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Medienbericht

Wegen möglichen AfD-Wahlsiegs: Merz möchte Hessens Ministerpräsidenten Boris Rhein als Bundespräsidenten

Merz möchte offenbar Hessens Ministerpräsidenten Rhein als nächsten Bundespräsidenten. Rhein könnte dem Kanzler innerparteilich gefährlich werden – Merz argumentiert für ihn jedoch wegen eines möglichen AfD-Ministerpräsidenten. Dann bräuchte man ein Staatsoberhaupt mit juristischem Sachverstand.

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Bald Kanzler und Bundespräsident? Friedrich Merz und Boris Rhein bei einem CDU-Wahlkampfauftritt (IMAGO/rheinmainfoto)

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Lange Zeit wurde über eine Frau als nächste Bundespräsidentin spekuliert – auch von Bundeskanzler Friedrich Merz gab es zunächst Zuspruch. So hatte er noch im Sommer 2025 gemeint: „Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass wir 2027 eine Frau zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland  zur Bundespräsidentin wählen. Das wäre gut.“ Doch nun soll laut Bild ein anderer Kandidat im Rennen sein: Hessens Ministerpräsident Boris Rhein.

In nur einem Jahr, Ende Januar 2027, wird von der Bundesversammlung ein Nachfolger für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gewählt. Lange Zeit galt eine Frau als Favoritin für das Amt – insbesondere die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner wurde als mögliche Kandidatin gehandelt. Unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte sich deutlich für sie ausgesprochen.

Doch in Regierungs- und CDU-Parteikreisen soll nun vor allem Rhein im Gespräch sein. Er amtiert seit 2022 als Ministerpräsident von Hessen und konnte dort bei der Landtagswahl 2023 mit deutlichen Zugewinnen wiedergewählt werden. Rhein ist dafür bekannt, eine recht konsequente konservative Linie zu fahren und damit Erfolg zu haben. In der Partei gilt er als beliebt und könnte damit auch für Merz gefährlich werden – sollte Rhein Bundespräsident werden, würde dadurch auch der Eindruck entstehen, dass ein möglicher Rivale von Merz wegbefördert würde.

Laut Bild argumentiert der Bundeskanzler jedoch vor allem aufgrund von Rheins juristischem Sachverstand für eine Kandidatur – konkret befürchtet er, dass mit einem AfD-Ministerpräsidenten eine Staatskrise in Deutschland ausbrechen könnte, weshalb man dann ein juristisch sachverständiges Staatsoberhaupt brauche. Rhein arbeitete vor seiner Berufung in die hessische Landesregierung mehrere Jahre als Rechtsanwalt.

Die Wahl des Bundespräsidenten steht meistens schon vor dem tatsächlichen Wahltermin der Bundesversammlung fest: Die Regierungsfraktionen verständigen sich meist im Vorfeld auf einen Kandidaten. Dass die Wahl auf einen CDU-Kandidaten fällt, ist dabei lange her: Der letzte CDU-Bundespräsident war Christian Wulff – er trat im Februar 2012 im Zuge der Wulff-Affäre zurück.

bc

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116 Kommentare

  • Rhein könnte seine Wahlchancen deutlich steigern, wenn er sich als Frau registrieren ließe. Als Mann dürften seine Aussichten dagegen äußerst gering sein.

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    • Rhein hätte sogar sehr gut Chancen, denn Merz will ihn als Konkurrenten los werden.
      Tatsächlich ist die Politik, welche er macht weitaus besser als bei Wüst. Aus dem Innenministerium kommen immer wieder recht mal gute Impulse und von der SPD lässt sich Rhein auch nicht so stark wie Merz auf dem Kopf herum tanzen.

      • Ich denke mal , darüber entscheidet „Mutti“. Sie wird schon die Fäden ziehen, da bin ich mir ziemlich sicher.

        • BPin Merkel. Und dann 5 Jahre „Zitterpartie“???
          Wenn wir das machen – nach Schulz, Maas, Habeck, Baerbock, von der Leyen, Scholz, Merz, Steinmeier und Wadephul – verspielen wir auch den nur noch in Spuren vorhanden Restrespekt im Ausland!?

          8
        • Leute, die würde schon selbst gerne. Die grünen und die linken würden sicher schon mit den Palmen wedeln.

          8
        • @Brotfresser:
          Die „Berliner“ hat gerade eine Rede im vollen Wortlaut abgedruckt, die jemand vor der Vereidigung neuer Rekruten in Berlin abgehalten hat.
          Normalerweise könnte die eine Aufforderung sein, den Eid zu verweigern!
          Denn die letzte, wie die gegenwärtige Bundesegierung werden als Kriegsverbrecher dargestellt, OHNE es expliziet zu nennen…
          Wadephul-Ribbentrop oder Steinmeier-Hindenburg müssen dabei auch nicht namentlich erscheinen…

          0
        • @Brotfresser Welchen „Respekt“ im Ausland? Buntland ist schon seit Merkel im Ausland eine Lach- und Fremdschamnummer!

          1
      • Ich glaube nicht, dass von dieser unsoial-undemokratischen Partei noch irgndwelche Impulse kommen…

      • Hey Pinocchio, DAS IST GEGEN DAS VOLK !!!! Was rauchst du???🤢🤢🤢

    • Selbst wenn ihr Männer euch alles abschneiden lasst, ihr seid dann trotzdem keine Frau, ihr seid dann Eunuchen! Das ist schon seit 4000 Jahren so. Also hört auf immer den links-idiotischen Quatsch nachzuplabbern wie Papageien!

      Rhein wäre allemal besser als ein linksradikaler Systemumstürzer!
      Und FM wäre einen Konkurrenten los. Angst macht mir wer dann noch bleibt – H. Wüst….der ist eine Katastrophe..

      • Ja, als würde ohne Merz irgend etwas besser, rechter werden in der CDU, mit Wüst ganz bestimmt nicht. Die SPD muss weg, dann hätte die CDU eine Chance die Merkelianer einzuhegen und wieder vernünftige Politik zu machen.

      • Wer dann noch bleibt? Wofür?

        • Hey Pinocchio, DAS IST GEGEN DAS VOLK !!!! Was rauchst du???🤢🤢🤢

          1
      • Leute…Eunuchen, Vorbereitung auf das Kalifat? Ursprünglich Wächter des islamischen Harems- ohne Cojones. Wer wird dann, von den bekannten Protagonistinnen, wohl im Serail sitzen? Hoch vermummt an Herd und Bett, und Multi- Mutter? lol

  • So so,bei einem AFD Ministerpräsidenten könnte also eine Staatskrise ausbrechen? Mehr als jetzt schon oder wie jetzt?

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    • Mit dem Baron von Merzhausen, Antifa Klinge und Traumfrau Bas haben wir längst eine Staatskrise!!

    • Ja, mehr als jetzt, weil Antifa und das restliche linksfaschistische Gesindel zum Putsch ausholen werden.

  • „Konkret befürchtet er (Merz), dass mit einem AfD-Ministerpräsidenten eine Staatskrise in Deutschland ausbrechen könnte.“

    Dass wir eine ausgewachsene Merkel-Merz-Staatskrise haben, scheint er gar nicht zu realisieren. Und sein Vertrauen in „unsere Demokratie“ ist offenbar so bruchgefährdet wie Zuckerglas. Des Kanzlers Worte: „Wir müssen alle den Gürtel enger schnallen“ jagen ihm selbst wohl die größten Ängste ein.

    • Mit juristischen Sachverstand fällt mir nur einer ein : Joachim Nikolaus Steinhöfel !

      • Würde ich sofort unterstützen, aber der wird zu dringend anderenorts gebraucht – für wichtige Sachen!!!

        • Brotfresser…den Ab-Nick-Job- wie gehabt, macht Steinhöfel zwischen Baum und Borke. Und mit Sicherheit besser. Gegen das GG würde er niemals agieren, schon gar nicht in EINER Nacht.

          2
  • Ein Bundespräsident sollte politisch neutral, klug und lebenserfahren sein sowie Achtung und Akzeptanz im Volk genießen. Juristischen Sachverstand braucht er ganz sicher nicht, denn er hat ein Bundespräsidialamt mit 240 Mitarbeitern zur Unterstützung und Beratung.

    Nun muss die AfD als Begründung auch noch dafür herhalten, sich einen möglichen Konkurrenten vom Hals zu halten, denn um nichts anderes geht es. Fehlt noch Putin in der Begründungskette. Und außerdem: Die Wahl in SA ist im September und die des Bundespräsidenten im nächsten Jahr. Die Staatskrise wäre dann schon gelaufen. 😄

    • 240 Mitarbeiter hat der? Dafür, dass er zwei Sonntagsreden pro Jahr hält? Was machen die den ganzen Tag – und er selber sowieso?

      • Gute Frage! Vielleicht müssen sie ja das Tafelsilber polieren, die Porzellanteile zählen und aus der Zeitung vorlesen. Irgendeine enorm wichtige Aufgabe werden sie alle schon haben.

  • Ich schlage Dieter Bohlen oder Harald Schmidt vor!

    • Es sollte auf jeden Fall keiner aus irgendeinem parteipolitischen Lager sein.
      Man sieht ja an Stein…dings deutlich wohin das führt.

    • Wanderwitz, – Marco Wanderwitz – .
      …… und alle hätte was zu lachen.

  • Das soll eine Beförderung sein? Ich würde es eher als Abstieg sehen vom Ministerpräsidenten eines Landes zum Bundespräsidenten befördert zu werden. Der Bundespräsident hält Festtagsreden und hat in der deutschen Demokratie sonst nicht viel zu bestimmen.

    • Wird man wiedergewählt, hat man für 10 Jahre ein geruhsames und mit fast 300000 € Amtsbezügen jährlich, sehr auskömmliches Leben. Privat residiert man in der schicken „Villa Wurmbach“ in Dahlem. Und nach dem Ausscheiden aus dem Amt bekommt man seine Bezüge lebenslang weiter. Und das alles ohne die Mühen des politischen Alltags. Also Abstieg würde ich das nicht nennen. 😄

    • Mich wundert es, daß die grüne Sekte noch still hält, wäre nicht etwa die Küchenhilfe bestens geeignet für dieses Amt ? Sie freut sich bestimmt schon darauf.

    • Es gibt sicher mehr Geld und man brauch sich nicht mer mit den aufmüpfigen Wählerlein drum zu schlagen und Merz hätte den einzigen richtigen Konkurrenten in der Partei weggeschafft. Das ist nicht weil Rhein so toll ist, der will in weg haben.

  • Was sagt denn der örtliche Wahlausschuss dazu?

  • Seit wann gibt es denn eine Favoritin? 😅

  • So, wie es in Hessen läuft, ist er wohl nicht der Richtige.

  • Ein tolles Bild!

    • Pinocchio 🤥 beim Taschenbilliard oder Rhein beim anständig Grüßen,was er aber noch üben muss ???

  • Mal abgesehen davon, dass es nie und nimmt eine „als männlich gelesene Person“ wird. Seit wann braucht ein Bundespräsident juristischen Sachverstand. Haben wir in den Ministerien, Behörden und Parlamenten nicht genügend Juristen. Es gehört nicht zu den vornehmsten Aufgaben eines Bundespräsidenten, sich in die Politik einzumischen, auch wenn das geflissentlich oft vergessen wird … GG Art. 55 „Der Bundespräsident darf weder der Regierung noch einer gesetzgebenden Körperschaft des Bundes oder eines Landes angehören.“ Er soll demnach wohl auch nicht einseitig die Interessen der Bundesregierung verfolgen, ganz so als gehöre er ihr an.

    • Wenn es Juristen mit Sachverstand in der Reichsregierung geben würde, wären Grundgesetzverletzungn ausgeschlossen.
      …es sei denn, deren Sachverstand zielt GENAU DARAUF AB!

  • Wer bestimmt eigentlich den/die Bundespräsident/in ? Ist das ein Wunschkonzert der Politiker ? Wenn man sich die Wünsche und bei den letzten Wahlen die Bundesversammlung anschaut … Ja ! Wunschwähler wählen den Wunschpräsidenten. Man will doch nicht den Souverän die Person bestimmen lassen, die gewöhnlich als letzte Instanz die Gesetze unterschreibt, oder auch nicht ! Schon von daher ist Demokratie in Deutschland Anlaß zu Zweifeln.

  • Es sind schon viele Juristen in der Politik. Leider haben sie mehr Schaden als Nutzen für das Land angerichtet. Beispiel : man frage 3 Juristen , man bekommt 4 Meinungen.
    Meist erklären sie warum etwas nicht geht anstatt Klarheit bei der Gesetzgebung zu schaffen. Daher würde ich Juristen nur noch als Berater einstellen.

  • „Dann bräuchte man ein Staatsoberhaupt mit juristischem Sachverstand.“
    Wäre auch nicht schlecht, einen Bundeskanzler mit juristischem Sachverstand zu haben – was hat der Merz doch gleich studiert?
    Aber Spaß beiseite! Wahrscheinlich will der Merz den aussichtsreichsten Konkurrenten a la Merkel wegloben. Aber er bedenkt dabei nicht, dass der Rhein bis Januar wahrscheinlich bereits sein Nachfolger ist – wenn es für die CDU gut läuft!
    Aber keine Sorge, Lothar Matthäus ist derzeit m. W. nirgendwo unter Vertrag; der hätte wohl Zeit!?

  • Warum nicht Frau Alena Michaela Buyx als Präsidentin?

    • Man sollte Witze auch nicht übertreiben.

    • Professorentitel unterschlagen!

  • Und CW wurde in sehr jungen Jahren Präsident weil in der Beliebtheit als Ministerpräsident von Niedersachsen damals der Kanzlerin gefährlich wurde.

    • Mit Sätzen sie ‚Der Islam gehört zu Deutschland‘ und ‚Wo steht denn geschrieben, dass Deutschland den Deutschen gehört‘ hat er ja sein Talent bewiesen.

      • Nee, der mußte weg, weil er in seiner Lindauer Rede (vor Nobelpreisträgern, falls das jemand googeln möchte) durchblicken ließ, die Euro-Rettungsschirm-Gesetze als nicht verfassungskonform nicht unterschreiben zu wollen! Da kennen die keinen Spaß!
        Wenn’s ums Geld geht, hört dieser nämlich auf!

  • Kandidaten die das “ Recht beugen “ lassen sich in den
    Altparteien sicher leicht finden !
    “ Unsere Demokratie “
    “ Ihr schafft das „

  • Das sieht so aus als wolle er die Treppe hinter sich fegen, der einzige der ihm gefährlich werden könnte. Ähnlich verhielt es sich auch mit Patrik Schnieder munkelt man. Es sollte keiner aus der Partei sein. Damit bei einigen nicht die Karriere gefährdet wird. Bei Frau Aigner das gleiche. Wegloben. Nein es sollte eine Persönlichkeit des Landes sein und nicht dem Parteiinteressen dienen. Und etwas älter als die vorgeschlagenen. Und nicht mehrt als Politiker aktiv, damit es nicht wie eine Säuberung wirkt. Dafür ist das Amt denn doch zu wichtig.

  • Das ist der Unterschied, ob eine Illusion für die Realität gehalten wird oder nicht und jemand vorgegaukelt.

    Ob die Wahl eine Finte ist, hängt davon ab, ob sich der Befürworter der Wahl der Illusion bewusst ist.
    Hält der Befürworter die Wahl nicht für eine Illusion sondern die Realität, ist es keine Finte.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann Illusionen (z.B. diese) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    -16
    • gähn

    • quantentheoretische Analysen zeigen, dass in der Realität oft viel Unsinn geplappert wird, das deutet auf eine energetische Implosion der Verstandselektronen hin. Manchmal ist es aber auch ganz anders als man meint – die Higgs Bosome introvertieren dann die Raumzeit -otherside Bias.

  • Angesichts von Merzens Schuldenorgie sollte das Amt des Bundespräsidenten ersatzlos gestrichen werden!

  • Neuer Strohmann von BlackRocks Gnaden?

  • Merz will einen möglichen Konkurrenten wegloben, das ist alles. Dafür scheint er sogar bereit zu sein, sich mit Deutschlands Feministenfront anzulegen. Mal sehen, wann er einknickt.

    • Dass der den weg aber will ist sonnenklar. Aber ob er die Rechnung mit der SPD gemacht hat ist – das weiss ich nicht.

  • Wegloben, statt absägen, geht auch.

  • Diese ganzen Rheins, Schnieders, Schulzes oder Voigts… einer farbloser als der andere. Auf der anderen Seite noch die braven Schwiegersöhne Wüst und Günther, die als Ersatzkanzler bereit stehen müssen. Da hat es eine Frau oder ein Kerkeling mit ein paar Farbkleksen im Gewand natürlich nicht schwer.

    • Vincentz go

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