Verdopplung der Kosten: Der Staat vertreibt die Fluggesellschaften aus Deutschland
In vielen europäischen Ländern wird wieder mehr geflogen als vor Corona, in Deutschland nicht. Der Grund: Seit 2019 hat der Staat die Belastungen für den Luftverkehrsstandort verdoppelt – und sorgt damit für Wohlstandszerstörung in Milliardenhöhe.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Postkutsche das Reisemittel der Wahl, um von Frankfurt nach Berlin zu gelangen. Rund sechs Tage dauerte die Strecke, die Pferde mussten regelmäßig ausgetauscht werden, und die Fortbewegungsgeschwindigkeit betrug deutlich unter 10 Kilometer pro Stunde. 1821 wurde dann die preußische Schnellpost eingeführt, die bis zu neun Personen in zweieinhalb Tagen nach Berlin bringen konnte.
Über die Main-Weser-Bahn konnte ab 1852 erstmals mit dem Zug von Frankfurt nach Kassel und von dort aus weiter nach Berlin gefahren werden; die vollständige Reisezeit reduzierte sich auf 12 bis 18 Stunden. 1892 fuhr der erste D-Zug direkt von Frankfurt am Main nach Berlin; er brauchte für die Strecke etwas über acht Stunden. Heute kann, wenn es keine Verzögerungen gibt, in unter vier Stunden von Frankfurt nach Berlin gelangt werden.
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Mit dem Flugzeug ist die Strecke sogar in einer Stunde und wenigen Minuten überbrückbar. Innerhalb von 200 Jahren hat sich die Reisezeit von 144 Stunden auf rund eine Stunde verkürzt. Es ist ein Merkmal des Fortschritts, dass sich die Reisezeit zwischen zwei Punkten immer weiter reduziert. Die Welt wird kleiner, der Handel kann florieren, Menschen können effizientere Netzwerke knüpfen, Bedürfnisse von Verbrauchern werden besser erfüllt.
Eine Gesellschaft, die diesen Menschheitstraum und Wohlstandsmotor der immer kleiner werdenden Distanzen aufgibt, gibt sich selbst auf.
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Die deutsche Politik betreibt im Bereich der Luftfahrt genau diese Selbstaufgabe. Ryanair, Lufthansa, Eurowings, British Airways, Wizz Air und easyJet – sie alle streichen Verbindungen und verringern ihre Kapazitäten in Deutschland. Sie alle werden durch die staatlich veranlassten Kosten aus dem Land vertrieben.
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Vier Milliarden Euro
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Kein Wunder, dass in Deutschland heute fast 16 Prozent weniger Passagiere an den deutschen Flughäfen abgefertigt werden als vor Corona. In anderen europäischen Ländern wird längst mehr als damals geflogen. Eine Rechnung von Jens Bischof, dem Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), zeigt, dass ein Abflug von einem deutschen Flughafen allein wegen der Steuern und Gebühren 35 Euro kostet, während bei demselben Abflug in Spanien lediglich 6,50 Euro an Kosten entstehen.
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Kein Wunder, dass die Airlines 60 in Deutschland stationierte Flugzeuge in den letzten Jahren ins Ausland verlagert haben. Das ist ein Rückgang um ein Drittel seit 2019 – ein Rückgang, der enorme volkswirtschaftliche Kosten mit sich bringt. Denn jedes stationierte Flugzeug trägt 70 Millionen Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei und sorgt für rund 170 Arbeitsplätze.
Besonders dramatisch ist der Einbruch bei den innerdeutschen Flügen, die bei etwa 20 Prozent des Niveaus von 2019 stagnieren. Da die nationalen Steuern und Abgaben bei inländischen Flügen beim Hin- und Rückflug erhoben werden, werden solche kurzen Strecken wirtschaftlich immer unrentabler. Zum Vergleich: In Frankreich, Großbritannien und Polen befindet sich das Angebot an Inlandsflügen quasi auf demselben Stand wie 2019.
Mit den stationierten Flugzeugen werden zahlreiche Sitzplätze und Strecken gestrichen. Allein Ryanair zog sich im letzten Winter aus Dortmund, Dresden und Leipzig zurück und kürzte in Berlin und Memmingen. Eurowings strich allein in Hamburg über 1.000 Flüge, British Airways fliegt ab Sommer 2026 nicht mehr von London aus die Städte Köln, Stuttgart und Frankfurt an.
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2024 schlug der Ryanair-Chef Michael O’Leary dem damaligen Kanzleramtsminister Wolfgang Schmidt vor, das Flugangebot binnen sieben Jahren zu verdoppeln, wenn Deutschland Steuern und Gebühren senkt. Er habe nie eine Antwort erhalten, sagt er.
Der BDL-Präsident Bischof prangerte letzten Sommer an: „Die Nachfrage nach Flugreisen ist in ganz Europa so groß wie nie zuvor – aber wegen der seit 2019 mehr als verdoppelten staatlich veranlassten Kosten machen die Airlines einen großen Bogen um Deutschland. Die Anbindung der deutschen Exportwirtschaft an ihre internationalen Märkte leidet darunter massiv.“
Die deutsche Politik ist allen Hilfeschreien der Branche zum Trotz nicht bereit, grundsätzlich von ihrem Weg der Maximalbürokratie und weltrekordverdächtigen Abgabenlast abzuweichen. Abgesehen von nicht hinreichend wirksamen Stellschräubchen wie einer bescheidenen Senkung der Luftverkehrsteuer ab dem 1. Juli passiert nichts.
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Die Reisebedürfnisse der Menschen und die wirtschaftlichen Faktoren können auf der politischen Prioritätenliste einfach nicht mit der Neigung mithalten, alles zu regulieren und alles zu besteuern. Den Fluggesellschaften bleibt gar keine andere Wahl, als immer mehr ihrer Kapazitäten ins Ausland zu verlagern.
Bis jetzt sind durch die Airline-Flucht aus der wirtschaftsfeindlichen Bundesrepublik ungefähr 10.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, über vier Milliarden Euro an Wertschöpfung sind verschwunden. Das dürfte erst der Anfang sein, wenn die Politik nicht endlich erkennt: Die Fortbewegung mit Flugzeugen ist ein historischer Gewinn und kein Zustand, der mit Steuern und Abgaben bestraft werden muss.
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Wir fliegen dieses Jahr in den Urlaub (wir kleinen bösen Klimasünder). Ich habe mich für einen Flug aus dem Ausland entschieden, genauer gesagt aus Prag. Von dort kostete der Flug zu unserem Ziel 455 EUR. Dieselbe Reise, startend vom BER, hätte mit 1230 EUR zu Buch geschlagen. Fast das Dreifache. Andere deutsche Flughäfen waren nicht deutlich günstiger. Also werde ich auf dem Weg zum Flughafen an einem deutschen Flughafen (Halle/Leipzig) vorbeifahren, weil dort bereits unser Reiseziel nicht mehr angeboten wird, um mein Geld dort auszugeben, wo ich das Gefühl habe, als Fluggast noch willkommen zu sein.
Den Flughäfen mache ich keinen Vorwurf, die kämpfen inzwischen in den letzten Zuckungen um ihr Überleben, aber Steuern auf Landegbühren, Lohnnebenkosten, Kerosinstuern etc. machen den Standort nicht unattraktiv, sondern rammen ihn ungespitzt in den Boden.
Nun Grün sozialistisch ideologisch politische Hirngespinste kosten eben eine menge Geld ! Dumm nur dass sie keines Verdienen oder Erwirtschaften !
Nur Ausgaben !
Das muss weiterhin der letzte Rest der noch in der freien Wirtschaft Arbeitende Bürger mit den Wirtschaftsunternehmen erwirtschaften .
Deswegen hört man auch nur noch von Steuer und Abgaben Erhöhungen wie auch von Leistungskürzungen für diesen Personenkreis !
Da sind die Flughäfen leider nur ein Beispiel von vielen .
Dagegen hilft Eigentlich eben nur richtig Wählen solange es noch möglich ist !
abgaben und einschraenkungen fuer das steuervieh,
saus und braus ohne jegliche begrenzung fuer die besitzer des steuerviehs.
so laeuft es weltweit.
und jedes land ist mal an der reihe.
https://transition-news.org/gipfeltourismus-auf-kosten-der-bevolkerung
Gipfeltourismus auf Kosten der Bevölkerung
Luxusgipfel, Sicherheitszonen und Milliardenapparate: Wenn Staatschefs Mitte Juni in Evian tagen, zahlen Anwohner, Steuerzahler und lokale Betriebe die Rechnung.
Die Belastungen für Unternehmen und Bürger für die irrsinnigen „Klimaziele“, werden bald so hoch sein, dass sich Unternehmerisches Tun überhaupt nicht mehr lohnt und letztlich die meisten Arbeitsplätze verloren gehen.
nun ist der plan der agenda 2030 ja schon seit vielen jahren bekannt,
und auch ueber die konsequente haltung der EU in der durchfuehrung sollten keinerlei zweifel mehr bestehen.
wer also die letzten jahre, ganz besonders seit corona, nicht genutzt hat, um sich eine neue zukunft anderswo aufzubauen, gehoert entweder zu den gluecklichen profiteuren, oder hat den schuss nicht gehoert.
niemand behauptet, dass ein neuanfang einfach ist.
aber unmoeglich ist er in den wenigsten faellen.
solange argumente, wie *meine kinder leben doch hier*, oder *ich habe kein geld* mehr zaehlen, als ein neuanfang, ist der tiefpunkt eben noch nicht erreicht.
dann heisst es halt weiterkrampfen, und auf rettung durch den weissen ritter (AFD?) hoffen.
ob sich diese hoffnung jemals erfuellt, steht in den sternen.
waehrenddessen laeuft das leben langsam ab, und man hat nichts davon gehabt.
jeder, wie er will.
klingt hart, ist es auch.
also: hilf dir selbst !
Erst haben der Weltklimarat der UN, viele NGOs und die Politik die Bevölkerung wegen möglicher Klimaszenarien in Angst und Schrecken versetzt. Jetzt ist der Weltklimarat von seinen eigenen Modellen und Prognosen zurückgeschritten.
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion/politik/extremszenario-beim-klimawandel-unrealistisch-weltklimarat-entlarvt-seine-eigene-panikmache/44073
Diese Aussage trifft es auf den Punkt. *Eine Gesellschaft, die diesen Menschheitstraum und Wohlstandsmotor der immer kleiner werdenden Distanzen aufgibt, gibt sich selbst auf.*
Jeden Tag neue Horrorszenarien.
Der Weltklimarat hat seine apokalyptischen Klima-Szenarien offiziell zurückgenommen. Warum machen die weiter?
https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion-hh/politik/schluss-mit-verteuern-und-verbieten-jetzt-muss-deutschland-seinen-klima-irrweg-beenden/44214
weil nur die maximal apokalyptische prognose gestrichen wurde.
nicht aber der *menschengemachte klimawandel* als solcher.
auch nach streichung der apokalypse verglueht die erde, nur etwas langsamer. 😂
also heisst es weiterhin, das dumme steuervieh anzutreiben, und gewinne lebenslang einzustreichen.
da gibt es noch soviele neue facetten auszubeuten..
wassermonetarisierung, tokenisierung des gesamten lebensumfeldes, wie larry fink es plant und umsetzt, und und und…
Niemand , der aus Deutschland heraus zu einem Klimagipfel reisen will–sollte ein Flugzeug oder ein Schiff benutzen dürfen–solange diese nicht zu 65% mit erneuerbaren Energien betrieben werden..
Sollte das Heizungsgesetz nicht durchgehen, weil es aus dem Bundesrat erhebliche Bedenken gibt–dann bleibt die 65% Regel.
Und dann sollte man nicht mit dem Hammer auf Hausbesitzer losgehen während alle anderen verschont bleiben.
Ich will niemanden finanziell Ruinieren–aber Hausbesitzer sollten auch nicht 20 Jahre vor dem Fossilfrei-Zeitalter in den Ruin getrieben werden.
Zitat Gesetzesvorlage Heizungsgesetz:
…Durch das Vorhaben werden strenge Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden gestellt, die sukzessive zwischen 2028 und 2033 erhöht werden. Das Ressort geht davon aus, dass alle bestehenden Gebäude in Energieeffizienzklasse G und F bis 2033 Renovierungsmaßnahmen in unterschiedlicher Größenordnung vornehmen werden müssen, um die neuen Schwellenwerte einzuhalten….“
mein weiter oben verlinkter artikel passt auch hier sehr gut zu deinem stichwort klimagipfel.
die machen sich ueber uns lustig !
und wir halten auch noch hin.
ganz wie weisse schueler, wenn sie von migrantengangs gefoltert und gefilmt werden.
https://transition-news.org/gipfeltourismus-auf-kosten-der-bevolkerung
Die Bewegung wird bewußt eingeschränkt. Die Autobahnen sind ja auch die halbe Zeit wegen Bauarbeiten gesperrt. Bei uns wird seit 4 Jahren eine kleine Brücke ersetzt und sie sind immer noch nicht fertig. Manche Straßen erinnern eher an Buckelpisten, als Maßnahme werden dann Geschwindigkeitsbegrenzungen aufgestellt, damit niemand schneller als 50 km außerhalb von Ortschaften fährt. Angeblich wegen Lärmschutz.
Das ist der linksgrüne Beitrag zur CO2-Reduzierung durch degrowth. Die Umsetzung der Konzepte, geliefert wie gewählt.
Die Grünen jubeln , die Transformation wirkt .🤮
Die Eselkarren und Lastenräder werden florieren .
Keine Arbeit mehr aber egal , Hauptsache alles teuer und Klimaneutral .
Armes Land .
Ein Abflug von einem deutschen Flughafen kostet allein wegen der Steuern und Gebühren 35 Euro?
Pro Flugzeug oder pro Fluggast oder pro Platz im Flugzeug?
Mir ist so, als müsste der Fluggast für sein Ticket auch Steuern zahlen 🤔
Einfach mal verschiedene europäische Abflughäfen in einem der gängigen Flugpreisvergleichsportale eingeben und staunen. Da kommen am Ende ganz andere Zahlen heraus als 35 EUR pro Flug. Am günstigsten fliegt, wer einen Flughafen in Polen auswählt, dann Tschechien und Belgien. Deutschland ist das Tabellenschlusslicht. Nur bei Fernreisen ist der Frankfurter Flughafen ansatzweise konkurrenzfähig.
Danke!
Die „grüne“ Politik will die Mobilität unter allen Umständen einschränken unter dem psychopathischen Deckmantel des Klimaschutzes, andere verdienen an der hochkriminellen Landschaftszerstörung mit „Windrädern“. In Brüssel sitzen die Looser und Machthungrigen. Hoffnung auf die AFD, aber sie zieht immer mehr Machthungrige und Berufsunerfahrene an.