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Industrieförderung

Milliardenkosten wegen gestiegener Strompreise: Bundesregierung muss Subventionen erhöhen

Der Industriestrompreis könnte die Bundesregierung eine Milliarde Euro kosten. Denn durch steigende Strompreise steigt auch der Differenzbetrag, den die Regierung energieintensiven Unternehmen erstattet.

Energieintensive Unternehmen aus der Chemiebranche können gefördert werden. (Symbolbild) (IMAGO/Ulrich Roth)

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Der Industriestrompreis könnte die Bundesregierung 2028 bis zu eine Milliarde Euro mehr kosten als geplant. Das zeigen Berechnungen des Handelsblattes auf Basis von Daten der Beratung Aurora Energy Research. Grund für die möglichen Mehrkosten sind die steigenden Strompreise.

Die Auszahlung des Industriestrompreises kann für das Jahr 2026 rückwirkend ab Anfang des Jahres 2027 beantragt werden. Bis zu 9.500 Unternehmen aus der Chemiebranche, der Gummi- und der Kunststoffwarenherstellung oder der Metallerzeugung können sich bis zu fünfzig Prozent der Kosten ihres verbrauchten Stroms erstatten lassen. Dabei gilt laut dem Bundeswirtschaftsministerium eine Preisuntergrenze von 5 Cent pro Kilowattstunde oder entsprechend 50 Euro pro Megawattstunde.

Wie das Handelsblatt berichtet, könnten steigende Strompreise zu einem Problem werden. Die Entwicklung hängt auch von der geförderten Strommenge ab. Aus einem Regierungsdokument geht hervor, dass im Bundeshaushalt für 2027 für den Industriestrompreis 2026 ein Budget von 2,4 Milliarden Euro eingeplant ist. Damit könnten rechnerisch laut der Zeitung höchstens 64 Millionen Megawattstunden gefördert werden.

Der Referenzpreis orientiert sich dabei an den Terminmarktpreisen, also jenen Preisen, die für Stromlieferungen ein Jahr im Voraus gezahlt werden. Der durchschnittliche Terminmarktpreis könnte bis zum Ende des Jahres auf 110 Euro steigen, wie Mats Kröger von Aurora Energy Research gegenüber dem Handelsblatt sagt. Dann müsste die Regierung 55 Euro erstatten. Denn bei Preisen über 100 Euro würde die Bundesregierung die Hälfte des Strompreises erstatten, die Untergrenze von 50 Euro entfiele dann.

Geht man von einer geförderten Strommenge von 64 Millionen Megawattstunden aus, könnte die Belastung des Bundeshaushalts von 2,4 Milliarden Euro im Jahr 2027 auf 3,5 Milliarden Euro im Jahr 2028 steigen. Ursache wären die höheren Strompreise. Bei einer geringeren geförderten Strommenge fiele der Kostenanstieg niedriger aus. Tobias Adelfang von KPMG rechnet laut Handelsblatt mit lediglich 25 bis 30 Millionen Megawattstunden. In diesem Fall würden die Kosten von rund 900 Millionen Euro auf 1,4 Milliarden Euro steigen.

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Für den Industriestrompreis hat die Bundesregierung bei der EU-Kommission ein Gesamtbudget von 3,8 Milliarden Euro für die Förderjahre 2026 bis 2028 angemeldet. Bei einer geförderten Strommenge von 64 Millionen Megawattstunden würde der rechnerische Finanzierungsbedarf diesen Betrag bereits deutlich übersteigen. Allerdings sieht die genehmigte Regelung vor, dass das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle die Zuschüsse anteilig kürzen kann, sollten die verfügbaren Haushaltsmittel nicht ausreichen.

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23 Kommentare

  • „Der Industriestrompreis könnte die Bundesregierung eine Milliarde Euro kosten.“

    Dem Steuerzahler, sonst niemandem!

    • ……und der Kurpfuscher reist belustigt in der Weltgeschichte rum.
      Auch der Spalter mit Frau und Hund verpulvert unser letztes Blutgeld in Peking.
      Während bei Audi und VW Stück für Stück in Scherben fällt.

    • Wenn niemand Arbeiten erledigt, die eigentlich überflüssig sind (z. B. Rüstungsarbeiten), kann die Bevölkerungszahl relativ niedrig sein. Dann ist auch der Strombedarf niedriger.
      https://cna343.wordpress.com

  • Die Kugel Eis für die Energiewende von Trittin wird immer teurer.

  • Am Ende zahlt der Steuerzahler. Alles nicht so schlimm.

  • Nein sowas! Wie kann das sein ?
    Kann es am Grünen Marktverständnis liegen ?
    Es bleibt spannend !

  • Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni setzt angesichts hoher Energiekosten auf einen ungewöhnlichen Markteingriff: Die Regierung will die Gaspreise subventionieren, um damit auch den Strompreis im Land zu senken. Der Vorstoß kommt in einer Phase, in der in Europa wieder stärker über staatliche Preisdeckel und Eingriffe in essenzielle Märkte diskutiert wird.

  • Sind bloß Zahlen im Computer. Der Staat denkt sich seine Steuersätze und Subventionen einfach aus. Der Erfolg ist, dass der Strom vorhanden ist.

  • Mich würden mal die Stromkosten ans Ausland, die unsere Stromüberproduktion abnehmen, interessieren.

  • Stimmt, der BRD-Ausverkauf läuft. Bis zum Exodus, bis zum Koma werden die deutschen Kassen ausgeblutet. Noch paar Wochen, dann sind flinke Hufe gefragt.

  • In Deutschland wurden seit den 1950er Jahren insgesamt rund 210 Milliarden Euro (nominal) bzw. 287 bis 304 Milliarden Euro (real) an staatlichen Subventionen und Fördermitteln in die Kernenergie investiert

    • Woher haben Sie diese astronomischen Zahlen? Jede KI-Recherche wird Ihnen bestätigen dass weder in Deutschland noch in der Schweiz Strom aus KKW jemals subventioniert worden ist.

      • Ohne Subventionen durch die öffentliche Hand lässt sich in der Schweiz kein neues Kernkraftwerk betreiben. Zu diesem Schluss kommen sowohl der Energiekonzern Axpo als auch die ETH Zürich in Studien, die sie kürzlich publiziert haben. Wie hoch die Förderung durch den Staat aber konkret sein müsste, das blieb bisher vage. Nun kommt der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse in einer Analyse zum Schluss, dass Strom aus neuen AKW die öffentliche Hand ungefähr gleich viel kosten würde, wie Wasser-, Sonnen- und Windstrom. Quelle SRF

      • Stellen sie sich vor das war das war Google KI.
        Prüfen sie es nach

        • ChatGPT spuckt zwei Werte aus.

          Der erste Wert ist 287 Mrd. Euro, entspricht also ihrem Wert und kommt – Achtung – aus einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft, 🤣

          Der zweite Wert wird mit 40 – 60 Mrd. Euro angegeben und stammt vom Umweltbundesamt.

          Wie die jeweiligen Werte einzuordnen sind, überlasse ich dem geneigten Leser. Auf jeden Fall liegen beide Werte deutlich unter den rd. 500 Mrd, Euro, die bisher in die Umstellung auf erneuerbare Energien geflossen sind.

          Bzw, die aktuelle Studie der KfW-Bank, nach der noch 6 Billionen Euro bis zur vollständigen Klimaneutralität erforderlich sind, ist ihnen bekannt?

          2
  • Milliardenschulden bei EDF: Da der Staat die Strompreise für die Bevölkerung politisch deckelt, kann EDF die realen Kosten für den Neubau und die Instandhaltung der maroden Reaktoren oft nicht über die Tarife refinanzieren. Der Konzern sitzt auf einem gewaltigen Schuldenberg von rund 70 Milliarden Euro und musste vollständig verstaatlicht werden – das finanzielle Risiko trägt somit am Ende der französische Steuerzahle

  • Solange der Dumme Michel die Zeche bezahlt ist das für mich in Ordnung. Es wurde gewählt und der Michel will es so!!! Kein Mitleid.

  • Diese unfähige Dilletantentruppe.
    Am alimentierten Futtertrog sitzen und nix leisten

  • Wer hat noch dieses ganze Pack gewählt. Ach? 80% der Kartoffeln wollten das so. Na dann. Genießt es. Wie bestellt so geliefert.

  • westdeutsche Kartoffeln haben den ganzen Mist in plumper Masse gewählt
    der Acker für den Islam bestellt, Merkel und Merz reiben sich dreckigen Pfoten

  • Jetzt jammert Ihr über Strompreissenkung für Industrie.
    Vorher wird gejammert. Das Industrie abwandert.
    Oh mein Gott. Es regne Hirn für sogenannte Rechtskonservative

    • Sie finden diese hohen Strompreise gut?

    • Denk einfach mal darüber nach warum wir die höchsten Strompreise der Welt haben. Dann hat dein Hirn was vernünftiges zu tun und muss sich über das Hirn anderer keine Gedanken machen.

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