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Stuttgart-Zuffenhausen

Bye-bye, Bugatti – Porsche verkauft sämtliche Beteiligungen

Einst galten Rimac und Bugatti Rimac als wichtige Bausteine der Elektrostrategie von Porsche. Nun verkauft der deutsche Sportwagenbauer sämtliche Anteile. Rund eine Milliarde Euro fließen nach Stuttgart. Der Schritt folgt auf ein katastrophales Geschäftsjahr 2025, in dem es zu einem massiven Gewinneinbruch kam.

Die Porsche AG vollzieht den Verkauf ihrer Anteile an Bugatti Rimac und an der Rimac Group. (IMAGO/ZUMA Wire)

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Der Volkswagen-Konzern muss an allen Ecken und Enden sparen – und jetzt trifft es auch die Luxustochter Porsche. Nur wenige Tage, nachdem der VW-Aufsichtsrat den sogenannten „Zukunftsplan 2030“ mit weiteren 50.000 Stellenstreichungen unterzeichnet hat (mehr dazu hier), vollzieht die Porsche AG den Verkauf ihrer Anteile an Bugatti Rimac und an der Rimac Group. 

Konkret gibt Porsche zwei Pakete ab: 45 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen Bugatti Rimac, unter dessen Dach die französische Luxusmarke Bugatti und der kroatische Elektrohersteller Rimac Automobili firmieren, sowie 20,6 Prozent an der Muttergesellschaft Rimac Group. Beide Beteiligungen, sowohl an Bugatti Rimac als auch an der Rimac Group, werden vollständig an ein von HOF Capital geführtes Konsortium veräußert. Zu diesem gehören BlueFive Capital aus Abu Dhabi als größter Investor sowie eine Gruppe institutioneller Investoren aus den USA und der EU.

Porsche erlöst dabei rund eine Milliarde Euro. Einen Teil davon, rund 250 Millionen Euro, will der Stuttgarter Autobauer zur weiteren Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen nutzen. Die Verträge waren bereits am 24. April unterzeichnet worden, die kartellrechtlichen Freigaben zogen sich jedoch über den Sommer.

Nun endet also die 2018 begonnene strategische Beteiligung an Rimac, mit der der Stuttgarter Sportwagenbauer einst plante, sein Geschäft für Batterie- und elektrische Hochleistungsantriebe auszubauen. Das Joint Venture Bugatti Rimac hatten Porsche und die Rimac Group im Jahr 2021 gegründet. Für Bugatti bedeutet der Eigentümerwechsel auch das endgültige Ausscheiden aus dem Markenverbund des Volkswagen-Konzerns, zu dem Porsche gehört.

Bemerkenswert ist der Ausstieg ein wenig, denn die Rimac Group ist längst kein Garagen-Start-up mehr, sondern gut organisiert. Porsche gibt letztlich Beteiligungen an einem ambitionierten Unternehmen ab, das durchaus Zukunftsperspektiven hat. Neben Bugatti Rimac mit seinen Hypercars gehören auch Rimac Technology, das als Tier-1-Zulieferer unter anderem die Batteriesysteme für den neuen BMW i7 liefert, sowie die Speichersparte Rimac Energy zur Unternehmensgruppe.

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Außerdem ist Rimac an dem Robotaxi-Dienst Verne beteiligt, der gerade so richtig durchstartet. Seit dem 8. April können Menschen in der kroatischen Hauptstadt Zagreb autonome Fahrten per Verne-App buchen und bezahlen. Damit hat Verne früher als viele europäische Konkurrenten den Sprung vom Testbetrieb zum Marktangebot geschafft. Die Ambitionen sind groß. Es sollen Expansionen nach Großbritannien und Deutschland folgen und schließlich weitere Märkte in Europa und im Nahen Osten erschlossen werden.

Dass Porsche den Ausstieg sowohl aus der Rimac Group als auch aus Bugatti Rimac nun dennoch vollzieht, wird intern damit begründet, dass man sich künftig stärker auf das Kerngeschäft fokussieren will. In einem schwierigen Marktumfeld soll der Sportwagenbauer schlanker, agiler und profitabler werden.

Die Zahlen bestätigen, wie stark Porsche derzeit unter Druck steht. Das Geschäftsjahr 2025 war extrem enttäuschend. Das operative Ergebnis brach von 5,64 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf nur noch 90 Millionen Euro ein – ein Minus von mehr als 98 Prozent. Die operative Umsatzrendite fiel von 14,1 auf 1,1 Prozent. Auch die Absätze gingen stark zurück. Im Geschäftsjahr 2025 setzte der Porsche-AG-Konzern 265.663 Fahrzeuge ab. Dies entspricht einem Absatzrückgang von 15,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Hinter dem finanziellen Einbruch stehen u. a. außerordentliche Aufwendungen von rund 3,9 Milliarden Euro. Der größte Posten, rund 2,4 Milliarden Euro, entfällt auf die Neuausrichtung der Produktstrategie und die Verkleinerung des Unternehmens – im Kern die Rückkehr zu Verbrenner- und Hybridmodellen, nachdem der Hochlauf der Elektromobilität deutlich schwächer verlief als geplant.

Dass in Stuttgart-Zuffenhausen gespart wird, ist jedoch nichts Neues. Vor allem beim Personal hat Porsche in jüngster Vergangenheit starke Einschnitte bekannt gegeben. Erst im Februar 2025 kündigte Porsche an, bis 2029 rund 1.900 Stellen in der Region Stuttgart abzubauen. Hinzu kamen rund 2.000 befristete Verträge, die nicht verlängert wurden. Diesen Juli folgte das sogenannte „Zukunftspaket‟, das Vorstand und Gesamtbetriebsrat unter Beteiligung der IG Metall aushandelten. Demnach sollen bis 2035 weitere 5.000 Stellen an den Standorten Zuffenhausen und Weissach wegfallen. Insgesamt summiert sich der Jobabbau in den kommenden Jahren damit auf rund 8.900 Arbeitsplätze.

Auch die verbleibende Belegschaft muss jedoch Einschnitte hinnehmen. Das Weihnachtsgeld wird künftig von bis zu 100 auf 60 Prozent eines Monatsentgelts gekürzt, mobiles Arbeiten von zwölf auf acht Tage im Monat reduziert. Im Managementkreis und bei den Beschäftigten im Anwendungsbereich des Porsche-spezifischen Entgeltrahmens werden von der aktuellen Tariferhöhung und künftigen Tariferhöhungen insgesamt temporär 3,5 Prozent bis 2035 einbehalten. Das obere und das Topmanagement verzichten 2027 und 2028 auf einen wertgleichen Beitrag bei der Erhöhung der Grundvergütung. 

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82 Kommentare

  • Schade um Porsche, schade um VW, schade um die deutschen Marken. Schade um D. Es ist vorbei.

    • Die Party isch over – jetzt kommt der Esel und das Pferd.
      2030 steht auf der Flagge.

      • 2030 wird Deutschland nicht mehr existieren.

    • So ist es leider. Jetzt muss es nur noch der Dumm-Michel schnallen, er hat nämlich in der Wahlzelle den Stift in der Hand. Setzt er das Kreuz erneut bei der linksextremen Einheits-Partei, ist es endgültig vorbei.

    • Schade das ich aus versehen Grün gewählt habe

      -10
      • Ja! Es wird in Zukunft wirklich anstrengend alles mit einem Lastenfahrrad zu bewältigen. Aber in den geplanten 15 min Städten ist alles per Pedes zu erreichen, nur die Freiheit nicht mehr. Und die werdet ihr vermissen,mit der Zeit. Wenn ihr lange genug eingesperrt wart, wie im Osten.

      • Und außerdem wird das das so geschrieben, dass.

        • Du denunzierst gerade einen Migranten wegen seiner Rechtschreibung.
          Absichtlich?

          -1
    • Wir danken der Union und der SPD, für ihre Wertvolle Führung in die Schulden, Kriminalität und der Vergewaltiger-Branche. Wer das gewählt hat darf sich Glücklich schätzen, ein Teil dieser Mafia zu sein!

  • Ich hatte mal die Gelegenheit auf der Porsche Teststecke in Weissach mit einem Werksfahrer als Beifahrer um die Jahrtausendwende ein paar Runden zu drehen. Das (Fahr)Erlebnis mit dem 911er war schlicht beeindruckend. – einfach unvergesslich!

    Da hat der Fahrer das Auto gefahren und nicht umgekehrt! So eine „Kiste“ ohne jeglichen elektronsichen Schnickschnack mit Schaltgetriebe würde ich mir heute als Neuwagen kaufen.

    Meiner Meinung nach sind heute ALLE Autos „overengineered“ und mit „features“ ausgestattet die keine S.. braucht.

    • Smartphones auf 4 Rädern.

  • immer wieder „interessant“ das „Investoren“ Unternehmen kaufen, die eigentlich „tot“ sind und ziemlich sicher keine Rendite versprechen . . .

    • Es rentiert sich überall nur nicht mehr in deutschland

    • Das ist eine gute Frage. Wahrscheinlich wird weit unter Wert verkauft und die Käufer verkaufen oder verwerten die Einzelsparten bzw. Anlagen (Maschinen).

      • … und Patente.

  • Bald verkauft Porsche nur noch Leistungen über die Ingenieurs Tochter an die Militär Industrie . Diesen Weg geht ja gerade VW !

    • Demnächst im Showroom: Der Neue Kübelwagen.

      • Elektrisch; natürlich … 🤣

      • Mit Gülleanhänger

    • damit laesst sich fuer alle am meisten geld machen.

      man muss nur das kriegsgeschehen auf der welt immer am koecheln halten.

      darin sind einige zeitgenossen national und international ja nicht ungeuebt.

  • „Porsche erlöst dabei rund eine Milliarde Euro. Einen Teil davon, rund 250 Millionen Euro, will der Stuttgarter Autobauer zur weiteren Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen nutzen.“

    Arbeiten bei Porsche auch Beamte???

    • Porsche gehört doch zu Volkswagen! Natürlich arbeiten da auch Beamte

    • Die arbeiten nicht, sondern sind „beschäftigt“.

    • in der Bilanz ist der korrekte Name Pensionsrückstelllungen.
      Der Begriff Pension steht in diesem Zusammenhang ganz allgemein für betriebliche Altersversorgung.

  • Als Oliver Blume noch Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h. c. F. Porsche AG war, ist erst vor kurzem von ihm darauf aufmerksam gemacht worden, dass die „Krise der Rahmenbedingungen“ noch immer anhält. Schon vor inzwischen bald einem halben Jahrhundert kritisierten dabei insbesondere Industriepfarrer ein Wirtschaften, das dadurch nur noch als „unmenschlich“ (Korff et al., in: Stimme der Arbeit 3+4/1982: 42) bezeichnet werden kann. Angesichts dessen reklamiert der frühere Präsident der Technischen Universität Braunschweig, Bernd Rebe, längst ein politisches Handeln, das fortwährend die grundlegende Lösung von Problemen vor sich herschiebt (in: Hummel/Loges (Hrsg.), 2009: 383). Es nimmt dann nicht wunder, wenn weiterhin der ökonomische Erfolg, aber auch die soziale Integrationsfähigkeit eines privaten Unternehmens am schwersten darunter zu leiden hat.

    • Nur zur Erinnerung: Laut Alfons Mais als dem ehemaligen Heeresinspekteur stellt es höchste Anforderungen, zuvörderst die Soldaten der Bundeswehr notwendig in den Stand zu versetzen, dass ein militärisch ausgetragener Konflikt einem „unmenschlich viel abverlangt“. Insofern kann die Rechnung keiner der seit Beginn der 1980er Jahre amtierenden Bundesregierungen aufgehen, dass die Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen vor allem in der Industrie auch in Zukunft noch anspruchsvoller sind. Es sollte daher die Frage besonders der im Stammwerk von VW in Wolfsburg tätigen Instandhalter nicht in Vergessenheit geraten, die zuletzt noch in einem von Feldforschern qualitativ durchgeführten Interview im Jahr 1996 es als kaum zumutbar erachteten, im Betrieb als Zivilisten geistig, seelisch und körperlich weitaus mehr leisten zu müssen als heutzutage etwa das im württembergischen Calw stationierte Kommando Spezialkräfte (KSK). Nicht von ungefähr kritisiert denn auch das Präsidialamt der Vereinigten Staaten von Amerika erst jüngst am 19. Juli 2023 wenigstens „four decades of misguided economic philosophy“ ausdrücklich.

      • Übrigens: Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldete am 11. September 2026, dass noch bis Ende dieses Monats ein sogenanntes Überprüfungsgespräch gemäß § 7 des zwischen der IG Metall und VW vereinbarten Zukunftstarifvertrages stattfinden soll. In der Sache wird es dann darum gehen, ob die dortige Belegschaft sich noch immer mit einem Determinismus konfrontiert sieht, der Voraussetzungen hat, die kein Mensch erfüllen kann. Immerhin ist spätestens am 25. November 1993 exemplarisch bei VW weltweit für die gesamte Automobilindustrie „autoritativ“ (D’Alessio et al., 2000: 11) eine Setzung erfolgt. Die Frage wird dabei fast schon alttestamentarisch zu klären sein, wem es noch „heilig“ (MEB 2. Mose 20,8) ist, dass die Gesundheit und Produktivkraft des jeweils einzelnen Betriebsangehörigen nicht bloß im schieren Unverstand vergeudet wird. Ansonsten hätte der Konzern nur noch die Wahl, schon aus Gründen der arbeitsrechtlichen Fürsorge die Fertigung in etlichen Werken zu beenden. Von unternehmerischer Freiheit könnte daraufhin keine Rede mehr sein.

        • Exkurs: Als vergangenes Jahr am 10. Juli 2025 der Deutsche Bundestag am Beispiel der Entsendung von Richtern ans Bundesverfassungsgericht abstimmen sollte, offenbarte sich mehr als augenfällig, dass vor allem der SPD nichts mehr heilig ist. Nur in letzter Minute konnte damals die Wahl von der Tagesordnung genommen werden. Zumindest deren Parteimitglieder sind seitdem daran gebunden, nicht erneut zu versuchen, sich aus der Verankerung in der christlich-jüdischen Tradition des Abendlandes in einem dadurch völlig falschen Verständnis von Emanzipation zu lösen. Fordert angesichts dessen die IG Metall vorgestern am 11. September 2026, dass nunmehr auch VW sich bekennen müsste, sollte nicht verschwiegen werden, dass die von der Porsche Automobil Holding SE erwähnte Wertbegründung des Rechts lediglich eine Anpassung an die offizielle Politik der deutschen Bundesregierung ist. Lassen besonders Vizekanzler Lars Klingbeil, aber auch Arbeitsministerin Bärbel Bas weiterhin keine Vernunft obwalten, sind auch künftig die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch und damit der Vorstand der Volkswagen AG nicht darin frei. Werksschließungen bleiben dann unabweisbar.

          1
  • Kann man da auf eBay bieten?

  • Mir sagte ein Verkäufer: Porsche hat durch das Durchdrücken der Grünen- Ideologie die eigenen Produkte sabotiert, zudem schickt es sich nicht mehr damit vorzuführen. Der Ruf des Cayenne soll ziemlich geschadet haben, zu teuer, Goldkettchenfahrer, usw. … sicher etwas dran …

  • Kurz vor dem endgültigen Untergang wird noch das Tafelsilber verhökert….
    Wird auch Zuffenhausen zum Kriegszielpunkt, wenn sie statt Autos auf Militärtechnik umstellen wie in Osnabrück?

    • Der Grüne Apperat muß Gegenfinanziert werden

  • Das Wirtschafts-Stichwort des Tages:
    „Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen“

    Es wird nichts mehr verdient, aber die Pensionäre wollen weiter alimentiert werden und sich auf auf realistische Verhandlungen verständlicher Weise nicht einlassen.

    Problemlösung: Man verkauft das Tafelsilber, lagert die Pensionskasse aus und überlässt sie den Unbilden des Kapitalmarktes. Der Träger der Kasse kann dann irgendwann Pleite machen.

    Glaube bloß keiner, das würde nur bei Porsche so laufen (müssen).

    • Das Geld ist in den vorausgegangenen Jahren angesammelt worden und gehört
      rechtlich gesehen nicht mehr dem Unternehmen. (Extra-Top) wie Sparschwein.

      Da bei Verpflichtungen aus betrieblicher Altersversorgung unklar ist, ob, wann und in welcher Höhe es zu einer Zahlung an den Versorgungsberechtigten kommt, werden hierfür keine Verbindlichkeiten, sondern Rückstellungen bilanziert.

  • Man kann wählen: entweder USA oder Kina. Prost. Ich würde mich für den Westen entscheiden.

  • Katlunka
    Mir würde ein Käfer, vllt mit 1500ccm, vollkommen genügen und als Zweitwagen einen Topolino aus Bella für 4000 Eu. Die jetzigen Blechbomber mit x schnickschnack Firlefanz braucht kein Mensch.

    • Nur weil du das Leben als Küchenschabe toll findest, musst du es nicht auf alle anderen Menschen projizieren.

      Ich brauche diese Blechbomber mit dem Firlefanz.
      Dafür gehe ich arbeiten, um mir mein Leben (unter anderem) mit sowas zu versüßen.

    • Dir muss ein Käfer genügen. Mehr kannst dir nicht leisten weil du nix gescheites gelernt hast und einen schlecht bezahlten Deppenjob hast. Wenn überhaupt. Ich hingegen habe BWL studiert und dafür viel gearbeitet. Und heute stehen bei mir zwei fette Elektro-SUVs in der geräumigen Garage meines Anwesens und ich pfeife auf die Spritpreise.

      • So sieht es aus.
        Mir gehen diese Leute inzwischen so dermaßen auf den Keks mit ihrer zur Schau getragenen Armut. Die tun immer so als hätten sie ihre 2.300€ Bruttoeinkommen in der Geburtsurkunde stehen und als könnten sie da nichts dran ändern.

        Ich habe zwar kein BWL studiert und in der Schule nicht aufgepasst, habe heute aber trotzdem Eigenheim, mehrere Autos usw.

        Man muss sich nur selber was wert sein und sich vielleicht 30 Minuten pro Abend in einem Thema, das einem Spaß macht einlesen (anstatt vor RTL zu sitzen), sodass man damit auch richtig Kohle verdient.

  • Der krachende Rimac-Ausstieg zeigt überdeutlich: Posche hat die eigene Kundschaft völlig aus den Augen verloren. Wer bitteschön kauft sich für viel Geld einen Elektroporsche? Ein echter Sportwagen lebt von Emotionen, Sound und dem legendären Boxermotor – nicht von einer lautlosen, tonnenschweren Batterie auf Rädern.

    Das Stuttgarter Management hat sich von einer realitätsfernen Politik treiben lassen, anstatt auf die eigenen Fans zu hören. Die Quittung dieser Schnapsidee folgte prompt mit einem massiven Gewinneinbruch. Die jetzt erlöste Milliarde ist kein Erfolg, sondern das Schmerzensgeld für einen hausgemachten, ideologischen Irrweg. Wer am Kunden vorbeiproduziert, ist am Ende selbst schuld!

    Die Rückkehr zum Boxermotor zeigt jedenfalls, dass Stuttgart die Lektion verstanden hat. Erst wenn man wieder Autos für die eigenen Fans baut und nicht für die Brüsseler Politik, schlägt auch das Herz von Porsche wieder im richtigen Takt!

    • Vergiss es.
      Dank EU und der Öko-Psychose wird hier alles abgewrackt.

      Audi R8, Audi A1, Audi Q2 usw. alles eingestampft, weil „böse“ und nicht dienlich, um die erfundenen Flotten-CO2-Grenzwerte einhalten zu können.

      Der Einstieg bei Audi (A1, Q2 usw.) wurde deutlich verteuert (nun beginnt es mit A3) und Fahrzeuge wie der R8, der für viele Jugendliche ein Ansporn war „in der Schule besser aufzupassen“ (um so ein Auto später mal fahren zu dürfen) ist quasi verboten worden, weil Leistung sich schließlich nicht mehr lohnen darf.

      Es ist einfach nur noch ein Trauerspiel, was in EU-Europa abläuft.

  • Das ist kein Problem, auch die ins Ausland abgewandert Industrie kommen wieder, wenn der Bundeskanzler nicht mehr Merz sondern Wüst oder Günther heisst, ganz sicher…

    • Mit einer Frau Bundeskanzler Dr Alice Weidel kommen die Unternehmen scharenweise nach Deutschland. Denn dann wird es dort alles geben was das Unternehmerherz begehrt.

  • Dank leasing und hohen steuern fahren selbst viele kleinunternehmer einen cayenne, das ist nicht mehr die marke der zahnärzte und vorständen 😉 ich finds lustig haha

  • Verkauft werden Beteiligungen mit enormen Cash Bedarf, den Porsche für sich selbst braucht. Außerdem zwar toll, autonome Taxen in Kroatien, wenn US Anbieter kommen, wird alles lokale geplättet

  • By By Bugatti. Egal. Das wird die VR China übernehmen. Heißt halt dann anders. Anstatt dem Bugattiemblem ist der Drache auf der Elktrohaube.

  • Ich wüsste nicht, dass B. irgendwann einmal schwarze Zahlen unter Vollkostenbetrachtung geschrieben hätte, vor allem nicht über mehrere Jahre, um den Invest wieder reinzuholen.

    Weg mit Schaden, aber weg. Endlich.

  • Da VW auf Rüstung und Batterie auf 4 Rädern, dank linksgrün und gekauften CEOs setzt, braucht es Tafelsilber nicht.

    Man hat ja das wirksame kriminelle Subventionsmodell im „Portfolio“, das eben Millionengehälter und Staatsaufträge und tw. Beschäftigung garantiert, würden manche hinweisen.

    Und wie vor mehr als 90 Jahren plant man vielleicht nun den „Elektro-Porsche-Panzer“.

    Ein Wagen der NICHT für das Volk gebaut bzw. von jenem gewollt ist, verdient eben nicht die Bezeichnung.

    Aber „KdF-Wagen“ (Kraft-durch-Freude) ist schon belastet und daher passender
    „KdS-Wagen“

    Konstruktion
    dank
    Subvention.

  • Irgendwann hocken die Politiker auf ihren fetten Pensionen und das Volk schlägt sich mit der Lebenshaltung herum. Wir haben ja auch noch genug der Tafeln lt. F. Merz!

  • Das kommt dabei heraus, wenn aus Antriebstechnik Ideologie wird, weil man linker, politischer Idiotie folgt.

    • porsche und bugatti sind halt nicht des einfachen buergers alltag.

      gefragt sind kleine, guenstige modelle. so zb dieses hier:

      Lichtblick für den krisengeschüttelten Autogiganten Volkswagen: Der neue Elektro-Kleinwagen ID. Polo ist kurz nach dem Verkaufsstart bereits auf Monate hinaus ausverkauft.

      fuer einfache wege, job, einkauf, arzt und enge parkplaetze ist soetwas fuer die meisten ausreichend und gerade noch erschwinglich.

      https://www.blick.ch/auto/news_n_trends/hoffnung-fuer-kriselnden-vw-konzern-neuer-id-polo-ist-auf-monate-hinweg-ausverkauft-id22241160.html

      -15
      • Für die meisten ist ein E-Auto einfach unpraktisch, Stichwort Laternenparker oder Winterhalbjahr. Und ja, für Singles ist so etwas ausreichend, evtl. auch für Pärchen. Aber sobald man in den Urlaub will, Langstrecken, Gepäck, Ski/Snowboard oder Kinder kommen, ist es nur noch ein Zweitwagen. Dann lieber gleich nur ein Auto, dafür was passendes.

        • Da Frage ich mich, wie ich das schaffe, mit Frau und drei Kindern samt Gepäck von Bremen nach Tirol in den Skiurlaub zu fahren. Und im Sommer waren wir schon öfters mit dem Auto in Kroatien. Und die Reisezeiten sind nur geringfügig länger, da sind Staus das viel größere Problem. Ich war anfangs extrem skeptisch. Und heute will ich keinen Verbrenner haben. Diese Technik ist von gestern.

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      • Wenn das im „Blick“ steht, muss es ja stimmen 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

        • ruf halt bei VW an, und frag nach den zahlen.

          vielleicht bekommst du ja andere? 🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣

          0
      • Lol weil gerade die Luftpumpen vom Blick irgend eine Ahnung haben…

  • Die Nieten in Nadelstreifen, mehr als die Hälfte davon inzwischen redlich Grüne, schlagen um sich.

  • Wichtig
    Weiter grün rot wählen , obwohl die CDU auch dazu gehört 🤮🤮🤮
    Sowas kommt von sowas 🤷‍♀️

  • Ich begeife eins nicht: WIE konnten die Firmenführungen – egal welche Industriesparte – diesen linken Irrsinn mitmachen?
    Unbegreiflich! Dummheit war es nicht – doch was dann?

    • Ich vermute Subventionen. Die muss man mitnehmen! Wenn´s Geld vom Staat gibt, setzt oft die Logik aus.

      • Haben von den Co2 Zertifikatehandel profitiert. Umlagen auf die Verbraucher, dafür gabs obendrein Fördermittel aus dem Erlös des Z- Handels. Mit der einen Hand raus, mit der anderen hinter dem Rücken wieder rein … Gier zerbröselt Produkt.
        Und wie haben sie sich gefeiert … und den Kunden verar …t.

    • Haben Sie eine Ahnung wie dumm und dämlich die sich verdient haben?

  • In Deutschland können sich doch nur die wenigsten solche Autos leisten, eher die ukrainischen Neubürger. Wie man desöfteren feststellen kann. So mancher glaubte seinen Augen nicht, was man auf den Parkplätzen feststellen konnte und auch so mancher Chef einer Tafel berichtete davon. Dann gibt’s noch diese Gruppe, die mit fraglichen Geldeinkünften sich solche Autos leisten können. Egal sicher ist, daß ist nicht das Ende der Fahnenstange.

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