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In Subsahara-Afrika werden zahllose Menschen nur wegen ihrer Religion entführt, gefoltert, ermordet und in Massengräbern verscharrt. Trotzdem gibt es keinen Aufschrei – in Deutschland schweigt man beharrlich zur systematischen Verfolgung von Christen.

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Ein nigerianischer Pastor im schwarzen Anzug steht in einem offenen Grab. Die rote Erde der Wände ragt ihm bis zur Schulter, neben ihm auf dem Boden liegen die Leichname seiner Gemeindemitglieder – Männer, Frauen und Kinder, die getötet wurden, weil sie Christen sind. „Wir sind es leid, jeden Tag Beerdigungen durchzuführen“, ruft Reverend Ezekiel Dachomo aus dem Ort Jos. Seit Jahren wendet er sich über das Internet an die Weltöffentlichkeit. „Vereinte Nationen, ich weiß, dass ihr mich beobachtet. Amerikanischer Senat, ihr seht, was ich hier sage.“ Seine Stimme hallt über das ausgehobene Erdloch. Immer wieder fleht er, jemand müsse Donald Trump bitten, die Christen in Nigeria zu retten.

Tatsächlich scheint Trump die Hilferufe aus Afrika gehört zu haben. Am 31. Oktober erklärte der US-Präsident auf Truth Social, Nigeria werde wegen der schwerwiegenden Verletzungen der Religionsfreiheit auf die Liste der „Countries of Particular Concern“ gesetzt. Er berief sich auf Zahlen des christlichen Hilfswerks Open Doors, wonach im Jahr 2024 weltweit 4.476 Christen aufgrund ihres Glaubens ermordet wurden, davon 3.100 in Nigeria – fast 70 Prozent aller verfolgungsbedingten Todesopfer.

Trump verwies auch auf den Sudan, in dem wiederholt gezielte Angriffe auf christliche Gemeinden stattfinden und der im Verfolgungsindex einen noch höheren Rang als Nigeria einnimmt. Einen Tag später verschärfte der US-Präsident seine Worte und drohte, die USA würden sämtliche Unterstützung für Nigeria einstellen und nötigenfalls militärisch eingreifen, falls die Regierung die Christen im Land nicht wirksam schütze. Am 3. Dezember kündigte US-Außenminister Marco Rubio dann an, dass es Visabeschränkungen für diejenigen geben solle, die die Christenverfolgung in Nigeria wissentlich unterstützen und finanzieren.

Etwas mehr als zwei Wochen nach Trumps erster Äußerung trat Ezekiel Dachomo in der Online-Sendung des britischen Fernsehmoderators Piers Morgan, „Piers Morgan Uncensored“, auf und berichtete über die Grausamkeit und das extreme Ausmaß der Verfolgung in seinem Land. Er erzählte, dass er schon mehr als 70 Beerdigungen durchführen musste. In einem der Gräber, die er und seine Gemeindemitglieder ausheben mussten, lagen 501 Gläubige. Es würden unzählige Menschen sterben, deshalb müsse sich Trump unbedingt weiter für die Christen in Nigeria einsetzen.

Am gleichen Tag äußerte sich auch der US-Gesandte bei den Vereinten Nationen, Mike Waltz, zu dem Morden, der Zerstörung von Kirchen und den Repressionen, denen christliche Menschen ausgesetzt sind – Menschen würden wegen der Blasphemiegesetze ins Gefängnis gesteckt, nur weil sie eine Kreuzkette trugen. „Das ist keine zufällige Gewalt, das ist ein Genozid“, so Waltz. Der Gesandte wurde von der US-Rapperin Nicki Minaj begleitet. Auch sie hielt eine Rede, beklagte die Grausamkeiten und lobte Donald Trump für seinen Einsatz für die Christen in Nigeria.

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Die Regierung in Nigeria ist davon allerdings alles andere als begeistert. Bei Piers Morgan trat neben Dachomo auch der nigerianische Außenminister Yusuf Tuggar auf. Er wies alle Vorwürfe zurück, behauptete, die Religionsfreiheit sei garantiert, und bezeichnete die Zahlen der ermordeten Christen als „vollständig falsch“. Auch der Präsident Bola Tinubu stritt ab, dass es eine Christenverfolgung gebe. Es ist nicht auszuschließen, dass das auch etwas mit der Religion der Männer zu tun hat: Nigerias Präsident, Vizepräsident und Außenminister sind Muslime.

Sie gehören der Partei „All Progressives Congress” (APC) an, die 2013 aus der Vereinigung dreier großer Oppositionsparteien hervorging. Seit Ende der Militärdiktatur 1999 wurden die Präsidenten immer von der APC oder der „Peoples Democratic Party” (PDP) gestellt. Unter beiden Parteien hatte das Land massiv mit Korruption zu kämpfen. Obiageli Ezekwesili, ehemalige Vizepräsidentin der Weltbank für die Region Afrika, sagte, dass Nigeria bis 2012 rund 400 Milliarden Dollar durch Korruption verloren habe. Allerdings hat die Weltbank selbst mit Korruption zu tun.

Nigeria: Religiös motivierte Islamisten

Auch wenn die Regierung die Christenverfolgung im Land leugnet, erzählt die Realität in Nigeria eine andere Geschichte. Immer häufiger werden Kirchen angegriffen, Priester entführt oder Gemeindemitglieder getötet. Die Täter sind meist islamistische Milizen – Fulani-Hirten, Boko Haram, der Islamische Staat Provinz Westafrika (ISWAP) oder kriminelle Banden, die religiöse Motive mit wirtschaftlichen Interessen verbinden. Nach Angaben der nigerianischen Menschenrechtsorganisation Intersociety wurden seit Beginn des Boko-Haram-Aufstands im Jahr 2009 mehr als 19.100 Kirchen zerstört, geplündert oder geschlossen – im Schnitt mehr als drei an jedem einzelnen Tag.

Allein zwischen Januar und Anfang August 2025 sollen über 7.000 Christen ermordet worden sein. Zwischen 2009 und 2023 sollen 52.000 Christen getötet worden sein. Bei der Einordnung dieser Zahlen ist auch die religiöse Zusammensetzung im Land zu beachten: Es gibt in etwa genauso viele Muslime wie Christen. Die genauen Zahlen sind strittig. So gibt das Hilfswerk Open Doors an, dass es 106 Millionen Christen und 105 Millionen Muslime im Land gebe. Das Missionswerk AVC gibt hingegen an, dass 54 Prozent Muslime im Land leben und 46 Prozent Christen. Während in den nördlichen Bundesstaaten mehrheitlich muslimische Völker wie die Fulani oder Hausa leben, ist der Süden des Landes christlich. Der sogenannte „Middle Belt“ (Mittelgürtel) ist eine ethnische und religiöse Übergangszone, in der jedoch mehrheitlich Christen wohnen. Die Verfolgung findet vor allem im Norden des Landes und im Mittelgürtel statt.

In zwölf muslimischen Bundesstaaten im Norden wurde bereits zwischen den Jahren 1999 und 2001 die Scharia eingeführt, die in zehn Bundesstaaten auch im Strafrecht gilt. Damals hatten Muslime sich auf die verfassungsrechtlich garantierte Religionsfreiheit berufen, um die Rechts- und Gesellschaftsordnung einzuführen. Der Beauftragte der Bundesregierung für Religionsfreiheit, Thomas Rachel, sagt dazu gegenüber Apollo News: „Das in Teilen angewandte Scharia-Recht und die Blasphemiegesetze in einigen nördlichen Bundesstaaten Nigerias führen zu teils schwerwiegenden Verletzungen der Religions- und Weltanschauungsfreiheit für Christen, Atheisten sowie für Angehörige muslimischer Minderheiten.” 

In der islamischen Theologie gilt es als größte Sünde, an einen anderen Gott neben Allah zu glauben – man bezeichnet das als den „großen Schirk“. Im Namen Gottes werden in Nigeria so zahllose Christen ermordet, die sich weigern, ihren Glauben abzulegen. Einer von ihnen ist Pastor Lawan Andimi, er wurde 2020 enthauptet, nachdem er sich weigerte, zum Islam zu konvertieren. Die Studentin Deborah Samuel wurde 2022 von ihren Kommilitonen zu Tode geprügelt und danach verbrannt. Viele Attacken enden tödlich, andere überleben knapp. So wie Habila Adamu. Er wurde im Jahr 2012 von Boko-Haram-Kämpfern überfallen. Dreimal forderten sie ihn auf, Christus zu entsagen, dann schossen sie ihm ins Gesicht.

Das sind nur ein paar wenige von unzähligen Namen – von unzähligen Menschen, die wegen religiösem Fanatismus ihr Leben verloren haben. Reverend Dachomo selbst musste mehr als 3.000 Mitglieder seiner Gemeinde beerdigen. Er verlässt nur noch bewaffnet sein Haus, um notfalls Gemeindemitglieder schützen zu können. Wegen seiner öffentlichen Auftritte ist er längst zur Zielscheibe von Islamisten geworden. Trotzdem hat er es seiner Gemeinde untersagt, Lösegeld zu zahlen, falls er entführt wird. Dachomo ist bereit, als christlicher Märtyrer zu sterben: „Vom Paradies aus werde ich den Muslimen begegnen, sodass sie umkehren und Jesus Christus als ihren persönlichen Retter akzeptieren“, sagt er.

Sudan: Krieg als Motor religiöser Gewalt

Während die Gewalt in Nigeria durch Terrorismus und ethnisch-religiöse Konflikte angetrieben wird, ist im Sudan der Krieg selbst zum Motor religiöser Verfolgung geworden. Seit 2023 tobt ein blutiger Konflikt zwischen der sudanesischen Armee (SAF) und den Rapid Support Forces (RSF). Der aktuelle Machthaber Abdel-Fattah al-Burhan und sein ehemaliger Stellvertreter Mohamed Hamdan Daglo hatten gemeinsam den damaligen Diktator Omar al-Baschir 2019 gestürzt. Anschließend hatten sich al-Burhan und Daglo über die Rolle der RSF zerstritten, ob sie in die Armee eingegliedert werden solle oder nicht. Inzwischen kommandiert Daglo die RSF und kämpft mit ihr gegen die sudanesische Armee. 

Am 27. Oktober musste sich die Armee aus Al Faschir zurückziehen. Die Stadt war die letzte in der Region Nord-Darfur, die noch unter Kontrolle der sudanesischen Armee stand. Sie war zuvor über ein Jahr von den Rapid Support Forces belagert worden, bis die Miliz ihre Eroberung mit enormer Gewalt beendete. In den blutigen Auseinandersetzungen wurde dabei scheinbar auch kein Halt vor Zivilisten gemacht – allein in einem Krankenhaus sollen Berichten zufolge 500 Patienten und Angehörige getötet worden sein.

Seit Ausbruch des Krieges sind im gesamten Land mindestens 150.000 Menschen getötet worden, 12 Millionen mussten fliehen – wobei es immer wieder auch zu gezielten Angriffen auf Christen kommt, insbesondere im Jahr 2025. Zwischen dem 9. und 11. Juni dieses Jahres wurden in El Faschir drei Kirchen bombardiert – darunter eine römisch-katholische, eine episkopale und die African Inland Church. Mindestens fünf Menschen starben, Dutzende wurden verletzt, darunter der katholische Priester Luka Jomu. Bereits vorher hatten RSF-Kämpfer eine Gebetsfeier der Sudanese Church of Christ gestürmt.

Die Angriffe folgen einer Logik der Einschüchterung: Religiöse Orte sind Treffpunkte, soziale Knotenpunkte, Orte der Hoffnung. Christen, darunter viele südsudanesische Minderheiten, geraten zudem unter Druck, weil sie als „fremd“ oder als potenzielle Unterstützer der jeweils anderen Seite wahrgenommen werden. 2025 floh schließlich der letzte noch verbliebene Pastor von El Faschir, nachdem seine Kirche und die umliegenden Viertel unbewohnbar geworden waren – ein Symbol für das nahezu vollständige Verschwinden der christlichen Präsenz in der Stadt.

Im Südsudan selbst, wo die Mehrheit der Bevölkerung christlich ist, hat die Gewalt selten einen explizit religiösen Charakter. Dennoch geraten kirchliche Mitarbeiter und Gemeinden regelmäßig zwischen die Fronten lokaler Konflikte. Pastoren werden erschossen, Kirchen geplündert oder niedergebrannt, Gemeinden überfallen. Anfang Juli 2025 töteten Bewaffnete in Tonj North einen Adventisten-Evangelisten und verletzten einen Pastor schwer. Wenige Tage später brannten Unbekannte Kirchenbesitz in Turalei Payam nieder. Solche Übergriffe sind Ausdruck schwacher staatlicher Strukturen, in denen Kirchen besonders sichtbar sind und daher Ziel krimineller oder politischer Gewalt werden.

In all diesen Ländern – Nigeria, Sudan und Südsudan – ähneln sich Muster und Folgen. Christen leben in einem Umfeld, das von Angst, Zerstörung und dem Versagen staatlicher Institutionen geprägt ist. Kirchen werden niedergebrannt, Gemeindestrukturen zerstört, seelsorgerische und soziale Dienste brechen zusammen. Wo Kirchen fliehen müssen, verlieren ganze Regionen nicht nur spirituelle, sondern auch humanitäre und gesellschaftliche Ankerpunkte – so werden auch die Grundlagen des sozialen Lebens in den afrikanischen Gemeinden angegriffen.

Das deutsche Desinteresse

Für die deutsche Regierung und deutsche Politiker scheint das Thema Christenverfolgung trotz allem kaum eine Rolle zu spielen. Als die AfD 2020 kurz vor Weihnachten zwei Anträge im Bundestag einbrachte, die die Ächtung der Christenverfolgung in Nigeria sowie die Einsetzung eines Bundesbeauftragten für Christenverfolgung forderten, lehnten die anderen Parteien ab. Der SPD-Politiker Helge Lindh bezeichnete das Vorgehen der Partei als „maximal mögliche Verhöhnung und Verspottung von Musliminnen und Muslimen, Jüdinnen und Juden in diesem Land“.

Und auch die neue Regierung schweigt bisher größtenteils. Lediglich der Beauftragte für Religionsfreiheit hat sich auf Anfrage geäußert. Thomas Rachel sagte gegenüber Apollo News: „Deutschland setzt sich in der Middle Belt-Region in Nigeria mit Projekten für Mediation zwischen den Konfliktparteien ein. (…) Deutschland unterstützt vom Konflikt betroffene Menschen in Nigeria und Sudan mit humanitärer Hilfe. Im Sudan-Krieg drängt Deutschland auf ungehinderte humanitäre Zugänge, eine Waffenruhe und einen zivilen Übergangsprozess.”

Rachel spricht auch von „gezielten Angriffen islamistischer Gruppen auf Christinnen und Christen“, doch offenbart das Wort „Konfliktparteien“ gleichzeitig eine bürokratische Distanziertheit. Man will nicht eindeutig und öffentlich Stellung beziehen. Es gibt keine Aussage des Kanzlers, des Außenministers oder der Parteivorsitzenden von CDU und CSU zu dem Thema. Das Wort „christlich“ scheint in der Christlich Demokratischen Union und ihrer Schwesterpartei keine allzu große Bedeutung mehr zu haben. Und ein ähnlicher Eindruck drängt sich zum Teil auch bei den Kirchen auf – wenn sie lieber gegen Rechts und für queere Vielfalt kämpfen, als sich mit Glaubensbrüdern zu beschäftigen. Von einem echten Aufschrei angesichts des Mordens kann man jedenfalls nicht sprechen.

Dabei sollte das Leid der Christen in Afrika keinem westlichen, europäischen Land egal sein. Immerhin ist das Christentum das Fundament, auf dem die politischen Errungenschaften des Westens aufgebaut sind – aus dem sich Werte wie Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde, die Freiheit und Verantwortung des Einzelnen entwickelt haben. Während in Deutschland und Europa das Leid der Christen in Nigeria und im Sudan weitgehend schweigend zur Kenntnis genommen wird, hat Trump das verstanden. Amerika zeigt genau die Solidarität, die in Deutschland sonst so viel besungen wird.

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76 Kommentare

  • Vielen Dank, das Apollo News sich diesem Thema annimmt, wer sich informieren will, kann sich auch an Open Doors Deutschland wenden.-Ja, diese Dinge kommen immer näher und betreffen nicht nur jüdische Mitbürger.Schweigen hilft nicht weiter.

  • Diese Dinge kommen immer näher. Ausser der Westen reagiert endlich.

    • Gestern wurde von der Antifa ein katholischer Buchladen gestürmt und zerstört.

      • In Frankreich.

    • Die sind doch längst schon da. Personenschutz für Menschen die den Islam in seinen verschiedensten Ausprägungen kritisch sehen bekommen Personenschutz und unsere sogenannten Haltungsjournalisten machen tunlichst einen Bogen um das Thema.
      https://m.youtube.com/watch?v=LFMnTFubA6w
      Frau Schröter hat trotzdem den Mut Dinge zu benennen die Probleme machen, danke Frau Schröter.

    • Reagieren erst mal Sie persönlich und gehen Sie morgen am Sonntag in die nächste Messe oder Gottesdienst.
      Wenn Sie’s nicht tun, dann ist Ihr Aufruf hohl und leer.

      -32
      • Leider sind die Messen und Gottesdienste auch nicht mehr das, was sie mal waren.
        Eine wirkliche geistige findet man meistens nur, wen man allein oder mit 2, 3 Leuten gemeinsam in einer Kirche in der Stille sitzt und sich auf ein Gebet besinnt.

        • @waldschrat: warum der aggressive Tonfall…niemand hält sich hier für frommer oder „christlicher“ als Mitchristen, die „es wagen“ in eine Sonntagsmesse zu gehen. Die Messen sind mittlerweile oft sehr politisch einseitig aufgeladen.

          9
        • Jesus hat gesagt, dass dort, wo zwei oder drei in seinem Namen zusammen sind, er in ihrer Mitte ist aber auch, dass er seine Gemeinde bauen wird. Das sind mehr als nur zwei oder drei. Und es gibt tatsächlich nach wie vor gute, bibeltreue Gemeinden.

          4
        • @Mecki
          Ja, das hat Christus gesagt; er hat aber auch das Gleichnis vom Pharisäer und dem Zöllner in der Synagoge erzählt; dies vielleicht als Erinnerung an alle, die sich für frommer und bibeltreuer als ihre Mitchristen halten, die es wagen, in die Sonntagsmesse zu gehen.

          -4
        • Ist natürlich auch eine Variante, das Christentum in D verkommen zu lassen, indem man selbst für sich die größere geistliche Tiefe reklamiert.

          -3
        • ….eine wirkliche geistige Tiefe ….

          -1
      • Na, sind wohl schon mindestens drei, die scheinheilig nach dem „Westen“ rufen, aber selbst am Sonntag auf der Couch liegen bleiben.

        So werden wir den Westen und das Christentum retten, ganz bestimmt.

        -13
        • Das Christentum ist wesentlich mehr, als fünfmal am Tag zu Beten oder in die Kirche zu rennen um sich irgendwas von irgendwem abzuholen. Verstehen halt nicht alle.

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        • @Gini
          Es ist natürlich wesentlich mehr als das, aber es ist *auch* das.
          Innerlichkeitschristentum wird ohne öffentliches Bekenntnis und Praktizieren zur billigen Ausrede.

          -6
        • Und was rettest du?…Wirst halt elendig untergehen….

          4
        • Kirche und Glauben sind erstmal 2 verschiedene Dinge, meiner Meinung nach. Es geht darum, dass eine bestimmte Religion die andere in allen Belangen dominieren will und es auch tut. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass Christen konservative Werte haben, eher passiv sind und Gewalt quasi per se erstmal ablehnen. Dumm nur, wenn die andere Seite das weiss, es ihr egal ist zu dominieren und zu morden. Es ist in etwa so, wie der geistige Zustand der meisten Boomer in Deutschland. Sie sind zu passiv und nehmen die Landnahme gewisser Mitbürger noch nicht ausreichend wahr, während die Kinder und Jugendlichen mit der Realität oft täglich in Kontakt kommen.
          Wenn es ein Massaker von Christen an Muslimen wäre, würden wir häufig im Propagandafunk davon erfahren. Ganz sicher.

          0
        • Übrigens, die Christen werden in Afrika verfolgt, *weil* sie sich öffentlich bekennen und „in die Kirche rennen“, um sich was „abzuholen“, @Gini.
          Was für oberflächliche Leute, diese subsaharischen Christen…

          -4
    • Kleines Problem:
      Teil der Ursachen ist wohl wahrscheinlich antiseptisch. Geschickt eingefädelt, muss man schon sagen.

      „Der jüdische Messias wird erst erscheinen, wenn Europa und das Christentum völlig zerstört sind. Also frage ich Sie, ist es eine gute Nachricht, dass der Islam in Europa eindringt? Es sind ausgezeichnete Neuigkeiten! Der Islam ist der Besen Israels.“
      ― Rabbi David Touitou

      • Ja, solche gibt es auch, dürfte aber eine Randerscheinung sein.

        • „Ich denke, es gibt ein Wiederaufleben des Antisemitismus, weil Europa zu diesem Zeitpunkt noch nicht gelernt hat, multikulturell zu sein. Und ich denke, wir werden Teil der Wehen dieser Transformation sein, die stattfinden muss.

          Europa wird nicht die monolithischen Gesellschaften sein, die sie einst im letzten Jahrhundert waren. Juden werden im Zentrum davon stehen. Es ist eine große Transformation für Europa. Sie gehen jetzt in einen multikulturellen Modus und Juden werden wegen unserer Rolle als Hauptakteur darin Ziel von Wut sein. Aber ohne diese führende Rolle und ohne diese Transformation wird Europa nicht überleben.“
          ― Barbara Lerner Spectre, Gründungsdirektorin von Paideia, dem Europäischen Institut für Jüdische Studien in Schweden. Sie ist amerikanische Staatsbürgerin.

          0
  • Zu Europas Selbsthass gehört auch der Christenhass.

  • In Subsahara-Afrika werden zahllose Menschen nur wegen ihrer Religion entführt, gefoltert, ermordet und in Massengräbern verscharrt. Trotzdem gibt es keinen Aufschrei – in Deutschland schweigt man beharrlich zur systematischen Verfolgung von Christen.

  • Die Religionen werden zu unrecht beschuldigt, die Menschen zu spalten. Ohne diese gäbe es andere Gründe, warum sich Homo Sapiens gegenseitig keilt.

    • Also wenn eine Religion sagt „wir sind die Guten, die andern die Bösen“ ist das bereits Spaltung auf einfachstem (damit es auch der Dümmste glaubt) und höchstem Niveau.

    • Und das du hier negative Likes bekommst zeigt das die Leute traurig werden, wenn man ihnen den Grund für ihre Wut nimmt und sie erkennen müssen das sie nur wütend sind um selber nicht zu merken das sie sich machtlos fühlen…… Angst ist die Krankheit der Menschen

  • Es wird überall auf der Welt das Gleiche geschehen, wenn dem kein Einhalt geboten wird. Wer den Islam kennt, weiß dass er den Anspruch hat, den Glauben auf der ganzen Welt als einzige Religion zu etablieren.

  • Mit einer AfD-Regierung würde Deutschland also auch auf diesem Gebiet zumindest zum Mindestmaß an Normalität zurückkehren, statt solcherlei mit brüllender Lautstärke zu verschweigen.

  • Sogar die Kirchenfürsten sagen nichts und tun nichts- warum reist der Papst samt Entourage nicht dahin?? Feige Heuchler – Luxusleben – und lassen die Glaubensbrüder und – Schwester im Stich – verachtenswerte Verhalten

    • Der Papst reist lieber in die Türkei und besucht eine Moschee.

      • Sie sollten das vielleicht auch mal tun. Reisen bildet bekanntermaßen.

        -33
    • Christ und katholische oder auch evangelische Kirche haben oft wenig gemeinsam. Schon die WDR Sendungen über angeblich radikale christen hätte ein Aufschrei zu hören sein müssen.

    • Sie haben offensichtlich nicht die geringste Ahnung davon, was Papst Leo tut und sagt.

      -29
      • @waldschrat, warum immer so latent aggressiv.

      • Die Päpste sind von Anfang an immer die treuen Begleiter der Mächtigen– angefangen mit Kaiser Konstantin, dieser Verbrecher hat die römisch-katholische Kirche gegründet und seine Nachfolger waren häufig auch Verbrecher — im 2 .WK haben sie AH und Nazis unterstützt , in D haben viele Pfarrer , Bischöfe und Kardinäle den Hitlergruss lächelnd gezeigt, während Glaubensbrüder verhaftet gefoltert und getötet wurden weil sie das nicht gemacht haben und gegen die Regierung sich ausgesprochen hatte. Die Kirchen hätten alles verhindern können, aber das haben sie nicht gemacht — weil sie seit Gründung der Kirche habgierig und machtgierig sind. Ich weiss schon was die Päpste tun– deswegen bin ich vor Jahrzehnten aus dem Lügenverein ausgetreten.

  • Natürlich schweigt Europa. Es gibt ja auch keine Juden zu diffamieren und vor allem können sich hier keine Moslems in die Opferrolle labern. Also wird es ignoriert. So eine Gesellschaft ist Europa mittlerweile

    • Dem hohen Rat der Weltenlenker ist es egal wer die Überbevölkerung bekämpft.
      Philantrophen sehen Menschenmassen, Ressourcen und Gewinn, sonst nix.

  • Tja bei sowas muss man sich nicht wundern wenn dann Verschwörungsrheorien entstehen. Kann man weder fassen noch verstehen warum diese Verbrechen systematisch unter den Teppich gekehrt werden. Ähnlich wurde auch mit den Jesiden verfahren.

  • „Damals hatten Muslime sich auf die verfassungsrechtlich garantierte Religionsfreiheit berufen, um die Rechts- und Gesellschaftsordnung der Scharia einzuführen.“

    Läuft bei uns genauso ab. Mit dem Kopftuch fängt es an.

    • Es gibt doch schon längst Scharia-Beführworter in der Politik.

      • Ja, die müssen raus !
        Die standen noch nie auf dem Boden der FDGO.
        Sowas können wir uns nicht leisten.

  • In Deutschland stellt man aber fleissig Waffen her und exportiert diese auch, irgendwie landen immer welche in solchen Gegenden.

    Ohne Waffen würde das Ganze anders ablaufen!

  • Da gibt es keine Neutralität. Man ist entweder für oder gegen Gott! Ich meine aber nicht den Gott, der seine Anhänger den Mord an Ungläubigen befiehlt, sondern den, der der Ursprung aller Dinge ist und der sich in Jesus Christus geoffenbart hat. Einfach nur gottlos oder Gott los zu sein geht eben nicht. Damit stellt man sich automatisch auf die Gegenseite und bekämpft alles was mit ihm zu tun hat.

    • Das sehen viele Atheisten sicher anders.

  • IGH lässt Klage Russlands gegen die Ukraine wegen Völkermordes zu.
    Moskau wirft Kiew Verstöße gegen die Genozid-Konvention von 1948 vor. Diese Entscheidung stellt die Position der Ukraine und ihrer westlichen Unterstützer in Frage.
    
    https://report24.news/ign-laesst-klage-russlands-gegen-die-ukraine-wegen-voelkermordes-zu/

  • Eigentlich müsste die ganzen Christen aufschreien, ob dieser Blutigen Ausmaße. Die EU Deutschland schweigt. Unsere wichtigen Blätter schweigen der ÖRR sowieso.
    Warum muss ich immer in diesem Zusammenhang und in diesen Tagen andie Stellen in der Bibel denken die vom Antichristen handelt denken. Vielleicht interpretiere ich bzw. wir das falsch. Aber manches ist einfach anders nicht mehr erklärbar. Lasse mich gerne von bibelfesteren diesbezüglich Wissens updaten

  • Wann begreifen die Menschen endlich das es weder um glauben nich um Hautfarbe geht?

    Ihr sollt euch hassen und dezimieren und man wird euch alles erzählen damit ihr das tut.
    und der Hass wächst täglich.

    Aber an den Aktionen die gerade passieren kann man wohl ahnen…es geht nicht schnell genug.

    • Ich beurteile Menschen nach ihren Taten. Und ja die Fädenzieher mit der Macht sind genauso gefangen in ihrer Gier und Eingebildetheit und verursachen damit millionenfaches Leid. Dieses Wissen nützt mir aber nichts, wenn mich real auf der Strasse einer anpöbelt.

  • Schweigen bei Genozids hat in Deutschland 🇩🇪 doch Tradition .
    Also nix neues.

  • Selber miterlebt: Mitten in einem Vortrag in Deutschland klingelt das Handy eines nigerianischen Bischofs. Gerade sei wieder ein Dorf von Terroristen überfallen worden. Es habe Tote und Verletzte gegeben. Solche Anrufe ereilten ihn jeden Tag – häufig mehrfach, ergänzte er unter Tränen dem verstörten Publikum gegenüber.
    Die christliche Welt schaut zumeist weg, die Kirchen in Deutschland in geradezu vorbildlicher Weise. Vielleicht gelten ihr Mitgefühl und ihre Solidarität aber auch nur für Verfolgte fremder Religionen. Möglicherweise haben die Negerianer jedoch auch ihren Anspruch auf brüderlichen Beistand einfach dadurch verscherzt, weil in Nigeria prinzipiell nur wenig gegendert wird!

  • „In all diesen Ländern – Nigeria, Sudan und Südsudan – ähneln sich Muster und Folgen. Christen leben in einem Umfeld, das von Angst, Zerstörung und dem Versagen staatlicher Institutionen geprägt ist.“

    Diese Beschreibung trifft grundsätzlich inzwischen auch auf Deutschland zu. Allein für das vergangene Jahr wurden mehr als 2000 Angriffe auf christliche Kirchen und Gemeindemitglieder gemeldet. Tendenz steigend. In anderen europ. Ländern sind ähnliche Entwicklungen zu beobachten, vor allem dort, wo der Anteil der Moslems an der Gesamtbevölkerung immer höher wird.

  • Da der linke Zeitgeist, der den Westen beherrscht, durch und durch antichristlich ist, ist es naiv mit seiner Empathie oder Unterstützung der verfolgten Christen zu rechnen. Christentum ist dieser woken Inkarnation des Marxismus ein Dorn im Auge und wird zunehmend angefeindet (siehe den Mord an Charlie Kirk und die Reaktionen darauf), und der Islam ein willkommener Helfer, es zu bekämpfen.

  • Nun, bereits in den 90er Jahren waren von Moslems begangene Übergriffe und Morde an Christen keine Ausnahmen – nur hat kaum jemand außerhalb des Vatikans Anlaß gesehen, die entsprechenden Hinweise der Präfekten der „Propaganda fide“, Jozef Kardinal Tomko und Crescenzio Kardinal Sepe, zur Kenntnis oder ernst zu nehmen.

    Und auch heute wird das nicht stattfinden, weil das Christentum ja (nicht neuerdings, aber wieder) als „kolonialistisch“ und „rassistisch“, wahlweise auch „islamophob“, „fortschrittsfeindlich“, „rückwärtsgewandt“, „unwissenschaftlich“, „überholt“ oder „polytheistisch“ gilt – und wer sich dazu bekennt, ist obendrein noch im Verdacht, „Rechts“ zu sein.

    Denn eine vom „Mainstream“ abweichende Meinung zu Homoehe, Genderismus, Abtreibung, Islamismus, Rechtsstaatlichkeit, Suizidbeihilfe, Embryonenhandel („Leihmutterschaft“), Eigentumsgarantie, Frauenweihe, sozialistischer Umverteilung, Empfängnisverhütung oder Liturgiesprache wird nicht mehr geduldet.

    (Und was moniert die KI schon wieder?)

  • ‚Während in Deutschland und Europa das Leid der Christen in Nigeria und im Sudan weitgehend schweigend zur Kenntnis genommen wird, hat Trump das verstanden. Amerika zeigt genau die Solidarität, die in Deutschland sonst so viel besungen wird.“‘

    genauso hat es den anschein. aber ihr lieben, verschließt eure augen nicht, vor dem was dort passiert. das könnte sich hier in den nächsten jahren in die gleiche richtung entwickeln. denn der islam akzeptiert keinen anderen gott als allah. das müsste doch jeder inzwischen kapiert haben.

  • Als die Analphabeten zur Kolonialzeit noch unter
    Kontrolle standen, da gab es solch einen Dreck nicht !

    Sie wollen in Massen nach Europa, am besten nach hier, weil es bei uns für das in die Hängematte legen das meiste Geld + beste kostenlose Arzt- und Krankenhausversorgung gibt !

    Die Politik macht solch einen Unsinn möglich !

    • Sie kommen in Massen mit einer bestimmten Religion. Das Geld stecken sie nebenbei ein. Sie kommen um zu übernehmen.

    • Einiziger Trost: wenn alles in Schutt und Asche liegt, gibts auch keine Versorgung mehr. Das gilt dann für alle.

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