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Christoph Werner

Sollen „überlegen, warum ihr Angebot nicht überzeugt“: dm-Chef kritisiert Parteien für Umgang mit AfD

Der Geschäftsführer der Drogeriemarktkette dm hat den Umgang der Parteien mit der AfD kritisiert und ihnen zu mehr Selbstreflexion geraten. Außerdem bemängelte er die bisherigen Reformbemühungen. Diese seien zu „viel Kleinklein anstatt großer Würfe“.

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Christoph Werner ist seit 2019 Geschäftsführer der Drogeriemarktkette dm. (IMAGO/Arnulf Hettrich)

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Christoph Werner, seit 2019 Geschäftsführer der Drogeriemarktkette dm, hat sich in einem Interview mit ntv ausführlich zum Zustand der deutschen Politik geäußert und dabei einen kritischen Blick auf den Umgang der etablierten Parteien mit der AfD geworfen.

Zur Frage, wie mit der AfD umzugehen sei, verwies Werner zunächst auf die rechtliche Lage: „Das Bundesverfassungsgericht kann entscheiden, ob es sich bei der AfD um eine zulässige Partei handelt. Solange eine Partei nicht verboten ist, darf sie in unserem demokratischen Rechtsstaat bei Wahlen antreten“, so der Unternehmer klar. Auf die Frage, ob er ein Verbotsverfahren unterstütze, blieb Werner zurückhaltend: „Ich habe keine Handlungsmacht, das müssen sich die Politiker überlegen“.

Entsprechend betonte er die Pflicht der Parteien, sich selbst zu hinterfragen. „Wenn man feststellt, dass eine Partei großen Zulauf erlebt, sollten die anderen Parteien vielleicht überlegen, warum ihr Angebot nicht überzeugt“, so Werner im Hinblick auf steigende AfD-Umfragewerte in ganz Deutschland. Dies sei eine strategische Frage: „Kehren die Menschen eher zu mir zurück, wenn ich meinen Mitbewerber beschimpfe, oder wenn ich mein eigenes Angebot weiterentwickle?“, so Werner mit Blick auf die Regierungsparteien und die linke Opposition.

Werners Urteil über die deutsche Politik – gerade in der Wirtschaftspolitik – fällt eher schlecht aus: „Ich erlebe viel Kleinklein anstatt großer Würfe“, so Werners generelles Fazit zum Stand des Landes. Dabei verwies er auf Ludwig Erhards Nachkriegsformel „Wohlstand für alle“ als Beispiel für ein Zukunftsbild, das gesellschaftliche Aufbruchsstimmung erzeugt habe. Dies fehle: „Momentan wird viel analysiert, aber wo wollen wir eigentlich hin? Es gibt wenig Vision und deswegen auch keine Strategie, bei der die Menschen sagen: Jawoll, darauf lassen wir uns ein!“, so Werner.

Gerade beim Thema Klimaschutz dürfe man nicht ideologisch werden, warnte Werner. Mit Blick auf eine Aussage des ehemaligen Grünen-Politikers Robert Habeck, „Das Angebot war top, aber die Nachfrage nicht so dolle, wie wir uns das vorgestellt haben“, erklärte Werner: „Diese Offenheit ist schön, aber das halte ich für eine problematische Aussage.“ Es gehe nicht primär um Umweltschutz, sondern um Menschenschutz, erklärte Werner: „Es heißt auch immer, wir müssten unseren Planeten schützen. Nein, wir müssen Menschen schützen. Es geht um Menschenschutz, nicht Umweltschutz.“

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Besonders deutlich wurde Werner bei der Preisbildung. „Preisbildung hängt vom ordnungspolitischen Rahmen ab, den wir durch Gesetze schaffen“, erklärte der Unternehmer. Als Beispiel nannte er die Subventionierung von Kunststoffen: „In Deutschland werden diese Kosten durch Subventionen verzerrt: Eine Plastikverpackung kann man gut recyceln. ‚Virgin Plastic‘, das neu aus Rohöl gewonnen wurde, ist trotzdem günstiger als Recycling-Plastik.“

Eine CO2-Abgabe ausschließlich auf Neuplastik könne das Problem beheben, so Werner. Dies scheitere in der Praxis aber an der Verwaltung: „In Gesprächen erlebe ich aber selbst mit den zuständigen Behörden handwerkliche Unzulänglichkeiten, sodass die Preisbildung nicht so stattfinden kann, wie sie stattfinden müsste. Das Ergebnis sind Fehlanreize.“

Werner hat deswegen auch eigene Ideen, um die Politik wieder effizienter zu machen und das Land in Fahrt zu bringen. So fordert der Unternehmer unter anderem längere Legislaturperioden von sechs Jahren, gleichzeitig aber begrenzte Amtszeiten für politische Amtsträger.

„Aktuell stehen wir in vielen Fällen bei vier Jahren. Das ist kurz. Nach einer Bundestagswahl muss eine Koalition gebildet werden. Erst danach nehmen die Gewinner ihre Ämter auf und beginnen, Reformen zu erarbeiten. Es dauert, bis Veränderungen tatsächlich umgesetzt werden, und noch länger, bis sie greifen. Jede Veränderung führt zu Gerumpel und Schmerzen“, so Werner. Auch Gesetze mit Ablaufdatum hält er für möglich. Dafür sollen Gesetze mit einem Wiedervorlagedatum versehen werden. Falls sie ihre Wirkung verfehlen, sollen sie auslaufen. 

jw

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99 Kommentare

  • „Wenn man feststellt, dass eine Partei großen Zulauf erlebt, sollten die anderen Parteien vielleicht überlegen, warum ihr Angebot nicht überzeugt“, so Werner im Hinblick auf steigende AfD-Umfragewerte in ganz Deutschland.
    Genau das ist es – besser machen und dann erledigt sich alles andere von selbst.

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    • Aber es wird nichts besser, deshalb erledigt sich rein gar nichts.
      Es kann auch nichts besser werden, da die Verursacher sich nicht selbst des Versagens bezichtigen werden.
      Um ein aussichtsloses „weiter so“ zu verhindern, bleibt nur die blaue Alternative zu rotgrünen Abschaffung.

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    • Eigentlich müssen Parteien den Wählern Angebote und Lösungen unterbreiten, die auch aktuell die Sorgen, Ängste und Probleme widerspiegeln. Aber es wurde in den letzten Jahrzehnten, vor allem bei Merkel, alles unter dem Teppich gekehrt und nach dem Motto „legt euch wieder hin, Mutti wird es schon regeln“ eine Scheinwelt propagiert die jeden Realisten und Kritiker als Rechtsradikalen hinstellte. Das rächt sich nun, da viele das auch jetzt so wählen!! …wie blöd, dass das Volk noch denken und selbst entscheiden kann, Fr. Merkel!!

    • “ Genau das ist es – besser machen und dann erledigt sich alles andere von selbst.“

      Was meinen Sie mit „alles andere erledigt sich von selbst“? Dass ein AfD-Verbot nicht mehr nötig sein würde?
      Nein, die können nichts „besser machen“, sie machen es doch gut, sie sind auf der Zielgeraden, die AfD stört sie dabei und Herr Werner hat scheinbar auch nichts verstanden.

    • Dazu müßten natürlich die Kompetenz und der Wille vorhanden sein, zum Wohle von Volk und Land zu regieren, statt zu beider maximalem Schaden.

      Und dazu wiederum müßten die Betreffenden über eine charakterliche und intellektuelle Austattung verfügen, die man auf legale Weise beschreiben kann.

    • @Critica: Da ich den Kartellparteien Vorsatz unterstelle, Deutschland zu zerstören (ihr Handeln gäbe andernfalls absolut keinen Sinn), können wir deren „besser machen“ von vornherein ausschließen. Und auch wenn die AfD aufgrund des inzwischen erreichten Zerstörungsgrades keine Wunder vollbringen kann, bleibt nur diese eine Wahl oder das Aus für dieses Land und dieses Volk.

  • „So fordert der Unternehmer unter anderem längere Legislaturperioden von sechs Jahren, gleichzeitig aber begrenzte Amtszeiten für politische Amtsträger.“

    Ich fordere zusätzlich:
    a) Möglichkeit der Abwahl durch die Bürger
    b) Ausgabenbegrenzung, die Politik bekommt genau Vorgaben was sie entscheiden darf. Alles Andere ist tabu. Schluss mit der Übergriffigkeit des Staates.

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    • Außerdem nur Direktkandidaten in den Bundestag und die Landtage. Keine Parteilisten!

    • Und ganz wichtig, eine Reduzierung der Abgeordneten, 150 bis 200 sollten genügen, nur Direktmandate und Entmachtung der Parteien durch freie Wahllisten.

      Dafür dürfen sie auch gerne mehr verdienen damit auch qualifizierte angesprochen werden.

    • Sie fordern also auch sechs Jahre. Das würde sich die Bande da oben gerade so wünschen. Man bedenke, wie wir bereits Landtagswahlen herbeisehnen, um quasi Ersatz-Bundestage zu wählen und unsere Meinung zwischendurch sagen zu dürfen. Haben Sie vergessen, dass ein abgefeimter Lügner vor der Wahl das glatte Gegenteil von dem versprochen hat, was er dann in die Tat umsetzte? Da sind bereits vier Jahre zu lang, um das zu korrigieren.

      • Es war doch vor der Wahl ersichtlich. Wer die Union gewählt hat, der musste es wissen. Da forderte Merz nach Auflösung der Ampel doch, nur noch über Dinge im Parlament abzustimmen, die Union und Rest-Regierung vorher im „Konsens“ geregelt haben – und warnte vor „Zufallsmehrheiten“. Nach Solingen versprach Merz vollen Einsatz der Union für eine drastische Begrenzung der Migration. Er wollte EU-Recht zurückstufen und forderte im September 2024 eine „Freigabe“ der Abstimmung über Änderungen am Aufenthaltsgesetz im Bundestag. Er wollte da Zufallsmehrheiten, was jedoch zu dem Zeitpunkt unrealistisch war. Dann löste sich die Ampel auf. Und plötzlich wollte Merz davon nichts mehr wissen. Das „Zustrombegrenzungsgesetz“, welches im Innenausschuss des Bundestags eine breite Mehrheit von Union, FDP, BSW und AfD bekommen hatte, wurde ausdrücklich nicht zur Abstimmung gestellt. Er stellt einen Antrag, wenn er keine Chance auf Zustimmung hat und zieht ihn zurück, wenn er eine Chance hat.

    • Das mit den Koalitionen einfach verbieten – und Minderheiten Regierungen bilden – halt durch die Partei, die die meisten Stimmen errang.
      Dann kann mit dem Regieren sofort begonnen werden – siehe Donald Trump in den USA, der einen gut vorbereiteten Start in seine Amtszeit hinlegen konnte.

  • Ich finde es interessant wie unterschiedlich DM und Rossmann die wirtschaftliche Situation bewerten!

    • Rossmann lassen wir buchstäblich „links liegen“. Solange ich Auswahl habe, können mir solche Läden gestohlen bleiben. Überhaupt alle Läden, die meinen, mich erziehen zu wollen. Warum machen die nicht, verdammt nochmal, einfach ihren Job: Stellen Produkte her und verkaufen sie. NEIN; es muss heutzutage immer noch eine politische Message rüberkommen; moralisierend und belehrend. Freue mich, wenn ich lese, das ein weiterer dieser Moralisieren die Tore zumacht.

      103
      • Nun in nicht all zu langer Zeit musst du deine Gesinnung kundtun wenn du einkaufen willst. Ansonsten sagt das System nein.

  • Endlich einmal ein Fachmann aus der Wirtschaft, der gute Vorschläge anspricht.

    105
    • Unternehmer wie Sie Hr. WERNER, oder Hr. W.GRUPP, sind eine *Elite* , welche uns als Gesellschaft einen, & gut tun. Ihr Weg, & ihre Haltung sind vernünftig & Gesund. Danke dafür !! Halten sie diesen Weg, & lassen sie sich nie davon abbringen, denn Vernunft ist immer überzeugender als Arroganz & Bevormundung. Wir Kunden, & die Mitarbeiter danken es Ihnen, mit unsrer Loyalität !!

    • Naja.

    • apropos kleinklein….

      dies koennte auch DM betreffen, sofern sie einen onlineshop haben.

      es scheint sich nicht um einen scherz zu handeln.
      es ist schier unfassbar.

      (wuerde auch gerne nach dexit und oexit rufen, wie die meisten, weiss aber, dass keinen geben wird)

      https://x.com/KI_Agent/status/2068574519158038830

      **Der Händlerbund schreibt: „Ein Versandetikett könnte für Händler künftig weitreichende Folgen haben. …**

      -15
      • Unglaublich!
        Was wiegt ein Versandetikett? Vielleicht 3 Gramm?! Und das soll gleich einen Verpackungserzeuger aus ihm machen?
        Ich sag’s euch: Da sitzen keine Menschen!! Das sind Außerirdische, die hier ihren Spieltrieb ausleben.

      • Offenbar geht der Niedergang immer noch zu langsam voran, dass sie immer noch mehr Schwachsinn auf den Weg bringen müssen, der nur zur Drangsalierung dient.

    • Was ist daran ein guter Vorschlag ?? Dieser Mann lebt von seiner linksgrünen Ideologie und wirft den Altparteien vor, nicht noch mehr Antidemokratie gegen die nunmehr größte Volkspartei zu betreiben,
      Da die Inhalte der Altparteien rein Ideologiegetrieben sind, sind sie geistig nicht in der Lage ihren Irrweg zu erkennen da sie jeglichen Bezug zur Realität verloren haben.
      Hier sollte man aberauch die Rolle des überflüssigen korrupten EU-Konstrukt erwähnen ,deren schwachsinniger Greendeal mit ihren Verboten und Einschränkungen die rückgratlosen Politiker der Beitrittsländer allzu freiwillig umsetzen und befolgen. Egal welchen Folgen das für das jeweilige Land hat .
      Dazu der Kotau vor dem korruptesten Land Europas .

  • Sollen „überlegen, warum ihr Angebot nicht überzeugt“

    Den Nagel auf den Kopf getroffen, mehr braucht man dazu nicht sagen.

  • Ein kluger Mann. Morgen werde ich erstmal Geld bei dm ausgeben.

    • Ich bin schon lange von Rossman zu DM gewechselt.

      • Ich nicht. Weil es Blödsinn ist. Rossmann hat größere Läden (zumindest bei mir in der Gegend) und ein besseres Angebot.

        -49
        • Ich unterstütze keine CO2-Fans und Klimahisteriker

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        • SSmann hatte doch Schilder an die Eingangstüre gehangen, dass AfD-Wähler nicht willkommen wären.

          Wer 30% seiner Kunden ablehnt, hat es eben nicht nötig. Und wer als Kunde so beschränkt ist, dass er weiterhin solche Läden unterstützt…

          17
  • Ich frage mich, woher kommt diese Angst?

    • Die Angst kommt von der Bedrohung durch das Kartell, sobald man sich pro AfD äußert. Siehe Grupp, Suizidversuch, genau eine Woche nachdem er Brandmauer und Merz als undemokratisch bezeichnete.

  • Wir kaufen nur noch bei dm, obwohl Rossmann für uns günstiger liegt.

    • Warum? Ist doch Blödsinn. Interessiert den Rossmann doch gar nicht.

      -36
  • Nicht nur auf die großen Wirtschaftsführer schauen: Viel wichtiger ist die Einstellung der „kleinen“Unternehmer in Deutschland, die den Laden am Laufen halten.
    Ich hatte neulich eine nette Unterhaltung mit einer Bäckersfrau, so Ende 30, 1 Kind, Bäckerei in 2 Generation am Ort. Und das südlich Frankfurt/M.
    Und die sagte mir, dass alle ihre Schulkollegen von damals heute die Unternehmen ihrer Väter führen. Und ALLE würden jetzt die AfD wählen, denn SO könne es nicht weiter gehen.
    Es MUSS si etwas ändern, sonst geht Deutschland vor die Hunde.

    • Wenn man schon über Generationen Familienbetriebe ohne AfD führen durfte, ist das doch ein weiterer Beweis, daß die AfD nicht benötigt wird.

      -122
      • Haha, erst nachdenken, dann schreiben!
        Früher war diese grün-linke Politik nicht am regieren.
        Da zählte noch Fleiß und Arbeit, und die Politik war nicht so wie heute darauf aus, den Mittelstand und deren Beschäftigten so auszunehmen, mit EU-Bürokratie zu drangsalieren und zu schikanieren und mit Abgaben und unsinnigen Vorschriften zu drangsalieren.
        Es muss dringend eine Politik gemacht werden, die ein freies und entspanntes Unternehmertum wieder in den Vordergrund rückt, und da sind die rechts-links-grünen Parteien Lichtjahre von entfernt.

      • Da war noch was…. Kannst Du deine Aussage begründen ? Warst oder bist Du selbständig ? Oder in der Verwaltung tätig ? Bei Verdi organisiert ? Nach Deiner parteilichen Ausrichtung stelle ich keine Frage.

      • Mit deinen Fähigkeiten der Beweisführung würde ich dich noch nicht mal einen Parkweg fegen lassen. Selbst da würdest du den Weg nicht finden…

        • Der fegt den Rasen auf den Weg, und dann verirrt er sich. 🙂

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  • Ich kann nur sagen Danke, dass sie den Mut haben den Finger auf die Wunde zu legen.

  • Die Politik ist inzwischen dominiert von Leuten, die einfach nicht das nötige Format haben. Natürlich liegt die Wurzel in der Breite der Bevölkerung, aber was gar nicht geht, ist das man die Opposition verleumdet und mit diktatorisch anmutenden Mitteln von der Regierung fernhält und jeden Kritiker regelrecht verfolgt.

  • Ich hatte DM jetzt eine Weile gezielt beim Einkauf unterstützt, aber dieses Statement ist mir zu schwach. Ich fühle mich von der Regierung tyrannisiert und fürchte um unser Land.

    • Das ist nicht Christoph Werners erstes statement – und mit jedem, das er verlautbart, wird er deutlicher in seiner Kritik.
      Dass er sich nicht auf eine Seite stellt zeigt zudem seinen Sinn fürs Geschäft – denn er ist kein Politiker, braucht aber entsprechende Politik, um am Markt erfolgreich zu sein und Arbeitsplätze zu erhalten.

  • Kluger Mann!
    Übrigens sollte er die dm-Kunden über die neue Ladeneinrichtung abstimmen lassen.
    Wir haben da jetzt so ein einziges Regal, das verflucht im Weg steht!!
    Der Kunde liebt keine künstlich geschaffenen Labyrinthe. Da kauft er vor lauter Wut eher weniger als mehr. Und über die nervige Muke, sollte er auch mal nachdenken.

  • Überzeugendes Angebot – 1x Kopfschütteln bei dem täglichen Chaos aus Politik, Wirtschaft und Soziales. Frage mich, für welches Land die derzeitigen Politiker tätig sind – Deutschland und die Nicht-Migranten jedenfalls nicht.

  • Viele der Gedanken die der dm-Chef äußert sind absolut sinnvoll und gehören schnellstens umgesetzt . . .

  • Hierrüber sollte er mal nachdenken: „Momentan wird viel analysiert, aber wo wollen wir eigentlich hin? Es gibt wenig Vision und deswegen auch keine Strategie, bei der die Menschen sagen: Jawoll, darauf lassen wir uns ein!“ Das ist ein Dauerbrenner, der H. Schmidt zu der Aussage brachte: „Wer Visionen hat soll zum Arzt gehen.“ Und die Amtszeiten zu verlängern führt nur dazu, daß die Politiker, die sich ohnehin seit Jahrzehnten im Dauerwahlkampfmodus befinden, noch mehr Zeit haben, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Schröder hat in vier Jahren eine Sozialreform hinbekommen, an die sich Kohl über die Hälfte seiner Amtszeit nicht herangetraut hat und wurde abgewählt zugunsten 16 Jahre Abwicklung und Stagnation.

  • „Dafür sollen Gesetze mit einem Wiedervorlagedatum versehen werden. Falls sie ihre Wirkung verfehlen, sollen sie auslaufen“

    Aktuell loben Politiker aber auch Journalisten–dass die neue Regierung doch eigentlich schon so viel geschafft hätte.

    Und dann kommt die immer wieder alte Laier–dass schon über 100 Gesetze beschlossen worden seien.

    Wir brauche viel weniger Gesetze als immer neue dazu.

    Was Herr Werner sagt–sollte von der Politik gehört werden.
    Aber die sind resistent, was sinnvolle Vorschläge betrifft.

  • Begrenzung von Amtszeiten? Verfallsdatum und Wirksamkeitskontrolle von Gesetzen? Wunderbar! Obwohl die Qualität und Kontrolle der Effektivität von Gesetzen durch das Rechtsstaatlichkeitsprinzip eigentlich ohnehin vorgeschrieben ist.
    Jedes staatliche Handeln, jedes Gesetz muss legitime Ziele verfolgen, es muss eindeutig formuliert sein, dass die Betroffenen es verstehen können, es muss geeignet sein, den beabsichtigten Zweck zu erfüllen, das mildeste unter mehreren gleich wirksamen Mitteln darstellen und in einem angemessenen Verhältnis zum verfolgten Zweck stehen!
    Fragen Sie sich selbst, ob das gewährleistet ist (z.B. Thema Corona, Thema Klimaschutz,
    Aber die Ausdehnung der Legislaturperiode auf 6 Jahre? Grottenschlechte Idee! Damit wird der Wähler weiter entmündigt, sein Einfluss auf die Politik weiter beschnitten, wennn nur noch alle 6 Jahre gewählt werden darf. WWir sehen doch schon, wieviel Unheil die Regierung in vier Jahren anrichtet, was werden die dann erst in 6 Jahren tun?

  • Wenn man man Wahl hat zwischen Rossmann und DM sollte man wo einkaufen?

    • Die Frage ist :
      Was WOLLEN Sie denn . . .

      Hr Werner / dm : will selbst mit der AfD reden, wenn bedarf ist & der ist ja;

      die Fam.Rossmann : hat den Verband der Familienunternehmer aus PROTEST verlassen wollen .. weil erstmalig, 2x erstmalig (im Verband & in D) jemand von der AfD eingeladen war

      Wer von den 2en ist ihnen denn lieber…

      In meinem Persönlichen ‚Wirtschaftsrat‘, würde neben Hr. GRUPP (Trigema ??), ein Hr Werner(dm), sehr gut daneben passen. Zumindest mal hätte er dieses Privileg sich, auf höherer Ebene zu bewähren verdient !!
      Ansonsten wärs eher schweigsam, destruktiv & abweisend kühl

  • Das ist eher off topic, aber gibt es denn vertrauenswürdige Darstellungen wie sich das angesprochene Kunststoffrecycling in der Realität darstellt?
    Ich bin der Meinung wir werden dabei vera…t und ausgenommen.
    Wir bezahlen die Verpackung, den Transport, die Mülltrennung und andere Kleinigkeiten; alles kommt aus unseren Taschen.
    Und dann liest man ab und an am Rande, die Qualität der recycelten Stoffe sei größtenteils unbrauchbar und es werde eben doch weiterhin im großen Massstab in Richtung Osteuropa und Afrika ‚entsorgt‘ wo die Materialien dann ohne Umweltstandards verbrannt werden oder auf wilden Deponien landen.
    Mir fehlt der Einblick, glauben würde ich davon jedes Wort da wir auch in anderen Bereichen vollständig belogen werden.

  • Der gute Mann vergisst das Vertrauen.
    Ich werde beispielsweise keine Weißwürste mehr aus Bayern konsumieren, weil die jetzt den Insektendreck untermischen. Das macht mein Fleischer nicht und darum kaufe ich da bei ihm. Ich vertraue.

    In der Politik haben die „Blockparteien“ sämtliches Vertrauen mittels ihres „Spitzenpersonal“ versiebt. Da kann ich erst wieder sowas, wie Vertrauen fassen, wenn diese Leute nicht mehr in Funktionen sind.

    Aus die Maus.

  • Die Altparteien zeigen keine Einsicht , Hauptsache man bedient sich selber am meisten .
    Dann muss die AfD regieren 👍

  • Wer Wähler haben will sollte das tun was Wähler wollen, nennt sich Demokratie. 30 % Parteien verbieten ist dagegen reiner Faschismus.

  • Nette Formulierung – aber seit bestehen der AFD wird von allen möglichen kompetenter Menschen den Alt-Partrien empfohlen, sich inhaltlichi mit der AFD auseinanderzusetzen und sie in der parlamentarische Arbeit zu stellen.
    Man hat stattdessen versucht, sie zu diskreditieren und ins Abseits zu stellen.
    Den Erfolg sieht man…
    Warum sollte das bei Christoph Werner jetzt anders sein?

  • „Eine CO2-Abgabe ausschließlich auf Neuplastik könne das Problem beheben, so Werner.“

    Problem nicht verstanden. Durchgefallen, Herr Werner.

    • ein jaemmerliches opfer des klimanarrativs.

      traurig.

      dabei macht er in interviews durchaus den eindruck eines denkenden menschen.

      aber irgendwann kriegen *SIE* fast jeden.

    • Eine Abgabe auf alle Produkte der DM Gruppe ist die Lösung.

      -74
      • Du solltest für jeden Beitrag hier 10 Euro zahlen. Als Strafe für deine Beiträge, die man selbst mit ganz viel gutem Willen und euphemistischer Einstellung nur als ziemlich dumm bezeichnen kann.

      • Eine Abgabe von dein Gesamtvermögen, sagen wir 800%, dann bist auch du satt und darfst Flaschen sammeln! Hahaha

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