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Thüringen

Misstrauensvotum gegen Mario Voigt gescheitert

Das Misstrauensvotum der AfD gegen den Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt ist gescheitert. Allerdings stimmten 33 Abgeordnete gegen Voigt – also eine Person mehr, als die AfD Sitze im Landtag hat. Voigt gab sich im Vorfeld der Abstimmung kämpferisch.

Das Misstrauensvotum gegen Mario Voigt scheiterte. Er ist weiter Ministerpräsident. (IMAGO/Funke Foto Services)

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Das von der AfD beantragte Misstrauensvotum gegen den Thüringer Ministerpräsidenten Mario Voigt ist gescheitert. Von 85 gültigen Stimmen waren 49 gegen den Antrag und 33 dafür. Die AfD-Fraktion kommt auf 32 Stimmen. Das bedeutet, dass neben allen AfD-Mitgliedern auch ein Politiker einer anderen Partei für das Misstrauensvotum gestimmt hat. Höcke bezeichnete laut MDR das Abstimmungsergebnis als Zeichen von „Haarrissen“ in der Koalition. Der Vorsitzende der Linksfraktion versicherte, dass der Abweichler nicht in seiner Fraktion zu finden sei. Außerdem gab es drei Enthaltungen und zwei ungültige Stimmen.

Voigt hielt vor der Abstimmung eine Rede und gab sich kämpferisch. „Ich verstehe Ihre Taktik, Herr Höcke: Sie wollen solange mich beleidigen, mit Dreck werfen, bis wir alle hier im hohen Haus die Nerven verlieren und aus der Haut fahren.“

Weiter sagte Voigt: „Jede gute Nachricht hier in unserem Heimatland in Thüringen, ist für Sie eine schlechte Nachricht. Jede Schule, in der wieder Unterricht stattfindet, stört ihre Erzählung. Jeder Betrieb, der investiert, stört ihre Erzählung. Jede Ärztin, die sich auf dem Land niederlässt, stärt ihre Erzähung. Weil Sie leben nicht davon, dass Probleme gelöst werden, sie leben davon, dass diese Dinge hier nicht funktionieren. Wissen Sie, die größte Niederlange für Sie ist, wenn die Demokratie in diesem hohen Haus funktioniert.“

Die AfD-Fraktion hatte das Misstrauensvotum angestrebt, um das BSW unter Druck zu setzen. Denn Voigt wollte nicht zurücktreten, nachdem er mit dem Einspruch gegen den Entzug seines Doktortitels gescheitert war. Auch das Thüringer BSW als Koalitionspartner hielt weiter zu ihm. Die BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hatte unterdessen gefordert, einen überparteilichen Ministerpräsidenten aufzustellen.

Zwei Thüringer BSW-Mitglieder hatten angekündigt, Voigt als Ministerpräsidenten die Unterstützung zu entziehen. Doch sie wollten sich nicht dafür einsetzen, dass das BSW die Koalition verlässt oder gegen Gesetzentwürfe der Regierung stimmt. Die Brombeer-Koalition kommt im Landtag nur auf 44 von 88 Sitzen und hat damit keine eigene Mehrheit. Wenn also zwei BSW-Abgeordnete gegen Vorhaben der Regierung stimmen würden, hätte die Regierung keine Mehrheit mehr.

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Doch Wagenknechts Vorschlag wurde vom Thüringer Landesverband des BSW nicht gut aufgenommen. Die Vorsitzende Katja Wolf warf Wagenknecht vor, mit der Annäherung an die AfD „eine Grenze überschritten“ zu haben. Den Entzug von Mario Voigts Doktortitel bezeichnete sie im Interview mit der Zeit als „Kampagne“, die der Regierung schaden solle (Apollo News berichtete).

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46 Kommentare

  • Ein sehr kluger Schachzug, der zeigt, dass der Partei BSW nicht zu trauen ist. So oder so, es entlarvt die CDU und die anderen Parteien, wie sie sich unter jeder Bedingung an die Macht festkrallen.

    • Höcke hat das Bestmögliche geschafft, nämlich das BSW maximal vorzuführen.

      • Genau, nun ist das BSW entlarvt. Die Aussage von Frau Dr. Weidel, dem BSW kann man nicht trauen, ist vollkommen richtig. Da hat sich das Oskarchen aber eine schöne Schweinerei ausgedacht. Das wird auf des BSW zurückfallen.

        Klar sollte jedem sein, dass jeder weitere Tag mit den Altparteien rund 500 neue Migranten im Land bedeutet. Unser Land wird abgewirtschaftet.

  • Jede Abstimmung mit dem Fraktionszwang sollte für nichtig erklärt werden! Jeder soll nach seinem Gewissen (oder gesunden Menschenverstand) abstimmen!

  • Nun ist das BSW entzaubert ! Jeder politisch interessierte kann es sehen und zieht seine Konsequenzen.

    • Genau das war der Sinn des Mißtrauensvotums. Die Aufspaltung des BSW damit dieser keine Wählerstimmen mehr bindet, die sonst an die AfD gehen würden.

  • Dr No… Nein Danke!

    • Dr.-Mett.

  • Früher Raider jetzt Twix.
    Ändern tut sich nix.

  • Wer dem sein Vertrauen ausspricht hat eine blühende Phantasie.

  • Der Blick auf dem Bild sagt alles …

  • Damit ist offiziell bestätigt, dass man als Betrüger in allen Parteien außer der AfD Karriere machen darf

  • Grüne, Rechtsevangelikale und Islamisten gewannen, unabhängig voneinander, ab 1979 stark an Einfluss. Dies hatte große Auswirkungen bis ins 21. Jahrhundert.
    Heute ist eine Zusammenarbeit von AfD und DieBasis nötig.
    https://cna343.wordpress.com

    -16
    • Evangelikale mit der grünen Khmer und Mohammedanern in einem Satz. Was haben Sie denn geraucht?

      • Er ist der Traum Yogi (ex Name) mit seinem Schrottlink.
        Die „Basis“ will er seit einem Jahr powern.

  • Damit hat sich das BSW selbst beerdigt…mal sehen wo Frau Wolf danach unter kommt…

    • Die geht dann wieder zu den Linken.

  • Und alle machen dabei wieder mit. Hauptsache der Fresstrog ist gesichert, da vergisst man schon mal die Uneinigkeiten der Altparteien. Trotzdem ist und bleibt die AfD dort die stärkste Partei.

    • Sie wird durch diesen Betrug am Bürger noch stärker. Wenn Recht nicht mehr greift, wird Widerstand zur Pflicht. Ich hoffe, dass die AfD dem Betrüger das bei jeder Rede, bei jeder Sitzung um die Ohren haut.

  • Dann kann der Dr. Mett ja im wahrsten Sinne des Wortes „weiterwursteln“ 👍

    • @Oberverwaltungsrat. Wenn, dann „Dr. plag. mett.“, so viel Zeit muss sein!

  • Das war es nun also für das BSW.
    Und das zu Recht.
    Ich habe mir gestern den Lanz Talk angetan mit der Wolf und da spürte man das auch, das es dem Thüringer BSW nur um ein weiter so an den Pfründen der Macht geht. Das sind ja auch fast alles SED/PDS Leute. Was soll sich denn da bitte zum positiven ändern? Mit denen gibt es keinen demokratischen Machtwechsel von Links Richtung Recht. Das ist aber nötig um das Land wieder gesunden zu lassen.

  • Die Altparteien dulden Betrüger in der Politik. Genau deswegen wähle ich Sie nicht mehr

  • Die Brandmauer steht für Lügner, Täuscher und Plagiatoren, die sich hinter ihr verstecken.

  • Schade, gerade der Voigt hat kein Vertrauen verdient.

    • @ Michael R: Sieh das mal so: Gerade WEIL er kein Vertrauen verdient hat, kann man die Menschen, die im das Vertrauen aussprechen, besser einschätzen. Das hat doch was Positives, oder?

  • Erstmal eine schlechte Nachricht für Thüringen. Aber die eine Stimme gegen Voigt deutet an, daß es bei einer Koalition der CDU mit den Linksfaschisten böses Erwachen geben kann – bei der CDU.

  • Das Hauptproblem sind nicht die Politiker, sondern der ÖRR und die Wähler dieser linksgrünen Bande!

  • Widerlich, wie die linken Parteien dem Betrüger schützen. Damit dürften die Wahlen im Osten gelaufen sein. Man muss sich wohl einen gewissen Aktionismus zulegen, den die Linken salonfähig gemacht haben.

    • Die Linken sind die gefährlichste Partei in diesem Land, so auch H. Broders Meinung.

      • Stimmt, und das dümmste Lebewesen dieses Planeten sind CDU Wähler

  • Die Schäbigkeit bleibt an der Macht!

  • Gerade auf Welt ein Interview mit einem CDU Mann gesehen! Auf die Frage warum für Voigt antwortete dieser “ Es ist nichts entschieden und solange er den Doktortitel hat müsste er dafür stimmen!
    Auf die Frage das er dann nach Aberkennung anders entscheiden würde,
    nur Ausflüchte und viel Worte die nichts aussagen!
    Politiker eben! Genau solche Schwätzer wählen die deutschen!

  • Die Stasi ist überall.
    Merkel muss stürzen.

  • Ich habe nichts anders von BSW erwartet. Keine Partei die ich wählen kann. Danke für die Vorführung. Mir war das klar, BSW ist nicht zu trauen.

  • Und wieder ein Grund mehr ungeliebte Parteien zu wählen Danke dafür ihr Linken

  • Pelztierchen die in der Kanalisation leben

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