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DNA-Verunreinigungen

Mediziner fordern im WDR „Neubewertung der mRNA-Impfstoffe“

Es brauche einen „rigorosen Neuanfang“ bei der Bewertung von mRNA-Impfstoffen, postulieren zwei Experten im WDR. Sie kritisieren ausbleibende Studien, vorherrschende Unwissenheit und die gesundheitspolitische Gangart bei kritischen Fragen.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk kann der Debatte um die Verunreinigung der Covid-Impfstoffe nicht mehr ausweichen. Nachdem der MDR im Dezember über die Kontamination mit DNA-Fragmenten und daraus resultierenden Nebenwirkungen berichtet hatte (Apollo News berichtete), strahlte der WDR am vergangenen Donnerstag einen Beitrag mit anschließendem Interview aus, in dem zwei Experten eindeutig manifestieren, dass es eine Neubewertung der mRNA-Impfstoffe brauche.

In der Sendung Lokalzeit aus Ruhr und später Duisburg kommt der Chemie-Professor Gerald Dyker zu Wort. Er stellt zu Beginn fest, dass unabhängige Studien „bakterielle DNA-Verunreinigungen, die aus dem Produktionsprozess stammen“, nachweisen konnten. „Ob die Verunreinigungen Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben und wenn ja, welche, ist bislang nicht untersucht wurden“, sagt Dyker und nimmt vor allem das staatliche Paul-Ehrlich-Institut (PEI) in die Pflicht, das in Deutschland für die Arzneimittelüberwachung zuständig ist. „Die haben sich darüber überhaupt keine Gedanken gemacht“, kritisiert der Chemie-Professor. Die Qualitätskontrolle des PEI beschränkte sich außerdem auf „wenige, marginale Tests“.

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Schon länger ist bekannt, dass das PEI keine eigenen Untersuchungen auf DNA-Verunreinigungen der Impfstoffe durchgeführt hat und auf die Aussagen der Hersteller vertraut (Apollo News berichtete). Weil unabhängige Studien aber eben gezeigt hätten, dass Verunreinigungen vorliegen und auch in die menschlichen Zellen vordringen, wo sie unerwünschte Immunreaktionen auslösen können, brauche es jetzt „eine gesundheitliche Neubewertung von diesen Impfungen“, so Dyker.

Lungenarzt fordert „rigorosen Neuanfang“

Ähnlich sieht das auch Dr. Thomas Voshaar, Lungenfacharzt am Bethanien-Krankenhaus in Moers. Auf die Frage, ob es eine Neubewertung der mRNA-Impfstoffe brauche, antwortet er stoisch: „Absolut.“ Ein „rigoroser Neuanfang“ müsste stattfinden, denn eine seriöse wissenschaftliche Begleitung des Entwicklungs- und Herstellungsprozesses zu etablieren, wurde in den letzten Jahren versäumt. Voshaar sehe für sich persönlich zwar kein grundsätzliches gesundheitliches Risiko durch die Impfung, aber die gesundheitspolitische Gangart bei diesem Thema sei besorgniserregend.

„Vertrauen verliert man natürlich, wenn man auf bestimmte Fragen keine klaren Antworten bieten kann […]. Und überall, wo man Fragen stellt, spürt man eine Blockade“, meint der zweifach geimpfte Lungenfacharzt. Dass das Vertrauen in Impfungen dadurch immer mehr sinke, sieht Voshaar kritisch, immerhin handele es sich bei der Impfung als solche um einen „Meilenstein der Menschheitsgeschichte“. Deswegen müssten Impfungen weiterhin anerkannt bleiben – die Intransparenz mit den mRNA-Vakzinen bewirke aber momentan eher das Gegenteil.

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Außerdem, so Voshaar, könne man Nebenwirkungen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten eben nicht ausschließen, weil man es einfach nicht besser wisse. Denn die Möglichkeit, dass DNA-Fragmente in das menschliche Erbgut eingebaut werden könnte, bestehe auf jeden Fall und „einfach zu sagen, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, basiert überhaupt nicht auf irgendwelchen Daten. Es gibt dazu keine Untersuchungen.“

Experte widerspricht Faktenchecks und Bundesregierung

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) dürfen DNA-Fragmente in geringen Mengen in Impfstoffen vorkommen. Dem gesundheitspolitischen Narrativ zufolge ginge davon zwar kein Risiko aus, „aber wir wissen das nicht“, meint Voshaar. Abgesehen davon, dass Impfstoffe ohne Verunreinigungen wünschenswert seien, hätten die unabhängigen Untersuchungen gezeigt, dass in manchen Chargen unzulässig viele oder übergroße DNA-Fragmente enthalten seien, kritisiert der Lungenfacharzt und nimmt das PEI in die Pflicht: statt immer nur dem Hersteller zu vertrauen, müsste das PEI selbst aktiv werden. Damit widerspricht der Lungenfacharzt ganz klar sämtlichen Faktenchecks und auch einer Auskunft des deutschen Bundestags, die allesamt die DNA-Kontamination als nicht schädlich einschätzten und sogar beschrieben, dass DNA notwendig sei, um die mRNA in einem Vakzin wirksam zu machen.

Der Auftritt der beiden Ärzte bezeugt, dass auch die Öffentlich-Rechtlichen offenbar nicht mehr um die Berichterstattung über mögliche Versäumnisse bei der Impfstoff-Herstellung herumkommen und Ärzte zunehmend offener ihre Kritik äußern. Im Falle des im Dezember veröffentlichten MDR-Beitrags zeigte sich aber auch, dass ein zu großer Einfluss durch etwaige Beiträge von ARD, ZDF und Co. nicht erwünscht zu sein scheint – der Beitrag hatte deutschlandweite Beachtung gefunden und wurde kurz nach seiner Veröffentlichung wieder gelöscht. Die WDR-Sendung ist bis dato immer noch abrufbar.

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