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Wahlkampf in einer verlorenen Stadt

Zum Wahlkampf in Berlin erinnern die Grünen an Honecker, alle wollen enteignen, und die CDU landet im Müll. Eine Wahlplakat-Stilkritik.

IMAGO/Sabine Gudath

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Es ist Wahlkampf in Berlin – und das so kurz nach dem „Pride Month“. Wo keine Variation des Regenbogens mit dem Logo irgendeiner Firma hängt, sind es Wahlplakate. Keine arme Straßenlaterne bleibt unbehelligt. Also, was wird uns hier geboten? An der Warschauer Straße, einer viel befahrenen und belaufenen Straße in Friedrichshain, an der Amazon Tower, veganer Rewe und Waffenverbotszone aufeinandertreffen, werden an meterhohen Straßenlaternen meterweise Wahlplakate zur Lektüre bereitgestellt. 

Diese Straße ist wegen ihrer viel besuchten S- und U-Bahn-Station auch ein beliebter Ort für Infostände. Oder vielmehr Info-Lastenräder. Denn wenn man morgens in Eile mitten im Berufsverkehr seiner Bahn hinterherrennt, wünscht man sich doch nichts sehnlicher als einen Parkour aus Grünenmitgliedern, die einem Flyer andrehen wollen. Und wenn man dann abends k.o. wieder nach Hause kommt und dann noch von einem Linken-Vertreter mit offensichtlich sehr schlechten Menschenkenntnissen angelabert wird, dann ist man doch richtig froh über seine demokratischen Teilhaberechte. 

Zurück zu den Plakaten. An einer besonders voll besetzten Laterne findet sich ganz oben ein Grünen-Plakat: „Unser Stadtbild ist Vielfalt“. Was für ein schöner Spruch – vielleicht für einen Stadtteil wie Charlottenburg oder vielleicht Reinickendorf. Eben Orte, wo man nicht gerade über fünf Obdachlose mit von Alkohol und Drogen ganz aufgequollenen Gesichtern und unansehnlichen Fleischwunden steigen musste. Die Grünen geben sich in diesem Wahlkampf hipp und schick. Entweder nur Schrift und harmonisierende Grüntöne oder hübsch gestellte Symbolbilder und dann die Plakate mit den Gesichtern der Kandidaten, die – auch wenn sie mal nicht in die Ästhetik passen – natürlich Pflicht sind. 

Auf einem anderen Plakat, auf dem sie irgendwas zu Kultur schreiben, sieht man einen Pappkarton mit der Aufschrift „zu verschenken“, darin eine Discokugel, eine „Progress-Pride-Flag“ und noch anderes Gerümpel, das man nicht mehr erkennen kann. So ganz verstehe ich nicht, was die Grünen uns damit sagen wollen. Das wirkt doch eher so, als wäre da jemand über seine wilden queeren Party-Tage hinweg, aber das ist doch eigentlich das Klientel der Grünen? Zumal nach dem jüngsten Anschlag auf eine Pride-Parade diese Symbolik doch etwas eigenartig ist. 

So, wie man die Grünen kennt, dürfte das Bild wohl eher zum Ausdruck bringen wollen, was für eine tolle Kulturerscheinung es in Berlin ist, dass man seine alten Sachen nicht wegschmeißt, sondern fremden Menschen schenkt und damit eine Freude macht. Ich habe auch so eine Nachbarin, die uns immer alle mit ihren Altkleidern beglücken will. Erst steht die Kiste eine Woche im Flur am Eingang. Irgendwann hängen dann andere Nachbarn wütende Zettel hin. Dann stellt sie oder irgendwer anders die Kiste auf die Straße (übrigens eine Ordnungswidrigkeit). 

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Da ist sie dann den Gezeiten ausgesetzt, bis ein Obdachloser sich ihrer erbarmt, die Sachen durchwühlt, bei der Gelegenheit alles um sich schmeißt, was er nicht braucht, und dann vielleicht ein Paar Socken mitnimmt. Die Tatsache ist doch, dass meine liebe Nachbarin einfach keine Lust hat, ihre Sachen bis zur Altkleiderkiste zu tragen. So ist die Straße verschmutzt, die Obdachlosen haben einen Anlaufpunkt für Krempel gefunden, aber sie kann sich ganz besonders umsichtig fühlen. Wahrscheinlich auch eine Grünen-Wählerin. 

Auf einem anderen Plakat der Grünen steht groß: „Raus aus dem Rückwärts“. „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“ ist eben schon vergeben. Aber genug zu den Grünen, nicht dass man mir noch „Grünen-Bashing“ vorwirft. Wobei, einen tollen Spruch hab ich noch gefunden: „Gegen Hitze und Hetze“. So, jetzt weiter. Die Berliner Linke – aufgrund ihrer erschreckend hohen Wahlergebnisse in aller Munde – gibt sich interessanterweise gar nicht so viel Mühe. 

Jedenfalls sehe ich nichts anderes als Plakate mit den Gesichtern der Spitzenkandidaten, ohne besondere Sprüche. Sie ist sich ihrer Sache wohl zu sicher, als dass sie mir jetzt Stoff für meine Kolumne bieten müsste. Schade. Ich möchte aber noch mal betonen, dass mich bitte jede arme Sau von Parteimitglied, die sich für diese Pop-up-Infostände hat abstellen lassen, doch bitte in Ruhe lassen soll. Das gilt nicht nur für die Linke. Bitte lasst mich doch einfach nach Hause.

Die Partei „Volt“ hat sich derweil noch mehr an den Sprachgebrauch der neuen Berliner Szene angepasst und macht sich zum Wahlspruch: „unf*ck Berlin“. Das tun sie nicht nur über Plakate kund, sondern haben es in einer Nacht-und-Nebel-Aktion auch wild gestickert und gesprayt. Der Teil von Berlin, der wirklich mal dringend „unf*ckt“ werden müsste – die unglaubliche Verdrecktheit und Verwahrlosung, die einem entgegenschlägt, sobald man das Haus verlässt – wird von Volt dann wohl nicht bekämpft, im Gegenteil. 

Aber man muss sich zumindest in seiner Kommunikation hervortun, wenn man es im Programm nicht tut. Auch sie ist besorgt um den Klimaschutz und fordert Wohnungen für alle. Wobei, Volt hat als Alleinstellungsmerkmal ja noch ihre Europaliebe. Vielleicht würde sich Berlin unter ihrer Führung ja von Deutschland abspalten, um die Republik Europa auszurufen. Dem Länderfinanzausgleich wäre es zu gönnen. 

Ebenfalls eine kleine Partei, die sich an einem gottverlassenen Ort wie Berlin offenbar Chancen ausmalt, ist „Die Urbane“, ihres Zeichens „Hiphop-Partei“. Sie fordert: „Sichert Bus & Bahn für LGBTQIA+, Flinta, BiPoc & Be_hinderte“. Wie ich mich vom „Missy Magazine“ nach einer kurzen Google-Recherche habe aufklären lassen, soll der Unterstrich in „Be_hindert“ die Hürden ausdrücken, die Behinderten in ihrem täglichen Leben in den Weg gestellt werden. Ok, also dass Bus und Bahn für Behinderte unsicher sein könnten, leuchtet mir zumindest logisch ein, aber was ist mit LGBTQIA+, Flinta und BiPoc? Kann man zu schwul sein, um mit den Öffis zu fahren? 

Im Ernst stimmt es ja, dass Bus und Bahn zunehmend unsicherer werden. Als Frau – als welche ich ja im Begriff Flinta, glaube ich, mit gemeint bin – hat das Fahren mit den „Öffis“ zu gewissen Tageszeiten etwas Lebensmüdes. Das wird man aber mit dem Plakat nicht gemeint haben, sonst hätte man einfach schreiben können: „Sichert Bus & Bahn“. Vielleicht meint man damit auch die Nius-Werbeaktion, die Berlin vor ein paar Monaten in helle Aufregung versetzt hat. Sicher hat sich der ein oder andere LGBTQIA+-Mensch unsicher gefühlt. 

Ich will mich jetzt aber nicht dazu hinreißen lassen, darauf hinzuweisen, welches Ereignis in Berlin vor zwei Wochen sehr evident gemacht hat, woher die Gefahr für diese Menschen wirklich sehr akut kommt – die meisten werden es mitbekommen haben. Die anderen können ja die Hiphop-Partei wählen. 

Hoffnungen macht sich auch Florian Fleischmann, dessen Plakat nicht so stylisch aussieht wie die anderen. !OHNE PARTEI! schreibt er unter seinen Namen. Ein Gesicht sehen wir nicht, stattdessen ein Foto von einer Görli-Demo. „Wohnt wo? seit ewig am Görli, im Wahlkreis. Tickt wie? links, kooperativ, mit Familie. Erfahrung? Bezirksparlament, Görli-Parkrat, (dann ein Wort, das ich nicht lesen kann), Mietendemos, Spielstraße, Zaunfrei. Will was? Mehr Park, Öffis, Radwege“. Ok, also das hätte man auch kürzer machen können: „Wählt mich, denn meine Erfahrung ist Spielstraße, und ich bin links.“ 

Was an diesem Plakat allerdings interessant ist, ist, dass es offenbar wirklich so etwas wie einen Parkrat gibt – und das auch noch am Görli. Ich hab es gegoogelt, und es ist wahr. Es ist offenbar ein kleines Parlament beim Straßen- und Grünflächenamt Friedrichshain-Kreuzberg. Er wird von den Anwohnern und Nutzern (beziehungsweise „Anwohner*innen und Nutzer*innen“, wie es auf der offiziellen Webseite von Berlin heißt) in den Parkratswahlen gewählt. 

„Der Parkrat ist Sprachrohr der Parknutzenden und vertritt ihre Belange“. Was es nicht alles gibt. Ob die örtlichen Drogendealer da auch mitwählen dürfen? Nutzen tun sie den Park ja mehr, als es den meisten Anwohnern möglich ist. Da verweise ich gerne auf die sehr eindrücklichen Geschichten, die meine Kollegin Pauline Schwarz aufgeschrieben hat, die jahrzehntelang am Görli gewohnt hat. 

Wir haben uns noch nicht durch alle Parteien und Kandidaten durchgekämpft, die aktuell die Stadt verschönern. Die „Mera25“ ist eine Kleinpartei, die sich insbesondere ihre Palästina-Unterstützung auf die Fahnen geschrieben hat. In diesem Wahlkampf setzt sie sich aber auch mit innenpolitischen Themen auseinander (wobei Palästina in Berlin-Neukölln auch ein innenpolitisches Thema sein dürfte) und fordert: „Berlin brennt für Local Tech! Konzerne enteignen, Code befreien!“ Sie bezeichnet sich dabei als „die radikale Wahl für deinen Bezirk“. Na super. 

Die SPD gibt es in Berlin natürlich auch noch. In Berlin-Mitte bin ich da auf eine sehr interessante Straßenlaterne gestoßen. „Mitte ist Liebe“ steht da. Das Gleiche dann noch mal auf Englisch, das auf Französisch, dann Spanisch, dann Italienisch, dann Arabisch, dann Türkisch und dann Russisch. Die Sprüche sind dann jeweils in unterschiedlichen Farben, sodass sie eine Regenbogenflagge ergeben. Wie schön. Auf dem Plakat darunter steht: „Stoppt den Krieg“. Und auch hier das gleiche Spiel: das Gleiche auf fünf weiteren Sprachen. Welcher Krieg? Keine Ahnung. Da dieser Spruch sowohl mit kyrillischen Buchstaben als auch auf Arabisch übersetzt wurde, wahrscheinlich einfach alle Kriege. Diese Plakate könnten so wirken, als wären sie von der gleichen Partei. Doch das untere stammt von der Sozialistischen Gleichheitspartei. Irgendwer hatte hier offenbar Humor, oder aber das ist unfreiwillig lustig. 

Zwischenfazit: Das Angebot an linken Parteien ist also groß. Alle buhlen um die Menschen in Berlin, die die Stadt genauso lassen wollen, wie sie ist, und am liebsten noch mehr davon hätten. Gibt es auch noch andere Parteien? Ja, schon. Man muss sie nur ein bisschen suchen. Falls es noch Leute gibt, die das Bündnis Sarah Wagenknecht dazuzählen, dem muss ich jetzt mal endgültig ein Pflaster abreißen. Auf deren Plakaten heißt es etwa: „Volksentscheide umsetzen! Deutsche Wohnen und Co. enteignen!“. 

Die CDU plakatiert relativ viel. Doch viele Plakate sieht man abgerissen, weggeworfen und verunstaltet. Und ich weiß, dass es bei der Berliner CDU nach Wegner mit einem gewissen Störgefühl einhergeht, sie als nicht links zu bezeichnen. Für die Anwohner sind sie aber rechtsextrem. Dabei ist „Mehr Sauberkeit in unseren Straßen, mehr Sicherheit in unseren Kiezen, Prioritäten richtig setzen für die Menschen“ als Forderung doch extra so vage formuliert, dass man es auf jedes Plakat hätte schreiben können. 

Die FDP weiß offenbar wie die AfD, dass es Stadtteile gibt, in denen sich das Plakatieren einfach nicht lohnt. Damit die Plakate überhaupt mehr als zehn Minuten hängen bleiben, müsste man sie hoch oben mit einem Kran befestigen – und selbst dann darf man seine örtlichen Junkies nicht unterschätzen. Mit der richtigen Dosis von was auch immer die Drogentaxis gerade liefern, erscheint doch jede Höhe erkletterbar. 

Es sind aber nicht nur die rechten Plakate, die abgerissen werden, das gehört zur Wahrheit dazu. An der Warschauer Straße, auf einem Platz, der zuletzt als Campingplatz für eine ganze Horde an besoffenen und bekifften Punks hergehalten hat, wurde kürzlich eine Holzkonstellation aufgestellt. Auf den Rahmen angetackert sind die Rückseiten von abgerissenen Plakaten, sodass sie zusammen eine Leinwand ergeben. Müllkunst ist in Berlin ganz groß, müssen Sie wissen. Auf diese Leinwand wurde auch irgendwas gezeichnet, was, kann ich Ihnen aber nicht sagen. Auch diese Konstellation hat nicht lange durchgehalten, bis sie wiederum Opfer von Vandalismus wurde. Das ist der Kreislauf in Berlin.

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39 Kommentare

  • Berlin auf dem Weg zu den Slums Kalkuttas…

    39
  • Schöner Bericht über unschöne Angelegenheiten.
    Ich war letztmalig 2018 in Berlin. Beruflich.
    Aber ein Gang bspw. vom Potsdamer Platz zum Alex war drin.
    Gefiel mir meistenteils gar nicht, aber eine Bäckerei mit echt forsch berlinernder Verkäuferin war schön.
    Bahn fahren musste ich zum Glück nicht.
    Es wäre immer noch eine Reise wert.
    So gute Museen, und andere Kultur. Aber das Drumherum …

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    • Behalten Sie es so in Erinnerung, gehen Sie bloß nie wieder zurück. Seit 2018 ist das Drumherum längst auch mittendrin angekommen. Die Museen bleiben zu, angeblich zwecks Umbau (zu Moscheen?) Die „andere Kultur“ ist genau das Gegenteil zu ihrem Namen. Und Berlinerisch ist dem Arabischen gewichen.

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      • Umbau? Wie das Pergamon-Museum, wo der Gesamtumbau bis 2037 (!) vorgesehen ist? Plus ein paar Jährchen vielleicht, der BER lässt ja grüßen … aber wer weiß, wie ein Museum heutzutage aufgebaut sein muss, um ja kein noch so kleines Grüppchen „zu verstören“ oder „Angst zu machen“. Dann lieber zulassen und auf ewig „Umbau“. ^^

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  • Einfach göttlich geschrieben.
    Danke, Frau David.
    Dass man die Zustände in Berlin so poetisch beschreiben kann, Hut ab!

    2
  • Welche Haltung verbindet alle Berliner Parteien, sodass sich keine anschickt, etwas gegen den Dreck zu tun? Dass es selbstverständlich ist, dass man an überfüllten und überlaufenden Mülltonnen vorbeiläuft? Zu der Haltung passt, dass die Berliner Bürger nicht auf die Idee kommen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Die Grünen wecken diesen Bürgersinn, wenn es um die Sperrung von Straßen für Autos geht, aber nicht aus Gründen pragmatischer Vernunft.

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  • Ein gut gealterter Wahlslogan von „Die Partei“: Inhalte überwinden!

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  • ich habe in der Stadt von 92-97 studiert.. damals war das aufregend. Viele Kumpels haben sich gerade in Prenzlauer Berg Wohnungen erschlossen, Technoclubs in der Leipziger Strasse, Kneipentouren durch Ostberlin. Ja, Prenzlauer Berg war auch schon damals mit einer Klientel besetzt, aber wenigstens haben damals noch viele berlinert.
    Danach hat man es konsequent geschafft, alles was gerade dem Osten der Stadt Charme gegeben hat, zu eliminieren und mit steriler Fassade oder Müll zu ersetzen.. Kürzlich bin ich frühzeitig von einer langweiligen Konferenz weg und dann vom Spittelmarkt zum Plänterwald zu Fuss gelaufen, um mir mal wieder ein Bild zu machen (nördich der Spree, südlich habe ich mich dann doch nicht getraut). Das Ausmaß an Verwahrlosung selbst in dieser Touristenhotspot-Gegend war schon erschreckend. Die kaputten Menschen in der Bahn zum Flughafen haben mir dann den Rest gegeben. Einfach nur umfahren diese Stadt.

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    • Der Plänterwald ist mir noch ein Begriff aus DDR-Zeiten. Meine Eltern, mein Bruder und ich waren Anfang der 80er dort mal auf dem Rummel, als wir in Altbuchhorst im Urlaub waren.

      1
  • Nur so kann man über Wahlplakate im Hauptstadtslum schreiben! Danke.

    31
  • In Marzahn wirbt der CDU Kandidat damit, mehr Ärzte in den Kiez zu holen.

    Mehr Verlogenheit geht gar nicht. Erst mit dem neuen, maßgeblich von der CDU mit Frau Warken ausgeheckten „Beitragsstabilisierungsgesetz“ die ambulante Versorgung gefährden und dann solche Versprechungen machen.

    Da kann man gleich passionierte Brandstifter bei der Feuerwehr einstellen.

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  • Heute Morgen halb Neun Fahrt im Auto durch die Innenstadt meiner Heimatstadt in RLP: überall Leerstände, Dönerbuden und Sisha-Bars, Siff, Dreck, Schmiergekritzel an ALLEN Wänden, schon jetzt hocken Gruppen von abgerissenen, verwahrlosten Typ*innen vor geöffneten „Szene-Cafe`s“, Gruppen von Migranten die umherziehen, an den Haltestellen stehen und sitzen die Wartenden ausnahmslos auf ihre Handys glotzend rum usw. usf. Nee, liebe Leute, der Zug ist abgefahren in deutschen Innenstädten, nicht nur im Drecksloch Berlin.

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    • Exakt, in Hannover leider das gleiche Bild.

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    • Diese gruseligen Zustände verbreiten sich rasant in der ganzen EU.

      26
      • Nein.
        Nicht in Kopenhagen, nicht in Stettin, nicht in Danzig, nicht in Warschau, nicht in Krakau, nicht in Arnhem, nicht in Nijmegen, nicht in Liberec, nicht in Prag, nicht in Innsbruck, nicht in Salzburg, nicht in Zürich, nicht in Bern, nicht in Bozen, nicht in Trient, nicht in Lucca, nicht in Bologna, nicht in Rom, nicht in Thessaloniki, nicht in Sofia, nicht in Varna usw.

        Es ist fast ausschließlich Westeuropa, das Sie meinen. Und auch das nur zum Teil.

        Statt die Untergangsszenarien zu „feiern“ sollte man endlich nach Lösungen suchen und diese stets wiederholen, immer wieder, so lange bis man auch die letzte taube Nuss knackt.

        Und die Wahlplakatte tangieren eh keenen Berliner.

        Was soll man mit unfu**t Berlin und all dem Müll anfangen.

        Fuhr gestern durch die Stadt und dachte: Alles einfach nur hirn und damit harmlos. Keiner wird seine Wahl aufgrund irgendeines dieser Plakate treffen.

        Zum Fenster hinaus geschmissenes Geld!

        5
  • Berlin ist ein Mahnmal. Allerdings haben nahezu allen großen Städte in Deutschland mittlerweile nachgezogen. In Ö dito. In F ebenso usw… Diese grauenvolle Entwicklung ist der Politik der UN Migrationsagenda und der EU geschuldet. Es ist daher nahezu egal, welche Partei an den Füttertrögen ist- ohne Dexit und Austritt aus den UN kann sich und wird sich nichts verändern.
    Warum? Weil mittlerweile UN und EU Getze samt EUGH, Kimmissionen usw. die Justiz und Gesetze der einzelnen Länder aushebeln….

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    • Den EuGH sollte man ignorieren. Wollte die EU mit Sanktionen drohen, könnte man ja die deutschen Beitragszahlungen mal aussetzen.

      8
      • Man könnte vieles! „Man“ will aber nicht….

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  • „…jemanden ein Pflaster abreiszen“.. haha.. das merke ich mir 🙂

    1
  • Wollen wir nicht lieber wieder eine Mauer drum bauen?

    6
    • Doch, ja. Ich würde sogar als, nennen wir es mal „umgekehrter Mauerspecht“ (fand ich schon damals unsäglich infantil diesen Begriff) mitmachen und gerne den Mörtel anrühren.

      2
      • Christian Weis 10.08.2026 um 07:37 Uhr :
        ———————————————————————————-
        Ich helfe gerne mit ! 😉

        3
  • Das Verstörende ist in der Tat, dass Berlin als die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland schon seit einiger Zeit etliche Regierende Bürgermeister hatte, denen völlig die intellektuelle Kraft fehlte, den Begriff vor allem der Freiheit richtig zu buchstabieren. Im Zuge der Wahlen im September dieses Jahres ist dabei nicht zu erwarten, dass nennenswerte Teile der dortigen Bevölkerung dafür stimmen, damit endlich Schluss zu machen. Fraglich bleibt, warum die überwiegende Mehrheit weiterhin sich lieber für die schiere Illiteralität im Abgeordnetenhaus entscheidet mit all den insbesondere für den Bürger selbst äußerst verhängnisvollen Folgen?

    1
    • Wer selbst kaum noch des Lesens, Schreibens und Rechnens kundig ist, der hat auch keine Chance, das, was verbreitet wird, nachzulesen oder gar nachzurechnen. Aber mit „Öffis kostenlos“ kann diese Klientel etwas anfangen, das bedeutet auf jeden Fall mehr Geld für Drogen oder Alkohol.
      „XYZ enteignen“ hört sich auch irgendwie danach, daß man dem Geld irgendwas zukünftig kostenlos anbieten kann, also: das Kreuz da, wo mehr Leistung kostenlos versprochen wird.

      2
  • Wenn der Länderfinanzausgleich für Berlin wegfiele, wäre Schluss mit bekloppt und durchgeknallt in Berlin.

    Berlin ist die einzige Hauptstadt in der EU, die sich selbst nicht finanzieren kann. Das sagt alles über den politischen Irrsinn, der dort abläuft.
    Warum die Berliner diesen Irrsinn wählen, erschließt sich mir einfach nicht.

    Liebe Bayern, überweist kein Geld mehr nach Berlin, gebt eurer hart erarbeitetetes Geld lieber euren Kindern und Enkeln. In Berlin sind Kitas gratis, in Bayern nicht…

    17
    • „Warum die Berliner diesen Irrsinn wählen, erschließt sich mir einfach nicht.“
      Lesen Sie die Kommentare von @Thorsten S. und @Lindblom, dann wissen Sie warum.

      5
      • @Christian Weis :10.08.2026 um 07:39 Uhr
        ————————————————————————————-
        Großes:“DANKE !!!“ 🙂

        5
  • Hoch! Hoch! Hoch die internationale Sauerei!

    0
  • Diese Stadt ist ein einziger dampfender Fladen.

    17
  • Na ja…Mit dem:“Weinglas in der Hand“,
    lässt es sich Gut über Meine Stadt herziehen !!! 🙁

    -4
    • Zumal alle so dumm tun, als wäre Berlin schlimmer als andere westdeutsche Großstädte…………. ;

      Dabei übersehen diese Leute, die vielen schönen und lebenswerten Ecken unserer Stadt.

      Probleme will ich auch nicht schön reden.

      Aber, dieses ewige, primitive Berlin-Bashing geht mir auf den Zeiger!

      Es gibt kaum eine Großstadt in Deutschland in der ich lieber wohnen würde als in unserem Berlin.

      Mit dieser Stadt gehe ich durch dick und dünn.

      Und in Westdeutschland sind schon Kleinstädte verloren!

      3
      • @Lindblom :
        ————————————————————————————
        Danke wenigstens:“Einer!“
        Menschen aus der „Kuhbläke“wollen mir:“MEIN BERLIN“erklären !! 🙁
        I give a Fuck for my Shitstorm ! 🙂
        Meine MEINUNG !!!!

        2
  • Berliner Vorwahlchaos wird bald zum Berliner Regierungschaos. Ja, die Stadt scheint verloren. Sie vegetiert weiter dahin zwischen Verwahrlosung und dem Traum nach einer allumfassenden Gerechtigkeit, die es nicht gibt.

    10
  • Also ich würde aus der Distanz ganz klar Florian Fleischmann wählen.
    Mehr Park.
    Viel mehr Park und einen kompletten Rückbau Berlins innerhalb eines Jahres.
    Und dann nur noch Park. Eine Blaupause für alle Großstädte.
    Probleme alle gelöste, oder nicht?

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  • Dit is Berlin wa ⛲

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  • Ich hoffe, dass spätestens in 2027 ALLE Gelder komplett aus dem Länderfinanzausgleich gestrichen werden; also 0,00€ für Berlin! Und die von der SPDGRÜNENLINKE gehassten Bonzen (also auch fleißige steuerzahlende Menschen) sich ein schöneres Zuhause suchen und finden, sodass die anderen (Gutstmenschen, Lastenradfahrer, Grüninnen, Islamisten, Burkadamen, Linken, Bürgergeldler (jetzt Grundsicherung), Drogis, Lebenskünstler uvm.) unter sich sein können. Mal sehen, wie lange das gut geht, ohne Geld der anderen. 😉

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  • Als Rheinländerin bin ich für die vollständige Trennung von Preußen, dieses, nicht nur metaphorischen Sumpfes- als Relikt und Restbestand der letzten Eiszeit: aka Berlin.

    Der SCHLIMMSTE Fehler, der im Rahmen der s. g. Wiedervereinigung gemacht wurde, das unsägliche Berlin zur Hauptstadt zu machen.

    Dieses Berlin, aus dem in seiner gesamten Geschichte durch die Jahrhunderte, NIEMALS etwas Gutes kam; von Kurfürsten, über Kaiser, 3.. Reich, DDR und MERKEL- Deutschland.

    Es ist der Ort, der das Unsägliche in Serie produziert. Eine künstlicher Aufsatz, auf die Sümpfe gebaut.

    Seit dem Ende des WK2, die Karikatur einer dystopischen Stadt; der vermüllte Abgesang auf die Idee von Freiheit einer verantwortungslos gewordenen Gesellschaft, die im eigenen Müll badet, als sei noch etwas unfertig, am grossen „clockwerk orange“ .

    Eine UNORT als Mahnmal, in der die Untoten der Jahrhunderte durch die Straßen wehen und die Friedhofs-Lieder auf den Westen, als Idee der Freiheit, pfeiffen.

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