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Vakzine abgelaufen

132 Millionen Corona-Impfstoffdosen entsorgt – Milliardenschaden

132 Millionen Impfstoffdosen mussten 2023 in Deutschland vernichtet werden, weil sie nicht auf die seit letztem Mai kursierende Corona-Subvariante XBB.1.5 angepasst waren. Damit wurden Steuergelder in Milliardenhöhe in den Sand gesetzt.

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Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund 132 Millionen Impfstoffdosen entsorgt. Das geht aus einer kleinen Anfrage der AfD-Fraktion im Bundestag hervor. Die Antworten der Regierung zeugen von erschreckender Verschwendung und beweisen: Die Impfstoffverträge der EU kommen den Bürgern teuer zustehen. Denn von den an Deutschland gelieferten Chargen wurden bis zum 8. Dezember „nur“ rund 195 Millionen Dosen verimpft. Damit wurden circa 35 Prozent aller akquirierter Dosen vernichtet – weitere 52,3 Millionen unnutzbare Dosen werden noch aufbewahrt.

Die Dosen waren abgelaufen oder nicht länger gültig, weil sie nicht auf die seit Mai in Europa verbreitete Covid-Subvariante XBB.1.5 ausgelegt waren. Außerdem erschien ab September 2023 ein angepasster Impfstoff von BioNTech auf dem Markt, der auch von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen wurde. Brisant: Die nicht auf XBB.1.5 angepassten Dosen kosteten den Bund seit Ende 2020 rund 11,3 Milliarden Euro, davon wurden etwa 35 Prozent, also schätzungsweise zwischen drei und fünf Milliarden Euro an Steuergeldern in den Sand gesetzt.

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Die exakte Summe lässt sich leider nicht konkret sagen, da aus den Statistiken der Bundesregierung nicht hervorgeht, wie viele der Dosen des neuen Impfstoffes verabreicht wurden und damit auch, wie viel diese kosteten. Sicher ist aber: Alleine BioNTech lieferte mindestens 14 Millionen Dosen für den Herbst und Winter 2023.

Ähnliches berichtete Apollo News bereits im Dezember, als bekannt wurde, dass in allen EU-Ländern mindestens 215 Millionen Dosen vernichtet worden waren. Politico berechnete damals aus öffentlichen Zahlen einen Steuerzahlerkostenaufwand von vier Milliarden Euro, die Zahlen der Bundesregierung steigern diesen Schätzwert noch einmal, wenn alleine hierzulande mehrere Milliarden für ungenutzte Vakzine ausgegeben wurden.

Ursprünglich war die mehrfache Impfung aller EU-Bürger vorgesehen. Die Bestellungen bei BioNTech, AstraZeneca, Moderna und Co. sollten jedem EU-Bürger eine sieben- bis neunfache Impfung ermöglichen. Letztlich gab es genügend Chargen, um eine drei- bis viermalige Immunisierung durchzuführen, mehrere Millionen Menschen ließen sich aber gar nicht erst zum Impfen motivieren.

Das Problem: Pfizer und Co. hatten ihre Verträge mit einem Mindestbestellwert und immer aktuellen Lieferungen versehen. Über die momentanen Vereinbarungen ist zwar nicht allzu viel bekannt, bis 2027 sollen aber weiter Impfstoffe an die EU geliefert werden. Bis heute wurden über 1,5 Milliarden Dosen auf die Mitgliedsstaaten der EU verteilt.

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