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Hochrechnung

Schweizer lehnen Bevölkerungsdeckel ab: SVP-Initiative scheitert knapp

Die Schweizer Volksinitiative zur Begrenzung der Bevölkerungszahl auf 10 Millionen ist offenbar gescheitert. Erste Hochrechnungen zeigen ein knappes Scheitern mit 45 Prozent der Stimmen für Ja.

Von

Die Schweiz stimmt heute ab. (IMAGO/Björn Trotzki)

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Die Schweizer Stimmberechtigten haben die Initiative „Keine 10-Millionen-Schweiz“ der konservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) nach ersten Hochrechnungen abgelehnt. Ein Vertreter eines Meinungsforschungsinstituts rechnete im Schweizer Fernsehen SRF mit einer Zustimmung von lediglich rund 45 Prozent. Damit hat die Initiative wohl knapp die Mehrheit verfehlt.

Ziel der Initiative ist es, die Bevölkerungszahl der Schweiz zu deckeln. Bis 2050 dürften demnach maximal 10 Millionen Menschen in der Schweiz wohnen. Sobald 9,5 Millionen Menschen ihren ständigen Wohnsitz in der Schweiz haben, müssten Maßnahmen ergriffen werden, um das Bevölkerungswachstum zu reduzieren. Zu diesen Maßnahmen zählen Einschränkungen beim Asyl und beim Familiennachzug, die die Migration reduzieren sollen.

Bei internationalen Abkommen, die zum Bevölkerungswachstum beitragen, müssten Schutzklauseln aktiviert oder diese neu verhandelt werden. Sobald die Grenze von 10 Millionen Einwohnern überschritten würde, müsste das Freizügigkeitsabkommen mit der EU von der Schweiz gekündigt werden. Damit einhergehend würden auch weitere Abkommen mit der EU hinfällig.

Die von 24 Politikern der SVP und einem Parteilosen eingebrachte Volksinitiative wurde sowohl vom Bundesrat als auch vom Ständerat mit großer Mehrheit abgelehnt. Während die Einbringer der Initiative im Zuzug in die Schweiz die Ursache für steigende Kriminalität, steigende Mieten und eine Belastung der Infrastruktur sehen, sorgen sich die Gegner der Initiative um die internationalen Beziehungen und den Wirtschaftsstandort Schweiz, der ihrer Auffassung nach auf ausländische Fachkräfte angewiesen ist.

Seit der Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU im Jahr 2002 ist die Schweizer Bevölkerung um 1,7 Millionen – rund ein Viertel – auf 9,1 Millionen Menschen gewachsen. Prognosen zufolge wird die Marke von 9,5 Millionen Einwohnern bereits 2031 erreicht, die Zehn-Millionen-Grenze voraussichtlich 2042.

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57 Kommentare

  • Schade, dass die Schweizer nicht begriffen haben, wie wichtig ein anderes Votum für ganz Europa gewesen wäre.

    • Ich vermute stark, dass da etwas nachgeholfen wurde. Die „unsere Demokratie“ möchte sich schließlich auch in der Schweiz zu Hause fühlen.

      • Darauf würde ich wetten.

      • Jetzt bin ich mir auch sicher, dass die AfD im Osten, die Wahl nicht gewinnen wird. Es wird beschissen und keiner wehrt sich.

        • Ab einer bestimmten Anzahl von Wählern, wird das Beschei… en immer schwieriger bis es trotz aller Mühe sogar nutzlos wird.
          Dann muss man andere Seiten auffahren, wie Parteiverbot, Wahl rückgängig machen, Notstand ausrufen wegen was auch immer dafür erfunden wird. Mittlerweile überschlagen sich doch die Einheitsbreiparteien förmlich um der AfD noch schnell eine reinzuwürgen und offenbaren sich jedesmal selbst. Es bleibt spannend!

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  • Auch die Schweizer werden bald erkennen, das sie durch ausländische „NGO“ und Stiftungen etc. zu der Entscheidung gekommen sind. Ein paar Tote später wird es vielleicht wieder anders aussehen. Einziger Unterschied: Es ist nicht in Stein gemeißelt und kann auch wieder durch Bürgerentscheid verändert werden – NOCH !

    • Sie werden’s erkennen, sobald hierzulande die AfD regiert und die Grenze kontrolliert – dann können auch die Schweizer keine zu „bunten“ Fälle einfach rüberreichen.

  • Ich hatte mit diesem Resultat gerechnet. Die Initiative wurde von der SVP intiiert, was immer einen Gegenreflex auslöst (siehe AFD). Dann sind die Städte dezidiert links und die Stimmberechtigten dort lassen sich gut mobilisieren. Drittens besteht der Röstigraben, d.h. die Grenze zwischen Deutschschweiz und Romandie. Die Romands sind den linken Themen grundsätzlich eher zugewandt als den rechten. Als nächstes steht dann die Abstimmung über die EU-Verträge an. Falls diese angenommen werden ist die Schweiz so gut wie verloren.

    • Die Städte dort sind wie in D links bekloppt. Vermutlich wird sich der Zuzug dort konzentrieren, insofern Eigentor: Mieten knapper und teurer, höhere Kriminalität/innere Sicherheit?, wie bestellt so geliefert, mein Mitleid hält sich in Grenzen. Die schönen und ruhigen Dörfer, in denen Verstand und Patriotismus beheimatet sind dürften weitgehend verschont bleiben. Und nur diese lohnt es aufzusuchen, die Shitholes braucht kein Mensch, zumindest kein normaler.

    • Und sie werden sich den EU- Verträgen unterwerfen – wetten?
      Die Schweizer sind unerträglich.

  • Ich hätte gedacht dass es massiv anders ausfällt, so kann man sich täuschen,

    • Mein Schweizer Familienteil ist schockiert. Die Stimmung ist ähnlich wie bei uns auf der Straße.
      Auch dort machen die massive Wahlfälschung, wie auch im besten Schland aller Zeiten…

  • Das kann ich nicht glauben!

  • Damit ist der Islamisierung der Schweiz Tür und Tor geöffnet worden. Erstaunlich, dass immer noch so viele Menschen den leeren Versprechen der Regierenden vertrauen.

  • Roger Köppel gib alles! Ich zähle auf dich 👍

    • Dem Komiker von ‚weltwoche daily‘ hört doch keiner zu………….
      Außer ein paar verstrahlte vielleicht.

  • Man fasst es nicht!
    Ich habe dort 20 Jahre gelebt — und hatte unterschwellig immer das Gefühl, dass es denen zu gut geht. Jetzt sehe ich mich bestätigt.
    Der Bundesrat wird das zum Anlass nehmen, um nun mit voller Fahrt in Richtung EU-Mitgliedschaft zu segeln.
    Wenn die Schweizer dann von Uschi & Co. ihres Frankens beraubt wurden, werden sie kapieren, was sie heute getan haben. Zu spät. Selbst schuld! Kein Mitleid.

    • Ich hätte die Möglichkeit von einem befreundeten älteren Ehepaar die nach Portugal auswandern ein Haus in Treib/Selisberg zu kaufen und dort zu wohnen, aber so wie sich die Schweiz politisch entwickelt werde ich davon Abstand nehmen.

      • Eine weise Entscheidung! Als ich damals aus familiären Gründen zurück nach Deutschland musste, habe ich das bedauert. HEUTE bestätigte sich, dass ALLES einen Sinn hat und ich froh bin, die Weichen anders gestellt zu haben!

      • @Marc.Damlinger du bist ja ob der Schweiz hier mit einigen Leserbriefe am hyperventilieren, einfach köstlich…

        Bevor du dich über die politische Entwicklung in der Schweiz Sorgen machen musst würde ich mir eher über die politische Entwicklung in Deutschland Sorgen machen.

        In der Schweiz funktioniert die Demokratie da werden keine Wahlen rückgängig gemacht, keine neue Regeln in Landesparlamenten geschrieben um eine demokratisch gewählte Partei wie die AfD klein zuhalten. Die Liste wäre lang…..

    • @Franz Josef Wanninger: Ja, das Ergebnis erstaunt und zeigt, dass die Schweizer mehrheitlich ein ähnliches Niveau an politischer Verblödung erreicht haben, wie alle Westeuropäer. Im Unterschied zu Deutschland ist es allerdings eine erwiesene Mehrheit, während wir Dödel hier uns von einer 16%-Minderheit regieren lassen.

  • Ja, sehen die Schweizer nicht, was in Europa los ist? Ich wollte wir in Deutschland könnten über so etwas abstimmen. Schade, eine große Chance vertan, dieses Land zu bewahren.

  • Mir gefällt dieses Ergebnis nicht; hätte den Schweizern weit mehr Verstand zugetraut. Aber nichts desto Trotz müssen wir es nahtlos akzeptieren, denn haargenau SO muss Demokratie ablaufen: mit einer verbindlichen Direktentscheidung des Volkes.

    P.S.: Und ich bin dennoch der Meinung, dass das ein sehr böses Erwachen geben wird.

  • Nicht wirklich gescheitert. Die Bürger hatten somit die Möglichkeit sich zu äußern. Zahlen die die Politik nicht hören wollten, und auch gern verhindert hätten.

  • Früher hat man für sein Land gekämpft.
    Heute verschenkt man es.

  • Kurz gesagt: Die Schweiz hat entschieden, der EU in den Untergang zu folgen.

  • Das ist doch von vornherein manipuliert. Die Europäer haben seit der „Pandemie“ weder Rechtsstaat, Sicherheit, Demokratie noch Nationalstaat. Man bedenke was an gruseligen privaten Organisationen in der Schweiz den Zweit- und Hauptsitz hat, mich wundert das Ergebnis überhaupt nicht mehr.

  • Ich schrieb es auf ApolloNews zum gleichen Thema schon einmal vor zwei Tagen.

    Auch wen diese 10Millionen Schweiz wie gesehen heute knapp abgelehnt wurde ist es kein Unglück.

    Diese Initiative diente eigentlich dazu den Bundesrat unter Druck zu setzen das dieser endlich die Masseneinwanderung-Initiative umsetzt.

    Diese Masseneinwanderung-Initiative wurde vom Schweizer Volk angenommen und der Druck auf den Bundesrat wird nicht kleiner,

    Strategie in der Politik ist alles die SVP wird am Ball bleiben!!!!

    Das knappe Resultat ist für mich trotzdem ein Erfolg und der Graben zwischen der Landbevölkerung zu den woken Stadtmenschen wird nicht kleiner.

    Diese Initiative lief unter dem Motto alle anderen Parteien gegen die SVP.

    Es gibt auch schönes über die SVP zu vermelden

    SVP gewinnt in GraubündenDie SVP ist die grosse Gewinnerin der Parlamentswahlen im Kanton Graubünden. Sie gewinnt zehn Sitze dazu und wird auf 35 Sitze im Grossen Rat kommen.

    • @ Berner Bünzli

      Frage: Lag die Schweizer Wahlniederlage am System im Doppelkanton Appenzell ?

      Dort versammeln sich die Männer auf dem Marktplatz und votieren mit gezogenem Säbel …. und die Frauen müssen zu Hause bleiben, auf die Kinder aufpassen …
      Haben vielleicht verschieden Lölis den Säbel nicht aus der Scheide bekommen ?

      Fragen über Fragen …

      • @Rubber Duck immer die gleiche Leier hat deine Platte einen Sprung?

  • Dann sollen die auch nicht jammern!

  • Wie viel Hirn braucht man eigentlich um zu begreifen, dass eine unkontrollierte Masseneinwanderung nicht unbedingt zum Wohle des Volkes beiträgt?

  • Zu viele ‚ neue Städter ‚ in der Stadt , das ist das eigentliche Problem .
    Der Schweizer an sich möchte dieses nicht das immer mehr in die Schweiz kommen .
    Und auf dem Land ist die Auszählung nicht so wie in der Stadt .

  • „Volksabstimmung“? „Direkte Demokratie“? Ist das nicht gefährlich? Gut, dass sowas in Deutschland von den Altparteien und dem ÖRR seit Jahrzehnten verhindert wird. Gut auch, dass wichtige Dinge in Zukunft in der EU in Hinterzimmern geregelt werden, von vertrauensvollen Politikern wie z.B. UvdL. Gut, dass die Deutschen noch immer mehrheitlich glauben, sie würden in einer Demokratie und in einem Rechtsstaat leben. (lol)

  • Apollo News: 45 ist leider gar nicht knapp, sondern sehr eindeutig. Auch in CH funktioniert das Meinungskartell der Linksparteien mit ÖRR mittlerweile sehr gut.

    • 55% Nein und erst noch ein Ständemehr dagegen (die Mehrheit der Kantone hat auch abgelehnt 13:10, ist wichtig!!) heisst nicht knapp sondern krachend gescheitert.
      Leider. Die Politiker haben die Mehrheit der Bevölkerung im Griff.

      • @Marc Greiner und der Marc Drolliger erliegen einem Irrtum das war ein knappes Resultat. Ich schrieb es vor zwei Tagen schon einmal auf ApolloNews zu diesem Thema.

        Auch wen diese 10Millionen Schweiz wie gesehen heute knapp abgelehnt wurde ist es kein Unglück.

        Diese Initiative diente eigentlich dazu den Bundesrat unter Druck zu setzen das dieser endlich die Masseneinwanderung-Initiative umsetzt.

        Diese Masseneinwanderung-Initiative wurde vom Schweizer Volk angenommen und der Druck auf den Bundesrat wird nicht kleiner.

        Am Ende ging es um die MASSENEINWANDERUNGS-INITIATIVE UND DIE STEHT WIE EINE GROSSE EINS IM RAUM!!! UND DIESE HAT DAS SCHWEIZER VOLK ANGENOMMEN!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Hab ich ja heute morgen gewettet, dass sie es ablehnen… Die Schweizer sind ihren linksgrün-versifften Propagandamedien hörig geworden, das hätte man sich vor ein paar Jahren niemals vorstellen können, aber sie legen jetzt gerade die Weichen für deutsche Verhältnisse, die sie in wenigen Jahren haben werden.

  • Die Schweizer sind und bleiben ein sehr eigenwilliges Völkchen und viele dort sind so unfassbar deutschenfeindlich, da bekommt man ein Gefühl davon, wie es Einwanderern die wirklich etwas können in Deutschland ergangen sein muss. Dein Geld sollst du dort lassen, aber dann bitte auch wieder gehen. Auch hier wieder betrifft das nicht alle aber es ist keine Minderheit.
    Schade um dieses schön gelegene Land. Grundsätzlich unterstütze ich Volksentscheide. Ist nur in Deutschland undenkbar.

    • Die Schweizer sind deutschenfeindlich??? Was für ein dummer Kommentar!
      Es kommt immer so zurück wie man in den Wald hineinruft! Viele Deutsche in der Schweiz haben ein unglaublich arrogantes Verhalten, da kann man sich nur noch fremdschämen… Und so kommt es halt dann auch zurück.
      Ich komme seit 2009 sehr oft und teilweise auch wochenlang in die Schweiz und liebe nicht nur die grandiosen Landschaften, sondern auch die überaus liebenswerten und unglaublich freundlichen Menschen. Mit Spanien habe ich in keinem anderen Land offenere und symphatischere Menschen kennengelernt! Ich könnte jetzt hier Bücher schreiben….
      Möchte mich bei allen Schweizern für den obigen Kommentar entschuldigen, aber genau diese Art und Weise ist, wie Deutsche ihnen entgegentreten. Unmöglich!!

      • @Marc.Damlinger deinen fundierten Ausführungen gibt es nichts hinzufügen ich in meinem bekannten Kreis kenne nur freundliche Deutsche und sie sind von meiner Seite herzlich willkommen.

    • „Dein Geld sollst du dort lassen, aber dann bitte auch wieder gehen.“ Da haben aber die Schweizer gerade das Gegenteil gewählt und der weiteren „Fachkräfte“-Invasion von Geldnehmern zugestimmt, wenn ich das richtig verstehe.

  • Auch die Schweiz weiß wie man die Wähler betrügt!

  • Sicherlich waren viele Briefwähler dabei.
    Sie kapieren es einfach nicht.

  • Der Titel „10-Mio-Schweiz“ ist ja leicht deppert: Und wenn es 6 Mio. Schweizer zzgl. 2 aus der EU 2 und 2 aus AAA wären, OK? Ansonsten hätte ich nicht gedacht, daß unsere Nachbarn auf 55% GRÜNE Denke kommen.

    CH hatte 1950 4,7 Mio. Einw. jetzt 9, grob (und tatsächlich linear, siehe worldometer)
    1 Mio pro 20 Jahre dazu. Schon heavy.

    • die schweiz ist schon seit einiger zeit komplett gruen unterwandert.

      ganz besonders uebel ist es im deutschsprachigen teil.
      dort helfen auch viele gutvernetzte, eingewanderte und eingebuergerte deutsche mit.
      das werden gar nicht so wenige sein von den mehr als 300.000 , die ungefaehr dort sind.

      schon corona hat gezeigt, dass schweizer weder schlauer, noch besser sind als andere, auch wenn sie oftmals fuer ihre **demokratie** bewundert werden.

      die schweizer schafe haben sich genauso willig dem coronaschicksal ergeben, wie andere europaeische schafe.
      dann haben sie fuer die E-ID gestimmt.
      jetzt noch gegen die zuwanderungsbegrenzung, was den beitritt in die EU erleichtern wird.
      so kann demokratie eben auch aussehen.

      fuehrt man das wahlverhalten konsequent weiter, ist auch davon auszugehen, dass mit pauken und trompeten der EU-beitritt herbeigewaehlt wird.

      europa hat fertig.

      • Auch ihren ÖRR wollen sie unbedingt erhalten.

  • Irgendwie ist das ja fast schon beruhigend – man fühlt sich nicht mehr so alleine als Angehöriger eines der dümmsten Völker der Erde.

    • >>Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.<< Karl Marx, Friedrich Engels, 1848
      Und so geistert's rum – seit bald 170 Jahren.

    • @H.Inzinger: Volltreffer!

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