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5,1 Prozent in einem Jahr: Die Löhne steigen – doch positiv ist das nicht

Vollzeitbeschäftigte in Deutschland verdienten im Jahr 2025 im Median über 4.200 Euro brutto pro Monat – so viel wie nie zuvor. Für Arbeitnehmer und die breite Gesellschaft bedeutet dies jedoch nicht zwangsläufig eine Verbesserung.

Die Bundesagentur für Arbeit vermeldet stark steigende Löhne (IMAGO/Christian Ohde)

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Wie die Bundesagentur für Arbeit am Montag mitteilte, lag das mittlere Bruttomonatsentgelt aller sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Jahr 2025 bei 4.217 Euro. Gegenüber 2024 stiegen die Löhne damit um 203 Euro beziehungsweise 5,1 Prozent. Doch diese Entwicklung ist keineswegs ausschließlich positiv zu bewerten.

Zu den Negativfolgen zählen steigende Verbraucherpreise sowie eine Verschärfung des Stellenabbaus in der Wirtschaft beziehungsweise eine Reduzierung der Neueinstellungen. Dabei ist zu beachten, dass der Median aussagekräftiger ist als der Durchschnitt: Er bezeichnet den Wert in der Mitte der Verteilung, bei dem die eine Hälfte der Beschäftigten mehr und die andere Hälfte weniger verdient.

Das deutliche Plus von über fünf Prozent erklärt sich insbesondere durch Entgeltsteigerungen infolge höherer Tarifabschlüsse. Allerdings verteilt sich der Zuwachs regional sehr unterschiedlich. Die Spanne reicht von 4.768 Euro in Hamburg, 4.546 Euro in Baden-Württemberg und 4.530 Euro in Hessen bis hin zu 3.497 Euro in Mecklenburg-Vorpommern. Zwischen dem Spitzenreiter Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern liegt damit ein Unterschied von mehr als 1.200 Euro pro Monat.

Noch deutlicher fällt die Einkommensschere bei der Qualifikation aus. Beschäftigte ohne Berufsabschluss erzielten ein Medianentgelt von 3.133 Euro, Arbeitnehmer mit anerkanntem Berufsabschluss kamen auf 4.069 Euro und Akademiker auf durchschnittlich 6.146 Euro. Auch das Alter wirkt sich deutlich auf das Einkommen aus. So lag das Medianentgelt bei den unter 25-Jährigen bei 3.202 Euro, während Beschäftigte ab 55 Jahren auf 4.362 Euro kamen.

Besonders interessant ist zudem, dass der Anstieg des mittleren Bruttomonatsentgelts im vergangenen Jahr kein einmaliger Sprung, sondern die Fortsetzung einer länger anhaltenden Wachstumsentwicklung ist. Das Medianentgelt lag 2022 noch bei 3.646 Euro, stieg 2023 auf 3.796 Euro, erreichte 2024 bereits 4.013 Euro und kletterte 2025 schließlich auf 4.217 Euro pro Monat.

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Innerhalb von nur drei Jahren erhöhten sich die mittleren Bruttolöhne damit um fast 600 Euro. Laut Daten der Bundesagentur für Arbeit ist das mittlere Bruttomonatsentgelt seit 2011 sogar um 1.211 Euro beziehungsweise 43 Prozent gestiegen. Damals lag es noch bei 2.802 Euro. Diese Zahlen beschreiben jedoch ausschließlich die Entwicklung der Bruttolöhne. Wie viel den Beschäftigten tatsächlich bleibt, entscheidet sich erst nach Abzug von Steuern, Sozialabgaben und unter Berücksichtigung der Preissteigerungen (Inflation).

Vor diesem Hintergrund gilt festzuhalten: So bedeutsam die Lohnsteigerungen auf den ersten Blick auch erscheinen mögen, sie haben auch eine Kehrseite. Unter anderem setzen sie die Lohn-Preis-Spirale in Gang.

Löhne stellen für Unternehmen einen Kostenfaktor dar. Steigen diese Kosten, bleibt vielen Unternehmen und Betrieben nichts anderes übrig, als die höheren Ausgaben über steigende Preise an die Verbraucher weiterzugeben, um profitabel zu bleiben. Das Ergebnis: Höhere Preise führen in der nächsten Tarifrunde erneut zu Forderungen nach höheren Löhnen. Genau diesen Mechanismus bezeichnet man als Lohn-Preis-Spirale – einen Prozess, der sich immer weiter verstärken kann. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das: Steigende Löhne können dazu beitragen, dass die Entwertung des Euro weiter vorangetrieben wird.

Dass dieser Mechanismus in der Realität wirkt, zeigen Daten des Bundeswirtschaftsministeriums. Anfang des Jahres veröffentlichte dieses in seinem Online-Statement „Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2026“, dass der Preisauftrieb sich „weiter in Richtung Dienstleistungen“ verlagere und zunehmend von der Binnenwirtschaft bestimmt werde, insbesondere von „Löhnen und Kosten in personalintensiven Bereichen“. Zwischen Dezember 2025 und April 2026 zog die Inflationsrate wieder deutlich an. Lag sie im letzten Monat des Vorjahres noch bei 1,9 Prozent, stieg sie bis April 2026 auf 2,8 Prozent. Mittlerweile hat sie sich zwar wieder etwas abgeschwächt und lag im Juni 2026 bei 2,3 Prozent, befindet sich damit jedoch weiterhin oberhalb des Inflationsziels der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent.

Auch ein detaillierterer Blick auf weitere Daten bestätigt den Effekt der Lohn-Preis-Spirale. Die Produktivität hält mit steigenden Lohnkosten nicht Schritt. In der deutschen Industrie stiegen die Lohnstückkosten – also die Arbeitskosten je produzierter Einheit – zwischen 2018 und 2024 um 18 Prozent. Deutschland wies damit im Jahr 2025 unter 27 Industriestaaten laut Daten des Informationsdienstes des Instituts der deutschen Wirtschaft (iwd) die vierthöchsten Lohnstückkosten auf. Während die Lohnstückkosten kontinuierlich steigen, entwickelte sich die Produktivität deutlich schwächer. Nach Daten der Investmentbank ING verlangsamte sich das Produktivitätswachstum zwischen 2017 und 2024 zunehmend und fiel in den Jahren 2022, 2023 und 2024 sogar negativ aus.

Außerdem tragen steigende Löhne indirekt – gemeinsam mit höheren Energiekosten, wachsender Bürokratie sowie einer steigenden Steuer- und Abgabenlast – zur Verschlechterung der Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt bei. Denn Unternehmen versuchen, die steigenden Kosten nicht nur durch Preiserhöhungen auszugleichen, sondern auch durch Einsparungen in Form von Stellenstreichungen beziehungsweise einer Reduzierung neuer Stellenangebote und Einstellungen.

Die Zahl der Stellenausschreibungen beziehungsweise offenen Stellen in Deutschland ist zuletzt deutlich zurückgegangen. Im ersten Quartal 2026 gab es laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) 1,15 Millionen offene Stellen – rund acht Prozent weniger als im Vorquartal und etwa zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Im Januar 2026 waren insgesamt 3,085 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet – der höchste Wert seit fast zwölf Jahren. Die Arbeitslosenquote stieg auf 6,6 Prozent. Im Jahresdurchschnitt 2025 lag die Zahl der Arbeitslosen bei 2,948 Millionen und erreichte damit den höchsten Jahreswert seit 2013. Inzwischen hat sich die Lage zwar leicht entspannt: Im Juni 2026 waren in Deutschland rund 2,93 Millionen Menschen arbeitslos. Das Niveau bleibt jedoch weiterhin hoch und gibt keinen Anlass zur Entwarnung.

Wer einmal aus dem Arbeitsmarkt herausfällt, findet häufig nur schwer oder gar nicht wieder den Weg zurück in eine Beschäftigung. Im Juni 2026 galten 1,13 Millionen Menschen als langzeitarbeitslos. Damit waren rund 28 Prozent aller Arbeitslosen länger als zwölf Monate ohne Beschäftigung – gut vier Prozent mehr als im Vorjahr (mehr dazu hier).

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59 Kommentare

  • Sorry, aber hier im Osten der Republik sieht die Realität leider kpl. anders aus. Ich arbeite bei einem mittelständigen Maschinenbauunternehmen, bin gut qualifiziert, Ü50 und habe 30 Jahre Berufserfahrung. Mein Bruttogehalt liegt seit Jahren unter 3,3T€. Die letzte Erhöhung war vor 4 Jahren mit 1,5% ein Witz. 13. Gehalt – Fehlanzeige. Angeblich liegt`s am hart umkämpften Markt und der allgemeinen witschaftlichen Situation. So sieht hier im Osten die bittere Realität aus. Wer nicht bei großen Konzernen arbeitet, guckt in die Röhre. Wir werden immer ärmer. Urlaub wird wohl zukünftig ausfallen. Miete, Lebensmittel, Auto das war`s. Was für ein erbärmliches Land.

    • Das ist nicht nur im Osten so. Viele kleine Betriebe erhöhen nur auf aktive Nachfrage und das alle paar Jahre mal um 3-4%. Arbeiten ja nicht alle bei Siemens!

      • Es ist völlig normal und war es schon immer, dass man keine automatischen Gehaltsanpassungen bekommt wenn kein Tarifvertrag für einen gilt oder man nicht im öffentlichen Dienst Arbeitet oder verbeamtet ist.
        Man muß jedes Jahr nachverhandeln und in der Regel gibt es dann alle zwei Jahre etwas mehr.
        Dazu gehört auch, dass wenn man unzufrieden ist und/oder unter fadenscheinigen Gründen keine Erhöhung bekommt, man sich eine neue Stelle sucht und kündigt wenn man die hat.
        Leider ist in Deutschland die Selbstverknechtung bei Arbeitnehmern sehr weit verbreitet. Es wird immer gemeckter und man ist unzufrieden aber es handelt keiner.
        Warum sollte ein Unternehmer einen besser bezahlen, wenn er nicht muss? Vor allem wenn er weiß, dass er nicht muss. Wenn die Belegschaft anfängt wegzubröckeln steigen die Gehälter ganz schnell.

        • @schnuersi
          Nachtrag
          Viele Arbeitnehmer können nicht verhandeln, dann sind sie ihren Job los. ‚Betriebsbedingt‘, versteht sich. Ältere Arbeitnehmer, selbst hochqualifizierte, haben auf dem Arbeitsmarkt keine Chance. Jüngere Arbeitnehmer haben es in strukturschwachen Gegenden ebenfalls schwer. Es ist keine Selbstverknechtung der Arbeitnehmer, sondern ein Problem der Gesetzgebung und des Arbeitsmarktes. Wer fürchten muss in Hartz lV zu landen, tritt nicht für seine Rechte ein. Mein Chef sagte immer:„Wenn Ihnen das so nicht passt, können Sie gerne gehen. Draußen stehen Millionen andere, die nur auf diesen Job warten.“ So ticken viele Arbeitgeber seit über 20 Jahren.

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        • @schnuersi
          Selbst ein Tarifvertrag gilt nur, wenn der Arbeitgeber einem AG-Verband angehört. Um Löhne und Gehälter niedrig zu halten, sind damals nach Schroeders Agenda 2010, jede Menge Arbeitgeber aus den Verbänden ausgetreten. Ebenfalls bis heute besteht die große Unsitte, eigene Tochtergesellschaften (nicht Tarif gebunden) für ganze Bereiche zu gründen. Das müsste schon lange wieder verboten sein.

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        • @schnuersi => Manches deiner Aussagen stimmt, aber das meiste ist graue Theorie. Wenn ich verhandle, aber mir im Resultat nur als Option die Eigenkündigung bleibt, wo soll ich denn mit Ü50 in einer strukturschwachen Region hin? Ja, klar Umziehen. In dem Alter, weg von pflegebedürftigen Eltern? Wenn ich Eigentum habe, aller verkloppen? Das ist alles leicht gesagt aber einfach völliger Unsinn. Abgesehen davon, fängt man im neuen Unternehmen wieder ganz unten an. Glaub mir, viele hier in kleinen Ostunternehmen werden übelst über den Tisch gezogen. Keine Tarifbindung, kein Betriebsrat, null Abfindung bei betriebsbedingter Kündigung usw.

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        • @RolloD.
          Ich sage nicht das niemand über den Tisch gezogen wird. Sondern vielmehr das dazu immer zwei Seiten gehören.

          Ich stimme zu, dass wenn man 50+ ist, ein Eigenheim hat, Verwante die man pflegt und das alles in einer strukturschwachen Region, die Sache quasi gelaufen ist. Ich würde auch davon ausgehen das eine solche Person unterbezahlt ist. Da es für sie keine Alternativen gibt hat diese Person null Verhandlungsbasis. Wie ein Knecht ist sie an die Scholle gebunden und wird folglich geknechtet.
          Damit das nicht passiert hätte man sehr viel früher handeln müssen. In den 20ern in eine strukturstarke Region umziehen zB.
          Mir ist auch komplett bewußt das sowas keiner hören will. Auch das viele das für unfair halten.
          Aus meiner Sicht ist es aber anders herum. Wir haben hier Jahrzehnte auf einer Insel der Glückseeligen, entrückt der wirtschaflichen Realität, gelebt. Jetzt wo man nicht mehr alles mit Staatsknete und Umverteilung wegbügeln kann trifft die Realität umso härter.

          -2
        • Natürlich gilt ein Tarifvertrag nur wenn der Arbeitgeber bzw die Firma beigetreten ist.
          Niemand wird gezwungen bei einem Arbeitgeber ohne Tarifvertrag zu arbeiten. Wenn einem das Gehalt nicht paßt muß man eben wo anders arbeiten.
          Auch das mit den „älteren“ Arbeitnehmern ist mMn beidseitig. Die Frage ist doch WARUM wollen die Arbeitgeber das nicht. Denn eigentlich wird immer von Erfahrungs- und Wissenserhalt usw. geredet. Bei mir im Büro sitzt ein Kollege, der ist 72. Die Firma will den nicht gehen lassen.
          Auch ein älterer Arbeitnehmer kann eine gute Anstellung bekommen wenn er seine Karten richtig ausspielt. Das Problem ist eher das viele ältere Arbeitnehmer furchbar unflexibel sind und oft die Einstellung haben „ich bin Alt also muss ich mich nicht anpassen“. Die sind einfach sehr schwer in bestehende Teams zu integrieren. Oft weil die nicht wollen.
          Klar, für eine körperlich sehr anstrengende Stelle sucht man niemanden der 55+ ist. Das sollte klar sein.

          -5
        • @Boomer50
          Tut mit leid, das sind Ausreden. Damit begründet man genau die Selbstverknechtung und versucht die Verantwortung wegzuschieben.

          Es ist in Deutschland EXTREM unwahrscheinlich das man „Betriebsbedingt“ also ordentlich oder „normal“ gekündigt wird. Schon gar nicht wenn man nach einer Gehaltserhöhung fragt. Jemand er Betriebsbedingt gekündig würde hätte Kündigungsfrist, bekommt regulär ALG (Sabbat Jahr aus Amt) UND darf mindestens für 12 Monate nicht ersetzt werden. Sonst gibt es eine Klage auf Wiedereinstellung. Man sollte gegen eine Kündigung sowieso immer Rechtsmittel einlegen. Da wird so viel Murks von den Arbeitgebern gemacht da fällt eigentlich immer etwas ab.
          Wenn man in einer strukturschwachen Region wohnt muss man eben umziehen. Man kann nicht erwarten, dass die Arbeit zu einem kommt. Die Arbeitsplätze sind eben da wo sie sind.
          Es ticken auch nicht viele Arbeitgeber so wie sie sagen. Das ist typisch für kleine Saftläden. Sofort hinschmeissen und raus!

          -4
  • Diese Spirale nach oben ist absolut brutal. Mehr mehr mehr. Mieten teils 50% plus als vor 10 Jahren. Benzin über 2,20 Euro, das sind 100% Steigerung die letzten 10-15 Jahre. Ein Becher Bier bei der WM 18 Dollar! Wo soll das hinführen? Wer hinterfragt dieses System im Kern? Keine Sau! Einige wenige Gewinner und viele Verlierer. Schlecht!!!

    • Vor allem am Ende bleibt unterm Strich das Gleiche! selbst wenn ein Postbote 4k pro Monat verdient. Alles geht nach oben. Völlig sinnfrei und führt massiv zu schlechter Laune! 40% Steuern, die sich der Staat nimmt und teils willenlos verpulvert tun zusätzlich weh!

      • @Low
        Nein bleibt es nicht! Das ist ja der Trick.
        Die Steuern werden aufgrund des nominalen Wertes festgelegt. Eine Inflationsbereinigung findet auch nicht Statt. Darum ist heute jemand der leicht über dem Durchschnitt verdient auch schon im Spitzensteuersatz. In wenigen Jahren werden Durchschnittsverdiener da landen und dann nach und nach alle anderen.
        Es ist eine reine Rechenaufgabe herzufinden ab wann ein Mindeslohnverdiener im Spitzensteuersatz landen wird.
        Die die Kombination von Inflation und nicht inflationsbereiniger Steuer mit Progression führt dazu, dass einem auch bei nominal steigenden Löhnen weniger Kaufkraft bleibt.

        • Danach kommt der Lastenausgleich, für alle welche sich was erschaffen haben , was die Nichtsnutze dann wieder verballern

          7
    • Nur noch ein sozialistisches mit zusätzlichem schulden Öl erzeugtes Strohfeuer bevor der Ofen dann Ganz aus ist !
      Mal schauen was danach kommt !?

    • Rückblickend , auch im Ausland, können sie von 100% Inflation alle 10 Jahre ausgehen … und Ihrer angesprochenen Mieten sind doch eher unterinflatorisch gestiegen –im Gegensatz zu zB Autopreisen .

      Wenn Sie mal nach „wtf happens 1971“ suchen — der Goldpreis stieg jährlich um 7,9% bis so 2018 .

    • @Micky: Bei der Inflation, die Sie beschreiben, gewinnt nur exakt einer:
      ein hoch verschuldeter Staat! Dessen Schulden werden durch die Inflation entwertet. Alle, wirklich alle, anderen verlieren.

      • meine Schulden werden auch weniger

        • Ihre Schulden bleiben nominal wo sie sind. Das ist richtig.
          Aber ihr Einkommen und vor allem ihre Kosten und Ausgaben sind auch von der Inflation betroffen.
          Das ist der große Unterschied. Der Staat druckt fröhlich weiter Geld, das erst dann von der Inflation betroffen ist, bzw sie auslöst, nachdem er es ausgegeben hat.
          Darum kann ein Staat sich über die Inflation entschulden, alle anderen aber nicht.
          Sie könnten das nur, wenn sie entweder eine Einkommensquelle haben, die nicht von der Inflation betroffen ist oder Sie Ihr Vermögen so stark verzinsen, dass sie über der Inflation und dem Schuldzins liegen.

          Wo es für normale Bürger am ehesten funktioniert ist wenn sie Schulden zu null oder fast null Zinsen haben. Da kann es sein, das die Gehaltssteigerungen, so sie diese bekommen, die Inflation überkompensieren und sie damit Kaufkraftbereinigt eine Reduktion ihrer Schuldenlast haben. Wichtig ist dabei noch wie ihre Abgabenlast duch die nominale Gehaltssteigerung steigt. Der erreichbare Unterschied ist so immer verhältnismässig klein.

          3
  • Die Löhne steigen um 5,1 %. Warum werden die Renten nur um 4,24 % erhöht. Angeblich sollen die Rentensteigerungen an die Lohnentwicklung angepasst sein. Wenn die Brutto-Löhne um 5,1 % steigen, steigen doch auch die Beitragseinnahmen entsprechend. Oder wird die Differenz gebraucht, damit rentenversicherungsfremde Leistungen finanziert werden können, nicht dass hier der Staat mit seinen Beamten zuzahlen muss.

    • @Wally Wallner
      Die Rentner dürfen das Glück genießen, Ende Juli eines laufenden Jahres, von den Lohnsteigerungen des Vorjahres zu „profitieren“. 5,1% gibt es bestenfalls im nächsten Jahr. Vorausgesetzt die Renten werden nicht ganz abgekoppelt (gab es auch schon). Dazu kommt der Nachhaltigkeitsfaktor und immer weiter steigende SV Versicherungen. Damit erhöht sich eine Nettorente kaum noch. Die Rentner der geburtenstarken Jahrgänge, die oft 50 Jahre eingezahlt haben, werden meiner Meinung nach, staatlich verordnet um ihre Rente betrogen.

      • @Boomer50.
        Soweit mir bekannt, sollen die Renten nach der Einkommensentwicklung des Vorjahres angepasst werden. 2025: 5,1% Plus bei den Einkommen, und trotzdem gabs im Folgejahr, also 2026 nur 4,24 % brutto für uns Rentner. Und Sie haben Recht, netto bleibt das Wachstum f. Rentner noch deutlich geringer. Ich selbst habe auch fast 50 Jahre eingezahlt und bin nach wie vor meilenweit mit meiner Rente von der Durchschnitts-Pension von Beamten entfernt. Wenn die Gelder, die von mir und meinem Arbeitgeber an die Rentenversicherung überwiesenen Beträge direkt angelegt worden wären, wäre meine Rente – ohne Substanzabbau – deutlich höher.

  • Den Deutschen kann man erzählen, dass Sie reicher werden durch Gehaltserhöhungen. Leider redet niemand von Kaufkraft und Inflation. So ist es nur ein Hamsterrennen in einem Hamsterrad, welches kaum vorwärtskommt. In Wirklichkeit sind viele Bereiche wie Dienstleistungen ein Tauschhandel, der durch ständig steigende Steuern und Abgaben belastet wird. Bei einigen Dienstleistungen hat die Kaufkraft seit den 70er Jahren daher sogar abgenommen, weil heute viele sinnbefreite Besprechungsjobs finanziert werden müssen. Aber auch der Wechselkurs der Währung kann die Lohnerhöhungen wieder kompensieren wenn die Produktivität nicht steigt.

  • Die Lohn-Preis-Spirale dreht sich doch bereits seit langem immer schneller, beflügelt von regelmäßigen Mindestlohnerhöhunen (30% in 3 Jahren).
    Vor allem die Zulieferer des Deutschen Einzelhandels mit der Macht der „Big Four“ (Lidl/Schwarz, Aldi, Edeka, Rewe) bleiben auf der Strecke, wenn sie noch in Deutschland produzieren.
    Für diese „woken“ vier gilt nur der Preis und dieser ist in hochsubventionierten EU-Ausland nun einmal deutlich niedriger.
    Neben Energie sind die Lohnkosten der Sargnagel in Deutschland.

  • Gleichzeitig verdoppeln sich die Lebenshaltungskosten, Lebensmittel wieder teurer gleichzeitig ein Brief vom Vermieter, schon wieder Mieterhöhung!

  • Einkommensmedian bedeutet, dass 50% der Arbeitnehmer mehr und 50% weniger verdienen. Schaut man sich, allein in NRW, die extremen Unterschiede zwischen Großstädten wie Düsseldorf und dem wenig betuchten Ruhrgebiet an, ist mit dem EK-Median nicht viel anzufangen. Solche Vergleiche sind nur sinnvoll, wenn die Steigerung der Lebenshaltungskosten mit berücksichtigt wird. Davon abgesehen, dass nur wenige Arbeitnehmer von Tariferhöhungen profitieren und Mieten explodiert sind, dürfte die Kaufkraft in den letzten Jahren massiv zurückgegangen sein. Absurd finde ich auch immer die Lohnsteigerungen in %, anstatt niedrige Löhne z.B. mit 100€ generell zu erhöhen, bekommen Gutverdiener immer mehr. Während 4,1% von 2000€ brutto gerade einmal 82€ brutto ausmachen, ist es bei 4000€ brutto schon das Doppelte. So etwas ist abgrundtief ungerecht. Denn auch Menschen mit niedrigen Einkommen sind oft gut ausgebildet.

    • Angebot und Nachfrage bestimmen Lohn oder Gehalt. Gute Ausbildung reicht nicht, wenn es zu viele davon gibt. Ausserdem haben sich die Akademiker gut abgesichert. Ein hoher Prozentsatz davon ist völlig überflüssig, zum Beispiel die Meteorologinnen.

  • Das passt halt nicht mit dem Wirtschafts-„Wachstum“ zusammen. Also ist davon auszugehen, dass dieser Anstieg aus Schulden bezahlt wird.

  • Die höchsten Steigerungen haben Bgler und Verwaltungsbeamte 💰

    • Nein, da steht das es der Median Bruttomonatsentgeld der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten ist. Da gehören weder Beamte noch Almosenempfänger dazu.

  • Also wenn man typische Gehaltsabschlüße leist , dann heißt es zwar : zB eben diese 5% ABER über 26 oder gar 36 Monate —womit dann „nur“ 2,x oder weniger PRO Jahr anliegen ……

  • 4.200 Euro brutto die spinnen ja die Römer…
    …die sollten mal die Rechnung ohne Politiker und Beamte machen. Das wäre wohl glaubwürdiger.

  • 5%? Im Schnitt? Wohl kaum

    • Das ist durchaus realistisch.
      Die letzten Tarifabschlüss waren teilweise deutlich über 5 %.
      Der Tarif in dem ich bin liegt jenseits der 5 % wenn man die ganzen Steigerungen der Zusatzleistungen zur Gehaltssteigerung dazurechnet.

  • Ich frag mich immer wo solche Zahlen herkommen? 4200€ brutto????? Das wäre bei 160h monatlich über 26€! Ich kenne hier in einer ostdeutschen Kleinstadt und der größeren Umgebung niemand der als Angestellter Arbeiter soviel verdient! Selbst als Facharbeiter in der Industrie können sie froh sein wenn sie 17€ die Stunde bekommen! Ich fahre etwas weiter und habe ca 22€ die Stunde und bin damit schon der Krösus im Freundes und Bekanntenkreis!
    Diese Werte sind viel zu hoch angesetzt!

  • Die Gewerkschaften/Sozialisten/Kommunisten sind das größte Problem in unseren westlichen Gesellschaften. Das Ziel dieser Ideologen ist Umverteilung ohne Leistung.
    Während die legitime Idee einer gerechten Bezahlung gekapert wurde, wuchs eine Generation von linksradikalen Gewerkschaftern heran. Schaut sie euch an, es sind wenige Bonzen ohne Leistungsnachweis. Die Arbeiter, die es geblickt haben, sind bereits ausgetreten.

  • ‚…dass der Median aussagekräftiger ist als der Durchschnitt…‘ – Der Median ist eine geometrische Zahlenspielerei. Die Gesamtkosten einer gewissen Zahl von Beschäftigten sind dadurch gar nicht ermittel- oder darstellbar. Sie werden nämlich ganz erheblich verändert und meist nach unten. Ein sehr teurer leitender Angestellter fällt dabei kaum oder gar nicht ins Gewicht. Der Median ist reine Manipulation zu einem bestimmten Zweck.

  • An anderer Stelle wird der Deutsche Arbeitnehmer mit immer neuen Steuern weiter wie eine Zitrone ausgepresst

    • Richtig , einfaches Beispiel , wo „ihr“ Geld denn so hinfließt

      Die verdienen 100 Euro , davon „weg“ schnell 47%

      jetzt machen sie mal zwei signifikant beispielhafte Einkäufe Sie gehen tanken für 30 Euro , wie hoch sind die „Abgaben“ ? oder für 10 Euro „Kippen“ , auch hier

      unterm Strich zahlen sie letztlich locker 75-80% Steuern und Abgaben . besonders krass natürlich solche Sachen wie “ Grunderwerbsteuer“ oder die eben Grundsteuer schlechthin ..also eine dauerhafte Mietsteuer auf ihr Wohneigentum

  • Der Autor scheint von Volkswirtschaft keine Ahnung zu haben. Vielmehr schreibt er wie ein Arbeitgeber, der, insbesondere vor dem Hintergrund der noch viel höheren Inflation, nicht mal einen KLEINEN TEIL des Inflationsdesasters wieder an die hart arbeitenden Menschen zurückgeben will.

  • Das klingt ja erst mal ganz großartig!
    Aber solche „Zahlen“ sollten mißtrauisch machen(?)

    Herr Märtin,
    median statt mean ist ja schon mal wesentlich transparenter. Aber um zu beurteilen was diese „Zahl“ wirklich in einer Verteilung aussagt, braucht es mehr!
    Und nein, keine Gauß’sche Glockenkurve mit Standard-Abweichung… (da hat uns dieser Gauß ein schönes Ei ins Netz gelegt, mehr Hemmschuh für den Verstand als Nutzen… 😉 )
    ..also…der Schlüssel zum qualitativen Verständnis ihrer Ausführung sind „Viertelwerte“ oder Quartile.
    Quartile? Der median ist das 2. Quartil und teilt die Verteilung in 2 gleichgroße Teile. Die untere Hälfte hat auch ein median, Q1, und die obere Hälfte hat auch einen median, Q3. So haben wir dann eine einfache „Spannweite“: Q1-Q3 mit Q2 in der Mitte.
    Viertelwerte auf gut deutsch, das erschließt sich jedem…
    Haben Sie den Mut sich des eigenen Verstandes zu bedienen in bester deutscher Tradition der Aufklärung nach Kant… Klären Sie uns wirklich auf!

    • Also noch mehr Zahlenmanipulation bis das sozialistische Ergebnis stimmt.

      • Zahlenmanipulation? Sie scheinen in der Schule bei den Grundrechenarten nicht aufgepasst zu haben. Das ergibt eine solide Abschätzung mit „Konotation“ als absolute Anzahl der jeweiligen Bezieher. Aber mit dem Nachsatz haben Sie natürlich recht: das bequemste Leben haben Berufspolitiker im Sozialismus, der ist nämlich „wissensfrei“.

    • ..dann gehen vielen erst die Augen auf!!

    • Da machen sie aber auch einen Denkfehler.
      An den Quantilen sieht man auch fast nichts. Denn der Anteil der Gehälter, die deutlich von der Masse abweichen liegt unter 20 %.
      Die Quantile sind (etwa) 42k€ – 54k€ – 74k€. Man sieht eine etwas stärkere Steigerung vom zweiten ins dritte Quantil. Wirklich stark sind die Steigerungen aber erst ab etwa der top 10 % der Gehälter.

      • Denkfehler? ..das ist eine Qualifizierung als 1. Nährung… ich versuche nur die einfachen Werkzeuge zu vermitteln, um diesen präsentierten Zahlensalat etwas verständlicher zu machen.
        Für Sie als Fachmann: das was Sie herausgearbeitet haben wollen, top-k und low-k, die Ränder als Aggregate, bekommen Sie ganz einfach in Form einer Autokorrelation als math. „Faltung“, dann haben Sie auch gleich die Schere als „Ungerechtigkeit“ in Form und Güte der Asymmetrie.

        • Wie kommen sie auf die Idee, das eine Gehaltsschere ungerecht ist?
          Vor allem die Schere, die durch die Einteilung in Q1-Q3 sichtbar wird.

          Der Denkfehler ist meiner Meinung nach, dass man als Laie aus den verfügbaren Zahlen mit ihrer Methode nicht mehr Aussagekraft bekommt als aus dem Median.
          Man kann sich selbst einfach nur etwas besser ein ordnen. Anstatt in eine von zwei Kategorien, dann in eine von vier.
          Die meisten Menschen sind einfach nicht gut in Statistik. Eine statistiche Darstellungsweise durch eine andere zu ersetzten ist da nicht wirklich hilfreich.
          Es ist wie der Ansatz wenn jemand die gesprochene Sprache nicht versteht lauter auf ihn einzureden.

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        • Ich habe nicht herabgewürdigt sondern konstruktive Kritik geübt.

          Persönlich würde ich sowas gar nicht darstellen und aufbereiten. Weil es nichts bringt. Die Leute, die Daten und Statistiken verstehen tun das auch so. Die die es nicht tun, tun es auch nicht wenn ich lustige, bunte Bildchen und Charts erstelle.
          Ansonsten sind eigentlich alle Daten und Aussagen im Text enthalten um einschätzen zu können ob man durchschnittlich, unterdurchschnittlich oder überdurchschnittlich bezahlt wird. Zu wissen wieviel die zehn Person mit dem höchsten Gehalt in Deutschland genau verdienen hat für einen selber keine echte Relevanz. Zu wissen ob man unterdurchschnittlich oder unter dem Median bezahlt wird hingegen schon, denn das sollte man vieleicht was daran tun. Vor allem kann man was daran ändern. Ein >200k€ Gehalt erreich wenn man 40k€ bekommt ist eher unrealistisch.

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        • @schnuersi
          „“ kennse? Spaß beiseite:

          „Man kann sich besser einordnen“, damit beginnt’s doch eigentlich immer, oder?

          Dann klären Sie uns doch einmal auf?
          Wie würden Sie das als Fachmann „aufbereiten“?

          Ihre Zielsetzung…Kontextualisierung…Dimensionaliät…Kategorisierung… Priorisierung der Basisgrößen…Algorithmik der Aggregation… … als relationshipping…boundary…borders…confidence…score… usw

          Ihre Modellierung nur mit 3D Größen „fürs dumme Volk“ würde mir schon reichen…
          Konstruktiv, nicht nur kritisch herabwürdigend.

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  • der sensible Lars hat schon Verwendung für die 5,1 % Lohnerhöhung für „gendergerechte“ Toiletten in Nigeria.

  • Mehr ist nicht gleich mehr, da andere daran partizipieren.
    In den 1960 kostete ein Kugel Eis 10 Pfennige, heute 2 Euro grob gerechnet 4 Mark, wären damals 40 Kugeln gewesen, man hätte sich als Millionär gefühlt.

  • Der Hamburger Schokoladenhersteller Paulsen meldete jetzt Insolvenz an, ebenso ein bekannter Klebebandhersteller.

    Das Insolvenzausfallgeld beträgt inzwischen die Höchstsumme von noch nie erreichten zwei Milliarden Euro!

    Aber alles ist ja gut…

  • Damit steigen auch die Steuereinnahmen. Eine Steuersenkung wäre sinnvoller und effektiver. Aber da hat der gierige Staat nichts davon.

  • Parallelen zur Zeit des angeblichen Wirtschaftswunders. Immerhin gab es damals verbilligte Kredite für Hausbau, Existenzgrundlage, Konsum (und auch Wiederaufbauprogramme).

  • Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die Löhne über Jahrzehnte dem Produktivitätszuwachs nicht hinterher kamen. Zumindest nicht für die Allermeisten.

  • Die „Lohn-Preisspirale“ ist völlig irrelevant. Das Einzige was zählt ist die Kaufkraft der Löhne. Außer für Zahlenlegasteniker ist es daher scheiß egal wenn die Preise jedes Jahr um 30% steigen, solange das die Gehälter ebenfalls tun. Ein Problem ist das erst wenn die Gehälter nicht mehr mithalten können.
    Die Zahl der Arbeitslosen ist im langfristigen Mittel immer noch niedrig. Ziehen wir den Importschrott ab ist immer noch Vollbeschäftigung. In meinem großen und heterogenen Umfeld in einer „strukturschwachen“ Region ist die Quote 0. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (also ohne Minijobs) verharrt weiterhin auf dem höchsten historischen Niveau. Was der Autor, wie alle Crash-Propheten, völlig unterschätzen ist schlicht die enorme Substanz im System.
    Es wird ja immer von „Krise“ gelabbert, aber noch haben wir keine. Und für Opportunitätsverluste (wäre es anders gelaufen, könnte es besser gehen) haben Menschen kein Gefühl, weshalb man die ignorieren kann.

    • sprach der Lobbyist

      • ..die Nettoinvestitionsquote wird immer negativer, muss ich Ihnen als EXperte ja nicht erklären was das ist. Schon mal etwas von forced-feedback gehört?

    • @ Denken ist Glückssache
      Ein treffender Nick !

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