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Öl-Krise

Spritpreise explodieren – Europa senkt die Steuern, Deutschland fordert neuen Abgabemechanismus

Viele europäische Staaten reagieren mit Steuersenkungen auf die steigenden Spritpreise. Deutschland stellt sich weiterhin strikt dagegen. Stattdessen wird über die Einführung einer Übergewinnsteuer diskutiert, deren Wirksamkeit mehr als fragwürdig ist.

IMAGO/dts Nachrichtenagentur

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Die Spritpreise befinden sich auf Rekordniveau: 2,04 Euro für einen Liter Super E10, 2,17 Euro für einen Liter Diesel – so hoch lagen die Durchschnittspreise an deutschen Tankstellen am 18. März 2026.  Dennoch wird im Bundestag bislang keine Senkung der Steuern und Abgaben, die auf Kraftstoffe erhoben werden, in Betracht gezogen.

In kaum einem anderen europäischen Land sind die Preise derzeit so hoch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtet, ist Benzin derzeit nur in den Niederlanden und Dänemark noch teurer. In Slowenien ist Benzin mit 1,44 Euro pro Liter aktuell am günstigsten. Auch Diesel ist dort am billigsten: Der Liter kostet 1,48 Euro. 

Der Iran-Krieg, der Anfang März zur Blockade der Straße von Hormus geführt hat, ist nur ein Teil der Erklärung für die hohen Preise in Deutschland. Laut Daten der EU-Kommission sind die Kraftstoffpreise hierzulande seit Beginn der Krise teilweise doppelt so stark gestiegen wie im EU-Durchschnitt. Zwischen dem 23. Februar und dem 9. März verteuerte sich Diesel in Deutschland um 43 Cent pro Liter, während der EU-Durchschnitt lediglich zwischen 22 und 38 Cent lag. Beim Benzin betrug der Anstieg im EU-Schnitt 11 bis 13 Cent, in Deutschland hingegen rund 25 Cent pro Liter.

Während die Bundesregierung vor allem die Profitgier der Energiekonzerne für die Entwicklung verantwortlich macht, sehen kritische Beobachter die Hauptursache in der steigenden steuerlichen Belastung auf Kraftstoffe in Deutschland. In kaum einem anderen europäischen Land sind die Abgaben so hoch. Die Energiesteuer beträgt ca. 65,45 Cent je Liter Benzin und 47,04 Cent je Liter Diesel.

Hinzu kommt seit dem Jahreswechsel eine höhere CO₂-Bepreisung, die sich mit etwa 18,5 Cent pro Liter Benzin und bis zu 20,7 Cent pro Liter Diesel bemerkbar macht. Einschließlich der Mehrwertsteuer liegt der Anteil von Steuern und Abgaben sowohl bei Diesel als auch bei Benzin in Deutschland damit bei rund 60 Prozent des Gesamtpreises. Vor diesem Hintergrund wird der Ruf nach Steuersenkungen zunehmend lauter – in Berlin findet er bislang jedoch kein Gehör. 

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Obwohl die auf Kraftstoffe erhobenen Steuern in Italien ähnlich hoch ausfallen (55–60 Prozent), schreckt die Regierung dort – anders als in Deutschland – nicht vor Steuersenkungen zurück. So hat Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nun per Dekret beschlossen, die Verbrauchssteuern auf Benzin und Diesel zu senken – gültig für 20 Tage ab dem 20. März. Laut Meloni soll sich die Maßnahme unmittelbar bemerkbar machen: Ein Rückgang der Preise an den Zapfsäulen um rund 25 Cent pro Liter wird erwartet. Zusätzlich enthält das Dekret einen Anti-Spekulationsmechanismus, der die Preisgestaltung von Raffinerien und Tankstellen eng an die Entwicklung der Rohölpreise koppelt.

Eine durchaus wirksame Maßnahme, an der sich auch Deutschland orientieren könnte. Stattdessen wird in der Bundesregierung jedoch über die Einführung einer sogenannten Übergewinnsteuer diskutiert. Die SPD, die Linke sowie die Grünen setzen sich dafür ein. Eine Übergewinnsteuer zielt darauf ab, sogenannte Zufallsgewinne von Unternehmen abzuschöpfen, die infolge außergewöhnlicher externer Ereignisse entstanden sind. Konkret wird Energiekonzernen wie BP/Aral, Shell und TotalEnergies derzeit vorgeworfen, von der Iran-Krise bzw. der Schließung der Straße von Hormus zu profitieren und Preise unverhältnismäßig anzuheben. Auch wenn das nicht belegbar ist.

Unabhängig davon steht fest: Die Übergewinnsteuer ist alles andere als nachhaltig. Denn sie setzt – anders als Melonis Ansatz – nicht beim Endpreis an, sondern beim Gewinn der Energieunternehmen, also nachgelagert. Unmittelbare Preissenkungen lassen sich so nicht erzielen. Ob und wann eine Entlastung überhaupt bei den Verbrauchern ankommt, bleibt fraglich. Vielmehr besteht die Gefahr, dass Unternehmen eine Möglichkeit finden, die zusätzlichen Belastungen einfach an Verbraucher weiterzugeben. Höhere Steuern könnten am Ende – entgegen ihrer eigentlichen Zielsetzung – nicht zu sinkenden, sondern im Zweifel sogar zu steigenden Preisen führen.

Österreich geht einen ähnlichen Weg wie Italien, agiert dabei jedoch vorsichtiger. Die Regierung senkt zum 1. April – befristet bis zum Jahresende – die Mineralölsteuer um fünf Cent pro Liter. Gleichzeitig werden die Margen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, von der Raffinerie bis zur Zapfsäule, eingefroren. Insgesamt werden dadurch Entlastungen von rund zehn Cent pro Liter erwartet. Dies passt zu dem bereits seit längerem geltenden österreichischen Modell: Preiserhöhungen an Tankstellen sind dort seit Jahren nur dreimal pro Woche zulässig.

Griechenland reagiert ebenfalls. Die Regierung verhängte vergangene Woche eine direkte Gewinnobergrenze – zunächst befristet auf drei Monate. Raffinerien dürfen maximal fünf Cent pro Liter verdienen, Tankstellen höchstens zwölf Cent. Verstöße werden mit Bußgeldern in Millionenhöhe geahndet.

Ein abschreckendes Beispiel für gut gemeinte, aber schlecht abgestimmte Maßnahmen liefert die Slowakei. Die Regierung von Ministerpräsident Robert Fico hatte nach Beginn des Krieges mit der nationalen Raffinerie Slovnaft eine freiwillige Preisbremse vereinbart. Zunächst zeigte die Maßnahme Wirkung: Während die Preise in Polen, Tschechien und Österreich stark anstiegen, blieben sie in der Slowakei vergleichsweise stabil. Die Folgen waren jedoch unerwartet: massiver Tanktourismus, insbesondere aus Polen. Grenznahe Tankstellen waren innerhalb weniger Tage leergekauft, einige Stationen mussten den Betrieb zeitweise einstellen.

Die Konsequenz: Am 18. März 2026 verhängte die Slowakei einen Treibstoff-Notstand. Seither gilt ein Kauflimit von 400 Euro pro Tankvorgang, das Mitführen von mehr als zehn Litern in Kanistern ist untersagt. Zudem zahlen Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen höhere Preise an der Zapfsäule als inländische Fahrzeuge – eine innerhalb der EU bislang beispiellose Maßnahme.

Ein Vergleich der europäischen Strategien zeigt deutliche Unterschiede in ihrer Logik und ihren Verteilungseffekten. Die Steuersenkungen in Italien und Österreich entlasten alle Autofahrer gleichermaßen und unmittelbar. Sie wirken breit in der Bevölkerung und kommen auch Vielfahrern und Unternehmen zugute, die dauerhaft auf günstigen Kraftstoff angewiesen sind. Der Nachteil: Sie sind für den Staat mit erheblichen Kosten verbunden – vermutlich auch einer der Hauptgründe, weshalb Deutschland einen solchen Weg bislang nicht einschlägt. 

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137 Kommentare

  • Deutschland ist das Tollhaus der Welt geworden. Mit 77 Jahren kann ich nur jeden Tag den Kopf schütteln, was aus diesem Land geworden ist. Wenn man denkt, das kann doch alles nicht wahr sein, setzt die Regierung noch einen drauf.

    285
    • Die setzen deshalb noch einen drauf, weil sie wissen, dass es keine Konsequenzen AN DER WAHLURNE haben wird, was sie gleich morgen bei der Wahl in Rheinland-Pfalz werden sehen können.

      Die BÜRGER SIND DAS PROBLEM !!!!!

      242
      • Der ÖRR ist das Problem – und darin der schiere Unglauben dessen Rezipienten, dass sich „ihre Fernsehnachrichten“ in die „Aktuelle Kamera“ verwandelt haben.

        120
        • Was meinen Sie was in Frankreich passieren würde, wenn die, die gleichen ÖRR hätten wie in Deutschland? – Es würde nur so wimmeln von Gelbwesten!

          62
        • In Bayern ist es auch die CSU Heimatzeitung. Da wird nur der Zeitungskopf und die Lokalnachrichten je nach Bezirk ausgetauscht.
          Bei Verfehlung der CSU brauchst du eine Lupe für den kurzen Bericht.

          35
        • Der ÖRR hindert niemanden daran, sich seines eigenen Geistes zu bedienen.

          11
        • Es ist nicht nur der Staatsfunk: Die Privaten (SAT1, RTL) ziehen am gleichen Strang. Würden die Privaten ordentlich informieren, käme es auf den Staatsfunk überhaupt nicht mehr an.

          16
        • Die Aussage stimmt nur zum Teil.
          Der Bürger muss nur seine Verstand benutzen und die Dinge hinterfragen.

          9
      • Nachtrag: Ob bei der Wahl morgen letztlich die Schwarzen, die Roten oder oder die Grünen gewinnen, ist für den Normal-Bürger de facto nämlich absolut irrelevant.

        • Die Genossen der Nationalen Front werden es ganz bestimmt richten.

          1
        • Mit der AfD wäre die CO2-Steuer jednfalls morgen schon Geschichte.

          0
      • So ist es.

      • Wenn man noch an ehrliche Wahlen glaubt.
        Manipulierte Umfragen sind die Vorbereitung für manipulierte Zahlen.
        Woher kam der plötzliche Anstieg der Grünen kurz vor der Wahl in BW? Um den Wähler auf das manipulierte Wahlergebnis einzustimmen.
        Die Grünen sind niemals auf 30% gekommen.
        Ihr sollt das aber glauben.

        • Wirklich, sonst muss man wohl glauben, dass die neunzig Prozent der Bevölkerung einfach klinische Idioten sind, die jedes Mal eine Regierung wählen, die immer wieder nur für die oberen zehn Prozent steht.

          6
        • Ich glaube auch nicht, daß die Leute in BW so bescheuert sind.

          0
      • @Fieser Möpp: „Die BÜRGER SIND DAS PROBLEM !!!!!“ Und nichts anderses. Leider allerdings für sich selbst.

      • Wir in einer kleinen Odenwälder Gemeinde (Kleine Gruppe 15 – 20 Bürger) gehen weiterhin jeden Montag „Laufen“ seid der Corona Zeit. Die meisten Bürger dieser Gemeinden (sehr viele Ausländische Bürgergeldempfänger) interessiert das ganze was grade läuft keine Furz! Deshalb um so schneller dieses Kartenhaus von „Unserer Demokratie“ zusammenstürzt um so besser! Was unsere Gruppe klar ist, den restlichen Bürger nicht, die Zeit danach wird sehr sehr bitter für alle!!

      • Leider wahr. Ich sage kann es mir auch nicht vorstellen, wie man so bescheuert sein kann.

      • Schuld ist Israel

        -12
    • Ich bin voll und ganz deiner Meinung, Bravo.

    • Die Strom-Netzbetreiber in Deutschland greifen zunehmend auf französische Atomkraftwerke zurück, um die Schwankungen von Wind- und Solarstrom auszugleichen.
      Das hat die Bundesnetzagentur der „Welt am Sonntag“ bestätigt.
      Deutschland ist seit der Stilllegung seiner letzten Kernkraftwerke zum Importeur von Elektrizität geworden. Demnach bezog die Bundesrepublik im vergangenen Jahr mehr als 60.000 Gigawattstunden Strom aus dem Ausland.
      Kernenergie aus Frankreich hatte dabei den größten Anteil.

    • Ja das Potential der Dummheit ist unerschöpflich.

      Aber wahrscheinlich sind wettbewerbsfähige Energiepreise gegen „unsere Demokratie“ und würden der AfD helfen.

    • @Old white man tja was soll man da sagen, verantwortlich für die Schussfahrt in den Abgrund war und ist der Michel höchst selbst. Die Schussfahrt begann mit Merkel und ging nun mit Merz in eine neue Phase über, nämlich in die senkrechte Schussfahrt mit Schallgeschwindigkeit. Wer unlängst noch dachte, dass der als Wirtschaftsminister verkleidete grüne Kinderbuch-Schreiberling Habeck diesen ehemaligen Wirtschaftsgiganten ruinierte lag zwar nicht falsch, aber nun erleben wir die maximale Steigerungsstufe mit dem Sauerländer Pinocchio. Sein Markenzeichen – null Wirtschaftskompetenz, aber ein Gespür beim Aufspüren jedes verfügbaren Fettnäpfchens, in welches er offenbar freudig erregt mit Anlauf hineinspringt. Armes Deutschland………

    • 2030 mit Ziel Schland plattmachen und sich dann selber zu überlassen.

      • Es bleiben aber noch genügend Baukrane übrig.

    • Usrael ist Schuld, jedes Kleinkind versteht das. Lächerlicher Versuch die Wut auf unsere Regierung zu lenken.

      • Komisch, alle anderen Länder reagieren nur in Dummland würden sie am liebsten noch mehr Steuern draufknallen. Liegt das auch an Israel?

        • Natürlich. Unsere große Kriegsschuld muss sich doch lohnen.

          2
    • [„Noap, nicht nur Teutschland..die BLAU-WEISS-ROTHEN höchst-verschuldeten satanischen ZIONisten saugen uns ALLE über ihre NGOs aus, auf beiden Seiten des Atlantiks um KAPITAL zu haben für ihre SPY&MIL.INDUSTRIEN und GESCHÄFTE für deren i.A. dann auszuführenden „HANDELSKRIEGS-MASCHEN“ um wo anders ZIVILISATIONEN auszumerzen, also geplanten eingeschworene VÖLKERMORDE durch führen zu lassen, um daraus KAPITAL zu schlagen. Erst dort, dann vor Ort. Will nur keiner Wahr haben. Und nicht „was aus diesem Land geworden ist“ sondern WAS aus unserem Land i.A. von gemacht wurde, ABER von uns immer noch akzeptiert und finanziert, IM IRRGLAUBEN, das Teutschland oder sonstiges Länder, „souveräne Staaten“ sind und das POLIT-PERSONAL dieser FIRMEN-NGO-NETZWERKE von uns in ANGESTELLTEN-POSITIONEN gewählt wurden. Und solange DAS nicht kapiert wird, DASS alles Lu66Tru6 GESCHÄFT ist, laufen die „Germania esse delendam- und NWO-AGENDAS“ inkl. DEPOPULATIONS-BUSINESSES bestens auf unsere KOSTEN und Leben!!“]

  • Wie immer das Ausland zeigt uns was getan werden muß!

    104
    • Warum gibt es in Deutschland keine Gelbwesten wie in Frankreich?
      Kann denn niemand so etwas organisieren?

      • Fangen Sie an. 😉

      • Diese Gelbwesten haben sich längst totgelaufen, hatten im Übrigen herzlich wenig Zuspruch von der breiten Masse und wurden letztlich mit Gummigeschossen von brutalen Polizeieinheiten invalidiert.

        • Stimmt nicht wirklich..Wird nur nicht darüber berichtet.

          3
  • Deutschland ist pleite, schon längst. Dafür waren die 500 Milliarden gedacht (jetzt haben wir ja auch den Beweis)!
    Die werden nie auf Geld verzichten, können sie gar nicht!

    • Auf Dauer wird nur noch Energiesteuer den Staat finanzieren

    • Die Billionen Schulden die sie wie einen Mühlstein um den Hals unserer Kinder und Enkelkinder gelegt haben, waren nie für Investitionen gedacht, das war mir von Anfang an klar. Der Staat ist längst pleite und man will die Menschen mit dem Geld so lange ruhig halten, bis ihr Plan vollendet ist. Das ist meine Meinung und feste Überzeugung.
      Ich bin die letzen Tage durch die Straßen gefahren und musste feststellen, dass unsere Straßen in einem katastrophalen Zustand sind. Ich bin sehr oft in Ungarn unterwegs, weil unsere besten Freunde vor 5 Jahren ausgewandert sind. Unsere Straßen sind mittlerweile in einem schlechteren Zustand als in Osteuropa.

    • Du magst also die Mullahs Fewe?

  • Wer glaubt, dass die Regierung etwas für ihre Bevölkerung tut, der hat die letzten 20 Jahre komplett geschlafen. Ich tippe eher auf Mobilitätslockdown, 9 Euro Ticket, Homeofficepflicht, Jobrad, etc…
    Genau diese Denke wurde auch bei der letzten Wahl in Baden-Württemberg bestätigt.

    • Das wird bestimmt helfen. Wer Homeoffice machen dann, der macht da eh schon. Mit dem Jobrad komme ich wegen der Entfernung nicht zur Arbeit. Und das 9 Euro Ticket hilft auch wenig, wenn man auf das Auto angewiesen ist, nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil die Nutzung des ÖPNV zeitlich und organisatorisch nicht möglich ist. Von den anderen – vom Handwerker über Spediteur bis hin zu sonstigen Dienstleistungen, mal ganz abgesehen.
      Deutschland arbeitet sich wiedermal ideologisch gesteuern an den Symptomen ab, statt gegen die Ursachen vorzugehen.

    • Es gibr sogar seriöse wissenschaftliche Studien die zweifellos belegen, dass die Polit-Gangster sich um die berechtigten Interessen der unteren 60 Prozent der Gesellschaft einen feuchten Kehricht scheren.

      • 60 Prozent halte ich für zu optimistisch…das geht definitiv mehr in die Richtung von 95 bis 98 Prozent wie bei der Zweckentfremdung der Sonderschulden😊😊😊

    • Haben dann auch alle Deutschen ein Krankenhaus im 15 km Radius? Eine Polizeiwache unf eine Feuerwehr mit 24 Std. bereitschaft? Eine freiwillige Feuerwehr und eine Polizeiwache von Dir.&Mim 9 bis 12 Uhr zählt nicht.

      • Haben wir nicht, aber auf jedem Dorf gibt es einen Schützenverein.
        Vielleicht können die helfen?

  • Wenn wir jetzt die CO2 Steuern senken, dann geht die Welt unter. Das können wir nicht wollen. WIR sind auf dem RICHTIGEN Weg, nur all die anderen sind mal wieder falsch auf der geistigen Autobahn unterwegs!

    • Die CO2-Bepreisung ist ein europäisches Kind, kein deutsches. Allerdings ein für mich ungewolltes. Wenn wir allerdings die CO2-Bepreisung rausnehmen, sinkt der Preis um 17 Cent und vielleicht nochmal 3Cent MWSt-Anteil. Zunächst.
      Die Mineralölkonzerne werden den Endpreis einfach wieder nach oben korrigieren. Zur Not schrittweise.
      Die sind so.
      An der Tankstelle wird auch in Krisenzeiten das verlangt, was der Verbraucher bereit ist zu bezahlen.

  • Es gibt eben ReGIERungen für das Volk und es gibt ReGIERungen gegen das Volk.

    Wenn ReGIERungen eben unantastbar sind in Parteienkratien, dann leben sie eben dies aus und sind und bleiben wie immer Krisenprofiteure.

    Und seit 2008 ist D. im Dauerkrisenmodus, wo eine Krise die nächste ablöste oder gar sich anschloss.

    • Alles eine Sache der Prioritäten und Notwendigkeiten von Regierungen !
      In Deutschland liegen die Prioritäten eben ausschließlich bei der Regierung und ihren Unterstützern selbst und nicht beim Volk oder der Volkswirtschaft .
      Das ganze eben ermöglicht durch das fehlen der Notwendigkeit seine Politik auch noch begründen rechtfertigen oder sogar verteidigen zu müssen !! Dank Brandmauer ist hier eben alles möglich geworden .
      Die Brandmauer ist kein Bollwerk gegen die AFD ! Sie ist ein Bollwerk gegen die Demokratie als solche und die Kontrolle der Bürger über ihre “ Volksvertreter „im Allgemeinen !

    • @Freigeist
      Unsere Regierung ist nicht unantastbar.
      Und das Thema lässt alle, bis auf grüne, stinksauer werden.
      Also, gelbe Weste an und mal alle in Berlin treffen?

      • Wir haben hier in Deutschland „Potain-Turmdrehkrane“ „Liebherr-Lastenkrane“ und alle können wir verwenden.

  • Für einen Endpreis von 2,30 €/l Diesel ergibt sich näherungsweise folgende Zusammensetzung (Deutschland, Frühjahr 2026), Zerlegung bei 2,30 €/l:
    Produkt + Raffinerie + Vertrieb ca. 1,10 €
    Staatlicher Anteil gesamt ca. 1,20 €
    – davon Energiesteuer 0,47 €
    – davon CO₂-Preis (inkl. MwSt) ca. 0,21 €
    – davon übrige MwSt ca. 0,52 €

    • Wenn du schon die Mehrwertsteuer auf die Abgaben berechnest, dann natürlich auch die Energiesteuer. Vergessen: EBV-Abgabe.
      Mich interessieren die Kosten der Konzerne nicht, deshalb verteile ich anders:
      1. Alter Preis (Diesel) 1,60€
      MWSt: 26 Cent
      Energiesteuer: 47 Cent
      Co2-Preis: ca 17 Cent
      EBV-Abgabe: 30 Cent
      (Quelle: support.shell.de)
      Das ergibt rechnerisch einen Dieselverkaufspreis von 40 Cent vor Steuern und Abgaben.
      2. Neuer Preis 2.20€
      MWSt: 35 Cent
      Steuern und Abgaben bleiben unverändert!
      Das ergibt rechnerisch einen Dieselverkaufspreis von 91 Cent vor Steuern und Abgaben.
      Unser Finanzamt bereichert sich bei diesem Rechenbeispiel bei der Mehrwertsteuer um ganze 9 Cent/Liter, während sich die Konzerne einen saftigen Schluck aus der Pulle gönnen: der Aufschlag des Dieselpreises vor Steuern und Abgaben pro Liter beträgt 51 Cent oder satte 127,5%.

      Diese Berechnung schärft den Blick auf die aktuellen Preistreiber.

    • Übrigens: deine Berechnung der MwSt ist falsch.
      Die berechnet sich auf den Gesamtpreis (119%) und liegt bei 37 Cent insgesamt.

  • Der deutsche Michel, tankt, zahlt, mault. Und kreuzt am nächsten Wahlsonntag an wie immer. Warum sollte die Regierung da den Benzinpreis senken…?

    • Der Michel sollte in diesem Fall eigentlich klar AFD wählen …
      tut der Michel aber nicht, sondern lässt sich vom Staat weiter ausrauben.
      Die AFD erklärt es ganz genau:

      die hohen Spritpreise sind ideologisch- politisch gewollt!  
      s. short

      darum werden wir so abgezockt 

      https://www.youtube.com/watch?v=jZxPg_cc35g

  • Ach…wir haben doch wirklich die Besten der Besten als Politiker…da können sich alle anderen mal ne Scheibe von abschneiden….die sind so multifunktional… die können nicht nur Diätenerhöhungen, sondern auch Steuererhöhungen. 😁😁😁

  • Ach, so schlimm kann das nicht sein mit den Spritpreisen. Ich stand gestern wieder herrlich lange im Stau.

    Da sieht man wohin CO2 Besteuerung führt – kaum jemand ändert sein Verhalten, es wird einfach bezahlt.

    -23
    • Ach so. Co2 hat den Stau verursacht, nicht schlecht ausgebaute Straßen und ewige Baustellen. Man sieht was man sehen will.

      • das war eine strecke, die aufgrund des in den letzten Jahren gestiegenen Verkehrsaufkommens desöfteren einfach verstopft ist. Daran geändert, hat sich trotz höherer Preise überhaupt gar nichts.

        Da kann man die Preise noch so hoch drehen, die Leute fahren trotzdem wegen jedem Unsinn los.

        -18
    • Sie sind ja offensichtlich auch nicht zu Hause geblieben. Warum eigentlich nicht?

      • A) Ich fahre privat E-Auto und habe eine Strompreisgarantie – ich habe gerade gut lachen.
        B) Dennoch Auftragsfahrt mit fremdem Benziner
        C) Um einem Bewegungsmangel vorzubeugen lasse ich dennoch oft das Auto stehen und gehe zu Fuß, obwohl es beim E-Auto eigentlich keinen Grund dafür gibt.
        sonst noch Fragen?

        -21
        • Zitat: “ Ich fahre privat E-Auto und habe eine Strompreisgarantie – ich habe gerade gut lachen.“
          Haben Sie mal nachgeschaut, wie hoch der Wertverlust bei ihrem E-Auto ist?
          Die Autohöfe der Verkäufer stehen voll mit gebrauchten E-Autos, die niemand haben will.
          Mein erstes E-Auto wird ein elektrischer Rollator.

          15
        • Dann lesen Sie mal den Artikel bei Blackoutnews über die Auswirkungen der hohen Spritpreise. Da kommt ihr E-Auto-Fahrer nicht drumrum.

          8
        • Bist ja ein ganz schlauer Systemling! Womöglich wählst Du die Altparteien!

          3
  • Europa senkt die Spritsteuern, Deutschland kassiert die Bürger ab.
    Soviel zur europäischen Solidarität.

  • Deutschland fühlt immer mehr wie ein Soft-Arbeitslager an. Der Staatsapparat als Selbstzweck.

  • Meloni-Italien bekommt großzügige Milliardenhilfen aus Brüssel. Bis 2026 gehen insgesamt 192 Milliarden aus dem sog. „Wiedraufbaufonds“ an das Lannd. Da kann sie sich jetzt mit einer solchen Maßnahme bei der Bevölkerung beliebt machen. Die dummen Deutschen zahlen brav für alles und sehen neidisch zu.

  • Und die nächste Steuererhöhung liegt schon in der Röhre, muss nur noch von Bild raustrompetet werden. Man fasst diesen Irrsinn nicht mehr.

  • Übergewinnsteuer = hoher Preis bleibt, aber der Staatsanteil wird noch mal vergrößert.

  • Und trotzdem wählen die weiter die Altparteien.

    Nur die AFD kann und wird Deutschland retten. Absolute Mehrheit für die AFD!

    Merz muss abgewählt werden!

    • Wenn Merz weg ist, was glauben Sie, wer der Nachfolger wird? Wir hätten da ein Wüst oder Günther im Supersonderangebot.

    • … Merz ist ein verlogener Handlanger und müsste noch ganz anderes erfahren müssen, als eine Abwahl …

  • wie gewählt so geliefert.

  • Komisch, dass die Leute wollen, dass alles so bleibt und vielleicht noch schlimmer wird.
    Sonst würden sie anders wählen.

  • In Kassel kostete am Freitag der Liter Diesel 2.32 und E10 2,09. 60% des Preises sind Steuern. Das sollte man nicht vergessen.
    Wann gehen die Menschen endlich auf die Straße?

    • Oder kaufen ein E- auto.
      Selbst für Mieter im Wohnblock günstiger.
      Einkaufen und gleichzeitig tanken für die Hälfte als ein Verbrenner.

  • Genosse Klingbeil braucht Geld, viel Geld!
    Diese großen Zusatz-Einnahmen kommen da wie gerufen, egal wie traurig der Anlaß auch sein mag.
    Das Radwegenetz in Peru und die Kühlschrankdichte in Kolumbien muß schließlich noch ausgeweitet werden.
    Nach der Wahl am Sonntag dann die MwSt. rauf auf 26% und der sensible Genosse Klingbeil kann wieder strahlen.

  • Ner change a running system. Es läuft doch für die eine Seite.

  • Das wird die Inflation antreiben und der Staat wird einen Teufel tun um das zu ändern. Er verdient kurzfristig daran wohl mehr als durch die sterbende Wirtschaft weg fällt.

  • Es läuft doch alles nach Plan
    kein Gas, kein Benzin, kein Diesel für Deutschland

  • Bei vier Euro Spritpreis wird der deutsche Michel, anfangen sich zu wundern (ein wenig) und Dunja wird einen kausalen Zusammenhang zur AFD herstellen . . .

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