50 Euro Verlust pro Schwein: So geraten deutsche Bauern in Existenznot
Deutsche Schweinehalter kämpfen mit den niedrigsten Kilogramm-Preisen seit Jahren. Für die heimischen Unternehmen ist die Lage zusehends existenzbedrohend. Der Deutsche Bauernverband möchte das nicht länger hinnehmen – und nimmt die Merz-Regierung in die Verantwortung.
Eine wachsende Zahl deutscher Landwirte kämpft um ihre Existenz – besonders stark betroffen sind Schweinehalter. Immer neue gesetzliche Auflagen, hohe Kosten und Zinsen, zunehmender Konkurrenzdruck sowie die schwindende Nachfrage im In- und Ausland machen den Betrieben erheblich zu schaffen. Teilweise werden über 50 Euro Verlust pro Schwein gemacht. Der Deutsche Bauernverband hat deswegen nun ein an die Bundesregierung adressiertes Forderungspapier veröffentlicht.
Bei den nachgefragten Teilstücken wie Schinken oder Kotelett deckt die heimische Erzeugung nach Branchenschätzungen nur noch etwa 80 Prozent des Bedarfs. Der Importbedarf steigt, der Selbstversorgungsgrad sinkt (mehr dazu hier). Und das trotz eines Einbruchs der Exporte um 72 Prozent zwischen 2019 und 2025. Nach Angaben der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands sanken die deutschen Drittlandexporte von 1,18 Millionen Tonnen im Jahr 2019 auf lediglich 335.000 Tonnen im Jahr 2025.
Einer der bedeutendsten Akteure auf dem europäischen Schweinemarkt ist mittlerweile Spanien. Das Land ist inzwischen Europas größter Schweinefleischproduzent. Zu den Faktoren, die spanischen Erzeugern einen Wettbewerbsvorteil verschaffen, zählen laut der österreichischen BauernZeitung unter anderem niedrigere Produktionskosten. Hinzu kommen weitere Anbieter wie Brasilien, die sich aufgrund des EU-Mercosur-Abkommens noch bessere Chancen ausrechnen, den europäischen Markt stärker zu erschließen.
Auch China entwickelt sich zunehmend zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten für deutsche Schweinehalter. Nach den starken Bestandsverlusten infolge der Afrikanischen Schweinepest 2018/19 hat der Staat den Ausbau großer, moderner Produktionsanlagen unterstützt und gefördert. Dadurch steigt die chinesische Eigenversorgung zunehmend, während gleichzeitig die Importnachfrage nach europäischem – und insbesondere deutschem – Schweinefleisch sinkt.
Dass die Nachfrage nach deutschem Schweinefleisch so stark zurückgeht, hat auch mit den veränderten Ernährungsgewohnheiten der Deutschen sowie Gesundheits- und Umweltdebatten zu tun. Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung hat Schweinefleisch mit einem Verbrauch von rund 28 Kilogramm pro Kopf und Jahr und einem Anteil von etwa 52 Prozent zwar weiterhin den größten Anteil am gesamten Fleischverzehr in Deutschland. Im Jahr 2020 hatte der Pro-Kopf-Verbrauch jedoch noch bei 30,8 Kilogramm gelegen.
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Der baden-württembergische Bauernverband bezifferte den Verlust für Mäster auf mindestens 50 Euro je Schwein. Bei Ferkeln seien es mindestens 25 Euro. „Ferkel werden momentan für gerade einmal 30 Euro verramscht, das ist eine bodenlose Frechheit“, kritisierte auch Hans-Benno Wichert, Vizepräsident des Landesbauernverbands, gegenüber FOCUS Online.
Ungewöhnlich ist dabei vor allem der Zeitpunkt der Preiseinbrüche. Im Frühjahr und Sommer steigen die Schweinepreise üblicherweise, weil die Grillsaison die Nachfrage anschiebt – auch für 2026 hatten Marktexperten mit diesem Muster gerechnet.
Zwar stiegen die Preise laut VEZG in den folgenden Wochen wieder leicht an – zum 6. August auf 1,50 Euro und zum 13. August auf 1,60 Euro. Die Erholung resultierte jedoch nicht aus einer wieder anziehenden Nachfrage, sondern aus dem rückläufigen Angebot: Die hohen Temperaturen der vergangenen Wochen reduzierten die Schlachtgewichte und verknappten das Lebendangebot. Die Erklärung dafür ist, dass hohe Temperaturen bei Schweinen Hitzestress auslösen. Da Schweine kaum schwitzen können, reduzieren sie ihre Wärmeproduktion vor allem dadurch, dass sie weniger fressen und sich weniger bewegen.
Der Deutsche Bauernverband (DBV) will diese Krisensituation nicht länger hinnehmen und hat vor diesem Hintergrund nun ein Forderungspapier präsentiert, in dem unter anderem eine Forcierung der Exportstrategie gefordert wird. Dazu zählen etwa die Öffnung weiterer Märkte und der Abschluss eines Regionalisierungsabkommens mit China. Dies könnte dazu beitragen, auf dem chinesischen Markt wieder wettbewerbsfähiger zu werden.
Auch die konkrete Bereitstellung von Liquiditätshilfen wird vom DBV aufgeführt. In dem Forderungspapier verlangt der Verband die „kurzfristige Bereitstellung von staatlichen Finanzmitteln für einen erhöhten Zinsabschlag“. Darüber hinaus fordert der DBV eine nationale Aufstockung der aus der Agrarreserve über das Düngemittelhilfspaket zur Verfügung stehenden EU-Gelder von 60 Millionen Euro auf 180 Millionen Euro sowie eine zeitnahe, antragslose Auszahlung.
Dass die Krisenlage bei den heimischen Schweinehaltern nicht mehr kleinzureden ist, lässt sich auch an der schwindenden Zahl der schweinehaltenden Betriebe beobachten. Die Zahl der Betriebe in Deutschland hat sich Destatis-Daten zufolge zwischen 2010 und 2020 um stattliche 47 Prozent verringert. Auch beim Schweinebestand ist die Entwicklung der vergangenen Jahre dramatisch. So wurden nach Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung mit Stand November 2024 nur noch etwa 21,1 Millionen Schweine in Deutschland gehalten. Im Jahr 2010 waren es noch rund 26,9 Millionen gewesen.
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Komisch, aber nicht mal beim Aldi kann man ungesehen das Schweinefleisch aus dem Kühlregal holen, sondern muss penibel auf Sonderangebote schauen. Das Schweinefleisch kostet mittlerweile bis zu € 14,- /kg, wo es vor ein paar Jahren fast noch zum Drittel des aktuellen Preises gehandelt wurde. Wenn die Bauern nur € 30,- pro Ferkel bekommen bzw. € 1,60 pro kg Schwein, dann wird in der Lieferkette brutal aufgeschlagen. Würde mich nicht wundern, wenn das alles EU und Umweltabgaben wären. ☝️😕
Unser Lebensmittelhandel ist wirklich kriminell. Dort versickert das meiste Geld.
Ich sag nur: 4 Angestellte und 1 Millionen Umsatz – da zeigt sich das ganze Desaster.
Falls es Viehbauern mit eigener Schlachtung und Verkauf in der Nähe noch gibt, sollte man sich dort eindecken. Fleisch (außer Hackfleisch) und Wurst kann sehr gut und lange in kleinen Portionen eingefroren werden.
Warum sollte man Hackfleisch nicht einfrieren können, ich mache das schon seit Menschengedenken, aber auch wenn man Fleisch und Wurst vom Bauern um die Ecke in kleinste Portionen einfriert wird es nicht billiger.
@Harald C.C.
Landwirte mit eigener Schlachtung gibt es in unserer Gegend schon lange nicht mehr. Auch Metzger, die früher Tiere von ortsansässigen Bauernhöfen für ihre Metzgerei schlachteten, finden sich nicht mehr. Sie kaufen alles im Schlachthof und die Qualität lässt oft zu wünschen übrig. Sehr schade.
Danke für den Aldi Hinweis. Nicht ganz so extrem teuer aber das war mir bei Aldi auch aufgefallen.
Im Ausland – kein Aldi, Lidl – ist es bedeutend günstiger. Liegt das an dem deutschen Tiersiegel etc?
Hatte da der damalige Landwirtschaftsminister Özdemir die Finger drin?
Red Bull sichert sich 92 Prozent des Grundwassers
Das Wasserwerk Baruth darf jährlich rund 2,5 Millionen Kubikmeter Grundwasser entnehmen. Davon stehen 92 Prozent Red Bull und der Partnerfirma Rauch zu.
Das ist sogar mehr Wasser, als Tesla in Grünheide nutzen darf.
Für alle anderen Menschen bleiben nur acht Prozent. Die Verträge laufen ganze 25 Jahre. Das Schlimmste: Niemand weiß, was genau vereinbart wurde, da die Stadt Baruth die Einsicht verweigert.
aus https://www.foodwatch.org/de/baruth-red-bull-pumpt-brandenburgs-grundwasser-ab?mtm_source=newsletter&mtm_campaign=2026-08-14_Mehrthemen_NL
Red Bull ist aber Rind, nicht Schwein… 😉
Ich denke, unsere Schweinezüchter sind gezwungen sich den geänderten Umständen mehr und mehr anzupassen. Die Devise sollte daher lauten : runter von der Massenproduktion, die nur Nachteile für den Verbraucher bringt (wie z.B. in vielen Fällen hormon- und antibiotikabelastetes Fleisch), von den Schweinen mal ganz zu schweigen, und Umstellung auf Biofleisch von artgerecht gehaltenen und somit auch gesünderen nicht aus einer Züchtungsfabrik stammenden Tieren. Das ist nur mit einem höheren Verkaufspreis für die Bauern zu erreichen, ganz klar. Dazu braucht es natürlich auch bessere staatliche Förderung. Und auch der Konsument sollte bereit sein, seltener ein Stück Fleisch zu genießen, von dem er aber weiß, dass es aus artgerechter und somit für alle Beteiligten gesünderer Tierhaltung stammt und auch viel besser schmeckt. Das muss man sich natürlich leisten können. Viele Bauern vermarkten inzwischen direkt. Nutzen Sie auch diese Möglichkeit.
Und wer ist wirklich bereit 1/3 mehr dafür zu zahlen
Ich auf jeden Fall nicht. Übersteigt der Preis eine von mir gesetzte Grenze wird es nicht gekauft.
Ob es aber dem angeblichen „fast schon vegan“ Bio-Tier beim Pseudo-Öko wirklich besser geht, als dem normalbiologischen Tier beim gelernten Landwirt, der weiß wie auf Hygiene und Gesundheit zu achten ist, bleibt fraglich. Sicher ist aber, dass irgendwelche Öko-Gedöns Aufkleber und das ganze Brimborium drumherum den Kunden teuer zu stehen kommt.
Ich erinnere auch gerne an die EHEC-Epidemie, wo die Spur damals laut Medien zu einem „BIO“ Betrieb führte. Schlussendlich ist das aber im Sande verlaufen, trotz 53 Toten in Deutschland.
…fast schon vegan…
Mein Steak“Lieferant“ hat nur Gras gefressen. Also bin ich Veganer.
Wenn man Tiere nicht essen soll, warum schmecken sie dann so gut?
Aber auch ein ernsthafter Teil. Oft ist Osteoporose eine Nebenwirkung von zu wenig Fleischverzehr. Gerade im Alter sollte man dann wohl darauf achten, für stabile Knochen. Frauen verfallen leider dem „Bio“, „Veggy“ und Diätwahn leichter, und leiden dann auch häufiger unter Osteoporose.
Eigene Landwirtschaft, eigene Bauern? Wofür brauchen wir denn die?
Für die große Mehrheit ist Lebensmittelversorgung eine Selbstverständlichkeit.
Man braucht doch nur in den Supermarkt zu gehen – und schon ist man versorgt.
Meines Erachtens die beste Strategie. Seit über 40 Jahren esse ich kein Schweinefleisch mehr, weil die Haltungsbedinungen in den meisten Betrieben und die Zustände bei den Tiertransporten und in den Schlachthöfen mich derart schockieren und deprimieren, dass ich nicht bereit bin, das mit auch nur 1 Cent zu unterstützen. Dabei esse ich Schweinefleisch eigentlich gern, wenn ich mal eingeladen bin und dort ein Schnitzel serviert wird, vertrage es aber nach ss langer Pause nicht mehr gut. Ich weiß, dass das nichts ändern wird, aber wenn ich die Fleischtheke sehe habe ich auch die anderen Bilder im Kopf und dann vergeht mir der Appetit.
Klar, mehr Subventionen werden es richten. Das Allheilmittel des Ausplünderungssstaates.
„…runter von der Massenproduktion, die nur Nachteile für den Verbraucher bringt (wie z.B. in vielen Fällen hormon- und antibiotikabelastetes Fleisch), von den Schweinen mal ganz zu schweigen,“ Immer diese gleiche dämliche Leier. Ich bin 73, esse dieses Fleisch seit frühesten Kindheitstagen, bin Kerngesund und Titten sind mir auch keine gewachsen,
Betrifft 3 Schweinehalter in Südbayern nicht mehr, da sind die Ställe kürzlich abgebrannt, einer in unserer Gegend mit 1300 Tieren.
Angeblich technischer Defekt der Stromzuführung der Lüftungsanlage.
Überlastung der Leitungen sollten eigentlich Sicherungen verhindern.
Kommt wohl nur noch Pfusch oder Absicht in Frage, laut vertraulicher Aussage eines unabhängigen Elektrikers.
Vielleicht war ein Feuerwehrmann AfD-Wähler und die Feuerwehr durfte deshalb nur mit Sondergenehmigung des Bürgermeisters ausrücken?…
…und der war da gerade Tennis spielen.
Back to the roots und der Bauer vermarktet seine eigene Produkte in Kooperation mit lokalen Fleischern, Mühlenbetrieb, Markthändlern.
Die ‚Lieferkette‘ in der von EU-Geldern abhängigen Bauern ist extrem lang, teuer für den Endverbraucher, aber richtig gut verdienen tut keiner an der Ware.
Während der Bauer pro Kilo je nach Haltungsform zwischen 1,90 Euro und 6,50 Euro erhält; der Schlachtbetrieb zwischen 1,40 Euro und 2,80 Euro; Logistik, Kühlung und Verpackung 0,90 Euro und 1,30 Euro; die Marge im Supermarkt liegt zwischen 1,80 Euro und 7,60 Euro; obendrauf die MwST und schon muss der Verbraucher einen Kilopreis zwischen 6,42 Euro und 19,52 Euro zahlen.
Kaufe ich Schweinefleisch im Bio-Laden bezahle ich pro kg Filet oder Lende zwischen 45 und 55 Euro. Beim selbstvermarktenden Bio-Bauer um die Ecke bezahle ich dafür die Hälfte.
Jetzt erzähle das mal armen Rentnern in Deutschland. Selbst dein Schnäppchenpreis muss bei so manchen Rentner, anstatt für ein Kilo „Bio“ Luxus, für eine ganze Woche Überlebensmittel reichen.
So manch Rentner würde auch gerne etwas mehr Luxus kaufen, wenn er könnte. Geht aber nicht, es gibt Millionen von armen Rentnern. Die haben in der Regel weniger Geld für Lebensmittel zur Verfügung, als Asylanten, die laut Asylbewerberleistungsgesetz monatlich 455 Euro zum verprassen haben. deutsche Rentner müssen von ihrer dürftigen Rente auch noch ihr Dach über dem Kopf, Strom, Wasser, Heizung, Telekommunikation, Krankenkasse, Medikamente, Fahrtkosten, Steuern, Versicherung, usw. selbst tragen.
Vielleicht aber, wachen einige der armen Rentner doch noch auf, werden schlau, und wählen Blau. Wenn man sich das Leben dann wieder leichter leisten kann, dann sollte einiges einfacher werden. Die Erschwernisse durch Luftsteuer, die Steuergeldverschwendung an Asylbetrug, all das ließe sich ersparen.
Also ich würde keine 55€/kg für Schweinefilet bezahlen.😅
Ich könnte es mir locker leisten, aber primär deshalb, weil ich mein Geld nicht sinnlos zum Fenster hinauswerfe.
Die Preise für den Endverbrauche haben mittlerweile das 10 fache von dem erreicht was der Züchter für sein Schweinchen bekommt.
Wo bleibt denn da das Geld auf der Strecke?
Es werden sowieso viel zu viele Lebensmittel produziert! Das gilt eigentlich auch allem anderen!
Obwohl auch ich mich über die Preise aufrege sollten erheblich weniger Tiere gehalten und geschlachtet werden. Wir müssen nicht jeden Tag Fleisch essen. 3x die Woche reicht völlig aus.
Wenn weniger Tiere gehalten werden, die bis zu ihrem Lebensende super gehalten werden …ein Leben leben können reichen auch wenige Tiere dafür. Dann darf das Fleisch auch gerne mehr kosten.
Wie oft Sie Fleisch essen, ist Ihnen überlassen. Mir reichen drei mal wöchentlich keineswegs. Ich esse täglich Fleisch und Wurst und möchte, daß ich beides günstig kaufen kann.
So schlimm kann es noch nicht sein, wenn sich die meisten Bauern noch Traktoren für über 300 TSD leisten können und zusätzlich für 200 TSD+ Photovoltaik auf den Stall setzen.
Die Traktoren sind Produktionsmittel, nicht Luxus, den man sich leistet! Solaranlagen rechnen sich vermutlich, insbesondere, wenn der Strom zu Produktionszwecken selbst benötigt wird, für Kühlung und Stalllüftung.
Esst mehr Obst.
Falsch kauft endlich wieder mehr bei den Bauern direkt ein, bevor sie alle aufgeben müssen.
Aber nur Äpfel.
Obst macht ziemlich dick – Fructose ist Zucker.
„In einer Gesellschaft, wo der Müll mehr kostet, als Getreide, stimmt was nicht“ hatte mir ein Landwirt in den 80ern gesagt. (ca 40ha Aussiedlerhof)
Damals haben Landwirte noch ausschließlich vom Verkauf ihrer Produkte gelebt.
Ca 2005 lag im Landwirtschaftsamt in Wetzlar eine Broschüre aus, in welcher stand, daß Betriebe zukünftig unter 350 Hektar nicht mehr rentabel sein werden.
Heute kann KEIN Betrieb mehr alleine vom Verkauf der Produkte überleben.
Das war und ist politisch gewollt. Bei Handelsabkommen wurde IMMER die Landwirtschaft geopfert um Vorteile für den Industrieexport zu erreichen.
Damit die Bauern still halten, wurden Ausgleichszahlungen erfunden, um den politisch verursachten Preisverfall auszugleichen. Nach ein paar Jahren wurden die Zahlungen dann als „Subventionen“ in andere Förderprogramme umgeschichtet.
Seit dem „Green Deal“ dient die Landwirtschaft nur noch ideologischen Interessen und ist Bittsteller.
Man will uns anscheinend in Krisenzeiten aushungern
Ich esse nur Fleisch von Tieren, die ich persönlich kenne und von denen ich weiß, warum sie ihrem Umfeld entnommen wurden. Also beispielsweise Hähne und Erpel, die eine Gefahr für ihr soziales Umfeld darstellen und deshalb aus ihren Gruppen entnommen werden müssen. Fleisch und andere Produkte (wie Milch, Eier, Käse) von Tieren aus der Massentierhaltung lehne ich in Friedenszeiten aus ethischen Gründen grundsätzlich ab.
Ihre ethische Einstellung in allen Ehren. Wird hier aber kaum jemand verstehen. – Sie erinnern mich an den Verhaltensforscher und Wildgansspezialisten Konrad Lorenz, der ebenfalls von einem ‚ihm persönlich bekannten Ganter‘ sprach, den er sich hat schmecken lassen.
Zum Glück sind Hühner nachtblind…
…musste nämlich mal einen Hahn aus seinem „sozialen Umfeld entfernen“, weil er MICH ständig angegriffen hat…
(…das Herz seines Feindes zu essen, macht einen nicht wirklich stärker…)
HAPPY RAMADAN…
Ich frage mich wer denn die chronischen Preissteigerungen in seine Tasche steckt? Alles was ich heute nicht kaufe, ist nächste Woche schon wieder teurer. Und trotzdem wird über Verluste gejammert? Am Beispiel von Aldi, der unentwegt seine Preise erhöht, gibt es trotzdem Verluste? Die Aldi Brüder gehörten zu den reichsten Menschen und das weil sie ja soooo preiswert verkauften. Nein, Aldi ist eine Apotheke geworden. Aber wegen der Vorschusslorbeeren aus vergangener Zeit, der Günstigste zu sein, funktioniert das System Aldi ja noch. Bekannte aus Bayern, die sich im Hofladen eines Bauern versorgen, nannten mir die Preise dort. Nicht immer viel günstiger als beim Discounter, aber auch nicht viel teurer. Schon allein die Milch vom Bauern….einfach köstlich. Aber der Mensch will es ja von Aldi & Co „günstiger“ haben und merkt nicht wie teuer es wirklich ist.
Tja… ich brauch kein verwässertes Antibiotikafleisch. Wenn dann hol ich vom Hof direkt. Mir egal ob’s teurer ist.
Bin sehr erfreut über die zahlreichen kritischen Kommentare zur industriellen Massentierhaltung . Fleisch kann gar nicht billig sein, weil Tiere Lebewesen sind und keine Salatköpfe ! Fleisch sollte möglichst bio, lokal, regional produziert werden. Ein teures Produkt konsumiert man eventuell seltener, was der Gesundheit bestimmt zuträglich ist. Der Staat darf selbständige Bauern (und andere Industriezweige ) nicht subventionieren, um ein krankes System aufrecht zur halten.
Das Billigfleisch kommt jetzt aus Südamerika, da ist für die Händler mehr zu verdienen!! Die Schweine hier verursachen CO2 und Gülle. Liebe Bauern, bald ist es vorbei mit der Landwirtschaft, oder ihr stellt auf Insektenmast um, dann gibt’s nur noch Insekten und Bills Plastikfleisch. Luis de Funes ahnte es voraus.
Der Bauernverband, der die Bauern seit Jahrzehnten in die Überproduktion treibt, indem er bei fallenden Preisen zur Steigerung der Produktionsmenge rät (kein Witz!!) und damit viele Bauern in die Überschuldung treibt? Das sind ja gerade die Richtigen und die sprichwörtlichen Metzger, die sich die Bauern selber wählen.
Das nennt sich Schweinezyklus und wird seit 100 Jahren in Wirtschaftsschulen gelehrt.
Man sollte nicht unerwähnt lassen, dass Tönnies massiv in Spanien investiert hat. Während die Sauenhalter in Deutschland vom Staat in einem juristischen Limbo hängen gelassen wurden, hat Tönnies mal locker flockig moderne Ferkelerzeugungsbetriebe in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit in Spanien hochgezogen. Nicht unter den Tisch fallen lassen sollte man auch zu erwähnen, dass Schlachtbetriebe mit so genannten Hauspreisen die deutschen Landwirte über den Tisch ziehen. Tönnies hat damit vor ca. 20 Jahren anagefangen. Die Preise für die Schlachttiere werden tagesaktuell quasistaatlich ermittelt, Tönnies befand sich aber als so ein armer Schlucker, dass er bis zu 4 Cent/kg weniger bezahlt hat. Bei Millionen von geschlachteten Schweinen summiert sich das in die € Millionen/Jahr.
China und Schweine.Da sind wir wieder bei Corona.Es hat kaum niemand beachtet.EIne Chinesin hatte damals einen C. TV Beitrag übersetzt.Es wurde berichtet das Schweine sich mit Coronavirus von Fledemäusen angesteckt haben,über 90% der Ferkel starben,deshalb forschte man an dem Virus-für Menschen bestehe aber keine Gefahr.Tja,hat man vielleicht etwas zuviel geforscht?
Tiere sind keine Produkte!
Billigfleisch heisst unsägliches Leid für die Tiere.
Jede Grundschulklasse sollte einen Schlachthof besuchen müssen.
Milliarden Inder leben auch gut ohne Kadaver auf dem Teller!
Leider werden die Kommentare alle wieder „typisch links“ sein. Man macht die Leute mit anderer Meinung schlecht, verachtet sie, spricht ihnen das Recht auf ihre Meinung ab, …
Aber diese Tiere sind genauso, wie eure Hunde und Katzen!
Das Fleisch ist nicht billig. Ganz im Gegenteil. Es kommt nur nichts bei den Bauern an.
Ich denke, aufgrund der hohen Fleischpreise wird der Mehlkonsum ansteigen, was langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat.
Aber selbst so einfache Kausalketten sind zu komplex für euch Linke.
Und die Inder, naja, die baden auch im Ganghes.
Tiere sind sehr wohl Produkte menschlicher Arbeit. Kann man nun wirklich nicht abstreiten!
Vielleicht sollte die Fleischproduktionskette einfach Veganern überlassen werden (sie müssten nur mal einsehen, dass sie den Fleischkonsum nicht stoppen können).
Die würden auf das Tierwohl achten – So sehr, dass sie auch ohne größtmögliche Gewinnabschöpfung arbeiten würden, um die Konkurrenz zu vernichten.
Also liebe Veganer/Vegetarier – an die Arbeit!
-typisch links- ist DEIN Kommentar.
Warum könnt ihr den „Teller“ nicht von allen Seiten betrachten UND über den Rand hinaus?
Heute dein Vogelfutter noch nicht bekommen ???
Fleisch ist teuer, auch Schweinefleisch. Für den Endverbraucher gehen alle Lebensmittelpreise nur in eine Richtung, nämlich aufwärts. Die Landwirte möchte ich hier nicht bedauern, sondern eher die armen Tiere. Massentierhaltung unter qualvollsten Bedingungen für die Tiere. Das ewige Gejammer der Landwirte, die diese Haltungsbedingungen zur „Gewinnmaximierung“ geschaffen haben, kann ich nicht mehr hören. Die Preise sind locker auf Bio-Niveau, also haltet die Tiere auch entsprechend vernünftig.
Zudem „muss“ der Fleischkonsum linksgrünideologisch sowieso auf 0% gesenkt werden. Dem Kanzler geht das komplett am Rücken vorbei. Der hat ganz andere Prioritäten und die lauten: EU EU EU EU EU EU EU………………… eigentlich wäre er die bessere Uschi.
Ich fand es schon immer abstoßend, wiedergeborene Menschen zu schlachten und zu verspeisen.
Oh mein Gott, wiedergeborene Menschen 🙈🙈. Sie tanzen auch bestimmt bei Vollmond durch den Laubwald und umarmen jeden Baum 🙈.
Das denken die Moslems auch. Eine Art Kanibalismus.
Evtl. die Tierhaltung der aktuellen Demografie anpassen und auf Ziegen (mit stündlicher Anmietung) umstellen…
Das erinnert an eine schwarze Witwe, nach dem Akt wird es verspeist.