu überzeugen, ohne dass die Argumentation tatsächlich gültig oder wahr ist. ]

          ..und Ihre Aktenzeichen oder Vermerke? ..sollen die als „Argumentum ad Verecundiam“, als Konotation „autoritätsgestütztes Argument“ dienen?
          Das ist ja so retro aus dem letzen Jahrtausend der autoritär-konservativen CDU-Spießer.
          ..aber lustig.
          Wieviel ist 1+1?
          Sie würden wohl behaupten: „Das kommt darauf an…Spaemann, 2002: 10, 2. Aufl., (Adorno, 1966: 185))“
          Sie sind lustig.
          Aber wir sind jetzt auch erwachsen, haben früher als Spinner mit Computern gespielt, jetzt zerlegen wir euch…

          -1
  • Eine Verurteilung zu 8 Jahren per Gliedmaß wäre mir lieber gewesen, also mindestens 32 Jahre…Acht Jahre sind ein Witz.

  • Der steht halt auf androgyne Wesen.
    Mal nachgefragt : wenn der ungarische Knast so furchtbar fürchterlich ist, warum hat das Maja noch lange Haare? Droht da nicht eine Verlausung?

  • Die als linkextremistisch eingestufte Rote Hilfe setzt sich auch für Maja T ein.
    Als die Rote Hilfe 2024 –100 Jahre alt wurde hat die Thüringer Landtagsabgeordnete der Linken Katharina König Preuss die Laudatio gehalten.
    Sie ist Mitglied im thüringer Innenausschuss.

    Ein weiteres Mitglied der Hammerbande hat zum Geburtstag der Roten Hilfe ebenfalls dort eine Rede gehalten.

    Linke Unterstützer von Linksextremisten brauchen sich scheinbar keine Sorgen über Konsequenzen zu machen.

    Wer nur mit Frau Weidel befreundet ist–muss sich Plakataktionen von „links“ gefallen lassen. Wer die AfD wählt könnte seinen Job oder die Mitgliedschaft in einem Verein verlieren.

    Ob die UN auch diesbezüglich Deutschland einmal rügt?

  • Es gibt keine Linke Mitte.
    Das sind alles nur noch extremisten

    • Das würde heißen, wir haben eine nicht unerheblich große Gruppe von Linksextremisten im Bundestag sitzen. Und ich dachte immer da sitzen 25% Rechtsextremisten! Was denn nun? Alles Extremisten??? Gute Nacht Deutschland!

  • Soll jetzt um jeden linksterroristischen Gewalttäter eine völlig irrationale politische Diskussion vom Zaun gebrochen werden? Nachgewiesene Straftaten werden zu Recht von der Justiz geahndet. Man muss froh sein, dass das noch einigermaßen funktioniert, zumindest im Ausland. In DE hätte dieser Mensch wohl noch einen unseredemokratischen Verdienstorden bekommen…

  • Wenn ich das hier so lese, bekomme ich den Eindruck, als ob immer mehr Menschen mit verschieden Problemen oder Traumata in politische Verantwortung kommen und dort ihre kranken Phantasien auf Kosten der Mehrheit ausleben.

    • Sehr richtig – die Traumata sitzen noch in jedem Krümel deutscher Erde. Sonst könnte so ein Theater nicht stattfinden.

  • Ich wiederhole mich, aber sollte der Versuch der vereinigten Sozialisten (grün/rot/rot) fehlschlagen, eine Öko/Klima-Diktatur zu errichten, sollte man sich nach zwei sozialistischen Diktaturen auf deutschem Boden im letzten Jarhundert, und diesem jetzigen Versuch, schon mal ernsthaft überlegen, ob man diese kranken Ideologien in der Mitte, aber auch am Rand unserer Gesellschaften noch dulden will!!!

Werbung