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Maischberger

Schon „immer eine negative Projektionsfläche gewesen“: Prien stützt Merz nur halbherzig – und bringt Wüst ins Spiel

CDU-Vize Karin Prien erklärt ihre Unterstützung für Friedrich Merz auffallend zurückhaltend. Sie sehe derzeit „keine wirklich zielführende Variante“ zum amtierenden Bundeskanzler, sagte sie bei Maischberger. Doch dann: Hätte Hendrik Wüst seinen Anspruch angemeldet, hätte man darüber „sprechen müssen“.

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Felix Banaszak und Karin Prien geraten bei Maischberger aneinander (Screenshot via ARD)

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In der ARD-Talkshow Maischberger haben sich Grünen-Chef Felix Banaszak und Bundesbildungsministerin Karin Prien einen heftigen Schlagabtausch über die Konsequenzen aus den jüngsten Wahlergebnissen geliefert. Dabei ging es auch um die Zukunft von Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Christdemokratin Prien stellte sich zwar hinter ihren Parteivorsitzenden, äußerte sich jedoch auffällig zurückhaltend.

Auf die Frage, ob sie Merz’ Ankündigung unterstütze, sowohl Kanzler als auch CDU-Vorsitzender bleiben zu wollen, antwortete Prien: „Ja, ich habe ihn unterstützt, weil ich dazu tatsächlich auch keine wirklich zielführende Variante sehe im Augenblick.“ Moderatorin Sandra Maischberger fragte daraufhin, ob Wüst eine solche Alternative gewesen wäre, wenn er seinen Anspruch angemeldet hätte. „Dann hätte man darüber vielleicht sprechen müssen“, antwortete Prien. Diese Situation sei jedoch nicht eingetreten.

Prien räumte zugleich ein, dass Merz schon vor der Bundestagswahl „immer schon irgendwie eine negative Projektionsfläche“ gewesen sei. Hinzu komme inzwischen die Enttäuschung vieler Wähler über das aus ihrer Sicht zu geringe Reformtempo der Bundesregierung. Deshalb sei von Beginn an klar gewesen, dass es für den Kanzler „kein einfacher Weg“ werden würde. Die Krise der etablierten Parteien gehe jedoch tiefer und lasse sich nach Ansicht der Ministerin nicht allein an Merz festmachen.

Felix Banaszak widersprach Prien entschieden. Merz sei zwar nicht das gesamte Problem der Union, aber ein „Symptom und Verstärker des Problems“. Der Kanzler müsse sich angesichts der Vertrauenskrise fragen, warum immer weniger Menschen seiner Regierung vertrauten. Nach Ansicht des Grünen-Chefs vermittelt die Bundesregierung den Eindruck: „Es ist alles ganz dramatisch und deswegen geht es weiter wie bisher.“

Im weiteren Verlauf gerieten Prien und Banaszak über eine mögliche Koalition mit der Berliner Linkspartei aneinander. Prien warf dem Grünen „Doppelmoral“ vor: Während die CDU eine Zusammenarbeit mit der AfD ausschließe, müssten Grüne und SPD dieselbe Klarheit gegenüber einer radikalen Linken zeigen. „Mit dieser Linken in Berlin kann man überhaupt nicht koalieren“, erklärte Prien. Besonders scharf griff sie Spitzenkandidatin Elif Eralp an: „Auch Jüdinnen und Juden können sich in Berlin nicht mehr sicher fühlen, wenn diese Bürgermeisterin in Berlin gewählt ist.“

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Banaszak hielt mögliche Koalitionsgespräche dennoch offen, betonte jedoch, dass diese auch scheitern könnten. Ein bloßes schriftliches Bekenntnis zum Existenzrecht Israels reiche nicht aus, solange israelfeindliche Ausfälle innerhalb der Partei folgenlos blieben. Die Linke müsse den betreffenden Mitgliedern sagen: „Entweder ihr geht oder wir machen hier nichts mehr zusammen.“ Eralp selbst nahm Banaszak dagegen ausdrücklich in Schutz und bezeichnete sie als Demokratin.

rs

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29 Kommentare

  • Was soll sich denn ändern, wenn der Kanzler ausgetauscht wird, die linke Koalitionspartnerin aber bleibt?
    Links ist auch mit Wüst nicht vorbei!

    • Wüst wird bei seinem Linkskurs nur noch von Günther geschlagen…

  • Ein Kanzleraustausch wird nicht helfen, wenn es dann – dank parteilicher Zwangsjacke – so weiter geht, wie bisher. Die verkorkste „links-grüne Ideologie“ muss ausgetauscht werden gegen gesunden Menschenverstand.
    Dann wird sich etwas ändern. Alles andere ist Augenwischerei, die dem einheimischen Volk seit Jahren vorgegaukelt wird.

  • „keine wirklich zielführende Variante“ Ich sehe schon eine. Weg mit der Brandmauer und Neuwahlen. Alles Andere wäre vom Regen in die Traufe.

    • Neuwahlen bei 71% für die Sozialistische Einheitspartei und WEITER SO?
      🤣

      • Nein… dann ließ den Text mal richtig.

    • Was bringen Neuwahlen z.Zt., die würden sich dank der Dummmauer nur weiter zusammenrotten und nochmehr maximale Politik gegen die eigene Bewölkung machen, ich sehe nur ein öffnen der Dummmauer, was wahrscheinlich naiv ist, oder die hochintelligenten Tagesschauseher besinnen sich…

  • …und es würde noch schlimmer…und nach Wüst käme Günther und wieder würde es schlimmer werden…

  • Eine „Parteifreundin“ wendet sich jetzt schnell von Merz ab, weil ihr Kandidat Wüst in NRW Merkels Lieblinge Grüne fördert. Die Personalie Wüst als Merznachfolger scheint schon gesichert zu sein.

    • Und jetzt?

      -11
      • ,,Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“
        Erich Honecker
        😉

  • Sowohl Wüst als auch Prien gehören zum linksgrünen Lager in det Union. Klar, das Wüst Priens Wunschkandidat wäre. Dann kann man aber gleich eine große Vereinigung anstreben. Die AfD ist und bleibt die einzige konservative Partei in Deutschland. Wer CDU wählt, wählt links.

  • Nein. Denn die Unterstellung einer Projektionsfläche ist selbst eine.

    Die Doppelmoral gehört zur moralischen Entwicklung. In der Konformität, die nach der Pubertät folgt, entwickelt sich die Fähigkeit, Handlungen in Bezug zu sich zu abstrahieren – noch nicht von sich. Quelle: Ich-Entwicklung

    Die Unterstellung einer Projektionsfläche ist die Leistung, eine Handlung in Bezug zu sich zu abstrahieren. Dass diese Unterstellung einer Projektionsfläche selbst eine Projektion ist, wird noch nicht bewusst. Denn die Abstraktion von Handlungen in Bezug von sich entwickelt sich erst, wenn die Konformität versucht wird zu verlassen.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann die Doppelmoral nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

  • Jetzt wetzen die Subalternen immer offener ihre Dolche.

  • Oh ja bitte! Sägt den Merz selber ab und stellt dann den Wüst, also Merz 2.0 in Jung und ähnlich unfähig, ab.

    Will die CDU sich selbst zerstören? Hat ja schon Fetisch Züge angenommen… die CDU müsste endlich mal wieder rechts-konservative Politik machen die man ihr ernst nimmt und nicht bei jeder Gelegenheit mit Links kuscheln.

    • Die Antworten halten sich bisher in Grenzen, deshalb frage ich anders:

      Seit wann ist liberal denn rechts?
      Seit wann ist christlich-sozial rechts?
      Und was hat streng genommen konservativ mit rechts zu tun, wenn konservativ lediglich bedeutet, dass man Bewährtes bewahren möchte, und deutsche Traditionen eher sozial als rechts geprägt sind?

      Ja, eine konservative bis rechte Politik würde diesem Land guttun. Aber zu sagen, dass die „CDU endlich mal wieder rechtskonservative Politik machen müsste“, ist einfach falsch.

      Und wie möchte jemand ernsthaft über Politik diskutieren, wenn bereits die grundlegendsten politischen Einordnungen nicht verstanden werden? Ein wenig politische Nachhilfe wäre hier durchaus angebracht.

    • Die CDU bezeichnet sich selbst als konservativ, liberal und christlich-sozial. Warum sie deshalb jetzt unbedingt „rechtskonservative“ Politik machen soll, bleibt mir ehrlich gesagt schleierhaft. Konservativ ist schließlich nicht automatisch dasselbe wie rechts. Und wann hat die CDU jemals rechte Politik gemacht?

      -15
      • Die CDU kann sich bezeichnen wie sie will. Ihre Politik ist ausschließlich links. 4-5 linke Partein braucht keiner! Deswegen ist sie ein Auslaufmodel deren freigewordener Platz komplett von der AfD übernommen und ausgefüllt wird.

        • Die CDU war stets eine Partei der politischen Mitte, die sich traditionell ein Stück weit rechts davon positioniert hat. Seit längerer Zeit steht sie jedoch leider eher links der Mitte. Ihr heute vorzuwerfen, keine dezidiert rechte Politik zu machen, halte ich für lächerlich. Denn dafür steht die CDU einfach nicht und dafür hat sie auch historisch nie gestanden.

          -1
      • Stell dich doch nicht noch dümmer an, als wie wir dich hier kennen. Die CDU hat lange in großen Teil die Politik gemacht, die heute in großen Teilen in den Programmen der AfD steht.
        Sie ist mit Merkel nach links gekippt, Wüst, Prien und Günther sind da nur prominente aktuelle Beispiele.
        Die CDU war Volkspartei mit linken und rechten Flügeln, heute gibt’s nur linkes inkompetentes einheitsgrau.

  • Schlimm, weil es nur Regen oder Traufe gibt innerhalb der CDU.

  • Wenn eine Partei jedesmal, wenn ihr Kanzler auf die Bühne tritt, hinter ihm aufräumen muss – ist alles zu spät!
    Wo wollen die eigentlich alle hin, wenn sie DEU zerstört haben?

  • Und dann wird alles besser! 🤣🤣🤣🤣🤣
    Ich kann mich nur noch totlachen!
    Ein Ungeist wird durch einen anderen Ungeist ersetzt! BRAVO!

  • Die CDU ist nicht einmal mehr in der Lage,den eigenen Kanzler zu stürzen!
    …oder war es der Kanzler der Ukraine?🤷‍♂️

  • Nichts wird sich ändern. Es geht leider nur noch bergab mit diesen überbezahlten Hilfsarbeitern.

  • Oh Mann, Oh Mann
    DER LINKSGRÜNE WÜST
    UNSERE DEMOKRATEN
    Es schaudert mich…..

  • Der Linksextremist Wüst würde den Kollaps Deutschlands noch beschleunigen.

  • Rundfunkgebühren bitte abschaffen ☝️

  • (..)Eralp selbst nahm Banaszak dagegen ausdrücklich in Schutz und bezeichnete sie als Demokratin.(..)

    Ungefähr so demokratisch wie der Weihbischof und Blubberblasen- Anführer der totalitären CO2 Sekte, Banaszak.

    Und natürlich werden die Zerstörer der deutschen Industrie und Sektenführer von SPD und Grünen mit der SED koalieren 1. die Islamisierung, 2. Das Clansystem Berlins 3. Die Abwicklung Deutschlands als Industriestandort, 4. die Verstaatlichung aller Lebensbereiche MASSIV vorantreiben.

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