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Landtagswahl

Nochmal 80.000 Wähler mehr für die AfD: So hat sich Sachsen-Anhalt seit der Bundestagswahl verändert

Die AfD feierte in Sachsen-Anhalt einen historischen Wahlerfolg, während die CDU weiter an Zustimmung verlor. Der Abwärtstrend der Union hatte sich bereits bei der Bundestagswahl 2025 gezeigt und setzte sich nun fort. Die AfD hingegen gewinnt Zehntausende.

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Sven Schulze und Friedrich Merz in Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, kurz vor der Landtagswahl (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein historisches Ergebnis eingefahren. Nach dem jetzigen Stand sprachen 43,8 Prozent der Wähler der Partei ihr Vertrauen aus und kreuzten an den Wahlurnen die AfD an.

Im Vergleich zur letzten Landtagswahl ist der Zugewinn rekordverdächtig – ein Plus von ganzen 23 Prozentpunkten seit 2021. Für die CDU ging es hingegen steil bergab. Die Kanzlerpartei verlor am Sonntag deutlich an Rückhalt. Doch wie unterscheidet sich das Wählerverhalten etwa im Vergleich zur letzten Bundestagswahl im Jahr 2025? Ein Überblick.

Der heutige Bundeskanzler und damalige CDU-Spitzenkandidat Friedrich Merz baute seinen Wahlkampf einst rund um eine Verkleinerung der AfD auf. Er wolle die Partei halbieren, behauptete er damals noch voller Zuversicht. In Sachsen-Anhalt ist nun wieder das Gegenteil eingetreten: Die AfD konnte ihren Stimmenanteil gegenüber der Bundestagswahl 2025 von 37,1 auf 43,8 Prozent steigern, während die CDU von 19,2 auf 17,2 Prozent zurückfiel. Der Abstand zwischen beiden Parteien wuchs damit innerhalb von anderthalb Jahren von knapp 18 auf mehr als 26 Prozentpunkte.

Bei der Landtagswahl stimmten rund 576.000 Wähler für die AfD – knapp 80.000 mehr als bei der Bundestagswahl 2025. Damals hatte die Partei in Sachsen-Anhalt 496.110 Zweitstimmen erhalten. Die Wahlbeteiligung lag mit 77,8 Prozent nahezu auf dem Niveau der Bundestagswahl. Die CDU verlor dagegen rund 30.000 Zweitstimmen und kam auf 226.622 Stimmen.

Bei der Wählerwanderung zeigt sich besonders deutlich, woher die AfD ihre zusätzlichen Stimmen bekam. Rund 83.000 frühere CDU-Wähler wechselten demnach zur AfD. Gleichzeitig verlor die CDU rund 19.000 Wähler an die SPD, 18.000 an die Grünen, 12.000 an das BSW und etwa 7.000 an die Linke. Zwar konnte die CDU rund 30.000 ehemalige Nichtwähler für sich gewinnen, insgesamt verlor sie damit jedoch deutlich mehr Wähler an andere Parteien.

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Besonders stark konnte die AfD zudem ehemalige Nichtwähler mobilisieren. Nach der vorläufigen Wählerwanderungsanalyse von Infratest dimap wechselten rund 170.000 Menschen, die bei der Landtagswahl 2021 nicht gewählt hatten, zur AfD. Damit kamen aus diesem Lager deutlich mehr Stimmen als von allen anderen Parteien zusammen.

Die Zahlen zeigen dabei, dass der Erfolg der AfD nicht auf einzelne Wählergruppen beschränkt war. Besonders stark schnitt die Partei bei Arbeitern ab: 61 Prozent von ihnen stimmten für die AfD. Auch bei Selbstständigen kam sie auf 52 Prozent, bei Angestellten auf 46 Prozent. Damit konnte die AfD in nahezu allen größeren Berufsgruppen deutlich zulegen und sich zugleich als stärkste politische Kraft im Land etablieren.

rs

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23 Kommentare

  • Bitte nochmals die Briefwahl prüfen!

    8
    • Pinocchio, ist es nicht langsam an der Zeit das du dich für deine Dauerlügen und Dauerbeleidigungen Bei den Bürgern und auch anderen Parteien entschuldigst???? Wann wirst du wach? Besser geh in Pension, leg die Füße hoch und halt die Klappe. Da kommt nämlich nur Müll bei heraus!!🤢

      4
      • Was sollte es bringen – die CDU (17% Wählerstimmen), der „Kanzlerwahlverein“ wird mit dem lügenden Fritz (17% Zustimmung) gleichgesetzt. So einfach funktioniert in diesem Fall die Wählerlogik. Fritz hat nun so oft gelogen, den Hals gewendet, daß Entschuldigungen selbst vom vermeintlichen „Stimmvieh“ allenfalls als Verhöhnung verstanden werden dürften.

        1
  • „Rund 83.000 frühere CDU-Wähler wechselten demnach zur AfD.“

    Palim-Palim, Herr Hallervorden!

    7
    • Auch mit dem kein Mitleid. Wir kann man auf seine alten Tage sein eigenes Vermächtnis nur so kaputt schlagen?! Wirklich Honig im Kopf.

      2
  • Ich denke die Vernünftigen werden immer mehr.
    Interessant bei allen Parteien mit Ausnahme der AfD ist die Tatsache, dass alle nur davon sprechen, woher sie noch mehr an Steuern und Abgaben aus den Bürgern herausgerissen können.
    Nirgendwo hört man, wo Einsparungen erfolgen könnten.
    Das wäre für alle absolut wichtig, aber sparen ist nicht besonders attraktiv.

    3
  • Popcorn ich brauche dringend mehr Popcorn,ab gestern 18Uhr haben die Spiele begonnen.Jeder gegen jeden und alle gegen die AfD,und Pinocchio beschimpft weiter die deutschen als Dumm.So muss jetzt erstmal Popcorn kaufen,damit ich die ganzen Sondersendungen und Brennpunkte heute abend überstehe.

    5
    • Bei mir gibt es heute zum Brennpunkt Fischbrötchen und danach Popcorn.

      1
    • Dann zahl bitte weiter GEZ.
      Wirklich. Du gestehst offen das du GEZ-pflichtig bist.

      -7
      • Spricht der Erkunder der in Wirklichkeit nur bei der STOV war 🤣 Bist Du d**f und kannst nicht lesen?
        Komm zur STOV! Da kriegst nen Besen.

        0
  • Nach diesem Trauma machen es die Politiker von CDU und SPD sicherlich wie Till Backhaus bei Timmy… sie schlafen sicherlich täglich bei der Wahlurne. 🤣

    3
  • „Wenn Geld drucken gegen Armut helfen würde, würde auch Diplome drucken gegen Dummheit helfen.“

    Merz, abtreten!

    3
  • Ich habe noch nichts von Heidi KREISCH gelesen.
    Ist die mit ihrem A8 in Urlaub?
    Neues Tattoo

    4
  • Wäre das BSW bei 4,99%, alle anderen Parteien wie jetzt, hätte die AfD die absolute Mehrheit mit 42 Mandaten! Die AfD hat MEHR geholt als Unseredemokratie zusammen. Die 3 CDU-Überläufer sollten sich finden lassen. Bei dieser Partei lediglich eine PREISfrage.

    2
  • Dieser BlackRock-Typ ist nicht mal in der Lage zu begreifen, dass er das Problem ist.

    3
  • Bitte nochmal die Briefwahlstimmen nachzählen lassen, als mit einer verzogenen Wagner-Gnechterin zu koalieren.

    5
  • Ich beglückwünsche den ÖRR, diverse NGO’s die „etablierten“ Parteien und „Haltungskünstler“ zu ihrem überaus „erfolgreichem“ Kampf (Krampf) gegen Rechts. Weiter so……

    2
  • Demnach ist die AfD die stärkste demokratische Kraft in Deutschland, da sie ein außerordentlich hohes, sowie historisch betrachtet einzigartiges Mobilisierungspotenzial bei Nicht-Wählern hat.

    2
  • Die Briefwahl muß vollumfänglich geprüft werden, da die Wahlergebnisse mehr als auffällig sind ! Die Behauptung, das sich Sachsen Anhalt verändert hätte, ist dagegen völlig substanzlos. Die Bürger wollen mit Ullrich Siegmund ihr Bundesland zurückbekommen, nicht mehr und nicht weniger.

    0
  • Warum seit ihr Schlümfe denn so blau
    Weil wir saufen wie die Sau

    -6
    • Kommt von dir auch einmal etwas KONSTRUKTIVES?

      4

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