Kanzlerkrise
„Wir alle müssen uns verändern und in erster Linie du“: Ex-Unionsfraktionschef geht auf Merz los
Nach den desaströsen Wahlergebnissen der CDU hat Ex-Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus Bundeskanzler Merz ungewöhnlich scharf angegriffen – Verändern müssten sich alle, „aber in erster Linie du“, warf er Merz in einer Fraktionsaussprache entgegen.
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Nach den desaströsen Wahlergebnissen der CDU in drei Bundesländern wird die Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz innerhalb der Union immer lauter. Besonders schwer wiegt das Debakel in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Partei sogar aus dem Landtag geflogen ist. Nun hat der frühere Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus den Kanzler bei einer Aussprache der Fraktion ungewöhnlich scharf angegriffen.
„Wir werden im Wahlkreis gefragt: Wie lange geht es noch weiter mit Friedrich Merz?“, sagte Brinkhaus nach Informationen des Spiegel in der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Dienstag. Mehrfach wandte er sich dabei direkt an den Kanzler. Zwar müssten sich alle in der Union verändern, „aber in erster Linie du“, erklärte er demnach in Richtung Merz.
Brinkhaus warf Merz zudem vor, das Land nicht mehr zusammenhalten zu können. Frühere CDU-Vorsitzende von Konrad Adenauer bis Armin Laschet hätten dies geschafft. Unter Merz habe die Union dagegen ihren Markenkern verloren: das Verbindende.
Die Verantwortung für die Wahlniederlagen dürfe die CDU nicht auf äußere Krisen oder politische Gegner abschieben. „Wir müssen unsere Politik ändern. Wir haben ein Glaubwürdigkeitsdefizit, ein Zukunftsdefizit“, wird Brinkhaus zitiert. Die Union erreiche mit ihrer Politik weder die Bürger noch die Unternehmen und sei auch personell nicht breit genug aufgestellt.
Seinen Redebeitrag beendete der CDU-Politiker mit einer kaum verhüllten Aufforderung an die Parteispitze: „Jeder muss sich fragen, ob und wie er diesem Land und dieser Partei noch helfen kann.“ Brinkhaus hatte die Unionsfraktion von 2018 bis Februar 2022 geführt, bevor Merz ihn an der Fraktionsspitze ablöste.
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Die Mehrheit der Abgeordneten stellte sich in der Sitzung dennoch hinter den Kanzler. Fraktionschef Thorsten Frei forderte eine rasche Umsetzung der mit der SPD vereinbarten Reformen. Gerade die Union müsse nach den Wahlniederlagen einen „Beitrag zur Stabilisierung“ der Koalition leisten. Merz selbst hielt nach Angaben von Teilnehmern eine kämpferische Rede.
Bei den drei Landtagswahlen im September hat die Union teilweise historische Negativrekorde eingefahren. In Sachsen-Anhalt halbierte sich die CDU unter Spitzenkandidat Sven Schulze nahezu und stürzte auf 17,2 Prozent ab. In Mecklenburg-Vorpommern scheiterte die einstige Volkspartei mit 4,9 Prozent sogar erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik an der Fünfprozenthürde. Auch in Berlin verlor sie massiv: Nach 28,2 Prozent bei der Wiederholungswahl 2023 kam sie nur noch auf 18,8 Prozent und landete deutlich hinter der Linken auf dem zweiten Platz.
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Also entkernt wurde die CDU bereits von Frau Merkel. Und dann nach links verschoben.
Merz war die letzte Hoffnung für die Union.
Er hat es verbockt.
Er hätte noch eine Chance.
CDU/CSU-Politik pur.
Notfalls gegen die SPD.
Und wenn die SPD hinschmeißt–wäre eine Minderheitsregierung „alternativlos“
Vielleicht wäre das dann auch der Anfang einer neuen, wieder echten und gerechten Demokratie.
„Er hätte noch eine Chance. CDU/CSU-Politik pur.“
Mittlerweile wissen wir doch überhaupt nicht mehr, wie solch eine pure CDU/CSU-Politik aktuell ausschaut bzw. was diese beinhaltet. Mit Wüst, Günther und Prien bekommen wir auch weiterhin links-grüne Politik. Von Söder kommt doch auch nichts, außer das er seine Fähnchen ständig neu ausrichtet, gerade so woher der Wind kommt und man keinen Gegenwind spürt.
Merz ändert sich nicht.
Die Regierung macht weiter mit der Milliardenpolitik für Selenskij.
Mehr als 100 Milliarden Euro deutscher ziviler und militärischer Unterstützung sind seit 2022 ausgewiesen worden. Für 2026 sind weitere 11,5 Milliarden Euro militärische Hilfe vorgesehen. Jetzt müssen die Rentner sparen, Merz braucht das Geld.
Merz macht trotzdem weiter, als hätte der Wähler am Sonntag gar nicht abgestimmt. Dieser Mann ändert sich nicht. Ihm ist die Ukraine wichtiger als Deutschland. Er ist inzwischen Kriegskanzler.
ZU KEINEM ZEITPUNKT führte er etwas Positives für Deutschland im Schilde, ZU KEINEM ZEITPUNKT!
Das Merz KEINE Hoffnung für die UNION ist/war, das hat vor Jahren schon die Merkel erkannt, & ihn konsequenterweise VERTRIEBEN. Das war sicherlich, Ihre Lichtsekunde . . . 😉
Links ist wie ein voller Schulbus und die CDU steht vor der Tür und will noch rein.
Was mir an den Diskussionsbeiträgen in der Union auffällt: die meisten reden über Vermeidungsziele (AfD) oder floskelhaft über Maßnahmen zur Zielerreichung (besser, schneller, bürgernäher…). Aber keiner redet über die anzustrebenden Sachziele, so wie sie Merz in seinem Wahlkampf klar herausgestellt und nachher ebenso klar verraten hat. Aber genau deswegen wird die AfD statt der CDU gewählt. Kurz gefasst: um den Kern des Problems wird herumgeeiert.
Kennen diese Leute überhaupt den Kern der Problems.Wohl eher nicht, denn sonst wüssten sie, dass sie mit Merz keinen Blumentopf mehr gewinnen können. Jemand der von den Bilderbergern hofiert wird, jemand der tief mit dem Kopf im Hintern internationaler Finanzeliten steckt, dem vertraut das Volk nicht mehr. Bei Steinbrück hat die Presse noch funktioniert und man hat seine Verbindungen vor der Wahl offen gelegt. Merz blieb davon verschont und konnte deshalb gewinnen.
Jetzt haben die meisten CDU Wähler aber begriffen und es gibt für die CDU nur zwei Möglichkeiten. Merz nach Hause schicken und eine Chance auf einen Neuaufbau oder Merz belassen und die Partei komplett ruinieren.
Lustig, jeder erkennt es außer die CDU.
Die Verursacher können NIEMALS die Problemlöser sein!
So lange sie sich gegenseitig beharken, solange können sie kein schlimmeres Unheil anrichten.
Diese Einstellung bedeutet aber politische Lähmung.
Und dieses Unheil erleben wir ja gerade überdeutlich 🙁
Ne wir erleben die Fortsetzung rot-grüner Politik. Da wäre Lähmung besser.
Es gibt so dermaßen schlechte Politik (etwa alles seit 2015, wenn nicht 1998), da wäre Lähmung bei weitem das kleinere Übel.
Die Hauptreaktion unter Stress ist nicht Flucht oder Kampf, sondern Erstarren. Viele Katastrophenopfer sterben, weil sie nichts tun und auf andere hoffen oder sich ihrem Schicksal ergeben. Dieses Muster sieht man jetzt auch bei der CDU.
Für Außenstehende ist das wenig nachvollziehbar. Die CDU ist auf dem Weg der FDP, die ihre liberalen Werte aufgegeben und sich den Linken unterworfen hat. Nun ist sie tot. Und bei der CDU weiß man auch nicht mehr, was denn ihre Werte sind, außer den sensiblen Lars nicht zu verprellen.
Eigentlich müsste sich die gesamte CDU verändern. In die Opposition!
Nein der beste Bundeskanzler aller Zeiten sollte einfach so weiter machen wie bisher.
Er muss nur seine Politik, seine Vision, nur besser erklären.
Man sollte die Ergebnisse der Landtagswahlen auch gar nicht überbewerten.
Das wichtigste ist, dass Friedrich Merz unser Bundeskanzler ist.
Alles andere ist eigentlich unwichtig.
Unser Friedrich wird uns in eine goldene Zukunft führen.
Alle seine Kritiker werden verstummen, denn sie haben Friedrich Merz einfach nicht verstanden. Noch nicht.
Löst doch einfach die Mutter aller Probleme, steckt den Geist einfach wieder in die Flasche, das ist doch alles was die Leute wollen…
Das begreifen die in hundert Jahren nicht, und das wollen sie auch gar nicht begreifen, weil es nämlich gegen die EU geht, für die diese Leute in Wahrheit arbeiten.
Wird Zeit dass das unser Volk begreift!
Also weiter mit der SPD und der Brandmauer! Da helfen auch kämpferische Reden nichts!
Liebe Union, ihr braucht euch nicht mehr verändern! Ihr habt euch bereits zur Kenntlichkeit entstellt, wie Roger Köppel sagen würde…
Keine Schneeflocke in der Lawine wird sich je verantwortlich fühlen.
Also alles bleibt beim Alten und man bleibt weiter in der Koalition mit dem SPD. Na dann.
Das eigentliche Problem der CDU beginnt mit Br und endet mit auer. Vor vier Jahren hätte die CDU noch den großen Koalitionspartner geben können, heute bestenfalls nur noch den kleinen. In MV hat sich selbst das erledigt.
Merkel hat das Land zusammengehalten? Das halte ich mal für eine steile These! Vielmehr ist das Land seither tief gespalten. Und weil ihre Nachfolger diese Politik und Spaltung nicht geheilt haben und damit auch nicht den wirtschaftlichen und sozialen Niedergang, taumelt das Land immer weiter dem Abgrund entgegen.
Herr Merz hat ja vor der BT-Wahl vorgelesen was geändert werden muss. Irgendjemand hat den Zettel entsorgt und niemand in CDU kann sich erinnern. Eine Zuckersteuer war auf jedenfalls nicht mit dabei.
Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.
Nein, umgekehrt, wen das Leben bestraft der kommt zu spät ( oder garnicht)
Ein „weiter so“ ist ganz bestimmt sehr erfolgreich…. 🙂
Gott sei Dank haben wir nächstes Jahr schon wieder 5 Landtagswahlen und überall sieht es für die AFD vielversprechend aus.
Sie haben vor dem „Spiegel“ und dem ZDF mehr Angst als vor ihren restlichen Wählern und daher werden sie auch untergehen, denn linke Medien werfen gerne Blumen auf den Sarg der CDU.
Naja, was die Ex so alles sagen … das hat bisher niemanden tangiert und wird es auch weiterhin nicht tun.
Klar, dass sie sich alle hinter Merz verstecken. Gäbe es jetzt Neuwahlen, wäre mindestens jeder zweite Unionsabgeordnete auf der Straße. Also, denken sie sich, lieber noch zwei Jahre durchwursteln. Abgeordnetenbezüge kassieren, Pfründe genießen, Altersruhegeld steigern, Übergangsgeld erhöhen. Und wer weiß, ob die AfD innerhalb der nächsten zwei Jahre Fehler macht. Wie es dem Land geht, interessiert in dieser schamlosen Politkaste sowieso keinen.
Aber Merz selbst hätte es nicht nötig. Der hat finanziell mehr als ausgesorgt.
Wer weiß schon, wieviel für Merz drin ist, wenn er Deutschland weiterhin ruiniert. Der ist doch immer noch auf der Liste bei Blackrock.
Linker Klassenkämpferstuss.
Kennst du einen Reichen, der sagt er habe genug?
Geld ist Macht und noch mehr Geld ist noch mehr Macht.
Merz sitzt gerade an einer Machtposition.
Und „macht nix“
Der Kern des Problems, Politiker denken nur an ihr Wohl und nicht an das Wohl des Volkes und des Landes.
Wie sind wir dahin gekommen?
Nicht schwätzen machen. Brinkhaus und seine Gefolgsleute können morgen schon mit der AfD stimmen, zum Bsp für einen Vizepräsidenten.
Merkel – Scholz – Merz. Sie sind die Vollstrecker der Globalisten. Dazu auserwählt, Deutschland zu vernichten.
Je deutlicher das wird, desto schwieriger wird es für einen Kanzler das durchzusetzen. Desto schwieriger wird es, einen Nachfolger zu finden, an dem man den Stab weiterreichen kann. Nur deshalb muss Merz bleiben. Die Show hängt gerade etwas.
So lange eine fortwährende Umverteilung einer gescheiterten Energiewende und Migrationspolitik als “Reformen” verkauft werden, ändert sich gar nichts. Die Bezeichnung “ Reformen” ist intelligenzbeleidigend, und alle plappern es nach.
und diese „Reformen“ wollen/müssen sie noch durchbringen.
Danach kann er gehen!
Es ist zu spät, die CDU hat nachhaltig an Glaubwürdigkeit verloren.
Sie wird nie mehr ihre ursprüngliche Größe erreichen, der Schaden ist irreparabel.
Genau wie die FDP hat sich die CDU selbst zerlegt.
Ein größenwahnsinniger, selbstverliebter Kanzler, der ganz Deutschland für seine persönliche Karriere geopfert hat und eine ganze Riege von CDU-Politikern, die ihm immer noch stiefelleckend folgen, das hat das unabdingbare Ende dieser Partei zur Folge.
NIEMAND braucht diese Partei noch.
Und das sagt jemand, der von Anfang der achtziger Jahre bis 2013 (Merkels Fahnenentsorgungsdebakel) CDU gewählt hat.
„Unter Merz habe die Union dagegen ihren Markenkern verloren: das Verbindende.“
Aha. Und ich dachte, Markenkern der Union war vernünftige Politik, die die Weichen so stellt, dass sich die Wirtschaft frei entwickeln kann und es den Menschen im Land gut geht.
Aber da bin ich wohl im letzten Jahrhundert stehen geblieben.