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Zu teuer für den Weltmarkt: So fatal steht es laut Bundesbank um die deutsche Exportwirtschaft

Die Bundesbank hat in ihrem neuen Monatsbericht vermessen, was die deutsche Exportwirtschaft wirklich ausbremst. Das Ergebnis: Es besteht durchaus eine Korrelation mit der sich zusehends verschlechternden Wettbewerbsfähigkeit am deutschen Standort.

Bundesbank-Monatsbericht: Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hat sich im vergangenen Jahrzehnt deutlich verschlechtert. (IMAGO/imagebroker)

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In der Analyse mit dem Titel „Welchen Beitrag leistete die schlechtere preisliche Wettbewerbsfähigkeit zur jüngsten deutschen Exportschwäche?“, die Bestandteil des Bundesbank-Monatsberichts ist, greifen die Ökonomen auf jährliche Zeitreihen aus mehr als 50 Ländern seit 1980 zurück. Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit wird dabei anhand realer effektiver Wechselkurse gemessen, die alternativ auf Basis der Verbraucherpreise, des Deflators des Gesamtabsatzes oder der Lohnstückkosten der Gesamtwirtschaft berechnet werden.

Das Ergebnis der Untersuchung: Die preisliche Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands hat sich im vergangenen Jahrzehnt deutlich verschlechtert. Gleichzeitig haben die deutschen Exporte an Dynamik verloren und sind seit 2022 rückläufig. Im Zeitraum von 2022 bis 2025 gingen die Exporte durchschnittlich um 1,3 Prozent pro Jahr zurück.

Die Zahlen zeigen, dass eine Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit das Exportwachstum grundsätzlich messbar bremst. Je nach verwendetem Indikator lassen sich zwischen 6 und 24 Prozent der Abweichung des durchschnittlichen Exportwachstums in den Jahren 2022 bis 2025 vom Vor-Corona-Trend der Jahre 2015 bis 2019 auf die verschlechterte preisliche Wettbewerbsfähigkeit zurückführen.

Ein weiterer Teil der Analyse beschäftigte sich mit einem hypothetischen Szenario. Die Bundesbank konstruierte einen „Exportpfad“, der zeigt, wie sich die deutschen Ausfuhren entwickelt hätten, wenn sich die preisliche Wettbewerbsfähigkeit seit 2022 nicht weiter verschlechtert hätte. In diesem Fall wären die Exporte weniger stark eingebrochen. Je nach verwendetem Indikator wären die realen Exporte im günstigsten Fall lediglich um knapp 0,3 Prozent pro Jahr zurückgegangen.

Auch wenn sich die Bundesbank distanziert positioniert und betont, dass die verschlechterte preisliche Wettbewerbsfähigkeit nur zum Teil zur Schwäche der deutschen Exportwirtschaft beigetragen habe, spricht sie sich dennoch für einen breit angelegten Ansatz zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands aus. Dazu gehöre insbesondere die Verbesserung der strukturellen Standortbedingungen, um Produktivität, Innovationsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft zu stärken. Als zentrale Maßnahmen nennt die Bundesbank unter anderem eine beschleunigte Digitalisierung und einen spürbaren Abbau der Bürokratiehürden.

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Hohe Kosten, die bei der Bewältigung von Bürokratie anfallen, zählen neben den hohen Energiepreisen zu den größten Problemen des Standorts Deutschland. Sie schränken die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen ein und verschärfen die Industriekrise seit Jahren. Vor diesem Hintergrund widmet die Deutsche Bundesbank im selben Monatsbericht den steigenden Bürokratielasten im deutschen Unternehmenssektor einen eigenen Aufsatz. Dieser stützt sich in erster Linie auf eine Umfrage der Bundesbank-Unternehmensstudie (BOP-F). Dafür wurden im dritten Quartal 2025 rund 7.000 Unternehmen befragt.

Demnach stiegen die durch Bürokratie verursachten Kosten für deutsche Unternehmen zwischen 2022 und 2024 im Durchschnitt von rund 5 auf etwa 7 Prozent des Jahresumsatzes. Die Ergebnisse sprechen laut Bundesbank dafür, dass Bürokratie insbesondere in kleineren Unternehmen Arbeitskapazitäten bindet und dadurch umsatzwirksame Tätigkeiten verdrängt.

Darüber hinaus zeigen repräsentative Erhebungen der Bundesbank, dass seit 2022 immer mehr Unternehmen Bürokratie als eines ihrer größten Probleme ansehen. „Zuletzt gaben dies knapp 70 Prozent der Unternehmen an, während es 2022 noch 45 Prozent gewesen waren‟, heißt es in dem Aufsatz. Damit würden staatliche Vorschriften inzwischen mehr Unternehmen Schwierigkeiten bereiten als der Fachkräftemangel oder die hohen Produktions- und Arbeitskosten.

Auch andere Erhebungen, die die Bundesbank in ihrem Aufsatz aufführt, verdeutlichen den Ernst der Lage: Laut dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beliefen sich die durch Informationspflichten verursachten Kosten in Deutschland im Jahr 2024 auf 193 Milliarden Euro. Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kommt zudem zu dem Ergebnis, dass zwischen 2022 und 2025 jeder zehnte Betrieb zusätzliches Personal eingestellt hat, um gesetzliche Vorgaben und Dokumentationspflichten zu erfüllen. Darüber hinaus berichteten Unternehmen, die im Rahmen des KfW-Mittelstandspanels 2025 befragt wurden, dass ihre Beschäftigten durchschnittlich 7 Prozent ihrer Arbeitszeit mit bürokratischen Prozessen verbringen.

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97 Kommentare

  • Alles so gewollt!

    Immerhin, das Geld für weitere Radwege in Peru oder genderneutrale Toiletten in der Sahara geht der „Deutschen“ Bundesregierung damit bald aus.

    Das ist doch auch mal was!

  • Ist wohl auch der deutschen Klima-Paranoia und den damit verbundenen Kosten geschuldet. Btw: Wo ist denn die für heute von Kachelmann angekündigte Wetterkatastrophe abgeblieben? Hier im mittleren Norden war nix. Im Rest der Republik lt. Nachrichten auch nicht.

    • Im Südwesten hat es ganz kurz geregnet und es war kurz windig. Die Chemie für die Sprühanlagen der Flugzeuge ist gerade etwas knapp, deshalb gab es das nicht

    • Die Wetterkatastrophe bestand im Südwesten aus 15 Minuten leichten Regen mit etwas Wind.

    • Dieser Kachelmann hat ebenso wie Hirsch-dingsbums, Grölemeyer, Den verfetteten „Prinzen“, Udo Lindenzwerg, Peter Mackey, diesem Inflationären BAP-Vogel, etc. NAZIS als neues Geschäftsmodell entdeckt. Die sieht er überall. Moslems und Kriegstreiber sieht er nicht.
      Ein ziemlich kranker, alter Mann, welcher die Schmach seiner vorherigen Verantwortungslosigkeit, seiner Ausschweifungen und sinnlosen Selbstbeweihräucherung auch nach der Haft nie überwunden hat.
      Ein furchtbares Wesen.
      Die Wetterkatastrophe in der „DÜRRE“ sind übrigens faulende Zwiebeln, sogar Kartoffeln, wegen zu viel Regen. Mehltau überall (ein Schönwetterpilz).
      Man sollte solchen Idioten kein Sprachrohr geben.

  • Der Mittelstand soll systematisch bis zur Aufgabe zermürbt werden, damit Großkonzerne (aus dem WEF-Netzwerks) dann „zuschnappen“ können. Ziel ist es, die Wirtschaft in ein paar Megakonzernen zu zentralisieren. Uschi wird mit Freude noch weitere Bürokratiehürden schaffen, um diesen Prozess zu vollenden. BlackRock ist bei fast allen DAX-Konzernen der größte Einzelaktionär und hat dafür einen seiner besten Helfer an die oberste politische Stelle des Landes gesetzt.

    • ja, stimmt … erst Energiewende, dann Pharma, nun Rüstung … in dieser allgemeinen politischen und auch wirtschaftspolitischen Situation flankiert von der EU werden Immobilien, Unternehmen und ganze Märkte übernommen … und auch die Migrationspolitik ist ein Wirtschaftsmodell …

    • Die Konzerne werden aber Staatsbetriebe sein.

      • Sind sie doch eh schon. Der Machtfluß ist aber umgekehrt, als man gemeinhin denkt.

    • Und die KI-Aktien-Blase gemästet durch massive Subventionen wird auch irgendwann platzen

    • Ja, Wessi, wie war das in der ehemaligen DDR 1992?

      • oh, einer, der in den 1989-ern hängen geblieben ist …

  • Der boomende Import von Fachkräften dürfte doch das negative Ergebnis im Export locker ausgleichen.

  • Auf dem misslungenen Bus-Wartehäuschen (Bild) fehlt der Begriff „Dystopie“!

    • Deine arme „BRD“.
      Eine Tüte Mitleid!

  • Im Kalifat zählt der spirituelle Weg zur Erleuchtung.

  • Das ist recht einfach, wenn man mal die tatsächlichen Kosten eines Angestellten betrachtet.
    Wenn der Angestellte 40 Euro die Stunde verdient, müssen nochmal 40 darauf, damit auch der Staat und die Pflichtversicherungen bedient werden. Dafür gibts aber weder Büro, Werkzeuge, Computer. Dafür muss man nochmal 40 drauflegen. Dann kommt Energie, Verwaltung und Bürokratie. Das sind dann ca. 30 Euro dazu.
    Wer die wahren zahlen kennt, für 40 Euro berechnet die Firma 150 Euro. Und da sind wir noch nicht bei den leitenden Angestellten. Und von Ausfällen ist auch noch nichts dabei.
    Also wenn ihr 4000,- Euro bekommt, dann sind da locker 20.000. Umsatz nötig. Ausser ihr seit Selbstständig, Freiberuflich oder ein kleiner Betrieb im Familienbesitz. Aber die hasst die Regierung ja wie die Pest und versucht sie zu vernichten.

  • Schland – Die Verfassung des deutschen Reiches vom 28. März 1849, auch Frankfurter Reichsverfassung (FRV) oder Paulskirchenverfassung genannt, war die Verfassung für einen deutschen Bundesstaat.
    Heute alles krumm und schepp.

    • Schatzi, die Situation wird stündlich besser, es kühlt ab.

      • PMC Wagner.

  • Was will man von einem Land erwarten, was eine zweifach, dreifach, vierfach, fünffach Regierung hat? (EU, Bund, Land. ÖRR, „N“GOs)
    Es ist erstaunlich, dass wir noch keine Bürokratie Minister haben, deren Zweck es ist, aktiv für mehr Bürokratie zu sorgen?
    Und da sind da ja noch die Klima Gläubigen, die das Leben und insbesondere Energie teuer machen.
    Für nix.

  • Firmen müssen Menschen einstellen für Bürokratie, dann werden die Daten weitergeleitet und von Behörden bearbeitet, die wiederum Menschen dafür einstellen müssen.
    Produktivität ist nicht Null sondern Minus für Deutschland.
    Aber es werden immer noch die besten Politiker in Regierungen gewählt die vorsätzlich das Land an die Wand fahren!

    Das nenne ich organisierte Kriminalität!

    • Dieser „Schwachkopf“ aus der BRD meint wohl den „Dienstleistungssektor“.

      -17
      • bestimmt, denn der Fleischwolfsektor steht ja eher auf Deiner Agenda

  • Wettbewerbsfähigkeit

    • Denkfäigkeit

      • BRD-Idiotie

  • Die pol.Verantwortlichen wissen es, die pol. Verantwortlichen machen nichts aktiv dagegen, dann ist es so gewollt. Wenn ein Großteil der Bevölkerung weiterhin auf 3 Affen macht, dann werden sie bitter die wirtschaftlichen Konsequenzen erfahren.

  • Und wer wird an dieser Situation nichts zum Besseren verändern?

    Union und SPD.

    Sei schlau, wähle blau.

  • Zu teuer für den Weltmarkt.

    Nicht neu, denn um 2002 stand Deutschland mit 6 Millionen Arbeitslosen und einer jährlichen Nettoneuverschuldung von rund 80 Milliarden vor dem gleichen Problem.
    Schröder hat damals gehandelt und die Arbeitsmarktreform Agenda 2010 durchgesetzt.

    Heute haben wir aber eine katastrophale Energiepolitik, irrsinnige Bürokratie und ein ausuferndes Weltsozialamt an der Backe. Und zuhauf die täglichen Messer an der Kehle nicht zu vergessen. Daneben auch noch ganze Gendergedrisse.
    Verursacht durch eine durchgeknallte, verantwortungslose Politik.

    Typen wie Schröder, Schmidt, Kohl, Strauß oder Adenauer haben wie nicht mehr.
    Es geht nur noch auf fast allen Ebenen bergab….

  • „Wettbewerbsfähigkeit“ xD

    -10
    • Denkfähigkeit aD

      • Kiff dich tot.

  • Der Focus sollte wieder auf die Produktion für das eigene Land gelegt werden, dessen Qualität wieder auf die Bedürftnisse der Deutschen angepasst ist.

    Lebensmittel aus eigenem Anbau und eigener Zucht sollten auch in Deutschland angeboten werden und nicht der vergiftete Müll meißt in Dosen aus China oder chemischer Aufbereitung.
    Auch Futtermais und kein Gasmais zum subventionierten Strom erzeugen.

    Keine staatlichen Förderungen mehr für milliardenschwere Unternehmen die meist nach Erhalt der Gelder, Arbeitsplätze abbauen.

    Sozialabgaben für alle, Sozialleistungen nur für langjährigen Zahler die noch in diesem Land ansässig sind.

    Das wird vielen Investoren nicht gefallen, doch am Ende werden Waren, auch technische aus Deutschland wieder gefragt sein und fair bezahlt.
    Dafür braucht es auch keine ausländischen Facharbeiter die mehr Kosten erzeugen als Gewinne erwirtschaften.

  • Mossad!

    • ist top

  • Diese „Bürokratie“ die mit der BRD einhergeht. xD

    -12
    • Der Fleischwolfsektor der mit Russia einhergeht

  • Warum? Deutschland befindet sich im Würgegriff einer Kaste aus weltfremden Politikern und Bossen, bei denen ideologie Ausbildung, Berufserfahrung und gesunden Menschenverstand ersetzen muss. Viele junge Leute studieren irgendeine Diskussionswisenschaft, statt dass sie eine Ausbildung machen, die dem Talent entspräche. Der Staat garantiert dann die Posten. Produktivität und Innovationskraft sinken seit Jahrzehnten. Aber nicht in allen Bereichen: das Interessante ist ja, es gibt viele Firmen, die nicht diesem Trend folgen, sondern die Weltmarktführer sind, in Deutschland produzieren, hervorragende Qualität liefern zu einem Preis Leistungs Verhältnis von denen andere nur träumen können. Die bilden ihre Lehrlinge selber aus. Die bezahlen gut. Die entziehen sich dem links grün woken Sums. Satt aber von denen zu lernen blubbern die meisten Politiker und Wirtschaftsführer dumpf: Gendergerecht Klima schützen. AFD pöse. Mehr gibt die Ideologie eben nicht her

    • Ihr von der BRD habt verloren.

      • Wenn wir verloren haben hat der Westen mit uns verloren, oder woher kommt seit Jahrzehnten die Spitzentechnologie? Wer stellt diese ganzen…denn her? Ich überlasse es Ihrer Phantasie die Punkte zu füllen, es hängt auch davon ab, wieviel Sie von industrieller Produktion verstehen. Es gibt Kräfte die uns kaputt machen wollen, schon richtig. Allmählich setzt sich aber die Einsicht durch dass der damit angerichtete Schaden viel zu groß ist. Die rudern zurück, wissen aber nicht recht wie und mit wem. Mit Merz hats nicht geklappt. Die AFD ist da aiuch nur Teil des Spiels. Gedreht und wieder auf Erfolgskurs ist der Laden hier innerhalb von wenigen Jahren, wenn man denn will.

        • Das ist Unsinn. Hochtechnologie gab es mal in Deutschland und Europa. Das ist längst vorbei.

          1
  • Spätestens zur Mitte der 1990er Jahre ist vor allem bei Volkswagen scharfe Kritik daran geübt worden, dass Betriebe hierzulande oftmals bloß noch eine „Knochenmühle“ sind. Dass laut der Bundesbank inzwischen sogar die Preise für die dort auf geradezu unmenschliche Weise hergestellten Produkte weltweit zu den höchsten zählen, lässt mehr als augenfällig erkennen, dass es dann nicht wunder nimmt, wenn besonders der Export der Güter gegenwärtig stark rückläufig ist. Aber keiner scheint derzeit willens zu sein, daraus endlich die richtigen Schlüsse zu ziehen. Im Gegenteil. Erst vor wenigen Tagen verkündete der Vorsitzende des Betriebsrates von Porsche in einem ungeheuren Anflug geistiger Umnachtung, ein sogenanntes „Zukunftspaket“ unterzeichnet zu haben, das eine Standortsicherung bis ins Jahr 2035 für Werke beinhaltet, die dadurch ohnehin längst nicht mehr fähig sind, an den globalen Märkten jemals wieder reüssieren zu können.

    • Übrigens: Einer Standortsicherung ist nur dann ein Sinn verliehen, wenn der Betrieb keine „Knochenmühle“ ist. Sollte es nicht so sein, würde bloß das „Leiden im Industriebetrieb“ (Kern et al., in: Soziale Welt 1/1988: 94) weit in die Zukunft hinein verlängert. Anstatt also notwendig der sadistischen Versuchung zu widerstehen, eskalieren im Arbeitsprozess die Qualen unnennbar. Insofern ist es ein Ausdruck der Fürsorge vonseiten der Unternehmensleitung, ein Werk zu schließen. Damit wäre den für die Belegschaft ansonsten zunehmend unerträglichen Torturen jäh ein Ende gesetzt. Allein um der schieren Humanität willen, erwägt nicht zuletzt der Volkswagen-Konzern als Europas größter Automobilhersteller deshalb nicht ungefähr, möglichst rasch wenigstens fünf Produktionsstätten stillzulegen. Zuvörderst die IG Metall befindet sich somit in der Bringschuld, aufzuzeigen, dass der von Christiane Benner als der Ersten Vorsitzenden dagegen erst jüngst erklärte Widerstand nicht völlig beliebig ist.

      • Nur zur Erinnerung: Es gibt nichts Einfacheres, aus einer der ehedem produktivsten Fabriken gleichsam im Handumdrehen eine „Knochenmühle“ zu machen. Dazu bedarf es lediglich, die Vorzeichen einer Industriegesellschaft zu vertauschen. Historisch war der am 9. August 1982 vor Gericht beantragte Vergleich für die damalige AEG-Telefunken AG davon eine der vielleicht noch heute am bekanntesten Folgen. Einem wissenschaftlich und technisch weltweit überaus hoch stehenden Konzern blieb zum Schutz der Belegschaftsangehörigen keine andere Wahl mehr. Von einem freien Unternehmertum hatte sich die Bundesrepublik Deutschland damit schon vor mittlerweile mehr als vier Jahrzehnten entfernt. Zwar kritisierte das Präsidialamt der Vereinigten Staaten von Amerika zuletzt noch am 19. Juli 2023 die „four decades of misguided economic philosophy“. Aber hierzulande findet es mutmaßlich auch künftig kein Gehör bei der deutschen Bundesregierung.

  • Wirtschaft und wirtschaftliche Zusammenhänge sind für den Durchschnittsdeutschen nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln. Der Unverstand reicht offensichtlich bis in die Presseabteilung einer deutschen Bank.

    Preise haben nichts mit Kosten zu tun.
    Nicht der Export ist teuer, sondern die Kosten sind zu hoch. Ein feiner, aber entscheidener Unterschied, den man tunlichst nicht ansprechen will. Im Klartext: Klimawahnsinn und Bürokratieirrsinn zerstören die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Hinzu kommen die Umlagenund Abgaben für die Umvolkung. Das ist in Summe nicht mehr einzupreisen. Entweder man verlagert ins Ausland, entläßt massenweise, macht erst dicht und läßt entlassen, wie auch immer: das Land hat fertig.

    • Und „die preisliche Wettbewerbsfähigkeit“ ist ein neue Amateur- oder Wichtigtuer-Begriff. Wo definiert? ‚preisliche Wettbewerbsfähigkeit‘ soll den Leuten einreden, daß Wettbewerbsfähigkeit nur vom Preis abhängt.

  • Diese Rekordschulden. Die Abwirtschaftung der BRD läuft perfekt, würden jetzt die Leichen der DDR sagen.

    -12
    • Rekordinflation in Russia, die Abschaffung läuft gut, wie die Kriegs-Leichen der Russen sagen würden

      -10
  • xD
    Kein Mitleid.

    -12
    • mit Putin, keine Spur…

  • Diese Meldung wird den Kanzlerdarsteller und seine Spießgesellen nicht interessieren. Die Altparteien arbeiten an der völligen Vernichtung unseres Landes, da sind solche Wasserstandsmeldungen irrelevant.

    • Dein Konto ist „pleite“.

  • Nein!? – Doch! – Ohh!

    Das konnte doch niemand vorhersehen! — Ironie off

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