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Vor Verhandlungen

Zwei Billionen Euro: EU-Parlament fordert einen noch größeren Haushalt und neue Steuern

Das EU-Parlament hat für den mehrjährigen Haushalt ein Budget von zwei Billionen Euro gefordert. Die Forderung liegt noch zehn Prozent über dem Vorschlag der EU-Kommission. Dazu sollen neue Steuern und Abgaben kommen.

Das EU-Parlament will zwei Billionen Euro für sieben Jahre zur Verfügung haben. (Symbolbild) (IMAGO/Anadolu Agency)

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Am Dienstag stimmte die Mehrheit des EU-Parlaments für einen noch größeren Haushalt für die nächsten Jahre – insgesamt zwei Billionen Euro. Gerade müssen sich die verschiedenen EU-Institutionen mit dem sogenannten mehrjährigen Finanzrahmen, dem Haushalt für die Jahre 2028 bis 2034, befassen. Die Mitgliedstaaten müssen sich nun ihrerseits auf eine gemeinsame Position einigen, bevor es dann zu Verhandlungen zwischen Parlament, Mitgliedsstaaten und Kommission kommt.

Das EU-Parlament sprach sich auch dafür aus, dass die Europäische Union neue Einnahmequellen erschließen soll: darunter eine Abgabe auf digitale Dienste, die „große Digitalplattformen“ ins Visier nehmen soll, wie es im Resolutionstext heißt. Davon könnten vor allem US-Firmen wie Facebook oder Instagram betroffen sein. US-Präsident Trump dürfte das nicht gefallen. Denn bereits im Handelsstreit zwischen den USA und der EU drohte er mit zusätzlichen Zöllen, sollten Abgaben beschlossen werden, die amerikanische Unternehmen belasten.

Als weitere mögliche Einnahmequellen hat das Parlament auch Maßnahmen wie eine Abgabe auf Gewinne bei Kryptowährungen, eine Abgabe für Online-Glücksspiele und eine Anpassung des CO2-Abgabe für Importe CBAM ins Spiel gebracht. Insgesamt sollen durch die neuen Abgaben 60 Milliarden Euro jährlich eingenommen werden, so der Plan. Auch die EU-Kommission hat in ihrem Entwurf neue Einnahmequellen vorgeschlagen: darunter eine Abgabe auf Tabak oder auf nicht recycelten Elektroschrott. Letzteres soll laut den Berechnungen der EU-Kommission 15 Milliarden Euro pro Jahr einbringen.

Auch die EU-Mitgliedstaaten sollen laut der Vorstellung des Parlaments tiefer in die Tasche greifen und mehr an die EU zahlen: Die Resolution sieht vor, dass die Zahlungen aller Staaten insgesamt 1,27 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung der EU betragen sollen. Zusätzlich sollen 0,11 Prozent des Bruttonationaleinkommens gezahlt werden, um die Corona-Schulden in Höhe von 800 Milliarden Euro zu begleichen.

Zum Streitpunkt zwischen den EU-Mitgliedstaaten und dem Parlament könnte die Größe des Haushaltsbudgets werden. Die EU-Kommission hatte in ihrem Vorschlag unterbreitet, dass in den sieben Jahren insgesamt 1,76 Billionen Euro bereitstehen sollen. Doch eine Mehrheit von 370 Parlamentariern votierte nun für ein Budget, das noch zehn Prozent darüber liegt. Sie wollen knapp 2 Billionen Euro.

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„Ehrgeiz ohne Ressourcen ist leer, weshalb wir eine starke Position zum nächsten Haushalt eingenommen haben, indem wir neue und traditionelle Prioritäten mit einer moderaten Aufstockung und neuen, echten Eigenmitteln in Einklang gebracht haben“, sagte die Haushaltspolitikerin und Abgeordnete der sozialdemokratischen Fraktion, Carla Tavares.

Doch mit den EU-Staaten dürften schwierige Verhandlungen bevorstehen. Bundeskanzler Friedrich Merz fand schon den Vorschlag der EU-Kommission für den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen zu hoch. „In Zeiten, in denen fast alle Mitgliedstaaten zuhause härteste Konsolidierungsanstrengungen unternehmen, passt ein massiver Aufwuchs des EU-Haushalts, wie ihn die Kommission vorgeschlagen hat, nicht in die Landschaft“, sagte er.

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70 Kommentare

  • Ach waren das noch schöne Zeiten, als die EU sich nur um die genaue Krümmung von Salatgurken gekümmert hat.

    • ja, damals war die EU noch ein wirtschaftszusammenschluss.

      heute ist sie auf dem weg, ein zentralistisches riesenland zu werden, das nach und nach ganz europa aufschluckt.

      und die zentrale in bruessel reisst nicht nur saemtliche macht, sondern auch das geld der buerger an sich.

      zum einen muss das riesenheer der mitarbeiter bei der stange gehalten werden, zum anderen muss umverteilt und dirigiert werden, um die gemeinsame einheit aus unterschiedlichsten laender zu festigen.

      und die verursacher des ganzen wollen fuer ihre uebermenschlichen leistungen natuerlich auch belohnt werden.

      • Menschen mit unterschiedlicher Nationalität Geschichte und Lebensart zu einem Mix identitätsloser Sklaven umzuerziehen…. daran war die Sowjetunion schon gescheitert.
        Es ist immer die selbe, menschenverachtende kommunistische Ideologie dahinter.

        • Die UdSSR war aber ein Vielvölkerstaat unter russischer Vorherrschaft, keine multikulturelle Gesellschaft.

          4
        • Deshalb wird ja der Islam in Europa zwangsweise angesiedelt. Die kann man ja ‚ganz easy regieren‘, denkt sich der neue EU Adel beim Blick aus dem Brüsseler Elfenbeinturm auf’s EU Imperium……

          9
      • Dass die ein Wirtschaftszusammenschluss war, haben wir geglaubt, weil die Vorgänger EG und EWG es waren. Der Plan, was aus der EU werde sollte, hat mit Sicherheit schon seit ihrer Gründung bestanden.

    • Aber genau das hätte uns bereits eine Warnung sein müssen. Wer solchen Blödsinn beschließt, dem ist alles zuzutrauen.

    • »Die Irankrise trifft die deutsche Wirtschaft hart«,
      sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest.
      Es ist doch nicht nur die Irankrise, welche unsere Wirtschaft so hart trifft.
      Die Irankrise ist lediglich das Tüpfelchen auf dem i.
      Die total verfehlte Energie- und Asylpolitik, die Kosten für die Ukraine,
      die Kosten für die Eurokrise 2007 u. folgende Jahre… das macht unser Land kaputt.
      Dabei will die EU noch mehr Geld aus uns pressen, damit sie ihre Ideen durchsetzen kann. Wie lange noch bis zu unserem Staatsbankrott?
      Hat man auf den Krieg gewartet, damit man eine Erklärung hat?
      Wieso wird der Sprit teurer-wenn das Öl fast gar nicht nach Europa geht?
      https://www.welt.de/wirtschaft/article69f197c8792e2c3e9d47d2f5/mehr-ausgaben-hoehere-schulden-sehr-besorgniserregend-totalversager-top-oekonomen-attackieren-klingbeils-haushaltsentwurf.html

    • Bin Jahrgang 1950 und habe noch alles ohne diesen korrupten Sauladen erlebt!
      Die Wirtshaft lief und Benzin gab es für 25 Cent und jeder hat dabei noch Geld verdient! Miete für eine 75 qm Wohnung ca. 150 Euro! Meine Abgaben als Junggeselle waren ca, 25% vom Brutto. Kriminalität faktisch nicht spürbar! Schulen sahen aus wie geleckt und absolut keine Schmierereien! Bahnhof war sicher. USW.
      Dagegen ist Deutschland , nach 40 Jahren SPD und CDU Wirtschaft am Ende!

  • Bin mal gespannt, wann die Steuerzahler gechipft werden, damit keiner verloren geht 🙂

    • wird nicht mehr lange dauern.
      das WEF hat dazu ja schon einige vorschlaege in petto.

      deshalb, wer auswandern will, sollte lieber den gesamten EU-raum verlassen, als nur in ein anderes EU-land auszuweichen.
      dort hat man zwar etwas zeit gewonnen, ist aber nicht fuer immer sicher.

      die krake streckt ihre arme ueberall hin. (siehe ungarn jetzt)

      • Die krake sitzt im Keller bei der CDU.

    • Diesen Chip werden die Dummen gebrauchen, um sich in der Schlange anstellen zu dürfen! Die Zustände der alten DDR kehren wieder!

  • Ich warte nur noch auf den Tag, an dem der Arbeitgeber den gesamten Lohn an das Finanzamt überweisen muss und wir dann ein Taschengeld von der Regierung erhalten.

    • Kommt. Stichwort Digitaler Euro.

    • Das nennt sich dann Bürgergeld für alle. Bisher gibt es das nur für Teile. Mal gucken, welcher Teil dann für alle zahlt. Vermutlich der schonlängerhierlebende Teil. Wie auch jetzt.

  • Eine Institution, die die eigene Industrie und Wirtschaft sabotiert, die besessen ist von der grünen Ideologie des „De- Growth“ also Nicht-Wachstum, diese Institution möchte: wachsen.
    Und zwar auf Kosten anderer.

    • De-Growth ist nicht „Nicht-Wachstum“ sondern Schrumpfung.

  • 1.000.000.000.000

    Das sind zu viele Nullen für ein vernünftiges Parlament.

    • wir haben doch schon viele Nullen im EU Parlament…..

  • Merz sagt immer dass, was er hinterher genau andersherum macht.

  • DEXIT jetzt!

  • Raus da!! – so schnell wie möglich raus da!!!

  • Dexit oder Untergang.

  • Ich fordere auch, einen Austritt aus einer EU-NGO die nicht gewählt wurde. Das Geld könnte unsere Straßen wie im Schlaraffenland aussehen lassen anstatt Kriegstreiber zu Finanzieren.

  • Dumm halten und arm machen – das können sie ganz gut.

  • Das sind hervorragende Nachrichten für die SVP, die EU-Gegner in der Schweiz!!!

    Ein Dank an ApolloNews.

    • Solange die Mitte plus FDP in der Schweiz immer mit den Linken abstimmen, ändert sich nichts!

    • es gibt auch andere EU-gegner in der schweiz, die mir noch wahrhaftiger erscheinen.

      trotzdem muss man froh sein, dass es ueberhaupt noch jemanden gibt, der sich der thematik annimmt.

      leider hat die gegenseite wieder mal eine gutes konzept zur volksbeinflussung vorgeschlagen.
      die sind einfach agiler, aktiver als die SVP.

      „Wir brauchen Versammlungen der Parteien, im Dorf, im Quartier, in kleinen Gruppen von zehn bis fünfzehn Personen. Wir müssen den Leuten über persönliche Kontakte erklären, wie gefährlich diese Initiative ist.“ (couchepin)

      • Ach was!!!

        Wer sind den die anderen EU Gegner in der Schweiz?

        Und auf deine Wahltaktik können wir gerne verzichten und Ich stehe mitten im Kuchen der EU Gegner.

  • Der Wahnsinn greift immer mehr um sich. Raus aus DIESER schei… EU.
    AfD rette Deutschland, aber dalli!!!

    • Du kapierst es nicht oder? Deutschland IST die EU (!) So lange Deutschland nicht im Arsch ist geht da nichts…

      • Nein , diese verdammte CDU ist Europa .

      • Vom Paulus zum Saulus – Schland ist noch viel mehr an Negativen.

      • das habe ich hier schon tausendmal geschrieben !

        doch leider, der lernunfaehige deutsche begreift es nicht, und plaerrt weiter nach dexit.

        so wird das nix.

        und auch die AFD lehnt einen dexit ab.
        wer darauf setzt., wird bitter enttaeuscht.

        der einzige dexit, den es gibt, ist der, den man selber vollzieht, indem man sich aus diesem land bewegt.

  • Alles für die Ukraine!

  • Merz kippt eh wieder um. Mir ist keine Verhandlung bekannt, wo Merz nicht umgefallen wäre.
    Merz ist der schlechteste Bundeskanzler mit Merkel aller Zeiten.

  • Was für ein Drecksverein.

    • Ich plädiere auf Umbenennung von EU in PU – Parasitäre Union.
      So als ersten Schritt.

      • Oder PEU

  • Mein süßester Traum: 09.Mai, 10.30 Uhr Moskauer Zeit … ein Woronesher Flak-Bataillon tritt zur Siegesparade mit der Losung an: „Strasbourg fordert 11 Billionen EUR für die Kommission und Präsident Putin wie Ex-Orbán stimmen PRINZIPIELL zu!“

  • Ein Nichtsstaat der Steuern erlässt. Das Mittelalter war ein Paradies gegen diese sozialistische, Brüsseler Diktatur

  • Raus aus der EU.
    Die EU ist ein Club der Lobbyisten.

  • Dexit sofort. Frau Weidel übernehmen sie.

  • so mehr Prozente für die AFD .

  • Nicht nur dieses Operettenparlament, auch die gesamte EU-Bürokratie mit ihren Räten und Kommissaren kann weg. Es reicht, wenn sich Regierungsvertreter und zuständige Beamte der Mitgliedsländer regelmäßig oder bei Bedarf treffen. Das kann man heute sogar virtuell machen. Das eingesparte Geld, kann jedes Mitgliedsland nach eigenen Bedürfnissen verwenden. Weg vom EU-Superstaat und wieder zurück zu einer lockeren Gemeinschaft souveräner Staaten, muss die Devise sein.

  • Kann denn niemand diese Hirnverbrannten stoppen… Niemand…

    • nein.

      wer denn?

      allenfalls die beteiligten regierungen der EU-laender koennten dagegen entscheiden.

      aber warum sollten sie?

      auch sie profitieren ja von ansteigenden mitteln.
      und nicht wenige sind vertreter der vision von grosseuropa.

      sie wurden von uns gewaehlt, sind also legitimiert, zu entscheiden, wie sie, bzw ihre externen auftraggeber, es fuer richtig halten

  • Völlig losgelöst von der Erde …lalala

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