VW am Abgrund: Wie IG Metall und niedersächsische Landesregierung den historischen Kahlschlag besiegeln
Es ist die größte personalbedingte Restrukturierung, die die deutsche Autoindustrie je gesehen hat: Zusätzlich zu den bereits beschlossenen Stellenkürzungen werden weitere 50.000 Stellen bei VW wegfallen – damit werden insgesamt etwa 100.000 Jobs gestrichen. Vier deutsche Werke sind in Gefahr.
Die finanzielle Dauerkrise bei Volkswagen entlädt sich nun in einem gewaltigen Kürzungsschock. Am Donnerstagabend stimmte der Aufsichtsrat dem sogenannten Zukunftsplan 2030 des Vorstands einstimmig zu – einen Tag früher als geplant. Ein erster Anlauf des Vorstands war am 9. Juli noch am Widerstand im paritätisch besetzten Kontrollgremium gescheitert – dort sind die Gewerkschaften und das Land Niedersachsen an der Entscheidungsfindung beteiligt.
Konkret sieht der Plan eine weltweite Reduzierung der Beschäftigtenzahl um rund 50.000 Stellen vor, einschließlich Managementpositionen. Laut BILD-Berichten sind es sogar bis zu 60.000 Stellen inklusive Management, davon zunächst 47.200 sowie weitere 13.000 zur Schließung der Gemeinkostenlücke. Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Olaf Lies von der SPD machte am Freitagmorgen auf einer Pressekonferenz, bei der mehrere deutsche Medien anwesend waren, klar, dass es so sein werde, dass „ungefähr die Hälfte der dann betroffenen Stellen auf Deutschland zufällt“.
Wohlgemerkt kommen diese Kürzungen zu der bereits im Jahr 2024 beschlossenen Kürzung hinzu, die bis 2030 den Abbau von rund 50.000 Stellen in Deutschland vorsieht. Insgesamt streicht Volkswagen damit also 100.000 Arbeitsplätze. Das entspricht rund 15 Prozent der weltweiten Belegschaft. Es ist ohne Frage die wohl größte personalbedingte Restrukturierung, die die deutsche Autoindustrie jemals gesehen hat. Die Umsetzung des Sparprogramms soll Europas größten Autobauer insgesamt zwischen 6,6 und 10 Milliarden Euro kosten.
Neben den Stellenkürzungen soll auch in anderen Bereichen gespart werden. Investitionen und Forschungsausgaben werden Medienberichten zufolge um rund 50 Milliarden Euro gekürzt. Auch beim Produktportfolio wird angesetzt. So soll die Modellpalette um bis zu 50 Prozent schrumpfen und sich auf die attraktivsten Marktsegmente konzentrieren. Zudem sollen Immobilien und Tochterfirmen verkauft werden. Erst Ende Juni wurde bekannt, dass Volkswagen einen Mehrheitsanteil an der eigenen Motorentochter Everllance an einen Investor aus dem Ausland abstößt (mehr dazu hier).
Doch es soll nicht nur Kürzungen geben. Mit Blick auf das nun beschlossene Abbauprogramm kündigte Blume in einer Stellungnahme an, in den kommenden Jahren eine „dreistellige Milliardensumme“ in die Wettbewerbsfähigkeit zu investieren, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Die Zustimmung des Aufsichtsrats bezeichnete der CEO als „ein starkes Signal für die Zukunft des Volkswagen Konzerns“.
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Trotz des jetzigen Beschlusses vom 3. September kündigte Niedersachsens Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne Widerstand an: „Mit einem Aushebeln des VW-Gesetzes und dem Schleifen der Mitbestimmung, um maßlosen Stellenabbau und Werksschließungen durchzusetzen, wird sich die Landesregierung nicht abfinden.“ Schon vor dem Beschluss des Sparkurses hatte die niedersächsische Landesregierung den Volkswagen-Konzern eindringlich davor gewarnt, die Mitbestimmung des Bundeslandes zu umgehen.
Das Land ist Großaktionär und hält 20,0 Prozent der Stimmrechte an der Volkswagen AG. Letztlich stellt sich kritischen Beobachtern jedoch die Frage: Kann in einer freien Marktwirtschaft ein Land, selbst wenn es Aktionär ist, bei den Entscheidungen eines Konzerns mitentscheiden? Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) wertet die Einigung, weitgehend entgegen der Linie des eigenen Landes, als „zukunftsfähiges Konzept“. Für die Standorte stellt er langfristige Perspektiven in Aussicht.
Anders als beim Personalabbau besteht hinsichtlich möglicher Werksschließungen jedoch weiterhin keinerlei Gewissheit. Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm ist die Zukunft weiterhin offen. Vonseiten des Konzerns heißt es jedoch, dass man ab den Jahren 2031 bis 2034 „keine wettbewerbsfähige Folgebelegung“ gewährleisten könne. Nur wenn die Standorte bis Juni 2027 ihre Kosten massiv senken, prüft der Konzern neue Modelle.
Derzeit werden alternative Verwendungsmöglichkeiten erwogen. Denkbar wäre, auf Rüstungsproduktion umzustellen oder anderen Herstellern, beispielsweise aus China, Fertigungsstandorte anzubieten. Die Welt ist der Meinung, dass dies theoretisch geschehen könnte. Dass das ein Armutszeugnis für die deutsche Automobilindustrie wäre, muss man wohl nicht weiter ausführen. Schon jetzt können die deutschen Autobauer – vor allem im Bereich der E-Mobilität – der Konkurrenz aus Fernost nicht das Wasser reichen.
BYD, SAIC, Geely & Co. punkten mit einem deutlich besseren Preis-Leistungs-Verhältnis und reißen zunehmend Marktanteile an sich – zunehmend auch auf dem deutschen Markt. Würde VW der chinesischen Konkurrenz erlauben, an einem deutschen Standort eines ihrer Modelle zu produzieren, würde dies deren Eroberung des deutschen Marktes nur noch weiter beschleunigen.
Hintergrund dafür, dass die Werke keine Zukunftsperspektive mehr haben, sind bestehende Überkapazitäten von mehr als 500.000 Fahrzeugen allein in Europa, nicht zuletzt wegen der Elektroautos, die sich schlecht verkaufen. Neben dem Werk in Neckarsulm, das Audi weitgehend für die Herstellung von Fahrzeugen mit unterschiedlichen Antrieben nutzt, ist der VW-Standort Zwickau ein reines E-Auto-Werk. Auch der Emder Standort stellt die Elektromodelle ID.4 und ID.7 her. Das Werk in Hannover fokussiert sich unter anderem auf die Fertigung des elektrischen ID. Buzz.
Dass sich die E-Autos von Volkswagen besonders auf dem chinesischen Markt, aber auch generell weltweit schlecht verkaufen, ist auch einer der übergeordneten Hauptgründe dafür, dass nun dermaßen stark eingespart wird, rund 100.000 Jobs wegfallen, Investitionen gekürzt und Unternehmensteile veräußert werden. Der rückläufige Absatz wirkt sich stark negativ auf die Finanzkennzahlen aus. Allein im zweiten Quartal 2026 sank das Konzernergebnis von Volkswagen nach Steuern gegenüber dem Vorjahreszeitraum um mehr als 30 Prozent (mehr dazu hier).
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Ich kaufe kein Auto mehr bei einer Firma, die sich der Regierung angedient hat und und die Wünsche der Kunden ignorierte.
Ich habe 1976 meine Berufsausbildung bei VW in Wolfsburg gemacht. Ich hatte aber keine Lust ein Leben lang dort zu arbeiten und habe deshalb bei einer anderen Firma eine weitere Ausbildung gemacht und in diesem Beruf 44 Jahre gearbeitet. Ich habe VW und auch Audi gefahren. Das waren tolle Fahrzeuge keine Frage. Diese Fahrzeuge sind mittlerweile dermaßen teuer, dass ich auf KIA umgestiegen bin. Meinen jetzigen fahre ich seit 12 Jahren, da ist nichts dran, der fährt und das muss er. Das VW Vergleichsfahrzeug wäre der Tiguan aus ich glaube 2012 gewesen. Der Tiguan kostet ca. 35% mehr. Das hat mir die Entscheidung leicht gemacht und es war die richtige Entscheidung.
Das klingt erstmal nicht schlecht.
Aber wo ist der Unterschied zum kategorischen Imperativ („Kauft nicht bei …“) der Linken oder der Nazis.
Sie sollten sich ein Auto kaufen, wenn Sie denn eines brauchen, das zum günstigsten Preis das leistet, was Sie benötigen.
Wenn es am Ende ein BYD sein sollte, hätten Sie Grund, den Chinesen dankbar sein zu dürfen.
,,Aber wo ist der Unterschied zum kategorischen Imperativ (,Kauft nicht bei …‘) der Linken oder der Nazis[?]“
Ganz einfach: Eine Aussage über das eigene Handeln ist kein Imperativ, der andere zu einem bestimmten Handeln auffordert. Das ist der Unterschied.
Sie haben ja vollkommen recht. Mein Eindruck von der deutschen Autoindustrie: Ein bisschen überheblich. Als die Japaner mit TQM, Lean management ankamen, hat erst der Konkurrenzdruck dafür gesorgt, sich mal zu bewegen. Als Lopez dann mit seinem knallharten Controlling durch die Kostenstellen und Prozessketten durchgerauscht ist, brannte bei der IG-Metall die Hütte. Damals drückte man die Zulieferer, sparte an den Prozessketten, um das hohe VW-Lohnniveau in Wolfsburg erhalten zu können. Heute backen sie kleine Brötchen und die alten Mitarbeiter, die jetzt noch die Kurve kriegen, sind den Gewerkschaftern dankbar für die hohe Rente und Betriebsrente, die sie einmal beziehen dürfen, weil sie exzellent verdient haben.
Die AfD ist schuld. Oder der Russe.
Oder?
BlackRock verfügt nun über 80 % des deutschen Kapitalmarktes.
Eine Steigerung um fast das 3-fache seit Ende 2024.
Blackrock ist ein Vermögensverwalter. Denen gehört das Geld bzw. die Aktien/ Wertpapiere in den Fonds nicht.
Blackrock und andere Hedgefonds üben aber ihr Stimmrecht bei den Aktien aus, die sie haben aus. Blackrock hat ETF erfunden für Kleinanleger, die Kleinanleger können aber für die Aktien in die ihr ETF investiert hat, kein Stimmrecht ausüben. Blackrock übt für diese ETF das Stimmrecht aus
Wahnsinn. Da hat sich ja gelohnt. Kurze Frage was haben Merz und Larry Fink beim Essen besprochen?
Die haben auch schon in die Ukraine investiert. Warum wohl muss der Krieg weitergehen. Die Anlagen der Kapitalgeber müssen geschützt werden. Menschenleben zählen nicht.
Was wollen die bloß mit Investments in D. Dieses Land ist fertig, hier ist kein Geld zu verdienen, Kraftwerke wurden gesprengt (nicht vom Iwan, sondern von „Freunden“), man weigert sich billige Energie zu beziehen, belastet die Wirtschaft mit hohen Abgaben und Steuern, verschenkt Geld ans Ausland, pämpert unproduktive „Flüchtlinge“, läßt die Infrastruktur und das Bildungswesen verkommen und möchte demnächst „kriegstüchtig“ sein. Ein völlig beklopptes Land, ich investiere hier keinen Cent.
Mit dem „Wegfall“ von aberhunderttausenden Arbeitsplätzen ist auch der „Wegfall“ „UnsererDemokratie“ besiegelt.
So viel zum guten Teil dieses politisch wie wirtschaftlichen Desasters!
Deutsche Wirtschaft im Aufwärtstrend-meldete Vorhin Antenne Bayern…..
„Vorwärts, Kameraden, wir müssen zurück!“ ^^
Es werden in erster Linie Arbeitsplätze in der Produktion und Entwicklung gestrichen.
Bei dem miserablen Absatz kann da auch problemlos gespart werden, außerdem sind die Männer in diesen technischen Bereichen überdurchschnittlich of AfD-Wähler.
Eine Arbeitsplatzgarantie wird es hingegen für Diversity-Managerinnen, FrauenLesbenBeauftragtinnen etc. geben, da diese Trägerinnen wertvollen Knowhows sind, des erhaltinnen bleiben muss. Und überdies richtet sich die Höhe der staatlichen Zuschüssinnen nach dem Grad an Wokeness.
„Trägerinnen wertvollen Know-Hows“ … .
Für einschlägig bedürftige männliche Vorstandsmitglieder ?
Oder deren gewerkschaftliche Zuarbeiter ?
Das können Sie so interpretieren, wie Sie es für richtig halten :-O<=8
Die Zukunftspläne sind aber sehr wolkig. Während die akt. Not sich daraus ersehen läßt, daß Tafelsilber verkauft wird.
Ich fürchte, daß das der Anfang vom Ende ist.
Hoch lebe Toyota!
EILMELDUNG: Deutsche Autohändler stehen Schlange für neues Modell von Xiaomi
Und ohne Eilmeldung:
Neue eAutos vom VW-Konzern (Cupra Raval, ID.Polo und ID.Cross) werden ihm aus den Händen gerissen. Bereits über 200.000 Vorbestellungen, obwohl die Autos nicht einmal auf der Straße sind und aktuelle Lieferzeiten von 12-14 Monaten ab Bestellung.
Wie viele Leute stehen also für Xiaomi Schlange? Mit Sicherheit genauso wenige wie für BYD. Ob die Händler Schlange stehen interessiert keinen, weil diese ohne Verkäufe eben nur Schaufenster sind. 😉
200.000 Vorbestellungen für alle neuen E-Modell von VW? Und dann nicht mal liefern können? LLLLOOOOOLLLLL.
Gemini sagt:
Bei der Vorstellung des neuen, sportlichen Crossover-SUVs Xiaomi YU7 (Elektro-SUV) gab es einen beispiellosen Ansturm. Das Modell verzeichnete fast 290.000 Vorbestellungen innerhalb der allerersten Stunde nach der Freigabe.
Bbbbbbbuuuuuubbbbbiiii will Eeeeelllektrospielllzeugggrg
Das ist mir sooooo egal!
Auch VW Mitarbeiter haben gewählt. Auch mit Haltung.
Richtig.
VW wird es überleben – die SPD-wählenden Mitarbeiter werden jedoch Langzeitkunde beim JobCenter.
Wie sagte eine Grüne so treffend? „Und ich freue mich darauf!“ bzw. „Wie toll ist DAS denn?!“
Die Gewerkschafter behalten ihre Posten. Geht also ok.
Na klar. Sind eben Sozialisten mit SPD-Parteibuch. Die kennen es nicht anders.
Gestern las ich noch, dass die tolle Frau Benner bei der Sitzung groß aufschlagen und gegen die Massenentlassungen Sturm laufen will. Heute lese ich, dass dort einstimmig zugestimmt wurde (also auch von der tollen SPD-Frau Benner). 😂
Gelten die Pläne auch noch, wenn VW von BYD aufgekauft/übernommen wurde?
Was will BYD mit den museumsreifen Fabriken und technisch rückständigen Autos von VW? Der Markenname VW zieht auch nicht mehr. Sieht man ja an den Verkaufszahlen in China. Und warum soll sich BYD die IGM ins Haus holen? Das Händlernetz wäre vielleicht interessant für BYD.
Fabriken museumsreif? Autos technisch rückständig?
Vielleicht solltest du dich mal informieren, anstatt hier mit Unwissen zu trollen.
Die Fabriken (besonders die für die IDs) sind topmodern. Und die Autos sind sowohl von der Verarbeitung besser, von der Langlebigkeit besser und bei den eAutos auch von der Effizienz DEUTLICH besser.
Darfst ja gerne mal den ID.Polo mit dem China-Gegenspieler BYD Dolphin Surf vergleichen und mal beide probefahren und danach nochmal behaupten, dass die Chinesen uns in irgendwas davon voraus wären.
VWs Problem ist abseits des Chinamarktes etwas ganz anderes:
Konkurrenten aus Fernost, deren Regierung Unsummen an Subventionen in diese Firmen pumpt, damit diese die westlichen Industrien mit Preisdumping zerstören und danach hier ohne Konkurrenz teuer verkaufen können (inkl. Datenabzweigung usw.) und gleichzeitig eine eigene Regierung, die hier die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dermaßen zerstört, dass es auch ohne China unmöglich ist.
Wenn Sie meinen, die Fabriken von VW wären topmodern, dann haben Sie anscheinend keine Ahnung, wie in China produziert wird. Schon mal was von „Dark Factories“ gehört? Die heißen so, weil dort kein Licht mehr benötigt wird, weil es in der Produktion gar keine menschlichen Mitarbeiter mehr gibt, da alles vollautomatisiert abläuft. Aber gut, der arrogante deutsche IGMler hält sich ja immer noch für den Nabel der Welt. Und von den Milliardensubventionen des deutschen Staats an die Autoindustrie reden wir erst gar nicht. Die IGM schreit doch schon wieder nach Staatshilfen für VW. Die Friseuse mit Mindestgehalt darf dann dem fetten VW-Bonzen den A… retten. Aber Hauptsache über chinesische Staatshilfen für die dortige Autoindustrie gejammert.
Die Rolle der Gewerkschaften, als ideologisch links geprägte, staatstragende Organisationen, wird in Fällen, wie diesem, schlagartig deutlich.
Das sind alles andere, als „Arbeitnehmerorganisationen“.
Wenn es hart auf hart kommt, lassen sie die Arbeitnehmer stets im Regen stehen. Und das trotz gegenteiliger Bekundungen.
Die deutschen Gewerkschaftsmitglieder wollen es doch genau SO haben.
So wie sie sich von der Politik belügen und ausnahmen lassen, um diese dann mit Wiederwahl zu belohnen, haben sie auch kein Problem damit sich von der Gewerkschaft belügen und ausnehmen zu lassen, anstatt einfach die Mitgliedschaft zu kündigen.
VW steht am Abgrund, weil es ist zu teuer. In allen Belangen. Ganz einfach.
Jetzt nicht mehr, nachdem VW nicht mehr in Deutschland bauen lässt, wo das ganze dank Bundesregierung und SPD-IG-Metall unbezahlbar wurde.
ID.Polo (laut Testern der beste E-Kleinwagen am Markt) geht das ganze bei 25.000€ los (abzüglich mit Händler ausgehandelten Rabatten), weil dieser in Spanien gebaut wird.
Und der kommende ID.Up, der in Portugal gebaut werden wird, unterschreitet sogar die 20.000€-Marke.
Da gibt es nichts Vergleichbares mehr am Markt. Günstiger ist nur noch sowas wie der Dacia eSpring, allerdings ist der Akku/Reichweite nur halb so groß, deutlich minderwertigere Qualität, kein Schnellladen, kein 11kW-AC-Laden usw.
Erschreckend! Das liest sich wie ein Ausverkauf und eine letzte Hauruckaktion, um aus der Schlucht des Todes wieder herauszukraxeln. Unvergessen die Realitätsverweigerung des für den Diesel-Skandal verantwortlichen VW-Vorstandes. In den USA ging dafür einer der verantwortlichen Führungskräfte ins Gefängnis. Die Unsummen an Strafgeldern, die VW in den USA berappen musste, sind einzigartig. In Deutschland hat man sich schon um 2000 über die hohen Preise bei VW Gedanken gemacht. Die Einkommen in Wolfsburg waren ein offener Streitpunkt. Werke im Ausland, wie in Spanien, so hiess es, würden die hohen Personalkosten in Wolfsburg quersubventionieren. Ich denke, es ist bekannt, was man als gewerblich-technischer Mitarbeiter mit interner VW-Qualifikation in der Fertigung so verdient hat – im Vergleich zum Höheren Dienst im ÖD. Nur mal so wegen der Verhältnisse. Heute zahlt der ganze VW-Komplex dafür und darf, wenns kalt wird, sich den warmen Erinnerungen an die guten, alten Zeiten hingeben.
Zum Thema Abgas Skandal:
Es gab eine Sitzung der kompletten deutschen Autoindustrie, in der einhellig besprochen wurde, dass die engen Abgasgrenzwerte, welche die Politik beschließen wollte, zu dieser Zeit in Serienfahrzeugen nicht zu erreichen waren. Die Sitzung war zu Ende. Was geschah?
Godfather 2.0 Winterkorn rief dann persönlich bei der Kanzlerin Merkel an und sicherte ihr zu:
„Wir faffen daff“
Auch ausländische Autohersteller haben betrogen, weil die Vorschriften nicht schaffbar waren. Toyota hat DHU finanziert und Toyota hat die Dieselentwicklung verschlafen und wenn ich mich richtig erinnere auch amerikanische Autohersteller haben die Entwicklung verschlafen. DHU hat die deutsche Automobilindustrie verklagt. Das alles gehörte zum Plan Deutschland und seine guten Firmen zu zerstören. Alles in Frage stellen, was man jemals gehört, gelernt oder gelesen hat. Diese ausländischen Hersteller waren auch
betroffen:
Chevrolet
Dacia
Fiat
Ford
Hyundai
Jaguar Land Rover
Jeep
Mazda
Mitsubishi
Nissan
Renault
Subaru
Suzuki
https://www.gansel-rechtsanwaelte.de/abgasskandal-autofahrer/weitere-marken-im-abgasskandal-diese-liste-sollten-sie-kennen
Richtig.
Und was auch ausgelassen wird:
Beschissen haben ALLE Hersteller (außer BMW, soweit ich das in Erinnerung habe) und VW war bei den echten Messwerten der sauberste Hersteller – in Form von „am Wenigsten über den Grenzwerten“. Hersteller wie Renault oder Hyundai waren teilweise bei 400% über den Grenzwerten, während VW 20% drüber lag.
Geknüppelt hat man aber komischerweise VW und keinen einzigen der Anderen. Ist aber auch typisch Deutsch. Der Deutsche liebt es ins eigene Bett zu machen.
Die Löhne in China sind halb so hoch, aber Sie sind nun in vielen Bereichen genauso gut. Die Pisa Tests sind nahe an der Weltspitze. Da Sie ein Handelsbilanzüberschuss von Faktor 4 mit der EU haben, müsste die EU die eigene Industrie mit Zöllen schützen, so wie die USA es auch tut. Mal sehen was da noch passiert. So wie jetzt kann es nicht weitergehen, sonst ist erst die europäische Industrie kaputt und dann wertet der Euro auf Entwicklungslandkaufkraft ab.
Die Chinesen sind nicht genau so gut, sie sind besser. Ist das ein Wunder, wenn bei uns Mitarbeiter nicht mehr nach Leistung, sondern nach Quote, Gesinnung und richtigem Gendern im Bewerbungsschreiben eingestellt werden? Daher sollten man als erstes mit dem Sparen bei den Gender- und Diversity-Abteilungen anfangen, denn offensichtlich haben sie nichts, aber auch gar nichts gebracht, sondern das Gegenteil bewirkt, wie man am Abstieg der deutschen Autoindustrie sehen kann. Wie erfolgreich Diversity ist, sieht man ja auch an der Nationalmannschaft. „Diversity wins“. MUAHAHAHA.
„Die Chinesen sind nicht genau so gut, sie sind besser.“
Leute mit „guten Jobs“ hier im wohlstandsverwahrlosten Germany, aber auch alle Rentner, die glauben, sie, sie jedenfalls, hätten ihr Schäfchen im Trockenen und es könne nur wichtig sein, ein schönes Café in der Nähe des Alterssitzes zu haben, nehmt Euch in Acht, nehmt Euch wirklich in Acht, denn es kann gut sein, dass die Chinesen inzwischen sogar deutlich besser sind und locker schmeißen können, was es so an Anforderungen, auch weltweit, gibt.
Da wird keine Gewerkschaftsmitgliedschaft und auch kein Rentenbescheid helfen, außer vielleicht zum, in Deutschland womöglich unerlaubten, Heizen für eine Minute, allenfalls vielleicht das Anlegen eines Gemüsebeetes, falls der Grund und Boden dafür vorhanden ist und die grünen Umweltschützer das gutheißen.
Aus dem Text….Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Olaf Lies von der SPD machte am Freitagmorgen auf einer Pressekonferenz, bei der mehrere deutsche Medien anwesend waren, klar, dass es so sein werde, dass „ungefähr die Hälfte der dann betroffenen Stellen auf Deutschland zufällt“…..
Die SPD nimmt das einfach so hin. Die SPD war mal Arbeiterpartei!! Fragen?
VW produziert ein Produkt, dass auf den großen Automärkten einfach nicht konkurrenzfähig ist. Es ist nicht nur der Preis.
Es ist einzig der Preis!
Merke ich doch selber ständig, wenn ich mich mit Bekannten unterhalte, die sich ein neues Auto gekauft haben.
Die wissen in der Regel nichtmal was sie für eine Motorisierung haben oder auf welcher Seite der Tankdeckel ist. Nach Extras gefragt kommt auch immer bei allem „das braucht man doch alles nicht“. Selbst das Aussehen des Autos interessiert viele nicht.
Aber den Preis wissen wie wie aus der Pistole geschossen. Und sie klopfen sich beim Nennen des Preises auch noch auf die Schulter, als wenn sie das Schnäppchen des Jahrhunderts gemacht hätten.
Das kommt davon, wenn die Geschäftsleitung nicht den Mut zur Durchsetzung betriebswirtschaftlicher Notwendigkeiten hat, sondern sich politischem Druck beugt. Wer sind die Leidtragenden? Der „einfache“ Mitarbeiter, die „einfache“ Mitarbeiterin. Der Vorstand hat seine Schäfchen im Trockenen.
So einfach ist das nicht. Ein Vorstandsvorsitzender wird vom Aufsichtsrat ratzfatz abberufen, wenn dem AR nicht gefällt, was der VV tut.
Und da der AR bei VW nur mit Leuten besetzt ist, die von Wirtschaft absolut keine Ahnung, dafür aber ein SPD-Parteibuch haben, war es eben, wie es ist.
Und „die armen Mitarbeiter“ sind nicht so arm, wie sie dargestellt werden. Abseits davon, dass sie fürstlich verdient haben und deswegen alles andere als arm sind, waren es gerade diese „einfachen Mitarbeiter“, die ständig den Hammer fallen ließen, um mit Trillerpfeifen am Werktor zu stehen und 10% Lohnerhöhung pro Jahr zu fordern, obwohl ihnen bekannt war, dass VW bereits über Werksschließungen nachdenkt, da die Lohnkosten zu hoch sind.
Wenn man jahrelang nur fordert und streikt, kann kein Unternehmen gesunden.
Die Lohnerhöhungen landen meist beim Staat. Der Konzern zahlt mächtig, der Staat bläht sich auf, die Arbeitnehmer haben kaum was davon…das geht nicht lange gut.
Anstatt immer höhere Löhne zu fordern, hätten die Gewerkschaften ihre SPD mal in die Schranken weisen müssen, dass sie weniger Abgaben kassieren.
Doch SPD und haushalten, das geht einfach nicht.
IG Metall und es knallt überall …
Ich glaub das alles nicht!
Anlässlich den Feierlichkeiten in Stuttgart zum 125-jährigen Bestehen des Automobilbaus ließ die IG Metall die Forderung nach einer „Befreiung in der Arbeit“ unwidersprochen auf ihrer Internetseite am 9. Dezember 2011 veröffentlichen. Noch am 1. September 2022 publizierte das Rotary Magazin wiederholt die Forderung nach einer „Befreiung“ aus dem angeblich einengenden Korsett ökonomischer Parameter. Beide Verlautbarungen sind rückführbar auf die Behauptung des Philosophen Jürgen Habermas, der in seiner Dankesrede des ihm damals am 14. Oktober 2001 verliehenen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels den Markt als etwas Äußerliches bezeichnete. Dass in Wirklichkeit ökonomisch-gesellschaftliche Mechanismen mitten drin stecken, gilt seitdem fälschlich als wissenschaftlich minderwertig und die jeweilige Person als charakterlich wenig respektabel, die mit der Wahrheit vertraut ist. Es sollte daher die Kritik erlaubt sein, dass Forschung und Lehre inzwischen wenigstens rund ein Vierteljahrhundert die Treue zur Verfassung vermissen lassen, wenn nicht schon sehr viel länger.
Übrigens: Eine Anfrage insbesondere beim niedersächsischen Ministerpräsidenten, warum aus dem dortigen Landeshaushalt noch immer öffentliche Gelder dafür ausgereicht werden, eine spätestens seit dem 11. Dezember 1974 also solche wohlbegründet längst kritisierte „Scharlatanerie“ (Hayek, GS Bd. 1: 97) mit dadurch schieren Unsummen auch künftig zu finanzieren, lässt die Staatskanzlei in Hannover bereits geraume Zeit völlig unbeantwortet.
Aktualisierung: Gestern am Freitag, den 4. September 2026 verdrehte die Erste Vorsitzende der IG Metall im Gespräch mit dem heute-journal im ZDF einfach die Handlungskonstellation. Christiane Benner weigerte sich schlicht, anzuerkennen, dass die Freiheit stets in der Gegenwart eine Stätte hat. Auch die Tatsache, dass dadurch der Spielraum unternehmerischer Initiative unantastbar ist, ließ sie unbeachtet und kündigte sogar an, das Management besonders von Volkswagen künftig auf das Strengste kontrollieren zu wollen. Fraglich bleibt angesichts dessen, warum vor allem das Land Niedersachsen als Inhaberin der Sperrminorität im Aufsichtsrat die damit offenkundige Verstiegenheit einer Gewerkschaftsfunktionärin nicht kritisiert?
Habermas war dumm. Marxist der F-Schule. Dumm bis ins Mark und zurück.
Hegelartiges Geschwurbel ohne Sinn, ohne Zusammenhang. Nolte hatte Recht.
Nur zwei Worte: Danke EU
Das durchschnittliche Alter eines Autos in D beträgt über10 Jahre . Der Bedarf ist also da. Die Kosten dafür sind aber explodiert, nicht zuletzt wegen eklatanter Überregulierung mit dem Verbot einer ganzen Antriebstechnologie als vorläufigen Gipfel. Aber auch stagnierender Produktivität. Ein schrumpfendes Unternehmen wird sich in dieser Gemengelage um so schwerer tun. Aussichten: schlecht.
Toyota baut die Autos, die der K u n d e. nachfragt, VW das ideologisch politisch Gewünschte.
DeepSeek sagt:
Hier ist eine Übersicht der weltweiten Verkäufe von Toyota und der Volkswagen Group von 2016 bis 2025 in Mio.
Jahr Toyota Gr. VW Group
2016 10,15 10,30
2017 10,74 10,74
2018 10,80 10,90
2019 10,83 10,96
2020 9,52. 9,16
2021 10,49 8,58
2022 10,40. 8,48
2023 11,23 9,36
2024 10,82 9,04
2025 11,32 9,02
Hinweise:
· Ab 2020: Toyota hat VW als weltweit größten Autobauer abgelöst und diesen Vorsprung seither kontinuierlich ausgebaut.
· 2017–2019: Die Zahlen für Toyota in diesen Jahren sind in den Quellen nicht explizit genannt, werden aber oft als gleichauf oder knapp hinter VW geführt. Die VW-Zahlen basieren auf den Geschäftsberichten.
· 2024 & 2025: Die Zahlen für 2024 und 2025 basieren auf vorläufigen Meldungen.
Und BYD erst:
2016: ~489.500
2017: ~420.300
2018: ~520.600
2019: ~461.600
2020: ~426.600
2021: 730.093
2022: 1.862.428
2023: 3.024.417
2024: 4.272.145
2025: 4.602.436
Dagegen gibt es ein probates Mittel: Kopf hoch undi mmer frisch, fromm, fröhlich weiter so; „Leistungsbereitschaft“ heißt die Devise ……Schließlich hat der Kanzler höchstselbst die ständige Miesmacherei, das Wehklagen und Schlechtreden im Land kritisiert……………
Von deutschem Boden darf nie wieder ein Elektroauto ausgehen!