„Überbuchung“
Vor Topspiel gegen den FC Bayern: RB Leipzig storniert 12 Tickets von Tino Chrupalla
Kurz vor dem Topspiel gegen Bayern stornierte RB Leipzig zwölf VIP-Tickets, die für AfD-Chef Tino Chrupalla und befreundete Unternehmer vorgesehen waren – offenbar aus Sorge vor einer „AfD-Party“. Chrupalla spricht von politischer Diskriminierung.
Nach Recherchen von Nius hat der Fußballverein RB Leipzig unmittelbar vor dem Bundesliga-Topspiel gegen den FC Bayern München am kommenden Samstag offenbar zwölf VIP-Eintrittskarten storniert. Diese waren ursprünglich für den AfD-Chef Tino Chrupalla und eine Runde befreundeter Unternehmer aus Sachsen vorgesehen. Schon im vergangenen Jahr habe Chrupalla einem langjährigen Geschäftspartner zu dessen 60. Geburtstag dieses Geschenk gemacht.
Am 7. Januar 2026 beauftragte Chrupalla einen Vermittler, eine komplette VIP-Loge im Rang 117 der Red-Bull-Arena für das Bundesliga-Duell zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München zu buchen. Die insgesamt zwölf Eintrittskarten, deren Gesamtpreis sich auf etwa 4.000 Euro belief, waren als gemeinsames Geschenk an einen befreundeten Unternehmer gedacht. Chrupalla übernahm nach Angaben von NIUS die Kosten für das Jubilarspaar, während die weiteren Gäste ihre Plätze selbst bezahlten. Auf den Namen des Vermittlers wurde die Buchung offiziell ausgestellt.
Werbung
Fünf Tage später, am 12. Januar, bestätigte RB Leipzig den Zahlungseingang, und Chrupalla erhielt die digitalen Tickets. Er aktivierte sie am Folgetag in der Red-Bull-App, wo sämtliche Namen der vorgesehenen Teilnehmer vermerkt wurden. Da der AfD-Chef als Schutzperson des Bundeskriminalamts (BKA) gilt, informierte er die zuständigen Sicherheitskräfte über den geplanten Stadionbesuch. In der Folge nahm das BKA Kontakt mit dem Sicherheitsdienst von RB Leipzig auf, um die Begleitung abzustimmen.
Doch kaum war die Verbindung hergestellt, wurde die gesamte Buchung annulliert. Laut NIUS belegen Handy-Screenshots von Chrupalla die Nachricht „Mobile Ticket gelöscht“. In einer E-Mail an den Vermittler erklärte der Verein die Stornierung mit einer vermeintlichen „Überbuchung“ und zugleich mit der „Teilnahme Tino Chrupalla“. Nius zufolge sei bei den Verantwortlichen von RB Leipzig offenbar der Eindruck entstanden, es könne sich bei Chrupalla und seiner Begleitgruppe um eine Art „AfD-Party“ handeln.
Werbung
Um entsprechende Szenen oder Bilder aus der Loge beziehungsweise dem Stadion zu vermeiden, sei die Entscheidung zur Stornierung gefallen. Der geplante Besuch hatte jedoch keinen politischen Hintergrund. Chrupalla wollte das Spiel privat mit Freunden verbringen – Parteikollegen waren nicht Teil der Gruppe. Auffällig ist zudem ein weiterer Punkt: Obwohl der Verein die Rückzahlung des Ticketbetrags zugesichert hat, blieb eine übliche Entschädigung oder ein Ersatzangebot, wie es laut E-Mail zunächst angekündigt war, aus.
Lesen Sie auch:
Politikerbeleidigung
Reichinneks Strafanzeige ohne Erfolg: Verfahren gegen Jura-Professor eingestellt
Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek hatte den Jura-Professor Tim Drygala wegen Politikerbeleidigung angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat das Verfahren gegen ihn nun mangels Tatverdacht eingestellt.Zensurforderungen
Was Daniel Günther bei Lanz wirklich gesagt hat
Markus Lanz und andere Journalisten meinen, Daniel Günther habe keine Zensurforderungen gegen kritische Medien erhoben. Wer das behauptet, verbreite Fake News – wirklich falsch ist allerdings nur diese nachträgliche Tatsachenverdrehung.Tino Chrupalla äußerte sich empört über die kurzfristige Stornierung und bezeichnete sie als „hochnotpeinlich“. Für ihn sei der Vorfall ein persönlicher Reputationsschaden, vor allem gegenüber seinen Freunden. Die eingeladenen Unternehmer aus Sachsen, so Chrupalla, könnten nicht nachvollziehen, warum ein regulärer Stadionbesuch für sie zu einem Problem geworden sei. „Warum soll es uns unmöglich sein, ein Fußballspiel für teuer erstandene Tickets zu besuchen?“, fragte er. Die vom Verein angeführte „Überbuchung“ hält Chrupalla für vorgeschoben – seiner Ansicht nach geht es um Ausgrenzung aufgrund seiner politischen Haltung. Seine Begleiter hatten derweil bereits Hotelzimmer in Leipzig reserviert, die sich nun nicht mehr stornieren lassen.
Auch eine weitere am Vorgang beteiligte Person fand Nius zufolge deutliche Worte. „Seit wann führt RB Leipzig eigentlich Gesinnungsprüfungen im Fußballstadion durch? Seid ihr jetzt ein politischer oder ein Fußballverein?“ Dieser wies zudem darauf hin, dass der Erwerb von VIP-Karten über Zwischenhändler ein gängiges Verfahren sei und der Club in der Regel nicht prüfe, welche Gäste eingeladen werden. Da Chrupalla weder ein Stadionverbot habe noch strafrechtlich auffällig sei, gebe es aus seiner Sicht keinen legitimen Grund für einen Ausschluss. „Im ganzen Stadion wählt doch selbst die Hälfte AfD“, so der Mann weiter, „deren Geld ist bei RB Leipzig gern gesehen.“
Werbung
Auf Anfrage reagierte RB Leipzig mit einer klaren Zurückweisung der Vorwürfe, räumte zugleich aber indirekt ein, dass der beschriebene Vorgang tatsächlich so stattgefunden hat. In der vom Verein versandten Antwort heißt es: „Herr Tino Chrupalla hat noch nie Karten für ein Heimspiel von RB Leipzig käuflich erworben – weder für die Partie gegen den FC Bayern München noch in der Vergangenheit.“ Formal stimmt das, denn laut der NIUS vorliegenden Rechnung lief der Kauf über einen Vermittler. Dass die Eintrittskarten letztlich für ihn bestimmt waren und bereits auf seinem Smartphone hinterlegt wurden, bleibt in der Stellungnahme des Vereins jedoch unerwähnt.
Statt einer inhaltlichen Klärung richtet RB Leipzig den Fokus auf den AfD-Vorsitzenden selbst: „Richtig ist, dass Herr Chrupalla uns gestern mit einem widersprüchlichen und inhaltlich offenkundig falschen Sachverhalt in Bezug auf das Spiel am Wochenende kontaktiert hat.“ Man habe diesen „entsprechend eingeordnet“. Zudem ließ der Club wissen: „Sie werden sicher Verständnis dafür haben, dass wir in dieser Angelegenheit vorsorglich unseren Medienanwalt in CC setzen.“ Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) wird hingegen am Samstag im Stadion erwartet.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
So fängt es in Diktaturen immer an.
So fing es damals auch an mit den Verboten, der linken Nazibande SA unter Hitler. Nie wieder Faschismus ist jetzt.
Danke und Grüße an Sie !
Aufruf aus den 1930er Jahren:“Kauft nicht bei Juden!“ Den Spruch:“Wehret den Anfängen“ kann man sich sparen, die Katastrophe hat bereits ihre Eigendynamik entwickelt. Kann mir jemand erklären, warum der typische Deutsche besonders für den Faschismus empfänglich ist?
und wenns dann vorbei ist, dann will keiner dabei gewesen sein, wieder einmal
Die Wahrheit ist doch. Auch in diesemVerein schicken die Manager und Bestverdiener ihre Kinder auf die Privatschule. Also die mit geringem Ausländeranteil bzw die die sich die „guten“ Ausländer herauspicken.
Auf eine öffentlichen Schule findest deren Kinder nicht.
Auch steht kein Asylheim in deren Wohnstraße.
Ich hoffe diese Idioten verlieren
Wie kann man nach 10 Jahren noch schreiben dass es so anfängt. Wir sind mittendrin und die Diktatur ist längst aktiv, seit 2015 wo man dann noch Wahlen rückgängig gemacht hat und nicht gewollte Personen installiert hat.
Niemand darf die Meinung des Volkes verändern und den Austausch der Gesellschaft fördern. Solche Personen gehören endlich festgesetzt.
Links zerstört – Rechts erhält
Wusste gar nicht, dass Diktaturen grundsätzlich aus einem Zickenkrieg beim Fußball entstehen. Wieder etwas dazugelernt. Apollo-Leser sind so klug. K-L-U-K …
Dann halte dich doch einfach raus Atlas und nimm deine Pillen!
Sie sind d….r als die Polizei erlaubt!
Ich fand den Verein cool. Jetzt nimmer :/
Es sollte keiner zu diesem Spiel gehen
Ich ganz sicher nicht….
Okay, RB ist für mich jetzt auch durch. Genau wie der Linksverein St.Pauli.
Und Freiburg
leipzig hat schon verloren, egal wie das spiel ausgeht….
Leipzig nicht, aber Red Bull. Und Mateschitz dürfte sich im Grabe drehen.
Hier hauen sich morgen die Antifas gegenseitig aufs Maul, also Action haben wir hier so isses nich ^.^
Als Leipziger kann ich sagen das wohl eher die Verantwortlichen im Verein das Problem sind als die Marke an sich. Das der Verein kein Problem damit hat, sich in den großen Affentanz einzureihen, merkte man ja schon an gewissen Äußerungen von Trainer Rose seinerzeit
Das sind das also die viel gepriesen Werte des Vereins, gegen Hass und Hetze, für Gleichheit, Buntheit usw. welche aber immer in die eine Richtung angewendet wird. Es einfach nur noch zum k…..n. Übrigens Sport sollte immer neutral sein!!!
Sport ist auch neutral.. es sind immer kranke Ideologen die dort eine politische Bedeutung hinein transportieren wollen und leider auch immer mehr tun.. gleiche gilt für Kirche..DGB.. seid neustem ADAC etc etc.. ich persönlich kann für mich nur den Schluss ziehen.. bloß.. nichts davon auch nur irgend wie zu unterstützen oder dergleichen
Dann soll „die Marke“ jetzt aber mal schnell reagieren. Was RB hier macht, ist Diskriminierung und so was von Zeitgeist. Die sind ja nicht besser als St. Pauli. Ich finde das widerlich. Ich komme aus der Gegend und habe mich bisher immer gefreut, wenn Leipzig gewinnt, aber von nun an können sie von mir aus absteigen.
Hatte immer gehofft, dass RB mal Meister wird, insbes. auch weil aus Ostdeutschland.
Jetzt nicht mehr–zu wenig Toleranz, Realitätssinn, Schläue.
„Roter Stern Leipzig“ wäre passender.
Fünfzack natürlich…
Am 1. April 1933 sahen sich jüdische Gewerbetreibende, Ärzte und Rechtsanwälte einem reichsweiten Boykott ausgesetzt. „Kauft nicht in den jüdischen Geschäften und Warenhäusern, geht nicht zu jüdischen Rechtsanwälten, meidet jüdische Ärzte“, lauteten die Parolen, die auf den Straßen zu lesen und zu hören waren. Angehörige von SA, Hitlerjugend und Stahlhelm blockierten die Zugänge zu Läden, Kanzleien, Gerichten und Praxen, zertrümmerten das Inventar, drangsalierten und misshandelten sowohl die Eigentümer als auch die Kundschaft.
Beim Hamburger Pauli Klub, Eintracht Frankfurt u.a. ist das ja bekannt und erwartbar, aber bei RB hätte ich das nicht gedacht. Wie macht man sich irren kann. Ich kann einfach nicht begreifen, wie man so engstirnig sein kann. Ich hoffe dass die Fans ein Zeichen setzen werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich hab mal die KI gefragt :
„Nein, RB Leipzig wird nicht direkt staatlich unterstützt, sondern primär durch seinen Eigentümer, die Red Bull GmbH, die fast 100 % der GmbH-Anteile hält und als Hauptsponsor fungiert, wodurch der Verein über erhebliche finanzielle Mittel verfügt, die den Aufstieg und die Entwicklung im Profifußball ermöglichten. Die Frage nach staatlicher Unterstützung kommt oft wegen des enormen finanziellen Polsters und der schnellen Entwicklung auf, aber die Gelder stammen aus der Red Bull Gruppe, nicht aus öffentlichen Töpfen, obwohl die Red Bull GmbH ein international agierendes Unternehmen ist.“
so so, Red Bull also.
Vielleicht sollte man die mal um eine Stellungsnahme bitten.
Und ihr Gesöff nicht mehr kaufen.
Völlig unakzeptabel. Die Leute die nicht ausgeladen wurden sollten einfach nicht mehr hingehen.
Ich wollte einen Vergleich zu 33 posten. Kam leider nicht durch.
Der RB Leibzig ist eine Schande!
Und mit Kretschmer haben sie den Oberschleimer und Stiefellecker im Stadion. Passt zum woken Retortenverein.
Was will man von einem Lügenverein erwarten, der RedBull als RasenBallsport verkauft. Das Bild, was der Verein abgibt, ist stimmig.
Der Fußball ist nicht nur unpolitisch, sondern auch „gegen rechts“!
1930er Jahre….es ist nun mal so, dass es immer und immer wieder an diese Zeit erinnert!
Nie hätte ich noch vor gut 10 Jahren gedacht, solche Zeiten selber erleben zu müssen…
Die Liste der Namen, die man sich merken muss, wird halt immer länger ….
Genau wie 1933.
wie anno (Bayern)“Weltpokalsiegerbesieger“ (FC St. Pauli) letzterer auf T-shirts drucken ließ, denke ich schon an den nächsten Textildruck: „VIPs-ausladen-Besieger!“
Man kann nur hoffen, dass da die Fans nicht mitmachen und sich… sagen wir: „kreativ“ zu Wort melden.
Ich befürchte eher Plakate gegen die AfD.
Kann ich mir nicht vorstellen.
Warum meinen Sie Norbert? Siehe St. Pauli oder Frankfurt oder Freiburg oder Bremen, HSV …alles linke Vereine.
Die sollen spielen und die Politik anderen überlassen.
Nun. Als Leipziger wäre es das für mich mit dem politisch korrekten Red Bull Verein.
kauft einfach kein Red Bull mehr.
RB Leipzig, euer Verein ist hier im Westen nicht gut und gern gesehen.
Ich habe euch immer gegen diese Meinungen und Kommentare verteidigt.
Aber was jetzt bei euch abgeht, sorry, das geht gar nicht.
Ich denke und hoffe, dass viele Leipzig-Fans im Osten das genauso sehen.
Das wird dem Chef von Red Bull bestimmt nicht gefallen, denke ich mir.
Wir werden im Stadion die Solidarität mit Tino Chrupalla vom vermutlich halbem Stadion zu sehen bekommen. Rote Karte für RB Leipzig Management.
Die Fans könnten ja einfach in blau, statt in rot erscheinen. Das ganze Stadion in blau, wo zwei Mannschaften aufeinander treffen, deren Vereinsfarben rot sind. *träum*
Ist das so? Bin gespannt und werde das aufmerksam verfolgen. Das wäre allerdings ein ziemlich starkes Signal!
Das sind ja ganz miese Machenschaften, unglaublich!
Warum muss man dem Hammerbandenclub RB Leipzig beiwohnen?
Ist die Produktion der “ Armbinden “ schon beauftragt worden ?