Werbung:

Werbung:

Friedrich Merz und die Larmoyanz: Das Beschimpfen der arbeitenden Bevölkerung ersetzt keine Wirtschaftswende

Immer und immer wieder schimpft Friedrich Merz über die angeblich faulen Deutschen. Aber das Volk als arbeitsscheu zu beschimpfen, ersetzt keine gute Wirtschaftspolitik. Für weniger Steuern würden viele mehr arbeiten – für Merz’ dumme Sprüche nicht.

IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Werbung

Wer hat Schuld an der Wirtschaftskrise in Deutschland? Sie, lieber Leser! So zumindest ist Bundeskanzler Friedrich Merz zu verstehen. Denn der arbeitende Deutsche arbeitet zu wenig, ist zu oft krank und nörgelt vor allem zu viel herum.

Sich über die „Larmoyanz“, die „Wehleidigkeit“ seines Volkes zu beschweren, ist des Kanzlers liebster Zeitvertreib geworden. Wenn Mr. Worldwide mal von den Gipfeln der Weltpolitik herabsteigt, dann in der Regel, um die Deutschen als faul und weinerlich zu beschimpfen. Wie in Baden-Württemberg. Im Wahlkampf mit dem dortigen CDU-Spitzenkandidaten Manuel Hagel referierte Merz am Wochenende erst über die Weltpolitik, um dann in genau diesen Belehrungston abzudriften, demzufolge die Strukturkrise der deutschen Wirtschaft vor allem an faulen Arbeitnehmern zu liegen scheint.

„Ein Land, das mit Work-Life-Balance und Viertagewoche mehr beschäftigt ist als mit seiner Wettbewerbsfähigkeit, wird den Wohlstand, den wir heute haben, nicht halten können“, sagt Merz – ein Lieblingsspruch des Kanzlers. „Sind wir bereit, in einer solchen Zeit mit solchen Herausforderungen uns alle gemeinsam noch einmal richtig ins Zeug zu legen, anzustrengen und richtig zu zeigen, dass wir bereit sind, etwas Außergewöhnliches zu leisten?“, fragt er die Besucher der Wahlkampfveranstaltung.

Wir „alle gemeinsam“ sollen uns „noch einmal richtig ins Zeug legen“ und haben uns jetzt „anzustrengen“. Wirklich? Was glaubt der Bundeskanzler eigentlich, was Millionen fleißige Menschen jeden Tag machen?

Vorsicht: Was Sie jetzt zu lesen beginnen, ist Larmoyanz. Wehleidigkeit gar. Zumindest, wenn man dem Bundeskanzler vertraut. Friedrich Merz ist nämlich überzeugt: Wir reden Deutschland als Land und Standort alle unendlich schlecht. Und so kann es ja gar nichts werden mit einer Wirtschaftswende.

Lesen Sie auch:

Diese Merz-Attitüde ist unerträglich geworden: Als müssten wir alle nur mal wieder „in die Hände spucken“ und uns zusammenreißen und die Strukturkrise in Deutschland wäre wie weggeblasen. Und natürlich weniger nörgeln. Das fordert Friedrich Merz noch fast öfter als das Ende der vermeintlich bundesweiten „Work-Life-Balance“ – den Kampf gegen die schlechte Stimmung, die „Larmoyanz und Wehleidigkeit“.

Es stimmt: Die Deutschen sind laut Statistik so oft krank (oder „krank“) wie kein anderes Volk in Europa. Und die Wochenarbeitszeit ist, wie Friedrich Merz auch nicht müde wird zu betonen, im Mittelwert vergleichsweise niedrig. Aber viele Menschen leisten viel: Seien es Krankenpfleger und Polizisten oder Gründer und Unternehmer. Und viele Menschen wären bereit, noch mehr zu leisten, wenn Leistung sich lohnen würde. Und zwar tatsächlich, nicht nur in den hohlen Wahlkampfsprüchen.

Ihnen begegnet der Bundeskanzler durch seine Worte mit regelrechter Verachtung. Man müsse sich von seinen Worten doch nicht mitgemeint fühlen, wenn man so fleißig sei, schimpft man in der CDU gerne über Kritiker an diesem Merz-Stil. Wer aber so pauschal über eine vermeintlich arbeitsscheue Bevölkerung nörgelt, zwingt die Menschen geradezu, sich angesprochen zu fühlen.

Man müsse sich darüber unterhalten, wie man Anreize dafür schaffe – dafür, dass die Menschen ihrer Beschäftigung nachgingen, sagte Merz auch. Nur schafft er genau das nicht. Stattdessen schimpft er auf vermeintlich faule Arbeitnehmer. Aber ewiges Herumgeboomere über „die Vier-Tage-Woche und Work-Life-Balance“ ändert an den Rahmenbedingungen von Wirtschaft und Arbeit gar nichts. Und auch die telefonische Krankschreibung, die Merz so sehr beklagt, ist tatsächlich für zwischen einem und zwei Prozent der Krankschreibungen verantwortlich. Merz schimpft an der Realität vorbei.

Jetzt kann man natürlich zur nationalen Kraftanstrengung aufrufen und Mehrarbeit als eine Art patriotische Pflicht deklarieren. Oder man kann es zumindest versuchen. Das ersetzt aber keine politischen Maßnahmen. Und mit dieser oberlehrerhaften Schimpferei auf die faulen Deutschen wird das erst recht nicht gelingen – genauso wenig wie mit Appellen an ein von Merz proklamiertes „Wir“, das sich jetzt mal wieder anstrengen müsse. Niemand wird für Merz’ Bilanz arbeiten gehen. Sondern nur für sich selbst.

Und das muss sich wieder lohnen. Alles andere ist Quatsch. Der deutsche Staat, auch unter Friedrich Merz, verhindert das aber. Trotz Rekord-Steuereinnahmen von einer unvorstellbaren Billion Euro stehen Steuersenkungen nicht zur Debatte – im Gegenteil, in Berlin ist die Rede von Steuererhöhungen. Die einst versprochenen Steuersenkungen, die auch im Koalitionsvertrag stehen, seien „nicht fix“, hatte Merz verkündet. Und den Mut für eine wirklich große Struktur- und Staatsreform hat der Kanzler nicht.

Weil es einerseits mit der SPD nicht zu machen ist – und weil Merz andererseits selbst für radikale Kürzungen und Streichungen von Staatsausgaben und -aufgaben die Vorstellungskraft fehlt. Er will hier mal ein Prozent einsparen, dort mal ein bisschen Bürokratie streichen und Überstunden ein ganz kleines bisschen steuerfrei stellen. Das reicht nicht. Für mehr Netto vom Brutto werden Menschen auch mehr arbeiten gehen – nur für die hohlen Sprüche von Friedrich Merz nicht. Für einen Kanzler, der sein Volk im Grunde als arbeitsscheue Blaumacher beschimpft, wird niemand länger im Büro oder in der Werkshalle bleiben.

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

110 Kommentare

  • Ein Wahlbetrüger hat keinerlei Recht, den Betrogenen Vorwürfe zu machen.

    122
    • Er weiß, das die Deutschen so dumm sind und auf seine dauernden Lügen herein fallen!

      • Da muß ich leider zustimmen

      • Vielleicht auch einfach lethargisch. Man kann sich so eine Wahlkampfrede von Merz in BW wahrscheinlich gar nicht trüb und stumpf genug vorstellen.

        Trotzdem glaube ich nicht, dass dieses „den Vorwurf auf das Volk verschieben“ irgendeine Auswirkung hat, weder für ihn noch für die Wahlergebnisse der CDU.

      • Vielleicht sollte Merz mal die Bürgergeldempfänger + Flüchtlinge und Migranten, die noch nie was gearbeitet haben und von Transferleistungen leben mal zum Arbeiten animieren!

      • Deutschland ist im Arsch, seit die Grünen ihre Sabotage ungehindert durchziehen konnten. Unterstützt von den Landesverrätern der SPD und der Stasi-SED. Als dann auch noch die DDR-Kommunistin Merkel Karriere in der damaligen CDU machen konnte und diese auf linksgrün drehte, war es passiert. Und die Vaterlandsverräter, die ihr halfen, sind heute noch in Ämtern. Siehe Günther, Haseloff, Wegner, Kretschmann…

        Merz ist die Krönung. Der macht sogar mit der Stasi-SED rum und freit um Kreischinek.

        Er hat sich und Deutschland in Billionenschulden gestürzt, um sich zum Kanzler zu machen und der SPD sich und Deutschland ausgeliefert.

        Jetzt sollen die ausgequetschten Staatssklaven bis zum Umfallen arbeiten, damit die Sozialisten und Grüninnen und SED-Kommunisten das Geld zur Zerstörung des deutschen Volkes bekommen. Die CDU und die CSU spielen dafür den spendablen Zahlmeister.

        Danke für nichts, Merz!

    • Völlig richtig. Wenn Arbeit nicht mehr lohnt, gerät das Land in eine Negativspirale. Am Ende dürfen sich aber diejenigen, die das Arbeiten eingestellt haben, auch nicht über die schlechten Zustände beklagen. Es muss also erst noch schlimmer werden, bevor es wieder besser wird. Die alleinige Schuld trägt somit nicht jene zu Recht als „Wahlbetrüger“ bezeichnete Marionette. So leid es mir auch tut.

      -22
      • Warum soll sich jemand, der „das Arbeiten eingestellt“ hat, nicht über die schlechten Zustände beklagen dürfen?

      • Falsch, je mehr die Leistungsträger arbeiten und die Kassen füllen, desto mehr Geld wird verschwendet, desto mehr Goldstücke werden bestens alimentiert

        • Menschen arbeiten aber nicht für Gerechtigkeit, sondern für Lohn.
          Aber bitte, ganz wie Sie meinen, Sie dürfen gerne für andere reinhauen.
          … damit es nicht noch mehr Ungerechtigkeit gibt.

          1
        • Und desto mehr Schmarotzer werden angelockt.

          21
        • Bernd, weniger Arbeit führt nicht zu weniger Verschwendung, sondern zu weniger Geld, das überhaupt verteilt werden kann. Wer die Leistungsträger pauschal für Fehlentscheidungen verantwortlich macht, ignoriert, dass gerade ihre Arbeit die Mittel schafft, mit denen das System überhaupt funktioniert. Aufhören zu arbeiten löst keine Ungerechtigkeit, es verstärkt sie nur.

          -7
      • Altas, Sie beschreiben die Realität. +++ +++

      • Richtig! Ich gehe hier nicht oft in die Kommentare, aber Atlas lese ich gerne mit, weil alles schlüssig ist.. danke dir

        -10
  • „Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen“
    Karl Valentin

  • Ich selbst und eine erstaunlich hohe Anzahl meiner Bekannten – durchweg alle gut bis herausragend verdienend – haben mit Anfang bis Mitte 50 privatisiert oder ihre Arbeitszeit stark reduziert.
    Gesellschaftlich ein Drama: Alles Fach- und Führungskräfte aus verschiedensten Bereichen, auf deren wertschöpfende Arbeit dieses Land nicht verzichten kann.

    Alle haben zwei Gründe für ihren Rückzug genannt: Erstens die Gängelung durch Bürokratie und Verordnungen, die es ihnen zunehmend weniger möglich macht, ihrem Beruf in sinnvoller und produktiver Weise nachgehen zu können. Und zweitens die extremen Steuern und Abgaben, bei den denen sich Vollzeitarbeit auf ihrem Einkommensniveau schlicht nicht mehr lohnt.

    Nicht Faulheit, sondern Bürokratie und Steuern sind unser Problem.

    • Ich habe das auch gemacht. Als ich meine erste Gehaltsabrechnung in Teilzeit erhielt, habe ich mich im Nachhinein gefragt, ob ich eigentlich bescheuert war, soviel zu arbeiten, denn die Hauptfrüchte der Mehrarbeit gingen als Steuereinnahmen an den Staat.

    • Ganz genau so ist es, volle Zustimmung, bin dabei!

    • Da ich selbständig bin, keine Kinder habe und meine Frau gut verdient, kann ich es mir leisten, nur noch meine geschäftlichen und privaten Kosten zu erwirtschaften und dann lass ich den Stift fallen. Mindestbeitrag Krankenkasse, keine Einkommenssteuer, ich bin doch nicht bescheuert, dieses kaputte System mitzufinanzieren. Lieber halbtags arbeiten und die Freizeit genießen. Wozu Reichtum anhäufen, soll ich mal der Reichste auf dem Friedhof sein?

  • Auffallend auch: kein Hinweis auf die sinkende oder zumindest stagnierende Produktivität (auf die ein Durchschnittsarbeitnehmer keinen Einfluss hat).

    • Er sagt auch nichts dazu, dass es kaum noch freie Arbeitsplätze gibt und dass jeden Tag Tausende entlassen werden. Das scheint ihn nicht im geringsten zu interessieren.

  • Steuern um 30% senken, diejenigen die im Sozialsystem hängen aktivieren und schon würde es deutlich besser laufen.

    • Quatsch, Du kennst den Arbeitsmarkt wohl nicht … Welches Unternehmen stellt noch Leute ein … es werden nur noch Kündigungen ausgesprochen … Betriebe schließen oder gehen ins Ausland!

      Steuern und Abgaben massiv runter. Der öffentliche Dienst muss um ca. 5,8 Millionen Leute zurück geschraubt werden!

    • Millionen von Dauergäste die nur als „unvermittelbare“ heimlich Nebenberuflich Umsatz machen sind ein elementares Merkel Problem.

      Jedes Jahr Kosten in Höhe dutzenden Milliarden mit der Rendite von herben Problemen für Staat und Gesellschaft sowie Paralellgesellschaften ruinieren jedes Land mit der Zeit.

      Siehe England, Schweden, Dänemark usw.

      War lange genug in der Asylhilfe ehrenamtlich tätig.
      Ich beschreibe nur die Realität die alle kennen.

  • Ich würde mal mit „Lean Management“ im Bundestag anfangen. Der Souverän ist doch keine eierlegende Wollmilchsau. Unsereins arbeitet ein Leben lang und erhält am Ende eine mickrige Rente. Manche müssen sogar noch Flaschen sammeln und dürfen sich dazu noch ankacken lassen. Wie wäre es mit einem sozialen Pflichtjahr für MdBs und MdLs? Das könnte Kontakt zur Realität außerhalb der eigenen Blase schaffen.

    • Nein, vorher schicken die uns alle zum unbezahlten Reichsarbeitsdienst. Haben doch die beiden Chef-Furien der Grüninnen schon gefordert.

    • Wär schön, wenn’s nicht so utopisch wär.
      Ausserdem, welchen Job sollten diese Nichtsnutze denn ausüben? Körperliche Arbeit in Sozialberufen? Ausgeschlossen!! Bleiben allenfalls „Kaffeetrinker-Jobs“, und das tun sie ja ohnehin zur Genüge.

      • Vielleicht „Kaffeeholer-Jobs“?
        Ihre Sorge ist leider nicht unbegründet. Sie würden in manchen Stellen mehr Schaden denn Nutzen bringen.

  • Wie sagen die fleissigen Chinesen?
    借驴下坡
    Er muss sich einen Esel leihen, um vom Berg runterzukommen,.

  • Ich bin nicht „wir“! Allerdings würde ich mich durchaus motivieren lassen, mit einer max. Steuer- und Abgabequote von 25 %.

  • Ach Herr Merz, sie sind nicht in der Lage Deutschland zu retten, weil sie das gar nicht wollen.
    Meine Empfehlung: Stellen sie die Vertrauensfrage, damit das endlich aufhört.

  • Krankentage Berliner Beamter 36,8. Zuerst mal vor der eigenen Türe kehren.

  • Wirtschaftspolitik muss „bottom-up“ konzipiert werden! 1948 klappte es als die Bürger zunächst ein „Kopfgeld“ von 40 DM erhielten, um die Volkswirtschaft neu zu starten! Die Einführung der D-Mark in der DDR erfolgte am 1. Juli 1990 im Rahmen der Währungs-, Wirtschafts- & Sozialunion bei dem die D-Mark zum alleinigen Zahlungsmittel wurde, Löhne, Gehälter & Renten weitgehend 1:1 umgetauscht wurden.
    Heute ist die Politik ELITENFIXIERT & DIGITAL-Silosichtig, kann nur noch „top-down“ konzipieren & merkt nicht einmal mehr, wie sie gegen die europäischen Werte verstößt!
    Subsidiaritätsprinzip, Freiheit, Gleichheit (keine eAuto-Prämie für Alleinerziehende?), Konnexitätsprinzip, Kohärenzprinzipien, Inklusion, Toleranz (UNESCO-Toleranz) und demokratischer Respekt (Augenhöhe, Diskurs & Präsenz) statt Bevormundung.

    Ein PARTEIEN-AUDIT kommt heute zu dem desaströsen FAZIT: „Umfassender ordnungspolitischer Kompetenz-Verfall und Verlust der europapolitischen Kultur & Rechtsstaatlichkeit.

  • Vielleicht sollte man eher fragen, warum Ärztinnen und Ärzte so viele Krankschreibungen ausstellen – schließlich schreiben sich die mutmaßlich Kranken ja nicht selbst krank.
    Natürlich gibt es auch Menschen, die den „gelben Schein“ missbrauchen. Doch warum fehlt manchen Ärztinnen und Ärzten offenbar der Mut, eine Krankschreibung zu verweigern?
    Oder ist es so einfach den Medizinern heute etwas vorzuspielen?
    Wer profitiert am Ende von dieser Praxis? Werden die vermeintlich Kranken durch verschiedene Praxen und Geräte wie CT oder MRT „geschleust“, um die teuren Anschaffungen zu finanzieren?

    • „Normal sind in Deutschland durchschnittlich rund 15 Arbeitstage pro Jahr, aber je nach Quelle und Branche können es zwischen ca. 15 und über 20 Tage sein; höhere Zahlen (über 30 Tage) können arbeitsrechtliche Konsequenzen haben, da dies Arbeitgeber belasten kann, während 2-5 Infekte pro Jahr für Erwachsene als normal gelten.“

      Früher gab es mal die Formel : „Eine Woche kommt sie, eine Woche bleibt sie, eine Woche geht sie“ – die Grippe.
      Heute sollen die Kranken nach spätestens einer Woche wieder auf der Matte stehen.
      Bei mir gab es sowas nie. Wenn die wieder antraben wollten, sagte ich „no way!“.
      Das hätte mir noch gefehlt : nicht richtig auskuriert und den Rest auch noch anstecken. Ich hab die immer nochmal zum Doc geschickt.
      So eine Grippe ist ja kein Spaziergang, der Körper muss sich auch nach der Krankheit erstmal wieder davon erholen.
      Sollen sie doch Roboter einstellen.

      • Mich stört, daß bei der Bewertung der hohen Anzahl der Krankheitstage in der Alten- und Krankenpflege „unter den Tisch fällt“, daß „wir Pflegekräfte“ auch an den Wochenenden arbeiten = der Hausarzt muß mich bis einschließlich Sonntag krankschreiben (nicht nur bis Freitag wie bei vielen Büroangestellten). Ich glaube, auch das ist ein Grund für die hohe Anzahl an Krankheitstagen in den Pflegeberufen.

    • Ärztinnen und Ärzte…..Ärzte reicht auch, es muss nicht geschwurbelt werden

    • Als Mediziner muß man den Angaben des Patienten glauben schenken.
      Wer zu kritisch ist wird von der Ärztekammer abgemahnt und kann seine Atztzulassung verlieren.

      Bei Patienten die kein oder kaum Deutsch sprechen ist das Risiko einer erfolgreichen sehr schädlichen Beschwerde bei der Ärztekammer sehr groß.

      Viele Patienten bringen Linke Begleitpersonen aus NGO´s / Kirchlichen Einrichtungen mit die offen Druck ausüben und der Arzt ist alleine im Sprechzimmer gegen Zwei.

      Raten Sie mal wer gewinnt.

      Teils reicht ein Anruf / Email solcher NGO Leute (Ohne Beweise)
      bei der Ärtzekammer und es man kann zu einem Anhörungs Termin (Ist wie ein Arztgericht) geladen werden.
      Wer drei solcher Termie bekommt, kann sich einen Job als Strassenfeger suchen.

      Kenne Leute die nach oder vor dem ersten Termin,
      aus Angst für 3 Monate in Kur gegangen sind.

      Deutschland 2026

  • Da fällt mir das Sprichwort ein …
    „Man kann aus einem Esel kein Rennpferd machen.“

    So ist es halt auch bei gewissen Herren und Damen aus der Politik.

    • Aber ein Depp kann sich immer weiter zu einem noch größeren machen – auch hier der Verweis auf die Politik

  • Vom Steuersystem geknechtet sehe ich überhaupt nicht ein noch mehr zu arbeiten.

    • Vor allem soll niemand für Fremde malochen müssen, die in der Hängematte liegen.

  • Bin sicher kein Merz-Fan und natürlich können seine Sprüche nicht gute Wirtschaftspolitik ersetzen, absolut korrekt. Trotzdem bin ich mit Ende 50 auch entsetzt darüber, dass man in Deutschland in einigen Bereichen den Sinn von Arbeit, damit etwas Konstruktives und Wertvolles zu schaffen, völlig verloren zu haben scheint.

    -15
  • Egal, was dieser Mann anpackt oder sagt – es ist grandios daneben.

  • Beim Thema Arbeitsverweigerer fallen mir vor allem Merz, Frei, Klingbeil, Bas, und ein Verwaltungs- Beamtenstaat, von Kommunen bis Bund ein.

    Seltsam 😕, oder ?

  • Müssten wir nicht die Fehler dieser Regierung bezahlen, dann hätten wir 100% mehr Geld im Sack. Und würde man noch die tauben Nüsse in der EU nicht finanzieren müssen, wären es noch einmal 50% mehr!

  • Und wieder kostenlosen Wahlkampf für die AfD!
    Nur weiter so!

  • Der Mann sollte mal in die Produktion.

    • Das würde der ganzen Politriege mal nottun und dann auch nur von diesem Geld leben bitte schön.

      • Dann würde die Produktivität um weitere 50% sinken.

        • Oder noch mehr-denn diese Typen wissen nicht was arbeiten ist..

          0
  • Das die Motivation der arbeitenden Bevölkerung gegen null geht, liegt vielleicht auch daran, daß sich Arbeit nicht mehr lohnt, daß das Steuergeld ins Ausland gebracht wird, während hier die Infrastruktur kaputt ist, daß es für den Normalo nicht mehr möglich ist, Eigentum zu schaffen, daß nach 45 Jahren Arbeit die Rente nicht reicht, daß man als GKV Mitglied monatelang auf einen Arzttermin wartet. Ich könnte so fort fahren, aber das wollen Parlamentarier, die zum Teil keinen Abschluß haben und mehr verdienen als ein Chefarzt, nicht hören.

  • Die einzigen Arbeitsverweigerer sehe hauptsächlich in der Politik.
    Herr Merz hat bislang genau gar nichts von seinen Wahlversprechen umgesetzt.
    Aber die beschimpfen, die seine Unfähigkeit auch noch mit Steuern finanzieren.
    Hauptsache er kommt in der Welt rum und verteilt unser Geld.
    Bravo

  • Natürlich hat Merz Recht. Die Menschen in Deutschland arbeiten zu wenig.

    Ob nun aus Krankheitsgründen, oder weil sie 6 Wochen Urlaub im Jahr haben. Im Vergleich zu anderen Ländern ist das geradezu grotesk viel.

    Und die telefonische Krankmeldung lädt ja geradezu zu Mißbrauch ein.

    Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, müssen alle mit anpacken. Da ist die Forderung der Gewerkschaften nach einer 4 Tage Woche geradezu bizarr.

    Auch das BG muss reformiert werden – und zwar drastisch!

    -31
    • Ich hoffe Sie gehen mit guten Beispiel vorran und arbeiten schon Ihre 70 Stunden Woche für das Volkswohl. Weniger als das ist faul. Auf gehts.

    • Ey Kollege, wir haben 2025. Die 30er kommen erst noch.
      Der interNationale Arbeitsdienst (iNAD) als sein nächstes Projekt?

    • Sie verstehen das Problem genauso wenig wie die Politik.
      Ohne Anreize arbeitet niemand freiwillig mehr. Wenn ich mit einer Viertage-Woche durch die absurde Besteuerung nicht viel weniger verdiene als mit einer Fünftage-Woche, ist der Anreiz für eine Viertage-Woche halt dementsprechend größer.
      Der Mensch ist eben nicht so dumm und faul wie man ihn darstellen will, er handelt hier ganz rational.

      100 Tsd. Euro Einkommen nicht höher als mit 25% besteuern-was meinen sie, wie fleißig die Leute arbeiten würden. Erbschaftssteuer weg und Kapitalertragssteuer erst ab einer Höhe von nur z.b. ab 25 oder 50 Tsd. Euro Erträge wäre ein Anreiz, viel zu sparen und auch zu arbeiten, weil es eben Sinn macht.

      So lange der Staat nur wegnimmt, bekommt er genau das Ergebnis wie jetzt.

  • Und wozu Kraftanstrengung und mehr arbeiten, wenn das Geld dann doch in die Ukraine oder ins Bürgergeld geht? Das muss doch der Kanzler erst mal auflösen. Man arbeitet primär für sich und seine Familie und dann für ein funktionierendes Staatswesen, gesellschaftlichen Zusammenhalt usw. Davon ist aber nicht mehr viel geblieben in DE.

  • Merz bezeichnet Atomausstieg als „schweren strategischen Fehler“
    Hat er nicht auch gegen den Antrag der AfD gestimmt, vorhandene AKW weiter zu betreiben?
    Und nach seiner Meinung arbeiten doch wohl nur die Bürger zu wenig, die überhaupt noch arbeiten. Und wer nicht arbeitet, muss sich auch nicht krankschreieben lassen.

Werbung