„Reichensteuersatz“
Steuersätze von 56 Prozent? „Wohl auch nicht so ganz falsch“, erklärt der SPD-Generalsekretär
Bei Maischberger schwört der SPD-Generalsekretär das Land auf Steuererhöhungen ein: Dass es unter Helmut Kohl schon einmal einen Steuersatz von 56 Prozent gegeben habe, „war wohl auch nicht so ganz falsch“, postuliert er in der Sendung.
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Bei Maischberger nutzte der SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf am Mittwochabend die Möglichkeit, die Gesellschaft einmal mehr mit radikaler Rhetorik auf Steuererhöhungen einzuschwören. Niedrige und mittlere Einkommen seien jahrelang zu hoch, „ganz oben aber zu wenig besteuert“ worden, behauptete er. Mit dem CDU-Wirtschaftspolitiker Christoph Ahlhaus diskutierte Klüssendorf in der ARD-Sendung deswegen vor allem über die Frage, ob Reiche höher besteuert werden sollten.
Einig waren sich die Vertreter der Koalitionsparteien nur in einer Frage: Sie forderten floskelhaft mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt. In den realpolitischen Fragen ging es hingegen heiß her: Um Durchschnittsverdiener bei der Einkommensteuer zu entlasten, möchte die SPD den Reichensteuersatz erhöhen, der mit 45 Prozent auf Einkommen ab 278.000 Euro jährlich angewendet wird. Damit solle zum Gemeinwesen beigetragen werden, argumentierte Klüssendorf bei Maischberger.
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Er begründete die Position mit den enormen Anstrengungen, die auf das Land zukommen würden. „Und dann sollen die, die am allermeisten haben, ausgerechnet die sein, die dann nicht ihren Beitrag leisten? Das kann ich nicht akzeptieren“, erklärte Klüssendorf. Die steuerpolitischen Forderungen des SPD-Generalsekretärs gipfelten dann in der Aussage: „Wir hatten zu früheren Zeiten bei Helmut Kohl einmal 56 Prozent Steuersatz. Und das war wohl auch nicht so ganz falsch.“
Ahlhaus, der seit 2023 Chef des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW) ist, hielt über den gesamten Sendungsverlauf dagegen. „Von der SPD kommen leider die Rezepte von vorgestern“, kritisierte er und hielt fest: „Mittelständische Unternehmer, die mit eigenem Risiko und Kapital Wohlstand schaffen und Arbeitsplätze sichern, dürfen einer „Umverteilungspolitik“ nicht zum Opfer fallen.“
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Dahingehend nahm er auch die aktuelle Regierung in die Kritik: „Wir werden das mit Sicherheit auch mit irgendwelchen Kaffeekränzchen im Kanzleramt, die jetzt wieder geplant sind, nicht hinkriegen, dass wir da eine Einigkeit erzielen.“ Wie kritisch Ahlhaus Friedrich Merz und dessen Bundesregierung betrachtet, war bereits nach der gescheiterten Abstimmung über die 1.000-Euro-Prämie im Bundesrat deutlich geworden: „Danke, Länderchefs, dass Ihr unserem Aufruf gefolgt seid und diesen Murks gestoppt habt“, erklärte er (mehr dazu hier).
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Klüssendorfs Äußerungen bei Maischberger entsprechen wiederum den Vorstellungen der SPD-Parteispitze. Erst kürzlich hatte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ein neues Steuerkonzept vorgestellt. Darin forderte er auch, höhere Einkommen stärker zu besteuern, um eine Entlastung der Bruttoeinkommen bis 3.000 Euro zu bewirken. Die Krux: Klingbeil zielt damit auf eine Gruppe von Steuerzahlern ab, die lediglich ein Zehntel des gesamten Einkommensteueraufkommens bereitstellt (mehr dazu hier).
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Der erste Schritt müsste sein, die Politikerdiäten um 50% kürzen und die pauschale steuerfreie Aufwandsentschädigung nur noch gegen Nachweise (also nicht mehr pauschal) zu gewähren.
Ebenso müssten die Politikerpensionen drastisch reduziert werden, speziell die Zeiten, nach denen die Pension erworben wird.
Zumal die Diäten inzwischen bei obszönen >12.000 Euro liegen.
Kannste mir erklären wofür so einer wie der 50% Diäten verdient hätte? Mir fällt da gerade rein gar nichts ein. Dieser Typ müsste, wie fast alle in der Regierung, normal utopische Schadenersatzzahlungen an das deutsche Volk leisten!
Einfach nur furchtbar diese Gestalt. Was ist nur aus diesem deutschen Volk geworden. Darum ist es echt nicht schade.
Polipropilene müßten ihr virheriges Gehalt vom Staat weiterbekommen und nicht mehr. Dann würden viele genausoviel bekommen, was sie vwrdienen, NICHTS, da sie nie gearbeitet gaben.
Früher waren es die Metzger die gesagt haben; darf es ein bisschen mehr sein. Jetzt gilt der Spruch für die SPD bei ständigen Steuererhöhungen.
Soll die SPD ruhig die Steuern erhöhen.
Es gibt schöne Länder in Europa, wo man deutlich weniger Einkommenssteuer teuern zahlt.
Z.B. Ungarn 10%, Familien mit 2 Kindern zahlen KEINE Steuern
Dafür hat Ungarn 27% MWSt.!
In F sind es etwa 60000 Euro und 3 Kinder (bei 2 Eltern), da in F das Familiensplitting gilt.
Als wir 56% Spitzensteuersatz in Deutschland hatten, waren dafür viele andere Steuern niedriger.
Rauf mit den Steuern! Dann werden wohl noch viel mehr Menschen im bunten Land Bürgergeld beziehen wollen… 🙂
Zum Erhalt der Autoschlüssel im Kanzleramt ist die Union sicherlich dabei…
Nun, 2006 ist der Bundesfinanzhof in München von der Rechtsprechung des Verfassungsgerichts abgewichen.
Dieses hatte aus der Eigentumsgarantie des Art. 14 GG den sog. „Halbteilungsgrundsatz“ abgeleitet, demzufolge einkunftsabhängige Steuern nicht die 50% Grenze übersteigen dürfen.
Der BFH hält seit 2006 aber auch höhere Steuern auf Lohn- und Gewerbeeinkünfte für verfassungskonform. Dorthin wird der Weg also gehen.
Sollen sie machen, die können bei uns Bürgern sowieso keinen Blumentopf mehr gewinnen und die gierigen Hände in unserem Geldbeutel wollen wir auch loswerden. Also weiter so und Tschüss CDU, SPD, Grüne etc. Ab unter die 5 Prozent Hürde, am besten so wie die FDP, Milka und Lindt. Wir Wähler sind mächtig!!!
willkommen unter der 5%-Hürde. Kommt.
Die betteln doch förmlich um die 5% Hürde
Wer mehr Geld hat, gibt auch mehr Geld aus, zahlt also mehr Mehrwertsteuer und hält die Wirtschaft am Laufen. Wer nix hat, kann auch nix ausgeben, sondern kostet den Staat nur Geld. Man sieht also, dass es eine reine Neiddebatte ist. In Russland haben sie früher sogar die Kulaken umgebracht, also die Bauern, die so ‚reich‘ waren, dass sie sich eine Kuh oder ein Pferd als Hilfe bei der Landwirtschaft leisten konnten. Es war die reine Missgunst, nicht der staatsbürgerliche Gedanke.
Zu Zeiten von Kohl war der Sparerfreibetrag bei 6000 DM, bei Paaren bei 12000 DM.
Die MWSt. lag ab 1983 bei 14%, ab 1993 bei 15%. Schröder erhöhte auf 16% (und senkte zugleich den Sparerfreibetrag aub 800/1600 DM – angeblich, um die Reichen stärker zu belasten), die GroKo auf 19%.
Der Spitzensteuersatz lag Mitte der 1950er Jahre bei etwa 110000 DM. Das war das Jahreseinkommen eines Vorstandsmitglieds eines Großunternehmens. Dafür konnte man ein Haus und ein Auto kaufen und noch in Urlaub fahren. Mein Vater verdiente damals etwa 400 DM im Monat für 220 Stunden Wechselschicht!
Heute beginnt der Spitzensteuersatz bei etwa 56000 Euro. Das reicht für einen Gebrauchtwagen und eine Woche Urlaub am Ballermann. Und heute bekommt man etwa 60000 Euro/Jahr als Chemielaborant (Chemietarif RLP). Ein Vorarbeiter bekommt fast so viel, ein Meister etwa 80000 Euro. Der Vorstand bekommt heute 2 Mio. Euro.
Mit der offiziellen Inflation dürfte der Spitzensteuersatz erst bei etwa 3 Mio. Euro anfangen.
„Hohle Töpfe haben den lautesten Klang.“ William Shakespeare
Wenn der Steuersatz von 56% für die SPD und ihren schneidigen General NORMAL ist, dann wird er für diese Superreichn mit 4.500 € BRUTTO bald bei 55,5% liegen.
Abgeordnete und Bundesbeamte erhalten dann einen Steuer-Rabatt von 97%.
Wenn du denkst, es geht nicht noch mehr, kommt von irgendwo der Sozi Klüssendorf daher.
Welche Gesellschaft, die zusammenhalten soll, ist eigentlich gemeint? Die arbeitende und steuerzahlende? Die ethnisch-deutsche? Politiker, Beamte oder Migranten gehören vermutlich nicht dazu. Und die beiden Spalter aus der Maischberger-Sendung erst recht nicht.
Sehe ich auch so, sollen Steuerzahler und Migranten zusammenhalten? Wie soll das gehen bei den vielen Einzeltätern von Messermördern, Vergewaltigen und Weihnachtsplatzmördern? Ach ja, und ja, die Migranten hängen in der Hängematte ohne Arbeit und wir müssen das finanzieren. Wenn ich einkaufen gehe, sehe ich viele Migrantenfamilien, bestens ausstaffiert mit Klamotten, Autos, vielen Kindern, die wir Deutsche uns nicht mehr leisten können und die hauen sich die Einkaufwagen auf unsere Kosten voll. Und die Art der Auftritte von denen in der Öffentlichkeit ist einfach widerlich. Ich wünsch mir die alle ganz schnell weit weg. Die Altparteien werden schon das Ergebnis bei den Ostwahlen sehen, wenn sie uns immer noch nur ruhig halten wollen mit Versprechungen und unbeirrt die Einwanderung in unsere Sozialsysteme mit Menschen – die einer christenfeindlichen Religion fröhnen – fortführen.
Eine höhere Besteuerung der Reichen ist nicht falsch. Aber die SPD muss durch DieBasis ersetzt werden. Anfang Januar könnte es eine Neuwahl geben.
https://jlt343.wordpress.com
Wenn die angeblich vielen Reichen den Betrieb dicht machen, dann können die Altparteienversager auf ihrem Daumen zur Jobvermittlung reiten.
Dann hauen noch mehr Fachkräfte ab , die SPD ist zusammen mit den anderen Kartellparteien – also- alle Parteien ausser AFD — Wirtschaft- und Wohlstandszerstörer des Landes — warum wählen die Leute die alles kaputt machen??
Die Idiotie der Altparteienversager hat keine Grenzen mehr. Nur die AfD macht Schluss mit dem Altparteiendreck.
Wenn die so weitermachen sind wir bald bei über 50% die überhaupt keine Steuern bezahlen so wie er selbst, seine Kollegen, der wachsende Staatsapparat insgesamt, die Dauergäste, Neubürger, Invasoren und die wachsende Anzahl der Bürgergeldempfänger die mit der Deindustrialisierung einher geht.
Überhaupt keine Steuern sind doch überhaupt kein Problem, wofür gibt es denn „Sondervermögen“?!
Du denkst zu altmodisch 😉
Ach so-ja-dieses Vermögen hab ich ganz vergessen.
Dann ist ja alles gut.
Ein debiler Milchbubi..
Nicht mal wert, ignoriert zu werden..
Der Klüssendorf ist gerade dabei, sich politisch bei den Wählern „zu verbrennen“. Besteuerung der „Reichen“ in diesem Ausmaß führt zu Arbeitsplatzabbau und Flucht aus Deutschland um woanders zum Gemeinwohl beizutragen. Warum sollen clevere Einzelunternehmer oder Unternehmer „unserer Demokratie“ zum Verschenken in den Rachen schmeissen. Soll ja sowieso nicht für das deutsche Volk sein. Und nebenbei, ihr glaubt doch wohl nicht, dass sie die „sogenannten Handwerker“ und Angestellten in Ruhe lassen? Oder? Ich bin erfreut, dass die SPD weiter an ihrem Untergang arbeitet und wünsche ihr alles Gute. Das Beste dabei ist, wenn Deutschland von ihnen zerstört wird, gibt es weniger Pöstchen im nachhinein wo sie sich wieder an die Futtertröge drängen können. Wir merken uns die Gesichter und lassen sie nie wieder hochkommen.
Eine Reduzierung der Diäten auf 56% wäre der bessere Ansatz ☝️
Ach Gott, der Klötendoof schon wieder.
Das Ungesicht der SPD.
Die Fleisigen und tüchtigen Gutverdiener tragen seit Jahrzehnten den Sozialstaat mit ihrem Einsatz und ihren hohen Steuern. Die Dummen und Faulen schmarotzen seit Jahrzehnten. Es ist pure linke Hetze, wie die Roten mit Klassenkampf-Parolen nun fordern, die „Reichen müssten jetzt AUCH“ ihren Anteil tragen. Und es ist eine durch und durch verlogene und lächerliche Show, die die Linken wie Maischberger mit ihrer Gesprächsführung und ihrem ausgesucht linkem Publikum im ÖRR veranstalten! Unter normalen Umständen würden Sozen wie Klüssendorf ausgebuht und ausgelacht!!!
Frage an Maischberger, warum denn immer nur die dümmsten unqualifiziertesten empathielosesten auf ihrer Gästeliste stehen?