Werbung:

Werbung:

Statistik

Negativrekord: Immer weniger Arbeitslosen gelingt der Wechsel zurück in einen Job

Immer weniger Arbeitslose kommen aus der Arbeitslosigkeit heraus. Die Zahl der Vermittlungen durch das Arbeitsamt sinkt Jahr für Jahr. In vielen Bereichen werden gegenwärtig Rekord-Negativwerte erreicht.

Immer weniger Jobvermittlungen gelingen. (IMAGO/imagebroker)

Werbung

Der Weg aus der Grundsicherung in einen regulären Verdienst gelingt immer weniger Arbeitslosen. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Jan Feser hervor, über die Bild berichtete. Die Zahlen zur Arbeitslosigkeit in der Republik zeigen einen deutlichen Einbruch hin zu weniger Beschäftigung.

So wurden 2017 noch 102.084 Minijobber in sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelt. Diese Zahl ist inzwischen um Zehntausende gefallen. Bis September 2025 waren es, hochgerechnet auf das Gesamtjahr, nur noch rund 67.775 Minijobber, denen der Wechsel gelang. Drastisch zeigt sich die Entwicklung bei Vollzeitstellen: Von 33.953 Integrationen im Jahr 2017 sank die Zahl auf hochgerechnet rund 21.753 im laufenden Jahr.

Die Entwicklung macht sich auch bei der Vermittlungsquote bemerkbar: 2017 schafften rechnerisch 27,1 Prozent der Minijobber den Sprung in eine reguläre Beschäftigung, 2025 sind es nur noch 18,6 Prozent. Bei Vollzeitstellen sank die Quote im selben Zeitraum von 9,0 auf 6,0 Prozent.

Die Bundesagentur für Arbeit erklärt die Entwicklung mit der allgemein schwierigen Lage am Arbeitsmarkt. Nur noch 5,6 Prozent aller Arbeitslosen beenden rechnerisch im Folgemonat ihre Arbeitslosigkeit; auch das stellt einen historischen Tiefstand dar. Nach der Anfrage kam es zu Kritik an der Bundesagentur.

Der Arbeitsmarktbericht von Ende März bestätigt die negative Entwicklung. So wurden demnach im vergangenen November insgesamt lediglich 59.000 Integrationen in reguläre Beschäftigung gezählt. Das heißt, nur 1,5 Prozent schaffen den Wechsel. Und viele davon bleiben nicht lange: Fast die Hälfte derjenigen, die eine Beschäftigung aufnehmen, verliert sie rasch wieder. Nach drei Monaten seien demnach gerade einmal 56 Prozent wirklich aus dem Bürgergeld heraus.

Werbung

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

64 Kommentare

  • Wundert mich nicht. Wenn man Plakate sieht, die damit werben, dass man Leistungen bequem online von der Couch beantragen kann und sich Arbeit nicht mehr lohnt, liegt es nahe, dass man sich neu orientiert. Die Energiepreise tun ihr Übriges dazu.

    • @Alter weißer Mann
      „dass man Leistungen bequem online von der Couch beantragen kann“
      In der Theorie, in der Praxis nicht wirklich. Ich habe in der Familie grad einen Fall wo ein Mitglied Bürgergeld beantragt. Was da abgeht, rein von Amt-Bürger-Kommunikation und Verhalten, würde Einige hier schockieren.

      Das Problem ist, es gibt im Prinzip 2 Arten von Antragsstellern: den echten bedürftigen Bürger und Menschen mit einer angeeigneten Expertiese und krimineller Energie die nur das Sozialsystem ausnutzen wollen. In der Praxis sind Ämter inzwische maximal misstrauisch, was dazu führt das der echte bedürftige Bürger, der brav jahrzehntelang eingezahlt hat und nun wirklich mal selber Hilfe brauch, vom Amt vorgeführt und schickaniert wird, während Gruppe 2 aufgrund der Energie, Expertiese und Dreistigkeit IMMER erfolgreich ist sich Leistungen zu erschleichen.

      • Genau so sieht es aus. Mal bei jemanden mitgekommen.
        Der ehrliche Deutsche, für den das Ganze schließlich auch sein soll und kein Problem wäre, kann ordentlich schickaniert werden. Anträge, Hose runterlassen, Kontrolle und noch mehr Kontrolle, Unsicherheit.
        Auch bei Wohngeld, was schließlich auch in Massen vom Steuerzahler getragen wird, ist nicht soooo einfach. Alles offen legen.
        Diese andere Art von „Bedürftigen“, welche Mehrehen und 3-10 Kinder produzieren, keiner weiß, was für Vermögen dort wo sie herkommen vorhanden ist, die deutsche Sprache nicht sprechen und die Kultur, außer das Geld, nicht mögen, habe es da doch deutlich einfacher.
        Es ist eine Art Zweiklassenverhalten.
        Jeder sollte differenziert das Thema beleuchten um realitätsnah zu bleiben.

      • Bei Antragsstellern mit Migrationshintergrund sind freundliche NGO‘ s gerne hilfsbereit.

        • Immer mehr Menschen leben in Bayern:
          Das geht aus der aktuellen Vorausberechnung hervor, die der bayerische Innenminister Herrmann vorgestellt hat.
          Demnach wächst die Bevölkerung im Freistaat bis zum Jahr 2044 um rund 278.000 Einwohner. Ein deutliches Plus bei der Bevölkerungszahl wird in Oberbayern, Niederbayern und Schwaben erwartet.
          Mittelfranken, Unterfranken und die Oberpfalz sollen ihr derzeitiges Bevölkerungsniveau in etwa halten. Oberfranken muss mit einem moderaten Rückgang rechnen.

          0
      • die Dauerfaulenzer und Schmarotzer wissen wie’s geht,kennen alle hinterlistigen Tricks und drücken gezielt erfolgreich auf die „Opfer“-Tränendrüsen.
        Wirklich Hilfsbedürftige lassen sich einschüchtern
        weil sie sich verachtet, minderwertig und ausgegrenzt fühlen.
        Für dieses Land kann man sich nur noch schämen.

    • „Die Energiepreise tun ihr Übriges dazu.“

      Messerscharfe Analyse, die ich nur bestätigen kann:

      Als ich Anfang des Jahres meine Nebenkostenabrechnung und dann nach Ausbruch des Iran-Kriegs die Anzeigen an der Zapfsäule gesehen habe, habe ich direkt meinen Job gekündigt.

      Jobangebote vom Amt lehne ich seitdem nur noch ab. Denn wenn die Preise schon hoch sind, dann will ich zumindest am Existenzminimum leben, anstatt meinen alten Lohn zu behalten oder mich um einen besseren zu kümmern.

      -24
      • Um einen besseren Job kümmern? Du hast ja gar keinen. Zwinkersmiley.

        Aber mal was anderes. Wenn du Single ohne Kinder bist, maximal für Mindestlohn arbeiten könntest, dann ist Bürgergeld rechnerisch oft die bessere Alternative. Kann ja jeder mal selbst nachrechnen. Und da gut bezahlte Jobs mittlerweile sehr rar sind, wählen viele eben diesen Weg. Das liegt weniger an den Leuten, sondern an der Politik, die dafür den Weg bereitet hat.

        • Doch, natürlich. Einen Minijob als Shitbot in irgendeiner linken NGO-Trollfabrik.

          6
        • Aha. Die Politik soll also daran schuld sein, dass sich manche Vollversager nicht mehr das leisten können, was sie sich einzubilden glauben, leisten zu dürfen, und dass sie, weil es mit ihren beschränkten Fähigkeiten und dem, was sie dafür bekommen, nicht reicht, wie trotzige Kinder lieber ganz auf Arbeit verzichten. Gott, ist das armselig und schwach.

          -15
  • Die JobCenter vermittel keine Jobs. Man bekommt ein „Stellenangebot“, was im Klartext eine Bewerbungsaufforderung auf eine dort gemeldete offene Stelle ist und dann bewirbt man sich und bekommt in den meisten Fällen eine Absage.
    In der Tageszeitung stand mal, daß es nur 1% aller Hartz4-Empfänger dauerhaft (=länger als 12 Monate) in den ersten Arbeitsmarkt schaffen.
    Das hat nichts mit Nicht-wollen zu tun.

    • So sieht’s aus. Exakt.
      Auch ab einem gewissen Alter, um die 50 rum, findet man zu 98 % keinen Job mehr. Da kann einer reden, was er will, es dadurch nicht anders oder besser.
      Es ist einfach so.
      Auch wenn gesagt wird, na sie müssen bis zur Rente mit 65 oder 67 noch xy Jahre arbeiten – wenn einen keiner mehr will, dann will einen keiner mehr – und das ist das vielen, viiiiieeelen Jahren so.
      Dieses Renteneintrittsalter ist einfach nur eine Rentenminderung – Punkt. Nichts anderes. Und ab 62 Jahre ist man in aller Regel einfach nicht mehr jung und körperliche und sonstige Beschwerden stellen sich ein. Es ist so.

    • Richtig. Immer nur auf die Schwachen einzuhacken, bringt gar nichts. Anstatt über irgendwelche „fehlenden Anreize“ zu diskutieren und damit die Schuld auf die Arbeitslosen abzuschieben, sollte das Arbeitsamt/Jobcenter versuchen, Menschen tatsächlich in Jobs zu vermitteln.
      Aber dann müssten die Sachbearbeiter im Arbeitsamt eben auch mal wirklich arbeiten.

      • Die Agentur für Arbeit kann schon richtig frech, unverschämt, extrem drängend bis zur Erpressung sein. Kann jeder gerne mal mitmachen und erleben.
        Die bauen auch extrem auf psychischen Druck bei den Einheimischen.
        Eine Diskriminierung von D gibt es ja nicht, nur die von den Anderen.
        Aber wozu braucht so viele und gut bezahlte Mitarbeiter in diesen Agenturen? Das würde auch die Hälfte reichen um den Leuten unter die Arme zu greifen.

        Und zudem war auch Schröder schuld, welcher diese Leasingfirmen mit Ministundenlohn ins Leben rief. Jeder sollte auch von einem Stundenlohn leben können. Und wenn die Inflation, Miete, Strom, Müllabfuhr, Handy, GEZ, Essen, Versicherung, Zahnarztbesuch, Zuzahlungen und Verteuerungen allgemeiner Art alles auffrisst, dann darf mit Fug und Recht behauptet werden, dass sich arbeiten nicht lohnt.
        Und da extrem viele Unternehmer (welche keinen Heiligenschein auf dem Kopf haben) gerne die Situation ausnutzen, tja, dann kommt sowas dabei heraus.

  • wir brauchen Fachkräfte aus dem Ausland – finde den Fehler

    • Das mit den Fachkräften stimmt schon, zumindest wenn man es auf den Bundestag und die Politik allgemein bezieht.

      • Vorsicht mit den Wünschen! Fachkraft Elif Eralp möchte Bürlün regieren.

        • Schwachkraft Eralp.

          6
  • Um zu verstehen, das Arbeit hier kaum noch lohnt, braucht man keinen Schulabschluss oder gar eine Berufsausbildung.

  • Die „Agentur für Arbeit“ dient offenbar nur noch dazu, dass der Beschäftigte bei der „Agentur für Arbeit“ in Arbeit bleibt und sich nicht selbst bei der „Agentur für Arbeit“ als arbeitssuchend melden muss, auf dass er sich selbst bei der „Agentur für Arbeit“ vermitteln muss…das „die Katze beißt sich in den Schwanz“-Prinzip…

    • So ein Mitarbeiter bei der Agentur für Arbeit verdient doch nicht gerade schlecht.
      Da wäre ein schönes Einsparpotenzial für die Steuerzahler.
      Die könnten doch dann selbst auf dem freien Markt nach einem richtigen Job suchen. Das müsste für diese Personen doch dann relativ einfach sein.

      • Ob die auf dem freien Markt überhaupt in die Nähe eines Bewerbungsgespräch kämen?

      • Ob die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit „nicht gerade“ schlecht oder doch einigermaßen schlecht verdienen, kommt wahrscheinlich drauf an, wo sie leben und arbeiten und wie lange sie schon dabei sind.

        Die Leute werden nach einem eigenen Tarifvertrag bezahlt, der „weitgehend an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst auf Bundesebene (TVöD) angelehnt“ ist.

        Losgehen tut’s für die ganz Unerfahrenen mit einem Monatsgehalt von 2.659,10 €. Von nächsten Freitag an wird dieses Gehalt um atemberaubende 74,45 € im Monat erhöht.

        Außerdem haben sie eine 39-Stunden-Woche und 30 Tage Urlaub im Jahr.

        https://www.arbeitsagentur.de/bakarriere/tarifvertrag

        • Auf einer anderen Seite lesen wir, daß diese Erhöhung vom derzeitigen Brutto-Einkommen 2,8 % ausmacht. Die letzte Erhöhung auf den derzeitigen Stand stammte vom 01.04.2025. Mit dieser Mini-Erhöhung können sie gerade einmal die Inflation kompensieren, verdienen aber tatsächlich keinen einzigen Cent mehr als bisher.
          https://oeffentlicher-dienst.info/tv-ba/

          0
  • Nun, warum sollen die für den Staat und seine verfehlte Ausgabenwut denn noch arbeiten? Man sollte darüber nachdenken, da ja fast niemand mehr in Arbeit vermittelt wird, ob der Agentur für Arbeit nicht mal 50 % Stellenabbau verordnet werden muss.

  • Das ist erst der Anfang!

  • Warum arbeiten, wenn man als Bürgergeldempfänger mehr Unterstützung, als die meisten Rentner erhält?

    • Eine Binsenweisheit: Wer als Rentner weniger bekommt als das Bürgergeld, ist selber schuld, wenn er nicht aufstockt, sondern lieber Flaschen sammeln geht. Man nennt es auch Grundsicherung im Alter. Kommt auf dieselbe Höhe wie das Bürgergeld.

  • Es gibt doch auch immer weniger Jobs ! Anstatt die Menschen zu Eigenverantwortung und Unternehmergeist zu erziehen bzw. wenigstens zu ermutigen, werden alle für das Hamsterrad getrimmt. Wenn es sich dann plötzlich nicht mehr dreht, ist der Jammer groß.

  • Woher sollen denn die ganzen Stellen kommen? Wen wundert denn das alles?
    Nachher hunderte Bewerber auf eine vakante Stelle, die, wer weiß, vielleicht gar nicht mal besetzt wird. Jedes Unternehmen kann Stellenausschreibungen/Gesuche starten, muss aber letztendlich niemanden einstellen.

    Wie heißt es seit Jahren – Fachkräftemangel – das ist auch so ein Slogan.
    Und haben wir nicht zu tausenden und täglich mehr Fachkäfte aus dem Ausland – hm? Alles komisch, mit was man da so täglich in Dauerschleife berieselt wird – hm.

    Wenn Firmen pleite gehen oder in China oder sonst wo sind und Stellen abgebaut werden, dann wird wohl kaum eingestellt – oder – naja, jeder, der logisch denken kann, sollte das sehen. Und der Arbeitsuchende muss schließlich auch exakt das Profilbild des Stellenangebotes entsprechen, sonst wird’s nix, außer vielleicht die Agentur f. A. übernimmt für 3 das Gehalt des neuen Angestellten – also zahlt der Steuerzahler.

    Es ist alles nur noch lachhaft dieses gesamte Theater

  • Wie heißt denn der Slogan vom WEF?

    „Du darfst nichts besitzen und du wirst ohne Arbeit glücklich gemacht.“

    • Du erhälst eine warme Wohnung, die sich Rentner nicht mehr leisten können, Nahrung gibt es für sehr kleines Geld bei der Tafel. Kleidung bekommst du per Spende, oft die neuesten Markenklamoten.
      Was soll denn das Leben noch mehr bieten, du darfst nur nichts besitzen.

      • Und nebenan in Wandlitz an der B109 liegt die Waldsiedlung…

      • Ein Rentner kann auch Sozialhilfe, Wohngeld oder sonstiges beantragen. Aber er muss sich auch nackig machen. Und diese ganzen vielen Anträge auszufüllen und Unterlagen herbei zu schaffen, ist nicht so einfach.
        Und die Leute sind dann Gefangene. Gefangene im System. Sie dürfen den Wohnort nicht länger als 1 Monat verlassen, ständig erneute Anträge, angewiesen auf Good Will des Sachbearbeiters, sämtliche Kontoauszüge etc.
        So „schön“ stellt man sich die Rente vor.
        Es ist ein Armutszeugnis was hier passiert.
        Jeder D Rentner sollte ein gutes Renteneinkommen haben – fertig.
        Die ganzen Milliarden für’s Ausland ersatzlos gestrichen werden und das Ausland ins Ausland zurück.

  • Ich kann mich noch gut an 1993 erinnern.
    Da war es genauso.
    Mit Abfindung und Kündigungsfrist hatte ich 3 Monate Zeit was Neues zu finden und das war schon schwierig.
    Bewerbungen,Headhunter von Pontius zu Pilatus.Kurz vorm Verzweifeln hat es dann geklappt.
    Immerhin insgesamt 45 Jahre durchgängig erwerbstätig ohne arbeitslos und ohne Staatsknete.
    Ein wahrer Drahtseilakt.

  • Es wird auch bald keine Arbeitsstellen mehr geben dank KI. Leider berichten darüber nur wenige. Ich hasse übrigens den englischen Begriff Jobs. Früher sagte man dazu Beruf, kommt von Berufung. Ich sage nur Bibel.

  • Es ist schon paradox.
    Ständig ist die Rede davon wie man die Būrgergeldempfänger in Arbeit bekommt.
    Die sind aber auf dem ersten Arbeitsmarkt schwer vermittelbar.
    Man sollte doch erst einmal den Großteil der Arbeitslosen in Arbeit bringen.

  • Gelingen? Wollen die überhaupt angesichts des üppigen Bürgergeldes?

  • Kurze eigene Erfahrung:
    Ich baue in meinem Unternehmen Mitarbeiter „von unten“ auf. Sprich: Ich stelle sie auf Minijob ein, um die Leute gefahrlos kennenzulernen und damit die Leute gefahrlos die Arbeit kennenlernen können und feststellen, ob es was für sie ist. Das ist ein guter Einstieg für die Mitarbeiter und ich habe nicht das Risiko mit den Arbeitsfaulen, die ständig nur mit Krankenscheinen antanzen.

    Viele haben es darüber geschafft, bei uns in Teilzeit und Vollzeit zu arbeiten.

    Aber: Viele haben auch vorzeitig das Handtuch geschmissen. Und das nicht, weil die Arbeit ihnen nicht gefällt, sondern weil das JobCenter ihnen Steine ohne Ende in den Weg wirft. Auch mir als Arbeitgeber geht dieses Amt pausenlos auf den Senkel, weil sie immer direkt ankommen, dass ich die Leute auf Vollzeit einstellen muss, weil sie diese sonst in irgendwelche Fabriken schicken wollen. Das JobCenter ist in der Tat ein Arbeitsverhinderer. Lieber die Leute, die arbeiten wollen knechten, da greifbar….

    • Nachtrag, da die Zeichenbegrenzung da war:

      … als die Arbeitsunwilligen, die nicht einmal die Termine beim JobCenter wahrnehmen, zu verfolgen und zu sanktionieren.

      Vielen Sachbearbeitern beim Arbeitsamt oder JobCenter geht es überhaupt nicht um eine vernünftige Vermittlung der Arbeitslosen, sondern einzig um Machtdemonstrationen.

  • Nur noch 5,6 Prozent aller Arbeitslosen beenden rechnerisch im Folgemonat ihre Arbeitslosigkeit; auch das stellt einen historischen Tiefstand dar. Traurige Entwicklung! Und wieviel der 5,6 Prozent überbrücken mit Alo Geld nur zurecht die Zeit bis zur Neueistellung weil: Habe schon eine neue Arbeit, Einstellung zum nächsten Quartal, und oder mit /ohne Eingliederungszuschuß EGZ an den neuen Arbeitgeber AG!!! Ehrlichmachen will man sich nicht!
    Ein ehemaliger Arbeitsvermittler aus der Vermittlung und dem Arbeigeberservice.

    • Naja, der Steuerzahler finanziert auch Jahr ein Jahr aus das ganze Kurzarbeitergeld.
      Traaraaaaa.
      Wenn so deutlich gut Verdiener von Bosch, Porsche, Daimler, Alianz usw. Mitarbeiter in Kurzarbeit gehen, dann kostet das mal eben richtig viiiieeel Asche für den Steuerzahler. Aber offiziell sind es kein Arbeitslosen.
      In Corina-Zeit, haben diese Leute alle ihr volles Gehalt gekommen, waren Zuhause, haben ihr Haus renoviert, neue Küche gekauft, den Garten neu angelegt usw.
      Warum regt sich da keiner auf über diese Millionen, die dadurch anfallen.
      Und wenn die dann vielleicht nach der Kurzarbeit offiziell arbeitslos werden, dann bekommen sie nochmal Geld vom Steuerzahler (Staat) für die Zeit bei der Agentur für Arbeit. Wohingegen andere nach 4 Wochen Kündigungszeit sofort im Arbeitslosengeld landen.

      • Kurzarbeitergeld finanziert nicht der Steuerzahler, sondern der Beitragszahler aus der Arbeitslosenversicherung. Also nur Angestellte und Arbeiter. Und ein volles Gehalt bekommen die Kurzarbeitenden nicht, das ist etwas soviel, wie Alg I

  • Es ist ja nichtso das die Leute nicht arbeiten wollen, aber viele haben keine Ausbildung noch Schulabschluss, dadurch werden sie in Leihbuden vermittelt, was unter Kanone ist. Dazu kommt das es nicht genug Arbeit gibt, die das Gehalt bieten um nicht nur zu überleben, sondern genug Einkommen das man sich auch einen Urlaub und Auto leisten kann. Im Moment haben wir eine Inflation und bald eine Deflation. Die Politik hat Deutschland an die Wand gefahren und es wird Jahre dauern um wieder einigermassen den Stand zuhaben von 1999. Weg mit dem €uro und raus aus der EU.

    • Das mit den Leihbuden wird auch immer schwieriger, weil schon eine Menge Leihbuden in die Insolvenz abgedriftet sind. Es nützt einem Leihbudenbesitzer ja nichts, wenn er Leute als neue Mitarbeiter in seine Leihbude einstellt. Er müß sie ja auch noch verleihen. Aber wohin? Nach China vielleicht? Das funzt irgendwie alles nicht so richtig.

  • Es wundert mich gar nichts mehr in Deutschland.
    Man kommt aus der Arbeitslosigkeit bestimmt nicht besser raus, wenn , wenn…
    Die derzeitige Politik so katastrophal die die Wirtschaft führt, und Versprechungen macht die kein Arbeitgeber einhalten kann
    Bewerbungen wegen dem Alter des Bewerber nicht beachtet werden und vorne rein ausgesondert werden.
    Positionen angeboten werden , obwohl die ausgeschriebene offene Stelle schon lange intern besetzt wurde, nur das es so aussieht wir tun etwas
    Bewerbungen einfach nicht beantwortet oder auch keine Absage bekommen.
    Mit diesen aufgeführten Punkten ist es sehr schwer sich zu motivieren, und wirklich an jeder Ecke ein Plakat hängt wie man umsonst ohne den Finger zu rühren Bürgergeld bekommt

  • Kein Wunder
    Die einen können nicht, die andern wollen nicht—und Bas wartet mit dem Füllhorn.

  • Wen wundert das? Braucht es dazu wieder eine Studie oder genügen 3 Hirnzellen und 2 Augen? Wieso wollen SPD und Co. das Thema klein halten? Transparenz bitte!

  • Warum sollte man bei den Steuern und dem tatkräftigen Vorbild von Millionen Ausländern, die gar nicht daran denken, arbeiten zu gehen?

    • Die von Überall werden aber anders behandelt.

  • Indigener Ingenieur, 45, zwei Kinder, Haus muss noch 20 Jahre abbezahlt werden, Arbeitgeber (Weltmarktführer, Traditionsunternehmen) macht wegen Eiskugel-Trittin (Millionär) dicht: Das war’s

  • Es wäre schön gewesen wenn man in dem Artikel auch mal die Hintergründe dazu beleuchtet hätte, denn es gibt durchaus so einige Gründe warum es so ist.
    – erstmal haben wir aktuell ein Industriesterben, es ist tatsächlich aktuell garnicht mal so einfach einen Job zu finden, viele Unternehmen sind aufgrund der wirtschaftlichen Lage auch sehr angespannt was das Thema Neueinstellung an geht. Im öffentlichen Dienst ist es noch schlimmer, in Sachsen zB wird aktuell weil der Freistaat defakto pleite ist fast garnicht mehr eingestellt, obwohl massiv Bedarf ist.
    – die Gesellschaft wird immer älter und viele Langzeitarbeitslose sind Personen die am Ende ihrer Erwerbstätigkeit den Job verloren haben und nun keinen mehr finden, weil zu alt, zu krank, weiß der Geier was noch
    – Arbeiten lohnt nicht mehr. Warum malochen wenn man teilweise sogar mehr vom Bürgergeld hat? Warum arbeiten wenn man für immer als Lohnsklave bleibt? Warum arbeiten wenn Leistung inzwischen wirklich 0 Wert mehr hat?

  • Treffen sich zwei beim Arbeitslosenamt: Der eine will nicht, dem anderen ist es egal.
    Der eine kassiert Bürgergeld/Faulheitsprämie, der andere „arbeitet“ dort, füllt massenhaft Formulare aus, gibt nette Ratschläge, ob es was bringt, egal, der Job ist gesichert,mehr Arbeitslose ,mehr Planstellen. Bärbel Bas war auch eine von denen.

    • Kreislaufwirtschaft per excellence…
      das „sozial“ ist dabei irgendwo abhanden gekommen 🙂 🙂 🙂

      • Jetzt ist es asozial….

Werbung