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„Wirtschaft widerspricht“

„Werte vor Umsatz“: Initiative verlangt Geschäftskontakte zu „AfD-nahen Strukturen“ abzubrechen

In der Initiative „Wirtschaft widerspricht“ sollen sich Unternehmen vereinigen, die ausdrücklich keine Geschäftsbeziehungen zu AfD-nahen Strukturen haben. Dabei gilt das Motto: „Werte vor Umsatz“.

Unternehmen, die Teil der Initiative sind, sollen die AfD deutlich ablehnen. (Symbolbild) (IMAGO/Müller-Stauffenberg)

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In Bielefeld hat eine Apothekerin für viel Aufsehen gesorgt, die sagte, dass AfD-Wähler in ihrem Unternehmen nicht willkommen sind. Die Panda-Apotheke an der Radrennbahn ist Teil des Netzwerks „Wirtschaft widerspricht“, das sich explizit gegen AfD-Wähler richtet, Unternehmen auffordert, Haltung zu zeigen, und sie dafür mit einem eigenen Abzeichen belohnt.

Unter dem Motto „Werte vor Umsatz. Wirtschaft widerspricht“ setzt sich die Initiative nach eigener Aussage „für Menschenwürde, Demokratie und ein diskriminierungsfreies Miteinander“ und gegen Rechtsextremismus ein. Unternehmen, die teilnehmen wollen, können sich bewerben. Nach erfolgreichem Abschluss eines Prüfverfahrens dürfen sie dann auf ihrer Webseite oder im Schaufenster ein Bild des Logos als Zeichen dafür anbringen, dass sie die Initiative unterstützen.

Um Teil der Initiative werden zu können, muss ein Unternehmen bei der Bewerbung Einblick in seine Arbeitsweise geben. Anschließend wird es von „Wirtschaft widerspricht“ überprüft. Der Bewerber müsse „die AfD klar ablehnen“ und dürfe keine Geschäftskontakte zu „AfD-nahen Strukturen“ haben. Bestehende Geschäftskontakte zu AfD-nahen Strukturen müssten „bewusst beendet“ werden, und diese Haltung müsse das Unternehmen auch nach außen hin gegenüber Kunden und Geschäftspartnern kommunizieren.

Die Initiative betont, keine Geschäftsbeziehungen zu überprüfen, die nicht einsehbar sind, Mitarbeiter nicht auf ihre Gesinnung zu prüfen und Inhaber nicht nach ihrem Wahlverhalten zu fragen. Allerdings wird im Internet nach dem Unternehmen gesucht und die Konten in den sozialen Medien werden stichprobenartig überprüft. „Vorgänge, die länger als fünf Jahre zurückliegen und erkennbar aufgearbeitet wurden“ sollen bei der Bewerbung nicht negativ ins Gewicht fallen.

Das Unternehmen, das sich bewirbt, muss ein „öffentlich sichtbares Werte- und Haltungsstatement“ haben, in dem es sich zu Demokratie, Menschenwürde und Diskriminierungsfreiheit bekennt. Im Arbeitsalltag mit Kunden und Mitarbeitern solle ein diskriminierungsfreier Umgang praktisch gelebt werden. Mitarbeiter sollen „aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen“ stammen, und man solle eine „diverse Kundschaft“ haben. Für kleinere Unternehmen wie Ein-Mann-Betriebe werden manche Vorschriften, etwa zur kulturellen Vielfalt der Mitarbeiter, gelockert.

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„Die Initiative fordert niemanden auf, bei jemandem nicht zu kaufen, und führt keine Liste von Gegnern“, heißt es auf der Webseite von „Wirtschaft widerspricht“. Nachdem die Bewerbung eingereicht wurde, prüft die Initiative das Unternehmen und entscheidet dann, ob es aufgenommen wird oder nicht. Die Teilnahme ist zunächst auf ein Jahr befristet und kann dann verlängert werden.

Auf der Webseite der Initiative werden auch konkrete Beispiele dafür genannt, wie ein Anti-AfD-Engagement aussehen kann. Zum Beispiel könne eine Finanzberaterin die Beratung einstellen. „Wenn im Gespräch AfD-Gesinnung oder diskriminierende Positionen klar werden, endet das Mandat.“ Ein Restaurant könnte ein Schild mit der Aufschrift „Wenn Sie AfD wählen, trinken Sie Ihr Bier bitte woanders“ aufhängen. Ein Handwerksbetrieb könnte die Baustelle liegen lassen und den Auftrag mittendrin beenden, wenn sich der Kunde rassistisch äußere.

Laut dem tagesaktuellen Verzeichnis sind bisher 187 Unternehmen Teil der Initiative. Bekannte Unternehmen sind bisher nicht darunter. Gegründet wurde die Initiative erst im Juli dieses Jahres von der Firma Advaris. Die Geschäftsführerin von Adviris, Marie Christina Schröders, ist auch Initiatorin von „Wirtschaft widerspricht“. Schröders betreibt die Finanzberatung Adviris für „Mitglieder der LGBTQ+ Community“.

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66 Kommentare

  • Kauft nicht bei…., 2026 live und in Farbe!

    • Nicht die AfD ist das Problem, sondern der Turbokapitalismus.
      Die Linke arbeitet mit Islamisten zusammen. Aber das BSW kann den Turbokapitalismus bekämpfen. Und das BSW kann Siegmund im Dezember zum Sieg verhelfen.
      https://cna343.wordpress.com

  • Wo kann man die Liste einsehen, damit ich weiß, wo ich nicht einkaufen werde?

    • Einfach googeln. Aber nicht erschrecken, da sind soviel lebensnotwendige Läden gelistet, man ist ohne die nicht mehr lebensfähig (Ironie off).

    • Die Website https://wirtschaft-widerspricht.de aufrufen, man kann sogar nach Stadt filtern

      „Suche nach Name, Ort, PLZ, Beschre
      Alle Branchen
      Alle Regionen
      Alle Tätigkeitsgebiete. „

  • Wer ein Geschäft führt, muß sich also nicht nur mit Steuern, Abgaben und Bürokratie herumschlagen, sondern jetzt ist auch noch eine Gesinnungsprüfung erforderlich, wenn man zu den vermeintlich „Guten“ gehören möchte.

    • Erinnert an schlimme Zeiten, Ab 1938/1939 und insbesondere mit Kriegsbeginn durften viele Geschäfte, Märkte und Betriebe von jüdischen Menschen gar nicht mehr betreten werden. Oft hingen Schilder wie „Juden sind hier unerwünscht“ oder „Juden verboten“ aus. Kauft nicht bei Juden ebenso.
      Aber eben Sozialisten, damals und heute.

    • Die richtige Haltung ist wichtig fürs abgreifen von Subventionen. Nur Subventionen retten auf Dauer auch keine Unternehmen ohne Kunden.

  • Mein erster Gedanke war auch: Das ist ja wie bei: „Kauft nicht bei Juden“ – soweit sind wir wieder gekommen.
    Seltsamerweise merken diese Leute nicht, das sie genau das tun, wovor sie eigentlich warnen wollen. Verrückt.

    • Das ist auch mein Gedanke.

  • Wenn diese „Unternehmen“ es sich leisten können – warum nicht?
    In einer wirtschaftlichen Situation, wo jeder um seine Existenz und seine Marktanteile kämpfen muss, wirkt das wie eine Trotzhandlung.

    Bei Umfragewerten von 30% bundesweit und regionalen Wahlergebnissen über 40% für die AfD ist es eine nicht zu verachtender Personenkreis, der als Kundschaft wegfällt.

    Solche Aktionen spalten die angeschlagene Gesellschaft noch mehr, geben dem Dialog unter den Bürgern den Rest und werden zu verhärteten Fronten führen, denn die AfD wird dadurch keinen Wähler weniger haben, diejenigen, welche ständig Freiheit und Demokratie im Mund führen, aber mit ihrem Handeln das Gegenteil erzeugen, werden am Ende nur sich selbst schaden.

    • „diejenigen, welche ständig Freiheit und Demokratie im Mund führen, aber mit ihrem Handeln das Gegenteil erzeugen, werden am Ende nur sich selbst schaden.“

      Na das ist doch gut so. Dann lassen wir sie halt sich selbst zerstören.

    • Genauso sehe ich das auch.

    • Nicht zu vergessen die Menschen, die zwar nichts mit der Afd am Hut haben, aber dieses Gebahren ablehnen und dann die Betriebe eben nicht aufsuchen, da kommen jede Menge mehr dazu.

  • Vor den Einkäufen demnächst Linke Gesinnungskontrollen.

    • Gesinnungskontrollen sind ja nichts neues.
      Hatten wir doch schon während Corona.

      • während Corona war meine Gesinnung ok

        • Hast dich bestimmt brav impfen lassen.

          1
  • Mich erinnert das an die ADEFA (=Arbeitsgemeinschaft deutsch-arischer Fabrikanten der Bekleidungsindustrie e.V.), die 1933 gegründet wurde. Dieser Interessenverband diente dazu, jüdische Konkurrenten, Lieferanten und Händler systematisch aus der Textilbranche zu verdrängen. Mitglieder verpflichteten sich, nicht mehr bei jüdischen Firmen zu kaufen od. an jüdische Einzelhändler zu liefern. Die ADEFA entwickelte auch ein „arisches“ Gütesiegel für ihre Waren. Man sollte einmal an diese Vorgänge, die vielleicht schon vergessen sind, wieder erinnern.

  • Eingangskontrolle durch die SAntifa.
    Dobrindt und der VS schweigen.
    Läuft im besten D-Land aller Zeiten.

  • klingt wie die Warteliste zur Aufnahme ins Insolvenzregister

    • Der war gut.

  • Diese Initiative hat zurzeit 187 Einträge.
    Davon 21 in den 5 östlichen Bundesländern, 15 in Berlin,
    somit 151 in den gebrauchten Bundesländern.
    NRW und Niedersachsen schießen den Vogel ab mit zusammen 75 Unternehmen.

    Man sieht also, wo das eigentliche Problem liegt – nämlich dort, wo es den Leuten, auch den Unternehmen, offenbar immer noch so gut geht, dass Haltung wichtiger ist als die Zahlen am Monatsende.
    Go woke, go broke!

    Quelle:https://wirtschaft-widerspricht.de/verzeichnis

    • „GEBRAUCHTE BUNDESLÄNDER“!
      Saved my day! Besser geht’s nicht.
      (bin Bio-Wessi …)

  • Geschäftsbeziehungen zu „Linken Strukturen“ sind auch nicht lukrativ und sinnlos.

  • Ja, ist denn heut‘ schon 1. April??

    • nein, Juche 113

  • Das war es dann wohl mit #niewieder. Mir läuft es bei solchen Aktionen eiskalt den Rücken runter. Furchtbar. Ekelhaft. #schonwieder

  • DDR 2.0
    Das Motto „Werte vor Umsatz“ klingt edel, bedeutet aber in Wahrheit genau das Gegenteil.

    Selbsternannte Moralwächter entscheiden, wer noch Geschäfte machen darf und wer nicht. Sie spalten die Wirtschaft in Konformdemokraten, die brav mitmachen, und Vulgärunternehmer, die ausgegrenzt werden sollen.

    Wenn nicht mehr Leistung, Qualität und Preis zählen, sondern Gesinnungsprüfung, dann ist das nicht mehr freie Marktwirtschaft, sondern eine Wahldiktatur in Reinkultur !

  • Wenn ein Logo im Schaufenster hängt, weiß ich doch gleich bescheid, wo mein Geld nicht willkommen ist. Interessant ist, das habe ich schon vor vielen Jahren festgestellt, daß diejenigen, die Toleranz einfordern, am wenigsten tolerant sind. Aber gut, es gibt jetzt schon einige Firmen und Produkte, die ich schon meide.

  • gut zu wissen, wer dieser Initiative beigetreten ist. Da weiß ich wenigstens, bei wem ich nicht mehr einkaufen werde. Denn von einem Unternehmen möchte ich Produkte oder Dienstleistungen bekommen, aber keine moralische Belehrung

  • Die Neuauflage der Volksfront von Judäa will mal wieder die Weltgeschichte beeinflussen. Oder war es die judäische Volksfront?

    • „Ist Weibsvolk anwesend?“ „Das Leben des Brain“ war und ist prophetisch.“ Auf: Das Leben des Moha Mett und seiner achtjährigen Ehefrau“ warte ich immer noch.

    • Loretta, hast Du eine Mumu?

      • „Loretta du kannst keine Kinder kriegen, aber wir befürworten, das du das Recht dazu hast.“ Als die Engländer noch berühmt für ihren Humor waren. „Don’t mention the war.“

  • Nie wieder. ist jetzt wieder

  • Wer Werte hat, muss nicht dauernd drüber reden. Wer in der Wahrheit lebt… Wer Ehre hat… Merkel macht übrigens jetzt offen und gesichert Werbung für die SED, aus der sie mental nie ausgetreten ist. Wegen der Menschlichkeit. Wer ein Menschenfreund ist, muss nicht… Mechanik klar.

  • Wer nicht ausdrücklich für uns ist, ist gegen uns!
    Wo sind wir nur hingekommen!
    Alle die kein Karl Marx Orden am Fenster haben, denen werden die Scheiben eingeworfen????

  • Welche Werte?
    Menschenverachtung?
    Verhöhnung?
    Diffarmierung?
    Zerstörung von Existenzen?
    Verleumdung?
    Kontaktschuld?
    Ausgrenzung?
    Verweigerung von Nothilfe?

  • Nix mit Alpakafarm…ich bin untröstlich 🤣🤣🤣🤣🤣

  • Wird jetzt Zeit das AfD regiert damit diese Linkswoken NGOs kein Steuergeld mehr bekommen.

  • Bei „Aufgenommenen“ geben wir unser Geld nicht aus!

  • Schaut Euch doch mal genau die Unternehmen an, die dort aufgeführt sind! Namhafte sind es nicht, meist Start-up-Schrott. Also, warum aufregen! Dennoch kann es nicht schaden, sich die Namen zu merken – man weiß ja nie, was noch kommt! 🤣🤣🤣🤣

    • na ja, morgen kommt eine Regenfront

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