Stuttgart-Zuffenhausen
Porsches MHP geht an den indischen Tata-Konzern: Ein Absteiger verkauft einen Kreativspieler
Talente und Patente wandern zusehends ins Ausland. Jetzt folgt auch noch die Beratungsfirma von Porsche MHP und wird nach Indien verkauft. Die selbstverordnete Diät des VW-Konzerns führt zu einem Rückzug auf das Kerngeschäft, den Automobilbau.
Schlechte Nachrichten aus Stuttgart-Zuffenhausen. Die VW-Tochter Porsche veräußert ihre IT- und Managementberatung MHP Management- und IT-Beratung GmbH zu einem Unternehmenswert von 320 Millionen Euro. Käufer ist der indische Tech-Gigant Tata Consultancy Services, der damit auch zum Geldgeber des Stuttgarter Neckarstadions wird, das seit 2023 für zehn Jahre den Sponsorennamen MHP Arena trägt.
Deutschlands Kernindustrie, die Automobilwirtschaft, unterzieht sich einer massiven Diät – wird sie sich am Ende gesundschrumpfen? Gesundschrumpfen bedeutet Arbeitsplatzverluste. Seit 2019 ist in der deutschen Autoindustrie etwa jeder sechste Arbeitsplatz verschwunden – allein binnen eines Jahres gingen 42.300 Stellen verloren.
Wie schon zuletzt beim Mutterkonzern Volkswagen, der vor wenigen Wochen 51 Prozent des Schiffsmotoren- und Energieanlagenherstellers Everllence, ehemals MAN Energy Solutions, für rund 7,4 Milliarden Euro an Bain Capital veräußerte, wird auch im Falle des MHP-Verkaufs das Argument der strategischen Fokussierung auf das Kerngeschäft, den Automobilbau, kommuniziert, berichtet Reuters.
Doch handelt es sich nicht möglicherweise um ganz andere Probleme, die zum Verkauf führen? Umstrukturierungsprozesse kosten Geld. Zudem zerbröckelt die Absatzbasis des Unternehmens. Freiwillig werden sich die Konzerne wohl kaum von profitablen Geschäftseinheiten trennen. Der Verkauf löst ein akutes Liquiditätsproblem und nimmt erst einmal Druck vom Kessel.
Wie brenzlig die Lage in den deutschen Automobilkonzernen und in der Industrie im Allgemeinen tatsächlich ist, werden wir in nicht allzu ferner Zukunft herausfinden. Der MHP-Deal beispielsweise bietet durchaus bemerkenswerte Aspekte. Tata Consultancy Services übernimmt die Firma vollständig. Gleichzeitig schließen Porsche, MHP und TCS eine auf fünf Jahre angelegte strategische Vereinbarung mit einem Volumen von 1,25 Milliarden Euro. Porsche verkauft seinen IT-Dienstleister also und bleibt zugleich über Jahre hinweg ein wichtiger Kunde des neuen Eigentümers.
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Für Porsche soll ein eigenes AI Mobility Centre of Excellence aufgebaut werden. Ziel ist es, künstliche Intelligenz entlang der gesamten Produktionskette einzusetzen, von der Entwicklung und dem Engineering über die Produktion und operative Prozesse bis hin zum Kundendienst.
Tata kauft sich mit dem Deal in die deutsche Automobilindustrie ein und übernimmt ein Unternehmen, das seit Jahrzehnten Automotive- und Industriekompetenz kultivieren konnte. Etwa 4.500 Mitarbeiter umfasst die Belegschaft der Firma weltweit. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei rund 742 Millionen Euro. Auf das Wissen, auf das spezifische technologische Know-how hat es Tata abgesehen – und Porsche liefert dieses IT-Wissen auf dem Silbertablett.
MHP ist strategisch ein durchaus wichtiger Faktor auf dem Weg zur digitalisierten Ökonomie. Das Unternehmen digitalisiert nämlich Geschäftsprozesse und Produkte entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette, arbeitet mit Produkten von SAP, entwickelt selbst Software, integriert IT-Systeme, betreibt Industrial IoT, Datenplattformen und intelligente Automatisierung und begleitet Unternehmen beim Übergang zum softwaredefinierten Fahrzeug.
Man kann also durchaus sagen, dass MHP zu eben jenen Wissenseinheiten zählt, an denen es der deutschen Automobilindustrie zu mangeln scheint – an der Schnittstelle zwischen dem klassischen Automobilbau und der digitalen Zukunft, beispielsweise dem autonomen Fahren, wie es Firmen wie Tesla vorexerzieren.
Es ist kaum zu übersehen: Der deutsche Wirtschaftsstandort leidet unter einem regelrechten Braindrain. Ob im Falle von Kuka, Viessmann oder wie zuletzt bei ebm-papst: Deutsche Patente und deutsches Ingenieurwissen sind weltweit gefragt.
Die deutsche Politik, die diese Firmen, ihre Eigentümer, Kapitalgeber und Belegschaften mit einer grotesken Energie- und Klimapolitik regelrecht vertreibt, ist der irrsinnigen Idee anheimgefallen, man könne Wohlstand auch außerhalb ökonomischer Wertschöpfungsprozesse erzeugen. Wie man sich irren kann! Traurig ist nur, dass die wirtschaftlichen Eliten des Landes vollständig versagt und es versäumt haben, der Politik die ideologischen Grenzen aufzuzeigen.
Mit der messbaren Kapitalflucht vom Standort Deutschland wandern auch Tausende von Patenten – ökonomisch verwertbares Wissen – in dieselbe Richtung. Eine Flucht aus dem toxischsten Wirtschaftsstandort der EU hat eingesetzt. Und sie scheint vorerst nicht mehr abzuflauen.
Rund 29 Prozent der zwischen 2000 und 2022 in Deutschland angemeldeten transnationalen Patente – etwa 189.000 Schutzrechte – befinden sich mittlerweile in ausländischer Hand. Besonders US-amerikanische, schweizerische und zunehmend chinesische Unternehmen sichern sich dieses Wissen, vielfach durch die Übernahme deutscher Firmen. China kontrolliert mittlerweile mehr als 11.300 in Deutschland entwickelte Patente.
Gleichzeitig zeigt die IW-Auswertung, dass Deutschlands Patentweltmarktanteil im technologieübergreifenden Durchschnitt des Zeitraums von 2000 bis 2022 bei 18,7 Prozent lag. Noch gravierender wird das Bild bei der Betrachtung der Eigentümer: Die deutsche Wirtschaft kontrolliert deutlich weniger im Ausland entstandene Patente, als ausländische Eigentümer inzwischen in Deutschland entwickelte Patente kontrollieren. Unter dem Strich verliert Deutschland intellektuelle Eigentumsrechte an das Ausland.
Bessere Rahmenbedingungen am Heimatstandort – nennen wir es einmal besonnene Kapitalpflege – könnten diesen brandgefährlichen Trend wohl umkehren. Doch nichts deutet darauf hin, dass Politiker freiwillig auf ihre Pfründe verzichten werden, die sie gemeinsam mit dem Heer der Subventionsjäger und im Zuge einer immer weiter ausgebauten, zerstörerischen Klimaregulierung geschaffen haben.
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Das Tafelsilber wird verscherbelt um sich wieder ein paar Wochen länger über Wasser zu halten.
und wieder werden ein paar Millionen and Vermittler, Berater und Mitarbeiter der deutschen Industrie (Porsche) über Konten in Dubai bezahlt.
Ein Dutzend werden so Reich und Porsche geht Pleite.
Typisch für Sozen und Kommunisten.
Porsche verkauft MHP für 320 Millionen Euro und schließt gleichzeitig eine auf fünf Jahre angelegte strategische Vereinbarung mit einem Volumen von 1,25 Milliarden Euro, also 250 Millionen Euro im Jahr ab?
Dann wäre die Einnahme durch den Verkauf innerhalb weniger Monate an Kosten wieder weg, mitsamt der Firma.
Natürlich braucht Porsche auch weiterhin eine funktionierende IT, deswegen die strategische Vereinbarung. Vorteil: Diese Kosten werden in der Bilanz anders verbucht und sind abgekoppelt vom Unternehmen Porsche, wenn das Unternehmen wieder bessere Zahlen aufweist. Ich glaube nicht das Porsche untergeht aufgrund der Verteilung von Wohlstand in der Welt, eher geht VW in eine volksgenossenschaftliche Gesellschaft über denn die Politik wird Volkswagen (aus politischen Gründen) nicht begraben. Gut, die hohen Löhne für reine Produktionsmitarbeiter (wie bisher) wird es aber bei VW in Zukunft nicht mehr geben.
Aus dem Bundeshaushalt fließen mehrere Milliarden Euro Entwicklungshilfe nach Indien. Bei der Energiewenden- De-Industrialisierung ist Deutschland dann bald nur noch für die illegal eingewanderten Bürgergeldempfänger zuständig. Da muss die Zucker-und Tabaksteuer noch mehrfach erhöht werden, um dies alles zu finanzieren.
Ohne real agierende kämpferische Volksherrschaft (wehrhafte Demokratie) gibt es eben KEIN Rechtssystem geschweige gerechtes System für das Volk, würden manche sagen.
Kriminelle Akteure in Politik und Wirtschaft agieren vollkommen losgelöst und kommen unbeschadet mit Millionen an Gehälter und Steuergelder davon, würden manche hinweisen.
Globalisierung ist und bleibt ein trojanisches Pferd, wo eben die dummen Länder ihr Knowhow quasi verschenken, um dann geschädigt später es teuer wieder zu erwerben.
„Entwicklungshilfe“ an raumfahrende Nationen, an BRICS+ Staaten, die ähnlich wie im kalten Krieg ein Systemgegner ist, wäre der Politik bis 1990 NIE im Sinn gekommen.
Das „Entwicklungsland“ Indien ist mit Pakistan Atommacht. Indien hat ein großes Weltraumprogramm. Sogar China bekommt immer noch Entwicklungshilfe aus dem Bundeshauhalt.
Ja mit der Ampel hat man ja öffentliche Zahlen der ODA eben nicht mehr veröffentlicht, also Transparenz geschafft, nachdem eben Presse ab 2023 genauer berichteten…
z.B. 2023 gut 987 Millionen Euro für die Entwicklung Indiens
https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-932852
https://www.bmz.de/de/ministerium/zahlen-fakten/oda-zahlen
Demnächst kann die “ Entwicklungshilfe “ dann in die andere Richtung fließen !
Dankschreiben gehen
an die Altparteien und Ihre angeschlossenen Propaganda und “ Vorfeld Kampftruppen “ !
Mit dem Entwicklungshilfegeld kaufen die Inder jetzt die das Unternehmen…wäre grotesk würde aber zu D bestens passen.
Die Entwicklungshilfe für Indien ist ja auch dringend nötig, damit sie auf ein ähnliches Level kommen wie wir! ☝️🧐
Indien baut jetzt erfolgreich eine Weltraumindustrie auf, hat mehrere Flugzeugträger, IT Industrie ist Leading-Edge und Microelektronik, Chemie, Maschinenbau und Schwerindustrie sind Weltstandard. Mittlerweile ist Indien nach China und USA zur drittgrößten Industrienation der Welt geworden. Mittlerweile ist Indien einer der Hauptlieferanten von Benzin, Diesel und Petroleum Produkte, weil sie riesige Raffinerien aufgebaut haben. All das natürlich nur mit Hilfe unserer Entwicklungshilfe, weil wir so gutherzig sind. Und das indische Öl, das wir kaufen, kommt zwar auch aus Russland, wird aber in Indien umgefüllt und ist somit indisch. Ende gut, alles gut… 😣😠
Die Autoindustrie wird sich vermutlich nicht gesund, sondern hinweg schrumpfen. Wie auch andere Industrien vor ihr.
Es geht im Wesentlichen darum den Angestellten noch 5 Jahre Jobsicherheit zu gewähren. Das ist im Sinne der Inder, die diese Zeit für den Technologietransfer benötigen und im Sinne Deutschlands, da so die anstehende 4 stellige Stellenabbaukündigung der nächsten Regierung ins Kontor gelegt wird. So oder so, wird in spätestens 5 Jahren Stellenabbau am deutschen Standort und Stellenaufbau dort wo es wirtschaftlicher stattfinden. Den high Performern unter den Mitarbeitern wird man lukrative Angebote unterbreiten um diesen Wissenstransfer nach Indien zu vollziehen.
So geschehen bei einem Kumpel bei VW Cariad. Der hatte gerade noch rechtzeitig ein Abfindungsangebot angenommen, solange noch viel Geld da war. Jetzt ist er ins Ausland abgewandert und hat seine Zelte hier für immer abgebrochen.
Den Kaufpreis haben die nach einem Jahr und 4 Monaten wieder drin.
Porsche hat sich selbst komplett aufgegeben.
Glückwunsch an die MHP Partner, für die ist das richtig lukrativ!
Die IT wird schon seit dem Jahre 2000 zuerst outgesourct, also keine Neuerung. Das haben die Banken und Telekomkonzerne vorgemacht wie das geht.
Merkel’s Saat geht auf…
Jetzt wandern nicht nur Millionäre, Deutsche Fachkräfte, etc… ins Ausland nein jetzt wandern auch Patente ins Ausland. IM Erika würde sagen nun sind sie halt weg!
Lauterbach würde wieder sagen: „Auf diese Leute können wir verzichten‘: Auf X verspottet Karl Lauterbach junge Leistungsträger.
https://apollo-news.net/auf-diese-leute-koennen-wir-verzichten-auf-x-verspottet-karl-lauterbach-junge-leistungstraeger/
Bester Satz des Artikels: „Die deutsche Politik, die diese Firmen, ihre Eigentümer, Kapitalgeber und Belegschaften mit einer grotesken Energie- und Klimapolitik regelrecht vertreibt, ist der irrsinnigen Idee anheimgefallen, man könne Wohlstand auch außerhalb ökonomischer Wertschöpfungsprozesse erzeugen. “ Damit ist der komplette Irrsinn dieser Politikdilettanten umfassend beschrieben, Bravo!
Meine Fresse, da haben aber wieder „Experten“ zugeschlagen, sollten diese Zahlen tatsächlich stimmen: ein Unternehmen, das in der Konzernbilanz einen Aktivposten darstellt, außerdem wohl Gewinne macht, für 320 Mio verkaufen, und die Gewinne des Unternehmens gegen Kosten in den nächsten Jahren von 1,25 Mrd. eintauschen.
Das bedeutet, daß der Liquiditätszufluss nach weniger als 1,5 Jahren aufgebraucht ist und die zukünftigen Kosten das Ergebnis belasten. Wo will Porsche denn die 250 Mio im Jahr zukünftig zusätzlich verdienen? Und den fehlenden Gewinn ausgleichen?
Das hat wohl jemand im Habeck/Klingbeil-Stil gerechnet…
Ist das dieses Indien das die Raumfahrt voran treibt und auf den Mond fliegen will und immer noch vom deutschen Staat (wie auch China) Entwicklungshilfe bekommt?
Wie bekloppt kann das nur sein. Es wird Zeit für Veränderungen.
Die syrischen Raketentechniker werden das alles wieder in Ordnung bringen. Ich habe denen jedenfalls in D Platz gemacht und schaue aus dem Ausland genüsslich zu.
Es ist unverantwortlich diese Alt-Kartell-Parteien weiterhin noch zu wählen!
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Selbst wenn Wähler noch von diesem System profitieren, wird dieses System nicht mehr überleben!
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Eine seit allermindestens 11 Jahren erwiesene Erkenntnis, zu der denen, die sie immer noch nicht hatten, leider die Mindestvoraussetzungen fehlen.
Die Kanzler Merkel, Scholz und Merz sowie die EU Kommissionspräsidentin haben ihr von ihren Marionettenspielern vorgegebenes Ziel fast erreicht: Vernichtung des Industrielandes Deutschland. Alle, ausnahmslos, gehören vor Gericht.
War da nicht was mit Tata Motors und Jaguar? Ach ja: Tata Motors zerstört Jaguar: der Budweiser-Moment | Prof. Dr. Christian Rieck unter https://www.youtube.com/watch?v=gfb6vycTeVI
Welche Zukunft kommt da auf die zu?
Sehr interessant. Vergangene Performance ist ein Indikator für zukünftige. Damit kann man zumindest sagen, dass tata das nicht zum Ersten mal macht.
Know-how wird überbewertet, wir brauchen mehr Windräder und Wärmepumpen 🤡
Die Familien Piëch und Porsche sollten sich mal lieber der INTELLIGENZ statt der „künstlichen“ widmen und Manager vom Schlage eines Wendelin Wiedeking in die Firmenleitung holen. Momentan sieht es düster aus !
Dann ist ja unsere Entwicklungshilfe in mehreren Milliardenhöhe gut angelegt.
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich k…en möchte.
Wie Pilze schiessen seit Jahrzehnten It & Management Consulter aus dem Boden und es geht auch mit viel weniger It und Management, vor allem wenn Missmanagement wie bei Porsche an der Tagesordnung ist, von daher MHP kein Schnäppchen sein dürfte für Tata.
Die Inder bekommen hoch Geheime Daten von Porsche nahezu zum Nulltarif.
Dann wird Porsche bald nur poch Tretautos Made in India verkaufen.
Niemand wollte es glauben , dass die Grünen mit SPD , Linken und CDUCSU unsere Wirtschaft an die Wand fahren … für das Klima !! Ich warte nur noch auf den Zusammenbruch in Baden-Württemberg und Rheinland – Pfalz , weil die doch so geistreich den Grünen Mist glaubten !! Wer nicht hören will muss fühlen , sagte meine noch nicht bekloppte Oma immer !!