Als sich Ende Januar 2026 die Regierungschefs der Nordseeanrainer – Deutschland, Dänemark, die Niederlande, Belgien, Frankreich, Irland, Norwegen und das Vereinigte Königreich – zum Nordseegipfel in Hamburg trafen, war die Botschaft eindeutig: Die Nordsee soll zum „grünen Kraftwerk Europas“ werden. Mehr Offshore-Windparks, mehr Netzanbindungen, mehr Investitionen, mehr Tempo. Deutschland, vertreten durch Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Reiche, präsentierte sich besonders ambitioniert: „Deutschland will die Offshore-Windkraft wieder zu einem zentralen Pfeiler der Energieversorgung machen“, lautete die Ansage.
Doch hinter der Inszenierung eines energiepolitischen Aufbruchs steht eine Realität, die mit diesen Versprechen nur wenig gemein hat. Die Offshore-Industrie steckt in der schwersten Krise ihrer Geschichte: Projekte werden verschoben oder gestrichen, Auktionen scheitern, Hersteller schreiben Milliarden ab, und die Kosten sind explodiert. Gleichzeitig bleibt die tatsächliche Stromproduktion weit hinter den Erwartungen zurück – trotz stetig wachsender installierter Leistung. Politisch mag die Nordsee als Zukunftsversprechen dienen, wirtschaftlich und physikalisch ist sie längst zum Problemfall geworden.
Werbung
Diese Diskrepanz zwischen politischer Rhetorik und realer Entwicklung ist der Ausgangspunkt dieses Artikels. Wer verstehen will, warum die Offshore-Windkraft trotz großer Ankündigungen kaum vorankommt, muss tiefer blicken: auf ökonomische Risiken, physikalische Grenzen, strukturelle Engpässe – und auf ein Fördersystem, das die Branche in eine Sackgasse geführt hat.
Ausbauziele und Realität: Die Lücke wird größer, nicht kleiner
Deutschland hat sich mit dem Windenergie-auf-See-Gesetz ambitionierte, planwirtschaftliche Ziele gesetzt: 30 Gigawatt Offshore-Leistung bis 2030, 40 Gigawatt bis 2035 und 70 Gigawatt bis 2045. Doch der tatsächliche Ausbau bleibt weit hinter diesen Vorgaben zurück. Ende 2025 waren rund 9,7 Gigawatt installiert – ein moderater Zuwachs, aber meilenweit vom gesetzlich vorgegebenen Pfad entfernt. Selbst unter optimistischen Annahmen wäre das 2030-Ziel erst 2032 erreichbar.
Werbung
Zwar weisen die Flächenentwicklungspläne theoretisch genügend Potenzial aus, doch Netzausbau, Genehmigungen, Lieferketten, Realisierungszeiten und vor allem die massiv gestiegenen Kosten bremsen den Fortschritt. Die Folge: Die Lücke zwischen politischen Zielen und realem Ausbau wird nicht kleiner, sondern größer.
Lesen Sie auch:
Unpünktlichkeit
Verkehrsminister Schnieder nennt Zustand der Deutschen Bahn „demokratiegefährdend“
Der Verkehrsminister warnt vor einem Vertrauensverlust in den Staat. Marode Infrastruktur und anhaltende Verspätungen könnten den Eindruck verstärken, dass grundlegende Probleme nicht mehr gelöst werden.Pariser Vorstadt
Beamte sollen massiv eingeschränkt werden: Neuer linker Bürgermeister in Saint-Denis will Polizei entwaffnen
Der neue linke Bürgermeister von Saint-Denis will die kommunale Polizei entwaffnen – zunächst sollen Gummigeschosswaffen verschwinden. Damit fällt ein wichtiges Einsatzmittel weg – dutzende Beamte wollen sich jetzt versetzen lassen.Projektabbrüche, Verzögerungen und gescheiterte Auktionen
Die vergangenen zwölf bis 18 Monate waren geprägt von Rückschlägen, wie sie die Branche in diesem Ausmaß noch nicht erlebt hat. In den USA wurden mehrere Großprojekte gestrichen, darunter Ørsteds Ocean Wind 1 und 2. Entwickler kündigten Stromabnahmeverträge im Umfang von 5,5 Gigawatt, weil die ursprünglich kalkulierten Preise die realen Kosten nicht mehr deckten.
Auch in Europa herrscht Unsicherheit. In Großbritannien scheiterte 2023 die zentrale Offshore-Auktion vollständig, weil der staatlich festgelegte Strike Price weit unter den tatsächlichen Projektkosten lag. Erst nachdem die Regierung die garantierten Preise 2024 und 2025 deutlich anhob, gab es wieder Gebote – allerdings zu erheblich höheren Subventionskosten und mit deutlich weniger Wettbewerb als in früheren Jahren. Auch in Norwegen, Schweden und Irland wurden Projekte verschoben oder neu bewertet, weil steigende Kosten, Lieferkettenprobleme und unklare Förderbedingungen die Wirtschaftlichkeit untergraben.
Werbung
Deutschland verzeichnet zwar keine formalen Stornierungen, aber deutliche Verzögerungen: Herstellerkrisen, fehlende Installationsschiffe, Engpässe bei Seekabeln und überlastete Häfen bremsen den Ausbau. Der Verlauf der Ausschreibungen seit 2023 spiegelt diese Entwicklung wider. 2023 und 2024 wurden zwar noch Flächen attraktiv vergeben – mit Null-Cent-Geboten kombiniert mit Standortprämien. Doch 2025 zeigte sich erstmals offen, dass das System an seine Grenzen stößt: Mehrere Runden verliefen schleppend, einzelne Flächen fanden keine Bieter oder mussten verschoben werden. Die Ursachen sind dieselben wie international – explodierende Kosten, angeschlagene Hersteller, fehlende Installationskapazitäten und eine Finanzierung, die ohne staatliche Absicherung kaum noch darstellbar ist.
Explodierende Kosten: Der Kern der Krise
Die Offshore-Kosten sind seit 2021 weltweit um 30 bis 50 Prozent gestiegen – der zentrale Treiber für Projektabbrüche, gescheiterte Auktionen und die finanzielle Schieflage vieler Hersteller. Stahl ist rund 50 Prozent teurer geworden, Kupfer markiert seit Mitte 2024 immer neue Rekordhochs, und seltene Erden wie Neodym und Dysprosium haben sich preislich verdoppelt oder verdreifacht. Offshore-Turbinen bestehen zu 80 bis 90 Prozent aus Stahl, und für Generatoren wie auch für Seekabel werden große Mengen Kupfer benötigt. Die Preissteigerungen schlagen daher unmittelbar auf die Projektkosten durch.
Hinzu kommen strukturelle Engpässe entlang der Lieferkette: Turbinenhersteller arbeiten an der Kapazitätsgrenze, Installationsschiffe sind knapp und teuer, Seekabelhersteller sind über Jahre ausgebucht, und viele Häfen sind für die neuen XXL-Turbinen nicht ausgelegt. Der Zinsanstieg seit 2022 hat die Finanzierung zusätzlich verteuert. Siemens Gamesa musste Milliarden abschreiben – Qualitätsmängel, Garantiefälle und alte Festpreisverträge belasteten die Bilanz. Auch große Entwickler wie Ørsted, BP und Equinor nahmen erhebliche Wertberichtigungen vor. Insgesamt hat die globale Offshore-Windindustrie 2023 und 2024 laut BloombergNEF mehr als 30 Milliarden US-Dollar abgeschrieben – ein Ausdruck der tiefen wirtschaftlichen Krise der Branche.
Werbung
BP hat daraufhin seine Ambitionen im gesamten Bereich der erneuerbaren Energien deutlich reduziert. Das Unternehmen betont in Analystencalls, dass viele Renewables-Projekte – einschließlich Offshore-Wind – derzeit nicht die erforderlichen Renditen liefern und man sich deshalb stärker auf profitablere Geschäftsbereiche wie Öl, Gas, LNG und Biofuels konzentriert.
Die Krise der Anbieter spiegelt sich auch an der Börse wider. Der Aktienkurs von Ørsted – über viele Jahre der weltweit führende Offshore-Windentwickler – ist seit seinem Höchststand im Januar 2021 um mehr als 80 Prozent eingebrochen. Projektabbrüche, Milliardenabschreibungen, Kostenexplosionen und Unsicherheit über künftige Auktionen haben das Unternehmen schwer getroffen. Auch andere Hersteller und Entwickler haben massiv an Wert verloren. Eine Branche, die lange als sicherer Hafen der Energiewende galt, ist heute ein Hochrisikosektor.
Offshore liefert auch energetisch weniger als versprochen
Die wirtschaftliche Krise ist nur die eine Seite. Die zweite, oft übersehene energetische Realität ist noch ernüchternder: Selbst dort, wo Offshore-Windparks gebaut werden, liefern sie deutlich weniger Strom als erwartet. Die Daten zeigen ein klares Muster: Während die installierte Leistung seit Jahren kontinuierlich steigt, stagniert die Einspeisung seit 2020 – und der Kapazitätsfaktor, also das Verhältnis von erzeugtem Strom zur installierten Leistung, sinkt spürbar.
Werbung
Mehr Offshore-Kapazität führt also nicht automatisch zu mehr nutzbarem Strom. Im Gegenteil: Die Diskrepanz zwischen theoretischem Ausbau und realer Stromproduktion wächst. Das Versprechen, Offshore-Wind könne durch schiere Größe zur tragenden Säule der Stromerzeugung werden, hat sich bislang nicht erfüllt.
Warum die Offshore-Stromerträge trotz Ausbau stagnieren
Der Physiker Sigismund Kobe, emeritierter Professor der Technischen Universität Dresden, liefert die physikalischen und systemischen Erklärungen für dieses Paradox. Ein zentraler Punkt ist der sogenannte Cluster-Wake-Effekt: Windparks nehmen sich gegenseitig den Wind weg. Je dichter die Felder bebaut werden, desto stärker wirken aerodynamische Abschattungseffekte. Vordere Anlagen erzeugen Wirbelschleppen, die nachgelagerte Turbinen schwächen – ganze Parkcluster verlieren spürbar an Leistung. Dieser Effekt wurde und wird in der politischen Planung unterschätzt.
Hinzu kommen systemische Engpässe: Netzüberlastungen zwischen Nordsee und Süden führen zu Abregelungen, Redispatch-Maßnahmen drosseln die Einspeisung, und bei negativen Strompreisen werden Anlagen abgeschaltet, obwohl Wind vorhanden wäre. Die Offshore-Parks könnten also mehr liefern – das System kann es schlicht nicht aufnehmen.
Werbung
Kobe zeigt zudem, dass Dunkelflauten kein Randphänomen sind, sondern ein strukturelles Problem. In den ersten elf Monaten des Jahres 2025 gab es rund 500 Stunden, in denen Wind und Solar zusammen weniger als zehn Prozent des Bedarfs deckten. Winterflauten dauern oft mehrere Tage, Sommerflauten treten fast jede Nacht auf. Selbst große Offshore-Parks können diese systemischen Lücken nicht schließen. Hinzu kommt: Die besten Standorte sind längst belegt. Neue Parks entstehen weiter draußen, mit schlechteren Windprofilen, längeren Kabelwegen und höheren Anforderungen an Wartung und Wetterfenster.
Warum Reiche jetzt ein neues Marktsystem ankündigt
Vor diesem Hintergrund hat Bundeswirtschaftsministerin Reiche ein neues Marktdesign für Offshore-Windprojekte angekündigt – basierend auf Contracts for Difference (CfD). Dahinter steht der Versuch, die strukturellen Probleme der Branche durch höhere, staatlich garantierte Erlöse zu entschärfen. CfDs sichern den Betreibern einen festen Mindestpreis („Strike Price“) und gleichen die Differenz zum Marktpreis aus. Liegt der Marktpreis darunter – auch bei negativen Preisen –, zahlt der Staat die Differenz; liegt er darüber, fließen die Überschüsse zurück. Damit wird die Finanzierung großer Offshore-Projekte wieder möglich, doch der Preis ist klar: Die Ära der Null-Cent-Gebote ist vorbei.
Die Erfahrung aus Großbritannien zeigt, wohin die Entwicklung führt. Dort mussten die Strike Prices in den vergangenen Jahren immer weiter angehoben werden, um überhaupt noch Gebote zu erhalten. Die Folge: Die staatlichen Subventionen steigen, nicht sinken. Genau das wird auch in Deutschland passieren. 25 Jahre nach Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wird die Förderung der Erneuerbaren nicht auslaufen, sondern weiter wachsen – weil große Offshore-Projekte ohne garantierte Mindestpreise nicht mehr finanzierbar sind.
Politische Versprechen treffen auf eine Branche im Ausnahmezustand
Die Diskrepanz zwischen politischer Rhetorik und wirtschaftlicher Realität war selten so groß wie heute. Während Kanzler Merz und Ministerin Reiche neue Subventionsversprechen formulieren, kämpft die Offshore-Industrie mit strukturellen Problemen: Kostenexplosionen, Lieferkettenkrisen, gescheiterte Auktionen, Projektabbrüche, Hersteller in finanzieller Schieflage und Ausbauziele, die ohne grundlegende Reformen unerreichbar bleiben. Ohne erhebliche staatliche Zuwendungen sind diese Probleme offenkundig nicht lösbar.
Am Ende steht eine ernüchternde Erkenntnis: Wenn Deutschland weiter auf Offshore-Windkraft setzt, wird dies nur mit dauerhaft steigenden Subventionen möglich sein. Eine eigenständige, durch den Markt getragene Offshore-Erzeugung rückt dagegen in immer weitere Ferne.
Und je stärker Europa auf diese Form der Stromerzeugung setzt, desto weiter entfernt es sich von global konkurrenzfähigen Standortbedingungen.
Der Preis dafür wird hoch sein.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Kein Wind, keine Sonne, kein Gas, keine Atomenergie – keine Wirtschaft… keine Steuereinnahmen, viel Arbeitslosigkeit, fehlgeleitete Gewerkschaften, allgemeines Unbehagen … und dann… ?
Kein Deutschland hast du vergessen, das Ziel der grünen und linken Fantasten…
Der gewollte Zusammenbruch der Wirtschaft wird sich auf jeden fall negativ auf die Lebenserwartung der Bevölkerung auswirken !
Denke mal das ist auch das Mittelfristige Ziel . Man könnte fast meinen dass die Politik der letzten Jahre ausschließlich dem Ziel dient den Mittelstand in Deutschland Wirtschaftlich zu ruinieren um ihn als Unabhängiges Freiheitlich Demokratisches Bollwerk aus dem Spiel zu nehmen .
Was übrig bleib sind Sozialleistungsabhängige Untertanen und eine kleine mächtige Oberschicht .
Dann wird aber nichts mehr erwirtschaftet für einen Sozialstaat. Jeder ist dann mit dem eigenen Überleben beschäftigt
Ich dachte das Schwarz das letzte Ziehl Wind offshore geplant hat.
Kohle Ausstieg.
AKW Ausstieg,
Netze Verhinderung
10H Regel.
Pariser Klimabkommen…
Bitte besser infomieren.
Falsch, maximales Einkommen für alle Beamten und Politiker. Staatlich garantiert, egal was die machen.
Das nennt sich Sozialismus! Wenn Parteikader die zukunftsweisenden Entscheidungen treffen, geht das nie gut.
…keine Konkurrenz mehr für die schönen Investments in China und Indien, -und wir zahlen zudem noch Entwicklungshilfe.
und dann… die Diktatur des Beamten – Proletariats.
Endlich Anarchie und Bürgerkrieg.
Die Ankündigung sämlicher sozialistischer Führer aller Zeiten, abgeleitet von einer Rede Wilhelms des Zweiten: Wir führen euch herrlichen, sozialistschen Zeiten entgegen!
… und dann keine Menschen und daher keine Probleme mehr!
Sollen mehr arbeiten und vorallem länger, also mindestens bis 70, dann sind sie wenigstens fertig für die Kiste und die ReGIERung spart noch die Rente. Wir brauchen noch mehr Lobbyverbände der Windenergie und so geistige Tiefflieger wie Rooobert & den Graichen-Clan.
“ Cluster-Wake-Effekt“
Genau das habe ich bei Ganteför („Grenzen des Wissens“) erstmalig ausführlich beschrieben bekommen, inkl Satellitenbilder. Man kann diese Effekte sehr gut am Wellengang (Amplituden) sehen.
Jetzt kommt noch der ausgebremste Luftaustausch hinzu. Kaum auszudenken, wenn die Windräder noch eine Klimaeffekt wegen des redzierten Luftaustausches haben.
Ironisch, oder?
Den haben sie : Sintflutartige Regenfälle.
Wird natürlich auf den schlimmen Klimawandel geschoben.
Was hilft dagegen ?
Mehr Windkrafträder !
Der „Klimawandel“ und seine Abwehrmaßnahmen sind ein perpetuum mobile. Die Maßnahmen füttern den Wandel, und der Wandel die Maßnahmen.
Das ist das beste Geschäftsmodell aller Zeiten.
Werk des Teufels, und Dtld. wieder allen voran.
Es ist vor allem die Entnahme von Energie aus dem System Atmosphäre, was zu nicht kalkulierbaren Nebeneffekten führt (lokale Wetteränderung, Bodenaustrocknung etc.).
Ein sehr guter und informativer Artikel.
Aus Sicht der Börse möchte ich aber anmerken, daß zwar Orsted seit dem Hoch im Januar 2021 im kontinuierlichen Abwärtstrend steckt, der Stoxx600 Utilities-Sektor insgesamt aber sehr gut läuft. Mein ETF dazu macht immer neue Hochs und meine 3 Einzelwerte Iberdrola, Enel und Prysmian laufen prächtig.
Und die deutschen Aktien Eon und RWE sind auch (noch) keine Absturzkandidaten.
Ausgerechnet den Kursverlauf von Orsted aus dem Sektor zu picken verzerrt das Bild etwas.
Wobei ich den Artikel nicht anzweifle und wie gesagt sehr gelungen finde.
Ich werde meine Stopploss etwas nachziehen.
Achtung bei Stoploss: IMMER noch ein Verkaufslimit (unter dem Stoplimit) setzen. Sonst rauschen Sie durch, verkaufen „bestens“ und 24h später ist alles wieder gut – die Aktien aber „woanders“.
Wenn es unter ein charttechnisch gesetztes Stopploss fällt will ich auch bestens raus und abhaken.
Welchen Sinn dann ein Verkaufslimit unter dem Stopploss und somit unter dem aktuellen Kurs haben soll verstehe ich nicht. Dann wird das Verkaufslimit ausgeführt und der Stopp ist sinnlos.
Natürlich kann man auch ungünstig gestoppt werden und es läuft später ohne mich weiter wenn es die volle Position war und nicht nur ein Teil-is halt so.
Ich bin in der Branche satt im Gewinn und habe den Stopp erst mal für die Hälfte des Bestands gesetzt. Die Titel sind liquide aber ein Gap kanns natürlich immer geben.
Der Preis wird unbezahlbar sein.
Obendrein werden wir auf einem gigantischen Schrottberg sitzen.
Ich stimme der Analyse fast vollständig zu. Ich bezweifle allerdings die Aussage, dass das Netz nicht genügend Strom transportieren und deshalb die Anlagen abgeschaltet werden müssen. Der Strom wird einfach zu falschen Zeit produziert und findet keine Abnehmer. Dann kann das Netz noch so leistungsstark sein, wenn keine Abnehmer da sind, ist die Überlastung zwangsläufig da.
Ein weitere Aspekt, der hier nicht betrachtet wurde, sind die sich veränderten Windgeschwindigkeiten, der Wolkentransport auf das Festland und die geringer werdende Niederschläge im Hinterland.
Hier gibt es einen interessanten Beitrag von Prof. Ganteför:
https://www.youtube.com/watch?v=bRT7BIywkg8
https://www.youtube.com/watch?v=-0emoE3SyVo
Grün wirkt. Erlebe dein grünes Wunder
🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣🤣
Weil es keinen Wind mehr in der Ostsee gibt. Zugepflastert mit Giftmühlen und seitdem kein Wind mehr! Arbeite seit 25 Jahren auf dem Meer, nicht am Strand…
Der ganze subventionierte und untaugliche Dreck gehört stillgelegt und abgeschafft.
@“Der Preis dafür wird hoch sein.“
Wieso wird? Ist er doch schon.
Der Wind schickt keine Kosten, der Wind schickt keine Kosten, der Wind schickt…..
Die Sonne schickt keine Kosten, die Sonne schickt keine Kosten, die Sonne….
Billigste Art der Stromzeugung, billigste Art der Stromerzeugung, billigste….
leckere Kugel Eis, leckere Kugel Eis, leckere….
Subventionen waren als Anschubfinanzierung gedacht, neue Technik muss sich etablieren damit die Preise fallen. Ist doch richtig jetzt die Subventionen zu streichen. Werden Rest möge der Markt regeln.
„Offshore“ bedeutet ein hochkorrosives(!) Milieu. Also höhere Kosten und geringere Haltbarkeit von vornherein! — Warum wird das nicht im Artikel abgehandelt?..
Weil es noch deutlich mehr negative Auswirkungen gibt, die in einem Artikel keinen Platz haben, z.B. Störung der Meeressäuger durch Infraschall
Vor Jahren gab es ein Gerichtsurteil, dass es einer Firma untersagte ihr kleines (privates) Windrad im Garten, zur Stromerzeugung zu nutzen.
Die Registrierung von PV Anlagen, incl. Balkonkraftwerken, hat wirklich den Sinn die Netze zu schützen? Ich bin überzeugt, jeder der seine PV Anlage registriert hat, kann dann später wieder mit einem Steuerbescheid wegen Eigenverbrauch rechnen. So wie es vor Jahren noch war. Jeder Imbisstuben Betreiber zahlt Steuern auf Eigenverzehr, ob er seine eigenen Produkte nun ebenfalls verzehrt oder nicht. Es muss gezahlt werden. Hundesteuer ist eine Luxussteuer. Die Kosten und Mühen mit einem Hundebesitz, sind aber Privatsache. Eine nicht nachvollziehbare Logik. Das einzig verbleibende Argument für diese „Luxussteuern“ ist: Uns entgehen Steuern die dringend gebraucht werden. Wie ich schon mal sagte: ich warte auf eine Steuer für die Nutzung des Tageslichtes.
Alle Länder die auf den Flatterstrom setzen, haben die höchsten Strompreise! So einfach ist die Welt.
Man könnte einen Propeller installieren, der – angetrieben durch Dieselmotor — Wind für andere 5 bis 7 Windräder liefert.
Damit hat man — mit grüner Logik — die Leistung mindestens verfünffacht. Und durch die Regelung des Dieselpropellers könnte die Stromerzeugung immer dem Bedarf angepasst werden…..
Bitte mich nicht für den Öko-Nobelpreis vorschlagen…
Keine falsche Bescheidenheit😉
Oder haben sie diese bahnbrechende Energieerzeugung etwa von Kenia abgekupfert, die wissen da nämlich wie’s geht, fragen sie Annalena🤣
Frage: sind Offshore-Windparks ‚Klimaprojekte‘?
Hier in der Schweiz steht in meiner Heizöl-Rechnung der Hinweis, daß in 1000 Franken Heizöl-Preis 318 Franken obligatorische CO2-Abgabe enthalten sind. Diese werden für ‚Klimaprojekte‘ verwendet.
windenergie als auch Solar wenig effizient – Auslastung in der Nordsee ca 33%, im Süden nur 20% von 100%. Photovoltaik -wenig Ertrag bei Schnee, Regen, bedeckter Himmel,Winter und nachts- Hinzu kommt, dass bei Sturm die Räder abgeschaltet werden. Bei viel Wind und Sonne, wird der Strom gekappt, weil keine Aufnahmekapazität besteht. Allerdings muss der Bürger trotzdem diese angenommenen Stromkosten zahlen, obwohl er diesen Strom nicht erhält (milliarden jedes Jahr) Das ist eigentlich staatlich veranlaßter Betrug./ich muss für eine nicht abgenommene Menge Strom zahlen. diese sog. Energie überlebt nur mit Suventionen
Egal wir bezahlen ja auch für Gas aus Russland was boykotiert wird
Und für Regen. Der über versiegelte Flächen unserer Grundstücke abfliesst…..
Ja genau, Niederschlagswasser-Gebühr. Vor etlichen Jahren hatte die Stadt Augsburg diese Gebühr von heute auf morgen um 114% erhöht, und keine Chance, sich dagegen zu wehren. Luft wird ja auch schon versteuert…
Erinnert mich irgendwie an die Phase der Industrialisierung in der Sowjetunion unter Stalin. Da wurde den Menschen auch das Paradies auf Erden versprochen und zur Erreichung der Ziele mit massivem Terror gearbeitet. Nach Millionen von Toten, einem komplett ausgetrockneten Aralsee sowie diversen anderen verheerenden Umweltkatastrophen und dem vollständigen Zusammenbruch der Wirtschaft aufgrund von politisch-utopistischen Vorgaben, können sich wohl die meisten hierzulande noch daran erinnern, wie aus dem Chaos der 90er dort ein, von der ehemaligen Nomenklatura erichteter, Mafiastaat entstanden ist. Das wird hier in etwas weniger drastischer Form auch passieren, wenn das Volk es nicht langsam begreift.
Diese Probleme wären seit Gründung der Erneuerbaren Energien als Hochschulstudium bekannt.
Es wäre alles vernünftiger abgelaufen, hätte man die Ziele weniger vom Eifer getrieben als von wirtschaftlicher Notwendigkeit verfolgt.
Ein Windrad, wenn es gerade günstig hergestellt werden kann, hätte die Fossilen und nicht erneuerbaren Erzeuger einfach entlastet und Rohstoffe gespart. Nach und nach hätte sich eine wirtschaftlich sinnvolle Anzahl an Windrädern etabliert.
So wurde halt gemäß Sowjet-Planwirtschaft und Stachanov-Mentalität mit Gewalt erzeugt, was niemand in dem Maß braucht.
Ein wird sehendes Auges gegen die Wand gefahren. Einzementiert in ein Grundgesetz das die „Klimaneutralität“ festgeschrieben hat und Politikern die aus reinen Machtinteressen tun was gerade hipp ist.
„Klimaneutralität“ und „Dekarbonisierung“ sind die sicheren Beweise von Bildungsferne von Personen die diese Begriffe über alles stellen.
Aber um ganze Völker und Nationen unter diesen Parolen abzuzocken— dazu sind sie bestens geeignet.
Entweder garkeine Schulbildung oder nur ein halbes Jahr Baumschule….
Die INSGESAMT installierten 9,7 GW entsprechen 2,5 (thermisch) oder 6 (elektrisch, DAUER-Leistung) KKW-Blöcken vom Typ Isar/Ohu. M.a.W die GESAMTE Nordsee-Installlation wurde durch das Sprengen der letzten 6 KKW-Blöcke gewissermaßen am Stück vernichtet. Muß man sich mal reinziehen (und wir reden von 24/7/365-Dauerleistung statt Flatterwechsel zwischen Flaute und Orkan).
Wie m.M. ungefähr alles scheitert was Grün und Rot anfängt, wahrscheinlich deshalb weil vielen Ausbildung, Lebenserfahrung, Nähe zur Realität etc.pp. fehlen und sie zu allen Überdruss auch noch eine Idiotologie, für die das Fehlen der vorher genannten Kenntnisse eher positiv als negativ ist, inne haben…
Ach herrje, völlig neben der Realität.
https://strom-report.com/windenergie/
Um so mehr EE ausgebaut wird, um so teuerer wird der Strom. Schon irgendwie komisch oder? Dabei wird der Strom ja so günstig an der Börse verkauft?
PV 0-3 Cent pro Kwh. Wind ca. 5-6 cent pro Kwh. Und was genau wird Vergütet?
Ja aber Kohle und Gas sind viel teuerer! Die laufen als BackupKraftwerke für EE Anlagen.
Welcher Betreiber würde schon ein Gas Kraftwerk betreiben, dass nur dann läuft wenn EE schwächelt? Dann habe die ca. 20% Auslastung über Jahr. Dann kommt noch die sinnlose CO2 Steuer. Ja kein Wunder dass die Backup Kraftwerke so teuer sind.
Und weil man keinen Betreiber für neue Gas Kraftweker findet ohne massiver Subventionen, wird nach mal alles teuerer.
Danke Energiewende ins Nichts.
Mal ein Ausschnitt:
Damit lag der Windertrag XXX% unter dem Ergebnis von 2023 [139 TWh]. Windräder an Land haben 110,7 TWh ins deutsche Stromnetz eingespeist und damit xxx% mehr als im Jahr davor [115,9 TWh].
xxx%?
Was ist denn das für ein seltsamer Artikel? Kann der Verfasser nicht rechnen?
Quellen: Bundesverband WindEnergie e.V., Dt.WindGuard, BMWK, Fraunhofer ISE, ZSW, AEE, EWEA, GWEC, Umweltbundesamt, WindEurope
Erwarten sie von denen Objektivität? Die „verkaufen“ ihr Geschäftsmodell. Ist doch klar, daß bei so einem Werbeprospekt Einseitigkeit vorprogrammiert ist.
Wieviel die „dynamische Branche“ vom Steuerzahler subventioniert wird hab ich beim überfliegen nicht gefunden. Realität hat immer mehrere Aspekte. Ich verdiene gern mit anstatt nur zu bezahlen aber gut finde ich die Entwicklung trotzdem nicht. Ich krieg schließlich auch ne Stromrechnung und zahle Steuern.
Übrigens wird auch in ihrem Artikel zumindest angedeutet was hier bei Apollo ausführlich geschrieben steht.
Ach herrje, bitte mal die sog. Systemverantwortung bei Lieferung/Einspeisung einbeziehen. Schon wird‘s Realität.
Eine grünlinke Schmierenseite an der tatsächliche ein paar Zahlen stimmen aber nicht die Erträge , man installiert und Subventioniert auf Teufel komm raus in Dummdeutschland und trotz steigender installierter Nennleistung sank 2025 die Istleistung . Für Grüne einfach gestrickte Hirne schwer zu begreifen, dass das Wetter die Erträge der Flatteranlagen bestimmt und nicht ihre Ideologie .
Cool! Es ist doch immer wieder schön, den Woken und Selbstgerechten beim Scheitern zuzusehen.
Unser spd Umweltminister hat doch schon angekündigt weitere zig Milliarden in „Erneuerbaren“ ,schon dieses Wort ist Bürgerverarsche ohne Ende!, und E-Schrottkarren zu Verbrennen, da kommt keine Einsicht mehr. Die Verbrennen auch noch die letzten Milliarden in eine Energie, bei der kein Land der Erde mitgeht!! Die Verbrennen so viele Milliarden, sie könnten die Hochofen der Stahlindustrie mit diesen Geldscheinen direkt befeuern!!
Die letzte Hoffnung ? Was für eine „Hoffnung“ denn ?
Der Drops ist gelutscht, von der ersten Minute an. Allenfalls besteht noch Hoffnung auf NOCH MEHR Steuergeld, um die PARTY auch weiterhin am Laufen zu halten.