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Wahlkrimi

22.443 Stimmen: So knapp scheiterte die AfD in MV wirklich an der absoluten Mehrheit

Die AfD hat weder in Sachsen-Anhalt noch in Mecklenburg-Vorpommern eine absolute Mehrheit erreicht. Doch der Blick in die vorläufigen Endergebnisse zeigt: Nur 22.443 Wähler in Mecklenburg-Vorpommern oder 3.590 in Sachsen-Anhalt hätten sich dafür anders entscheiden müssen.

Leif-Erik Holm wollte für die AfD Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern werden. (IMAGO/Jürgen Heinrich)

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In Mecklenburg-Vorpommern besteht im neuen Landtag eine Mehrheit aus SPD, Linken und Grünen – und Manuela Schwesig wird diese Option voraussichtlich nutzen. Ihrer Regierung gegenüber sitzt dann nur die AfD. Sie ist nach Sachsen-Anhalt erneut an der absoluten Mehrheit gescheitert – und zwar überraschend knapp.

Lediglich 22.443 Wähler hätten ihre Zweitstimme nicht Linken (6,5 Prozent) und Grünen (5,7 Prozent) geben dürfen, sondern der SPD (oder einer Kleinstpartei), damit die AfD eine absolute Mehrheit im Landtag erreicht hätte. Wären nämlich neben CDU und BSW auch Die Linke und die Grünen aus dem Parlament ausgeschieden, hätte die AfD wohl triumphiert. In einem Zweiparteienparlament wäre die AfD stärkste Kraft gewesen und hätte die absolute Mehrheit der Sitze zugeteilt bekommen – vorausgesetzt, es wären nicht zu viele Wähler zur SPD gegangen.

Denn ab 27.634 Wechslern in Richtung SPD wären die Sozialdemokraten von Manuela Schwesig vor der AfD mit Leif-Erik Holm gelegen. Und schon bei einer Stimme mehr garantiert das Wahlrecht in Mecklenburg-Vorpommern der Mehrheitspartei einen Sitz mehr als der Opposition. Alle diese Angaben beziehen sich auf das vorläufige amtliche Endergebnis und können sich bei Feststellung des Wahlergebnisses durch den Landeswahlausschuss noch verschieben.

Auch in Sachsen-Anhalt war die AfD nur um wenige tausend Stimmen an der absoluten Mehrheit gescheitert. Dort verhinderte der Einzug des BSW in den Landtag die erste absolute Mehrheit einer Partei seit Anke Rehlingers Triumph im Saarland 2022. Wären 3.590 Wähler des BSW zur AfD oder zu Kleinstparteien gewechselt, hätten ungültig gewählt oder wären zu Hause geblieben, so wäre die Partei unter der Fünfprozenthürde geblieben.

Knapp jeder Dritte von ihnen hätte sich für die AfD entscheiden müssen, um nach dem mit Paradoxien behafteten Sitzzuteilungsverfahren des Landes eine absolute Mehrheit der Oppositionspartei zu ermöglichen – es geht um 1.179 Stimmen. Alternativ hätten bereits 355 Wechsler von den Grünen zur AfD denselben Effekt gehabt.

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Diese Ergebnisse verdeutlichen auch: Die individuelle Stimmabgabe kann in vielen Fällen zum entscheidenden Akt bei der Ermöglichung oder Verhinderung bestimmter Mehrheitsverhältnisse werden. Die Kampagnen von Campact für taktisches oder strategisches Wählen zugunsten verschiedener linker Parteien haben erfolgreich zur Verhinderung einer absoluten Mehrheit der AfD beigetragen.

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84 Kommentare

  • Schade, dass ich der Briefwahl in keiner Weise traue…

    • Im Prinzip hat sich unsere politische Landschaft zu einem US-amerikanischen Zweiparteiensystem gewandelt. Wir haben ebenfalls unsere Demokraten und Republikaner und beide wurden in Stellung gebracht. Es gibt schon lange keinen Unterschied mehr zwischen Rot-Rot-Lila-Grün-Schwarz-Gelb. UN 2030 läuft im Hintergrund ziemlich unbeeindruckt weiter – wie die Show im Vordergrund.

      • Ich glaube eher das das italienische 2Blocksystem nach dem 2ten WK das treffendere ist. Schließlich hält das amercan. System die gesammte wahlperiode. Mit Schöder, Scholz k jetz Merz läuft das eher auf (ital.) ständige vorgezogene Neuwahlen raus. Letzlich durften wir erst vor wenigen Tagen erfahren, das ‚unsre Giogia“ (M.) mit etwa 1400 Tagen derzeit einen ’neuen ital. nachkriegsrekord‘ im DURCHREGIEREN aufstellt & sie macht ja immer noch ERFOLGREICH weiter 🎉😀🎉

      • Wo haben wir hierzulande Demokraten außer in der AfD???????????????

        • @Trollmantel
          Perfekt auf den Punkt gebracht und eine eloquente Meisterleistung, die ihresgleichen sucht. Vielen Dank für diese fundierte Zusammenfassung in einfacher Sprache. Das bringt einen echten Mehrwert. Komplexe Themen extrem anschaulich und spannend erklärt. Davon brauchen wir mehr!

          14
        • Die AFD ist die einzigste Demokratische Partei alles andere sind Räuber und Banditen!

          3
      • Das stimmt so leider nicht. Wir hatten nach dem Krieg zunächst zwar noch ein Sammelsurium von Parteien, das sich aber bald lichtete. Dann gab es CDU/CSU und SPD und noch die kleine FDP, die regelmäßig mit der CDU koalierte. Das war eigentlich die Zeit des Zweiparteiensystems. Der Rest waren Splittergruppen, die regelmäßig an der undemokratischen 5%-Klausel scheiterten. Rechte und Linke waren festgefügt. Dass mit AfD, CDU, SPD, GRÜNE und LINKE nun fünf relativ große Blöcke nebeneinanderstehen, gab es noch nie. Wenn vier davon koalieren müssen, um den fünften Klotz zu bezwingen, dann ist das in einer Demokratie normal. Ohne AfD würden die sich beissen.

        • Kleine korrektur … in Italien, nach dem 2ten WK, haben sich, die rechten & KONSERVATIVEN (zB die längst tote Partei der Christen in ITA), zu1 Block zusammengeschlossen & auf der anderen Seite die Linken & Sozi’s. Das ist ein 2Blocksystem.
          NICHT 1 Partei = 1 Block

          0
        • Die Einheitspartei der antidemokratischen Großen Koalitionen lasse ich hier aus ästhetischen Gründen mal weg. Da wir mir nämlich speiübel.

          0
        • @Ostlandreiter
          Wunderbar beschrieben. Damals wäre allerdings keine der Altparteien auf den Gedanken gekommen Koalitionen zu bilden, um eine mehrheitlich gewählte Opposition kaltzustellen. Niemand wäre auf den Gedanken gekommen, eine von ehemaligen SA, SS und NSDAP Leuten in der Anfangszeit gegründete Bündnis90/Die Grüne, derart auszuschließen und zu verleumden, wie heutige Altparteien es mit der AfD tun. Von daher bin ich der Meinung, dieses ‚Koalitionsgeklüngel‘ muss abgeschafft werden. Sonst haben wir bald überall Zustände wie in Berlin.

          -1
    • Nicht nur sie Misstrauen dieser Briefwahl! Es ist die einzigste Art und Weise, wie uns das Kartell der Alt-Parteien betrügen kann, um ihre Positionen zu sichern!

      • Nein! Auch im Wahllokal kann sehr einfach betrogen werden, dafür braucht es die Briefwahl nicht

    • Was soll eine solche „Analyse“ denn bringen?

      Mit „hätte-könnte-würde“ hat noch Keiner je einen Pokal gewonnen!

      Sehr schade, dass AN sich weigert, die Nicks zu schützen. Aber auch dieses selbstherrliche Portal ist wohl darauf angewiesen, Klicks zu erzielen …

      -16
      • Man kann seinen Nick schützen, wenn man einen Account anlegt. Den Haken hinter dem Nick gibt es dann nur einmal.

  • Ich wiederhole mich gerne, ich hätte in allen 3 Wahlen auf wiederholtes Nachzählen der Briefwahl bestanden. Zumindest in Sachsen Anhalt gab es da zu große Diskrepanzen zwischen Urnen- und Briefwahlergebnissen.

    • Die Diskrepanz war in MV fast genau so groß.

    • Bei der Briefwahl wird beim ausfüllen manipuliert und nicht bei der Auszählung.

      • Eher beides.

      • Es kann sehr wohl auch nach dem Ausfüllen manipuliert werden, siehe z.B. BR24 v. 25.03.2026 „Der Erste Bürgermeister (CSU) von Wülfershausen an der Saale hat eingeräumt, Briefwahlunterlagen bei den Kommunalwahlen 2026 manipuliert zu haben. Das teilt die Staatsanwaltschaft Schweinfurt heute mit. Die Auswirkungen auf die Wahlen werden geprüft.“

    • Leider hat die AfD selber seine Wähler dazu aufgefordert an der Urne (KEINE Briefwahl) zu wählen. Darum gabs auch >51,2%< an der Urne &
      24,25% bei der Briefwahl . . .
      L E I D E R !! 😳 🥺 🥹

    • Bereits 2013 hatte die AfD an der Urne 5% und in der Briefwahl 3,9%, machte 4,7% insgesamt.
      Zumindest gab es damals noch keine Aufrufe zur Urnenwahl seitens der Blauen. Es war eher eine Aktion BSW, auch durch die Schwarmintelligenz der auszählenden Demokratieretter, oh Pardon, vertauscht, verzählt. Falls man nicht an Manipulation glaubt, stelle man sich bitte 2015 mit echter Opposition vor. Wir hätten Millionen Flüchtling weniger.
      Merkel musste halt noch….abschaffen.
      Auch die 12,6% nach den ganzen Attentaten…so dämlich sind noch nicht mal die Deutschen.

    • Prima, da sind wir doch einer Meinung. Ich sehe auch zwei grundlegende Probleme:
      1. Du hast einen an der Waffel
      2. Du hast einen an der Waffel

      Ups vergessen: Ding-Dong, Schichtbeginn!

      • 😅👍👍👍

      • Nein.

        1. Problem: Manche setzen zu viel Hoffnung auf eine einzige Partei und verkennen dabei, wo ihre tatsächliche Macht liegt.

        2. Problem: Wenn Menschen bereits so alt sind, dass sie den Weg ins Wahllokal nicht mehr schaffen, besteht eine extrem hohe Korrelation dazu, dass sie auch geistig nicht mehr in der Lage sind, eine Partei mündig zu wählen.

      • @Atlas
        OK, die Waffel nehme ich zurück. Du oder ihr wurdet durch eine KI ersetzt. Ich habe es befürchtet, aber so schnell? Meine Güte.

      • Geniale kluge Analyse. Hervorragend. Chapeau!

        • Heul leise!

          6
      • Der will doch nur provozieren und ist an keinem Meinungsaustausch interessiert! Ignorieren sie ihn und antworten ihm einfach nicht !

        -14
    • Bloß gut, dass der pseudo-intellektuelle AgitProp-Atlas immer in Rotermund’schen Floskeln und Parolen ALLEN erklärt, dass sie doof sind.

      Gaslighting bester Sorte von einem linksextremen Agitator, der schon 17 Male hier versprach, endgültig zu verschwinden.

  • Macht nichts, beim nächsten Mal

    • Wenn es ein nächstes Mal gibt 😉

      • Doch, gibt es. Möglicherweise mit einigen Überraschungen 😉

    • Das nächste Mal könnte ohne AfD stattfinden und Deutschland steht dann auch noch schlimmer da ! Mal daran gedacht ?

      • Nein Peter, das wird nicht passieren weil es zur Simulation gehört, eine Entscheidung zu haben, die es de facto nicht gibt.

        Oder anschaulich: Man hat an der Wurstbude keine Wahl außer Krebserregend1, Krebserregend2, Krebserregend3, etc.

  • Gibt es in MV ebenfalls die eklatanten Unterschiede bei Briefwahl- und Wahllokalstimmen?
    Eine Auswertung dazu wäre interessant.

  • Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September 2026 erreichte die AfD bei der reinen Urnenwahl 51,2 Prozent der Zweitstimmen. Damit lag das Ergebnis in den Wahllokalen deutlich über dem Resultat der Briefwahl, bei der die Partei auf 24,3 Prozent kam.
    Deutlicher Unterschied!

  • Die Arbeit mit absoluten Zahlen ist in diesem Zusammenhang unseriös. In einem kleinen Bundesland wie Mecklenburg-Vorpommern – man darf sich nicht von der riesigen Fläche täuschen lassen, im Vergleich zu anderen Teilen Deutschlands wirkt das Bundesland beinahe unbewohnt – machen natürlich ein paar tausend Stimmen prozentual viel aus, ob es jetzt um die Fünfprozenthürde oder um die absolute Mehrheit geht. Wenn die Wahl des Bürgermeisters von Kleinunterwaldbachtal ansteht, können schon 10 Stimmen hin oder her gewaltige prozentuale Verschiebungen bedeuten.

    Halten wir fest: Die AfD hat es sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in Mecklenburg-Vorpommern nicht geschafft, die absolute Mehrheit der Mandate zu erzielen. Das ärgert viele hier, mich auch, ist aber schlicht die Tatsache. Alles Schönrechnen hilft nicht.

    • Sehr gut kommentiert und genau auf den Punkt gebracht.
      Aber es gibt im Leben immer ein nächstes Mal und dann klappt es.
      Links ist nämlich vorbei und die CDU auch bald.
      💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙💙

  • Das Problem ist nicht das knappe Scheitern an der absoluten Mehrheit.

    Das Problem ist das undemokratische, gegenüber dem Wähler respektlose Verhalten, diesen dennoch haushohen Wahlsieg einfach nicht anzuerkennen und die AfD als stärkste Kraft überall auszugrenzen.

    Es wäre höchste Zeit für eine Wahlrechtsreform, nach der die Partei mit den meisten Stimmen mit der Regierungsbildung beauftragt ist. Alle anderen Parteien sollten verpflichtet sein, Verhandlungen zu führen und ihre persönlichen Aversionen hintenan zu stellen. Schnittstellen, an denen man zusammenarbeiten kann, gibt es immer.

    Das Gift ist die Erklärung der AfD zum Feind, mit dem jeder Kontakt verboten ist.

    Es kann und darf einfach nicht sein, dass Wahlverlierer sich zusammenschließen und so die Wahl ad absurdum führen.

    Dieses Lagerdenken, das nach meinen Beobachtungen nur in D so ausgeprägt ist, muss durch ein Denken ersetzt werden, wo der Respekt vor dem Wähler wieder an erster Stelle steht.

    • Treffend formuliert. Und genau aus diesen Gründen bin ich für die Abschaffung des Parteiensystems.

    • Ich wäre froh, wenn sich in Berlin die Wahlverlierer zusammentäten, um eine „Die Linke“-Bürgermeisterin zu verhindern

  • Warum kommt mir wieder das Stichwort Briefwahl und das Zitat „Es kommt drauf an, wer wie auszählt!“ in den Sinn?🤔

  • Das von der Merzregierung indirekt über Steuergelder geförderte Campact, hat auch mit „taktisch wählen“ dazu beigetragen, dass die CDU aus dem Landtag in MV geflogen ist und die Grünen dringeblieben sind. Die CDU finanziert auch noch ihre „Sterbebegleitung“. Jetzt hat die CDU MV erst mal Insolvenzverwalter Amthor übernommen. Die Rettung naht.

    • Bleiben wir doch sachlich. Jürgen hat recht. Stimmen gingen strategsch von der CDU zu anderen Parteien.

    • einer wie Sie, der hier ständig ankündigt hier nichts mehr zu schreiben zu wollen, um dann paar Stunden später schon wieder seine „Weisheiten“ rauszulassen ist schwach.

      • @Atlas
        sie haben auch schon mal angekündigt, auf die Kommentare von mir, nichts mehr zu schreiben und tun es trotzdem. Eine Sammlung ihrer „letzten Worte“ erspare ich mir deshalb. Die anderen User hier kennen ihre vielen Ankündigungen, Beleidigungen und dass hier zudem auch noch mit mehrere Nicknamen unterwegs sind. Sie sind krank. Suchen sie unbedingt Hilfe auf.

      • Beleidigungen kommen erst ab einem bestimmten Pegel Meister Meisterbräu.

        Vorher halt unsachliche Kommentare ohne Zusammenhang, geschweige denn Bezug zum Ausgangsbeitrag.

        Neben Tschüß kam auch schon: „Ich bin jetzt endgültig raus hier.“

        Wahrscheinlich nach dem Kater vergessen.

    • Der Schluss-Satz war doch Ironie, oder?

      • Amthor kann man nur noch mit Ironie ertragen.

    • Hey bruda, gib Geld für meine Leute, ist für gute sache….

    • Na Atlas, wenn man , so wie du, so gar keine Ahnung von Politik hat sollte man einfach mal die Klappe halten!

      • Ja, wenn du das sagst.

        -16
        • Kusch Atlas, kusch.

          2
    • @Atlas: Wir Aufgewachten brauchen keine Belege oder Fakten. Wir wissen auch so dass wir recht haben. Und jetzt geh wieder in deine Gummizelle zurück.

  • Wer weiss es schon, was da so alles passiert ist….

  • Und wo hat die CDU die 0.1 % verloren? Wie damals bei der BSW 4.98%… ein paar tausend Stimmen. Diese Knappen Entscheidungen um die 5.0 % kommen mir sehr dubios vor. Ein Wahlkarton mehr oder weniger, entscheidet über Hölle und Himmel. Man sollte immer nachzählen bei solchen knappen Differenzen. Angefangen mit ALLEN Briefwahlzettelchen. Die „zwei somalisch-schwedische Politiker“ haben es vorgemacht.

  • Nachzählen, und nochmals nachzählen

  • Diese paar Stimmen wurden garantiert per Briefwahl „korrigiert“.

  • Es ist schon extrem unglaubwürdig das die Briefwahl wirklich den Wählerwillen zeigte…

    • Vor allen nicht in Seniorenheimen und Pflegeeinrichtungen, wie inzwischen vielfach ans Tageslicht kam.

  • Wenn sich die Afd in Mäc Pom genauso vorbereitet hätte wie die in Anhalt, hätte es auch geklappt.

    Der Wahlkampf in Mäc Pom war lieblos und mit angezogener Handbremse. Der Hauptgegner Schwesig wurde viel zu sehr geschont, trotz deren vielen Angriffsflächen.

  • Das ganze erinnert mich in fataler Weise an die Bundestagswahl 2013, als die AfD mit 4,7% den Einzug in den Bundestag knapp verfehlte. Hätten sich damals 0,3% der Menschen anders entschieden, wäre die Asylkatastrophe 2015 so nicht passiert und wir würden heute in einer ganz anderen Realität leben. Merkel hatte damals nur Klatschhasen um sich herum und hatte deshalb komplett freie Bahn, dem Wahnsinn seinen Lauf zu lassen.

    DIESES LAND HAT KEINE ZEIT MEHR!!!

  • Warum sollten Leute, die dreiste Lügen wie die angeblichen „Hetzjagden“ in Chemnitz, die angeblich „hochgefährliche“ „Fledermaus“-Grippe oder die angeblich „geplante Massenvertreibung migrantischer Mitbürger“ in Potsdam verbreiten, nicht auch Briefwahlstimmen fälschen? Klar, es kommt dann immer das Argument, AfD-Wähler würden der Briefwahl mißtrauen und sicherheitshalber lieber an der Urne wählen. Aber ist das wirklich so und kann das einen 50 % Unterschied wirklich erklären? Jemand, der durch eine Regierungsübernahme viel zu verlieren hätte, könnte zu Vielem bereit sein. Ich bezweifle, daß die penetrante Campact-Kampagne aus dem Westen bei den Wählern im Osten wirklich so gut angekommen ist.

  • Es war zu befürchten, dass Frau Schwesig sich mit allem zusammentut was geht, um AfD auszuschließen. Genauso ist es gekommen. Wie der Wähler das in Meck.-Pomm. wohl findet? Man kann nur hoffen, dass spätestens jetzt allen klar ist, dass es nur 2 Wahlmöglichkeiten gibt. Die Rote-Einheitspartei (bestehend aus allen Altparteien), oder die AfD.

  • Hätten nur die Stimmen gezählt, deren Träger bei vollem Bewußtsein eigenverantwortlich ankreuzen, sähe es wohl auch anders aus, siehe Seniorenheim Dessau. Wenn 355 Stimmen bei der AfD statt den Grünen gereicht hätten und es 700 Seniorenstifte in SAH gibt, liegt RELEVANTER Wahlbetrug per Briefwahl wohl auf der Hand.

  • „Hätte, hätte, Fahrradkette“, das einzige wofür diese Analyse taugt ist es diese den Nichtwählern, die jammern unter die Nase zu halten, aber die Lesen das hier höchstwahrscheinlich sowieso nicht.

    Ggf auch den Wählern die ja unbedingt ihre Stimme bei der FDP versenken.
    Nützt nichts da hinterher zu Jammern, aber ggf nützliche Info für zukünftige Wahlen.

    ich hätte schon gerne früher gesehen ob die AfD sich entzaubert, oder doch als alternative etabliert

    • eine meinung:

      Die Melonisierung der AfD läuft offenbar auf Hochtouren.

      Jahrelang große Reden gegen Waffenlieferungen, Ukraine-Milliarden und die massive Aufrüstung. Aber kaum winkt die Möglichkeit, eine Minderheitsregierung der Union zu dulden, werden die angeblichen Grundsatzfragen plötzlich erstaunlich klein.

      Nach allem, was bisher aus dem Papier bekannt ist: Kein Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine als Bedingung. Kein Ende der Ukraine-Milliarden. Keine rote Linie gegen die gigantische Aufrüstung. Kein Stopp deutscher Waffenlieferungen an Israel.

      Dafür geht es um Posten, Ausschussvorsitze, parlamentarischen Einfluss, Doppelpass, Kernenergie und Bürgergeld für Ukrainer.

      Ernsthaft?

      Wenn Frieden und Widerstand gegen Aufrüstung wirklich Grundsatzfragen sind, gehören sie ganz oben auf die Liste und nicht in die Sonntagsrede.

      Genau so beginnt Melonisierung: Radikale Opposition versprechen und plötzlich erstaunlich anschlussfähig werden, sobald Macht und Einfluss locken.

      -18
      • Hä?
        Hier geht`s um Länderparlamente und -regierungen! Die können die Bundesentscheidungen höchstens über den Bundesrat beeinflußen!

      • Das ist doch absoluter Unfug.

        Man reicht die Hand um größeren Schaden vom Land abzuwenden.
        Es ist keine Zeit für Träumereien von einer absoluten Mehrheit.

        Bei einer Neuwahl würde man mit dann vielleicht 35 Prozent auch nicht mehr bewirken können.

      • Ziemlicher Würstchen-Gulasch!

        Die AfD hat (noch) nicht die Bundestagswahl gewonnen.

        ALLES, was Sie da durcheinander fordern, ist nicht Landespolitik, sondern Bundesangelegenheiten!

  • Wenn die Wähler ,zum größten Teil aus Faulheit, Briefwahl machen sind sie selber schuld und man sollte nicht jammern! Briefwahl , war und ist nur in Ausnahmesituationen gedacht und kann so niemals ,wie mittlerweile üblich, bis zu 40 % plus der abgegebenen Stimmen ausmachen! Da hilf eben nun auch kein Geplärre mehr !

  • Es gibt also das linksgrünwoke „WeiterSo“. Aber damit einher geht ein weiter anhaltender Abstieg. Und spätestens zur nächsten Wahl wird auch MV den linken Klimatotalitarismus an der Wahlurne abstrafen. Da helfen den ReGIERenden dann auch ihre Netzwerke aus treuen Medien, NGOs und Gewerkschaften nicht mehr. Irgendwann wird die Wirkung der desaströsen Abzockpolitik für jeden sichtbar. Irgendwann recht es den Leuten. Aber bis dahin: abwärts…

  • Ohne die Mitarbeiter der Altenpflegestätten hätt es wohl anders ausgesehen.
    Ich glaube innerhalb der EU KEIN einziges Wahlergebnis mehr.
    Nicht solange diese ungewählte Kreatur uns unser Leben diktieren will.

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