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Bei Markus Lanz

Daniel Günther behauptet, er habe als Privatperson über Medienzensur gesprochen – nicht als Ministerpräsident

Im Rechtsstreit mit Nius behauptet Ministerpräsident Daniel Günther, er habe bei Markus Lanz nicht als Regierungschef, sondern als Privatperson gesprochen. Es geht um seine umstrittene Forderung nach staatlicher Regulierung kritischer Medien.

Von

IMAGO/Political-Moments

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Nachdem Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, in einem Auftritt bei Markus Lanz ein Verbot oder die Zensur neuer Medien wie Nius gefordert hatte, klagte das Medium gegen das Land Schleswig-Holstein. In einer schriftlichen Erklärung der Anwaltskanzlei Weissleder und Ewer, die das Land Schleswig-Holstein in der Sache vertritt, wird nun erklärt, der CDU-Politiker habe diese Aussagen nicht als Ministerpräsident, sondern nur als Privatperson getätigt. Die beanstandeten Aussagen von Daniel Günther seien nicht amtlich, sondern politisch.

Günther habe weder in amtlicher Funktion gesprochen noch die Autorität seines Amtes genutzt, behaupten seine Anwälte. Rechtlich ist das ein wichtiger Unterschied und der entscheidende Punkt des Gerichtsverfahrens.

Gegen Günthers Behauptung spricht, dass er in der ZDF-Sendung vom 7. Januar zweimal ausdrücklich betont hatte, als Amtsträger mit dem Moderator Markus Lanz zu sprechen. Als Lanz ihn auf den Ukrainekrieg ansprach, sagte er: „Also ich will jetzt von hier aus als schleswig-holsteinischer Ministerpräsident keine Außenpolitik machen.“ Der Journalist fragte daraufhin nach Günthers persönlicher Meinung, und dieser antwortet: „Ich bin äh aber nicht als Bürger hier, sondern ich bin Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein.“

Seine Anwälte betonen nun, dass diese Aussagen etwa 20 Minuten vor Günthers medienpolitischen Ausführungen gefallen seien, nichts damit zu tun hätten und er in einem Gespräch zwischen seinen unterschiedlichen Rollen hin- und herwechseln könne.

Nius-Anwalt Joachim Steinhöfel nennt das eine „Jekyll & Hyde-Argumentation“. Damit werde versucht, den Bezug zum Regierungshandeln zu negieren. Es werde ausgeblendet, dass der Ministerpräsident unmittelbar vor der Medienkritik über die IT-Strategie der Landesverwaltung referierte. „Er nutzte dieses exekutive Thema als direkte Überleitung zur Regulierung von Tech-Konzernen und Medienplattformen“, so Steinhöfel. „Die These, an dieser Stelle habe ein vom Amt losgelöstes Privatgespräch stattgefunden, steht im krassen Widerspruch zum Sendungsverlauf.“

Lesen Sie auch:

Während Günthers Anwälte darauf beharren, er habe als Privatperson gesprochen, bekräftigte der Ministerpräsident seine Aussagen. Bei einer CDU-Veranstaltung in Neumünster hat Daniel Günther erneut gegen missliebige Medien geschossen. „Medien sind nicht heilig“, sagte er in Bezug auf die viel diskutierte Lanz-Sendung – und griff auch die Chefredakteurin der Bild-Zeitung an, die seine Zensur-Forderung als Gefahr für die Demokratie bezeichnet hatte (mehr dazu hier).

ha

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234 Kommentare

  • Ja, klar. Eigentlich gab es die Sendung gar nicht!😏

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    • Ah stimmt ja, Günther kann ja Zeitreisen.

      • Nein . Deepfake oder Matrix !
        So wie der Rest der Altparteien anscheinend auch 🙂

      • Vor allem erschreckt doch eines:
        Der Typ macht sein M**l auf, und nichts anderes als schäbige Lügen kommen dabei raus.
        Einfach unfassbar!
        Wie beim Merz.

        • Merzeln können Beide gut.

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    • Hat Nius bestimmt per KI dort hineinkopiert! 😉

    • Der wohnt auch eigentlich in Bielefeld

    • Ein Ministerpräsident kann beim Wandern als Privatmann auftreten, aber nicht in einer Fernsehsendung. Zumal er selbst bestätigt hat, als Ministerpräsident dort zu sein.

    • Dass er bzw. sein Anwalt jetzt so anfängt, zeigt doch, dass ihm doch ein wenig die Düse geht. Also, Herr Steinhöfel: Volltreffer! Und DANKE im Namen aller Demokraten!

    • @Frau Müller: Es gibt ja nicht mal Lanz. Alles Hirngespinste der Feinde Unsererdemokratie.

    • @Frau Müller

      Welche Sendung ? 😆😆

    • Der macht sich gar nichts draus, hab ich den Eindruck. Die Chefs stehen hinter ihm, sitzen sogar mit im Boot, also was soll’s. Man verliert die Lust.

    • Er hatten wohl mit Uwe Barschel gesprochen.

    • es ist einfach an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Millionen Zeugen, Live Aufzeichnung…

    • Ganz ehrlich: Dieses Theater um Günthers „Medienzensur“ ist komplett absurd. Niemand zensiert irgendwas. Punkt. Statt über echte Probleme zu reden, streitet die Öffentlichkeit darüber, wer was gesagt hat. Völlig irrelevant! Ein Politiker, der Zensur ankündigt oder gutheißt, zeigt nur, dass er in einer Demokratie nichts zu suchen hat und abgewählt gehört. Thema erledigt. Trotzdem wird hier ein riesiger Hype um Worte gemacht, während die wirklichen Sorgen der Menschen untergehen. Das ist Ablenkung auf höchstem Niveau und genau das ist das Problem.

      -53
      • „…dass er in einer Demokratie nichts zu suchen hat und abgewählt gehört. Thema erledigt.“? Haben Sie mitbekommen, daß die SPD abgewählt wurde und WO die jetzt sitzt? Und was Günther anbelangt ist es nun mal so, daß er in hoher politischer Verantwortung steht und es um Glaubwürdigkeit geht, wie sonst kann man darauf vertrauen, daß er sich um „die wirklichen Sorgen der Menschen“ kümmert?

      • „Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher“

      • Nein, das ist es natürlich nicht. Der Vorgang zeigt exemplarisch, wie die Medien lügen, manipulieren und die Menschen verunsichern wollen. Was der politischmediale Komplex gar nicht abkann, ist das Öffentlichmachen ihrer Umtriebe, deshalb reagiert man da auch so angefasst, wenn neutrale Medien berichten.
        Als Lanz Frau von Storch über den Tisch gezogen hat mit manipulierten Sendungsausschnitten war das Prinzip offenkundig

      • Danke Atlas!

        • Wenn sich ein hochgradig Empörter über Empörte empört, dann heißt er Atlas. Keiner kann es besser.

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        • Mein Senf ist gratis. Nichts zu danken!

          -4
      • Was ist eigentlich daran so schwer zu verstehen, daß es nicht um jetzt, sondern um die Zukunft geht, um Absichten? Und da er – im Gegensatz zur AfD – in Regierungsverantwortung steht, besteht die auch Möglichkeit, das auch umzusetzen, zum Beispiel über seine Landesmedienanstalt.

      • Nein! Solche Äußerungen sind gegen das GG! Und DER würde das sofort umsetzen! Vielleicht erinnern Sie sich daran mit welch an den Haaren herbeigezogenen Begründung Herrn Paul das passive Wahlrecht entzogen wurde. Nehnem Sie das mal als Maßstab.

      • Die wirkmächtigste Waffe der Mächtigen ist nicht Gewalt oder Gesetz, sondern es sind die Medien. Mit endlosen Empörungsreizen, Skandalen und Debatten über Nebensächlichkeiten halten sie die Menschen klein, träge und handlungsunfähig. Statt einen klaren Kopf zu behalten und sich auf echte Probleme zu konzentrieren, lassen sich die Menschen ablenken, streiten über Belangloses und stumpfen emotional ab. Während gesellschaftliche Herausforderungen ignoriert werden, spielen sie das Spiel der künstlich erzeugten Empörung mit. Wer so manipuliert wird, merkt nicht, wie sehr er sich selbst lähmt, und genau das ist das Ziel.

        „Oh mein Gott, Günther will angeblich zensieren und jetzt sagt er, er habe es gar nicht gesagt! Wie kann er nur? Ich bin so empört darüber … dass gar keine Zensur stattfindet … Aber Hauptsache, ich rege mich schon im Vorfeld darüber auf, denn es könnte ja sein, dass irgendwann doch zensiert wird. Genau das macht mein Leben so viel besser!“

        • @Yossarian: Der handlungsfähige, nicht ablenkbare, von Belanglosem nicht emotional abgestumpfte, klare Kopf nimmt die gesellschaftlichen Herausforderungen an, konzentriert sich auf die echten Probleme, spielt das Spiel künstlich erzeugter Empörung nicht mit und steht unmanipuliert und ungelähmt, das Ziel des Feindes klar erkannt, ganz allein auf der Barrikade. Bereit, den Mächtigen mit Taten statt Worten ihre Medien und was nicht alles zu entreißen, während hier nur alle Feigen hinter kugelsicherem Glas Aufrufe verfassen. Ein Schwätzer, dessen Selbstbeschreibung diese Typen beschreibt, wie es besser nicht möglich ist.

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      • Der Verteidiger von „UnsereDemokratie“ wieder im Dienst.

        @Atlas: Brecht hat was über Sie gesagt. „Wer die Wahrheit …“

      • Ach, gar. Es wird aber grundsätzlich nicht über die wirklichen Probleme berichtet.
        Also doch lieber darüber, bis es jeder mitbekommt, dass unsere Politiker alle lügen, betrügen und ungeschoren davon kommen. So überzeugt man am besten die Leute, den ÖRR und die Regierung zu hinterfragen.

  • Er wurde doch vermutlich eingeladen, weil er Ministerpräsident ist.

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    • Morgen wird er verkünden, dass er sich mit Lanz ganz privat getroffen hat und gar nicht wusste, dass das im Fernsehen kommt.

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      • Ein Ministerpräsident ist eine Person, die sich selbst als Ministerpräsident identifiziert.

        Anders als beim Geschlecht, können Politiker ihre Identität aber nicht jedes Jahr, sondern eben jede Sekunde ändern.

        „Eine Frau ist eine Person, die sich selbst als Frau identifiziert.“ – Lisa Paus (GRÜNE) am 06.03.2023

    • Steinhöfel hat erwähnt, dass Günther mit gesamter Entourage inklusive Dienstwagen zur Sendung vorgefahren ist.
      Als Privatperson ist er jedenfalls nicht angefahren, will aber jetzt als Privatperson gesprochen haben.
      Dass es einen Unterschied macht, ob er diese Äußerung in der Funktion als Politiker oder Privatperson macht, hat er sowieso erst durch Steinhöfel erfahren, und jeder weiss dass er sich nun „rauswinden“ will.
      Was für eine jämmerliche Gestalt!

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      • Er will vor allem nur in dieser Sache als Privatperson gesprochen haben, bei anderen Aussagen als MP. „Ich mach mir die Welt, widewidewie …“

        Solch ein Verhalten lässt die Eignung für ein öffentliches Amt in einer Demokratie stark in Zweifel ziehen. Aber wie sehr ist letztere denn überhaupt noch real vorhanden?

      • Wenn er im Gespräch jd. Mal mit den Finger schnipst, wenn er die Rolle wechselt, wird es für die Zuhörer leichter, zu folgen

      • Er hat doch EXTRA in der Sendung gesagt, dass er hier als Minister da sei und eben NICHT als Privatperson. Und das BEVOR eben diese Frage mit der Antwort Ja kam. Kann man doch alles nachschauen und belegen, solche Sendungen sind aufgezeichnet.
        Wie eine Schlange wird versucht sich überall rauszuwinden.

      • Wenn ich als Privatperson sage, was ich von dem Schweinchengesicht und dem Rest der „UnsereDemokratie“ halte, wird mir morgens die Tür eingetreten und es klicken Handschellen… sagt eine Freundin.

    • Genauso ist es! Er wurde als Politiker eingeladen, einer der führenden und linken CDU-Politiker, nicht als Privatmann Günther – und das weiß er auch!!!

    • Er hat es doch in der Sendung extra erwähnt. Was raucht dieser Typ?

    • Wer will den sehen, geschweige denn hören?

    • So eine rechtsradikale Ansicht, werde ich wohl dem Verfassungsschutz melden müssen.

  • Alle Tiere sind gleich,nur wir Schweine sind gleicher.
    Farm der Tiere von George Orwell

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    • Die Partei befahl den Menschen, die Beweise ihrer Augen und Ohren zu verwerfen. Es war ihr letzter, wichtigster Befehl.
      – George Orwell, 1984

    • „wir“ nicht doch „die“?

      Frage für einen Freund.

    • Das Privatleben eines gewählten Ministerpräsidenten beschränkt sich auf die Skatrunde im Party-Keller!
      Wer damit nicht einverstanden ist, sollte Politik und TV-Sabbelrunden meiden!

    • Orwell hätte gelächelt: Totalüberwachung gibt es heute (noch) nicht, aber subtile Gedankenkontrolle durch Klickzahlen, Algorithmen und Framing ist längst Realität.

      Man warnt hier bei Apollo also vor Feuer, während man die Kerze selbst hält und glaubt ernsthaft, die Flamme sei woanders.

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      • Du könntest der Bruder vom Habeck sein …

        • Argumente?

          -14
  • Wenn ein Mensch an einer Persönlichkeitsspaltung leidet sollte dieser keine öffentlichen Ämter begleiten.

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    • Der weiß genau was er macht.
      Er begeht schwerste Fehler weil er offensichtlich Hass empfindet und Macht Gierig ist.
      Schöne Grüße.

      • Das war ganz sicher kein Fehler. Das war der erste Testballon, ob es Geschrei gibt, wenn so etwas in den Raum gestellt wird.
        Jetzt gab es Geschrei und er versucht sich im Zurückrudern. Das Ziel bleibt aber bestehen und wird dann wieder in bewährter Salamitaktik über Hintertüren durchgesetzt.

        • Sie liegen richtig in Ihrer Einschätzung! Schon das bedeutungsvolle Wedeln mit CDU-Parteitags-Programmen lässt erahnen, durch welche Art Hintertüren man sich hier demnächst zu mogeln gedenkt. Vorher kramt man noch eifrig im ‚Kompromat-Köfferchen‘, um die Reihen möglichst dicht zu schließen: Nachtigall, ick hör‘ dir trapsen…
          Darum, liebe Alternativ-Medien: Dranbleiben! Mit jeder neu gedrehten Pirouette wird das Seil stabiler, mittels dessen man die ganze verlogene Kulisse zum Einsturz bringt!

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    • Ärztlich zu behandeln ist so was. Weiß man ja, seit Jack Nicholson in „Besser gehts nicht“ damit vor der Kamera stand.

      • Ich dachte da eher an, „Einer flog über das Kuckucksnest“.

      • Hitchcock – „Psycho“ und Norman Bates mit gespaltener Personlichkeit.
        Unsere „Eliite“ schmückt sich doch selbst gern mit der Behauptung, sie sei 24/7 im Dienst für uns und unser Wohlergehen.

  • „und er in einem Gespräch zwischen seinen unterschiedlichen Rollen hin- und herwechseln könne“. Sehr kreative, clevere Argumentation, aber auch reichlich absurd, meines Erachtens. Günther ist natürlich wegen seiner Ministerpräsidenten/CDU-Rolle eingeladen worden. Aber wenn das Schule macht, müssen wir künftig bei allen Reden von Politikern (Steinmeier usw.) minütlich sinnieren, ob das Herr/Frau XY privat geäußert hat oder ein(e) Vertreter(in) einer Partei/Funktion offiziell ein Statement abgegeben hat. Jede Person könnte dann bei kritischen Äußerungen behaupten, das sei ganz privat gewesen. Hier wird in gewisser Weise ein Präzedenzfall geschaffen.

    • Privat und Beruf sollten schon eine gewisse gleiche innere Haltung widerspiegeln, was sonst in einer patologischen kognitiven Dissonanz endet (was wir ja täglich sehen).

    • Sollen sie – aber dann muß JEDER Wechsel VORHER kund getan werden: ab jetzt spreche ich als Privatperson, ab jetzt spreche ich in meiner Funktion als Amtsträger!

      • Auch diese Unterscheidung löst aber nicht alle Probleme, denke ich. Evtl. dürften Sie als Privatperson ein Medium als ihren „Gegner“ und „Feind der Demokratie“ bezeichnen. Ob sie aber „Da stimmt in der Regel nichts drin. Das ist einfach vollkommen faktenfrei!“ behaupten dürften, ist fraglich. Faktenfrei ist genau genommen ein überprüfbares Kriterium. Heißt: Nichts, was das Medium sagt, darf stimmen.

    • Ich denke da an einen wegen Kindesmissbrauch verurteilten Kitamitarbeiter.
      Nach der Argumentation von Herrn Günter wäre es kein diesen weiterhin in der Kita zu beschäftigen.
      Das eine privat, das andere Beruf.
      Das ist purer Wahnsinn.

  • Ich zitiere NIUS: „Die Anreise zum Studio erfolgte mit Dienstwagen und unter dem Schutz des Landeskriminalamtes (LKA). Wer als Hoheitsträger mit staatlicher Logistik und Sicherheitsstufe anreist, kann nicht behaupten, vor Ort als reiner Privatmann zu agieren.“

    • Bei der Anreise war er MP. Während der Sendung dann interviewter Privatmann, nach der Sendung reinigte er das Studio und fuhr mit der Straßenbahn nach Hause.

    • Ich gebe zu bedenken, daß Personen wie Günther rund um die Uhr Polizeischutz haben, nicht nur, wenn sie gerade ihr Amt ausführen, also auch als Privatperson. Außerdem kann es sein, daß Personen wie Günther Dienstwagen möglicherweise auch privat nutzen dürfen, sofern sie den Privatgebrauch ordnungsgemäß versteuern (1%-Regel/Führen eines Fahrtenbuches)

      • sicher haben sie vollkommen recht. allerdings er hat selbst bestätigt das er Ministerpräsident von ist. und er wurde auch nur deswegen eingeladen . als Privatperson ist er völlig uninteressant

        • Die Privatperson Günther interessiert doch kein Schwein.

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  • Ich würde es begrüßen, wenn Herr Günther künftig nur noch als Privatperson spricht, und jemand anders Ministerpräsident wird.

    103
  • Er war eigentlich gar nicht im Studio!

  • Nun, da solche Dinge meist per Einladung-Annahme der Einladung-Terminvereinbarung schriftlich stattfinden, entscheidet das Briefpapier bzw. die Email-Kennung über „Dienstlich“ oder „Privat“…und so muß ich mich dann auch verhalten !

    • Selbst wenn das NUR die „Privatmeinung“ wäre, ist es immer noch unterste Schublade.

  • Ich habe die ganzen Ausschnitte gesehen.
    Die CDU bestätigt jetzt nur, dass sie weiter Lügen verbreiten und dass die Politiker rechtlich eine Sonderstellung haben.
    Sind eben die Besser-Menschen.

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    • Mit Diplomatenpass.

  • Tja, dann muss Lanz ihn anders vorstellen, nämlich explizit als Privatperson.
    Stellt sich nur noch die Frage, warum eine no name Privatperson zu Lanz eingeladen wird?

  • Interessanter Werdegang:

    Ich habe nicht über die Zensur von Medien gesprochen!
    Medien sind nicht heilig!
    Die Aussagen zur Zensur waren als Privatmensch!

    Oder ich verstehe das falsch. Also, die Aussagen, die nie gemacht wurden, wurden von ihm als Privatmensch gemacht?

    • Auf den Punkt gebracht , sehr gut. Herr Steinhöfel wird dies , mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit , im Prozess auch als belastendes Material nutzen, somit liefert Günther die Beweise selbst, herrlich.

    • Genauso! Er hat es gesagt. Ob nun privat oder als Minister, egal, er HAT ES GESAGT. Und weicht nicht von seiner Meinung ab. Sucht jetzt nur nach Wegen um da unbeschadet raus zu kommen.

  • Die Ausrede privat/Funktion ist nicht neu.
    Merz hat die auch schon benutzt.

    • Weimer lässt grüßen.
      Sage mir mit wem du gehst und ich sage dir wer du bist.
      Überzeugungs- und Interessenskonflikte innerhalb ein- u. derselben Person, können nur zu Chaos führen. Wenn ein Mensch sein Weltbild nicht mehr rund kriegt, sollte er sich aus der Politik zurückziehen. Unsere Politiker brauchen regelmäßige Supervision-Teilnahmen. Wehret den Anfängen wider dem Merkelgeist der bunten Kesselpolitik. Eintopf kann jeder.

      • Ein Kessel Buntes …..grins

  • Ich möchte auch mal zu Lanz auf den Stuhl. Als Privatperson. Wo muß ich mich anmelden? Oder geht das wie bei der Kfz-Zulassungsstelle? Also im Wartebereich eine Marke ziehen und warten, bis man dran ist. Wie hat das der Günther als Privatperson gemacht?

  • Einfache Lösung für die Zukunft. Amtsträger (lassen wir mal „einfache“ Abgeordnete außen vor) werden entweder a. überhaupt nicht mehr in solche Sendungen eingeladen. oder b. wenn doch, dann wird ihr Auftritt IMMER AUSNAMSLOS als eben solcher (Amtsträger) per Definition so festgelegt.

  • So, wie er an zwei Stellen deutlich gemacht hat, dass er als MP von SH spricht, hätte er dann auch deutlich machen müssen, wo er als Privatperson spricht. Hat er aber nicht, ergo hat er alles als MP von sich gegeben.

  • Nun, rechtstechnisch betrachtet hat Günther in fraglicher Sendung zwei Mal darauf bestanden, er sei als Ministerpräsident in der Sendung und er spreche als Ministerpräsident.

    Jetzt wollen seine Anwälte behaupten, er habe einmal als Ministerpräsident und ein anderes Mal als Privatperson gesprochen. Das ist möglich – aber nicht von den Gesprächsthemen abhängig zu machen. Und wenn er klar sagt, er sei als Ministerpräsident, also in amtlicher Funktion, Gast der Sendung und spreche auch als solcher, dann hätte er zu einem späteren Zeitpunkt sicher als Privatperson gesprochen haben können.

    Nur hätte dies iSd. „actus contrarius“ dann eben erfordert, daß er im konkreten Gesprächszusammenhang ausdrücklich (dh. in gleicher/vergleichbarer Weise wie zuvor) von seiner amtlichen Funktion „zurücktritt“, indem er ausdrücklich klarstellt, daß er das Folgende/Gesagte als Privatperson sage/gesagt habe.

    Andernfalls ist nämlich von der virtuellen Fortgeltung seiner ursprünglichen Einlassung auszugehen.

  • Jeder kleine Beamte wird mittlerweile auf Verfassungstreue überprüft. Und es gilt auch als Privatperson für Beamte das sogenannte Mäßigungsgebot.
    Warum sollte er hier eine Ausnahme sein?
    Von daher ist es vollkommen egal, ob der diese Aussage als Privatperson oder Amtsträger getroffen hat, er hätte sie überhaupt nicht treffen dürfen! Punkt

    • Juristisch ist es leider nicht egal

  • Der Bubikopf ist genau das wonach er ausschaut. Ein Kind.

  • Markus Lanz hingegen behauptet, Günther hätte überhaupt nicht darüber gesprochen.

    Was stimmt denn nun?
    Nichts davon…

  • Prosit ein dreifach hoch dem Küstennebel!

  • Er könnte auf einen Knopf drücken und je nachdem ob er sich als Privatperson/ Minp äussert leuchtet eine Lampe auf.
    Dann fallen solche billigen Ausreden weg.

  • Aha, als Privatperson. Niemand anders hat etwas anderes angenommen. Es gab Kaffee und Kuchen, man tauschte Kochrezepte aus und Günther, ein ganz gewöhnlicher, durchschnittlicher Mann aus dem Volk hatte die Gelegenheit, sich einmal so richtig Luft zu verschaffen. Und rein zufällig lief eine Kamera, die den Plausch in die Wohnzimmer der trägen Masse ausstrahlte. (Satire aus)

  • Als Privatmann, der z.B. in einer Bäckerei arbeitet oder in einer öffentlichen Verwaltung, wäre Daniel Günther überhaupt nicht zu Lanz eingeladen worden. Er wurde eingeladen, weil er Ministerpräsident ist!
    Also was soll diese lächerliche Schutzbehauptung, er hätte als Privatmann gesprochen? Irgendein Privatmann Daniel Günther ohne Amt wäre überhaupt nicht interessant für Lanz!
    Ich glaube übrigens, dass das ein Problem vieler Politiker ist: Die verwechseln ihr Amt irgendwann mit sich selbst.

  • Beim Hütchenspieler Günther befindet sich die Aussage zur Medienzensur sowohl unter dem Hütchen des Ministerpräsidenten als auch der Privatperson. Absolut durchschaubar.

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