Bürokratiewahnsinn
Mechanismus für Direktauszahlungen eigentlich einsatzbereit – zur Umsetzung braucht man aber 600 Beamte zusätzlich
Die Bundesregierung hatte Ende 2024 den Direktauszahlungsmechanismus (DAM) für funktionsfähig erklärt – genutzt werden sollte er kürzlich etwa für ein „Pendlergeld“. Doch der Mechanismus ist aktuell nicht umsetzbar – die zuständige Behörde bräuchte 600 zusätzliche Beamte.
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Vollmundig hatte die Bundesregierung unter Kanzler Olaf Scholz Ende 2024 angekündigt, dass von nun an Direktüberweisungen des Bundes an die Bürger möglich sein sollten – das war bislang technisch nicht möglich. Ursprünglich war das für die Auszahlung des geplanten Klimageldes vorgesehen, das noch von der Ampel-Koalition beschlossen, aber später immer weiter verschoben wurde. Doch nun wurde, wie das Handelsblatt bekannt machte, klar: Der Mechanismus funktioniert nicht, weil die zuständige Behörde für die Umsetzung noch mehr Beamte bräuchte.
Ursprünglich hatte deshalb das Bundesfinanzministerium den Direktauszahlungsmechanismus (DAM) aufgebaut – aber nie verwendet. Nach Beginn des Irankriegs und deutlichen Preissteigerungen infolge der Blockade der Straße von Hormus wollte das Bundeswirtschaftsministerium den Mechanismus nutzen – „Pendlergeld“ sollte die Entlastung für die Bürger heißen. Zur Entlastung von Autofahrern sollte eine Pauschale an Pendler ausgezahlt werden – und mit dem DAM direkt und bürokratiearm.
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Auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil zeigte sich an dem Mechanismus interessiert – der SPD-Politiker forderte eine Kopplung der Auszahlung an das Einkommen der Bürger: Eine Entlastung aller Einkommen sah der Finanzminister als zu teuer an – nur Gering- und Mittelverdiener sollten entlastet werden. Eine Auszahlung unabhängig vom Einkommen empfindet das Finanzressort zudem als sozial nicht gerecht.
Doch aus dem unbürokratischen und direkt ausgezahlten Pendlergeld wird wohl vorerst nichts – denn nun wurde festgestellt: Für die Umsetzung einer solchen Direktauszahlung bräuchte die zuständige Behörde, das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), etwa 600 zusätzliche Beamte, wie das Handelsblatt berichtet. Der DAM soll nämlich für Auszahlungen in einer solchen Größenordnung nicht praxistauglich sein.
Die Bundesregierung konnte das Problem bislang nicht beheben – im Bundesfinanzministerium gab es zwar Überlegungen, Beamte aus dem Zoll zu verlegen, die jedoch verworfen wurden. Ein Problem ist beispielsweise, dass nur etwa 18 Prozent der Bevölkerung ihre IBAN zur Steuer-ID beim BZSt hinterlegt haben. Über Familienkassen sind zwar Millionen Datensätze vorhanden, aber für Volljährige läuft die Erfassung schleppend voran.
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Burkhard Weller
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Sie reden von Bürokratieabbau und stellen immer mehr Beamte ein. Ich glaube mittlerweile ist jeder achte im Öffentlichen Dienst beschäftigt. Das kann nur scheitern und im Staatsbankrott enden.
Bei der Grundsteuer gab es befristete Anstellungsverhältnisse.
Vorschlag: 1 Cent weniger Klimageld pro Person, reicht für die Auszahlung.
Um einen Knopf zu drücken, braucht man also 600 Beamte!
Warum eigentlich Beamte? Und was tun sie, wenn der Job erledigt ist?
Wenn der Job erledigt ist, spelen sie Beamtenmikado😎
Brüller. Bewerben Sie sich.
Vielleicht sind es sogar 2 Knöpfe…
Da sind sie aber dann überfordert.
Man könnte die Beamtenstellen einrichten und zur Finanzierung die zur Auszahlung bereitstehenden Mittel umwidmen …
Ich finde, man sollte die Kosten für die 600 Beamten von den Gehältern der Minister und Parlamentsmitglieder abziehen.
🤣🤣🤣🤣 Fragt doch das FA, das bei Herrn Ballweg um die 200.000 € eingezogen hat. Einfach den umgekehrten Weg gehen! Das FA zieht ein, so dürfte die Erstattung auch möglich sein, wenn man will – will man aber nicht. Trotz Gerichtsurteil und gerichtlicher Aufforderung an das FA, Herrn Ballweg sein Vermögen umgehend zurück zu überweisen, weigert sich das FA! Herr Ballweg muss tatsächlich gegen das FA klagen!
Ballweg sollte vernichtet werden. Hat nicht so gut geklappt…
Vetternwirtschaft und Unterbringung von Freunden und Verwandten würde ich solche Ausreden nennen.
Daß der Staat für das siple Überweisen von Geld neue Aufseher braucht, zeigt den ganzen Wahnsinn. Wir leisten uns eine Digitalisierung, die am Ende doch nur mit dem Stempelkissen verwaltet wird. Es ist die perfekte Realsatire, wenn ein „automatischer Mechanismus“ erst dann funktioniert, wenn eine Kleinstadt an neuen Beamten davor hockt, um den Prozess händisch zu begleiten!
was sollen die machen, Überweisungsträger mit dem Kuli ausfüllen???
Wobei die Beschaffung der Kulis europaweit ausgeschrieben werden sollte. Hierfür wäre Errichtung eines neuer Servicebereich dieses Bundesdinxbumms+ notwendig. Zwingend!
Zertifizierung der einzelnen Bauteile nicht vergessen! Nachweis der Umweltverträglichkeit. Kein Einsatz von Plastik….
Pendler geben ganz überwiegend eine Einkommensteuererklârung ab. Die Finanzâmter haben die SteuerID und können das Pendlergeld direkt auszahlen oder mit einer evtl. Steuerschuld verrechnen. Der Ausgleich findet dann zwischen Bund und Landt statt. Aber dieses Verfahren ist wahrscheinlich zu einfach.
Zum Abbau der Bürokratie braucht Deutschland mindestens doppelt so viele Bürokraten.
Wahrscheinlich nutzt der FM das Instrument zum Einsammeln von zusätzlichen Geldern. Es wäre sehr verwunderlich, wenn Klingbeil wüsste, dass es Vorzeichen gibt.
Was, nur 600? Das kann doch nun wirklich kein Problem sein…
Warum gibt die Regierung nicht jedem Beamten eine Abbuchungseinwilligung.
Dann kann sie jeder, der meint er sei Bezugsberechtigter, sich die nötige Summe abbuchen.
„Mechanismus für Direktauszahlungen eigentlich einsatzbereit „leider ist nur kein Geld mehr da,das ist jetzt in anderen Taschen,da braucht es auch keine zusätzliche Beamte.
Ne ist klar, da sollte mal jemand die Büros untersuchen und aufräumen.
Es gibt ein Bundeszentralamtfürsteuern???? Gegen diese ganzen Vervielfachungen der Ressorts mit Bundesamt/zentrale hier, dort und überall war ja in der DDR die Spiegelung der Ministerien in den ZK-Abteilungen geradezu eindimensional.
„Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ist eine nachgeordnete Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Finanzen (BMF). Im Jahr 2006 wurde das Bundesamt für Finanzen im Rahmen einer Neustrukturierung in das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV), das Zentrum für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT) und das BZSt aufgeteilt.“
Darüber hinaus hat das Ministerium unter anderem die Rechts- und Fachaufsicht über folgende Bundesoberbehörden:
die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
die Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung (FMSA)
die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)
die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben
das Bundeszentralamt für Steuern
das Informationstechnikzentrum Bund (ITZ Bund)
die Generalzolldirektion
Die Finanzämter sind Landesbehörden, soweit die Verwaltung nicht den Bundesfinanzbehörden oder Gemeinden übertragen worden ist.
Z.B. das Bayerische Landesamt für Steuern (BayLfSt) ist eine Landesbehörde des Freistaats Bayern. Als Mittelbehörde der bayerischen Steuerverwaltung ist das BayLfSt Bindeglied zwischen dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat und den nachgeordneten Finanzämtern 🪅
Na dann, Feuer frei, umso schneller bricht hier alles zusammen. Der ganze Staat ist nicht mehr finanzierbar und das große Erwachen kommt dann erst, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Beamte ? Dass werden zu 90% Tarifangestellte erledigen.
Die Beamten werden gebraucht, um die Angestellten zu überwachen…
Außer GEZ und Steuern einziehen bekommen die nix hin. Da hat jeder Karnevalsverein mehr drauf.
Die Brieftaubenzüchter auch.
Der Kaninchen und der Taubenzüchter auch!
Sie haben den Dackelklub vergessen.
😉
Das ist doch nur noch obszön. Anscheinend möchte man noch schnell einige Parteitreue in diese Posten hieven. Diese Versorgungsmentalität der Altparteien für Leute, die in freier Wirtschaft anscheinend untauglich sind, ist skandalös.
Und nein ihr linken Trolle. Spart euch eure Verweise auf die AfD. Dieser Move ist zu durchschaubar, als das er noch greift. Es wird Zeit auszumisten.
Ich will von den Verwaltungsexperten keine Almosen, ich will weniger Abzocke 🫵
Warum sollen n ur Autofahrer entlastet werden, als wenn nicht jeder andere auch unter der durch diese Chaoten verursachten Teuerung zu leiden hätte.
Gestern sollte ich im Elster Online Formular eine neue Wirtschaftsnummer eintragen. Musste googlen was sie wollten, dann aha die Nr. wird mir mitgeteilt. Also sie wissen die Nummer und ich soll sie Eintragen.
Dieser Bürokratie Wahnsinn wird niemals kleiner.
600 Sesselfurzer kosten wahrscheinlich mehr Geld als überhaupt ausgezahlt wird.
Wie stellen sich die Sozen die Welt vor? Bis irgendwann der letzte nicht-verbeamtete Bürger von 84.999.999 Beamten verwaltet wird?
Alle Bürger arbeiten beim Staat. Der Staat hat alle Unternehmen übernommen und in volkseigene Betreibe umgewandelt.
600€ eigentlich reicht da ein Fähiger Mitarbeiter und ein Script
Aber Beamte halt
600 Euro???
hat larsilein noch ein paar kumpels zu alimenieren!?