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Die SPD gegen die fiesen Geldsäcke

Die SPD will die Erbschaftssteuer für „Reiche" erhöhen, denn „Erben ist keine Leistung". Das Problem des Vorstoßes beginnt nicht bei absurd niedrigen Freibeträgen – ihm liegt schon ein fundamentales Missverständnis unserer Verfassung zugrunde.

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Die Erhöhung der Erbschaftssteuer für die Reichen ist ein absoluter Klassiker des Sozialismus durch die Hintertür. Wenn wir die fiesen, geldhortenden, asozialen, faulen und ausbeuterischen Geldsäcke nicht lebend enteignen können, dann doch wenigstens, wenn sie endlich den platingoldenen und mit Blut-Diamanten besetzten Löffel abgeben. Oder besser gesagt: abgeben wollen, an ihre genauso fiese Geldsack-Brut, mithilfe der hinterlistigen Schlupflöcher des Erbrechts. Bestimmt haben die auch alle einen Steuerberater. Das können wir nicht hinnehmen, da muss der Staat für Gerechtigkeit sorgen! 

Zum Glück eilt die SPD schon zur Hilfe. Mit einem Impulspapier, das es in sich hat, will sie den Dagobert Ducks dieser Welt an den Kragen. Ein „Lebensfreibetrag“ von einer Million Euro, ein Unternehmensfreibetrag von 5 Millionen Euro, die anfallenden Steuerschulden dürfen aber wenigstens über 20 Jahre abgestottert werden. Unter dem Hashtag #fairerben kündigte die Partei das Papier Anfang der Woche auf Instagram an. Dabei steht der Slogan oder wohl eher das Mantra „Erben ist keine Leistung“ über allem. 

In fetten Großbuchstaben, in Schwarz auf Weiß, in Weiß auf Rot und in Begleitung von beflügelten Geldstapel-Emojis. „Erben ist keine Leistung. Füreinander Verantwortung übernehmen schon. (Handschlag-Emoji, rotes Herz-Emoji) Bei der Erbschaftssteuer geht es um Gerechtigkeit. Und um die Frage, die wirklich zählt: Hängen Chancen von Leistung ab oder von Herkunft? (Angespannter Bizeps-Emoji, Schloss-Emoji)“ Bebildert ist der Post mit einem Chihuahua, der zwischen Champagnerflaschen, Sektgläsern und stapelweise Geld hockt und ein Prinzessinnenkleidchen und eine weiße Barock-Perücke trägt. Sein Glubschaugen-Blick scheint zu sagen: „Wenn sie kein Trockenfutter haben, sollen sie doch Lammkoteletts fressen!“ 

Ich wage eine steile, gewagte und dreiste These, aber ich glaube, der SPD-Sozialismus ist schlimmer als der SED-Sozialismus. Denn retrospektiv hat sich die SED doch noch Mühe gegeben. Kunstvoll gezeichnete Propagandaplakate von schneidigen Männern mit rosigen Wangen, Prunkstraßen und aufwändige Mosaike und Fresken von Arbeitern. Die SPD will Sie genauso enteignen und haut Ihnen dabei nur peinliche Emojis und einen noch peinlicheren Hashtag um die Ohren. Am Ende lügen aber beide gleich, wenn sie behaupten, dass sich Sozialismus mit Demokratie und Rechtsstaat vereinen lässt. Und wenn sie behaupten, dass man sich als hart arbeitender Bürger der Arbeiterklasse oder des Mittelstandes vor nichts fürchten braucht. 

Was ist heutzutage schon noch ein Millionär in Deutschland? Doch fast jeder, der eine Eigentumswohnung oder ein Haus hat. Man kann einen Millionär bei dem aktuellen Inflationskurs doch schon gar nicht mehr als reich, sondern eher als wohlhabend bezeichnen. Die könnten sich auf den Golfplätzen der restlichen Welt doch noch nicht mal eine Cola kaufen. Wenn man den absurden Vorstellungen der Linken das jedoch entgegenhält, stößt man nur auf eine von Stacheldraht gesäumte Mauer. 

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Dann wird dem entgegnet: Aber es geht doch gar nicht um den Mittelstand! Es geht um die Superreichen! Die Superduperreichen, die soooo viel Geld haben, dass sie damit gar nichts anfangen können. Vor diesen extrem Reichen wird man ja oft durch märchenhafte Berechnungen gewarnt. Als Elon Musk für 41 Milliarden Dollar Twitter kaufte, errechnet Funk, dass er für das Geld auch fast jedem Menschen auf der Welt einen Döner kaufen könnte. Diese Geld-Pornografie-Rechnungen macht Funk gerne. 

Ende letzten Jahres errechnete man dort dann, dass Musk sich für sein 749 Milliarden Dollar Nettovermögen jedes jemals verkaufte Ticket der Eras Tour von Taylor Swift und jeden einzelnen Spieler der 1. Bundesliga kaufen, 89 Mal den Bau des Burj Khalifa zahlen, jedem Studenten und Azubi in Deutschland einen Tesla kaufen und dann noch für knapp 13 Jahre den Welthunger beenden könnte. Oder andersherum: Er könnte für 13 Jahre den Welthunger beenden und wäre immer noch rund 337-facher Milliardär. Und trotzdem macht er es nicht! Da sieht man mal wieder, wie niederträchtig Reiche sind! Hatte ich schon betont, wie fies, gemein und hinterhältig diese Kapitalistenschweine sind? 

Doch eigentlich ist es noch zu kurz gegriffen, in dieser Debatte über die richtige Definition für „reich“ zu streiten, an den Inflationskurs zu erinnern oder über Freibetragsgrenzen zu verhandeln. Die Erbschaftsdebatte legt ein grundlegendes Missverständnis unserer Verfassung offen, das sich durch sämtliche politische Diskussionen dieser Zeit zieht. Es ist das gleiche Missverständnis, das auch etwa der aktuellen Diskussion um die Reichweite der Meinungsfreiheit zugrunde liegt. 

Wenn die SPD die Erbschaftssteuer für Reiche erhöhen will, lautet ihre Frage: Warum sollten die das behalten dürfen? Und ihre Antwort ist: Gar nicht, die haben ja nichts dafür geleistet. Wenn Günther Medien wie Nius einschränken will, stellt er die Frage: Warum sollten die das sagen dürfen? Und seine Antwort ist: Gar nicht, das trägt in keinster Weise zu einem zivilisierten Diskurs bei. Dann müssen die „Reichen“ oder „Nius“ argumentieren, warum sie doch einen guten Grund haben, das Erbe zu behalten oder ihre Meinung zu sagen. 

Die Diskussion ist bereits durch die Fragestellung vorgezeichnet. Der Bürger ist von der Gnade des Staates abhängig. Um Rechte zu erhalten, muss er einen guten Grund vorbringen können. Das bedeutet, nicht nur wenn der Staat etwas für gefährlich hält, sondern schon wenn er es für unnötig oder sinnlos befindet, werden keine neuen Rechte gewährt oder gewährte Rechte wieder weggenommen. Im Zweifel wird dann gegen den Einzelnen und für das „Gemeinwohl“ entschieden. Schon hier verabschiedet sich die Debatte von unserem Grundgesetz. Denn Grundrechte sind eben nichts, was der Bürger vom Staat gewährt oder geschenkt bekommt. Wir haben unsere Rechte von Grund auf und der Staat ist dafür da, sie zu schützen. 

Geht es nach den Müttern und Vätern des Grundgesetzes, darf die Frage also nicht lauten: „Warum sollten die das behalten dürfen?“ oder „Warum sollten die das sagen dürfen?“, sondern: „Warum sollte der Staat ihnen das wegnehmen dürfen?“ oder „Warum sollte der Staat ihnen das verbieten dürfen?“. Es ist der Staat, der einen guten Grund braucht, nicht der Bürger. Und wenn etwas nicht so gefährlich ist, dass es das Einschreiten des Staates aus wichtigen, überwiegenden Gründen bedarf – auch wenn der Staat und jedermann es für absolut unnötig und sinnlos halten mag –, dann darf er es ihm nicht wegnehmen und auch nicht verbieten. 

Wenn man so fragt, verändert sich die Debatte fundamental. Dann reicht kein bloßes Naserümpfen, kein Beigeschmack oder moralisches Herumfuchteln mit dem Zeigefinger mehr, um Bürger in ihren Grundrechten zu beschränken. Dann muss das, was ein unappetitlich reicher, zurechnungsfähiger Erwachsener mit seinem legal erlangten Vermögen macht, nicht „fair“ sein. Und es ist egal, ob sein Erbe ein verzogener Bengel ist, der für jeden Wochentag eine andere Rolex hat und bei seinen Champagnerpartys auf Sylt kein Trinkgeld gibt oder bescheiden und tüchtig das Familienunternehmen weiterführt und Tausenden Menschen einen sicheren Arbeitsplatz bietet. Und wenn ein Milliardärstöchterchen der Meinung ist, sie müsste ihr gesamtes Erbe der Bundesrepublik Deutschland überweisen, soll sie das gerne machen. Sie kann es aber natürlich auch gerne Apollo News spenden. 

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80 Kommentare

  • Herzlichen Dank. Ich stimme ihnen vollkommen zu. Der Sonntag hat gut begonnen.

    • Ja,

      Wenn nur die Geld bekommen sollen, die auch Leistung bringen, dann werden aber viele in Deutschland leer ausgehen,
      davon selbst viele, die offiziell einen Beruf haben.

      • und auch ganz viele von denen, die anderen immer wieder leistungsloses Einkommen unterstellen. Es gilt nämlich wie immer: Was ich denk‘ und tu‘, trau ich ander’n zu.

      • Dann dürften viele Politiker kein Geld bekommen, weil sie kaum Leistungen bringen.

      • Wenn nur die Geld bekämen, die auch Leistung bringen, gingen SPD-Politiker leer.

        • Volltreffer 😂

          1
  • Super, der Artikel!
    Erbschaftssteuern sind Raub, denn das Vermögen wurde bereits versteuert. Es wurde zudem erarbeitet, sodass es ungerecht ist, es an alle zu verteilen! Daher gibt es diese Art der Steuer nicht in jedem Land.

    • „Der Akt, durch den ein Individuum seiner Güter beraubt wird, heißt Raub, wenn ein anderes Individuum ihn begeht. Und soziale Gerechtigkeit, wenn eine ganze Gruppe plündert.“ – Nicolás Gómez Dávila

  • Ich bemühe mich praktisch seit Kindesbeinen um das Eigentum unserer Familie. Eine kleine Landwirtschaft von der heut‘ keiner mehr leben könnt – „man“ macht es – aus Liebe zur Natur, Tradition…
    Wenn also die große Mehrheit meiner Klassenkameraden oder Studienkollegen in’s Freibad, in den Ferienjob, den Sprachurlaub, „Work and Travel“ unterwegs war – war unser einer mit dem Balkenmäher auf Hanggrundstücken, mit dem Obstbrecher in Hochstämmen, vergnügte sich auf Sitzungen von Land- und Jagdgenossenschaften…
    Erben ist also keine Leistung? Politikschwallerei ist es keinesfalls. Jungs, Mädels und *_ – Euer mentaler Status könnt doch möglicherweise so manchem bedenklich erscheinen…?

    • Danke…🙏🏻🙏🏻🙏🏻!!

  • Natürlich ist Erben eine Leistung.
    Wenn die Kinder funktionieren, keine Nachhilfe erforderlich, verlässlich, früh selbstständig, Wünsche durch frühes jobben selbst finanziert werden, einen Großteil des Studiums selbst finanzieren dann können beide Elternteile Vollzeit arbeiten, dann stimmt schon mal das Haushaltseinkommen.
    Wenn dann noch innerhalb der Familie sparen als Tugend definiert und bei Ausgaben nicht immer Premium gekauft wird, dann ist eine Hypothek fürs Eigenheim machbar und eine vernünftige Sparrate realistisch.
    Wenn dann noch auch aufgrund der super Entwicklung des Nachwuchses, eheliches Glück und Zufriedenheit bleiben und die Eltern sich das teure Abenteuer Scheidung sparen, bleibt auch am Lebensabend noch die Sparrate erhalten (keine Miete, zwei Renten).
    Wenn dann wieder die Erben, anstatt fremde Leistungen, aus Liebe, Pflichtgefühl, Dankbarkeit unterstützen und pflegen ist im Erbfall einiges gemeinsam erwirtschaftet worden.
    Was ist hier Leistungslos?

    • Das Lebensmodell, welches Sie hier so trefflich beschrieben, fürchten Sozialisten am meisten. Starker Familien verbund, freie und vom Staat unabhängige Bürger!

  • Die Schweden haben die Erbschafts-und Schenkungssteuer abgeschafft. Mein Lieblingsargument in der Debatte: Es sei eine ungerechte Strafsteuer auf die Sparsamkeit der Eltern

  • Der Status Bürgergeldempfänger sehrwohl schon !
    Es gibt Familien die das Modell in dritter Generation leben!
    Fragen sie beim Amt ihres Vertrauens.

    • Kannst auch mich fragen. In unserem Dorf sehe ich das jeden Tag mehrfach.
      Familien in dritter Generation im Bürgeld, kleines Einfamilienhaus, Audi A6 vor der Tür, geht alles mit Bürgergeld.

  • Es ist ganz einfach: Eigentum ist der Grundpfeiler für alles weitere. Ohne absolut geschütztes und geachtetes Eigentum erfolgt keine Leistung, die über das nackte Überleben hinausreicht und es ist auch nicht viel mehr möglich, da auch die Kapitalbildung für den Fortschritt der Jäger und Sammler nötig war.

  • „Was bedeutet meine Weisheit, wenn selbst die Narren mir befehlen können?

    Was bedeutet meine Freiheit, wenn alle, selbst die Stümper und die Unfähigen, meine Herren sind?

    Was bedeutet mein Leben, wenn ich nur dienen, zustimmen und gehorchen muss?“

    (Ayn Rand – „Hymne“)

  • Es gibt mehr Steuerberater als Polizisten. Hmmm, was sagt das? Das man Eigentum was ohnehin schon X-Mal versteuert wurde verteidigt werden muß. Die staatlichen Steuerbehörden sind eben auch weisungsgebunden.

  • Die mit Macht vertauschte Interpunktion, die dazu führt, sich als Bürger rechtfertigen zu müssen, reicht inzwischen bis in die letzten Tage und Stunden des Lebens hinein. So sehen sich vor allem äußerst Gebrechliche damit konfrontiert, begründen zu müssen, warum sie sich nicht stationär pflegen lassen, sondern weiterhin ambulant in ihrer eigenen Wohnung versorgt sein möchten. Die Folge davon ist, dass die noch verbliebenen Kräfte aufgezehrt werden und der Mensch jäh verstirbt. Angesichts dessen sollte die Kritik erlaubt sein, dass allen voran die SPD dadurch inhumaner nicht handeln könnte, wenn sich deren Parteifunktionäre dann zuvörderst darüber auslassen, wie daraufhin das Erbe zu verteilen ist und welcher Anteil dem Staat dabei zufällt.

    • Nur zur Erinnerung: Welch überaus verheerende Folgen die gesellschaftlich invertierten Verhältnisse mittlerweile zeitigen, lässt sich schon daran erkennen, dass von der Witwe eines der ehedem reichsten Deutschen mit einem hohen Milliardenvermögen die Worte überliefert sind: „Er hat nimmer können“ (Der Spiegel 3/2009: Titelthema). Obwohl also klar war, dass ein Mensch mit den Kräften am Ende ist, hielt zunächst das zuständige Finanzamt und später der daraufhin angerufene Bundesfinanzhof es für, wortwörtlich, „verwerflich“, notwendig Hilfe zu leisten und die Möglichkeit zu eröffnen, die Kräfte geistig seelisch und körperlich wiederzugewinnen. Dadurch waren die Strapazen längst nicht mehr auszuhalten. Gemäß dem Leitspruch des Arztes Sigmund Freud bleibt dann nur noch, sich auf den Tod einzurichten.

      • Übrigens: Wer heutzutage einem Menschen in der ärgsten „Lebensnot“ (Freud, 1926: 524, 3. Aufl.) beistehen will, ohne dass Abgaben fällig werden, hat zwingend wenigstens einen Verein zu gründen, der mit dem Registereintrag als gemeinnützig anerkannt ist. Ansonsten bleibt die Steuerbefreiung verwehrt. Selbst wenn also Gefahr im Verzug ist und rasch zu handeln wäre, bleiben einem Helfer, der nachweislich fähig ist, auf die Frage von Leben und Tod zu antworten, die Hände gebunden. Das heißt nichts anderes, als dass von Amts wegen vor allem sogenannte „Super-Reiche“ ihrem Schicksal zu überlassen sind. Womöglich ist dadurch die Fiskalpolitik hierzulande in Wirklichkeit nichts weiter als eine sadistische Projektion. Insofern aber niemand einer Behandlung ausgesetzt sein darf, die ihn zum Objekt macht, könnte es sein, dass es grundgesetzwidrig und damit von vornherein nichtig ist, wozu sich insbesondere Bundesfinanzminister Lars Klingbeil als Co-Vorsitzender der SPD gegenwärtig versteigt.

  • Das Plakat ist Verunglimpfung von Menschen: Darstellung als Tier.
    Verächtlichmachung: Darstellung als Zwerghund.

    Ich bin von einer solchen Partei abgestossen.

  • Ich bin einer von vielen grauhaarigen weißen Männer im Alter von 63 Jahren mit Wohnsitz in Berlin: Wohin mit den wertvollen Sachwerten, wenn ich in die Kiste komme? Kinder habe ich keine. Die Geschwister bekommen es definitiv nicht. Die Kirche, ein konservatives Kloster oder ein gemeinnütziger Verein in Berlin? Oder sollte es der Heimatverein in dem kleinen Dorf in WestDeutschland sein, in dem ich meine Kinderjahre verbracht habe? Oder die AfD oder Team Freiheit (die neue neue liberale Kraft in De). Oder doch lieber Apollo News?
    Ein weißes Blatt Papier liegt bereits auf meinem Schreibtisch. Ich muss es nur noch mit dem entscheidenden Satz befüllen. Zuletzt die gute Nachricht: Noch geht es mir gesundheitlich gut.

    • Wie wäre es mit dem Tierheim?

  • Die SPD kann gleich mal bei der SPD Mediengesellschaft DDVG mit der Erbschaftssteuer anfangen, wenn Erben keine Leistung ist

  • Ein schönes Weinglas…
    Ansonsten kommt da nicht viel argumentatives.

  • Billige Wahlkampfslogans zu machen ist keine Leistung!

  • Wenn der Eigentumserwerb des Erben illegitim ist, dann ist der Eigentumserwerb des Staates aus der Erbschaftsteuer mindestens ebenso illegitim.

  • Erbschaftssteuer ist die Verhöhnung vieler rechtschaffender Menschen, deren Lebenswerk missbraucht wird. Eltern, Großeltern, die durch Hausbau, oder Ansparen von Reserven, ausgegliedert werden. Generationsvorsorge wird oft zerstört. Erbmasse oft fast „wertlos“ genacht. Der Stress der plötzlichen Schulden wegen der Erbschaftssteuer ist unangemessen. Allein die Verzinsung bei Verzug ist dreist und setzt Erben unter Druck. Gemeint sind hier „kleinere“ kleinere Erbschaften, Haus und durch friedensbedingte Zeiten ersparte Rücklagen. Seit 100 Jahren kaum möglich, da Deutschlands Werdegamg Bürgerguthaben stets entwertete. Bezahlte Häuser und privates Gut mussten auf eigene Kosten nach 45 neu finanziert werden .Nannte man Wirtschaftswunder …

  • Ist die Erbschaftssteuer nicht rechts und muß bekämpft werden (abgeschafft)?

  • Das Bundesfinanzministerium hat eine Historienkommission eingerichtet, die die Steuergestaltung im braunen untersucht hat (reichsfinanzministerium-geschichtepunktdeslashprojekt)
    Ergebnis: die höheren Steuern für Ledige und kinderlose Paare sind rechts.
    Auf einer anderen Seite findet sich das der Rechtsgrundsatz „in dubio pro fisco“ aus 1935 vom damaligen Finanzminister stammt und damit auch rechts ist.

  • Sollten die Sozialisten nicht einmal zuerst feststellen-und veröffentlichen- wo die umgetauschten Mrd. der SED/DDR Vorgänger Partei geblieben sind?

    • Daran können diese Gestalten sich nicht erinnern

  • *Achting. Sarkasmus! Nicht ganz ernst zu nehmen* Danke, Elisa David. Klasse! Es wird ein schöner Sonntag für mich, also „mein schöner Sonntag“ werden. Die sozialiste SPD bekommt Schnappatmung und einen Tobsuchtsanfall. Dieser schöne Sonntag muss sofort enteignet werden und an all die verteilt werden, die keinen schönen Sonntag haben. Eine EINZELNE Person hat einen schönen Sonntag?! Unerhört! Ausbeuterischer „Schönwetter-Sonntag-Kapitalismus“ in Reinstform. Igitt. „Dank“ der Sozialisten erfreuen sich 1440 Personen einen „eine Minute schönen Sonntag“. Der Rest des Sonntags bleibt trist, traurig oder was auch immer. Wichtig ist jedoch, dass es den Sozen gelungen ist, einen „Schönen-Sonntags-Kapitalisten“ den Sonntag zu vermiesen.

  • Deutschland war wirtschaftlich erfolgreich.

    Mit genau der Erbschaftssteuer, die wir jetzt haben.

    Es war kein einziger zusätzlicher Euro erforderlich, um wirtschaftlichen Erfolg zu generieren.

    Einige erfolgreiche Unternehmer sind trotzdem in die Schweiz abgewandert.
    NIcht alleine wegen der hohen Lebensqualität und dem mehr an Wertschätzung und bürgerlicher Freiheiten, sondern auch wegen der Steuer.

    Herr Kühne von Kühne und Nagel, Herr Müller mit der Ecke und der Milch, die Famile Jacobs aus Bremen, Prost Kaffee.

    Herr Kühne wollte Hamburg eine Oper sponsorn. Mehr als umstritten, wenn ein Milliardär meint, was zurückgegeben zu wollen.

    https://taz.de/Diskussion-um-Kuehne-Oper-in-Hamburg/!6106794/

    Herr Müller auch böseböseböse. Hat sich schon mit Alice getroffen. Deshalb jetzt Anti AfD Aufkleber auf jedem siebten Joghurt.

    Die Familie Jacobs war Hauptsponsor des Rennvereins Bremen von 1857. Sind die jetzt nicht mehr. Ergebnis; keine Pferderennen mehr in Bremen.

    >2

    • Gegenbeispiele gibt es auch. Potsdam wird da positiv auffällig.

      Hasso Plattner – Milliardär durch SAP wie vier andere Gründer auch – hat den Potsdamern das Museum Barberini gegenüber vom Landtag gesponsert. Ganz frei von Missgunst der linken Szene blieb auch das nicht. Er hatte wohl auch mal geplant, gegenüber vom Landtag das baulich missratene Hotel zu entfernen und das Gelände wieder an klassische preußische Vorbilder anzupassen, so dass wieder ein klassisches Ensemble entsteht. Wurde von der linken Szene nicht goutiert, die auch an anderer Stelle gerne ihren Mut zur Häßlichkeit beweist. Hat in Potsdam seinen Hauptwohnsitz und ist Ehrenbürger.

      https://hpi.de/ Ein Hasso Plattner Institut für Informatik gibt es dort auch.

      Günther Jauch ist ja nun „nur“ Millionär. Der hatte sich recht wohnlich am Neuen See eingerichtet. Der hat mal dafür gesorgt, dass das „Fortuna-Portal“ wieder errichtet worden ist, der Eingangsbereich des heutigen Landtags zum Innenhof.

      • Vermögensmillionär ? Das bringt´s doch nicht.

        E i n k o m m e n s millionär musst Du werden!

        🙂

  • Leistungslose wollen das Geld von Leistungsträgern, denn einer, selbst wenn es um Erbmasse geht, hat hierfür schon einmal versteuerte Leistung erbracht. Pure Neiddebatte von Nullleistungserbringern.

    • Soweit würde ich nun nicht gehen, allen, die wenigen erben auch Null Leistung zu unterstellen. Der Faktor Glück/Pech spielt schon auch eine Rolle im Leben. Aber fakt ist: Angefangen mit der Unterstellung „alles leistungslos“ hat die Seite der Sozialromantiker.

  • Genießt doch bitte, was ihr nicht gewählt habt!
    Mein Gott und Vater…..

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